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Ehrung Adolf Furtwänglers.

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Der Dank der Heimat an die Front soll eine großzügige Buchspende sein!

Legt Bücher bereit für die vierte Bücher- fammlung der Jl$D2lp. für die deutsche Wehrmacht.

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Deutschen Pc> 'en Besuch ab n Rom. mit ihm ebn

gelangte in Hamburg eine Musik zu der Nooelle Immensee" zur Uraufführung, die dem Geiger und tomponisten Bernhard Hamann (Dresden) oon

der Zeit um 1860, das sich im Besitz der Stadt be­endet.

Uraufführung einerImmensee"-Musik.

Zum 125. Geburtstag des Dichters Theodor Storm

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Eine Robert-Franz-Gedenkfeier in Halle.

Am 24. Oktober 1892 starb in Halle der Lieder«

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Pohl, Stanietz und Bischoff beteiligt.

Hauptmanns ..Jungfern vom Bischofsberg" als Film.

Gerhart Hauptmanns LustspielDie Jungfern

Die britische Kommunistische Partei hat in setzten Monaten chre Mitgliederzahl mehr als ... tappeln können, wie die nordamerikanische Zeit« toriftNews Week" meldet.

Im mittleren Mittelmeer wurde ein italienischer Kämpfer mit 400 englischen Gefangenen an Bord on einem englischen U-Boot torpediert und >nkt. Die italienische Besatzung rettete bisher befangene.

say, ist von Bagdad kommend in Teheran einge« hoffen.

* *

Admiral Standley, der Botschafter der 23er« tnigten Staaten in der Sowjetunion, ist i n K a i r o ingetroffen. Er befindet sich auf der Reise nach len Bereinigten Staaten.

In der Ortsgruppe Gießen-Süd wird Freitag, 16., und Samstag, 17. Oktober, ab 9 Uhr das oon den Luftschutzbauswarten in den Borfam- melftellen gesammelte Altpapier von der HI. und BDM. abgeholt. Die Luftschutzhauswarte werden gebeten, den Abholern behilflich zu sein. Gesammelt

Reman von Horst Biernath

24. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

halt, halt!" siel ßacerta ein und warf die

dadurch, daß er immer wieder geschichtliche Rück­blicke gab und damit das Verständnis für die ge­zeigten Bilder in ganz erhöhtem Maße weckte.

lieber den Kriegshafen Sibenik und Trogir führte der Vortragende nach dem bekannten Spalato (Split), der oolk- und verkehrsreichsten Stadt und dem wirtschaftlichen Mittelpunkt Dalmatiens, hier handelt es sich um die ehemalige Hauptstadt von Illyrien, aus welchem Land auch ü. a. der bekannte Kaiser Diokletian stammt, der sich dort einen groß­artigen Palast als Ruhesitz bauen ließ, lieber Hvar, wo sich interessante vorgeschichtliche Funde befinden, und Makarska, einen besonders von Deutschen aern ausgesuchten Badort, sowie Korzula, die Geburtsstadt des berühmten Seefahrers Marco Polo, führte der Redner nach Ragufa unb vermit­telte durch feine herrlichen Bilder einen unmittel­baren Eindruck dieser wundervollen Stadt. Schließlich als Höhepunkt der Aufnahmen von der dalmatinischen Küste zeigte der Redner die be­rühmte Bucht von Cattaro, und er gab auch hier interessante geschichlliche Ueberblitfe, insbesondere aus dem Weltkrieg 1914 bis 1918.

lieber Montenegro führte der Redner schließlich nach Bosnien und Herzegowina, besonders nach den Städten Mostar und Sarajevo. An Hand der Farbaufnahmen konnte man sehen, wie stark dort in Sitten und Gebräuchen sowie Kleidung der orientalische Charakter vertreten ist; ist doch dort

Würde des Titels: Bauch des Oktobers.

