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schäft 1/116, 13:27,4;-. 5. Motor-Gefolgschaft 1/116,

Kriegsversehrte wieder im Betrieb

Bie Deutsche Ärbßitslront E NSG. Krall durch Freude

Kreisdienststelle Wetterau

Montag, den 27. April, 19.30 Uhr, Gießen, Gloria-Palast

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Gießen, den 14. April 1942.

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der Universitätsstadt Gießen

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Danksagung.

Allen, die uns beim Heldentode unseres lieben, sonnigen Jungen Gefr. Reinhold Faber, Kriegsfreiwilliger in einem Panzer- Regiment, Trost gaben und aufrichtige Teil­nahme erwiesen, und allen, die ihn bei seiner ersten Verwundung im Lazarett in liebevoller Weise bedachten, danken w ir herzlichst.

Lehrer Wilhelm Faber und Frau Emilie Karl Hans Faber.

Leihgestern, im April 1942.

Eintritt: RM.3.60, 2.80, 2.20 und 1.30.

Vorverkauf: Karten -Verkaufsstelle der NS G. Kraft durch Freude, Gießen, Seltersweg 60, Fernsprecher 2141.

Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher!

Die Kleinverteiler trennen bei Abgabe der Speise­zwiebeln die Abschnitte 29 von der Nährmittel- karte 35 (rosa oder blau) ab und rechnen mit dem Ernährungsamt am 24.4.42 ab. An diesem Tage sind die vereinnahmten Nährmittelkartenabschnitte auf Bogen zu je 100 Stück dem Ernährungsamt mit gleichzeitiger Angabe des noch vorhandenen Bestan­des einzureichen. Der Abrechnungstermin ist genau einzuhalten.

Gießen, den 17. April 1942.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B.

Elisabeth Endres, Deutschlands berühmte Drahtseil- Balletteuse

Anneliese Barthel^eine junge hübsche Tänzerin

Adolf Schftfer, lustige Handschattenspiele

Belling und Partnerin, Altjapanischer Jongleur-Akt

Der lange Emil mit seinem Miniatur-Zirkus

Drei Hugonis, die fabelhaften akrobatischen Springer I/Ernea Tria, Puppe oder Mensch ?

Soldo n. Partner, die Musik-Clowns der Sonderklasse U os Herrera Vega, Mexikanisches Gesangsduett Erna Endewig am Flügel

3000-Meter-Lauf: 1. Motor - Gefolgschaft 13:15 Min.; 2. SRD.-Gefolgschaft 1/116, 3. Marine-Gefolgschaft 1/116, 13:31,2; 4. richten-Gefolgschaft 1/116, 14:50.

Arühjahrsgeländeläufe 1942.

Freitag, den 17. April

18.30 bis 21.45 Uhr:

29. Freitagmiete u. Halbmiete B

Wo die Lerche singt

Operette von Franz Lehär.

Preise von 0.90 bis 3.60 RM.

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mer 5, anzuzeigen.

Gießen, den 15. April 1942.

Der Oberbürgermeister»

Die Deutsche Arbeitsfront widmet sich in Frank­furt 0. M. in Zusammenarbeit mit dem Wehrmacht­fürsorgeoffizier, dem Wehrmachtfürsorge- und ver- sorgungsamt, der Hauptfürsorgestelle für Kriegsbe­schädigte und Kriegerhinterbliebene und dem Ar­beitsamt der Kriegsversehrtenbetreuung, indem sie in den Uebungsstätten für Berufstätige Berufser- ziehungsmaßnahmen durchführt. Etwa zweihundert Kriegsversehrte haben bisher in den Lehrgemein­schaften Aufnahme gefunden. Zum erstenmal gibt die Deutsche Arbeitsfront jetzt überzeugende Erfolge auf diesem Gebiet bekannt.

37 Männer, die an den Lehrgemeinschaften teil­nahmen, haben inzwischen das gesteckte Ziel erreicht. Bon ihnen sind 34 wieder in einen Betrieb eingesetzt, während drei auf einer Ingenieurschule studieren.

