praktischen Dienst zu tragen sein wird. Erfahrene Fachlehrer aus der Praxis des Dienstes geben ihnen dazu das nötige Rüstzeug. — In den anderen Sparten des Eisenbahndienstes verläuft die Ausbildung ebenfalls unter Einsatz aller Apparate und Hilfsmittel des praktischen Dienstes, damit zu jeder Zeit der Unterricht wirklichkeitsgetreu ausgestaltet werden kann und der Gewinn für den praktischen Dienst den Erwartungen entspricht.
Gegenwärtig sind rund 240 Dienstansänger in acht Kursen in der Schule vereinigt. Seit Bestehen der Anstalt haben rund 16 000 Schüler der Reichsbahn hier ihre cheoretische Ausbildung unter Einschaltung aller praktischen Dienstesnrichtungen erhalten. Der Heranbildung eines guten Nachwuchses für den Eisenbahndienst wird in dieser Schule alle nur mögliche Sorgfalt gewidmet. Die Reichsbahn-Verwaltung als Trägerin der Schule sichert sich dadurch einen sich ständig ergänzenden und erneuernden giften Beamtenstamm, der für die Sicherheit des Eisenbahndienstes neben der ständigen technischen Vervollkommnung die beste Grundlage darstellt. Damit wird guter Dienst für unsere Volksgemeinschaft geleistet, deren Leben und Wirken ohne die Reichsbahn überhaupt nicht vorstellbar ist. Die hochqualifizierten Leistungen unserer Reichsbahn und ihrer Männer, die besonders jetzt im Kriege unter den mancherlei erschwerten Verhältnissen an die fachliche Güte der Beamtenschaft höchste Anforderungen stel« len, sind zu einem großen Teile das Ergebnis der sorgsamen Ausbildung. Auf diesem Gebiete mitzuarbeiten ist für die Reichsbahn-Zentralschule in Bad Homburg, ihre Leitung und ihre Mitarbeiter eine schöne Ausgabe, deren gute Erfüllung alle Anerkennung verdient. B.
Industrie- und Handelskammer Gießen
Don der Industrie- und Handelskammer Gießen wird mitgeteilt: Durch Erlaß des Herrn Reichswirtschaftsministers vom 10. Juli d. I. ist das seitherige Beiratsmitglied Herr Dr. Carl Schirmer zum Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer zu Gießen ernannt worden. Herr Dr. Carl Schirmer hat bereits seit 1. August vergangenen Jahres im Auftrage des Präsidenten die Erledigung der Präsidentengeschäfte wahrgenommen.
Greßen-Klein-Linden.
Unter dem Vorsitz von Ortsgruppenleiter Jung tagten am Donnerstagabend im Parteilokal die Führer der sporttreibenden Gliederungen der Partei und die Vereinsführer des Turnvereins und des Schützonklubs „Roland", um über die Durchführung des diesjährigen Gemeinde-Sport- und -Turntages zu beraten. Die Wettkämpfe im Turnen, bestehend in volkstümlichem Dreikampf (Lauf, Sprung und Wurf), und die Schießwettkämpfe der Polittfchen Leiter und des Schützenklpbs „Roland" sollen am Vormittag des 16. August ausgetragen werden. Politische Leiter und Schützenklub „Roland" tragen neben ihren Einzelwettkämpfen auch einen Mannschaftswettkampf im Kleinkaliberschießen aus. Zu den volkstümlichen Wettkämpfen treten die Teilnehmer in 10 Gruppen an. Am Nachmittag des 16. August werden im hiesigen Schwimmbad die Schwimm
Bekanntmachungen.
Betr.: Ausgabe der Lebensmittelkarten für den 39. Bersorgungsabschnitt.
I. Die Ausgabetage werden wie folgt festgesetzt:'
1. Ausgabetag: Montag, 20. Juli 1942 2. Ausgabetag: Dienstag, 21. Juli 1942 3. Ausgabetag: Mittwoch, 22. Juli 1942 4. Ausgabetag: Donnerstag, 23. Juli 1942 5. Ausgabetag: Freitag, 24. Juli 1942 Ausgaoezeit: von 8 bis 13 und von 14.30 bis 17 Uhr.
