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Aus der engeren Heimat.

Erweiterung

des Alsfelder Heimatmuseums.

$ Alsfeld, 17. Juni. Gestern fand unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Völsing eine Sitzung der Ratsherren zusammen mit dem Vor­stand des Geschichts- und Altertumsoereins der Stadt Alsfeld und dem Beirat des Fremdenver­kehrsoereins Alsfeld statt, in der man sich mit der nach dem Kriege gepkanten Erweiterung des Museums des Geschichts- und Alter­tumsvereins befaßte. Nach' den Darlegungen der Vorsitzenden ist dabei auch die Einrichtung eines Malerzimmers geplant, in dem die Leistungen des einheimischen Künstlertums auf dem Gebiete der Malerei zum Ausdruck kommen sollen. Den äußeren Anlaß bot die kürzlich in Darmstadt ver­anstaltete Jubiläumsausstellung der Gemälde des Kunstmalers Professor Richard Hoelscher, der aus Alsfeld stammt und einen großen Teil seiner künstlerischen Motive seiner Vaterstadt Alsfeld ent­nommen hat. Die Anregung des Bürgermeisters wurde allgemein begrüßt Den Grundstock für die Einrichtung des Malerzimmers sollen Gemälde von Professor Hoelscher bilden, von denen bereits einige erworben worden sind. Daneben sollen auch andere oberhessische Künstler in dem Malerzimmer be­rücksichtigt werden. Es wurde ein Ausschuß gebildet, der mit der weiteren Förderung der Angelegenheit beauftragt wurde.

Friedberg erhält wieder eine Lehrerbildungsanstalt.

LPD. Friedberg, 17. Juni. Wie derOberh. Anz." erfährt, wird von Ostern 1943 an in Fried­berg eine Lehrerbildungsanstalt wieder aufgebaut. Die unterste Klasse der Anstalt wird zu - diesem Zeitpunkt in den Räumen des alten Semi- naraebäudes in der Burg, der heutigen Aufbau- fchule, ihre Tätigkeit aufnehmen.

Landkreis Gießen.

* Heuchelheim, 18. Juni. Für das am 21. Juni stattfindende Konzert der NSG. K r a ft durch Freude" zugunsten des Kriegs­hilfswerkes des Deutschen Roten Kreuzes gibt sich aus allen Teilen der Bevölkerung sehr lebhafte Teil­nahme kund. Es steht zu erwarten, daß der Abend vor einem übervollen Hause stattfinden wird. Nam­hafte Spenden von Einzelpersonen und Gemein­schaften sind bereits eingegangen, so daß auch der Zweck des Abends erfüllt werden wird, dem Deut­schen Roten Kreuz bedeutende Mittel zuzuführen als ein Zeichen der engen Verbundenheit von Heimat und Front. Noch ist es Zeit, eine Spende zu zeichnen und sich eine Eintrittskarte für den Abend zu be­sorgen.

* Großen-Linden, 18. Juni. Das Tages­gespräch unserer Gemeinde bildet da^ am 20. Juni

von der NSG.Kraft durch Freude" ange­setzte Konzert, das sowohl für den Besuch der Veranstaltung, als auch für den Eingang der Spen­den zugunsten des Kriegshilfswerkes des Deutschen Roten Kreuzes ein voller Erfolg zu werden ver­spricht. An die noch Säumigen ergeht ein letzter Appell, sich durch Einzeichnen in die Spendenliste und Bestellung einer Eintrittskarte noch einzuschal­ten in dieses schöne Werk der Gemeinschaft. Möge das Ergebnis des Konzertes so ausfallen, daß es der ganzen Gemeinde zu Ehren gereicht.