Altpapiersammlung am 16. und 17. Oktober

Front und Heimat ein eherner Block

Der Gauleiter sprach in Grünberg zum Landvolk.

alten Pässen ... und wenn ich damit handle, mache ich bessere Geschäfte, mein Lieber. Sie kriegen die .Papiere, wenn Sie Ihren Dienst in Valparaiso beendet haben, nicht einen Tag früher. Ich gehe

In Athen legten am 35. Todestage Adolf Furt­wänglers, des bekannten deutschen Archäologen uni) des Vaters von Wilhelm Furtwängler deutsche Archäologen sowie deutsche und griechische Schüler Furtwänglers Kränze an seinem Grabe nieder.

Schlesien ehrt Gerhart Hauptmann.

Mitte November erscheint im Schlesien-Verlag, Breslau, eine Gerhart-hauptmann-Festschrist zum 80. Geburtstag des Dichters. In ihr widmen die' Professoren Merker und Nadler dem Dichter, seinem Lebensweg und seinem Gesamtkunsttverk Betrachtungen. Minister B o t t a i würdigt Haupt- m-ivns Bedeutung für Italien, Botschafter a. D. oon Dircksen schreibt über ,^Hauptmann und Japan". Von Eugen Klöpfer stammt der Bei- tragGerhart Hauptmann und das Theater". Dr. Hans Knudsen behandeltGroße Schauspieler in Hauptmanns Dramen". An der Ehrung sind weiter die schlesischen Dichter Niekrawietz, Kaergel, Ulitz,

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Dirb das Städtische Kulturamt mit einem Konzert gedenken. Außer Sololiedern, die Gertrude Pitzin- «r vortragen wird, kommt durch die Robert-Franz- Kmaakademie unter Leitung von Prof. Dr. A. Pahlwes noch fettener gesungene a-capella-Chöre des Meisters zu Gehör. Der Pianist Gerhard tzuchett, wird die einzige Klavierkompositton von lobert Franz, das aus seinen letzten Lebensjahren ßammendeAlbumblatt", auf dem Flügel des Neisters spielen, einem Blüthner-Jnstrument aus

Eriksen!" knurrte Brackmann wütend.

Der Padrone duckte sich geschmeidig.Uebrigens hat sich vorner knappen halben Stunde ein junger, brauner Gentleman nach Ihnen erkundigt. Sehr geschickt hat der junge Schuft das gemacht: hätte hier fürnen gewissen Senor Brackmann ein Brief» eben abzugeben, streng persönlich wird wohl ein Grüßchen und ein Küßchen vonner Dame drin gewesen sein ..."

Er kicherte wieder, aber er schielte dabei sehr auf­merksam von unten herauf in Brackmanns Gesicht. ,Lch hab' mir naürlich gleich gesagt, daß das 'ne Verwechslung sein muß, wo Sie doch Eriksen heißen ..."

Erst seit einer Stunde!" sagte Brackmann kalt-, blütig.Bis dahin segelte ich nämlich unter dem Namen Brackmann. Aber gut, daß Sie mich daran erinnern, ich hätte ihn sonst wahrhaftig vergessen. Und was den Bengel anbetrifft, so hätten Sie ihn ruhig in mein Zimmer schicken sollen. Er ist nämlich der Bruder vonner jungen, braunen Lady, die einen sehr strengen Lord zum Vater hat. Ja, Liebe muß manchmal krumme Wege gehen. Manchmal muß man sogar bei Nacht und Nebel und unter falschem Namen aus kneifen."

Er blinzelte den Padrone heiter an.Ich glaube übrigens, daß der junge Mann schon mit einer neuen Botschaft in meinem Salon auf mich wartet. Ich traf ihn nämlich unterwegs und verriet ihm, daß Ihr Grand-Hotel eine Hintertür hat. Falls Sie einen Hund haben sollten, ketten Sie chn für die nächsten Nächte bitte an. Junge Damen haben es nämlich nicht gern, wenn sie auf Liebespfaden ins Bein gebissen werden, weder von Hunden noch von sonstigem Geflügel"

Brackmann legte zwei Finger an den Hutrand. Buenos noches, Senor! Ich weiß, daß Sie ein Caballero sind und mich nicht verraten werden. Väter sind hierzulande manchmal direkt lebens­gefährlich"

(Fortsetzung folgt)

ein sehr erheblicher Teil der Bevölkerung moham­medanischen Glaubens. Von Bosnien und Herze­gowina ging es zurück nach der Hauptstadt von Kroatien, nach Agram (Zagreb), eine durchaus moderne Großstadt, n#rb schließlich an den schönen See bei Bled, um dann mit ein paar schönen Auf­nahmen des Alpengebietes zu enden.

