' Samstag, 18.
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MV. Aus dem Führerhauptquartier, 17.3uli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt besannt:
Nach tagelangen schweren Kämpfen wurde heute die größte und wichtigste Stadt des Donez-Industrie- gebletes, Woroschilowgrad, von deutscher Infanterie im Sturm genommen. Große Teile der Stadt stehen In Flammen.
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Oer Wehrmachibericht.
MV. AusdemFührerhauptquartler.
Volksgemeinschaft mache. Das Kennenlernen von Land und Menschen anderer Gaue werde dieser Jugend den Begriff des Reiches lebendig nahe bringen und somit bestehender politischer Faktor für ihr späteres Handeln sein.
In Wörsdorf bei Idstein besichtigte der Gauleiter dann eines der im Gau em gerichteten 23 Landdienstlager der Hitler-Jugend. Er ließ sich von den Erfahrungen der Jungen berichten, fragte sie nach ihren Vorstellungen von der Zu- fünft ihres gewählten beruflichen Weges und durfte dabei die Gewißheit mitnehmen, daß hier ein b ä u e r l i ch e r N a ch w u ch s heranwächst, der fern von jeder Romantik mit nüchternem Tatsachensinn, doch mtt begeistert aufgeschlossenem Herzen sich dem Ziel verpflichtet weiß, den mit dem Schwert ge- monnenen Boden mit der Hände Arbeit für alle Zeiten zu sichern. Der Gauleiter vertiefte bei ihnen d'ie'fe Erkenntnis mit Worten, die auf die Notwen, digkeit eines derartigen Einsatzes für den Bestand des Reiches hinwiefen-, dankte ihnen für ihre Bereitschaft und wünschte ihnen zur Erreichung ihres Zieles unbeirrbare Zähigkeit.
Im Sommerlgger der Banne Ober- und Unterwest erwald sowie Limburg, das an den Ufern der Lahn in Geilnau errichtet worden ist, erhielt der Gauleiter dann einen Einblick in die mustergültige Lageranlage sowie die körperliche und wehrsportliche Ertllchtigungsarbeit der Hitler- Jugend. Auch hier zu den Jungen mit warmherzigen Worten sprechend, verwies er besonders auf den Sinn der in diesen Lagern gewonnenen oder gefestigten Jungenkameradschaft für die weitere Be- Währung in der großen Gemeinschaft unseres Volkes. Die Besichtigungsfahrt des Gauleiters zeigte die betreuende und sorgende Arbeit der Partei für die Jugend des Reiches. Sie zeigte jedoch ebenso, wie die chitler-Jugend sich bentüht, durch tätigen Einsatz jederzeit ihres Namens würdig zu sein.
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Damit verlor der Feind auf weit auseinander-
Oer Gauleiter besichtigt Cinsahstellen der Hitler-Jugend.
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sowjetischer Kreuzer durch eine Bombe schwersten Kalibers getroffen.
Gegen den Brückenkopf Woronesch griff der Feind wieder vergeblich unter hohen Verlusten an.
Im mittleren Frontabschnitt führten eigene Vorstöße und Stoßtruppunternehmungen zu örtlichen Erfolgen. Vach Säuberung des unübersichtlichen Waldgeländes im Raum füdlich Rschew hat sich die Gefangenenzahl und die Veute gegenüber der Sondermeldung vom 13. Iuli auf über 40000 Gefangene, 220 Panzer, 738 Geschühe aller Art fowle 1660 Maschinengewehre und Granatwerfer erhöht.
Im hohen No rmen wurde die M urman- bahn an mehrerÄi StAlen durch Bombennolltref- fer nachhaltig unterbrochen.
In Aegypten griff der Feind aus der 6t- Al am ein-Stellung heraus erneut an. Die britischen Panzerkräfte wurden im Gegenangriff auf ihre Ausgangsstellungen zurückgeworfen.
In Rlittelengland wurde am gestrigen Tage ein Rüstungswerk angegriffen und mehrere Werkshallen beschädigt oder in Brand geworfen.