+ Grünberg, 15. Juni. Der Grünberger Pferde - Versicherungs - Verein zu Grünberg hielt feine 65. ordentliche Mitgliederver­sammlung unter dem Vorsitz seines Direktors Karl S ch ä f e r I. in der Gastwirtschaft von Otto Schmitz ab. Nach dem Geschäftsbericht waren versichert im 1. Halbjahr 776 Pferde mit einem Versicherungs­kapital von 579 630 RM, im 2. Halbjahr 783 Pferde mit einem Versicherungskapital von 590 610 RM. Entschädigt wurden 62 Pferde im Betrage von 24 047,50 RM. Die Rechnung ergab bei einer Ein­nahme von 27 799,32 RM. und einer Ausgabe von 27 606,32 RM. einen Ueberschuß von 193 RM. Nach der Rechnungsablage wurde dem Vorstand Ent­

lastung erteilt. Ferner fand Ersatzwahl statt für die auf eigenem Wunsch ausscheidenden Ausschußmit­glieder Heinrich Stauf (Grünberg), Ernst Kratz I. tNieder-Ohmen), Karl Schmidt II. (Queckborn) und Karl Gemmer (Lehnheim). An deren Stelle traten, einstimmig gewählt, die Mitglieder Karl Heß (Grünberg), Heinrich Dörr (Nieder-Ohmen), Rudolf Herzberger (Queckborn) und Heinrich Schnaitt (Rein- hardshain).

Schweinemarkt in Grünberg.

4- Grünberg, 18. Juni. Auf dem heutigen Schweinemarkt wurden 91 Ferkel und Läu­ferschweine aufgetrieben. Es kosteten 6 Wochen alte Tiere 18 bis 22 RM., 6 bis 8 Wochen alte 22 bis 30 RM., 8 bis 13 Wochen alte 30 bis 45 RM., Läuferschweine 45 bis 55 RM. das Stück. Handel lebhaft, der Markt wurde geräumt.

Schweinemarkt in Friedberg.

* Friedberg, 17. Juni. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 257 Ferkel aufgetrie­ben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 20 bis 23 RM., 6 bis 8 Wochen alte 23 bis 26 RM., 8 bis 12 Wochen alte 26 bis 35 RM. das Stück. Bei lebhaftem Handel verblieb geringer Ueberstand.

seinen linken Verteidiger in Führung. Bei diesem Stande blieb es bis zur Halbzeit. In der zweiten Hälfte war 1900 hoch überlegen und gewann Der» dient 3:0.

Gpielvereinigung 192p Leihgestern.

Rot-Weiß Frankfurt 1. Jgd. gegen Leihgestern 1. Jgd. 0:1 (0:0).

Auf Einladung des Sportvereins Rot-Weiß Frankfurt trug die 1. Jugend der Spielvereinigung 1926 Leihgestern am Sonntag in Frankfurt gegen die gleiche von Rot-Weiß ein Freundschaftsspiel aus. Nach einem schönen, in echter Sportkamerad­schaft ausgetragenen Spiel blieben die Leihgesterner mit 1:0 siegreich. Rot-Weiß Frankfurt, eine der besten Jugendmannschaften von Frankfurt, war wohl technisch besser, doch die Schnelligkeit von Leih­gestern, in deren Mannschaft es keinen Versager gab, gewann knapp, aber verdient.

L e i h ge st e rn 2. Jgd. gegen Nieder-Weisel 1. Jgd. 1:1 (1:0).

Die 2. Jugend von Leihgestern konnte der kör- verlich stärkeren 1. Jugend von Nieder-Weisel ein Unentschieden abringen.

SJ.Jpori

HZ-Schützen im Wettkampf.

Am Sonntagnachmittag fanden auf den Schieß­ständen am Schützerchaus in Gießen die diesjährigen Bannmeisterschaften des Bannes Gießen (116) im Kleinkaliberschießen statt. Geschossen wurden je fünf Schuß im sportlichen Anschlag in den Anschlags­arten liegend, stehend und kniend auf die 12er-Ring- scheibe. Nachdem nun die Ergebnisse dieses Mann­schaftskampfes vorliegen, der gleichzeitig mit Einzel­wertung durchgeführt wurde, kann gesagt werden, daß die Ergebnisse weit höher als die des Vor­jahres liegen. In der Einzelwertung siegte erwar- wartungsgemäß Joachim Hölzel vom Schützen­verein Gießen. Auch in der Mannschaftswertung konnte der Schützenverein Gießen den Bannmeister stellen.

Die Ergebnisse.