Welcher Ausgabetag für die Bezugsberechtigten in Frage kommt, ist aus dem grauen Personalausweis ersichtlich.
Die Karten werden nur an Erwachsene ausgehändigt. Im Interesse einer restlosen Erfassung des Altpapiers müssen sämtliche Reste der Karten des 37. Versorgungs- aüschnittes zurückgegeben werden.
II. Sofort bei Entgegennahme find alle Karten auf Zahl uttb Richtigkeit der Altersstufen nachzuvrüfen; spätere Beanstandungen sind zwecklos.
III. Die Bestellscheine der Eier-, Fett- und Marmeladekarten sowis der Kartoffelbezugs- ausweise müssen bis spätestens Samstag, 25. Juli 1942, bei den Warenverteilern ein- gerercht werden, da sonst nicht mit einer Belieferung der entsprechenden Abschnitte gerechnet werden kann. Bei verspäteter Ablieferung tritt gine Kürzung der auf den Bestellschein zu liefernden Warenmenge ein.
IV. lieber die Umwandlung von Bestellscheinen der Eierkarte in Berechtigungsscheine ergeht besondere Bekanntmachung.
V. Alle Personen, die Kühe, Ziegen oder Schafe zur Eigenversorgung mit Milch, sowie alle Geflügelhalter, die Hühner oder Enten zur Eigenversorgung mit Eiern halten, haben dies bei der Kartenausgabe unaufgefordert der Ausgabestelle zu melden.
VI. Lebensmittelkarten ohne deutlichen Eintrag von Name und Wohnung des Inhabers sind ungültig und dürfen nicht beliefert werden. VII. Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, das? verlorene Lebensmittelkarten nicht ersetzt werden; dahingehende Anträge sind zwecklos.
VIII. Die Wareiwerteiler werden wiederholt darauf hingewiesen, daß alle Lebensmittelkartenabschnitte nur während der aufgedruckten Gültigkeitsdauer beliefert werden dürfen; die Warenabgabe vor Fälligkeit und nach Berfall der Abschnitte ist un- zulässig.
IX. Während der Ausgabetage werden Anträge aus Bezugscheine für Schuhe und Spinnstoff- waren nicht angenommen. l 2223V
Gießen, den 18.Juli 1942.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ernährungsamt Abt. B.-
Anordnung
über das Verbot des Badens in der Lahn innerhalb des Stadtkreises Gießen.
Auf Grund des Art. 129d Abs.II Z. 2 der Hessischen Städteordnung vom 8. Juli 1911, in Verbindung mit der Ersten Hessischen Verordnung zur Durchführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 1. April 1935, ordne ich an:
, Nachdem das Staatliche Gesundheitsamt Gießen die Gesundheitsschädlichkeit des Lahnwassers festgestellt hat, verbiete ich mit soforttger Wirkung das Baden in der Lahn. Zuwiderhandlungen werden bestraft.
Gleichzeitig warne ich vor dem Genuß von Lahnfischen jeglicher Art.
Gießen, den 17.Juli 1942. [2225C
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ortsvolizeibehörde.
I. V.r Nicolaus.
wettkämpfe als Cinzetwettkämpfe durchgeführt. Mit der Durchführung des Tages wurden die Dereins- führer der sporttreibenden Dereine-beausttagt, während die Ausgestaltung der Morgenfeier die Hitler- Jugend übernimmt. Nach Spielen der Jugend am Nachmittag wird der Ortsgruppenleiter die Ehrung der Sieger odrnehmen.
,/Räöer müssen rollen für den (Sieg!"