Es ist außerordentlich interessant, die berufliche Entwicklung dieser Männer zu verfolgen. Da finden wir ursprünglich Mechaniker, Dreher, Werkzeug­schlosser, einen Schmied, Elektroinstallateur, Blei­löter, Autolackierer, Bauschlosser, Eisenanstreicher, Metallhilfsarbsiter, Kraftfahrer, Lederarbeiter, Bäcker, Maurer, Schreiner, Zimmermann, Dach­decker, Landwirt usw. Durch die verschiedensten Ver­letzungen, wie Lähmungen, Versteifungen und Ver­lust von Armen und Beinen, Gehirnoerletzungen, Hüftoersteifungen, Nierenquetschungen, Nervenent­zündungen und andere Schäden konnten sie ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben. Die Deutsche Arbeitsfront hat daher nach einem verwandten Be-

Donnerstag, den 23. April 1942,19VaUhr in der Universitäts-Aula

KONZERT

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ruf gesucht, bei dem die Männer ihr bisheriges Können verwerten können. So wurden sie technische Zeichner, Arbeitsvorbereiter, Kalkulator, Termin­jäger, Verwaltungsangestellter, Leimtechniker, Mit­arbeiter der Deutschen Arbeitsfront usw. Für nahe­zu alle bedeutete der neue Beruf einen wesentlichen sozialen Aufstieg.

Die drei Männer, die sich jetzt dem Studium an einer Ingenieurschule widmen, waren früher Ma­schinenschlosser, Elektroinstallateur und Maurer. Ein Bäcker, der infolge einer Beinversteifung seinen Be­ruf nicht mehr ausüben kann, wurde kaufmännischer Mitarbeiter einer Bäckereinkaufsgenossenschaft. Der Weg vom Schreiner zum Leimtechniker entspricht auch in starkem Maße dem Bestreben der^Deutschen Arbeitsfront, einen verwandten Beruf zu finden. Die Einsetzung eines Dachdeckers als Mitarbeiter beim Reichsinnungsverband.und eines angelernten Metallarbeiters, eines Schneiders und eines Land­wirtes als Mitarbeiter der Deutschen Arbeitsfront nach vorausgehender Berufsausbildung weift ge­eignete Wege des Einsatzes der Kriegsversehrten.

Mit den Berufserziehungsmaßnahmen' für die Kriegsversehrten hat sich die Deutsche Arbeitsfront eine dankenswerte Aufgabe gestellt, und wir begrü­ßen. es, daß es gerade im Rhein-Main-Gebiet ge­lungen ist, die Männer, die an der Front für unser Volk.ihren Mann gestanden haben, erfolgreich wie­der in den Betrieben einzusetzen. Curt Huebner.

Die Zustellung der Bescheide über Kanal-, Straßenreinigungs- und Mülladfuhrgebühren für das Ri. 1942.

Bekanntmachung.

Nachdem die Zustellung der Bescheide über die Kanal-, Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgebüh­ren für das Rj. 1942 an die Zahlungspflichtigen bzw. Empfangsberechtigten stattgefunden hat, wird als Tag, an dem diese Bescheide als zugeftellt zu gelten haben, der 11. April 1942 festgesetzt.

Diejenigen Gebührenpflichtigen, die bisher einen Bescheid nicht erhalten haben, werden aufgefordert, dies alsbald beim Städtischen Vermessungs- und

Mannschaftslauf. Deutsches Jungvolk. Jahrgang 1930/31: 1. Fähnlein 5/116, 6:39,1 Min.; 2, Fähn­lein 2/116, 6:50; 3. Fähnlein 19/116, 7:08,2; 4. Spiel« fähnlein 7:32,1; 5. Fähnlein 1/116, 7:43,8.

Jahrgang 1929 und älter: 1. Lehrfähnlein 6:03 Min.; 2. Fähnlein 2/116, 6:22,8; 3. Fähnlein 5/116, 6:24,4; 4. Fähnlein 19/116, 6:26,4, 5. Fähnlein 1/116, 6:26,7 Min.