Bester Schütze und damit Bannmeister 1942 wurde Joachim Hölzel (Bannstab) mit 141 Rin­gen. Es folgen als 2.Helmut Ernst (Ges. 1/116) mit 139 Ringen; 3. Wolfgang Schäfer (Fhl. 19/116) mit 136 Ringen; 4. Kart Heinrich Koch (Bannstab) mit 136 Ringen; 5. Hans Menges (Mot.-Gef. 1/116) mit 133 Ringen; 6. Peter Dun­kel (Fhl. 1/116) mit 130 Ringen; 7. Willibald Freilinger (Flg.-Gef. 1/116) mit 126 Ringen; 8. Wolfgang Keller (Fhl. 19/116) mit 126 Ringen; 9. Eberhardt B e i g a n g (SRD. 1/116) mit 125 Ringen; 10. Walter Loth (Gef. 10/116) mit 123 Ringen.

In der Mannschaftswertung errang die 1. Mann­schaft des Schützenvereins Gießen mit 519 Ringen den Sieg und wurde damit Bannmeister. Es folgen Poftsportgemeinschaft Gießen 2. Mann­schaft und Poftsportgemeinschaft Gießen 1. Mann­schaft.

Auf Grund dieser Ergebnisse weiden die besten Schützen in der Bannleistungsgruppe zusammenge­faßt und dort für die Gebietsmeisterschaft vorbe­reitet werden.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

1900 1. Jgd. Heuchelheim 1.1gd. 6:1.

Die 1. Jugend trug am Sonntag in Heuchelheim gegen die dortige 1. Jugend ein Freundschaftsspiel aus. 1900 ging1 Mitte der ersten Halbzeit durch seinen Linksaußen in Führung, kurz darauf er­zwang Heuchelheims Rechtsaußen den Ausgleich. Bei einem Vorstoß konnte 1900 noch einmal durch seinen Mittelstürmer erfolgreich sein. Mit 2:1 wur­den die Seiten gewechselt. War das Spiel in der ersten Halbzeit noch ausgeglichen, so war 1900 in der zweiten Halbzeit hoch überlegen und konnte bis zum Schluß auf 6:1 erhöhen. Der Sieg in dieser Höhe war verdient.

1900 2. Jgd. V fD.° R. L Jgd. 3:0 (1:0).

Sie 2. Jugend spielte am Sonntag auf dem Platze des VfB.-R. und konnte gegen dessen 2. Jugend einen in dieser Höhe verdienten Sieg erringen. 1900 ging gleich am Anfang der ersten Halbzeit durch

Handball

Gauklasse.

Die Gauklasse hat nun alle ihre Spiele erledigt. Durch die Neueintellung des Gaues Hessen-Nassau war man auf die Tabellengestaltung besonders ge­spannt. Wie erwartet, belegten die Frankfurter Ver­eine die ersten Plätze. Ueberraschend gut hielt sich unser heimischer Vertreter, Luftwaffensportverein Gießen. Obwohl er noch nicht die Spielerfahrung der anderen Gegner besaß, wurde der 5. Platz erkämpft. Bei einigermaßen Glück in den ersten Spielen, wo er jedesmal mit nur zwei Toren Unterschied verlor, wäre der Stand ein noch - besserer gewesen. Die Mannschaft muß versuchen, durch Spiele gegen ftärt kere Gegner die entsprechende Form zu behalten. Dadurch wird sie für die schon im Monat August beginnenden Spiele gewappnet sein.

Tabelle:

Spiele

Tors

Punkt,

Polizei Frankfurt

14

197:73

26:2

SA. Frankfurt

14

141:81

22:6

Dietzenbach

14

88:94

16:12

Pfungstadt

14

100:109

16:12

LSD. Gießen

14

102:113

12:16

Mo mb ach

14

64:97

8:20

Offenbach

14

81:143

6:22

Rüsselsheim

14

89:152

6:22

Hanau und Friedberg ausgeschieden.

Hauptschriflletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptjchriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot- für Stadt Gießen, Provinz Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Untversttätsdruckeret R. Lange K. G. Derlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisltste Nr. 6.

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Hannelore Schroth

Ein heiterer Unterhaltungsfilm

Heute Donnerstag Wiederaufführung

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am 19. Juni 1942 r

1924Ä

193OÜ

Der K.-Fübrer des Bannes Gießen (116)» gez. Wolf, Obergefolgschaftsführek

1926 A

I

Donnerstag, 25. Juni, 20.00 Uhr, in der Neuen Aula der Universität

11. Konzert (Gruppe A Nr. 6)

Mady Rahl, Elga Brink Hans Holt, Paul Henckels

Luise Götz, geb. Schmitt Robert Götz, Stud.-Ass.

