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er hastet bei Schülerunfällen?
Muß der Lehrer denSchaden zahlen?-Dersicherung gegen Schulunfälle ratsam.
Diesem bleibt es überlassen, auf den Lehrer zuruck-
Die Schule führt täglich eine große Zahl von Kindern auf kleinem Raum zusammen. Daraus erklärt sich, daß sich häufiger Kinder in geringerem ober stärkerem Maße Schäden zuziehen, sei es, day sie sich gegenseitig stoßen oder verletzen, sei es, daß sie beim Turnen oder Spielen, auf dem Schulhof oder auf Wanderungen verunglücken. Durch die ärztliche Behandlung entstehen oft nicht unerhebliche Ausgaben.
Die Eltern nehmen meist an, daß die Schule, das ist für sie der betreffende Lehrer, die Kosten auf jeden Fall zu tragen habe, weil der Unfall in der Schule geschehen ist. Diese Auffassung ist nicht zutreffend. Der Lehrer ist für den Schaden nur verantwortlich, wenn er ihn verschuldet hat, das heißt, wenn er etwas verabsäumt oder unterlassen hat, was den Schaden verhindert hätte, z. B. wenn er die Kinder nicht genügend beaufsichtigt hat. Diese Aufsichtspflicht wird zwar streng beurteilt; doch darf nicht übersehen werden, daß der Lehrer nicht zu jedem Zeitpunkt jedes einzelne Kind im Auge haben, es also nicht immer verhüten kann, daß etwas hinter seinem Rücken geschieht.
Wenn der Lehrer etwas verabsäumt hat, so ist der Schadenersatzanspruch gerechtfertigt. Das bedeutet aber nicht, daß die Eltern von dem Lehrer Zahlungen fordern können. In allen Fällen, in denen der Schaden durch eine Amtspflichtverletzung eines Beamten entstanden ist, hat der Staat die Haftung für seine Beamten übernommen. So auch beim Lehrer, bei dem die Verletzung seiner Aufsichtspflicht zugleich
führet K ö n i g des RAD.-G-aumusikzuges 25, Wiesbaden, den Stab senkte, setzte brausender Beifall ein als Dank für die flott und sauber gespielten Märsche und Musikstücke. Die Gesamtsumme der Spenden beträgt RM. 1400,80, ein Ergebnis, an dem sich die Frauenschaft und der Bund Deutscher Mädel besonders stark beteiligten und das um so^ höher zu bewerten ist, als es sich sonst nur aus Einzelspenden zusammensetzt, da in Allendorf die Betriebe fehlen, die an anderen Orten mit ihren Spenden namhaft ins Gewicht fallen. Besonderer Dank gebührt dem Ortsobmann N a g e l, der sich für die Durchführung des Konzertes vorbildlich eingesetzt hat, und den Familien, die untereinander wetteifernd den Künstlern freudige Aufnahme bereiteten.
* @rün'b e r g, 15.Juli. HeuteHrüh gegen 7 Uhr ereignete sich hier ein Verkehrsunfall. An einem Bulldogg, der aus einer Seitenstraße kam
eine Verletzung seiner Amtspflicht ist. Das könnte als eine Bevorzugung des Beamten und des Lehrers erscheinen. Tatsächlich ist es aber eine Sicherung für die Ansprüche des Verletzten. Bei größeren Schadenforderungen würde es von der wirtschaftlichen Lage des Lehrers abhängen, ob und wann er sie befriedigen kann. Der Staat kann sie jederzeit leisten. Er ist aber auch berechtigt, je nach dem Grade des Verschuldens von dem Lehrer den Ersatz seiner Zahlungen zu fordern. Wenn der Lehrer also für den Unfall verantwortlich zu machen ist, so haben die Eltern ihre Schadenersatzforderungen nicht gegen den Lehrer, sondern gegen den Staat zu richten. | ihrer Kinder sichern können.
satzpflichtig machen.