Handbatt-Gauklaffe.

LSD. Gießen ÜfC. Pfungstadt 10:8 (6:3).

Am vorigen Sonntag standen sich die beiden Mannschaften im Rückspiel der Handballgauklasse auf dem Reichsbahnplatz gegenüber. Pfungstadt, bis vor kurzem noch Meisterschaftsanwärter, ist eine junge, durchaus kampfkräftige Mannschaft. Der LSV. konnte am Sonntag so ziemlich seine beste Mannschaft stellen. Es war ein flotter, spannender Kampf bis zum Schluß, den die Flieger auf Grund ihrer Spielerfahrung für sich entscheiden konnten.

Rach kurzem Abtasten fiel das erste Tor für Gießen. Pfungstadt glich nach dem Anstoß aus. Nun wurde das Spiel der Flieger besser, und in der Folge fielen noch fünf Trefter für sie, denen die Gäste nur zwei entgegensetzen konnten. Nach der Pause legte sich der LSV. ziemlich flott ins Zeug und erzielte drei weitere Tore. Eick Nachlassen der Flieger benutzte Pfungstadt, um mit aller Macht an­zugreifen. Die Gäste kamen auch bedrohlich an die Führung der Gießener Flieger heran. Beim 9:8« Stand schoß der Mittelläufer nach schönem Allein­gang das 10. Tor, das den Sieg sicherstellte.

Das Ergebneis entspricht dem Spielverlauf, wenn man auch von ziemlichem Schußpech auf feiten der Lustwaffenstürmer sprechen konnte. Bei den Gästen konnte besonders der Mittelläufer gefallen.

Bekanntmachung.

Zwiebelverteilung.

Die in Gießen wohnhaften Verbraucher erhalten in der Zeit vom 16. bis einschließlich 23. April 1942 gegen Vorlage der Nährmittelkarte 35 je Person 200 g Speisezwiebeln in den einschlägigen Geschäf­ten und bei dem ambulanten Handel auf dem

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Die bestellten Obstbäume, Brom­beersträucher, Beerensträucher, Ziersträucher usw. werden Sams­tagnachmittag, den 18. Slpril, und Sonntag, den 19. Avril, Wiefecker Weg 16, ausgegeben. Die Sachen sind in dieser Zeit unbedingt ab­zuholen, da em Einschlag nicht erfolgen kann. i28?d

Junker, Vereinsleiter.

Schwer traf uns die schmerzliche Nach­richt, daß unser innigstgeliebter, dank­barer, hoffnungsvoller Junge, mein ein­ziger, herzensguter Bruder, unser lieber

Enkel, Pate und Neffe

Schütze Karl Göbel

Kriegsfreiwilliger

am 21. März 1942, nach kurzem, mutigen Einsatz, bei den schweren Kämpfen im Osten, im blühen­den Alter von 18 Jahren den Heldentod für Führer und Vaterland fand.

Mit seiner Todesnachricht zugleich erreicht uns sein letzter Brief vom 20. März 1942, wo er uns die mit Sehnsucht erwartete Feldpostnummer mit­teilt und uns unter anderem schreibt:Also macht Euch um Euren Jungen keine Sorgen, er begibt sich ganz in Gottes Hand. Und uns wünscht er, daß Gottes Segen uns begleite.

In stillem Schmerz:

Karl Göbel und Frau Marie, geb. Harbusch Robert Göbel, Bruder sowie alle Angehörigen.

Daubrmgen und im Felde, den 17. April 1942.

01745

Bekanntmachung.

Gemüseverteilung.

Mit Wirkung vom 18. 4.1942 sind von allen Ver­brauchern beim Einkauf von Gemüse in den ein­schlägigen Geschäften die jeweils gültigen Nährmit­telkarten vorzulegen. Ohne die Vorlage der Nähr­mittelkarten erfolgt kein Verkauf von Gemüse.

Gießen, den 17. April 1942. 12800

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

Ernährungsamt Abt. B.

