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ist ein guter Schalleiter und könnte uns verraten. Und so ist in dieser kleinen Welt von Stahl, Ma­schinen und Menschen eine fast mystische Stimmung verbreitet. Nur in der Zentrale ist es Heller. Da sitzt die Wache in ein Buch vertieft oder sonst be­schäftigt.

Noch ehe die Dämmerung hereinbricht, lösen wir uns vom Meeresboden. Das Boot steigt. Als es anfängt zu schaukeln, wissen wir, daß die Weite des Atlantik uns wieder umgibt. Die Brückenwache zieht sofort auf. Die Sonne steht direkt im Westen. Wenn jetzt Flugzeuge von Land kommen, sind sie schwer auszumachen. Kaum sind wir fünf Minuten oben, als auch schon ein feindlicher Aufklärer uns wieder herunterdrückt. Ein Gefechtsausguck hat noch rechtzeitig das Flugzeug, als er aus der Sonne kam, entdeckt. Er bekommt dafür vom Wachoffizier einen anerkennenden Rippenstoß. Noch zweimal müssen wir an diesem Abend in den Keller, bevor die Dun­kelheit ihren schützenden Mantel um uns legt. Dann bleiben wir oben. Vier Augenpaare starren nun ins Dunkel. Die Feindfahrt bei Nacht beginnt.

Geliefert, aber nicht angekommen.

S t o ck h o l m, 15. Okt. (Europapreß.) Die schweren Verluste der britischen Geleitzüge im Nördlichen Eis­meer führten am Mittwoch zu mehreren Anfra­gen im Unterhaus. Unterstaatssekretär L a w erklärte, England habe die versprochenen Lieferun­gen in vollem Umfange g e l e i st e t. Sofern Schiffe unterwegs verloren gingen, könne dies nicht als unzulängliche Erfüllung der Verpflichtungen verzeichnet werden. Die Regierung sei bemüht, drin­gend benötigte Lieferungen noch schneller als bisher auf den Weg zu bringen. Die Anfragen waren die Folge von^ Zweifeln, die auf Grund einer Rode des Produktionsministers Lyttelton entstanden waren. Dieser hatte erklärt, daß das gesamte ver­sprochene Material die britischen Fabriken verlassen hätte, ohne jedoch zu versichern, daß es auch die sowjetischen Bestimmungshäfen erreichte.

Oie Antwort.

Am gleichen Tag, an dem Churchill in Edin­burgh redete, hat bekanntlich auch Roosevelt es für nötig gefunden, der amerikanischen Kriegs- stimmung mit einer neuen Plauderei einen Im­puls zu versetzen. Und doch sollte es den feindlichen Staatsmännern schon langsam aufgestohen sein, daß immer wieder, wenn sie eine schwungvolle Rede von sich geben, wenn sie, wie z. B. Roosevelt es in dieser seiner letzten Plauderei getan hat, vom ungeheuren Aufschwung, den die Kraft der Alli­ierten genommen hat", von derTransportlage, die sich immer mehr bessere", erzählen, wenn sie die Ausbildung und überwältigende Kriegskunst der alliierten Streitkräfte und chrer Führung preisen, ein Schlag von deutscher Seite erfolgt, der das Lächerliche in ihren Worten auszeigt.

Roosevelt und Churchill also redeten die deut- U-Boot-Waffe aber schlug von neuem zu und konnte die Versenkung zweier wertvoller britischer Passa­gierdampfer und zweier weiterer Schiffe von 17 425 BRT. melden, so daß der Feind vor der Westküste Südafrikas erneut 61 000 BRT. verlor. Der DampferO r c a d e s" war für eine Geschwin­digkeit von 22 Seemeilen, dieD u ch e ß o f A t h o l l" von 18 Seemeilen gebaut. Während die­ses Schiff im Besitz der Canadian Pazific in Frie­denszeiten auf nördlichen Seewegen verkehrte, han­delte es sich bei derOrcades" um einen ganz mo­dernen, erst 1937 gebauten Tropendampfer der Orient Steam Navigation Company. Das Schiff konnte neben seiner großen Passagiereinrichtung 11800 Ladetonnen an Fracht befördern. Es war eines der schnellsten und größten britischen Tropen­schiffe, das als ein mustergültiger Truppentrans­porter galt. Die beiden Schiffe konnten zusammen 910 000 Soldaten befördern. In kurzer Zeit hat t)be feindliche Truppentransportflotte die folgenden schnellen Passagierdampfer verloren: Arcades" (23 456 BRT.) 22 Seemeilen,Ducheß of Atholl", 20 119 BRT., 18. SM., ,T>ronsayde", 20 043 BRT.,

Der Seeweg um Südafrika.

