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System de? englischen Parlamentarismus Sicherheit das Ende prophezeit werden.

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die weitläufigen Anlagen und erreichten auch dort ihren Spitzen die Wolga.

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tigsten Jahr in der neueren englischen Verfassungs- gcschichte bis in unsere Tage, da der Parlamen­tarismus in eine Krisis eingetreten ist, deren

(steHietttetabei ) für Politik m r. Hans nft Siumldjeta. > R. Lange R. g. liier: Hans Btrf.

vor einigen Tagen hat der Bericht des der Wehrmacht in lapidaren Wor- daß in Stalingrad Infanterie- und . den verbissenen Widerstand der m Häuserblocks und Barrikadenstellungen hatten und tief in das nördliche Stadt- rgestoßen seien. Dieser ungeheuren Leistung em weiterer großer Erfolg gefolgt. Die Truppen konnten nun auch das T r a b renwerk D s h e r s h i n s k i j erstürmen, das der wichtigsten wehrwirtschafUichen Unter-

ethoven.

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Wie das Traktorenwerk Dshershinskij gestürmt wurde.

nach erbitterten Strcchenkämpfen das Wolga- uf er und stürmten die' dort liegende Ziegelei. Nördlich davon drangen

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Lustkampf über Dakar.

Vichy, 17. Okt. (Europapreß.) Heber Franzö­sisch-Westafrika ist gekämpft worden. Die franzö­sische Admiralität meldet:Während eines Fluges über Französifch-Wesdafrika fand am 11. Oktober 1942 im Laufe eines Gefechts der Schiffskapitän D a i l l i e r e den Heldentod. Schiffskapitän Dail- liere gehörte dem Luftstützpunkt Dakar an." Der Staatssekretär für die Marine, Konteradmiral Auphand, hat einen Tagesbefehl erlassen, in dem es heißt:Mit tiefer Trauer gebe ich der Marine den Heldentod des Schiffskapitäns Dailliere, des Kommandanten der Marineflugzeuge von Dakar, bekannt, der im Luftkampf am 11. Oktober 1942 gefallen ist." Der Tagesbefehl rühmt di« hervorragenden Führereigenschaften des gefallenen Offiziers und fährt dann fort:Unter dem Himmel Afrikas für die Verteidigung des französischen -Kolonialreiches und der französischen Einheit gestorben, hinterläßt er jedem von uns ein Beispiel zum Nachdenken und zur Nachfolge."

fabrik o t e Barrikade" und die Hütte R o t e r Oktober" sind nach ihrem Ausbau zu Derteidigungswerken die wichtigsten Bastionen der Festung Stalingrad geworden. Die Ruinen der klotzigen Hochhäuser, Hallen und Hochöfen mit dem Netz der Starkstromleitungen und Transport­anlagen überragen die flacheren Trümmerfelder der um sie herumliegenden Wohnviertel. Obwohl die Bolschewisten den deutschen Angriff erwarteten und ihm durch Massenaufgebote an Waffen und Trup­pen die Kraft zu nehmen versuchten, drang der wuchtige deutsche Stoß in den Raum zwischen dem am weitesten nördlich gelegenen Traktorenwerk und der südlich davon liegenden MaschinenfabrikRote Barrikade" ein. Die Bolschewisten entfesselten zur Abwehr das ganze Toben der Materialschlacht, aber unsere Infanteristen und Panzer erreichten

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Ausgang noch ungewiß ist. Es ist übrigens sehr wohl richtig, von hier aus von einer Krisis des Parlamentarismus schlechthin zu sprechen. Sollte nämlich dieMutter der Parlamente" zu- grundegehen, so würden ihre Abkömmlinge in an­deren Ländern vermutlich gleichfalls zum Tode ver­urteilt sein.

Das Systenl des englischen Parlamentarismus ist eng verbunden mit dem sozialen Gefüge des Jnselreiches und trägt daher noch heute die Prä­gung seiner Feudaleinrichtung, als welche sie ur­sprünglich geschaffen wurde. Ursprünglich, d. h. nach der normannischen Eroberung im 11. Jahrhundert gab es nur die Versammlung der Barone, und selbst diese mußten zeitweilig um ihre Rechte kämpfen, bis sie ihnen in der Magna Charta end­gültig gewährt wurden. Genau wie in Deutschland traten aber neben die territorialen Herren im Laufe der Zeit der Dienstadel und die reiche Bürgerschaft der Städte, welche ihrerseits auf eine Vertretung bei Hofe und Mitwirkung bei der Regierung des Landes drängten. Hieraus entstand dann, zunächst gegen den König und später mit seiner Billigung, das erste Parlament, dessen Geburtsjahr je nachdem 1265 oder 1295 ist.

