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Dienstag, 18. August M2

Gießener Anzeiger

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Das Donbecken fest in deutscher Hand

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ten wir uns dieses Auftrages bewußt sein.

Nach dem Lied vom guten Kameraden und Ehrensalve legte Gauleiter Sprenger Kranz des Führers nieder.

Goldstandard und Sozialismus

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Pazifischen Raumes gehen die Entscheidungen.

Japanische ll-Bootangriffe

LPD. Mainz. Auf dem Mainzer Haupt- sriedhof fand am Montagnachmittag die Trauer- lier für die den britischen Terrorangriffen auf frainz in den Nächten zum 12. und 13. August zum ipfer gefallenen Volksgenossen statt. Gauleiter Reichsstatthalter S p r e n g e r an der Spitze der ertreter von Partei, Staat und Wehrmacht ohnte der Feier bei. Dor dem Ehrenmal waren e Fahnen neben den brennenden Pylonen auf plbmast gesetzt. Chrenabordnungen der Wehrmacht kid der Formationen der Partei waren angetreten, 2 Mainzer Bevölkerung brachte den Gefallenen turnen als letzten Gruß und bekundete den Hinter- iieben en und ungehörigen ihre Anteilnahme.

Nach den feierlichen Klängen eines Musikkorps k Wehrmacht nahm Kreisleiter Fuchs Abschied kl den Gefallenen, die als Blutzeugen des neuen Deutschland nach härtestem Einsatz sich besonders ^währten und für Führer und Volk gestorben sind.

seine Herrschaft pressen will, um ihre Arbeit aus- zubeuten. Genau so wie in den kapitalistischen Län­dern der ehrliche Arbeiter zum Proleten ohne- . Stolz und Selbstachtung herabgewürdigt wurde, genau so sollten die ehrlichen und fleißigen Völker dev Welt zu Kulinationen für die jüdische Welt­herrschaft gemacht' werden. Und eines der Mittel dazu war und soll nun auch in Zukunft wieder der Goldstandard sein.

Um das zu erkennen, muß man sich die Bedeu­tung der Goldwährung noch einmal vergegenwäv» Ligen. Die Goldwährung ist noch gar nicht sehr alt, sie datiert im Grunde genommen erst seit etwa 1870. Als damals auch Deutschland die Goldwäh­rung annahm, setzte sich diese Entwicklung in immer schnellerem Tempo bei den anderen Staaten durch. Es begann jene Zeit, in der alle internationalen Zahlungssalden im Gold beglichen wurden. Der Goldautomatismus feierte feine höchsten Triumphe. Wenn aber die Amerikaner heute so tun, als würde mit der Wiedereinführung des Goldes als Währungsgrundlage auch der Goldautomatismus zwangsläufig wieder eintreten, so ist das ein be­wußtes Täuschungsmanöver. Einen Goldautomatis- mus hat es im Grunde genommen nie gegeben. Ster Automatismus war auch im jener Zeit, als er

Oer Wehrmachtbericht.

MV. Aus dem Führerhauptquartier, k.Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt ffannt:

Südlich des unteren Kuban und im Jlorbroeff- jil des K a u k a f u s g e b i r g e s dringen unsere cuppen in erfolgreichem Angriff weiter vor. An der schwarzmeerküste wurden bei Luftangriffen lei Küstenfahrzeuge versenkt und ein größeres Mnsportschiff schwer beschädigt.

i 3n der Nordwest schleife des großen lonbogens wurde der Feind vernichtend ge- (plagen und der Fluh überall erreicht. Die Säube- hing des Geländes von Versprengten ist noch im lange. Damit ist das gesamte Donbecken fest in der land der deutschen und verbündeten Truppen. Kfenbahnanlagen und Nachschubverkehr im rück- nrtlgen Gebiet des Feindes waren erneut das Ziel Kutscher Kampf- und Sturzkampfflieger.

fOstwärts Wjasma und bei Rschew stehen kuppen aller Waffen in anhaltenden schweren Ab- lehrkämpfen. Auch gestern scheiterten zahlreiche An- kiffe des Feindes, der im Gegenangriff an verschie- nien Stellen zurückgeworfen wurde.

