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20 SM., TypDiceroy of 3nbi< 19 627 BRT., 18 SM., TypReina del Pacifico", 17 702 BRT., 19 SM., TypDerbyshire", 11 660 BRT., 15 SM., zusammen sechs Truppentransporter mit 112 607 BRT. Bei diesem schweren Verlust der feindlichen Transportflotte handelt es sich um unersetzliche Schiffe, da Schiffe dieser Art weder unter dem englischen noch unter dem amerikanischen »Schifts- bauprogramm nachgebaut werden.

Interessant ist vor allem der Schauplatz dieser neuen Schiff^versenkungen, das Kap der Guten Hoffnung, denn immer mehr wächst sich dieser bis jetzt von den Alliierten so sicher gehaltene Schiffsweg in eine außerordentlich gefährliche Route für ihren Nachschub aus. Vor einigen Tagen erst klagte dieYorkshire Post", daß eine Verstärkung des U-Boot-Krieges im kommenden Winter vor allem eine Gefährdung der rund um Afrika führen­den Seewege befürchten läßt.Wir dürfen nicht warten", so meinte diePorkshire Post",bis die Deutschen und Italiener mit Beginn des Winters und in seinem Verlauf ihre Angriffe gegen unsere wichtigen Seeoerbindungen um Kapstadt nach Aegypten und in den Fernen Osten vermehren. An­derseits nähert sich die günstige Jahreszeit für Kriegsoperationen an der afrikanischen Küste. Auch ist die Zeit des Monsuns in Birma und Indien vor­über." Der Nachschub, so schreibt das englische Blatt, für die in diesen Gebieten stehenden briti­schen Armeen gehe am Kap der Guten Hoffnung vorbei und verzweige sich dann mehrfach. Man könne sich deshalb nicht die Sorge verheimlichen, daß feindliche U-Boote die Knotenpunkte an dieser Ver­kehrslinie angreifen könnten. Nun ist eingetroffen, was die Briten schon so lange befürchten.

Neben der Störung des feindlichen Nachschubs nach dem Nahen und Mittleren Osten auf diesem neuen Kriegsschauplatz vor Südafrika, geht die Trcmsportschlacht im Nordatlantik gegen die britische Heimatversorgung planmäßig weiter. Unter den hier gegenwärtig' herrschenden Wetterbe- dingunaen sind die Erfolge in den Geleitzugschlach­ten dieser Tage hervorragende militärische und see­männische Leistungen unserer Boote. Schon seit An­fang Oktober fegten schwerste Herb st stürme über die See, die in Böen die Windstärke 11 er­reichten. Gegen turmhohen Seegang mußten sich unsere U-Boote den Weg an den Feind erkämpfen. Trotzdem gelang ihnen eine Reihe von Angriffen. Das U-Boot unter Führung des Oberleutnants z. S. T r o j e r, der seine erste Feindfahrt als Komman­dant machte, versenkte in einer Nacht vier Dampfer aus einem stark gesicherten Englandgeleit, hielt sich den ganzen Tag über bei schwerster See am Feind, stieß in der folgenden Nacht erneut in den Geleit­zug hinein und versenkte vier weitere Schiffe. Dar­unter befand sich das tief beladene Walfang- mutterschifVestfold", das mit seinen 14547 BRT. eine Ladefähigkeit von 21 844 Gewichtstonnen Walöl besitzt. In zwei Nächten hat der junge Kom­mandant mit seiner tapferen Besatzung 47 000 BRT. versenkt. Damit haben also die alliierten Streitkräfte in den letzten vier Tagen erneut acht­zehn Schiffe mit wertvoller Ladung, Menschen und Munition verloren, die ihnen an ihren weitver­streuten Kriegsschauplätzen bitter fehlen werden, die vor ollem den bolschewistischen Verbündeten schwer abgehen werden. Das deutsche Volk aber darf stolz sein auf seine U-Boothelden, die in allen Gegen­den des Atlantik mit ihrem blutigen Kampf zur Be­freiung der Meere beitragen.

Zwei Lt-Booi-Kommandanten berichten.

Berlin, 14.Ott. (DNB.) Zu Vertretern der Presse sprachen zwei deutsche U-Boot-Kommandan- ten über die Versenkung der beiden großen Trup­pentransporterReina del Pacifico" undViceroy of Jndia", die im OKW.-Bericht vom 28.9. gemel­det war.