Die wenig befriedigende Lage, daß den Eltern Ausgaben entstehen können für einen Zeitraum, in dem die Kinder ihrer Aufsicht durch die Schulpflicht entzogen sind, hat viele Gemeinden dazu geführt, für ihre Schulkinder eine Unfallversicherung abzuschließen. Dieser Weg ist zu begrüßen. Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat durch einen Kollektiv-Versicherungs-Vertrag allen Schulen die Möglichkeit gegeben, eine solche Versicherung einzugehen. Der geringe Beitrag, in der Regel 0,50 RM. jährlich, ermöglicht es, daß I sich alle Eltern gegen Ausgaben bei Schulunfällen | ihrer Kinder sichern können.
und in die Rabegasse nach rechts einbiegen wollte, zog der Fahrer die Steuerung zu scharf herum, so daß der Bulldogg auf den Bürgersteig geriet und eine Frau ansuhf, die dabei leichtere Quetschungen erlitt. In der Aufregung riß der Bulldoggfahrer nun das Steuer scharf nach links herum, übersah aber, die Bremse zu ziehen und den Fuß vom Gashebel zu nehmen, so daß das schwere Fahrzeug quer über die Straße in einen gegenüberliegenden Laden hineinfuhr, der bei dem unverhofften „gewichtigen Besuch" in Scherben ging. Nunmehr hatte die Fahrt ihr Ende gesunden. Die Verletzungen der angefah- renen Frau sind glücklicherweise nicht schwer> so daß sie in ihrer Wohnung verbleiben kann.
Schweinemarkk in Alsseld.
* Alsfeld, 15. Juli. Der heutige Schweine- markt war mit 77 Ferkeln beschickt. Es kosteten
3 Das schlicht nicht aus, datz sich der Lehrer bereit erklärt, die Zahlungen freiwillig gu leiften, wenn er sich an dem Schaden schuldig fühlt und es sich um Forderungen handelt, die er für berechtigt ansieht und die er wirtschaftlich tragen kann Bei größeren Forderungen, die die Leistungsfähigkeit des Lehrers übersteigen, wird auch für die Eltern der Weg an den Staat vorzuziehen sein.
Anders liegt es, wenn sich Kinder in der Schule verletzen, ohne daß den Lehrer ein Verschulden trifft, z. B. wenn sie in der Schule ober auf einer Wanderung unglücklich fallen und sich Arm ober Bein brechen. Bei solchen Unfällen ist weber ber Staat, noch ber Lehrer ersatzpflichtig. Die entstehenden Kosten sind von den Eltern zu tragen, genau so, als wenn sich der Unfall in der Wohnung oder auf der Straße ereignet hätte. Es kann sogar vorkommen, z. B. bei Wanderungen, ddß sofort ärztliche Hilfe oder die Benutzung eines Wagens Erforderlich wird. Soweit der Lehrer dafür Ausgaben leistet, sind ihm die Eltern ersatzpflichtig. Er hat dann ohne besonderen Auftrag in Geschäftsführung der Eltern gehandelt und kann gemäß § 683 BGB. Ersatz seiner Aufwendungen von ihnen verlangen. Er wäre sogar verpflichte, solche Maßnahmen zu treffen, um eine Vergrößerung des Schadens zu verhüten. Versäumnisse würden ihn, d. h. wieder den Staat, für die daraus entstehenden Folgen und Mehrkosten er-
Gondergencht in Gießen.
Artur Fau in Rödgen (Kreis Friedberg) hatte in der Nacht zum 13. und in der Nacht zum 18. Mai dieses Jahres als gefährlicher Gewohnheitsverbrecher im strafverschärfenden Rückfall und unter Ausnutzung der Verdunkelungsmaßnahmen Diebstähle begangen. Er entwendete aus einer offenstehenden Gartenlaube in Bad-Nauheim sieben Tischdecken und eine Bettvorlage, sowie aus einem Auto in einer unverschlossenen Garage eine Wolldecke, ein Fahrtenbuch und zwei Bürsten. Die Ausführung der Taten wurde durch die Verdunkelungsmaßnahme begünstigt.