Einige britische Bomber führten in den frühen Rachtstunden Störangriffe auf das norddeutsche Küstengebiet durch. Zwei der angreifenden Flugzeuge wurden abgeschossen.
wie durch Sondermeldung bekanngegeben, griffen deutsche Unterseeboote an der Westküste Afrikas einen stark gesicherten britischen Geleitzug an und versenkten aus ihm sechs Handelsschiffe mit 39 500 VRT. Andere Boote v e r s e n k t e n l m A t l a n t i k, vor dem M i s s i s - sippl und vor dem Panama-Kanal zehn Schiffe mit 68 500 VRT. und im nördlichen Eismeer einen Transporter von 7000
Samstag, 18. /Sonntag, 19. Zull 1942 »mc von Anzeinen e MittagSnummer ’ bis 8V,Ubr deöGornttttagS
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Wenn allein an der afrikanischen Westküste, die von Amerikanern und Briten als ziemlich sicher angesehen wurde, 6 Schisse mit 39 500 BRT., un der amerikanischen Küste weitere 10 mit 68 500 BRT. und dazu im Nördlichen Eismeer ein Transporter von 7000 BRT. versenkt wurden, wenn sich also damit die letzten Schiffsverluste auf 17 Schiffe mit 115 000 BRT. belaufen, so sieht man auch in Eng- land, was ^s mit Churchills Versicherung vom «Februar 1940 auf sich hat, er habe die U-Boote von den Meeren fortgefegt. Keiner unserer Gegner weiß auch nur anzudeuten, wie man den U-Boot- Angriffen begegnen könne. Zwar hat wieder einmal Roosevelts Marineminister Änoj: vor einigen Tagen verkündet, jetzt endlich sei die U-Bootgefahr an Amerikas Küsten gebannt, jetzt sei endlich das Mittel gefunden, aber die Antwort darauf ist die lakonische Angabe unseres Wehrmachtberichts über die neuen Versenkungen in amerikanischen Ge- " D^/^viel umkämpfte Geheimdebatte des Unterhauses über die Schiffsversenkungen ist auch gestiegen; aber die Ergebnisse dieser Beratung hinter verschlossenen Türen sind wohl für die britische Öffentlichkeit so schmerzlich, daß Churchill das sink- teste Schweigeverbot durchsetzte. Daß das Unterhaus ihm zustimmte, kennzeichnet die wirkliche Lage; denn „der Mann auf der Straße in England weih doch genau Bescheid, wie ernst die Schiffsverluste sind , sagte nach der Sitzung ein Kommentator des eng- lischen Nachrichtendienstes.
Natürlich verbreiten jetzt Churchill und Roosevelt
Jenseits der Stalingrad-Bahn
Von unserer Berliner Schristleitung.
r. Jahrgang Ur. 167 mdieint täglich, außer Sonntags und Feiertags
Beilagen:
iteßener Familienblätter eimatimBild-DieScholle s
Bezugspreis r
Tie Infanteriedivisionen folgen. Zwischen den drängenden schnellen Verbänden und den ^n- sciieriedivisionen stehen noch sowjetische Trupp . E; sind arg zusammengehauene Divisionen. Sie streben alle noch dem Osten, in Richtung auf Stalin grab. Aber sind die Don-Uebergänge noch für pe Poflierbar? Die deutschen Infanteriedivisionen sind ihm auf den Fersen. Vor den Sowiets die Wette dis Raumes, hinter und neben ihnen die nach- brangenben deutschen Truppen, deren Marschtrttt
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en Infanterieverbänden befinden fich zahlreiche feindliche Divisionen, die stark vermischt und vielfach Sprengt nach Osten auszubrechen versuchen. Alle bl|e Versuche scheiterten bisher unter hohen, bluti-
England hatte fdpn im ersten Weltkrieg den schwarzen Erdteil zum Kriegsschauplatz gemacht, obwohl internationale Vereinbarungen der wichtigsten Kolonialmächte es aus sehr wohlerwogenen Gründen hatten vermeiden wollen, den Eingeborene^ Afrikas das Schauspiel eines blutigen Konflikts des weißen Rasse zu geben. So hatte die 1885 von England, Frankreich, Deutschland' und Belgien unterzeichnete Kongoakte in ihrem Artikel 11 bestimmt daß „öas Kongobecken, seine Zugänge und die umliegenden Gebiete im Kriegsfälle als neutral und keinem der kriegführenden Staaten angehörig zu betrachten fei. Die kriegführenden Mächte haben sich in diesen neutralen Gebieten jeglicher Kriegführung zu enthalten und dürfen sie auch in keiner Weise als Basis für kriegerische Operationen benützen". Es ist noch in aller Erinnerung, wie England und Frankreich, obwohl Belgien in London und Paris Schritte getan hatte, um „im Hinblick auf die zivi^- lisatorische Mission aller kolonisierenden Nationen" die Feindseligkeiten von Zentralafrika fernzuhatten, sich über alle völkerrechtlichen Abmachungen hinwegsetzten und ihren Raubzug gegen die westafrikanischen Kolonien Deutschlands Kamerun und Togo begangen. Sie begründeten ihre Haltung ebenso mit erlogenen Meldungen über deutsche Grenzverletzungen wje der südafrikanische Ministerpräsident Jotha mit gefälschten Nachrichten den Widerstand der Buren gegen einen Krieg mit Deutschland brach, um auf Deutsch-Süd-West die Hand legen zu können.
Weniger bekannt ist jedoch die merkwürdige Rolle, die damals die Vereinigten Staaten gespielt haben. Ihr Gesandter war zwar auf der Ber- | liner Kongokonferenz mit Feuereifer für die völlige
phantasievolle Meldungen über die angebliche Schiffsproduktion der amerikanischen und englischen Werften. Immer wieder, wenn die Sache für Churchill brenzlich wird, tauchen solche Hoffnungen auf, aber die harte Wirklichkeit ist ganz anders. Der „Daily Heralb" hatte unmittelbar vor der Geheim- sitzung geschrieben, seit Beginn des Krieges habe in England überhaupt keine neue Werft und auch keine jener Werften, die während der großen Wirt- fchaftskrife von 1930. stillgelegt worden seien, die Arbeit ausgenommen. England habe jetzt allein 100 000 Werftarbeiter weniger als zu Kriegs- beginn. Das scheint der Wirklichkeit nahe zu kam- men. Der Produktionsminister Lyttelton selbst hatte zwei Tage vor der Geheimdebatte dem Unterhaus erklärt, das Jahr 1942 sei „zum größten Ernst und zur tiefsten Besorgnis der Regierung Churchill e t n Jahr der Schiffsraumnot" geworden. Allerdings war die Wirkung dieser Enthüllung derart, daß Lyttelton dann ins andere Extrem verfiel und phantastische Angaben über angebliche Produk- tionsfteigerungen machte, die aber auf ein abgrundtiefes Mißtrauen der Unterhausmitglieder stießen. Am Tage der Geheimdebatte wurde dann vom In- formationsministerium eine Meldung herausgegeben, wonach die englischen Wersten in dreißig Monaten angeblich über 500 Schiffe neu gebaut hätten. Kurzum, die Jllusionsgaukelei Churchills arbeitete reicher ... 21b er der Mann auf der Straße weiß doch Bescheid! Trotz Churchills Geheimniskrämerei; denn die Versenkungen von unersetzlichem Schiffsraum folgen einander Schlag aus Schlag.
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Anzcigcn-Breife für die Millimeter-Zells von 22 Millimeter Breite: 7Rpf. für Familienan- zeigen und private ÄetegenbeitSanzeigen 14Rvf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenbeitsanzeigen Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25% mehr
Monatlich.,...RM.1.80 ustellgebüür,.. ,, -.25 auch bet Nichterscheinen on einzelnen Nummern ifolae höherer Gewalt ernsvrechanfchluß 2251 mrbtanfmrift r,Änzeiger" ostscheck 1168k Frankl./M.
um die Stadt, denn infolge der Großindustrien sind ungezählte kleinere, Zwischen- und Folgeindustrien um die Stadt herum entstanden. Das ist das Landschaftsbild, in dem Woroschilowgrad der Miteipunkt eines Bezirks mit reichen Steinkohlen-- und Anthrazitvorräten -ist.
Das Bild der Stadt wird von Eisengießereien, Maschinenfabriken, Lokomotivfabriken, Elektrizitätswerken und Emaillierungswerken beherrscht. Die Rüstungsindustrie, Erzverarbeitungswerke,Schmiede- und Walzwerke, vevsorgte in erster Linie die Schwarzmeerflotte und die südlichen Festungen. Große Kokereien, Gaswerke, Brikettfabriken schließen sich an die Kohlenschächte an. Ein dichtes Straßennetz verbindet die Stadt mit den anderen Industriestädten des Donezbeckens. Die Bahn von Nillerowo nach Gorlowka. an der die Stadt liegt, stellt die Verbindung mit der Nord-Süd-Verbindung-Rostow— Moskau und mit der Bahnlinie Rostow—Charkow her. Don Gorlowka, wohin eine Delleitung von Rostow führt, wird die Stadt mit Del versorgt. Die Bahn stränge leiten Kohlen und industrielle Erzeug- nisse in das Innere der Sowjetunion oder nach Rostow, Taganrog, Mariupol am Don und Asow- I schen Meer zur Verschiffung. Die Stadt liegt am Zusammenfluß zweier kleiner Flüsse und 16 Kilometer vom Donez entfernt.