Oberleutnant z. S. Hell r i e gel, erst 25 Jahre alt, aber seit Kriegsbeginn bereits U-Boot-Fahrer, Vit Jahre Wachoffizier bei Kapitän Endrah, hat das U-Boot des Eichenlaubträgers Lehmann-Wil- lenbrock übernommen und in drei Fahrten 16 000 BRT. versenkt. Dann kam ihm der Geleitzug der großen Truppentransporter vor die Rohre. Darüber berichtet er:-72 Stunden war id) mit meinem Boot hinterher, bis ich ihn gegen Mittag zu Ge­sicht bekam. Es war der 25. September. Bis zum Abend verfolgte ich ihn, ohne ihn angreifen zu können, hatte aber dadurch besonders gute Ge­legenheit, ihn zu beobachten. Es waren vier große Schiffe, lauter Zwei-Schornsteiner, ganz große Kästen. Während ick selbst noch nicht in der Lage war, einen Schuß avzufeuern, beobachtete ich

Schön rötlich die Kartoffeln sind.. ."

Von Horst Seemann.

Wenn man sich einmal überlegt, welchen Wert die Kartoffel heute als Nahrung für Mensch und Tier wie als technischer Rohstoff hat, so erscheint es uns unbegreiflich, daß es eine Zeit gab, wo diese Knollenfrucht noch unbekannt oder heiß umstritten war. Die Heimat der Kartoffel ist Peru und Chile in Südamerika. Die spanischen Eroberer, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts mit ihren Karavellen den Ozean überkreuzten, um aus dem neu ent­deckten, fernen Lande Mengen gelben Goldes zu holen, ahnten nicht, daß die unscheinbaren, dunklen Knollen, die sie auf der Rückreise irgendwo hinter Tauwerk und Fässer geworfen hatten und die sie in die Heimat mitbrachten als eine Kuriosität, für die Menschheit einst unendlich mehr bedeuten sollten als das ganze Gold der Inkas. DasField-Museum für Naturgeschichte" in Chikago veröffentlichte vor kurzem eine umfangreiche Arbeit, die sich mit der Einführung ursprünglicher amerikanischer Pflanzen nach Europa befaßt. Danach ist anzunehmen, daß etwa um das Jahr 1570 Spanien die erste Be­kanntschaft mit der Kartoffel gemacht hat. Akten­mäßig hat man festgestellt, daß bereits 1573 in Sevilla Kartoffelmärkte von größerem Umfange abaehalten wurden. Don Spanien gelangte die Kar­toffel nach Italien, wo sie nach der äußeren Aehn- lichkeit ihrer Knollen mit einer Trüffel den Namen tartufo bianco" erhielt, der in Deutschland in Tartusfel" und schließlichKartoffel" umgeändert wurde.

In Deutschland trat sie zuerst zur Zeit Karls V. in Erscheinung. Clusius pflanzte sie 1588 in Wien und Frankfurt a. M. als botanische Selten­heit. Schließlich ließ sich der Große Kurfürst aus Holland einige Knollen kommen, und zwei Jahre nach dem Dreißigjähren Kriege wuchsen einige Kar­toffelpflanzen unter der Obhut des Arztes und Bo- tanikers Els Holz im Berliner Lustgarten. Zu

Aus dem Reich

Alpen führen Sendungen in den Sprachen der

Kriegsversehrte werden auf die Reife-

Jungen in den Sprachen der 6 Spanisch durch. Ferner üben iÄoffe ckern Luxemburg, Bres« ,

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rufe statt. Ueber Auslese und Erziehung, Nachwuchs, ^mponist Planung, Lenkung, Fürsorge der Versehrten, Berufs- Lert ü

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Reichsmimster Rust ist in Venedig eingetrosten.

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Prüfung vorbereitet.