Der Anklagevertreter beantragte eine Gesamt- zuchthausstrafe von sechs Jahren und Anordnung der Sicherungsverwahrung. Der Verteidiger wies auf die einwandfreie Führung des Angeklagten während dreier Jahre nach seiner letzten Strafe hin und bat, von der Sicherungsverwahrung abzusehen.
Der Angeklagte wurde zu einer G e s a m t z u ch t- hausstrafe von vier I a h r e n unter Anrechnung der Untersuchungshast verurteilt. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihm auf die Dauer von vier Jahren aberkannt und Sicherungsverwahrung angeordnet.
Ans der engeren Heimat.
Landkreis Gießen.
* Großen-Buseck, 14. Juli. In der Reihe der zur Zeit von der NSG. „Kraft durch Freude" im Kreisgebiet durchgeführten großen Konzerte hatte sich unsere Gemeinde am vergangenen Samstag eingeschaltet. Es kann gesagt werden, daß die Veranstaltung sowohl nach der Besucherzahl, als auch nach der Höhe der gezeichneten Spenden ein voller Erfolg gewesen ist. Musikalisch kamen die Besucher auf ihre Kosten. Die über,30 Nummern umfassende Dortragsfolge bestand aus Märschen und Musikstücken des RAD.-Gaumusikzuges 25, Wiesbaden, unter Stabführung des Obermusikzuafuhrers König, aus Liedern und Duetten der Künstler: Lya Justus (Operettensoubrette), Lilo Bukup <Sopran), Oskar Wittazseck (Tenor) und Emil Seidenspinner (Tenor-Busso) vom Opernhaus Frankfurt a. M. Emil Seidenspinner war ein liebenswürdiger, humorvoller Ansager und Verleser der Spendernamen. Die Summe der eingegangenen Spenden (1203 RM.) ist ein schöner Beweis, daß auch unsere Gemeinde sich für den guten Zweck besonders eingesetzt hat.
* Allendorf a. d. Lumda, 14. Juli. Ein großes Erlebnis für unsere Gemeinde bedeutete das am vergangenen Sonntag von der NSG. r a f t d u r ch F r e u d e" durchgeführte Konzert. Die Stadthalle war bis auf den letzten Platz besetzt. Unter den Zuhörern befanden sich auch viele musikliebende Volksgenossen der Nachbarorte. In über dreistündiger Folge erklangen die Lieder- und Musikstücke, die sich die einzelnen Spender gewünscht hatten. Emil Seidenspinner gewann sich schnell die Herzen der Besucher durch seine humorvolle Ansage, und noch mehr, wenn er seine parodistischen Lieder erklingen ließ oder mit Lya I u ft u s Duette fang und tänzerisch untermalte. Ebenso starken Anklang sanden die Sopranistin-^Lilo Bukup und der Tenor Theo Herrmann. Auch wenn der Obermusikzug-
6 6is 8 Wochen alte Tiere 2Ö bfs 25 RM. M Stück. Der Handel verlief ziemlich flott, es verblieb geringer Ueberstand.
Schweinemarkt ii Gedern.
* Gedern, 14. Juli. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 181 Ferkel zum Ver- kauf. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 20 bis 25 RM., 6 bis 8 Wochen alte 25 bis 28 RM., 8 bis 10 Wochen alte 28 bis 35, RM., 10 Wochen und ältere Tiere 35 RM. und mehr. Nach flottem Geschäft verblieb geringer Ueberstand.
G. A.-Sport.
Schulung des Fachgebietes Turnen
für den Kreis-Turn- und Sporttag.
Kreisfachwart D a u p e r t hatte am Sonntag dis Vorturner zu einem Lehrgang in die Alte Pesta, lozzischule in Gießen einberufen, in dem die Geräteübungen für alle Stufen der Turner, HI. und des DJ. geübt wurden, so daß für die Vereine, die ihre Turnwarte und Vorturner entsandt hatten, keine Schwierigkeit in der Vorbereitung der gemischten Wettkämpfe besteht. Auch von den Vereinen, die nicht vertreten waren, wird starke Beteiligung am Kreis-Durn- und Sporttag erwartet. Zu gleicher Zeit schulten die Turnerinnen in der Turnhalle bet Schilletschule. Kreisfrauenwartin Jdel Hauck entwickelte nach einer Einführung, einer Lauf- und Körperschule die Pflichtübungen an den Geräten und die Sprungseilübung, und schloß den Lehrgang mit einem Volkstanz ab. Helma Schmieder führte im gleichen Raum eine Kampfrichterschulung für Turnerinnen durch, an der Kameradinnen aus den Sportkreisen Gießen, Alsfeld-Lauterbach und Büdingen Teilnahmen.