1 3m Nordabschnitt der Front wurden an khreren Stellen feindliche Angriffe abgewiesen und

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Hohe Auszeichnungen.

DNB. Aus dem Führer Hauptquartier, 17. Aug. Der Führer verlieh am Wontag dem Ka­pitänleutnant Erich Topp. Kommandant eines U-Bootes, das Eichenlaub mit Schwer­tern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte an ihn nachstehendes Telegramm:3n Ansehen Ihres immer bewährten Heldentums ver­leihe ich Ihnen als 17. Soldaten der deutschen Wehr­macht das Eichenlaub mit Schwertern züm Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes." Der Führer verlieh erner dem Oberstleutnant Walter (Born, Kom­mandeur eines Kradschühenbataillons, dasEi cheu- laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte an ihn nachstehendes Telegramm:In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe

auf LlGA.Streitkräfie bei den Aleuten.

Stockholm, 18. Aug. (DNB. Funkspruch.) 3a- parrische U-Boot-Verbände haben, wie aus amerika­nischer Quelle verlautet, konzentrierte Angriffe auf die amerikanischen Streitkräfte bei den Aleuten unternommen. In Washington ist man der Ansicht, daß diese Angriffe an Stärke noch bedeutend zuneh­men werden. Falls es den Japanern gelingen sollte, K i s k a als U-Boot-Stützpunkt zu benutzen, so würde die Entfernung für die japanischen U-Boote um 2000 Meilen verringert werden.

Japanische Lustangriffe auf Tlordaustralien.

Tokio, 17. Aug. (DNB.) Im Seegebiet der Salomon-Inseln kam es zu einem schweren Luft­kampf zwischen japanischen und nordamerikanischen Kampffliegern, 17 USA.-Flugzeuge wurden abge- sckossen. Nur zwei japanische Flugzeuge kehrten nicht zu ihren Stützpunkten zurück. Die japanische Marine-Luftwaffe belegte die nordaustralischen Stützpunkte wirksam mit Bomben. In Townsville, Cairns, Wandham, Port Darwin und Port Hedland in West-Australien wurden schwere Schäden in den Hafenanlagen ungerichtet. In Towsville sind 18 000 Tonnen Obstkonseroen ein Opfer der Flammen ge­worden. Die Oelbunker sind sämtlich zerstört, ebensots

Flotten st ützpunkte finden: Port Mores- b y auf Neuguinea, Suva auf den Fidschi-Inseln, Auckland auf Neuseeland, Melbourne, Syd- n e y und Brisbane an der Süd- und Ostküste Australiens. In enger Nachbarschaft dazu schließt der Stützpunkt Hobart auf Tasmanien an, die Tasmansee abriegeln soll. Um diesen Teil

Oie Trauerfeier für die Opfer des britischen Lustangriffs auf Mainz.

Bauleiter und Reichsstatthalter Sprenger legt den Kranz des Führers nieder.

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Bereitstellungen im zusammengefaßten Feuer zer-. schlagen.

In Nordafrika schossen deutsche Iäger in Luftkämpfen 14 britische Flugzeuge ohne eigene Verluste ab.

An der Kanalküste bekämpfte schwerste Ar­tillerie des Heeres militärische Ziele im Raum von Dover.

Bei vereinzelten Tages- und Nachteinslügen über West- und Norddeutschland und über den besetzten Westgebieten wurden vier britische Flugzeuge ab- geschofsen.

Deutsche Kampsflugzeuge belegten in der ver­gangenen Nacht kriegswichtige Anlagen Mittel­und Ostenglands mit Spreng- und Brand- bomben.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ver­senkten deutsche Unterseeboote im Nordmeer, in den Küstengewassern Nord- und Mittelamerikas, westlich Afrika und im freien Atlantik aus gesicher­ten Geleitzügen und in Einzeljagd 19 Schiffe mit zusammen 105 772 BRT. und zwei Trans­port f e g t e r. Drei weitere Schiffe wurden durch Torpedotreffer schwer beschädigt. Ihr Sinken konnte wegen der sofort einsehenden starken Abwehr nicht beobachtet werden.

