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beit und ebenso tiefen Feindseligkeit durch die Jahr« n äuge Hunderte verfolgt. So wird die Grundlage einer oas gesamtdeutschen Geschichtsbetrachtung gelegt. Und L Ns z, im Lichte dieser tausendjährigen Reichsidee wird dar h. r Wieder Geschehen der Gegenwart deutlich. I ». ? N all
Geschehen der Gegenwart deutlich.
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In zahllosen Meldungen hatten die Briten erklärt, daß die deutschen Schlachtschiffe „Scharnhorst" und „Gneisenau" und auch der Schwere Kreuzer „Prinz Eugen" gar nicht mehr existierten. Ihre „Wahrheitsliebe" ging so weit, daß sie in französisch gebrühten Flugblättern den Franzosen sogar ein Bild zeigten, wie die deutschen Kriegsschiffe vernichtet worden seien. Die Tatsachen sind jedoch immer stärker als alle Agitationslügen. Der sensationelle Erfolg des deutschen Flottenverbandes mit den angeblich versenkten Kriegsschiffen im Kanal ist in aller Münde und ist ein Sieg nicht nur der deutschen Waffen, sondern auch ein Erfolg über die britische Lügenpropaganda. Zu diesem Bild hieß es, daß die viermotorigen Halifaxbomber die Kriegsschiffe „Scharnhorst", „Oneifen-au" und „Prinz Eugen" bombardiert hätten. — (Scherl-Bilderdienst-M.) ______________________________
entfernt sind. Dem erfolgreichen Unternehmen komme nicht nur vom technischen, sondern auch vom m i • litärischen Standpunkt außerordentliche Bedeutung zu, denn die Bereinigten Staaten könnten jetzt auch dafür sorgen, in den bisher als völlig sicher angesehenen Gewässern ihre Handelsschiffe unter Bewachung von Kriegsschiffen zu stellen, da heute kein Meer ohne Gefahr für die englische und nordamerikanische Schifffahrt sei.
das Bild dieser schmucken Soldaten nicht vergessen, die jungen Mädel erst recht nicht. „Wenn ich net so e streng' Mutter hätt'", sagte das rotbackige Dort- chen, „ich tat hinner ihne herlaufe, so weit mich die Füß' trage." Ein langer Seufzer folgte diesen Worten.
Im Bewußtsein der Deutschen ist ihre geschichtliche Sendung, ein Reich des Friedens, der Ordnung und des Rechts zu schaffen, fest verankert. Die Reichs«J Wirklichkeit und die Reichsidee, die sich so oft nicht deckten, werden von Karl dem Großen über die! Hohenstaufen, Luxemburger und Habsburger, den' 30jährigen Krieg, die Reichserneuerung des Prinzen Eugen bis zum modernen Nationalbewußtsein der Gegenwart geschildert. Dabei schälen sich klar die Aufgäben heraus, die der Protestantismus und Preußen für das Reich zu erfüllen hatten, ferner, was die Sendung Oesterreichs im Raume des Rci« ches und für die Reichsidee bedeutete. Das Gegen« reich Frankreich wird in feiner tiefen Verbunden«
(fine in der 9 m bolschewisti ktzten lagen in Mgsring zu d w mit starken ' Minder an al
gestellt haben.
Ritterkreuzträger Major Mecke gefallen
Berlin, 17.Febr. (DNB.) In den harten Win- terkämpfen an der Ostfront fiel bei einem schneidig geführten Angriff der Ritterkreuzträger Major Walter Mecke, Abteilungskommandeur in einem Panzer-Regiment. • ;
Großadmiral Keyes über England ausgesprochene Meinung zu eigen machen, daß sich das Land noch niemals in einer so besorgniserregenden Lage befand wie heute.