DEUTSCHE WOCHENSCHAU

ein Erlebnis werden! Gießen, nm 16. Juni 1942.

Jugend hat keinen Zutritt!

1921 A

Die Geburt ihrer zweiten Tochter geben bekannt

fieii und Hainstadt auf Gurken;

iin Kreise Friedberg auf Kopfkohl jeder Art. Frankfurt n. Main, den 3. Juni 1942. [1925C Der Vorsitzende des

Gartcubauwirtschartsverbandes Hessen-Nassau.

gez. Kraus.

Gießen, den 15. Juni 1942

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_____________________________________________1932 D

Nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden verschied allzufrüh, heute morgen meine liebe Frau, unsere noch nicht entbehrliche, herzensgute, unvergeßliche Mut­ter, Schwester, Schwägerin, Gote und Tante

Frau Lina Döring

geb. Dickel

fm jungen Alter von 45 Jahren.

In tiefem Schmerz:

Heinrich Döring; Marie Döring; Heinrich Wille, Uffz.,z. Z. im Felde; Anna Döring; Frieda Döring; Heinrich Döring und alle Verwandten.

Harbach, den 17. Juni 1942.

Die Beerdigung findet am Freitag, 19. Juni, nachmittags 2% Uhr statt.

Statt Karten.

Der allmächtige Gott erlöste ain 12. Juni meine liebe, unvergeßliche Frau, meine treu­besorgte Mutter

Frau Else Nicolaus

geb. Nicolaus

im 48. Lebensjahre von ihrem langen, mit unendlicher Stärke und gottergebener Zuver­sicht ertragenen Leiden.

Dr. Wilhelm Nicolaus

Hauptmann und Batl.-Kdr. im Felde

Bernhard Nicolaus, Funker im Felde

Ronsberg, den 16. Juni 1942.

Die Beerdigung fand in der Stille statt.

- _____________________1931 D

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Bekanntmachungen.

Abgabe von Obst und Gemüse von Erzeugern.

. Die nachstehende Bekanntmachung des Garten- bauroirtschaftsverbcmdes bringe ich hiermit zur Kenntnis.

Gießen, den 15. Juni 1942.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Eruähruugsamt Abt. B.

Auf Grund der Anordnung des Laudes­ernährungsamtes Hessen, betreffend Abgabe von Obst und Cientüfe yon Erzeugern, vom 11. Mai 1942 wird mit Zustimmung des Landesernährungsamtes Hessen bekanntgemacht:

Die Vorschriften der Anordnung des Landes­ernährungsamtes Hessen betreffend Abgabe von Obst und Gemüse von Erzeugern vom 11. 5. 1942 finden auf folgende Obst- und Gemüsearten An­wendung :

1. im gesamten Gebiet des Landesernährungs- amtes Hessen auf sämtliche Obstarten;

2. in den Kreisen Bingen, Mainz, Worms, Alzey, Bergstraße, Groß-Gerau, Darmstadt, Frank­furt a. M., Obertaunus, Maintaunus, Unter* 1aunus> Wiesbaden, Rheingau, St. Goars­hausen, Unterlahn, Unterroesterroald, Ober- ivesterroald, Limburg und Oberlahn, sowie in den Orten Langen und Engelsbach des Kreises Offenbach a. 'M. auf sämtliche Gemüsearten;

3. im Kreise Dieburg in den Orten Altheim, Ba­benhausen, Harpertshausen, Harreshausen, Her- gershausen, Langstadt, Schaafheim, Nieder- roden, Oberroden, Urberach, Münster, Messel, Messenhausen, Sickenhofen, Kleestadt, Schlier­bach, Radbeim, Raibach, Richen, Semd, Klein- Umstadt, Groß-Umstadt, Habitzheim, Mosbach, Eppertshausen, Häuserhof und Grünheckerhof- sowie im Kreise Offenbach in den Orten Duden­hofen, Dietzenbach, Götzenhain, Offenthal, Drei­eichenhain, -)-roschhausen, Waldacker, Klein- Auheim, Steinheim, Zellhausen, Seligenstadt, Klein-Krotzenburg, Klein-Welzheim, Mainflin-

KLAVIERKONZERT mit GISELA SOTT

LuMchutzlpritzm

eingetroffen!