Ankunst der Ll-Boot-Männer.

Die $u der Marine-Kundgebung in Gießen als Ehrengäste erscheinenden U-Boot-Männer werden am morgigen Freitag um 19.50 Uhr (nicht um 18.40 Uhr) im Bahnhof eintreffen. Nach der Be­grüßung am Bahnhof werden die U-Boot-Männer durch die obere Bahnhofstraße, Liebigstraße, Frank­furter Straße, Seltersweg, Kreuzplatz bis zur Sonnenftraße marschieren, wo die Marschgruppe sich auflösen wird. Die Gäste werden dann zum gemein­schaftlichen Abendessen gehen und anschließend von Jungen der Marine-Hitler-Iugend zu ihren Quar­tieren geleitet werden.

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gieß en, 15. Oft Apf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Wirsing, % kg 6 bis 10 Rpf., Weißkraut 5 bis 6, Rotkraut 6 bis 10, gelbe Rüben 6 bis 10, Spinat 12 bis 15, Römischkohl 10, Lauch 15, Sellerie 16, Blumenkohl, das Stück 20 bis 50, Endivien 8 bis 13, Oberkohlrabi 8, Rettich 5 bis 10.

der ihn mittags zum Hafen geführt hatte. Etwas Verschmitztes und Geheimnisvolles im Gebaren des Bengels erweckte fein Mißtrauen.

Was willst du von mir?" fragte er beunruhigt.

Ein Geschäft mit Ihnen machen, Senor", grinste der Bursche listig. Brackmann spürte sofort, daß hinter dieser Dreistigkeit mehr als bloße Unver­schämtheit steckte. Der Junge sah sich vorsichtig um: Sie wohnen in der Mona Lisa, nicht wahr, Senor? Geben Sie es nur ruhig zu. Der Padrone hat nicht gepfiffen, aber als ich mich nach Ihnen er­kundigte, hat er die Würmer so harmlos aus der Nase zu ziehen versucht, daß ich sofort wußte, an der richtigen Adresse zu sein ..."

Was soll das alles?" fragte Brackmann zornig und faßte den Burschen grob an der Schütter.

Es wird gescheiter sein, wir verdrücken uns von der Straße, Senor", zischelte der Junge und be­freite sich mit einer aalglatten Bewegung aus Brackmanns Griff.Außer mir sind in dieser Gegend nämlich noch zehn andere hinter Ihnen her."

Ich wohne in der Mona Lisa", sagte Brack­mann rasch.Mein Zimmer liegt im ersten Stock. Das Haus hat einen Hofeingang. Warte ein paar Minuten hier und komm dann nach, verstanden!"

In fünf Minuten, Senor."

Brackmann ließ den Burschen stehen und ging schnell davon. Ws er den Salon der Kneipe durch­querte, beugte sich der Padrone über die Theke: Nun, alles in Ordnung, Senor ...?"

Eriksen Ionas Eriksen"", sagte Brackmann nachdrücklich,merken Sie sich den Namen, falls sich jemand nach mir erkundigen sollte."

Ein hübscher Name für den billigen Preis", kicherte der Padrone.Immerhin, ich an Ihrer Stelle hätte mir allerdings erst mal die Aushänge- kästen auf der Zentralpolizei angesehen. Man er­lebt da manchmal böse Überraschungen. Da hat man unter Umständennen kleine Mord begangen, von dem man nichts weiß, Senor ... Wie war doch gleich der Name?"

wird:

Am Freitag durch die HI.: Schiffenberger Weg, Heegstrauchweg, Am Großen Morgen, Am Riegel- pfad sowie Aulweg, Wilsonstraße, Ebelstraße, Lud- wigstraße, Frankfurter Straße, Bahnhofstraße, zwischen Wilhelmstraße und Bahndamm; durch BDM.: Liebigstraße und Wilhelmstraße auf beiden Seiten.

