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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger sürOberhessen rassr

Seutsche Angriffssront nach Süden verbreitert

großen europäischen Landes ausmacht. Durchweg

Ufer des Don zustrebten.

berichtet wird,

hledeq

dritten .erfreut

Oes Ostlands europäische Sendung Non Hans Schadewaldt.

Oer Wehrmachtbericht.

MB. Musbern Führerhauptquartier, 14, Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

1 Oben - ig ange i aufüt. rschniits I erftiiha j er (tre'i» ihls (inl, i cingti | le fort irtel M . bffl

H.

3m Südabfchnitt der Oft front ist die dcvtsche Angriffsfront nach Süden verbreitert roor- (eifttt !>cv. Zäh verteidigte feindliche Stellungen wurden durchbrochen. In Verfolgung des Feindes fließen

Schnelle Truppen tief in die Bewegungen der Sow- iefs hinein und zerschlugen auf dem Rückzug befinb-

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Rom, im Juli 1942.

Alle Nachrichten, die aus dem Nahen Osten hier eintreffen, stimmen in einem Punkt überein: der 93 o r ft o 6 Rommels tief in ägyptisches Gebiet hinein hat nicht nur in Aegypten selbst, sondern im ganzen Vorderen Orient eine ungeheure Aufregung hervorgerufen. Allerdings in einem Sinne, der den Engländern wenig lieb ist und ihnen schlagartig beweist, welcheFehlerund Versäumnisse ie dort begangen haben und wie wenig man im Grunde mit der Politik desdicken Knüppels" er­reichen kann, an den zu erinnern in diesen Tagen beispielsweise der nordamerikanische Cripps-Howard- Konzern für gut befand. In einem Artikel erinnerte dieses amerikanische Zeitungsunternehmen die Eng­länder an eine Rede Theodor Roosevelts, die dieser vor 32 Jahren auf seiner Europa- und Afrika reise in der Londoner Guild hall gehalten habe und in der er die Briten gewarnt habe, nicht in ihrer guten Arbeit" nachzulassen, die sie bisher in Aegyp­ten und im Sudan geleistet hätten. Mit derguten Arbeit" meinte dieser Imperialist reinsten Wassers damals das brutale Vorgehen der Briten gegen die wehrlosen Aegypter, die massenweise fu'filiert wur­den. Es ist immerhin beachtlich, daß der einfluß- reiche Cripps-Howard-Konzern in diesem Augenblick die wahre Gesinnung der anglo-amerikanischen Po­litik gegenüber den kleinen Staaten enthüllt. Die Mahnung, sich an Theodor Roosevelt zu erinnern, klingt jedenfalls ganz anders als die Erklärungen, die in der Atlantik-Charta und bei jeder anderen

Palästina und Cypern hechalten.

Wie stark die arabische Bevölkerung all dieser Länder gegen die britische Gewaltherrschaft einge­nommen ist, beweisen auch die nichtssagenden Er­folge der mit allen Mitteln des Terrors durchge­führten Rekrutierungen. Im Irak ließen sich in der letzten Zeit ganze 200 Araber anwerben, in Palä­stina und Transjordanien soll die Zahl nicht viel höher sein. Sogar die Juden, die doch von Neuyork aus ein großes Reklamegeschrei veranstalten, mei­den es in Palästina, sich für britische Dienste an- werben zu lassen. Dafür machen sie in anderen Ländern, vor allem in Aegypten, Wuchergeschäfte großen Stils. Zusammenfassend läßt sich jedenfalls lagen, daß die Stimmungskrise im Vorderen Orient mit Riesenschritten ihrem Höhepunkt zueilt. Gewiß wäre es falsch, anzunehmen, daß mit einem aktiven Widerstand gegen die britische Gewaltpolitik in ab- sehbarer Zeit zu rechnen ist. Aber der Glaube an die Allmacht der Briten ist dahin, der Prestigeoerlust ist enorm und was heute Zweifel und Verbitterung ist, wird morgen offene Gehorsamsverweigerung sein. Die Araber des Nahen Orients wissen heute, daß die Stunde Englands geschlagen hat, und daß die Zeit kommen wird, da der gesamte Vordere Orient nicht mehr die Drehscheibe der britischen Em­pirepolitik sein wird, sondern ein eigenständiges Leben führen darf.