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TAG DER UNIVERSITÄT

Montag, 20. April, 11.30 Uhr in der Neuen Aula der Universität

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Vortrag von Prof. Dr. Walter Rehm Universität Gießen

Mitwirkende: Luise Prasser, Herbert Köchling Das Streichquartett des Städt. Orchesters Eintritt frei!

Abends 19 Uhr Trauerspiel

im Theater: von Grillparzer

1278 D

Gemeinsame Bekanntmachung , der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach.

Kartoffelversorgung.

Die Höchstmenge an Kartoffeln, die an Versor­gungsberechtigte auf Grund des Bezugsausweises für Speisekartoffeln ausgegeben werden, beträgt für die Woche vom 13. bis 18. April d. I. 2,5 kg je Abschnitt. Diese Höchstmenge gilt bis auf Widerruf auch für die weiteren Abschnitte des Bezugsaus­weises. Ein Vorgriff von Kartoffeln ist unzulässig.

G A.-Sport.

Die Lausmeisterschasten in Gießen.

Die Ergebnisse.

Männerklasse 1: 5000 m (Kreismeisterschaft): 1. Becker, LSD. Gießen, 15:58,5 Min.; 2. Rother. LSV. Gießen, 16:01; 3. Mingst, LSD. Gießen, 16:07; 4. Nocky, LSV. Gießen, 16:11,2; 5. Enves- felder, LSV. Gießen, 16:15,4; 6. Klingenberg, LSV. Gießen, 16:20; 7. Stern, LSV. Gießen, 16:55; 8. Praefke, LSV. Gießen, 17:11; 9. Stile, LSD. Gie­ßen, 17:11,8; 10. Büttner, LSD. Gießen, 19:28,4. Mannschaftslauf: 1. LSV. Gießen 1. Mannschaft (Becker,«Rother, Mingst); 2. LSV. Gießen 2. Mann­schaft; 3. LSD. Gießen 3. Mannschaft.

Männerklasse 2: 3000 m: 1. Ruckelshausen, Kdsch. Hutten", 11,34,8 Min.; 2. Lieb, LSV. Gießen, 11,35,7; 3. Freyters, LSV. Gießen, 11,38,5; 4. Gor­ma k, LSV. Gießen, 11,49; 5. Oesterreich, LSV. Gie­ßen, 11,53; 6. Schweinmler, LSV. Gießen, 12,06; 7. Blömecke, LSV. Gießen, 12,06,6; 8. Mürrle, LSV. Gießen, 12,07; 9. Krüger, LSD. Gießen, 12,10,7; 10. Elbert, Kdsch.Hutten", 12,19. Mannschaftslauf: 1. LSD. 1. Mannschaft (Lieb, Freyters, Govniak); 2. LSD. 2. Mannschaft.; 3. Kdsch.Hutten" NSDStB.

Bannwaldlaufmeiskerschafien 1942.

HJ.-Klasse A 3000 m: 1. Hanne van Bentheim, Motor-Gefolgschaft, 11:34,8 Min.; 2. Feußer, Karl Heinz, Nachrichten 1/116, 11:38,8; 3. Klein, Otto, Nachrichten 5/116, 12:02,6; 4. Kraft, Heinrich, Spiel- Gefolgschaft, 12:14,7; 5. Ziemeck, Werner, Motor- Gefolgschaft 1/116, 12:22,6; 6. Fischer, Otto, Motor- Gefolgschaft 1/116, 12:26,4; 7. Schürmann Jochem, Fähnlein 2/116, 12:27; 8. Brückner, Gerold, Spielge­folgschaft, 12:31,2; 9. Schlarp, Adalbert, Spielge- solgschaft, 12:48,1; 10. Stiller, Helmut, Spielgefolg­schaft, 12:49; 11. Roth, Dieter; Marine-Gef., 13:26,3.