Der Charakter dieser Vertretung, deren Oberhaus aus dem erblichen Hochadel und der hohen Geist­lichkeit bestand, während ins Unterhaus nicht etwa die Vertreter der commons, d. h. der Gemeinen, sondern nur Repräsentanten der reichen Land- und Stadtherren entsandt wurden, stempelte England zu einer Oligarchie. Diesen Charakter hat das eng­lische Parlament bis ins 19. Jahrhundert hinein be­halten. Nur wurde infolge der steigenden Bevölke­rungszahl das Mißverhältnis' zwischen Regierenden und Regierten immer größer, und die industrielle Revolution machte eine Reform unvermeidlich.

Der erste und entscheidende Schritt wurde 1832 getan, als die mittelalterliche Bindung des Wahl­rechtes. an bestimmte Orte oder Gebiete aufgehoben und der Kreis der Wahlberechtigten beträchtlich er­weitert wurde. Diese Entwicklung fand im Jahre 1929 ihren Abschluß mit der Aufhebung der letzten Beschränkung besitzmäßiger Art und der Verleihung des Wahlrechtes auch an die Frauen. Seicher hat jeder britische Untertan vom 21. Lebensjahr an das aktive Wahlrecht.

War hiermit in formellem Sinn die Demokratie verwirklicht, so hatte sich doch tatsächlich eines seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts nicht verändert. Die Schicht der Regierenden war noch immer d i e gleiche. Im Parlament saßen mit wenigen Ausnahmen immer noch der erbliche Hoch­adel und die Bischöfe im Ober- und im Unterhaus,

Oie Krisis des Parlamentarismus

, Von unserem Dr. L.-Korrespondenten.

Oie Widerspenstigen.

Roosevelt, der den Begriff derwestlichen Hemi­sphäre" in die Politik eingeführt hat, der sich die Rolle eines Protektors der westlichen Hemisphäre anmaßt und vorgibt, zu ihrer Verteidigung in den Krieg gezogen zu sein, empfindet die Neutralität von zweien der größten, politisch konsolidiertesten und wirtschaftlich wichtigsten Stqaten des jüdameri- konischen Kontinents, Argentinien und Chile, als einen häßlichen Fleck auf dem Bild, das er sich von derpanamerikanischen Solidarität" entworfen hat. Roosevelt hatte es sich schon zu Beginn seiner ersten Amtsperiode zum Ziel gesetzt, die ibero-ameri- konischen Staaten nicht mehr nur wirtschaftlich, sondern nun auch politisch in ein enges Verhältnis zu den USA. zu bringen. In der schweren Wirt­schaftskrise, die in den USA. den Jahren der Pro- sperität auf dem Fuße gefolgt war, hatte es sich gezeigt, daß die Stellung von Schuldnern wie die ibero-amerikanischen Länder, die keine Hoffnung auf neuen Kredit haben, sehr viel stärker ist, als man angenommen hatte. Roosevelt war daher ent­schlossen, die Stelle der Dollardiplomatie mit ihrer rücksichtslosen Ausnutzung der überlegenen finanziellen Stellung Wallstreets durch die Politik desguten Nachbarn" zu ersetzen. Ihm schwebte die Umwandlung der panamerikanischen Union, einer losen Vereinigung oller omerikanischen Staaten mit regelmäßig wiederkehrenden Konferenzen, in eine Art amerikanischen Völkerbund vor, den er der Genfer Liga entgegensetzen wollte und die Erreichung dieses Zieles war ihm so wichtig, daß er persönlich, wohl als erster Präsident der Vereinigten Staaten, sich nach Buenos Aires begab, um dort auf der Panamerikanischen Konferenz für seine Politik Stimmung zu machen. Roosevelt hat schon damals erkennen müssen, daß es nicht leicht sein werde, die Mauer des Mißtrauens abzutragen, die der Dollar­imperialismus mit seiner eigensüchtigen Ausbeu- tungspolittk zwischen den USA. und Jbero-Amerika errichtet hatte. Und auch damals schon waren es Argentinien und Chile gewesen, die einer engen Vereinigung mit den USA., wie sie Roosevelt forderte, wiederstrebten, weil sie einmal von ihrer Ausschließlichkeit fürchten mußten, daß ihre guten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Europa darunter leiden würden, zum andern aber, weil in einem solchen Bunde die machtpolitische Ueberlegenheit der Vereinigten Staaten den übrigen Ländern keine Freiheit des Entschlusses mehr lassen würde.