Unter diesem Motto fand am Donnerstag im Lichtspielhaus Gießen • eine Dienstbesprechung mit den Amtsvorständen, Dienstvorstehern, Vertretern der Fachschaft, Betriebsobmännern und Vertrauensmännern der Dienststellen der Reichsbahnamtsbezirke Gießen, Wetzlar und Friedberg unter Leitung des Abteilungspräsidenten Dr. Di t m a r von der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. statt. An dieser Besprechung nahmen ferner teil der Kreisobmann der DAF., Kreis Wetterau, Gauhauptstellenleiter Pg. Göbel, und der Gaufachschaftsleiter des Amtes für Beamte, Oberreichsbahnrat Pg. Weber, sowie die Bezirksoertrauensmänner der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M., Pg. Höhn und Pg. Krieg. Zweck der Besprechung war, mit den Beteiligten die Leistungssteigerung der Deutschen Reichsbahn zu erörtern und auf eine möglichst enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und den Vertretern der beiden Organisationen hinzuweisen. Es sprachen von feiten der Reichsbahndirektion Abteilungspräsident Dr. D i t m a r, für die DAF. Pg. Göbel und für das Amt für Beamte Pg. W e - der. Es wurden ferner den Amtsvorständen, Dienststellenleitern und den Vertretern der Beamten- und Arbeiterschaft der, Reichsbahn Gelegenheit zu Anregungen gegeben.
Die Versorgungslage im Rhein-Maingebiet.
Zur Verforgungslage teilt das Landesernährungsamt Hessen in Frankfurt mit: Der Bedarf an Schlachtvieh war ausreichend gedeckt. Die Qualitäten waren bei allen Viehgattungen mittel bis gut. Die Versorgung der Verbraucher mit Kartoffeln konnte unter Zugrundelegung der vorgesehenen Menge von 5 Pfund pro Kopf und Woche ordnungsgemäß durchgeführt werden. Der Anfall an Frühkartoffeln war überaus stark. Die Ernteerträge find über dem Durchschnitt. Die Beschaffenheit der Ware ist gut. Durch die Einschränkung des Dire'ktoerkehrs ist es nunmehr möglich, den Obstfrischmarkt besser zu beliefern. Die Gemüseversorgung hat sich durch die beginnende Ernte weiterer Gemüsearten mannigfaltiger gestaltet. Die Dersorgungslage in Mehl und Nährmitteln ist ausreichend. Reis und Hülsenfrüchte, soweit sie in Einzelhandelsgeschäften vo.rhanden find, können auf Nährmittelabschnitte zum Verkauf kommen. Die für den 38. Versoraungsabschnitt aufgerufenen drei Eier sind -bei den Einzelhandelsgeschäften vorhanden und zum größten Teil an die .Verbraucher abgegeben. Die Erfassung hat sich in der vergangenen Woche auf dem Stand der Vorwoche gehalten und die Erfassung der gleichen Woche des Vorjahres um etwas überschritten. Die Bedarfsdeckung mit Milch und Milcherzeugniffen war ausreichend' sichergestellt.
(Bie&ener Dochenmarkkprelse.
* Gießen, 17. Juli. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter Vt kg 180, Matte 30, Käse, das Stück 8 bis 10, Kartoffeln, alte, 5 kg 47, neue, % kg 11)4, Wirsing, grün, 15 bis 17, Weißkraut 12 bis 15, Rotkraut 22, Gelbe Rüben, Bd. 15, Rote Rüben, Bd. 15, Römifchkohl % kg 13, Bohnen, grün, 50, Erbsen 24, Tomaten 35, Zwiebeln, Bd. 25, Pfirsiche, kg 52, Blumenkohl 20 bis 50, Salat 5 bis 10, Ober-Kohlrabi 8, Rettich 5 bis 10, Radieschen, Bd. 8 Rpf.
*
** Kein Baden in der Lahn. Wegen Gesundheitsschädlichkeit des Lahnwassers in feiner jetzigen Beschaffenheit ist mit soforttger Wirkung das Baden in der Lahn verboten worden. Aus dem gleichen Grunde wird von der Behörde auch vor dem Genuß von Lahnsifchen gewarnt.
Strafkammer Gießen.
Die H. B. in Gießen hatte im September 1941 in einem Unterhaltsprozeß, in dem sie als Zeugin vernommen wurde, einen Meineid geleistet. Die Angeklagte wurde unter Anrechnung der Untersuchungshaft zu einer Gefängnisstrafe von neun Monaten verurteilt. Daß die Angeklagte vor dem Zuchthaus bewahrt blieb, hatte sie nur dem Umstand zu verdanken, daß nicht festgestellt werden konnte, ob sie bei ihrer Vernehmung über ihr Zeugnisverweigerungsrecht belehrt worden war.