Handball der HI.
Gettenau — 2Hfü. Gießen 12:6 (6:1).
Im ersten Spiel um die Gebietsmeisterschaft der Vereinsmannschaften mußten die Gießener eins Niederlage hinnehmen. Dadurch scheiden sie aus den! weiteren Spielen aus. Für drei der besten Spieler (Menges, Kirstein und Gröninger) mußte Ersatz eingestellt und die Mannschaft dadurch vollkommen ! umgestellt werden. An frühere Leistungen kam man durch diese Umstellung nicht heran. Die Gießener Verteidigung ließ dem Sturm der Platzbesitzer ztt großen Spielraum, wodurch schon in der ersten : Hälfte ein klarer Vorsprung zustande kam. In biet i ser Drangperiode verhinderte Torwart Becker eins größere Niederlage. Durch eine Umstellung nach dem Wechsel lief das Spiel der Gießener etwas bef< : ser. Im Feldspiel wurde man nun gleichwertig und konnte einige Gegentreffer anbringen. Gelten all ließ sich jedoch nicht beirren und bezwang den Gießener Schlußmann noch durch sechs weiters Treffer. Die Platzbesitzer stellten eine vorzüglich- Mannschaft, ihr Sieg ist in dieser Höhe verdient. Die Aufstellung der Gießener lautete: Becker, Bentheim, Seelbach, Schürmann, Kraft, Wessels, Mehner, Becker, Frey, Pfann, Reuhl. !
Hauptschrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HaupychrifUeiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thhriotf für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K. (3. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Bnzeigenleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreislistc Nr. 6.
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würfel für eine Mahlzeit gebrau-, eben könnte» Man kann sich da immer ganzgathelfen/wenn man die KNORR-Suppe mit etwas Gemüse^ rest und mit 1*2 Kartoffeln streckt»
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Bis auf weiteres am Montag- und Donnerstag -Vormittag geschlossen!
351A
Bekanntmachung.
Betr.: Maul- und Klauenseuche im Stadtkreis Gießen.
Nach amtstierärztlicherJeststellung istdieMausi und Klauenseuche unter den Viehbeständen des Fuhrunternehmers Job. Elmshäuser zu Gießen, Lerhgesterner Weg 51, und des Pferdemetzgers Fritz Schilling zu Gießen, Weide in den Elchgärten erloschen. Sämtliche von mir am 5. und 9. Juni os. Js. angeordneten Schutzmaßnahmen werden hlermtt wieder aufgehoben. 22016
Gießen, den 14. Juli 1942.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.
I. V: Nicolaus.
Ihre Verlobung geben bekannt
Elben
Gießen
03366/
03374
03361 /
lg. UNt. 03135 o. Gieß. An;.
14. Juli 1942
DICHTSPIEL-THEATER
endlich von der
)) •
Alpine Chemische A.-G„ Berlin NW L
1643 V
AN, an
Gießen Ebelstra&e W
Als Verlobte grüßen
Erna Weber
Karl Hettche
Masch.- Gefreiter bei einer Schnellbootsflottille
Wir danken herzlichst, auch im Namen der Eltern, für die anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten
Else Bernhardt
Heinz Fischer
Gießen, im Juli 1942 Steinstra&e 55
Mehr Freude an der Natur
durch Bermühler-Bücher
HM Hart und schwer traf uns die unfaß- rkJLjl bar^, traurige Nachricht, daß mein heißgeliebter, herzensguter, unvergeß- lieber Mann, der treusorgende Vater seiner beiden Kinder, die er so liebte, mein lieber, treuer Sohn, Schwiegersohp, Schwager, Onkel, Neffe und Enkel
Feldwebel Willi Böttcher
Zugführer in einem Infanterie-Regiment am 2. Juli im Osten, im Alter von 27 Jahren, den Heldentod fand. Wie sein Vater im Weltkrieg, starb er den Heldentod für Großdeutschland. Sein Herzenswunsch, in die Heimat zurückzukehren und seine jüngste Tochter zu sehen, war ihm nicht vergönnt. Ruhe sanft in fremder Erde.