Scheinkandidat, bessern sich Roosevelt be­diente, um bei der letzten Präsidentenwahl in den USA. zum drittenmal gewählt zu werden, Wendell Willkie, hat anläßlich eines Empfanges schwe- discher Journalisten die Absicht der Vereinigten Staaten angekündigt, nach Beendigung des Krieges den Goldstandard wieder ganz allgemein in der Welt einzuführen. Nun wird Herr Willk-ie zwar niemals in die Lage kommen, diese Absicht durchzuführen, aber schon die Tatsache einer sol­chen Ankündigung ist ein Beweis dafür, daß man in den führenden Kreisen der Vereinigten Staaten auch heute noch nicht begriffen hat, worum es in diesem Kriege eigentlich geht. Der Krieg derHa­benichtse" gegen dieBesitzenden" unter den Na­tionen ist im Grunde nichts anderes als die große soziale Auseinandersetzung. Die eng­lischen und amerikanischen Weltherrschastspläne laufen ja darauf hinaus, daß das angla-jüdische Weltkapital alle anderen Völker der Welt unter

Wenn nun Churchill sich jetzt nach Moskau begeben hat, so geschah das wieder in einer Zeck, m der die Alliierten allenthalben furchtbare Schläge ein- stecken müssen. Es sind nicht nur die Geleitzugkata­strophe im Mttelmeer, die schwere Niederlage bei den Salomoninseln, sondern auch die schweren Ge­ländeverluste der Bolschewisten im Donbogen und im Vorfeld des Kaukasus, die diesmal die Begleit­musik zu Churchills Reise abgeben. Wäre die Lage in der Sowjetunion nicht so bedrohlich, so hätte sich Churchill sicher nicht auf den Weg gemacht.

Zweifellos will Churchill in Moskau nicht nur nach dem Rechten sehen, sondern er fühlt sich vor allem berufen, durch seine persönliche Anwesen­heit den Widerstandswillen der Sowjets-mit allen Mitteln aufrechtzuerhalten. Churchill beabsichtigt also nichts anderes als die Rolle eines Politruks, eines politischen Kommissars, zu übernehmen, der seinem Genossen Stalin den Revolver zwischen die Rippen drückt, damit dieser nicht auf dumme Gedanken kommt. Gleichzeitig wird er natürlich feine Augen offenbaren und herumspionieren, ob er nicht einen starken Mann findet, der für den Fall, daß es zu einer Krise des bolschewistischen Regimes käme die Geschäfte Englands übernehmen wird, um alsFest­landsdegen" Englands den Krieg "welter.zufuhren. Dafür gibt es bereits einen Präzedenzfall, als im letzten Weltkriege das zaristische Regime unter den Schlägen der Mittelmächte schwach zu werden be­gann da waren es auch die Emissäre Londons, die beizeiten Ausschau hielten, und sich Kerenski ka­perten, der dann auch als willenloses Werkzeug Englands mit den kriegsmüden Massen de? zaristi- scben Heeres den Krieg weiterzuführen sich unter­fing Schließlich wird es auch noch die Absicht Chur- ckills sein, sich zu orientieren, ob sich denn über­haupt noch größere Entlastungsaktionen zugunsten fr>r Bolschewisten verantworten lassen. Man ist sich in London zweifellos klar darüber, daß jede größere Hilfsaktton nicht nur außerordentlich schwere Opfer kosten sondern auch mit der Gefahr eines Scheiterns verbunden sein würde. Bevor man sich also zu einem derartigen Risiko entschließt, mußte man sich schon genau orientieren, ob das Objekt den Einsatz über­haupt noch lohnt. Aber wie dem auch sei, Churchill wird mit seiner Reise noch Moskau den Gang der Dinge nicht aufhalten. Alle Manöver werden ihm nichts helfen, die deutsche Wehrmacht, m deren Hän­den die Initiative liegt, wird die alliiertem Kriegs­macher immer wieder vor neue Probleme stellen, wenn sie eben auch geglaubt haben, die alten gelöst zu haben.