ENGLAND,

km

Freetown

KapStai ttpooku

INDISCHER OZEAN

USA: ~ Kapstadt iSoookm

DE.HHeM-pitN»T Kapstadt

D.-D. Angesichts der weiten ozeani­schen Räume, die die anglo-amerika- nische Koalition einmal von den Landschauplätzen dieses Weltkrieges, zum anderen von ihren Verbrauchs- und Versorgungszentren trennen, ist die Kernfrage der Alliierten-Krieg- führung die A u f r e ch t e r h a l t u n g ihrer Verbindungswege zur See. Der Kampf, den unsere und unserer Verbündeten U-Boot-Waffe dem Feinde tagtäglich in zunehmen­der Härte auf den Meeren liefert, be­deutet darum für die Front der Al­liierten den Kampf um ihre Existenz schlechthin.

Wie die junge ruhmreiche Geschichte des gegenwärtigen U-Boot-Krieges gelehrt hat, erfolgt der operative Ein­satz der U-Boote noch dem Gebot der Kriegslage überall dort, wo sich neue günstige Kampfbedingungen und Aus- sichten bieten und wo die Gewähr dafür gegeben ist, mit dem Angriff gegen die Seewege des Feindes in die jeweils bedeutend ft en Ver­bindungszonen des Feindes hineinzu- ftoßen. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Seeweg um einen Kontinent in den Vordergrund des Kriegsinteresses getreten, der, wie das Oberkommando

der Wehrmacht ihn bezeichnete, eine Großetappe der britisch-amerikanischen Kriegführung geworden ist: Der Weg um Südafrika, um das Kap der Guten Hoffnung, gegen den deutsche und italienische U-Boote bereits im Abschnitt von Freetown kämpften und unsere Unterseebootwaffe zuletzt im unmittelbaren Hafenbereich von K a p st a d t er­folgreich am Feind gewesen ifL

Der Weg um Südafrika soll die Versorgung zu den verschiedensten Landräumen der Alliierten ver­mitteln. Für Englands Nachschub zur Mi'ttel- m e e r f r o n t und zum Nahen O st e n ist die Route KapstadtPort Said lebenswichtig, während der Weg KapstadtBender Schahpur am Persischen Golf die Südroute der britisch-amerikanischen Sow­jethilfe und gleichzeitig einen Nachschubweg für den Nahen Osten bildet. Auch Nachschub für Indien

kann, da das Mittelmeer für britische Geleitzüge nicht passierbar ist, allein über den südlichen Kapweg geleitet werden. Schließlich führt auch der Weg nach Australien über die Großetappe Süd- afrika.

Welche riesigen Entfernungen für diese Versor­gungslinien geltend sind,.vermag uns unsere Karte zu veranschaulichen. Für die streckenweise Siche­rung dieser südafrikanischen Passage haben die Bri- ten sich nicht gescheut, über die Insel Madagaskar herzufallen. Daß deutsche U-Boote bis zu dem wich­tigen Abschnitt Kapstadt vorstoßen würden, mit dieser seestrategischen Leistung hat der Feind nicht gerechnet. Deutsche U-Boot-Männer operieren hier etwa 10 000 km von ihren Stützpunkten und etwa 14 000 km von ihren Kameraden im Eismeer ent­fernt.

Auf der großen Marine-AusstellungUnser Kampf zur See" waren auch die Innenräume eines deutschen 500-1-U-Bootes in natürlicher Größe nachgeblldet. Links: eine Kombüse. Rechts: Blick in ben Kamt mandostand des U-Bootes mit dem Gefechtsfehrodx. » (Scherl-Bilderdienst-M^

Gießener Anzeiger

Donnerstag, 15. Oktobers?

Der neue Erfolg -euischer U-Boote

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'^rtTder^i tibar arbeiten die Männer der Zentrale, Maschine 5Stcelters^S ber Brücke zusammen. Als der Ausguck war- --'tid ausrief:Flugzeua in 10 Grad Backbord

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Kn der Don - Front schossen italienische Jäger ohne eigene Verluste zwei feindliche Flugzeuge ab.