Am Samstag durch die HI.: Im Wohnviertel zwischen Frankfurter Straße rechte Seite und Wetz­larer Weg; durch BDM.: Im Viohnviertel oberhalb der Wilhelmstraße und Frankfurter Straße linke Seite einfchl. Kliniken.

Der Ortsbeauftragte für die Altstofferfassung.

Zn Kroatien und Dalmatien.

Die Ortsgruppe Gießen des DDAC. hatte am Dienstag ihre Mitglieder und Gäste in den kleinen Saal des Hotel Schütz zu einem Vortrag des be­kannten Redners Hans Wagner (München) einge­laden. Der Redner sprach über das ThemaDas Land der Kroaten und die dalmatinische Küste".

Nach einem kurzen einleitenden geschickstkichen und politischen Ueberblitf zeigte er eine erhebliche Anzahl farbiger Lichtbilder, die er auf feiner Reise durch Kroatien und an der dalmatinischen Küste ausgenommen hat. Sämtliche Aufnahmen sowie der Vortrag waren vorzüglich, manche Aufnahmen er­schienen geradezu wie ein herrliches Aquarell.

Die Aufnahmen führten die Besucher von den Hohen Tauern ausgehend nach dem Drautal durch den Karst an die Adria und zunächst nach Scu- schak, dann nach dem Kriegshafen Crikvenica und schließlich nach Senji, der ältesten kroatischen Ort­schaft. Besonders schöne Bilder zeigte der Vor­tragende von der Insel Rab (Arve), in der noch heute herrliche alte Venezianer Bauten zu sehen sind. Ueberhaupt fesselte er die Zuhörer besonders

Aus der Stadl Gießen.

Bauch des Oktobers.

Nun prangen die Kürbisse in den Schaufenstern, diese dickköpfigen Freunde der Hausfrau. Warum nur sind uns diese umfangreich und goldgelb im Fenster strotzenden Gesellen auch über die Eßbar­keit hinaus sympathisch? Es ist, als wenn die gärt­nerische Fruchtbarkeit mit ihnen so richtig bäuchlings lacht, daß es dem Herbst unter der Weste behaglich wackelt. Kürbisse sind der Bauch des Oktobers.

Nun ja, er wirkt ein wenig plump, dieses Unge­tüm unter den Früchten, er hat nicht die faust- gerechte Größe des Apfels, nicht die gespitzte Lippe der Birne nein, er ist unhandlich, er mopst sich dick und rund im Schaufenster und sieht aus wie ein irdischer Bruder desguten Mondes".

Man könnte im närrischen Kaugummi-Stil der Amerikaner sagen:dem Kürbis fehlt dersex appeal", auf Deutsch: das Kokette des Apfels, das Lockrote der Tomate. Das stimmt: es läßt sich kaum vorstellen, daß die aus Paradieses Zeiten häufig zitierte Eva dem Adam etwa einen Kürbis auf ihren zarten Händen entgegenhiell. Vermutlich hätte er nur gemurmelt:Sind wir schon wieder in der Einmachzeit?"

Nein, dieser Frucht steht wirklich nur das Gut­mütige zu Gesicht, der Kürbis schaut aus wie einer, der immer schrecklich übertreibt, dem man aber doch gerne zuhört. Wie er da im Schaufenster leuchtet, die glänzendeKegelkugel" aus Vaters Schreber­garten; mit Stolz allen Anverwandten vorgeführt, hat er das Biedere einer Ware, die immer noch sagt: hier bin ich, nun kauft mich! Etwas Hand­festes ist um ihn, und nicht das Distanzierte, Hauch- vornehme einer Schaufensterware, die mit dem' KärtchenVerkauft" die Spröde und Unzugäng­liche spiett. Komm, du guter, prächtiger Kürbis, ich klopfe dir mit einem erntenden Lächeln das gold­blonde Gewölbe und verleche dir feierlich die heitere

,jawohl, Kapitän ßacerta!"

ßacerta fetzte sich wieder an feinen Platz.Sie können dann gehen. Aber der ^Teufel soll Sie holen, wenn Sie nicht pünktlich an Bord sind. Um elf Uhr kommt Feuer unter die Kessel!"