HI.-Klasse B 2000 m: 1. Beckert, Wolfgang, SRD.-Gefolgschaft 1/116, 11:07; 2. Wolkewitz, Gün­ther, Fähnlein 5/116, 11:25,5; 3. Heeg, Herbert, SRD.Mefolgschaft 1/116, 11:36,2; 4. Küthe, Alfred, SRD.-Gefolg'schaft 1/116, 11:37,6; 5. Günther, Lud­wig, Marine-Gefolgschaft 1/116, 11:38; 6. Sengen­berger, Kurt, Gefolgschaft 1/116, 11:40,1; 7. Dörr, Werner, Nachrichten 5/116, 11:50; 8. Haas, Wolf­gang,. Flieger 1/116, 11:51; 9. Leinweber, Willi, Marine 2/116, 11:59,6; 10. Keller, Herbert, SRD. 1/116, 12:04,8; 11. Ruhl, Reinhold, Marine 2/116,' 12:17,3; 12. Uhrberg, Benno, Marine 2/116, 12:18,6.

Bannwaldlauf 1942.

Einzellauf. Deutsches Jungvolk: 1. Hofmann, SRD.-Gefolgschaft 1/116, 5:6,5 Min.; 2. Deibel, Lehrfähnlein, 5:7,5; 3. Richter, Lehrfähnlein, 5:14,2; 4. Geißler, Fähnlein 2/116, 5:15,3; 5. Paulus, Lehr- fahnlein, 5:16,4; 6. Zimmer, Fähnlein 1/116, 5:17,2; 7. Reinwein, Lehrfähnlein, 5:17,8; 8. Vogel, Fähn­lein 2/116, 5:19,6; 9. Schaub, Fähnlein 2/116, 5:23; 10. Unverzagt, Fähnlein 5/116, 5:25; 11. Arnold, Fähnlein 2/116, 5:28,7; 12. Daubert, Fähnlein 19/116, 5:30.

Frühjahrsgeländelauf 1942.

Mannschaftslauf. Hitler-Jugend. 1000-Meter-Lauf: 1. Marine-Gefolgschaft 1/116, 5:56 Min.; 2. Flieger- Gefolgschaft 1/116, 6:10; 3. Spiel-Gefolgschaft 1/116 6:23,2; 4. SRD.-Gefolgschaft 1/116, 6:51.

2000 - Meter - Lauf: 1. SRD.-Gefolgschaft 1/116, 11:52; 2. Flieger-Gefolgschaft 1/116, 12:01; 3. Ma­rine-Gefolgschaft 1/116, 12:28; 4. Nachr.-Gefolg-

Aufenthckltes in Amerika (18921895) wider. Dieser durchaus romantisch ausgerichtete Musiker, von Joys. Brahms entdeckt, gefördert und in persönlicher Freundschaft geschätzt, fußt in seiner Formgewin- nung wohl auf der klassischen Symphonie, bildet sie aber in persönlichem Sinne durch. Seine The­men sind weniger dramatisch gespannt als liedhaft­lyrisch. Sein auf dem Musikantischen und Klangsinn­lichen fußendes Erleben entwickelt die innere Span­nung des Werkes aus der Gegenüberstellung der Themen; in der vorliegenden Symphonie läßt er die Leitgedanken der Eingangssätze auch weiterhin, besonders aber durch ihr Zitieren im Finale, bedeu­tungsvoll für das Gesamtgeschehen in der Sym­phonie werden. Dvorak kannte auf Grund seiner praktischen Tätigkeit als Orchestermusiker die Aus­drucksmöglichkeiten und besonderen Reize der ein­zelnen Instrumente aus langjähriger Erfahrung. Darum wird sein orchestrales Klangbild niemals konstruiert erscheinen, sondern den Hörer stets durch seine Unmittelbarkeit gewinnen und in Dann schla­gen.

Dvorak liebte es, nicht zuletzt infolge seiner rassi­schen Verwurzelung, in seinen Werken heimatliche Themen anklingen zu lassen. In der Fünften Sym­phonie läßt er die leitenden Gedanken der ersten drei Sätzeim Geiste amerikanischer Volkslieder" erstehen; er wendet sich aber energisch gegen den Unsinn, daß er indianische oder amerikanische Mo­tive verwendet habe". Die bildhaft erschauten Mittel­sätze wurden angeregt durch eine Dichtung von Long- fellow,Das Lied von Hiawatha" (Begräbnis im Walde",Jndianerfest mit Tanz").