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i. 0 ff ro ä r t s der Wolga bom- Kampfflugzeuge am Tage Truppen- und Materialtransporte und bei Nacht Flugplätze der Sowjets. Auf der Wolga wurde ein Handelsschiff Mlerer Größe versenkt.

bei der Vernichtung eines feindlichen Stützpunktes 64 Bunker genommen und eine Anzahl Gefangener

3m Finnischen Meerbusen schossen Jagd­flugzeuge bei Tiefangriffen ein sowjetisches Ka­nonenboot in Brand.

Lei der Bekämpfung von Flugstützpunkten auf ltt Insel Malta durch deutsche Kampfflugzeuge vrden auch gestern große Zerstörungen und irönde erzielt. In heftigen Luftkämpfen schossen eitende deutsche Jäger ohne eigene Verluste zehn britische Jagdflugzeuge ab. Ein eigenes Flugzeug ging verloren.

Jn Nordafrika waren während des ganzen ^ages motorisierte Kräftegruppen und Zeltlager Briten an der mittleren und südlichen Ala- ein-Front heftigen Angriffe» deutscher Flie- erbände ausgesetzt. Deutsche Jäger brachten britische Jagdflugzeuge bei zwei eigenen ver-

3n Stalingrad und an der D o n - F r o n t wurden einige Gegenangriffe und Vorstöße der Sow-

Kiel Sach- und Gebäudeschäden. Nachtjäger und Flakartillerie der Luftwaffe und Marine schossen nach bisher vorliegenden Meldungen zehn feindliche Flugzeuge ab.

Leichte deutsche Kampfflugzeuge erzielten gestern bei überraschenden Vorstößen Volltreffer in kriegs­wichtigen Anlagen auf der englischen Kanalinsel Wight. Im Seegebiet ostwärts der Insel wurde ein großes Schwimmdock durch Bomben beschädigt.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, haben deutsche Unterseeboote wiederum schnelle und wertvolle feindliche Truppentransporter ver­nichtet. Sie versenkten vor Kapstadt den britischen PassagierdampferOrcades" mit 23 456 BRT zwischen Freetown und Kap­stadt den britisch-kanadischen Passagierdampfer ,,D u ch e ß o f A t h o l 1 mit 20 119 BRT. Die bei­den für die Beförderung von 9000 bis 10 000 Mann mit Waffen eingerichteten schnellen Schiffe waren im Truppentransport nach Aegypten und dem Mittleren Osten eingesehL Im gleichen Seege- b l e t wurden zwei weitere Schiffe von 17 425 BRT. versenkt, so daß der Feind vor der W e st k ü st e Südafrikas erneut 61 000 BRT. verlor.

Obgleich anhaltende schwerste Herbststürme die Operationen stark behinderten, versenkten an­dere Unterseebote im Rordatlantik aus nach England bestimmten voll beladenen und stark ge­sicherten Geleitzügen in tagelangen härtesten Ver­folgungskämpfen 14 Schiffe mit zusammen 82 000 BRT. und beschädigten zwei weitere Schiffe durch Torpedotreffer.

Damit hat der Gegner in den letzten vier Tagen zwischen Neufundland und demKap der guten Hoffnung" erneut durch deutsche Untersee- boote 18 Schiffe mit 143 000 BRT. verloren.

Bei den Geleitzuqkämpfen im Nordatlantik bat sich das Unterseeboot des Oberleutnants z. S. T r o j e r besonders ausgezeichnet, das aus einem Geleitzug acht Schiffe mit 47 000 BRT. herausschoh.

3lacht das norddeutsche Küstengebiet an. Die völkerung (jaffe Verluste. Durch Spreng- Brandbomben entstanden vor allem in der Stadt

Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer biS8V,Ubr des Vormittag- Anzeiaen-Preiie

für die Mllimeter-Zeils von 22 Dttllimeier Breite: 7Rvf. für ftamihenan- zeigen und private Gelegenbeitsanzeigen

14Rvt.f. Werbeanzeigen und geschäftliche GeiegenbeitSanzetgen

Platzvor'chrttt l vorherige Vereinbarung) 25°/» mehr

Na, das ging ja mal wieder gut. Hoffentlich hat man uns nicht gesehen. In genügender Tiefe wird das Boot aufgefangen und gleitet nun ruhig dahin.