Der R. Sch. in Lauterbach hatte von einer gefälschten Urkunde (einem alten Militärpaß), in dem er sich selbst als Gefreiter und die Verleihung des E. K. II eingetragen hatte, Gebrauch gemacht und in einem neuen Wehrpaß sich als Unteroffizier eingetragen. Der Aygeklagte wurde zu einer Gefamt- gefängnisftrafe von sechs Wochen verurteilt. Es- wurden ihm in weitem Maße mildernde Umstände zugebilligt, da er nicht als Verbrecher anzufehen ist, sich nicht bereichern wollte, in einer gewissen Dummheit gehandelt hat und bis jetzt anständig und ehrlich durch die Welt gekommen ist.
G. A.-Spori.
1900 - DfS.-ir.
Im Rahmen der Kriegserinnsrungsspiele treffen morgen auf dem Waldsportplatz diese Mannschaften zusammen. Die Grün-Weißen, die am vergangenen Sonntag gegen Wölfersheim zu einem Siege kamen, stützen sich wieder auf dieselbe Vertretung. Bei den Blau-Weißen wird Lippert erstmals nach seiner Verwundung wieder mit von der Partte sein. Auch Schuck ist wieder zur Stelle, dagegen müssen Ammon und Kisller ersetzt werden. Trotzdem darf man bei den heute manchmal nur mit größter Mühe zu- sammengestellten Mannschaften ein interessantes Spiel erleben, zumal es ein Lokalspiel ist.
Handball.
Handball-Turnier in Lang-Göns.
Der Tv. Lang-Göns veranstaltet am morgigen Sonntag ein Handball-Turnier, das eine sehr gute Besetzung zu verzeichnen hat. Wenn auch bie aktiven
Mannschaften fehlen, so wird doch der Nachwuchs zeigen, auf welchem Stand der Handball steht. Aus dem Bann 116 Gießen nehmen folgende Vereine teil: Mtv. Gießen, Holzheim, Grüningen und Watzenborn. Die Nachbar-Banne Friedberg und Wetzlar find durch Gambach, Pohl-Göns, Hochel- heim, Dutenhofen, Krofdorf und Katzenfurt vertreten. Gespannt ist man auf die Mannschaft des DfL.°R. Nied-Höchst. Dieser Verein stellte die besten Spieler zur Bannmannschaft des Bannes 81 Frankfurt. Die große Anzahl der Vereine bringt es mit sich, daß schon früh mit den Spielen begonnen werden muß. Die Austragung erfolgt in zwei Gruppen nach dem Punktsystem.
Lang-Göns — Luftwaffe Gießen.
Die Luftwaffe ist in Lang-Göns ein gern gesehener Gegner. Beide Mannschaften haben schon mehrmals mit wechselndem Erfolg gegeneinander gespielt. Durch Versetzung besitzen die Gäste jetzt nicht mehr die frühere Aufstellung. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neu eingestellten Kräfte bewähren. Lang-Göns ist auf eigenem Platz ein gefährlicher Gegner, wie die bisherigen Punktspiele zeigten. Trotzdem wird die Mannschaft alles auf» bieten müssen, um ein achtbares Resultat zu erzielen.
Von der Börse.
Stille Aktienmärkte.