Es hat sich daher auf allen späteren Konferenzen für die nordamerikanischen Staatsmänner darum gehandelt, ihren ganzen Einfluß aufzubieten, um dafür zu sorgen, daß die Auffassung Argentiniens und Chiles bei den anderen ibero-amerikanischen Staaten nicht Schule machen konnte. Es ist ihnen dies im großen unb ganzen gelungen, denn als nach dem Kriegseintritt der USA. diese auf der Konferenz von Rio de Janeiro sich bemühten, eine Solidaritätserklärung sämtlicher ibero-amerikani- scher Staaten durchzusetzen, konnten es Argentinien und Chile nur mit Muhe erreichen, daß die Konfe­renz keine bindenden Beschlüsse faßte, sondern sich mit allgemein gehaltenen Empfehlungen für die praktische Auswirkung derpanamerikanischen Idee" begnügen mußte. Wie gut der Dollar feine Rolle gespielt und alle Gefühle gesunden Miß­trauens in die Uneigennützigkeit der USA.-Politik, die früher in den ibero-amerikanischen Hauptstädten so stark gewesen waren, übertönt hat, zeigte sich sehr bald, als nach den Empfehlungen der Konfe­renz von Rio de Janeiro sieben ibero-amerikanische Staaten die Beziehungen zu den Mächten der Achse unh Japan abbrachen, elf, darunter Mexiko und Brasilien, sogar sich als im Kriegszustand mit ihnen erklärten. Argentinien und Chile, in denen das Gefühl, eine Nation zu sein, die Verpflichtung zu einer Politik ausgelöst hat, die sich ausschließ­lich nach den eigenen Interessen ausrichtet, haben bis heute ihre Neutralität aufrechterhalten und sie sehen keinen Anlaß, ihrer schon im ersten Welt­krieg verfolgten traditionellen Linie untreu zu wer­den, da sie zu den Mächten der Achse sowohl wie zu Japan stets die besten Beziehungen unterhalten haben und vor dem Kriege in Europa wie in Ost- asien für ihre auf den überseeischen Export ange­wiesene Wirtschaft einen aufnahmefähigen Markt gefunden haben, den sie sich durch unkluge Ent­schlüsse nicht für spätere Zeiten versperren wollen. Zudem kann die Erfahrung, die die anderen ibero- amerikanischen Länder während der letzten Monate mit den USA. gemacht haben, wahilich nicht zur Nachahmung reizen. Roosevelt hat seine Rolle als Verteidiger der westlichen Hemisphäre zunächst ein­mal so aufgefaßt, daß er alle ihm hörigen ibero- amerikanischen Staaten mit nordamerikanischen Militärmissionen überzog, daß er daran ging, an allen wichtigen strategischen Punkten Marine- und Flugstützpunkte einzurichten und auch schon erheb­liche Truppenkontingente herüberschaffte. Vor allem scheint Brasilien sich dem nordamerikanischen Protektor restlos auszuliefern. Es wird das Sprung­brett für die Durchdringungspolitik, die der USA.- Jmperialismus unter dem Vorwand der Sicherung von Nachschubwegen für die alliierten Armeen in Afrika betreibt. Daß es seine Kriegsflotte und Luft­waffe, so belanglos beide ihrem militärischen Wert nach sind, dem USA.-Oberbefehl unterstellen muß, liegt ganz in dieser Linie.

Und wo bleiben die wirtschaftlichen Konzessionen, die die USA. den ibero-amerikanischen Staaten als Aequivalent für den Verzicht auf eine den eigenen Interessen entsprechende Politik der Neutralität in dem großen weltumspannenden Konflikt einzuräu- men versprochen hatten? Nichts von alledem. Die Tonnagenot der USA. ist dank der Wirksamkeit des deutschen U-Bootkrieges im westlichen Atlantik so groß, daß die ibero-amerikanischen Staaten, die sämtlich über keine eigene nennenswerte Handels­flotte verfügen, auf den riesigen Vorräten an agra­rischen Landesprodukten, zu. deren Abnahme die USA. sich verpflichtet hatten, sitzen bleiben, weil die USP. die wenigen zur Verfügung stehenden Schiffe ausschließlich für den Abtransport der für die Rüstungsindustrie der USA. wichttgen Rohstoffe