Um nicht vorzeitig entdeckt zu werden, bleiben wir nun auf der angesteuerten Tiefe. Kaum schwankend gleitet das Boot, ein graues Ungeheuer der Tiefsee, in seiner Einsamkeit dahin. Unten in der Zentrale sitzen zwei Männer der Seewache in ihren grauen Lederpäckchen dicht beieinander. Ihre Hände liegen wie spielend auf den Knöpfen der Horizontal- und Tiefenruder, mit denen sie das Boot auf der be­fohlenen Tiefe halten Ihre Augen sind ständig auf den Tiefenmesser gerichtet; anstrengend ist dieser Dienst. Der Obermafchinift sitzt auf einer umgestülp- ten Pütz und lieft, vielleicht schon zum zehntenmal, die Illustrierte. Sie ist zwar schon einige Wochen alt, aber immer noch macht sie die Runde durch alle Räume. Der Kommandant schläft in seinem Schapp. Niemand darf jetzt ohne die besondere Erlaubnis des L. I. (Leitenden Ingenieurs) durch das Boot gehen. Es ist genau ausgetrimmt, und jede, auch noch so geringe Gewichtsverlagerung während der Unter­wasserfahrt, beeinträchtigt die Steuerung. Doch nach einiger Zeit gehen wir tiefer und steuern Grund an. Das Boot setzt ganz leicht auf, man spürt kaum die Berührung mit dem Meeresboden.

Gleichmäßig laufen die Wellen des Atlantik gegen die amerikanische Küste von der ein schwacher, dünner Streifen in der Ferne schimmert. Passagier- und Frachtdampfer stampfen ruhig ihrem Ziel ent­gegen. Die Freiwachen liegen vielleicht am Oberdeck und sonnen sich. Es ist wie im Frieden. Nichts ver­rät, daß auf dem Grund des Meeres unter der rauschenden, wogenden See ein deutsches U-Boot liegt und auf den Abend wartet.

Für die Besatzung ist dieser Tag auf dem Grunde des Meeres eine Zeit der Ausspannung. Bis jetzt war der Ablauf des Tages genau eingeteilt. Neben den vier Stunden anstrengender Wache auf der Brücke mußte noch Backschofterdienst, Reinschiff und tausend andere Dinge, während der Freiwache ge­macht werden. Nun können die Männer endlich einmal zehn, zwölf und noch mehr Stunden in einem Tag hintereinander in den Kojen liegen und schlafen. Ja, dieser ausgedehnte Schlaf ist ihnen sogar befohlen worden. Gleich, nachdem das Boot auf Grund lag, kam der Befehl vom Kommandan­ten:Alles in die Kojen." Es ist eine Sparmaß­nahme, denn zu der vorhandenen Luft muß noch Sauerstoff zugesetzt werden. Ein Tag ist lang, und daß Menschen, wenn sie auf einem kleinen Raum zusammengedrängt sind, beim Herumlaufen mehr Luft verbrauchen, als wenn sie liegen und womög- lich schlafen, ist leicht verständlich. Und mit dem Luftvorrat muß haushälterisch umgegangen werden. Zudem ist es eine Gelegenheit, einmal richtig aus­zuschlafen. Die Lampen, die das Boot sonst taghell erleuchten, sind auf ein Mindestmaß ausgefdjaltet worden, es herrscht Dämmerlicht. Die Vorhänge an den Kojen sind zugezogen. Die Männer liegen ausnahmsweise ausgewogen, in Wolldecken gehüllt, in den Kojen und filzen, traumlos und tief. Zu den Mahlzeiten stehen sie auf: essen, sitzen ein Weilchen an der Back, spielen Karten oder lesen. Aber nicht lange: die Koje lockt. Still ist es im Boot. Ab und zu geht ein Mann durch alle Räume und bringt neue Sauerstoffpatronen an. Leise tritt er auf, jedes harte Anstoßen mit Eisenteilen vermeidet er. Kein Laut darf nach draußen dringen, denn das Wasser

Ll-Booie auf Lauer

Von Bildberichter Alwitz Tölle.

Oer Wehrmachtbencht.

)NB. Aus dem Führerhauptquartier, H Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht ßitt bekannt:

3m kauEafus an der Straße von Maikop M Tuapfe erstürmten Truppen des deutschen (Heeres, unterstützt durch Sturzkampf- und Zer- stSreroerbände der Luftwaffe, weitere beherrschende hihenrücken und Bergslellungen. hierbei wurden allein in einem Divifionsabfchnitt über hundert be- fcsligte Stützpunkte genommen.