Eine Radfahrschwadron hat auf der Verfolgung des geschlagenen Feindes ein sowjetisches Städtchen passiert und setzt nun den Vormarsch fort. (PK.- Aufnahme: Kriegsberichter Gehrmann sSchj.)

Sowjetpiraten überführt.

Stockholm, 15. Juli. (Europapreß.) Die ange­sichts der verzweifelten Lage der Sowjets in den letzten Tagen von der kritischen Presse wieder stür­misch vorgebrachte Forderung nach einer zweiten 7t r o n t bat die englische Regierung in eine pein-

gteppc in raschem Vorstoß ein.

3m mittleren Frontabschnitt wurden mehrere örtliche Angriffe des Feindes abgcwiefen und Bereitstellungen der Sowjets zerschlagen.

Lei Saubernngsaktionen im ehemaligen Wolchow-Sessel wurde der Oberbefehlshaber bei zwei len Sowjel-Sloßarmee, Generalleutnant Wlaffow, aus feinem Versteck herausgeholt.

3n Aegypten nur örtliche Gefechtstätigkeit im Stbiet von LI Ala mein. In Luftkämpfen und durch Flakartillerie verloren die Briten zwölf Flug-

einem Tanker, der in einem stark gesicherten Geleit- jug fuhr.

lluf Malta wurden die Luftstützpunkte durch deutsche und italienische Sampffliegervcrbände fort- laufend bekämpft.

Un der englischen S ü d k ü sl e versenkten leM)te Kampfflugzeuge einen britischen Bewacher.

Mn der Kanalküste wurden gestern vier feind-

Berlin, 14. Juli. (DNB.) Im südlichen Abschnitt der Ostfront haben schnelle deutsche Truppen die R ü rf}u g 5 b c ro e g u n g e n des Feindes überflügelt und find tief in feine rückwärtigen Verbindungen hineingestohen. Da den Bolschewisten der Rückzug nach Osten verlegt ist, entstanden an mehreren Verkehrsknotenpunkten durch das Zusam­mentreffen der von Norden nach Süden und von Westen nach Osten planlos und ungeordnet zurück­flutenden Kolonnen des Feindes Stauungen und Verstopfungen, die das Ziel der An­griffe des Heeres und der Luftwaffe waren. Beson­ders zwischen dem Nord-Donez und dem Don wur­den Artillerie- und Infanteriekolonnen von Kampf­flugzeugen bombardiert und über 200 beladene Kraftfahrzeuge vernichtet. Bei dem Vorstoß einer deutschen Division auf eine tilometerlange, dicht aus­geschlossene feindliche Kolonne wurden den Bolsche­wisten durch Flakartillerie und schwere Infanterie­waffen hohe Verluste an Menschen und Material beigebracht. Weitere Verluste hatte der Feind auch am nördlichen Donez bei Bombenangriffen deutscher Kampfflugzeuge gegen aufgestaute Kolonnen 12 Ge­schütze und 15 Zugmaschinen einer feindlichen Ar­tillerieabteilung wurden beim Überschreiten des Flusses durch - Volltreffer vernichtet. Bei Säube­rungskämpfen in dem neu gewonnenen Gebiet wur­den mehrere Bunker mit Panzerkuppeln zerstört und erneut Hunderte von Gefangenen eingebracht.

In kühnem, überraschenden Vorstoß mitten durch das noch von Bolschewisten besetzte Kampfgelände schlossen deutsche Kampfverbände w e st l i ch Wo­ronesch eine feindliche Kräftegruppe ein, die an den Vortagen verschiedene vergebliche Entlastungs­angriffe durchgeführt hatte. Nördlich Woro- 'nesch zerschlug die Luftwaffe zahlreiche Ent- und bombardierte feindliche Ko-

Die Zivilbevölkerung halle Verluste, hauptsächlich in Wohnvierteln der Stadt Duisburg entstanden Ge- bäudeschäden. Fünf der angreifenden Flugzeuge wurden zum Absturz gebracht.