In stiller und tiefer Trauer:
Frau Luise Böttcher, geb. Vogel, und Kinder Helga und Edith Frau Albertine Böttcher Wwe.
Frau Christina Rühl Wwe. und alle Verwandten.
Gießen (Tannenweg 31), Reinfeld in Pommern und Höckersdorf.
Lina Knieling
Leo Lehrmund
Obergefreiter in ein. Inf.-Regt.
Ihre Vermählung geben bekannt
Statt Karten., Meine Verlobung mit Fräulein Elfriede Weber gebe ich bekannt
Walter Menke Wachtmeister in einer schweren Art.-Abt.
Kr. Fritzlar Schottstr.9, z.Z. I.Urlaub im Juli 1942
Alleinstehende ält. Dame sucht 2 Zimmer und Küche mit Bad bevorzugt. Gießen ob. Umgebung.
Genaue Angab. unt. 2190D an d. Gieß.Anz. erbet.
Gefreiter Heinz Klüger
und
Frau Else, geb. Heister
Gera
3. Z. Im Felde
03360/
Odenhausen Sichertshausen
Gießen Reetz (Neumark) Grabenstra&e 4 z. Z. im Felde ____________________ 03377/
Fußflechte befreit!“
Jeder kann einmal — trotz aller Sauberkeit — von diesem hartnäckigen Pilz befallen werden, der durch Übertragung in die Zehenzwischenräume gelangt. Dann spüren Sie ein lästiges Fußjucken, es zeigen sich kleine Bläschen, feuchte Stellen, schmerzhafte Hautrisse. Wärme und Schweißbildung de-' günstigen die Ausbreitung dieser lästigen Beschwerden. Wichtig ist es, schon bei den ersten Anzeichen Ovis, das erprobte Desinfektionsmittel für Füße anzuwenden. Um so schneller werden Sie diese häßlichen Erscheinungen los. Beträufeln Sie morgens und abends die befallenen Stellen mit Ovis. Ovis dringt tief in die Oberhaut ein und tötet die Pilzbildung in der Entwicklung ab.
* Heute erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber, guter, braver Sohn, unser Bruder, Schwager, Onkel und Neffe
Johann Hartung
Schütze in einem Infanterie-Regiment
in den schweren Kämpfen im Osten am 2. Juli den Heldentod für Volk und Vaterland gestorben ist. T .. , m
In tiefer Trauer:
Karl Hünermund
und Frau Lina, geb. Rettberg nebst Geschwistern.
Gießen (Wolkengasse 17), den 14. Juli 1042.
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Keine Ursprünge-
Zeugnisse, sondern nur Zeugnisabschriften dem Bewerbungsschreiben bet» legen! — Lichtbilder undBewerbungsunte» lagen müssen »ur Ber- metdung von Äerluste« auf der Rückseite Namen und Anschrift bei
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Die Frau des Anderen [2078C
Tägl. 3,5.15,8, So. 2.30,5,8 Uhr
Am 3. Juli verschied sanft und unerwartet in Halle (Saale) mein lieber Mann, mein treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwiegersohn, unser Bruder und Schwager
Hermann Suchland
Gendarmerie-Meister i. R.
im Alter von 62 Jahren.
Die Beisetzung fand nach Uebcrführung der Asche in aller Stille statt.
Gleichzeitig danken wir für alle Beileidsbekundungen.
In tiefer Trauer:
Johanna Suchland, geb. Fink Kurt Suchland
Johanna Suchland, geb. Hilbert Ellen Suchland
nebst allen Angehörigen.
Gießen (Ludwigstraße 26), den 14. Juli 1942.
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