Am 16. Juni vormittags entschlief unerwartet, nach kurzem Eheglück und nach kurzer mit großer Geduld ertragener Krankheit, meine innigstgeliebte Frau, unsere liebe Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Nichte

Anna Baum, geb. Schmidt

im blühenden Alter von 20 Jahren.

In tiefer Trauer:

Hermann Baum, Adolf Schmidt und Frau, August Baum und Frau, Erna Schmidt, Walter Schmidt und Geschwister, Ludwig Baum, Oberzahlmeister, z.Z. im Felde, und alle Angehörigen.

Wesermünde, Zeilbach, Gießen (Ebelstr.30), den 16. Juni 1942.

D e Beerdigung findet in Zeilbach (Kr. Alsfeld) am Samstag, dem 20. Juni, 15 Uhr statt.

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Die Beerdigung findet am Freitag, 19. Juni, nachm. 4 Uhr, vom Trauerhause aus statt.

________ . __________________________________ 02910

Dicnstbefehl

für alle HI.- und DJ.-Einheiten des Bannes Gießen (116).

Der K.-Bannführer ordnet hiermit an:

Alle Einheiten der Hitler-Jugend und des Deutschen Jungvolks sowie die BdM.- und Jung- mädelgruppen 1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 19 u. 20 nehmen geschlossen an dem Bannsportftst am 21. Juni 1942 in Gießen teil.

Die Einheitsführer und -Führerinnen weisen ihre Einheiten auf die im Baunbefebl 5/42/St gegebenen Anordnungen nachdrücklichst hin.

Kameraden! Das Bannsvortfest 1942 soll für unsere Arbeit der Höhepunkt und für Euch alle

Die Bekämpfung des Kartoffelkäfers.

Rach der siebenten Berordnung zur Bekämp­fung des Kartoffelkäfers (RGBl, vom 8. V. 1939, S. 882) und § 2 der neunten Berordnung zur Ab­wehr des Kartoffelkäfers vom 22. April 1941 (RGBl. Nr. 47, Seite 227) haben sämtliche Grund­besitzer, die im Stadtkreise Gießen Kartoffeln an­gebaut haben, auch die außerhalb wohnenden, ihre Kartoffelfelder jeden Freitag in der Zeit zwischen 15 und 19 Uhr abzusuchen. Das erforderliche Per­sonal ist entsprechend der Große des Anbaues zur Verfügung zu stellen, damit das Absuchen in der vorgenannten Zeit erfolgen kann. Außerdem wird sich in derselben Zeit das JiMgvolk unter Führung von besonderen Kolonnenführern an dem Such­dienst beteiligen. Die Kartoffelanvflanzungen der geschlossenen Anstalten und eingefriedigten Gärten sind nur von den Besitzern in der vorgenannten Zeit abuuuchen. Das Absuchen wird von bjznt tveldschutzversonal überwacht. Zuwiderhandlungen gegen diese Aufforderung werden bestraft. [1923C

Gießen, den 17. Juni 1942.

Der Oberbürgermeister.

I. B.: Nicolaus.

Heute morgen verschied nach kurzer, schwerer Krankheit unser lieber Vater, Schwie­gervater, Großvater, Bruder, Schwager u.Onkel

Wilhelm Becker

Gast- und Landwirt

im 80. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Steinmüller und Frau, geb. Becker

Otto Becker und Frau

Karl Becker, z.Z. im Felde, und Frau

Feldwebel H.Steinmüller, z.Z. im Felde 1 als

von 8- 9 Uhr Nr. 1921-1990 von 9-10 Uhr Nr. 1991-2050 von 10-11 Uhr Nr. 1- 60 von 11-12 Uhr Nr. 61- 120 am 20. Juni 1942:

von 8- 9 Uhr Nr. 121-170 von 9-10 UbrNr. 171-220 von 10-11 Uhr Nr. 221-720 Fleischbrühe!

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