Vernichtende Schläge.

Tankhindernissen in den Straßen Alexandriens,-hat dazu beigetragen, daß das Chaos in Aegypten be­drohliche Ausmaße annimmt. Die Abhebungen von den Banken, die Weigerung üghptischer Eisenbahner, im gefährdeten Gebiet um Alexandria weiter für britische Transportzüge Dienst zu tun was mit der Erschießung mehrerer Eisenbahner durch die Briten beantwortet wurde, zeigen weiter, was die Stunde für Aegypten geschlagen hat.

en link! zeuge.

r istd, vor der Küste von Palästina erzielte ein deutsches Anterseeboot zwei Torpedotreffer auf

Siebenhundert Jahre deutscher Einfluß Haden jenem Land im Osten ein eigenes, unzerstörbares Gepräge gegeben, in dem der Bolschewismus eine Art Generalprobe seiner ganz Europa zugedachten Herrschaftsmethoden abgehalten hat. Das sowjetische Herrschaftsexperiment haben die Völker der ehe­maligen baltischen Staaten mit so unheimlichen Opfern bezahlen müssen, daß heute auch die letzten Parteigänger Moskaus bei den Esten, Letten und Litauern für immer vom Bolschewismus geheilt sind. Es gibt kaum eine Familie im Baltikum, die nicht von den Schergen Stalins ermordete ober ver­schleppte Angehörige zu beklagen hat; es gibt keinen Hof, der nicht feinen Wohlstand eingebüßt, keinen Acker und keinen Viehbestand, der nicht unvorstell- bar verwahrlost worden ist, als die jüdischen Kom­missare mit den Segnungen der Kollektivwirtschaft die baltischen Länder erfüllten.

Seitdem sind in der Vorstellung der befreiten Ostgebiete Bolschewist und Jude identische, hassens­werte Objekte, mit denen die Volkswut radikal auf­geräumt hat. Seitdem sind die Soldaten Adolf Hitlers die gefeierten Befreier von einem Schicksal, das dem Ostland den Untergang in der asiatischen Steppensphäre bescherte. Seitdem haben die Völker des Ostlandes erkannt, daß' ihre Zukunft in der Eingliederung in die europäische Völkergemeinschaft gelegen sind und die deutsche Führung ihnen Leben und Besitz sichert. Dankbar und loyal arbeitet die Bevölkerung des Ostlandes unter der deutschen Füh­rung und über die landeseigenen Verwaltungen fleißig an der Erfüllung der Kriegserfordernifse, die vor allem die Sicherung der Ernährung bezwecken. Trotz Mangels an landwirtschaftlichen Maschinen und Gerät, an Bespannung, Kunstdünger und Saat­gut und trotz unzureichender Arbeitskräfte sind

Theorie nicht mehr aufrechterhalten, wonach Deutsch­land schwächer würde. Im Gegenteil,jeder von Hitlers Feldzügen", so meint das Blatt,ist als der letzte Einsatz hingestellt worden, aber Hitler ist noch immer imstande, kühle Berechnungen anzu­stellen, und die deutsche Kriegsproduktion wird sich noch lange auf dem gegenwärtigen Niveau halten." Auch derDaily Telegraph" entdeckt plötzlich, es sei doch vollkommen verkehrt gewesen, die deutsche Offensive verzweifelt zu nennen, wie es das gleiche Organ selbst noch zu Beginn der Offensive getan, denndie Erfolge, die auf der Donfront erzielt wurden, und die Besetzung eines Gebietes mit rei­cher Ledensmittelproduktiön würden eher die Be­zeichnung gefährlich verdienen". Und dieEvening News" meint:Die Deutschen sind wieder einmal imstande gewesen, einen Bewegungskrieg unter für sie günstigen Bedingungen zu erzwingen und jede Voraussetzung auf eine Weltstrategie, begründet auf einer Stabilität der sowjetischen Front, ist nun­mehr schmerzlicherweise zerschlagen worden." Damit aber ist der neuralgische Punkt Roosevelts und Churchills berührt, die hofften, ihre sowjetischen Söstmer würden ihnen unangenehme eigene Aktio­nen ersparen.