kampfwagen stattgefunden. Die Belegschaft war später durch Zwangsarbeiter und Evakuierte aus den von der deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten erheblich verstärkt worden. Während in den eigenen Schmieden, Schlosserwerkstätten, Ankerwickeleien, Drehereien und Schweißereien alle Einzelteile für den Bau von Motoren, Achsen, Kugellagern und Karosserien hergestellt wurden, lieferte die benach­barte MaschinenfabrikRote Barri­kade" die für den Kampfwagenbau erforderlichen Panzerplatten, Geschütze und Munition. In hohen glasgedeckten Hallen wurden hier bolschewistische Panzer aller Größen montiert, auf einem eigenen Versuchsgelände ausprobiert und von der bolsche­wistischen Wehrmacht übernommen.

Wenn Moskauer Berichten zufolge die Arbeiter das RüstungswerksDshershinskij" bis in die jüngste Zeit ihrem Tagewerk nachgingen und so vor der Welt der Eindruck erweckt werden sollte, als wenn die Wirkung der deutschen schweren Waffen nur belanglose Zerstörungen angerichtet hätten, so bot sich den deutschen Stoßtrupps ein anderes Bild. Bomben unserer Sturzkampfflieger hatten riesige Krater in das Werkgelände gerissen, und ein­gestürzte Mauern, verbogene Eisenträger und zer- spellte Panzerplatten und Gleisketten sowjetischer Tanks sind alles, was von dieser Musterfabrik und seiner Produktion übriggeblieben ist, und die angeb­lich so friedlich schaffenden bolschewistischen Arbeiter krochen mit verstörten Gesichtern, das rauchende Ge­wehr noch in der Hand, aus den Schlupfwinkeln unter den zertrümmerten Mauern hervor, als deut­sche Flammenwerfer und Handgranaten sie aus« räucherten.

Die deutschen Truppen traten in der Nacht zum 15. Oktober zu ihrem Angriff gegen den Nordteil der Stadt an. Die hier nebeneinanderliegenden drei großen Rüstungswerke: das Traktoren- und Pan- zerwagenwerkD s h e r f h i n s i j", die Maschinen-

Wirklichkeit ist nun im letzten Jahrzehnt die Krisis des englischen Parlamentarismus entstanden. Der Grund für die zwar erschütterte, aber immer noch andauernde Herrschaft der relativ dünnen obersten Gesellschaftsschicht liegt darin, daß wählen zwar auch der Aermste kann, während zum Gewählt­werden ein nicht unbeträchtlicher Wohlstand gehört.

In Frankreich scheiterte der Parlamentarismus, weil die Beschäftigung mit der Politik ein Geschäft war, bei dem man sich bereichern konnte. In Eng­land entstand die Krisis des Parlamentarismus aus der Tatsache, daß die Beschäftigung mit der Politik so kostspielig ist, daß nur ein sehr kleiner Teil der Staatsbürger sich diesen Luxus leisten kann. In der Vergangenheit beschränkte sich daher die Mit­wirkung an der Regierung auf die wohlhabenden Grundbesitzer, die Industriellen und großen Han­delsherren, während in den letzten bekden Jahr­zehnten noch die Gewerkschaftsvertreter hinzuge­kommen sind, die die Kosten der Politik nicht aus der eigenen Tasche bestreiten, sondern aus der Kasse der Arbeitgeberverbände. Ein Arbeitervertreter, der den Gewerkschaftsführern nicht paßt, hat so gut wie keine Aussicht, ins Unterhaus gewählt zu werden.

Die Einzelheiten dieses Systems werden noch später in anderem Zusammenhang erörtert werden. Hier genügt es zu sagen, daß die Ausgaben eines Unterhausmitgliedes in jedem Jahre das Vielfache feiner recht bescheidenen Diäten betragen. Wenn schon der Beruf des Parlamentariers eine kost­spielige Angelegenheit ist, so gilt das in noch grö­ßerem Maße von den Kabinettsmitgliedern. Diese werden in England so schlecht bezahlt den Aus­länder führt das scheinbar hohe Gehalt von jähr­lich 5000 Pfund meistens irre daß wirklich viel Idealismus oder großer Ehrgeiz oder minde­stens ein ziemlich unerschöpfliches Privatvermögen erforderlich ist, um Jahre oder Jahrzehnte hindurch als Minister der britischen Krone tätig zu sein. Trotzdem konnte dieses System funktionieren, so­lange feine wichtigste Grundlage: der Reichtüm der oberen Schicht und die grundsätzliche Anerken­nung sozialer Wertunterschiede durch die unteren Schichten erhalten blieb. Beide scheinen durch den gegenwärtigen Krieg zerstört oder aufgehoben zu werden und damit kann auch dem überlieferten

Das englische System.