November wird in Dresden ein sechsmona- Sammellehrgang für Kriegsversehrte aus

innenminifterium, der stellvertretende Reichsärzte», führer Dr. Blohme und Oberstleutnant Martinenao vom OKW.

forderung der Wehrmacht, Betreuung der Soldaten und Studienurlauber sprachen Reichsamtsleiter Dr. Gmelin, Präsident Prof. Dr. Burgdörffer unb Re-

Unter dem Vorsitz des Reichsstudentenführers Dr. Scheel fand in Salzburg eine Arbeitstagung des Reichsstudentenwerkes über die Sicherung und Be­treuung des Nachwuchses für die akademischen Be-

tragen außer den Sendern lau und Köln mit dem englischen Nachrichten-

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irakischen Ministerpräsidenten Nuri Said die Forderung gerichtet worden, innerhalb von zwei Wochen 150 000 irakische Soldaten unter das Ober» kommando von General Wilson, dem Oberbe­fehlshaber der 10. Armee, zu stellen.

Das Eichenlaub zum Ritterkreuz.

Berlin, 14. 0kl. (DJIB.) Dec Führer oerlii dem Hauptmann Johannes Kümmel, Abteb lungskommandeur eines Panzerregiments in Afrika, und dem Hauptmann Karl T o r l e y, Führer eines Jnfakeriebataillons, das Eichenlaub zum Ritterkren, des Eisernen Kreuzes.

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schewismus paktieren zu können glaubten. Ohne sich an das zu halten, was vereinbart worden ist, macht Moskau seine Forderungen geltend durch die Hilfs­truppe, die es sich auch in England errichtet und die den Winken des Drahtziehers Maisky dingungslos pariert.

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ganzen Reichsgebiet beginnen. Mel­dungen zu diesem Lehrgang sind bis zum 20. Oktober an den Leiter des sächsischen Ministeriums für

gierungsdirektor Kock vom Reichserziehungsministe- rium, Ministerialdirektor Dr. Ruediger vom Reichs.' oAes

Sei dem Vorstoß in die Kirgisensteppe riß Haupt» mann Torley seine Infanteristen bei glühender^ Hrße m deckungslosem Gelände mit nie erlahmender Knergte vorwärts und erzwang gegen zahlenmäßig r u«jSeic?cn^c,nb die Einnahme der wich, tigen Orstchaft Iaschkul. Hauptmann Torle» wurde 1913 zu Iserlohn als Sohn eines Arztes geboren. Er trat 1935 als Schütze in das JR. 60 ein und wurde 1938 Leutnant.

lange Zeit nicht entschließen. Erst durch die Be­mühungen Friedrichs des Großen in Preußen konnte sich die Kartoffel allmählich durchsetzen. N e 11 e Ib e d erzählt uns sehr anschaulich über die ersten Kartoffeln. Ein großer Frachtwagen mit Kar­toffeln beladen langte auf dem Markte an, und durch Trommelschlag erging die Bekanntmachung, daß jeder Gartenbesitzer sich zu einer bestimmten Stunde vor dem Rathaus einzufinden habe, indem des Königs Majestät ihm eine besondere Ehre zugedacht habe. Die Herren vom Rat zeigten nunmehr der versammelten Menge die neue Frucht vor, die hier noch keiner gesehen hatte. Die guten Leute nahmen die hochgepriesenen Knollen verwundert in die Hände, rochen, leckten und schmeckten daran; kopf­schüttelnd bot sie ein Nachbar dem anderen; man brach sie entzwei und warf fie' den anwesenden Hunden vor, die daran herumschnupperten und sie verschmähten. Ein hartes Urteil wurde ihnen ge- prochen. 7,2)ie Dinger", hieß es,riechen nicht und chmecken nicht, und nicht einmal die Hunde mögen ie fressen. Was wäre uns damit geholfen?" Aber des Königs Wille mußte vollzogen und die neue frucht angebaut werden. Man ging jedoch bei der Anpflanzung fo verkehrt wie möglich zu Werke. Wer sie nicht geradezu auf den Kehrichthaufen warf, steckte sie hier und da einzeln in die Erde, ohne sich weiter um sie zu kümmern, andere glaub­ten das Ding noch klüger anzustellen, schütteten sie auf einen Haufen und bedeckten sie mit etwas Erde, wo sie zu einem dichten Filz ineinanderwuchsen.

uirb das senken, er portra

Volksbildung in Dresden zu richten. Kriegsversehrte, die noch nicht aus dem Wehrdienst entlassen sind, können nur dann ausgenommen werden, wenn ihnen von ihrer mllitärischen Dienststelle ein Urlaub von sechs Monaten erteilt wird. Eine Bescheinigung muß der Meldung beigefügt werden. Im Bedarfs­fall können auf Antrag Beihilfen für Unterhalt, Verpflegung und Lehrmittel bewilligt werden.