Churchill wieder in London.

Stockholm, 18.Aug. (Eurvpapreß.) Der bri­tische Ministerpräsident Winston Churchill ist vog (einem Besuch m Moskau wieder in Loiwon

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis SVtUbr desBormittags Anzeig en-Preise

für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für Familienan­zeigen und private Gelegenbeitsanzeigen

14Rvf.f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenbeitsanzeigen

Plahvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25% mehr

Nicht ein Schicksalsschlag habe sie dahingerafft, son­dern eine Kampfhandlung, die die Heimat zu be­stehen gehabt habe. Ihnen nackzueifern und e s ihnen gleichzutun, das sei das Gelöbnis, das wir heute an den Gräbern dieser vorbildlichen Volksgenossen ablegten. Wir seien uns auch der Pflichten klar gegenüber allen denen, denen das Liebste und Teuerste genommen wurde. Hier werde sich die nationalsozialistische Volksgemeinschaft ganz erfüllen, indem sie die Angehörigen unterstütze und ihnen beiseite stehe. Unsere Gemeinschaft bringe es zuwege, ihre Schmerzen zu lindern und dabei doch dem Ziel zuzustreben, das die ^Vorsehung uns ge­stellt habe. Zu solchen Führungsaufträgen aber würden nur starke Völker gewählt und deshalb soll-

mend gewirkt; nur unmittelbar am Meere finden sich Pflanzungen von Kokospalmen und anderen Nutzanlagen.

1885 wurden die Salomon-Inseln zwischen Deutschland und England geteilt; doch trat das Reich vierzehn Jahre später weitere Inseln an England ab, so daß nur Buka und die Hauptinsel Bougainville in unseren Händen verblieben, die mit dem Schutzgebiet Neu-Guinea und dem Bismarck- Archipel eine Verwaltunaseinheit bildeten. Nach dem ersten Weltkrieg wurde AustralienMandatsmacht" des Völkerbundes? England besaß bei Ausbruch des Krieges wie überall! den Löwenanteil des Besitzes in der und rund um die Korallensee, mit alleiniger Ausnahme von der französischen Insel Neukaledonien und den Neuen Hebri­den, die feit 1906 gemeinsam von London und Paris verwaltet wurden. Mit Hilfe des Verräter­generals de Gaulle sind diese Gebiete aber zur Zeit für Frankreich verlorengegangen.

Wehrpolitisch wurde die Bedeutung des Korallen­meeres früh von England und nach dem Weltkrieg auch von Australien erkannt; die Folge war ein immer stärkerer Ausbau, der dazu führte, daß sich in dem Viereck Neu-Guinea, Fidschi-Inseln, Neu­seeland und Australien nicht weniger als sechs

In aller Heimlichkeit hat C h u r ch i l l eine Kriegs- dnferenz in Moskau organisiert und sich mit dem betrauten Roosevelts, Harriman, dorthin be- kben. Natürlich wurden zu diesem Geheimkonven- vel auch englische Militärs und Diplomaten bei- iizogen. Ueber die Reise Churchills selbst wurde der Meier des Stillschweigens gebreitet, und so sind B denn schon einige Tage, seit die Kriegskonferenz b Moskau tagt. Anwesend waren außer Averell lrrviman die 'britischen Generale Sir Brooke, Lavell, Sir Alexander Cadogan und von wvjettscher Seite Molotow und Woroschi- |rm. In einem Londoner Kommunique über das ^sammentrefsen" heißt es, eine Reihe von $e= Müssen sei gefaßt worden, worin der Wille zum Msdruck komme,den gerechten Krieg mck aller «acht und Energie fortzusetzen . Die erste Zusam- Unkunst zwischen Churchill und Stalin hat schon in Mittwoch unmittelbar nach der Ankunft der Wtisch-nordamerikanischen Delegation m Tlostau vttgefunden. Sie dauerte nahezu vier Stunden, »n nächsten Tage hotte Churchill eine lange Unter- sttunq mit Molotow und eine zweite Zusammen- Eift mit Stalin. Auch der Freitag war mitamt- Men Geichästen" ausqefullt, wie es in einem Son- Knet Bericht heißt. Dazu gchorte em großes Elf-n M Kreml mit nicht weniger als 25 Trmkspruchen. Walin selbst soll sechsmal geredet haben.