I.

Stockholm, Oktober 1942.

Das englische Parlament nennt sich voller Stolz die Mutter der Parlamente. Tatsächlich ist es im Abendland die älteste gewählte Volksver­tretung innerhalb des nationalstaatlichen Regimes. Trotz seiner heute bald 700jährigen Geschichte und trotz des mannigfachen Wandels seiner Zusammen­setzung und seiner Macht im Laufe der Jahrhun­derte läßt sich zum Zwecke der Betrachtung der be­sonderen Eigenheiten des englischen Parlaments feine Geschichte in nur zwei Abschnitte einteilen. Der erste reicht von der Einberufung des ersten

I deren Söhne sowie die großen Herren aus Stadt und Land. Aus diesem Gegensatz zwischen Schein und

nehmungen Stalingrads gewesen ist und bis zu­letzt noch Panzer für die Sowjets hergestellt hat. Die Bolschewisten wußten die Bedeutung dieses Werkes wohl zu schätzen und haben mit Angebot ungeheurer Kräfte immer wieder den Versuch ge­macht, das Werk nicht in deutsche Hande fallen Ali lasten. Wenn es jetzt den deutschen Truppen, doch gelungen ist, so weit in den nördlichen «Leu Stalingrads vorzustoßen, daß die Bolschewisten das Traktorenwerk Dshershinskij, auf dessen Besitz sie so großen Wert legten, nicht mehr zu halten ver­mochten, so zeugt das von der Kampfkraft und Tapferkeit der deutschen Wehrmacht, die auch dem stärksten feindlichen Ansturm Widerstand hielt und mit schneidigem Elan den Gegner selbst angriss. Den unvergänglichen Leistungen, die unsere^taps - ren Soldaten bisher bereits in dem harten Kampfe um Stalingrad vollbracht hoben, haben sie damit ein neues Ruhmesblatt zugefügt.

Das van der deutschen Infanterie im Verein mit Panzerverbänden erstürmte Traktoren- und Panz 1 lampfmagenroertDshershinskij liegt a m a u b esten Nordrand von Stalingrad. Aus mehreren Quadratkilometern Grundfläche war hier ein fog. bolschewistische- Musterwerk ?uf9eb"ut- bas mit modernsten technischen Anlagen, -mem.°,g°- «en V-rladebahnhof. eigener Wasser- und Elektrizi iätsversorgung versehen war und an dririer Stelle Der sowjetischen Traktorenwerke s wurden im Frieden von mehr als 20 000Arbeitern 27 x>.S) der gesamten bolschewistischen ! r a k t o r e n p r ° d u k t i ° n h-rvorgebracht. Schon lange vor dem Kriege hatte i-doch -ni Zuge der gewaltsamen Ausrüstung -m- weitgehende U m Heilung auf den Bau von Panzer

machen, zogen die Bolschewisten a m O st u f e r der Wolga ihre Reserven zum Gegen st zusammen. Bei dem Versuch, den Strom zu über­queren, wurden diese Kolonnen vom Feuer der deutschen Geschütze zusammengeschlagen. Nochmals versuchten die Bolschewisten, den Verteidigern des Traktorenwerkes Hilfe zu bringen. Aber Sturz­kampfflugzeuge legten einen undurchdring­lichen Ring um das Werk. Unsere Schlachtgeschwa­der erstickten, wenige Meter über den Hügeln der Nord-Stadt fliegend, jeden Entlastungsvorstoß im Keime. Noch am Vormittag wurde der Widerstand im Traktorenwerk gebrochen, wo sich die Bolsche­wisten in den Trümmern mehrgeschossiger Häuser und Hallen, in unterirdischen Werkanlagen sowie zwischen zerschlagenen Eisenkonstruktionen ver­zweifelt zur Wehr setzten. Gegen Mittag bauten die deutschen Truppen ihren Erfolg durch Erstürmung der westlich davon liegenden Häuserblocks weiter aus, so daß am Abend des 15. Oktober diese wich­tige Nordbastion aus der Festung Stalingrad herausgebrochen worden war.

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