Frankfurt a. M., 17. Juli. Die schon seit langer Zeit den Aktienmarkt beherrschende Marktenge kam in der letzten Berichtswoche stärker zum Ausdruck. Von mehr als der Hälfte aller variabel gehandelten Aktenwerte kam keine Nottz zustande, im übrigen traten, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur unbedeutende Wertschwan- hungen ein. Das Interesse konzentrierte sich auf einzelne Werte wie Siemens, bei denen starke Nachfrage vorlag, so daß man teilweise von einer Kursfestsetzung Abstand nahm. JG.-Farben blieben während der ganzen Berichtszeit gestrichen. Im Hinblick auf die Kapitalsberichtigungsabsichten und der inzwischen erfolgte 40prozentige Aufstockungsbe- fchluß konnten Westdeutsche Kaufhof etwa 10 v. H. aufholen. Ferner stiegen Süddeutsche Zucker, Bem- berg und Daimler um 2 bis 3- v. H. Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt bewegten sich von 191 auf 196. Vereinigte Stahlwerke und Mannesmann veränderten sich kaum. In Buderus kam der Divi- dendenabschlag in der kursmäßigen Bewertung zum Ausdruck. Am Dankenmark wart die Haltung fest. Am Einheitsmarkt bestand Nachfrage nach Kupfer- bergaftien, die schließlich mit 152 um 6 v. H. über letzter Notiz taxiert wurden. Im Aktienfreiverkehr wenig Umsatz und fast unveränderte Kurse. Im Telephonverkehr stiegen Salzschlirf von 74 auf 80.
Der Rentenmarkt bot gleichfalls ein wenig verändertes Bild. Reichsanleihen lagen gut behauptet. Stadtanleihen blieben zumeist umsatzlos. Das gleiche gilt für Pfandbriefe. Die Reichsaltbesitzan- leihe notierte 166,65 gegen 166,30, und auch die Gemeindeumfchuldungsanleihe zog von 104 auf 104,10 an. Am Markt der Jndustrieobligattonen erfolgten vielfach Strichnotierungen. Steuergutscheine I wurden mit 103 gegen 102,70 genannt.
H—K
Betr.: Kartoffelversorgung.
1.
Seltersweg 44 Gießen Goethestr. 32
ALT-EX
GE9R
Alpine Chemische A.-G., Berlin NW 7.
1643 V
• erhAlf Ihre
CHEMISCHE
2226 D
In Gießen: Seltersweg 63
VogtsXo
.\GUNGSVVERKe.
am Dienstag, am Mittwoch,
21. Juli 1942
22. Juli 1942
MIT UND OHNE MUNDSTUCK
Mil otlenen Anten
Drei Jungen und «in Mädel «n'decken ihre Waldheimat.
Don IBertter Sledold 135 Seiten Text uud 8 KunstdruckUaseln Leiuen AM. 8,85
Hugo Barinühler «erlag
Brrttn Lichterfelde
Männer-Dade Verein e.D, Gießen —---—-----M
Unsere Badeanlagen sind weiterhin zur Benutzung für Luft- und Sonnenbäder geöffnet Leitungswasserdusche steht zur Verfügung
Unser Licht-, Lust-, Sonnen- und Brausebad bleibt auch weiterhin geöffnet.
Bedeutendstes fach unternehmen ______Süddeutschen ds
Wissenschaftliche Werke
Sondergebiet der
Druckerei
Müllers Familienbad an der Lahn Besitzer Philipp Müller
Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Damm: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den BießenerAnzeiger
II. Die Bestellscheine für Sveisekartoffeln müssen bis zum 25. Juli 1942 bei den Kleinverteilern abgegeben sein.
III. Die Verteiler haben die vereinnahmten Bestellscheine in der Woche vom 27. Juli bis einschließlich 1. August 1942 bei dem Ernährungsamt in Bezugscheine umzutauschen.
Gießen, den 18. Juli 1942. [2233D
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen ___________Ernährungsamt Abt. B.___________
Diejenigen Verbraucher, die noch nicht int Besitz eines Bezugsausweises für Speisekartoffeln find, erhalten bei der Ausgabe der neuen Lebensmittelkarten auf Antrag einen Kartoffelbezugsausweis. Personen, die Selbstversorger in Kartoffeln sind, dürfen Anttag auf Ausstellung eines Bezugsausweises nicht stellen.
Achtung!
Wer hat Fuß jucken?