Fremdsprachiger Nachrichtendienst im deutschen Rundfunk.

Der Rundfunk hat neben dem Nachrichtendienst in den Sprachen der Feindmächte auch die Ver­sorgung der auf unseren Kriegsschauplätzen einge­setzten Truppen unserer Verbündeten und Freiwil­ligen der verschiedensten europäischen Nattonen wie auch der in Deutschland beschäftigten ausländischen Arbeitskräfte mit Nachrichten übernommen. Die Sender Bremen und Friesland bringen Nachrichten in dänischer, flämischer und holländi­scher Sprache. Der Sender Weichsel überträgt Nachricksten in den baltischen Sprachen und in den Ostsprachen, außerdem einen Nachrichtendienst in französischer Sprache. Die Sender Donau und

^ijEugnine unseres Äckers qeroor» S ??-5 un[^er Ernährung, Landwirtschaft SnWne mdjt mehr fortzudenken ist. Sie verdient wirklich unser Lob, die gute Kartoffel!

Von da an begann bet Siegeszug der so lange verkannten Frucht über ganz Deutschland und über alle Länder der Erde. Selbst Dichter befangen sie, unb Matthias Claudius nannte sieein rechtes Magenpflaster für Mann und Weib und Kind"; er war übrigens der erste, der die Kartoffel in einem Sieb feierte, von dem die AnfangszeileSchön röt­lich die Kartoffeln sind" zu einem geflügelten Wort geworden ist.Ein gutes Kartoffelgericht ist mir immer ebenso lieb wie eine Wildpastete, und wenn diese auch Potemkin durch Kuriere aus Paris brin­gen ließe", schrieb der Dichter S e u m e in seinem Spaziergang nach Syrakus". Allerdings waren seine Lebensumstände so, daß er stets mehr Be­kanntschaft mit Kartoffeln machte als mit Wild­pasteten. Und gutgelaunt antwortete Theodor Fon­täne einmal auf ein Schreiben Storms:Wenn eine Sehnsucht in Brandenburg rasch in Erfüllung gehen kann, bann die, ein Kartoffelfeld zu sehen, denn die halbe Mark ist nichts weiter als ein Kar­toffelfeld."

*

Heute ist die Kartoffel bei uns zu einem unent­behrlichen Dolksnahrungsmittel geworden. Uner­müdlich ist die wissenschaftliche Züchtung dabei, die Kartoffel weiter zu veredeln und möglichst auch frostfest zu machen. Vielseitig ist ihre Verwendungs­möglichkeit; zudem ist sie wegen ihres Gehaltes an Kartoffelmehl, Nährfalzen und Vitaminen sehr nahrhaft; auch Eiweiß ist, wenn auch in geringer Menge vertreten. Auch die Industrie nahm sich der Kartoffel an unb gewann aus ihr Kartoffelmehl, Kartoffelstärke, Kactoffelspiritus usw., die wieder­um verschiedenartig verarbeitet wurden und für eine

""zahl von Industriezweigen notwendig sind. Deutschem Erfindungsgeist ist es überdies auch gelungen, das bisher nutzlose Kartoffelkraut zur Herstellung von besonders feiner Kunstseide zu ver­wenden.

Indiens Freiheitskampf.

Eine Rundfunkansprache Boses.