Im Rahmen des Konzertes wurde unter Leitung von Professor Temesväry diese Symphonie zweifellos zum erhebenden Höhepunkt. Gärend führte die bannende Einleitung in das Allegro hinein, das mit seinen drei Leitgedanken empfindungsstarke

Klangwerdung erfuhr und sich in der Durchführung zu machtvollen Akzenten erhob, die Momente thema­tischer Ueberbauung klar ausprägte, zum anderen aber die von terzengebundenen Holzbläsern getrage­nen Stellen mit Klangseligkeit erfüllte. Den zweiten Satz gaben die aus dein Pianissimo sich ergebenden, äußerst ausgeglichenen Bläser das Motto. Die Milieukraft erhielt besondere Farbe durch daseng­lische Horn" und durch die prachtvoll abgetönten ge­dämpften Hörner in der Ueberleitung zum Mittel­teil. Das Scherzo verband rhythmische Akzentuierung mit klanglichem Erfühlen, in dem Mittelsatz mit seinem feinen Vermischen von Streichern und Holz­bläsern, und den machtvollen Akzenten des Kopf­themas aus dem ersten Satze in der Coda. Das Finale wurde zur großartigen Zusammenfassung bei energischem Ergreifen des Hauptgedankens und dem nachgiebig schön geblasenen Klarinettensolo im Sei­tenthema. Da, wo die Themen früherer Sätze das musikalische Geschehen beeinflussen, erwuchsen.groß­artige Steigerungen wie auch Stellen klanglichen Versinkens und Verhaltens.

Unmittelbar ausbrechender Beifall dankte allen, die mit Einsatz höchsten Könnens am Klangwerden geholfen hatten. Dr. Hermann Hering.

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Vortrag der KdF.-Sammlergruppe .Gießen und Kreisgebiet am Sonntag, dem 19. April 1942, um 10 Uhr in der RestaurationZur Stadt Wetzlar", Gießen, Ludwigstraße. 1282D

Thema: Der deutsche Sammler und die Katalog­preise für Briefmarken einst und jetzt.

Großtausch und Neuheitenausgabe Deutsches Reich und Europa.

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* F l e n s u n g e n, 17. April. Der Rentner Ludwig B ö ch e r und Frau Marie, geb. Rühl, Hierselbst, können am morgigen Samstag, 18. Aprll, in bester körperlicher und geistiger Rüstigkeit im Kreise von vier Kindern, acht Enkeln und vier Urenkeln das Fest der goldenen'Hochzeit beaehen. Die Er­eignisse unserer großen Zeit verfolgt das Jubelpaar noch mit allem Interesse. Den Jubilaren gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.

Schweinemarkt in Homberg.

Homberg, 15. April. Zum heutigen Schweinemarkt waren 208 Ferkel aufgetrie­ben. Für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel wurden 30 bis 37 RM., für 8 bis 10 Wochen alte 37 bis 45 RM. und für 10 bis 12 Wochen alte 45 bis 53 RM. gezahlt. Der Handel war flott, es verblieb nur ge­ringer Ueberstand.

Hauptfchnftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtichaft und Sport: Ernst Blum>chejn.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdrucleret R. Lange K. G. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedbergs Gießen und Lauterbach.

Der Landrat des Landkreises Gießen.

___________________Dr. Lotz.____________________

Bekanntmachung.

Kartoffelversorgung.

Die Höchstmenge an Kartoffeln, die an Versor­gungsberechtigte auf Grund des Bezugsausweises für Speisekartoffeln ausgegeben werden, beträgt für die Woche vom 13. bis 18. April d. I. 2,5 Kg je Abschnitt. Diese Höchstmenge gilt bis auf Widerruf auch für die weiteren Abschnitte des Bezugsaus­weises. Ein Vorgriff von Kartoffeln ist unzulässig.

Gießen, den 16. April 1942. 1282D

Der Oberbürgermeister. Ernährungsamt Abt. 8.

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