Brackmann verließ die Manuela. Er flieg über die Gleisanlagen der ßadekais und ging zur Stadl zurück. Am ersten Hafen sah er eine Weile den Negern zu, die mit langen vielzinkigen Spießen die Kaimauern nach Muscheln abkratzlen und chre Beule in nassen Tuchfetzen verwahrten. Er setzte sich auf einen steinernen Anlegepfosten. Seine Fin­ger lasteten in der Hosentasche nach dem Siche­rungshebel der Pistole.

Bis Freitag abend hatte er noch Zeit, drei Tage und drei Nächte. Um elf Uhr streifte er die Ver­gangenheit und den alten Namen ab. Und dann ...? Ionas Eriksen ... Er murmelte den Namen mehrmals vor sich hin, um sich an den neuen Klang zu gewöhnen, er erschien ihm ver­heißungsvoll. War er nicht wie ein unbeschriebenes Blatt, wie der Name eines noch Ungeborenen? Und etwas wie eine gläubige Zuversicht erfüllte Brackmanns Herz, daß er mit dem neuen Namen wie in einen neuen Körper schlüpfen werde, neuen Schicksalen und neuem ßeben entgegen. Jetzt war nur noch der Schlußstrich unter die Vergangenheit zu ziehen. Gonzales und Ciquita Perano ...

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit, als die ßicht- reflamen schon zu spielen begannen, näherte er sich wieder seinem Hotel. Wenige Schritte davor zupfte ein Indiojunge ihn am Aermel. Brackmann schüt­telte ihn ab, da er im ersten Augenblick meinte, von einem der zahllosen halbwüchsigen Schlepper oder betrügerischen Marihuana und Meskalhändler belästigt zu werden, die den Fremden harmlose Nüsse und Wurzeln als Rauschgifte aufzuschwatzen versuchten.

Hallo, Senor, kennen Sie mich nicht mehr?" flüsterte der Bursche. In derselben Sekunde er­kannte Brackmann m ihm den Jungen wieder.

auf sicher."

Und wer garantiert mir dafür, daß Sie mir bie Papiere in Valparaiso auch aushändigen.

Das Schiffsjournal. Ich trage Sie unter dem Namen Ionas Griffen in die Mann chaftsliste em Dann find Sie Ionas Eriksen und haben das Recht, Ihre Papiere bei der Abmusterung zu verlangen.

. Brackmann überlegte sekundenlang.Gut, sagte er schließlich;und wann laufen Sie aus? Es liegt mir daran, den genauen Termin zu wissen.

ßacerta sah ihn scharf an.Passen Sie auf, daß eie nicht geschnappl-werden! Wenn in der ^ad etwas passiert, wird der Hafen besonders scharf bewacht." .

Ich verstehe nicht, was Sie eigentlich meinen , segle Brackmann kalt;ich habe übrigens gefrag , wann Sie Verakruz verlassen?"

ßacerta blinzelte zu dem Kalender hinüber. »Heute haben wir Dienstag. Sagen wir also: Sams- tag um fünf Uhr morgens." .

Und wann habe ich an Bord ZU fern.

Spätestens Freitag abend um elf. ..In Ordnung, Freitag abend um elf also.

ßacerta bahrte sich mit dem kleinen Fing« >m Ohr.Bis Freitag abend können «le tun und lallen was Sie wollen. Ab elf Uhr heißen Sie Enk en und find Dunki an Bord der Manuela. Ich hoffe, I daß Sie mich verstanden haben!"

Gelegenllich des 462. Gallusmarkles in Grün­berg vereinigten sich am gestrigen Mitlwochnach- mittag die Volksgenossen der dortigen Gegend mit dem Gauleiter und Reichsslatthatter Spren­ger in der bis zum letzten Plätzchen gefüllten großen Turnhalle zu Grünberg zu einer großen Kundgebung, die außerordenllich eindrucksvoll derlief. Kreisleiter Backhaus begrüßte in sei­ner Eröffnungsansprache mit besonderer Freude den Gauleiter und wies darauf hin, daß der Gauleiter nach einer Reihe von Jahren jetzt wieder einmal in Grünberg zu den Volksgenossen spreche. (Zuletzt hatte der Gauleiter im Jahre 1933 in Grünberg gesprochen.)