Berlin, 14.Okt. (DNB.) Der indische Natio­nalistenführer Sudhas Chandra Bose wies in einer vom deutschen Kurzwellensender übertragenen Rede die brittsche Behauptung zurück, er habe sich ber deutschen Propaganda zur Verfügung gestellt. Wenn er das Angebot des deutschen Rundfunks angenommen habe, Propaganda für die Freiheit Indiens zu betreiben, so fei er dazu berechtigt; denn die Enaländer hätten ihm in den 21 Jahren seiner politischen Laufbahn kein einziges Mal Ge­legenheit gegeben, für Indien zu sprechen. Seit September 1939 verkündeten die Briten, sie kämpf­ten für Freibeit und Demokratie, und Roosevelt sei mit seiner Atlantik-Erklärung vor die Welt getre­ten, wie Wilson 1918 mit seinen 14 Punkten. Das indische Volk frage sich nun, was es von der At­lantik-Charta und von der neuen Weltordnung ber'

Wiederholt mußte Friedrich der Große mit Stra­fen einschreiten, um den Anbau ber Erdfrüchte zu erzwingen; denn die Bauern wehrten sich mit Hän­den und Füßen gegen diese Neuerung, ja sie er­klärten sie für Giftäpfel. Um die Kartoffelgegner zu bekehren setzte sich der Alle Fritz einmal in -orieg auf den Balkon des Kommandantenhauses und eine große Schüssel Kartoffeln. Die Leute standen unten und sahen mit großen Augen zu. Nun muß er sterben", sagten sie; ber König aber ritt hinaus zur Truppenschau und kam munter wieder zurück. Da waren die meisten bekehrt, und als 1769 eine schlechte Ernte war unb 1770 eine

Beim Angriff auf Tobruk überwand Hauptmann Kümmel mit seiner Abteilung als einer ber ersten den Panzergraben und die feindlichen Minenfelder und brach trotz heftigen Widerstandes tief in dis L-llc i^cn Stellungen ein. Von Ende Mai bis J^nbe August hatte feine Panzerabteilung 232 feind- uche Kampfwagen, 118 Geschütze, 116 Pak und Flakgeschütze, 31 Selbstfahrer-Lafetten, 11 Panzer» spahwagen und Hunderte von Fahrzeugen vernichtet oder erbeutet sowie 6500 Gefangene eingebracht. Hauptmann Kümmel wurde 1909 zu Coswig i Sa. afe Sohn eines Postbeamten geboren. Nach dem Gesuch ber Oberrealschule in Dresden trat er 1928 in das R. R. 12 ein. Als Feldwebel wurde er in das Panzerregiment 8 versetzt, in dem er 1939 Leutnant wurde.

bienst in den Abendstunden ber Reichssenber Leip, z i g unb der Sender Ka11owitz täglich von 19.30 bis 19.45 Uhr Nachrichten in italienischer Sprache, unb ber Reichssenber Königsberg von 8.30 bis 8.45 Uhr unb von 19.30 bis 20 Uhr Nachrich, ten in Schwedisch sowie von 18.30 bis 19 Uhr Noch, richten in Finnisch. Die daburch bedingte geringe Einschränkung des unterhaltenden Programmteil« der Reichssenber muß im Hinblick auf die Wichtig, feit der Nachrichtenübermittlung in Kauf genom­men werden.

©er Nachwuchs

für die akademischen Berufe.

Im Oktober-Heft der bebilderten Monatsschrift Freude am ßeben" (Herausgeber Dr. Walter $U0° Bermühler Verlag, Berlin-Lichter* selbe) finden wir als Leitaufsatz einen sehr inter» Junten, durch Bilder und Kartenskizzen anschaulich gemachten Beitrag von Dr. F. Zumpt vom Jnstittü für Schiffs- unb Tropenkrankhellen in Hamburg über das afrikanische Tsetseproblem- es wird darin c festgestellt, daß unter englischer Herrschaft grofce Kolonialgebiete mit Tsetsefliegen verseucht worden sind, während die deutsche Wissenschaft dem gegenüber Bekämpfungsmittel gegen die Schlafkrank» hell ber Menschen und die Naganaseuche der Tiere erfunden hat, unb baß ferner die deutsche Kolonial» wirtschaft auch imstande wäre, das Tsetseproblem p^aktisch zu losen, was für die Besiedlung und Er­schließung Afrikas von weittragender Bedeutung wäre. An Hand interessanter Aufnahmen schildert der frühere Direktor des Berliner Zoologischen Gar­tens, Geheimrat Professor Dr. Ludwig Heck ,As» fania Nova", das wirtschaftlich wie zoologisch glei­chermatzen bedeutungsvolle Unternehmen der deut- schen Großgrundbesttzerfamilie Falz-Fein in der Ukraine, das, von den Bolschewisten enteignet unb heruntergewirtschaftet, heute wieder in deutscher Han?, nun einer neuen Blütezeit entgegengehea durfte. Der Botaniker und Naturphotopraph Gunter Olberg führt uns Strandpflanzen des arktischen Skandinavien vor Augen. Professor Dr. H. Prell untersucht die Frage: Wo gab es früher Elche in Deutschland? Die Antwort lautet, daß der Elch schon in frühgeschichllicher Zeit durch den Menschen ost­wärts vertrieben worden sei und sich zu Beginn der geschichtlichen Zell bereits nach Ost- und Vöestpreu- ßen zurückgezogen habe. Kleine Beiträge aus allen Gebieten, Forschungsergebnisse, Buchbesptt« chungen, die Liste der Neuerscheinungen und die Preisfrage runden den Inhalt bes; interessantes

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Achsenmächte zu erwarten habe. Das indische Volk habe ein Recht, die Frage zu stellen, da es im ersten Weltkrieg von den Briten übers Ohr ge- bauen worden fei. Heute fei Indien entschlossen, feine Freiheit zu gewinnen nicht in einer un­bestimmten Zukunft, sondern unverzüglich. Der Preis für die Freiheit werde gezahlt werden, bis die Freiheit besiegelt fei. Kein Lllrsmaß von Ter­ror und Brutalität werde die Moral des indischen Volkes erschüttern. Wenn die Zeit reif sei, so werde die Jugend Indiens die Waffen erheben, um die Sklaverei zu zerbrechen.

Brasilianische Kriegsmarine und Luftwaffe unter USA-Oberbefehl.

Buenos Aires, 15. Okt. (Europapreß.) Die brasilianische Kriegsmarine unb Luftwaffe im Süd­atlantik steht, wie ber norbamerikanifche Marine­minister Knox am Dienstag bekanntgab, unter dem Oberbefehl bes Konteradmirals ber USA.- Flotte Jonas H. Ingram. Seine letzte Reise nach Brasilien sei, so fügte ber Minister hinzu, durch ben immer größeren Umfang des U - B o o 11 r i e g e s bedingt gewesen. Brasilien habe seine gesamte Flotte unb Luftwaffe bedingungslos dem Oberbefehl der USA. unterstellt. Alle brasi­lianischen Schiffe, die noch irgendwie seetüchtig seien, nähmen an den Kriegsoperationen teil.

Englands HauptagentimZrak gestorben

Bukarest, 14. Okt. (Europapreß.) Am Mon­tag ist der Generaldirektor ber irakischen Eisen­bahnen und Direktor des Hafens von Basra, Gene­ralmajor Sir John Ward, gestorben. In der arabischen Sendung des englischen Nachrichtendien­stes würbe behauptet, Ward sei immer ein loyaler Freund des Iraks gewesen. Von arabischer Seite wird dazu erklärt, jeder Araber wisse, daß Ward der Leiter der englischen Spionage- Organisation gewesen sei. Dttt dem Mantel seiner angeblichen Jrak-Freundlichkeit getarnt, habe er die gesamte englische Agitation und den Jntel- liaence Service im Irak geleitet. Außerdem sei Ward auch der Organisator der seinerzeit viel ge­nannten Flugplätze von Habbaniya gewesen, von denen aus die Engländer im Vorjahr die ira­kische Freiheits- und Unabhängigkeitsbeweaung bes Ministerpräsidenten El Gailani nieb er warfen.

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Zwischen Hindibeß und Hadicha ist eine wichtige Erdölpumpstation ber Oelleitung von Mos- sul von unbekannten Tätern zerstört worben. Diese Vernichtung ist um so schwerwiegender für die Ver­sorgung ber englischen Flotte mit Treibstoff, als es sich um die erste Pumpstation der Hauptlinie handelt, von der bei Hadicha Zweiglinien nach Haifa und Diipolis abgehen, die dadurch auch be­troffen sind. Wie aus gut informierter Quelle ver- lautet, ist an den zur Zeit in Kairo weilenden

dis Versenkung derViceroy of Jn- d i a", die ein glücklicheres Boot aus dem Gelell- zug herausschoß. Ich selbst brauchte noch die Nacht, um mich heranzuarbeiten, gegen Moraen war es auch für mich so well. Zwei Torpedos schoß ich auf dieReina bei Pacifico". Es gab eine Stichflamme von hundert Meter Höhe, einen Rauchvilz, unb nach einer Minute war nichts mehr zu sehen. Es schwammen auch keine Menschen, keine Boote, das Schift war mit allem restlos weg. Daß es sich um ein Schiff des TypsReina bei Pacifico" handelte, steht zweifelsfrei fest, wenn man seinen Aufbau, seine klaren Linien, die Brücke ganz dicht am Schornstein und all die anderen untrüglichen Kenn­zeichen berücksichttgt."

Kapllänleutnant W a l k e r l i n g traf am Nach­mittag des 25. auf einen großen Passagier- dampser mit zwei Zerstörern. Er hatte zwei Schorn­steine und sah dem deutschen Hapag-MotorschiftSt. Louis" sehr ähnlich. Da beobachtete er die Tor­pedierung berViceroy of India". In ber Nacht sah er vier bis fünf große Zwei-Schom- stein-Dampfer. Da war plötzlich der Himmel auf eine Entfernung von 8 Kilometer blutigrot. Nach einer Minute schon war nichts mehr zu sehen. Die genommene Uhrzell deckte sich genau wie ein späterer Vergleich ergab' mit dem von Ober­leutnant z. S. Hellriegel angegebenen Zeitpunkt für die Torpedierung derReina del Pacifico". Am nächsten Tage trieben an der Versenkungsstelle derViceroy of Jndiia" noch die Boote herum, die voll besetzt gekentert waren, was zu ber Annahme berechtigt, daß die Truppentransporter mit Mannschaften befett waren.

Stalin fordert.

Einmischung in die innere PolitikEnglands.

Genf, 14. Okt. (DNB.) Der Zentralausschuß ber Kommunistischen Partei Großbritanniens hat bie sofortige Entlassung von drei britischen Kabi- nettsmitgliebern, zweier Botschafter sowie einer Anzahl anderer amtlicher britischer Persönllchkeiten gefordert, die unfähig seien, einen Krieg gegen ben Faschismus zu führen. Die drei Minister, deren Amtsenthebung bie britischen Kommunisten ver­langen, seien Kriegsminister Sir James Grigg, Jndienminister A m e r y unb Lorbkanzler Viscount Simon, währenb es sich bei ben beiden Bot­schaftern um ben britischen Botschafter in Madrid, Sir Samuel Hoare, unb den in Washington, Lord Halifax, hanble. Außerbem seien vom Zentral­ausschuß ber Kommunistischen Partei Entschließun­gen angenommen worben, in denen sie tiefgreifende Umbesetzungen im britischen General- stab unb erneut die sofortige Eröffnung einer zweiten Front fordert.

V. *

Als Churchill unlängst in Moskau weilte, stellte bie englische Presse mit unverhohlener Befriedigung fest,1 baß Stalin bei dieser Gelegenheit dem eng­lischen Premierminister bie feierliche Zusicherung gegeben habe, sich jeder Einmischung in die inne­ren Verhältnisse Großbritanniens auf jeden Fall zu enthalten. Die Freude mar jedoch nur von kur­zer Dauer. Die Tatsache, daß Churchill anscheinend sich von seinem Versprechen auf Errichtung einer zweiten Front drücken will, ist jetzt von Stalin beantwortet worben. England macht also bie gleiche Erfahrung wie andere Länder, die mit dem Bol-

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Lattimore, der son Roosevelt zun, politischen Ratgeber für Marschall Tschiangkaischet ernannt wurde, ist in Tschungking eingetroffen.

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Der britische Staatsminister für ben Mittleren gften nut dem Sitz in. Kairo, der Australier Ca«

In dem Roman, ben die Kartoffel seit ihrer Ein­führung in Europa erlebt hat, schließt sich der Ring, wa-as KS ffi MtoSÄt rr s ssäs*

«leine politische Rachrichien. . li-?^^chsführer " unb ®W der Deutschen Po» £ £ m JA1 m 7 .?ar SU einem privaten Besuch als- (Saft der faschistischen Regierung in Rom Er wuröe auch vom Duce empfangen, ber mit ihm eine lange unb herzliche Unterredung hatte.