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em Rücken gegen den Sehrohrbock gelehnt und lhmien angestrengt in das Zwielicht. Sie müssen um scharf aufpassen, damit sie die feindlichen Siche- lingsfahrzeuge, die nervös in den Küstengewässern erumfahren, rechtzeitig sehen, selbst über nicht ge- !hen werden. Die amerikanische Küste ist iid)l mehr weit, aber unentwegt läuft das Boot ilt halber Fahrt westlichen Kurs. Die Kanne mit em heißen Kaffee, die jede Nachtwache auf den iirm bekommt, steht da, wenn das Boot über» 1t, rutscht sie mit der Tasse hin und her; das ..klapper ist eine monotone Begleitmusik.

Glitzerndes Licht wirft nun das Tagesgestirn über h stählernen Leib; es ist wunderbar nach der egen, feuchten Nacht. Die Bugwelle und das häumende brodelnde Kielwasser leuchten silbern i Es könnte fast schön fein- das woa-'nd- M-n, er blaue strahlende Himmel.Wie eine KdF.-Fahrt loh Madeira", sagt lachend der Wachoffizier, und 1« Männer grinsen, sie wissen ja, was los ist. Diese »bliche Stimmung kann sich jeden Augenblick

Nrn.

-frie Männer der abgelösten Wache sind fröstelnd ör der Nachtkühle in die Kojen gestiegen und ejen nun im ersten bleiernen Schlaf, als die ' lmnglocke schrill aufgellt Die Freiwame wringt, Weits angezogen, aus den Kojen und nimmt ihre Mm ein. Die Leute der Zentrale, alte erfahrene VKvot-Männer, find sofort an den Hebeln und .iMtilen. In vielen gefährlichen Situationen^ waren ft dabei; es geht alles blitzschnell. Die Lust wird u* den Taucknellen aevreßt. das Koffer mir ent ; 16, und das Boot taucht mit großer Dorlastigkeit,

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PK. Nun graut bald der Tag. Hell schimmert fyn der Himmel über der östlichen Kimm. Strahlen le: Sonne brechen hervor, wie spitze Pfeile kommen !e herauf und färben den Himmel rot. Die Männer nif der Brücke des U-Bootes stehen schweigsam, mit

4:2 (0:2). bei der M lußte fahhh Wechsels

'en Sieg sch rs a.d.ÄI L vumu R und & ^bracht-

P2. Jahrgang Nr. 245 jteridjeim .agnctj, außer sonntags und Feiertag«

Beilagen:

Ateßener ftamitienblotter Seimat imBild- DieScholle

Bezugspreis:

Nonatlich C .NM. 1.80 Zustellgebühr .. -.25 ruch bei Nichterscheinen jott einzelnen Nummern «folge höherer Gewalt lernfvrechanfchluß 2251 )mhtanschrift,Anzeiger"

Vofti check 116k Wranff /M

General-Anzeiger für Oberhessen zch»l«r<itz^7-,

Imchen wir schnell genug? Wie tief sind wir? He Augenpaare hängen spannend an den Tieren* em und verfolgen das Steigen der

__e. Mein Gott, dauert das lange. Jetzt sind wir U - 'ch 'wölf Meter, das Boot sinkt immer noch mit jtadt ^ Nchr Vorlastigkeit, der Tiefenmesser gibt immer I ifr Tiefe an , .

Ki U-Raum wäscht der Backfchafter^ der ferne

'ch> Feindfahrt macht, gerade das Geschirr alx er es sauber auf der Back ausgestellt, damit es ' Nt, als plötzlich das Boot sich ste'l nach vorn und Teller und Taffen einen wahnwitzigen N vollführen. Der ganze Berg kommt ms^Ruti lk Mit fliegendem Atem stürzt der Backfchafter

16 Uhr.

flf. Etellvecketki Mich für PM : Dr. HM A

Zum Absturz.

HrUifche Bomber griffen in der vergangenen dCWl ul pflüge 81|

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Haus", stürzte die Brückenwache m den -türm. * als der WO., den als letzter sich berunterfaUen k mit fiebernden Finoern dos Turmluf fdihebt, --fien auch schon die Fluten darüber zusammen, 'feen im Boot rutschen plötzlich die Fuße weg, sie Men sich irgendwo anftemmen, um nicht umzu-