London bremst.

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Gelegenheit abgegeben wurden.

Von derFreiheit" so zu handeln, wie es die eigenen Interessen erfordern, haben die Briten im Vorderen Orient in der letzten Zeit weidlich Ge­brauch gemacht, ihr Gewaltregime hat viel dazu beigetragen, daß das Fieberthermometer im Nahen Osten auf gefährliche Höhen geklettert ist. Es ist em Symptom eins unter vielen anderen!, wenn gemeldet wird, daß es zwischen dem britischen Ober- kommando in Kairo und dem britischen Nahostmi- nifter, dem Australier Casey, in diesen Tagen zu einem scharfen Zusammenstoß gekommen sei, wobei die Militärs dem Minister vorgeworfen hätten, daß er durch seine rosenrote Nachrichtenpolitik viel zu dem jetzigen Chaos jn Aegypten beigetragen habe. Zu der Beunruhigung in Aegypten hat beigetragen, daß der britische Botschafter in Kairo, Sir Miles Lampson, sich nicht scheute, die brutalsten Druck­mittel gegenüber Aegypten anzuwenden, Massenver­haftungengefährlicher Elemente" durchzusetzen, worunter man natürlich die national gesinnten Ae­gypter versteht. Nach dem Fall von Marsa Matruk gingen die Briten in Aegypten sogar dazu über, Ausrüstungsmaterial der ägyptischen Armee zu re­quirieren, vor allem Lastkraftwagen und Tanks. Alle ägyptischen Proteste blieben erfolglos. Außer­ordentlich hat aber die Unruhe im Lande gefördert, daß die Briten die Absicht haben, im Ernstfälle nach sowjetischem Muster umfangreiche Zerstörungen durchzuführen, so vor allem im Hafen Alexandrien. Der britische Botschafter gab auf eine Frage des ägyptischen Ministerpräsidenten eine ausweichende Antwort, was die Panik nur noch mehr gesteigert hat. Die Briten wollen anscheinend ihre 60jähnge Zwingherrschaft durch Verheerung des Landes krö­nen. Das und die Unterbindung jeden Zivilverkehrs auf der Eisenbahn, die Erklärung des ganzen Lan­des zum militärischen Operationsgebiet, Maßnah­men zur Verhinderung der Flucht der Zivilbevölke­rung durch Ausgabe von englischen Passierscheinen, der Bau von Barrikaden, Batteriestellungen und

zensur behelligt zu werden aus Moskau drahten: 'die deutschen Panzer stürmen im Zentrum und auf beiden Flügeln in einer Breite von 200 Meilen an der Don-Frönt vor ... Der Generalfeldmarschall oon Bock stößt überall nach, um seinen Blitzangriff bi» zum letzten auszunutzen ... Die Deutschen haben den tiefsten Keil in Rußland vorgetrieben, den je eine deutsche Armee seit einem Jahr geschaffen . Hal, und die Rote Armee hat noch nicht---

erkennen können, wo der deutsche Vormarsch ver-

Zertrümmerte Illusionen

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Nur für Aegypten? Auch aus allen anderen Län­dern des Nahen Ostens liegen Nachrichten vor, aus denen hervorgeht, welche Fernwirkungen die Offen­sive Rommels in allen arabischen Staaten hatte. Schon Mitte Mai erklärte der Chefkorrespondent der LondonerDaily Mail", daß in allen nahöstlichen Staaten die Voraussetzungen für eine Panik unter der Bevölkerung gegeben seien, wenn sich in den kommenden Monaten sichtbare Mißerfolge der bri­tischen Kriegführung in diesem Gebiet bemerkbar machen sollten. Die Mißerfolge sind inzwischen ein­getreten, die Panik hat nicht auf sich warten lassen. Es bedurfte auch wahrlich nur eines Anstoßes, denn schon lange vor der Offensive Rommels und der bri­tischen Geleitzugkatastrophe im Mittelmeer mußten überall von den britischen und sowjetischen Militärs Hungerrevolten unterdrückt werden. Im Irak ist die Stimmung so schlecht, daß die britischen Macht- Haber sich entschlossen, die dort stationierten Grup­pen der 9. Armee im Lande zu lassen. Noch schlim­mer stehen die Dinge in dem unglücklichen Iran. Dort haben die britischen und bolschewistischen Trup­pen requiriert, was nur zu requirieren war, durch die von den Sowjets systematisch geschürten Aus- stände sind ganze Landstriche verwüstet worden und von den Bauern verlassen, so daß eine Hungersnot unausbleiblich ist, zumal die versprochenen Liefe­rungen aus Indien nicht ein trafen, einmal wegen der Unsicherheit des Seeweges, zum andern, weil sich Indiens Lage durch die Eroberung Burmas dem wesentlichen Reislieferanten Indiens in­zwischen gründlich gewandelt hat. In Syrien soll 3war die Ernte so gut fein, daß sie auch für die Ansprüche des Libanons reichen würde, aber auf Anordnung des Versorgungsrates muß sie auch für