(Sauleiter Sprenger,

mit lang anhaltendem starken Beifall begrüßt, betonte zu Beginn' feiner Rede, daß wir auch beim Beginn des vierten Kriegsjahres mit stol­zer Zuversicht auf den siegreichen Ablauf dieses gewaltigen Entscheidungskampfes um Sein oder Nichtsein blicken können. Ein beispielloser Auf­stieg und Sieg um Sieg geben uns die Berech­tigung zu diesem guten Ausblick. Wir waren uns schon unserer Kraft bewußt, als unsere Feinde von 1914/18 uns im September 1939 erneut mit Krieg überzogen; wir dursten auch damals schon zuversichtlich sein, da der Führer uns gelehrt hatte, unsere eigene Kraft wieder zu erkennen und frei zu formen. Die bitteren ßeh- ren aus dem ersten Wellkrieg hätten uns nur noch härter und geschlossener gemacht gegenüber den Zielen unserer Feinde, die schon im ersten Wellkrieg die Vernichtung Deutschlands erstreb­ten, und die auch heute wieder dieses Ziel ver­folgen. Auf ihre Lockrufe vonGleichheit der Völker", vomewigen Frieden" usw. falle heute in Deutschland niemand mehr herein, nachdem un­ser Volk im Jahre 1918, als es freiwillig seine Waffen niedergelegt hatte und dann wehrlos war, den schmählichen Betrug erkennen mußte. Der Gau- letter erinnerte sodann an das bekannte Wort Cle- menceaus von den 20 Millionen Deutschen, die auf der Welt zu viel seien, und machte damtt die Ab­sichten der Feinde gegen unser Volk, wie sie in deren Plänen zur Fortnahme unserer Kinder und zur Vernichtung des deutschen Mannestums zum Ausdruck gekommen sind, besonders deutlich. Die Wiederaufnahme dieses Vernichtungsprogramms von 1914/18 zeige jedermann in Deutschland, daß es in diesem totalen Kriege um unser aller ßeben, um den Bestand des deutschen Volkes überhaupt gehe.

Hierauf beschäftigte sich der Gauleiter mit der militärischen und politischen ßage des Reiches, wie sie sich nach drei Kriegsjahren ergeben hat. Er stellte dabei unter stürmischer Zustimmung der Versamm­lung .fest, daß wir mit stolzer Befriedigung auf diese drei Jahre deutschen Kriegseinsatzes zurück- blicken können. Der Führer habe einen neuen klassi­schen Sill der deutschen Kriegführung entwickelt und einen neuen Soldaten geformt, der rm natio­nalsozialistischen Geiste der beste Soldat der Well mit den besten Waffen ist. Dieser Soldat habe für

Dom Bischofsberg" gab die Idee zu einem neuen Film der Prag-Film ab, dessen Stoffgestattung , Erich Ebermayer besorgte, der auch das Drehbuch verfaßte. Regie führt Peter Paul Brauer. Die Rol­len sind u. a. mit Carla Rust, fiina Carstens, Hans Brauferoetter, Max Gülstorff, Ernst Waldow, Josef Sieber, Jakob Tiedtke besetzt. Die Aufnahmen haben bereits begonnen.

Düsseldorfer Uraufführung:Schwarze Magie".

Mit einer amüsanten Komödie um okkulte Mode­torheiten stellt sich Paul Helwig als Beherrscher eines geschliffenen Dialoges vor. Wenn der Ver­fasser auch kein gedanklich neues Stück schrieb, so gelang es ihm doch, sein Publikum drei Stunden lang mit ausgesucht feinfpürigen, auf jede lieber« treibung verzichtenden Wortspielereien zu fesseln. Aus dem bedenklichen Arrangement absichtlich her- I beigeführter Eifersüchteleienübers Kreuz" ergeben sich köstliche Verwirrungen, die -nicht auf die übliche Situationskomik hinsteuern, sondern auf psycholo­gisch reizvolle Unterbauungen. Wilhelm Kaupp.

*

Die Vorführung von Filmen englischen oder ame« «iranischen Ursprungs ist im unbesetzten französischen ßebiet verboten worden.