l Churchills Reisen haben bis ,-ßt immer noch eine Minöse Tradition gehabt. Wenn Churchill sch °uf p.hrt begab, war immer etwas Katastrophales ge Wehen oder eine Krisis in Aussicht, so daß man Pilsen Churchills bereits als Sorbeten von Ma [Men bezeichnet hat. So ereignete sich btt» kiurchills Besuch in Frankreich im Sommer «« E Katastrophe von Dünkirchen. Als R°°levelt und lllrrchill sich auf derPütomae" trafen, meldete v°- deutsche Oberkommando nicht nur den Fall von Itrom, Poschow, Pleskau Dorpat, Fellm und k-rnau, sondern auch den Sieg, van Smolensk mtt 110000 Gefangenen und den Sieg vonUmanI |!<- Ukraine mit 103 000 befangenen. Als die Be IMungen auf derPotomar ihren chohepunk »beichten und die berüchtigte Atlantikcharta l'fentlidjt wurde, erreichten die deutschen W h'fte des Schwarzen Meeres, Odessa und dieLug Itenbung. Auch das vorletzte Rendevous Chur^ll l-d Roosevelts im Dezember stand -m Je Kfflerer Niederlagen der britisch-ame Ipireitträfte. Es waren ihm vorausgegangen M-tastrophe von Hawaii, die Versenkung d br^ Mch-n SchlachtschiffePrmce of Wales undR I'-lse" und die Kapitulation von ^oMtong. Uno W Churchill am 19. 3um wieder das Bedursn litte, sich bei Roosevelt Trost und Rat zu Holen, 1° »ar es der Fall von Tobruk und die grotze Firenjioe Rommels, die diese Reise begleiteten.

Churchill als politruk

Von unserer Berliner Schriftleitung.

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Die Seeschlacht bei den Salomon-In­seln, in deren Verlauf schwerste und wertoollfte Eilcheiten der USA.-Flotte und ihres britischen Trabanten versenkt oder kampfunfähig gemacht wurden, lenkt den Blick erneut auf das K ö ra ll e n- m e e r. Es wird im Norden begrenzt von der Insel Neu-Guinea, am die sich in östlicher Richtung Neu- Pommern und die bogenförmig gelegenen Salomon- Inseln anschließen, welche dann allmählich zu den Fidschi-Inseln Hinweisen, die man als östliche Grenze des Korallenmeeres anfprechen muß. Im Südosten wird das Korallenmeer von dem nördlichen Teil Neuseelands begrenzt, während im Westen das australische Festland vorgelagert ist. Im Süden setzt sich schließlich das Korallenmeer in der Tasmansee fort. Die Nordsüdentfernung von der Linie Syd­ney-Neuseeland, dessen Spitze übrigens and) Nord­kap heißt, bis zu den Salomon-Inseln beträgt rund 3000 Kilometer, die Dampferroute zwischen Suva auf den Fidschi-Inseln und Brisbane in Australien, was etwa der OstWestrichtung der Korallensee entspricht, 2820 Kilometer.

Wie schon der Name Korallenmeer sagt, siikd in diesem Teil des Pazifik im Laufe der Erdgeschichte eine Unzahl von Korallenbauten aus dem Meer gestiegen, wodurch kleinere und größere Inseln ent­standen, die teilweise als Untiefen nur bei Ebbe freiliegen. Schon manches Schiff ist auf einem bis dahin unbekannten Korallenriff gestrandet, zumal sich dieses Gebiet^durch stürmische Winde und hohen Seegang bei allen Seeleuten keinen guten Namen geschaffen hat.

Das interessante Grenzgebiet des Meeres sind zweifellos die Salomon-Inseln, die sich im Anschluß an Neu-Guinea und den Bismarck-Archipel etwa 1000 Kilometer in südöstlicher Richtung hin­zieh en. Sie führen ihren Namen daraus zurück, daß hier angeblich die Fundstelle der Reichtümer des biblischen Königs gewesen sein soll. Der Spanier de M e n d a n a, der auf den Spuren dieses Mythos wanderte, glaubte bei Entdeckung der Inseln am Ziel zu sein und gab ihnen den Namen des ge­krönten Judenhauptes. Statt Gold und Edelsteinen begegnete er aber wilden Dölkerstämmen, die alle Eindringlinge mit vergifteten Pfeilen beschossen und ihre Opfer verspeisten. Nach seiner schleunigen Flucht im Jahre 1568 vergingen 199 Jahre, bevor die Inseln von dem Briten (Tarte r e t und im fol­genden Jahre von dem Franzosen Bougain­ville wiederentdeckt wurden.

cingetroffen. Auf dem Wege nach Moskmi hatte Churchill eine Zusammenkunst mit dem Premier­minister der Südafrikanischen Union, General Smuts, in Kairo.

Die britische Niederlage im Mittelmeer.

Rom, 17. Aug. (DNB.) Ein in der See- und Luftschlacht im westlichen Mittelmer verwundeter englischer Flugzeugführer erklärte in Gibraltar nach seiner Einlieferung ins Lazarett, daß die Fahrt des Geleitzuges ausgezeichnet vorbereitet gewesen sei, der Geleitzug sei so stark gesichert gewesen, wie wohl noch kein anderer je zuvor. Der Zeitpunkt schien besonders günstig gewählt, weil man geglaubt habe, daß die Luftstreitkräfte der Achse vor allem auf dem östlichen und dem ägyptischen Kriegsschauplatz be- schäfttgt seien. Leider habe man die Erfahrung ge­macht, daß der Feind viel wachsamer war, als man angenommen hatte. Der Verlust eines Flug­zeugträgers, noch bevor der Geleitzug die eigent­liche Gefahrenzone erreicht hatte, wirkte sich un­günstig auf die Moral der Besatzung aus und machte die Durchführung der ursprünch'ich vorgesehenen Pläne unmöglich. Der Flugzeugführer hob den Todesmut der italienische Flieger hervor, die, nach­dem sie ihre Bomben und Torpedos abgeworfen hatten, ungeachtet der englischen Flak und der eng­lischen Jäger die Schiffe im Tiefflug mitden Bordwaffen an griffen. Die englische Luft­waffe habe über 50 Flugzeuge verloren.

^Mckeck^686 tonff9/^ vrühlsche Unioerfttäfeörnderel K Lange General-Anzeiger für Oberhessen *Iktzen^ch»Iftratz«7-4

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Geologisch sind sie, wie der ganze Archipel, Reste eines tektonisch zertrümmerten Gebirges; einige der Inseln besitzen Krater und tätige Vulkane, wie auch Erd- und Seebeben für dieses Gebiet des Pazifik besonders kennzeichnend find. Die Bevölkerung ge­hört zur melanesischen Rasse, die vorwiegend auf Pfahlbauten siedelt; auch der Kannibalismus ist heute noch weit verbreitet. Die größte, an den Bis­marck-Archipel anschließende Insel ist Bougain­ville (10000 Quadratkilometer), nach Südosten folgen Choiseul, Isabella, Florida und Malaita. Die anderen Inseln und Inselgruppen sind kleiner und von untergeordneter Bedeutung. Das Klima ist tro­pisch heiß und feucht und hat daher auf die Aus­beute der Bodenschätze durch Europäer stark hem-^ die Bahnanlagen,

tatsächlich reibungslos zu funktionieren schien, nie­mals mit dem Wesen des Goldes zwangsläufig ver­bunden, sondern er beruhte eben nur darauf, daß . ... w , .alle Länder die Spielregeln anerkannten und ge- lch Ihnen als 113. Soldaten der deutschen Wehr- ^j^nhast beachtet-n. Diese Spielregeln bestanden macht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen t-arin, daß internationale Zahlungssolden in Gold Kreuzes. Adolf Hitler." Lübertragen wurden. Wenn also in einem Lande