! - ter Wehrmachtbericht vom 17- ,3ult Gibt Mliche Orientierung über den stürmischen Vor- Mrsch der deutschen Armeen in dem fonetischen Neioengebiet vom Donezrevier bis über den Don. $r sagt, daß die Eisenbahnlinie vom Donezgebiet ; n.»' §falingrab-3«ri3l)n Übertritten , t Die ■ He direkte Verbindung zwischen dein D°n-D°nez liitiet und dem Raum der unteren Wolga tnup t in Ächcha an das engere Eisenbahnnetz »es e-gent
| lidjm Donezreviers an, auch an bie Noid-Süd-Bahn von Woronesch nach Nostow, die jetzt im Umfang von vielen hundert Kilometern i in dMschen Besitz ist. Lichaja liegt noch reichlich fünfzig Kilometer westlich des Donez. Dom Donez-Ueber gong bis nach Stalingrad beträgt die Dahn ange tunb 320 Kilometer. Hier ist die Landbrucke zwischen rnez und Don recht breit. Der Don schwingt v el stärker nach Osten aus. als der Donez. Die wettest Entfernung zwischen Donez und Don liegt nord ch dir Bahn. Nach Süden zu verengt sich d ese -Landbücke ziemlich rasch. Und nach Süden i)uswd unser schnellen Verbände bereits im Vormarsch, denn sie bebm diese wichtige Eisenbahnlinie bereits hm
JeuWe ll-Voole lüsten Churchills Geheimnis
Von unserer Berliner Schriftleitung.
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NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger besichtigte am Freitag mehrere Kinder, landverschickungslager sowie ein Land - bienftlager und ein Sommerlager der Hitler-Jugend im Gau, um sich von der erfolgreichen Durchführung der in diesen Einsatzstellen von der nationalsozialistischen Jugend geforderten Arbeit zu überzeugen. In Begleitung des k. Gebietsführers, Oberbannführer Dr. Gauhl, nahm der Gauleiter Einblick in den Tagesablauf der Kinderlandverschik- kungslager Oberreifenberg, Schmitten, Katzenelnbogen und R ü d e s h e i m.
In den landschaftlich schönsten Gegenden unseres Gaues gelegen, dienen 22 derartige Lager 1000 Jungen und Mädeln aus den luftgefährdeten Gegenden des Gaues Westfalen-Nord nicht nur als eine sichere Unterkunftsstätte und damit Gewähr für eine ununterbrochene Fortsetzung ihrer stlMlischen Ausbildung, sondern vor allem als eine Kraftquelle für Körper und Seele. Allenthalben konnte sich der Gauleiter so voll dem guten Gesundheitszustand der Jungen und Mädel überzeugen. Uederall sah er frohe Blicke und erhielt auf seine Fragen nur Antworten begeisterter Dankbarkeit für die umsorgte Aufnahme, die diese Jugend im Gau Hessen-Nassau gefunden hat.
Der Gauleiter befaßte sich bei seinen Besuchen mit allen Einzelheiten dieser Lager. Die hygienischen Verhältnisse, die Unterbringung in den Schlafräumen waren ebenso Gegenstand feiner Besichtigung, wie der Schulunterricht und die Freizeitgestaltung. Er konnte überall die Un- tabeligteit dieser Arbeit feststellen und dankte allen hieran beteiligten Stellen, daß sie eine Notmaßnahme zum Schutze der Gesundheit unserer Jugend zu einem vollen Erfolg gestalten. An die Jungen und Mädel gewandt, verwies er auf den Sinn dieser Lager und kennzeichnete ihre Bedeutung in der Erfahrung, die die deutsche Jugend durch die Ermöglichung dieser Lager mit der praktisch tätigen
. - , 17.3ulL Das Oberkommando der Wehrmacht gibt UW befiinnf:
von dem Gefühl des erreichten Sieges beflügelt wird, so groß auch die Müdigkeit in der wetten baumlosen Steppe sein mag. Die sowietischen.Dlvl. Honen, die zu entkommen suchen, sind auch keine geschlossenen Verbände mehr. Sie sind "stark vermischt und vielfach zersprengt", wie der Wehrmachtbericht sagt.
Timo sch en ko hat zu lange gezögert ehe er sich zur „elastischen" - die Engländer sagen „flüssigen" - Verteidigung entschloß Sie rettet ihn nicht mehr. Dor Wochenfnst wurde fein verzweifelter Tagesbefehl betonnt: ,Zhr ,hat die Operationen so durchzuführen, daß Em chließungen vermieden werden. Dies ist wichtiger als bft Verteidigung jeden Zoll Bodens, wenn damit große Verluste verbunden sind ... Die Truppenkomman- deure habtzn also nicht ihren Ehrgeiz barem zu setzen, die Stellungen zu halten, sondern m elastischer Verteidigung zurückzuweichen, wenn dies mcht zu umgehen ist."