Dermatomykose, die übertragbare Fußflechte, kennt keine Unterschiede. Männer und Frauen, jung und alt, werden gleichermaßen davon befallen. Ovis, das erprobte Desinfektionsmittel für Füße hilft -Ihnen, wenn Sie der hartnäckige Pilz, der die Fußflechte verursacht, befallen hat. Darum soll das geringste Symptom von Fußflechte, wie z. B. Fußjucken, kleine Bläschen und feuchte Hautstellen zwischen den Zehen genügen, sofort Ovis, 2 mal täglich auf die verdächtigen Stellen zu träufeln. Das hat schon Tausenden geholfen! Die Pilzbildung wird abgetötet^ die häßlichen Erscheinungen verschwinden.
R, S, Sch, St am Donnerstag, 23. Juli 1942
T—Z am Freitag, 24. Juli 1942
in der Zeit von 8—12 V2 und von 14 %—17 Uhr.
Die im 38. Versorgungsabschnitt nicht verausgabten Karten sind zurückzugeben.
Die Ausgabe von Zulage- bzw. Zusatzkarten ist nur möglich, wenn für jeden Arbeiter die mit meinem den Betrieben zugegangenen Rundschreiben geforderte Erklärung hinsichtlich der Selbstversorgung vorgelegt wird. [2232D
Gießen, den 18.Jul: 1942.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen ___________Ernährungsamt Abt. B.__________
Klaren Kopf
bunt» Klosterfrau-Schnupfpulver, aus Heilpflanzen hergestellt und feil über hundert Fahren bewährt! Kopfweh, wenn es durch Stockschnupfen und ähnliche Beschwerden verursacht ist, schwindet oft bald nach mehreren pnsen, und der Kopf wird freier. Klosterfrau-Schnupfpulver wird her- gestellt von der gleichen Zirma, die den Klosterftau-2Uelissengeist erzeugt. O^Alnaldosenzu 50<pfg. (Inhalt etwa 5 Gramm), monatelang ausreichend, m Apotheken und Drogerien erhältlich. . '
Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Lauterback und Gießen, sowie des Herrn Oberbürgermeisters^er Stadt Gießen.
Betr.:Ausgabe von Trinkbranntwein.
Wie das Landesernährungsamt mitteilt, ist die Belieferung des Einzelhandels mit dem an die Verbraucher zur Ausgabe gelangenden Trinkbranntwein soweit vorgeschritten, daß nunmehr mit Wirkung von Montag, dem 20. Juli 1942, ab mit der Ausgabe des Trinkbranntweins begonnen werden kann.
Da noch nicht sämtliche Einzelhändler restlos mit den bei ihnen vorbestellten Trinkbranntweinmengen beliefert sind und die Anmeldungen in sehr unterschiedlicher Höhe bei den einzelnen Geschäften abgegeben wurden, ordne ich zur glatten Abwicklung des Verkaufs an, daß bei den Einzelhändlern, bei denen mit einem starken Andrang zu rechnen ist, die Abgabe an die Verbraucher auf mehrere Tage verteilt wird. Die betreffenden Einzelhändler haben die Art der Abgabe durch Aushang bekannt zu geben.
Zur Ausgabe gelangen pro Abschnitt des Bezugsausweises 0,7 Liter Trinkbranntwein. Die Ausgabe erfolgt gegen Abtrennung des Abschnittes B des Bezugsausweises.
Der Trinkbranntwein kommt auf Flaschen gefüllt zur Ausgabe. Die Hingabe einer leeren Flasche bei Aushändigung des Trinkbranntweins rst erwünscht. Der Einzelhändler darf die Abgabe des Trinkbranntweines jedoch nicht von der Rückgabe einer leeren Flasche abhängig machen. [2224D
Gießen, den 17.Juli 1942.
Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Lauterbach und Gießen, sowie oen Oberbürgermeister der Stadt Gießen.
Der Landrat des Landkreises Gießen. __Dr. L013.__
REI)) GUTE GRUNDE ~'
die Astro langsam und mäßig zu rauchen und sorgsam mit ihr umzugehen, damit Aroma und Frische nicht leiden.
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Die Zusatzkarten für Schwer- und Schwerft- arbeiter sowie die Zulagekarten für Lang- und Nachtarbeiter für den 39. Versorgungsabschnitt werben wie folgt ausgegeben:
Für Betriebe mit den Anfangsbuchstaben
A—G am Montag, 29. Juli 1942