Die deutsche Kriegsmarine, so unterstreicht „C o r- riere della Sera", hat eine neue denkwürdige Glanztat vollbracht, die noch die der Schiffsversenkung vor der nordamerikanischen Küste übertrifft, da die Antillen vom nächstgelegenen deutschen Stützpunkt rund 7000 Kilometer
— In der „K ri e g s b ü ch e r e i", der ,,C rleb- nisbücherei" und der ,Aolonialbücherei der Steiniger-Verlage, Berlin SW. 68, die dank ihrer sorgfältigen Auswahl und großen Vielseitig' feit bei unserer Jugend großen Anklang gefunden haben und auch noch manchen Eltern eine interessante Lektüre bieten können, ist eine Reibe neuer Hefte in dem vielversprechenden farbigen Umschlag erschienen. Aus der Kolonialbücherei nennen wir nur „Porter Kisseri schlägt sich durch", eine spannende Geschichte aus Kamerun, „Die Helden der Moraberge", die vom Kampf einer tapferen kleinen deutschen Schar gegen Franzosen und Engländer südlich vom Tschad-See in Westafrika erzählt, und „Im Donner der Diktoriafälle", die Geschichte der Expedition eines deutschen Aktes in Südafrika. In der Kriegsbücherei erschien „Flammenwerfer vor, „Mb. 1 funfberejt", „Notlandung im Hasen von Narvik", „Wir jagen die Sowjets", „Dorpostenboote im Kampf", „Stoßttupp Reinhold", .^Husarenstreich deutscher Stukas". Aus der Erlebnisbücherei ist das Heft „Rumäniens Oel für Deutschland" besonders aktuell, ebenso „Das erste U-Boot der Welt", das die Erbauung des „Seeteufels" durch Wilhelm Bauer 1850 schildert. Geschichtliche Stoffe behandeln „Gefesselt nach Arirab", eine Expeditton des Hamburgers Hans Staden an den La Plata, uno ,Klaus Störtebecker", eine Erzählung aus der Zett der Hanse«
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Die „Alliierten" unter sich Moskauer Siegesbcrichte befriedigen nicht mehr.
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die letzten Ereignisse so ins Gebein gefahren, daß er schreibt: „Es dreht einem das Herz um, wenn man heutzutage Engländer sagen hört: ,Wir haben dieselbe Entschuldigung schon früher einmal gehört.' Brüder", so fährt der „Daily Epreß" fort, „Me Unwahrheit wird dadurch nicht zur Wahrheit, daß man sie häufig wiederholt ... Wankelmütig in Zei« ten voller Schwierigkeiten zu werden, liegt nicht im Charakter des Volkes, das den Grundstein zu dem britischen Weltreich legte. Verbannt die falschen Propheten, die unsere Einheit zerstören!" Dr. Ho.
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miteinander. Mochten auch die Meldungen noch so unwahrscheinlich klingen und aus dem Reiche der Phantasien stammen, man verbreitete sie als Tat«
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gramm oder 500 Tonnen getroffen sein...müssen.
Sehr schön ist, daß die Engländer photographische Aufnahmen ber beiden deutschen Großkampfschiff« nach dem Angriff vom 18. Dezember 1941 gemacht haben, der vom britischen Lusttahrtministerium amtlich als Großerfolg gemeldet wurde. Zwischen dem 18. Dezember 1941 und dem 12. Februar 1942 liegen 56 Tage. Eine Reparatur in dieser kurzen Zeit war völlig ausgeschlossen! Aber die „Scham- Horst" und „Gneisenau" waren so wunderbar mobil, daß die Engländer" sie nicht photographiert haben, als sie am 12. Februar den mehr als 400 Seemeilen (720 Kilometer!) langen Kanal passierten.
Die nach dem englischen Nachrichtendienst erschos- enen deutschen Generale, der zerstörte Anhalter Bahnhof, die erfrierenden Deutschen, die sich vor die Züge mit Wintersachen werfen ... das alles ind glorreiche Stationen der englischen ßügenpro. pagandta. Kein Wunder, wenn der amerikanische Funkberichter die skepttsche Stimmung in London childert, wo einige (!) Leute keine Zeitungen mehr lesen und keine Funknachrichten nzehr hören wollen.
Rühmlich muß heroorgehoden werden, daß der ,Daily Expreß" einen entschiedenen Anlauf nimmt, von der ausgetretenen Lügenstraße herunterzukommen und eine neue Walze aufzulegen. Ihm sind
Reuter am 31.3.1941: Das Luftfahrt- m i n i ft e r i u m (!) berichtet: Die beiden feindlichen Kriegsschiffe „Scharnhorst" und „Gneisenau" wurden in der Nacht zum Montag von der britischen Luftwaffe stark angegriffen. Bomben mittleren, schweren und sehr schweren Kalibers fiele» auf die Docks, in die die Kriegsschiffe gebracht worden waren.
„Times" am 16. 4. 41: Die deutschen Schlachtkreuzer „Gneisenau" und „Scharnhorst" sind bereits siebenmal bombardiert worden. Der Angriff ist durch ziemlich starke Verbände durchgefübrt worden, die Hunderte von Bomben gegen die Schlachtschiffe geworfen haben.
Londoner Rundfunk am 5. 5. 41: Nach einem Kommunique des Luftfahrtministeriums (!) haben die Schlachtkreuzer „Scharnhorst" und „Gneisenau" in der Nacht zum Montag Volltreffer erhalten.
Sender Daventry am 25. 7. 41: Die „Scharnhorst" ist genau so wie ihr Schwesterschiff „Gneisenau" eines der unglücklichsten Schlachtschiffe der Welt.
United Preß am 19.12.41: Das britische Luftfahrtministerium (!) gab bekannt, daß viermotorige britische Kampfflugzeuge ttotz der starken deutschen Verteidigung große Ladungen schwerer Bomben auf die deutschen Schlachtschiffe „Gneisenau" und „Scharnhorst" abgeworfen haben.
Reuter am 22. 18. 41: Photographische Aufnahmen von den deutschen Schlachtschiffen „Scharnhorst" und „Gneisenau", die während des Tagesangriffs vom 18. Dezember gemacht wurden, zeigen die schweren Treffer von panzersprengenden Bomben. Vermutlich (!) ist noch größerer Schaden entstanden, als ihn die Ausnahmen zeigen.
Insgesamt sind nach britischen Meldungen die I „Scharnhorst" und die „Gneisenau" 121mal allein
John Mac Vane, der Funkberichte des Senders Neuyork, erklärte über die Stimmung in London:,„Ich weiß, daß einige (!) Leute so niedergedrückter Stimmung sind, daß sie nicht die Zeitung lesen und daß sie den Radioapparat abstellen, wenn Nachrichten gebracht werden."
Dazu sei heute an frühere englische und amerikanische Meldungen erinnert, die sich mit dem deutschen Schlachtschiff „Gneisenau" beschäftigten und den „Leidensweg" dieses Schiffes kennzeichnen.
Reuter am 2 5.10.1939: Bei dem Flugangriff der britischen Luftwaffe auf Wilhelmshaven wurde das Schlachtschiff „Gneisenau" zerstört. EinAugen- zeuge sagt aus, die Bombe sei in den Schornstein gefallen und im Maschinenraum explodiert, wodurch das Schiff in zwei Teile zerbrochen sei. Ein großer Teil der Besatzung ertrank. — Die Folge dieser Sensationsmeldung Reuters war, daß die Massenzeitungen der ganzen Welt die „Gneisenau" „zerstörten" und „in zwei Teile zerbrachen". So stellten die Mittagsblätter.in Rio De Janeiro, der Hauptstadt Brasiliens, die Meldung unter die Mammutüberschrift: „Deutscher Schlachtkreuzer mitten durchgespalten."
„D a i l y H e r a l d" am 28.10.1939: Das deutsche Schlachtschiff „Gneisenau", der Stolz der deutschen Flotte, ist nur noch ein Wrack ... Das Schiff ist von Granaten durchsiebt ... Das Schiss wird wahrscheinlich nur noch als Schrott verwendet werden können. Es ist bei dem englischen Fliegerangriff auf Wilhelmshaven von einer 500-k§-Bombe mittschiffs getroffen worden.
Sender London am 9. 4.1940: Norwegische Küstenbatterien haben das deutsche Schlachtschiff „Gneisenau" versenkt, wie aus Stockholm gemeldet wird.
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westindischen Inseln Aruba und E u r a ? a o beschossen sowie außerdem drei Tanker versenkt. Auf diesen Inseln, die zum niederländischen Kolonialbesitz gehören, befinden sich bedeutende Oelraffinerien der Standard-Oil-Company.
Wie kürzlich gemeldet wurde, hatten die Vereinigten Staaten auf diesen Inseln amerikanische Truppen gelanget. 3n der amtlichen Erklärung darüber hieß es: „Die Vereinigten Staaten entsandten auf Wunsch der niederländischen Regierung amerikanische 'Truppenkontingente nach Curaxao und Aruba, um die holländischen Streitkräfte bei der Verteidigung der Inseln und ihrer Oelraffinerien zu unterstützen, die für den Kriegseinsatz der Alliierten und die Verteidigung der west- lichen Erdhälfte von größter Bedeutung sind. Die amerikanischen Truppen werden unter der Oberaufsicht der Regierung von Cura^ao operieren und nach Beendigung der gegenwärtigen Krise wieder zurückgezogen werden."
Diese Begründung der amerikanischen Diplomatie kann niemanden darüber hinwegtäuschen, daß die Vereinigten Staaten die günstige Gelegenheit auszunutzen suchten, diese Inseln mit ihr/n reichen Bodenschätzen und wertvollen Anlagen den Niederländern wegzunehmen. Jedenfalls haben sie selbst zugegeben, welch außerordentliche Bedeutung diesen Stützpunkten zukommt.
Um das schneidige Unternehmen unserer Unterseeboote richtig werten zu können, muß man bedenken, . daß diese Inseln 4 0 0 0 Meilen vom Ausgang des Kanals entfernt liegen. Von Hamburg brauchte ein Schiff bis dorthin 20 Tage. Die erfolgreiche Beschießung feindlicher Anlagen an fernen Küsten ruft übrigens die Tat des Kreuzers „Emden" wieder in Erinnerung, der am 22. 9. 1914 die Oeltanfanlagen der Burma Oil Company in Madras mit solchem Erfolge beschoß, daß 425 000 Gallonen Oel vernichtet wurden. Während es sich jedoch damals um gelegentliche Einzeltaten kühner Kaperschiffe handelte, ist jetzt vor der überall auftauchenden deutschen Unterseebootswaffe kein Schiff und kein Hafen mehr sicher.
Die Meldung von dem kühnen Angriff ber deutschen U-Boote im Karibischen Meer ist von der spanischen Presse begeistert ausgenommen worden. Große Schlagzeilen weisen darauf hin, daß die deutschen U-Boote 7000 Kilometer von der europäischen Küste entfernt operieren, ohne von feindlichen Seestreitkräften behindert zu fein. „Informaciones" hebt hervor, daß die deutschen U-Boote den Schneid aufbringen, am hel - len Tage einen Hafen anzugreifen und mit ihren kleinen Geschützen kriegswichtige Anlagen zu zerstören, die unter dem Schutz des Sternenbanners geborgen zu sein glaubten.
Sensation in Südamerika.
„Der Panamakanal nicht mehr sicher."
Buenos Aires, 18. Febr. (Europapreß.) Die deutsche U-Boot-Aktion im Karibischen Meer hat in den benachbarten südamerikanischen Staaten wie eine Sensation gewirkt. Sämtliche Zeitungen veröffentlichen ausführliche Berichte, in denen betont wird, der Angriff beweise, daß der Panamakanal nicht mehr sicher sei. Die deutschen U-Boote hätten erfolgreich die Verteidigungskette im Karibischen Meer durchbrochen und könnten dies jederzeit wiederholen.
Kein Meer ohne Gefahr für England und Amerika.
Die italienische Presse zn dem neuesten U-Boot-Erfolg.
Mailand, 18. Februar. (DNB. Funkspruch.) Der kühne und'erfolgreiche Einbruch deutscher U- Boote in das Karibische Meer hat die italienische Oeffenttichkeit stark beeindruckt. Die Presse betont, daß die deutsche Kriegsmarine drei Tage nach der Bezwingung des Aermelkanals die Welt mit einer neuen sensationellen Nachricht überrascht.
Das kühne Unternehmen, so hebt „Popolo d'Italia" hervor, ist umso bewundernswerter, da man annehmen muß, daß die angegriffenen Ziele stärkstens verteidigt waren. Die nordamerikanische Oeffenttichkeit werde daher mit Recht fragen, w i e es möglich war, daß deutsche U-Boote den Verteidigungsgürtel durchbrachen und gegen die so stark ausgebauten Befestigungen der Antillen erfolgreich vorgehen fonnten. Vielleicht werde sich Marineminister Knox die vom britischen
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Bauersfrau, die nicht gerade als gebefreudig bekannt war, mit dem Messer, das ihr der Gänsehirt geliehen hatte, einen Kuchen an die Soldaten.
Uns Kindern schlug das Herz voll Seligkeit. Wie sein die Gäule geputzt waren, wie die Lanzenspitzen, in der klaren Morgensonne blinkten, wie das Zaumzeug blitzte und die Sporen der Reiter! Immer wieder liefen wir von den Soldaten ein Stück weit weg, um uns von dort aus das zauberhafte Bild einzuprägen, das unsere Herzen erfüllte. Was waren alle Feste der Heimat, was waren Kirchweihe und Weihnacht, Schweineschlachten und Kindtaufe gegen diesen ejnaigen Anblick an Dem frühen Morgen?
Wahrend sich die Soldaten noch mit den Dorfleuten unterhielten, Knopfs Konrad, der Wirt, mit seiner Lene einen Schnaps nach dem anderen an Die Soldaten verschenkte — „wer lang trinkt, lebt lang!" sagte er dabei — dachten wir Kinder schon voll leisem Jammer an den bitteren Augenblick Des Scheidens.
Und der kam. Der Leutnant, ein frischer junger
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Die ersten Soldaten.
Von Fr. W. Schluckebier.
„Soldate, Soldate!" schrie mein Bruder aus Leibeskräften und suchte nach seiner Hose, die er, der Ordnung halber, wieder einmal unter das Bett geschmissen hatte. Ein kräftiger Fluch, und er war zur Türe draußen. Mich, den damals Vierjährigen, hob meine barmherzige Mutter an das Fenster. „Da, guck!"
Und ich sah. Sah herrlich gewachsene Soldaten in grünem Rocke und weißem Kragen, mit blinkenden Helmen und wehenden weißen Lanzenfähnchen auf prachtvollen hohen Pferden unsere Dorfgasse hinunterziehen. Am Schulbrunnen machten sie Halt.
Ich weiß heut' noch, daß mich meine Mutter nicht schnell genug anziehen konnte. Eilig standen wir Buben vor den Soldaten am Brunnen. Schlemmers Christian, der Krämer, kam aus seinem Laden geschossen, zweierlei Pantoffeln an den Füßen, was bei einem alten Junggesellen, für den nur mangelhaft gesorgt rpirb, keine Schande ist, und fünf, sechs Zigarrenkasten unter den beiden Armen. Wie das sein Nachbar, der Bäcker Pfeifer, sah, litt es ihn als „gedienten Mann" auch nicht länger, er rannte mit frischen Wecken herzu, drängte sich zwischen die abgesessenen Soldaten: „Hier, nehmt, nehmt!" rief er, „es iß Euch gegönnt!" Jeder mußte zugreifen, selbst der Leutnant durfte sich nicht ausschließen, der, fünf Zigarren in der Hand, gerade überlegte, wie es mit dem Weiterreiten sein müsse. Denn der Wald, den sie um sieben Uhr erreicht haben sollten, lag noch sehr weit drüben —
Das ganze Dorf war lebendig und aus Rand und Band. Lachend standen junge und alte Weibsleute herum und plinterten nach Den schmucken Soldaten hinauf, die ihre Scherzworte herunterriefen. Dem alten Bürgermeister Strauch, einem Manne, der nie hatte Soldat sein können, es aber von Herzen gerne gewesen wäre, schossen die hellen Tränen aus den Augen ob des herrlichen Anblickes der schmucken Reiter und Gäule. „Ach Gott, daß ich das noch erlerne durst!" sagte er — er war doch bald achtzig! — und konnte sich nicht satt sehen. Der Schullehrer, der eigentlich die Klassenzimmer hatte aufschließen wollen, blieb stehen und überlegte, ob er den Kindern nicht freigeben Me, Neben ihm verteilte eine
Mensch, wie aus einem Soldatenbuch geschnitten, sah, als es sieben schlug auf der rasselnden Dorfuhr, einmal kurz über seine Leute hinweg und rief: „Wachtmeister Schmitt, lassen Sie fertigmachen!" „Ferttgmachen!" hallte die Stimme des Wachtmeisters an Den Häusern um den Schulbrunnen wider. Wie von unsichtbarer Hand geschoben und gezägen, standen die Soldaten mit einem Male in Reih und Glied auf der Dorfgasse, ein jeder dort, wo er hingehörte. „An die Pferde!" hallte ein neuer Ruf. Wie eine Mauer standen die Reiter, die rechte Hand mit den Zügeln unter dem Kinn ihrer Pferde, mit deren Mähnen der Morgenwind spielte. Ein paar Herzschläge nur, und sie zogen weiter, die lieben Gäste, die uns Kindern eine solche Seligkeit ins Herz getragen hatten. Noch heute sehe ich sie das Unteroorf hinunterziehen mit ihrem weißen Lederzeug über den dunkelgrünen Waffenröcken, mit den wehenden Fähnchen ihrer Lanzen und höre das frohe Lied, das sie fangen:
„So lebt denn wohl, wir müssen Abschied nehmen, Die Kugel wird ins Flintenrohr gesteckt
Und unser allerschönstes, junges Leben — hurra! — Wird einst im Kriege auf dem Schlachtfeld hingestreckt!"
Lange blieb uns ihr Gesang tm Ohr, den der Morgenwind noch einmal zu uns herübertrieb, lang dauerte es diesen Morgen, bis sich die Dörfler zu ihrer gewohnten Arbeit fanden. Auch sie konnten
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Bisher haben die vereinigten amerikanischen untz ^er Angriffe englischen Lügner mit ihren sowjettschen Kollegen mit zahlemMi wie Stahl und Eisen zusammengehalten. Wenn der ngrin, räumtet eine log, dann verbreiteten die beiden anderen stur yijenb ihre Sie diese Lügen weiter. Man ging durch dick und dünn „„ Bolschewisti ~ ‘ ' 1 ifien, setzten d
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Zum ersten Mal ist mm in diese Lügenfront ein 15 2. wurden - ' - " i chen gezahlt,
Mreiche Gran dertprozenttges Vertrauen auf seine Kriegsberichte miifche Geweh entgegenzubringen. Da gleichzeittg von Neuyork wie Erzeuge und auch von London auffällige Bemerkungen tommen,r 11 ist anzunehmen, daß das nicht auf einem Zufall beruht, sondern daß es sich um eine abgekartete Sache handett. So brachte dieser Tage ein Neuyorker Sender folgende Kritik: „Charakteristisch für die sowjetischen Communiquös ist der Mangel an Einzelheiten." Kurz darauf ließ sich ein Londons r!
Sender wie folgt hören: „Man weiß nicht ge«<inf> weiteren nau, wo der von den Bolschewisten gemeldete Durchs W-n o
Fast in gleichem Atemzuge üben hier ein amerikanischer und ein englischer Sender Kritik an der bisher für unantastbar angesehenen Nachrichten- polittk ihres moskowitischen Verbündeten. Da da? Ernten Oftfn außerdem noch in einer ziemlich boshaften Form nut hohe Wuti geschieht, darf man annehmen, daß das bisherige zu. Feind, gute Einvernehmen einen Knacks erlitten hat. Es »Msche Trus würde sich hier nur die alte Erscheinung wieder- mhmtn, wurde holen, daß bei einem Kompaniegeschäft die einzelnen Partner miteinander böse zu werden pflegen, wem die Geschäfte nicht so gehen, wie sie sich das vor-
— West- und Nordeuropa — unter diesem Titel bietet sich in einem fast 600 Seiten starken Bande einer der gewichtigsten Teile des „Handbuches der geographischen Wissenschaft" (Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion, Potsdam) dar. Es bedarf wohl keines besonderen Hin- weises, von welcher Bedeutung eine geographisch umfassende und gültige Darstellung der Länder Frankreich, Belgien, Niederlande und Luxemburg, der Britischen Inseln, Dänemarks, Islands, Norwegens, Schwedens und Finnlands in einer Zeit ist, wo jedes dieser Länder Erschütterungen und Wandlungen umwälzender Art durchlebt. Und es bedarf erst recht keines besonderen Hinweises auf den Wert einer solchen länderkundlichen Gesamtdarstellung für den deutschen Menschen, den die einmaligen politischen Ausgaben der Gegenwart auch zur intensiven geographischen Beschäftigung mit diesen Ländern drängen. Gerade in diesem Bande gibt das Handbuch in seiner konzentrierten Sprache, anschaulichen Schilderung, Uebersichtlich- keit und Allgemeinverständlichkeit, trotz einer stau- nenswerten Stof fülle, schließlich mit einem ebenso instruktiven wie schönen Jllustrationsmaterial den geographischen Hintergrund für die aktuellsten politischen Tatsachen. Lebensnahe Wissenschaft können wir heute weniger denn je entbehren. Die Entwicklung zum formenden und gestaltenden Weltvolk weist ber Geographie eine überragende Rolle im Bildungswesen unseres Volkes zu. Damit ist erneut die Bedeutung eines derart groß angelegten- Werkes umrissen, wie es das Handbuch der geographischen Wissenschaft darstellt, von dem der Band West- und Nordeuropa einer der gewichtigsten Teile ift
— Prof. Wilhelm Schußler: Vom Reich und der Reichsidee in der deutschen Geschichte. Mit 16 Kartenskizzen. Verlag o- von B. G. Teubner in Leipzig. Das Reich roirh als konnten der ewige Auftrag des deutschen Boltes begriffen»
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von der britischen Luftwaffe bombarbied wordeh ; r(iih l0 von den Versenkungen durch norwegische Küsten- batterien, englische Schnellboote usw. ganz zy
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Man hat berechnet, daß allein bei den verniih» f^ridpV tenden 121 Angriffen der britischen Luftwaffe auf die „Gneisenau" und „Scharnhorst" beide Schiffe von Bomben im Gesamtgewicht von 500 000 Kilo«