Fast eine Woche hindurch hat das Oberkommando der Wehrmacht örtliche Angaben im Wehrmachtbericht vermieden. Durch ganz -^"lschland Csng trokdem eine frohe Zuversicht, daß die deutschen Truppen dem Feind an der Klinge bleiben. Die Ent- fernungen müssen von den Soldaten durchmarschiert werden. Don Woronesch nach Süden— bis sensetts der Stalingrad-Bahn - sind es reichlich 500 Kilo- meter und von Jsjum am oberen Donez bis tn das Don-Knie sind es wiederum 450 bis 500 Kilometer. 'Huf der Erde wirken schnelle Verbände und in bre ter Front nachdränaende Infanteriedivisionen zusammen, um den Sowjets, die zu weichen began-
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Hoch-, Tief- und Sturzangriff marschierende Kolon- Enaland hatte schon un ersten Weltkrieg
Noch 1928 zählte die Stadt nur 45 000 Einwohner, bamals hieß sie noch Lugansk. Im Laufe zweier Füiifjahrespläne zur Forcierung der Rüstungsm- Duftrie stieg die Einwohnerzahl auf 220 000 an, und die Stadt wurde umgetauft nach dem bolschewistischen Kriegskommissar Woroschilow, der hier geboren worden ist.
Bergwerksanlagen und Industriebauten beherrschen weithin Landschaft und Stadtbild, Fabriken, Hochöfen, Hochspannungsleitungen, Bahnen und Aleisstrecken nehmen riesige Flächen der Umgebung ein und haben die Steppe weithin in eine dicht
VrühlfcheVniverfitStrdnickerei H. tauge General-Anzeiger für Oberheffen Eiehen^chnlstratze 7-9
Verfolgung des Feindes östlich des Donez in Mchiung auf den unteren Don.
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nen, Derkehrsanlagen und Nachschuboerbindungen bekämpft." Die Luftwaffe hat sich auch den großen Verkehrsmittelpunkt Rostow vorgeknöpft.
Wir können nicht schließen ohne ein Wort besonders warmen Dankes für jene deutsche Divisionen, die im Brückenkopf Woronesch zähe und heftig vorgetragene sowjetische Entlastungsangriffe ab-,.................-
wehren. Der Schwerpunkt der Operationen hat sich Neutralisierung Zentral-Asrikas Äneg5fal e eirr- verlagert. Allein das Don-Gebiet von Woronesch getreten, als aber dreißig Jahre spater Deutschland ist der Angelpunkt. ISie Vereinigten Staaten aufforderte, das Einver-
Woroschilowgrad liegt im Donezbecken, in jenem Teil der Ukraine, in dem die glückliche Verbindung Oshiie>: ber Kohlenlager mit Eisen- und Mangan-Vorkom- Wuu Ä ‘ ........... ' 1
j^Adilary tT
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jet Verlusten für den Gegner.
Die Luftwaffe unterstützte in rollenden An- gk!sfen die vorstoßenden Schnellen verbände und verhinderte überall da, wo die Sow- etzis zu weichen begannen, den geordneten Rückzug. )el Tage und bei Rächt wurden durch hoch-, Tief- nt Sturzangriffe marschierende Kolonnen, Verehrsanlagen und Rachfchubvcrbindungen bekämpft.
Kn den großen Erfolgen im S ü d - i b ch n i t t sind die verbündeten Truppen in ftar- em Maße beteiligt. Seit dem 29. Juni kämpft eine irngarifche Armee an deutscher Seite. Seit heu ersten Juli-Tagen stehen eine italienische Armee, zu der auch das seit August 1941 an der sslsront eingesetzte italienische Expedi- ionskorps gehört, ein rumänisches Armeekorps, das sich bereits in der Schlacht bei llharkow ausgezeichnet hat, sowie ein k r-o a 11 - jher Verband im Kampf gegen die Armeen vlnoschenkos.
3n überraschendem Vorstoß nahm ein Schneller
in Richtung auf den unteren D o n. Die E i f e n - ICI ,.me^ Bahnlinie vom Donezgebiet nach S t a- kim M D '> v g r a d ist überschritten. Zwischen den i Osiein-Dlhdellcn verbänden im Rücken und in der Hefen tten. Di, !lonfe des Feindes und den im Dontat nachdrängen-