Front hat die englische Regierung liche Lage gebracht. Wie aus London empfing der britische Jnformationsmimster Bren­dan Bracken am Dienstag acht führende Männer der konservativen Presse und gab ihnen Anweisung, bie englische Oeffentlichkeit in vorsichtiger Weise auf die Unfähigkeit Englands zur Er­richtung einer zweiten Front hinzuweisen. Als erste Auswirkung-dieser Presseanweisung zeigen sich die Erklärungen des bekannten Militärkritikers derTi­mes", Hauptmanns Cyril Falls, der am Diens­tagabend erklärte, daß es falls die Lage im Osten noch schwieriger würde für die Alliierten notwen­dig werden könnte, gewisse Aktionen zu unterneh­men, die von vornherein nur als Opfer bezeichnet werden könnten. Falls wies auf die gewaltige mili­tärische Stärke Deutschlands hin, die em ernst­haft e s Hindernis für jeden britischen Lan­dungsversuch sei.

Vorderasiatische Reflexe

Von unserem B.-Berichterstatter.

liche Flugzeuge abgefchossen. n e s ch zerschln

Britische Bomber griffen in der letzten Nacht inftungsangriffe

»chrere Orte im rheinisch-westfälischen Gebiet an. I Ionen, die Dem

Oie kritischste Phase.

Madrid, 17. Juli. (DNB.) Robert Johnston leitete am Dienstag im Londoner Rachnchtenbien einen Kommentar zur Lage mit der Feststellung ein daß die gegenwärtige Geheimdebatte un Unter­haus über die Kriegsproduktion von dem Bewußt­sein überschattet sei, daß England, die USA. und die Sowjetunion der kritischsten Phase des Krieges gegenüberstünden.Wir wissen ma)t , fo erklärte Johnston,was auf dem Meere vorgeht, aber gewisse Tatsachen find dem Meinen Wann in England bekanntgeworden. Im Augenblick gewin­nen wir die Seeschlacht nicht. ®ir fönnen nur hoffen, daß wir st and halten aber es ist möglich, daß uns n i ch t e i n m a l di es es zur Zeit gelingt. Die Schiffsverluste stellen setzt das größte Problem für die Produktion dar. Großbritannien muß sich jetzt auf die Schiffahrt konzentrieren/ Das Problem, das dieBereinigten Nationen im

w fiit en fd gedacht ist fei» I muffig Wch!

liche Kolonnen aller Waffen. Rottende Luftangriffe ächteten fich mit vernichtender Wirkung gegen den , svnickgehenden Feind. Nordwestlich Woronesch (diloffen Panzerverbände eine feindliche Kräfte-

mtlich enden wird." .