Kunst und Wiffenschast.

das deutsche Volk Sieg um Sieg erfochten und die deutsche Handlungsfreiheit nach jeder Richtung hin gesichert. Der Blockadekrietz unserer Feinde sei für diese verloren, denn dank unserer Soldaten unter der glänzenden Führung Adolf Hitlers stehe dem deutschen Volke durch die Besetzung weiter Gebiete im Osten Raum genug zu seiner Ernährung und zur Versorgung mit Rohstoffen aller Art zur Ver­fügung. Dazu komme, daß unser Volk dank der Arbeit seiner Bauern und vor allem des opfer­freudigen Einsatzes der Bauersfrauen eine Ernte eingebracht habe, die ein Segen für unser Volk sei. Mit dieser Ernte habe unser Landvolk einen Sieg von größter Bedeutung erfochten. Diesen Dortellen unseres Volkes stellte der Redner in anschaulicher Weise die Schwierigkeiten unserer Feinde gegen­über, die mit einer weiteren Verschärfung ihrer Si­tuation rechnen müßten. Als Beweis dafür führte der Gauleiter die Entwicklung des U-Boot-Krieges an, der die Stärke unserer Waffen auch zur See den Feind immer mehr spüren läßt. Der Blockade­krieg wende sich heute bereits durch die anhaltenden Versenkungsziffern unserer U-Boote gegen die Ur­heber dieses Krieges, unsere Feinde.

Das deutsche Volk slehe*in seinem Freiheitskampfe nun wieder vor einem Winter. Wir wüßten, daß dieser Winter für unsere Soldaten an der Front bei wettern nicht so schwer werde wie der vergan­gene. Gewiß würden auch diesmal wieder hohe An­forderungen an die Ausdauer und Härte unserer Soldaten gestellt werden, aber die Voraussetzung, mit der die Front diesmal der Belastung durch den Winter ausgesetzt sein werde, fei doch erheblich anders und günstiger als die im vorigen Winter. Was an Vorsorge, an der Sicherstellung der für den Winter erforderlichen Kleidungsstücke, am Aus­bau des Nachschubs und der Transportmittel zu tun notwendig gewesen sei, das sei alles geschehen. So stehe der deutsche Soldat im Osten aufs beste vor­bereitet für den Winter, hart und unerbittlich, bereit, neue Siege an unsere Fahnen zu heften. Die Front wisse, daß die Heimat mit allen Kräften hinter ihr stehe und alles einsetzen werde zu ihrer Stärkung.

Im weiteren Verlaufe seiner häufig, mit stürmi­schem Beifall unterbrochenen Rede nahm der Gau­leiter noch zu verschiedenen aktuellen Tagesfragen der Heimat Stellung und zeigte hierbei die Ver­pflichtungen auf, die zu Hause allen Volksgenossen bei der Mithilfe zur (Erringung des Sieges obliegen. Vereint mit der Front werde die Heimat ein eherner Block fein, der mit unbeugsamem Mut in festem Tritt zum Sieg marschieren und bas Leben des deutschen Volkes gegenüber allen Plänen unserer Feinde sicherstellen werde. Dabei werde sich unser Volk immer das große Vorbild zur Richtscynur neh­men, das ihm alle Tage vom Führer selbst gegeben werde. Dieses Vorbildes werde sich unser Volk an der Front und in der Heimat würdig erweisen in seinem Einsatz für Deutschland.

Im Anschluß an den anhaltenden starken Beifall der Versammlung dankte Kreisleiler Backhaus dem Gauleiter für feine mitreißenden, überzeugen­den Darlegungen. Dann wurde die Kundgebung mit dem Gruß an den Führer und unsere siegreiche Wehrmacht geschlossen.

der VereinigungNiederdeutsches Hamburg" in Auf- < . trag gegeben worden war. Hamann fängt den

ln aftilt zarten lyrischen Grundklang der Dichtung in einer Führer eiog Beinen Suite ein, beginnend und schließend mit ® Ritierirr« einem besinnlich ausgesponnenen romantischen Thema, in das ein munteres Scherzo unb ein volks- flebartiger Satz eingebaut sind. Das empfindungs­tiefe, stimmungsvolle Werk in der ungewöhnlichen ........ j von drei Geigen fand lebhaften Wolfgang Vogler.

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