;; London registriert diese Hilferufe und ... gibt dazu gute Lehren, wie es die' Sowjets besser Nachen sollen. Der Korrespondent der Genfer Enisse" gibt das Londoner Pressebild mit folgen­den Worten wieder:Man ist der Meinung, daß de Sowjets die Zeit so gut wie möglich ausnutzen loflten. Vor allem müßten sie eine straffere Drga- I nfation der Jndustrieprodukte und eine Intensiv^ tunq des Bergbaues im Ural durchführen, um sich I damit Mineralvorr.äte für Notfälle in der Zukunft Lereitzuhalten." Stalin wird wohl von diesen hoch- Niitig-kaltschnäuzigen Ratschlägen seiner britischen Bundesgenossen wenig entzückt sein. Sie enthalten obtr das für uns interessante Zugeständnis, daß der ilSSerluft der Rohstoff- und Rüstungskammer der Ukraine im Vorjahre sich für Stalin verhängnisvoll oaswirke. Je weiter es nach Osten geht, um so spärlicher werden die Quellen, aus denen die Sow­jet die Aufrüstung und Versorgung ihrer Massen holen können. Das lehrt schon ein Blick auf die Sorte, wonach die Bevölkerungsdichte abnimmt, je itteiter man nach Osten kommt.

Auch scheint es, daß die Briten die rosarote Brille, hie man sich bis vor kurzem so krampfhaft vor Tugen hielt, beiseite gelegt haben und sie sich jetzt bemühen, die Tatsachen 'klarer zu sehen, nachdem sie monatelang im Nebel der Phantastereien dem britischen Volke verborgen wurden. Monatelang halte man versichert, die bolschewistische Front hielte, sie sei unbezwingbar. Das werde sich Zeigen, wenn hie Deutschen in diesem Sommer zum Angriff schrei- ien würden. Wir erinnern, wie Churchill in offent- licher Unterhaussitzung darauf Hinweisen zu müssen glaubte, die Zeit verstreiche und Hitler habe im fiften noch nichts unternommen. Das war im Mv- W Mai, als im Osten der Winter nur langsam zu i Zeichen begann. Die Schläge bei Ch ar ko w, Kerts ch, iie Eroberung von Sewastopol und schließlich vie Niederlage bei Woronesch dürften diesen militari« shen Dilletanten inzwischen belehrt haben daß Dir stets den rechten Zeitpunkt zu treffen wissen.

Churchill stützt die Illusion seiner Presse mit ler Behauptung, die Deutschen hätten Mangel an .Material und Männern, die Sowjets feien 3U Jtarr Deshalb furchte sich der Führer, den Angriffsbefehl |it erteile«. Jetzt schreibt derDaily Herold onge- fchts der deutschen Angriffe im Osten lasse sich die

Augenblick lösen müßten, fei, wie sie den gegenwär­tigen Ansturm aushalten könnten, während sie eine riesige Schlacht der Produktion führten, die auf die Dauer den entscheidenden Faktor darstellen werde.

Rastlose Verfolgung.

Stockholm, 15. Juli. (Europapreß.) Beim Tauchen nach dem Wrack des torpedierten schwe­dischen DampfersL u l e a" wurden Teile eines Torpedos gefunden, auf Denen Sterne, Ziffern und russische Inschriften verzeichnet waren. Damit ist- -v ..

erneut der Beweis erbracht worben, daß die An- dank dem vorbildlichen Einsatz der Frauen die griffe aus schwedische Schisse in schwedischen Hoheits- Werfer restlos bestellt. Allein m Estland ist soviel g^äffern p o n | o ro j e tr u |f i | d) e n U = $ o o - Flachs angebaut, mietbar Gelamtslachsbau Zeines t e n ausgeführt worden sind. L - -

Sowjets haben in Washington und London Alarmzeichen gegeben. Der Sprecher des eng« lifdjen Nachrichtendienstes, Tahoe Hoal, erklärt, daß iit Sowjetsdie vereinigten Nationen von dem (fnift der Lage in Kenntnis gesetzt" haben! Die Prawda" schreibt, daß die Zeit bisher der Bundes­genosse Der Alliierten gewesen sei:Nun müssen J aber die Aliierten so schnell arbeiten, daß sie Hitlers noch immer mächtige Kriegsmaschinerie überholen!

I MxanDrow, der Propagandachef Der Kommuni- 1 ftifben Partei, erklärt, es gelte nun, die Wunsch- | träume zu verwirklichen. DerUnited Preß '-Korre­spondent Schapiro kann ohne von Der Sowjet- zensur behelligt zu werben aus Moskau Drahten: