Ausgabe 
14.12.1942
 
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ders heroorzuheben. Die Mannschaft der <5 pi einer einigung ist nicht stark und auch nicht ausgeglichen W ier v

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ia ist nicht stark und auch nicht ausgeglichen schwere Spiele erfolgreich bestehen zu tön

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(38,50 Punkten).

Danksagung.

Statt Karten!

Gießen, Moltkestraße 16.

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Heute Montag Erstaufführung!

weg 60, Telefon 3961.

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uiptstadt Europa

Rüstungen der Griechen und die weißen Amazonen gewänder hoben sich von dem nachtdunklen H gründe der durch alle Auftritte unveränderten Sze-

Für die vielen Beweise herzlicher und auf­richtiger Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen

Frits Anderer, Poetsekretttr ebenso für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Becker, swie die Kranzspenden sämt­licher Organisationen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

In tiefem Schmerz: Else Auderer,geb. Jung Familie Heinrich Jung, Gastwirt i. R.

kommt, daß die Mannschaft des Luftwaffensportver­eins bei anständigster Spielweise ein außerordentlich diszipliniertes Auftreten besitzt. Durch diese beiden ausgezeichneten Eiyenschasten nehmen sie von vorn­herein dem Spiel jede härtere Note. Es war daher erfreulich, daß der Schiedsrichter, der das Spiel ohne jeden Tadel leitete, beiden Mannschaften am Schluß des Spiels für die gute Spielweise dankte.

Zum Spiel: Die Spieloereinigung hat Anstoß. Der Angriff wird gestoppt, und,schon kommen die Flieger vor das gegnerische Tor. Schon in diesen kurzen Spielmomenten erkennt man, daß 1900 gegen die Soldaten nichts ausrichten kann. Bereits in der 3. Minute schießt Barby, der (er ist neu in der Mannschaft) ausgezeichnet gefallen konnte, das erste Tor. Nur kurze Zeit später schießt Bos, der Rechtsaußen, unhaltbar zum zweiten Tor ein. In der 8. Minute fällt durch Schneider das dritte Tor. Zu allem Ueberflutz macht dann ein Spieler von

mit einer Brücke und einer Baumgruppe auf eine für die Verteilung der Spielgruppen zweckmäßige, schlicht stilisierende Grundform gebracht: die farbigen

Haben Sie keine SorgeI So gefährlich Ist es nicht, daß wir womöglich mit der Stoppuhr em WascMcessef stehen müssen. Aber so

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Heute verschied nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgen­der Vater, Schwiegervater und Großvater Heinrich Schäfer, Althändler im 55. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

Frau Hilde Schäfer, geb. Neureuther, nebst Kindern; Familie Hermann Speier; FrauMagrete Schuster; Marie Schäfer und Kind; Frau Luise Geppert, geb. Schäfer; Frau Lina Fourier, geb. Schäfer; Karl Schäfer, i. Z. Im Felde; und alle Angehörigen.

Gießen, den 18. Dezember 1942.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 17. Dezember, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Samstag, den 19. Dezember, 19 Uhr

im Theater

7. Veranstaltung Im 16er Ring ..5ra.ii jfuna" Operette von Paul Lincke. Karten in der Verkaufsstelle der NSG. »Kraft durch Freude«, Gießen, Selters-

Verdunkelungszeit:

14. Dezember von 17.08 bis 7.56 Uhr.

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einfach, wie sich das manche Hausfrauen leider machen, ist die Sache mit dem Wäsche­waschen und hier insbesondere mit dem Wäsche kochen auch wieder nicht. Das zu lange Kochenlassen der Wäsche hat näm­lich schon so manches Mal Schaden ange- richtetl

Warumkochen" wir die Wäsche eigentlich? Vorwiegend aus zwei Gründen: Erstens um alle evtl, in der Wäsche steckenden Bak­terien, die bei einer gewissen Temperatur absterbqp, zu vernichten, und zweitens, um die Loslösung des festhaftenden Schmutzes w erteichtertb In- beiden Fällen genügt es.

aber vollkommen, die Wäsche bis zum Auf­kochen zu bringen und dann eine Viertel­stunde lang ziehen zu lassen. Ein richtiges Kochen" der Wäsche ist also nicht nur überflüssig, sondern für die Festigkeit der Gewebe sogar nachteilig. Bringen Sie also künftig die Wäsche im Kessel in etwa 15 bis 20 Minuten auf keinen Fall zu plötzlich bis zum Aufkochen und lassen Sie sie dann nachziehen. Verfallen Sie nicht in den Irrtum zu glauben, daß längeres Wäsche­kochen Seife $partl

Seife muß ende« gespart werdöm Durch Vermeidung überflüssiger Beschmutzung der

Wäsche im Gebrauch, durch Einsparung eines zu großen Wäscheverbrauchs und durch lange genug dauerndes Einweichen der Wäsche» Wenn Sie diese Hauptpunkte stets beachten, dann tragen auch Sie viel zur Erfüllung der heute so wichtigen Forderung beh

SEffE SPAftEN WÄSCHE SCHON EN J

pielzeugverlauf der.Hitler-Jugent>

Die für den Standort Gießen von den Mädel und Jungen hergestellten Spielzeuge werden in der Zeit vom 14.-19. Dezember jeden Nach­mittag von 14.30 Uhr bis 18 Uhr auf Kinder- kleiderkarte im Geschäft Driesch, Seltersweg, zugunsten des Winterhilfswerkes verkauft.

3762D

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß ent­schlief meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter Schwester, Schwägerin, Gote und Tante Marie Schmandt, geb.Hinkler im Alter von 60 Jahren.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Georg Ludwig Schmandt Familie Ludwig Schmandt.

Watzenborn, den 13. Dezember 1942.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 15. Dez., 13.45 Uhr, vom Sterbehaus Ludwigstraße 19 aus statt.

- ____________3775 D

nen. In ihren Reihen befinden sich einige gutc Einzelkönner.

Handball-Gauklaffe.

LSV. Gießen Ordnungspolizei Frankfurt 4:13.

Im Spiel zwischen dem Luftwaffensportverein,

derUht!

Zeitungsträgerin

sucht

Verlag des Gleäener änzeigen

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Ein Kriminalfilm der Terra |l

Rudolf Fernau, Renä Deltgen

Anja Elkoff, Gertrud Meyen Regle: Erich Engels Ein berühmter Kriminalfall findet hier seine vollendete filmische Gestalt

Wochenschau - Kulturfilm

Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr Sonntags 2.00, 4.30, 7.30 Uhr Jugend hat keinen Zutritt!

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der Universitätsstadt Gießen Montag, den 14. Dezember 19.80 bis 21.15 Uhr

Schubert Konnuenniisikabend

Die Deutsche^'* NSG.Kraft Arbeitsfront durch Freude'

Krelsdienstst. Wetterau

f tner Idee iir oft Ga

nerie mit schöner Bildwirkung ab. Im Text waren, soweit wir hören konnten, nur wenige, unwesentliche Streichungen vorgenommen worden. Die auf spar­same Akzentgebung beschränkte Begleitmusik stammt von Herrn C. W. Hahn; als Regieassistent wirkte Herr Sauerland.

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Dem Herrn über Leben und Tod hat es Gefallen, unsere liebe Tochter, meine einzige chwester, Schwägerin, Gote und Nichte

Marie Göbel

im Alter von 22 Jahren nach kurzem Leiden am Sonntagmorgen zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Sie folgte ihren beiden Brüdern Wilhelm und Karl, die im Osten gefallen sind.

Im Namen

der trauernden Hinterbliebenen t

Familie Franz Göbel

Familie Heinrich Göbel, nebst allen Angehörigen.

Leihgestern, den 14. Dezember 1942.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 15. Dezember, nachmittags 3 Uhr, statt.

3780V

Oberhessischer Kunstverein.

Am Foyer des Theaters zeigt der O b e r h e s s i - sche Kun st verein an Stelle der ursprüng­lich geplanten traditionellen Weihnachtsausstel­lung eine Anzahl von malerischen, zeichnerischen und plastischen Arbeiten einheimischer Künstler. Die Ausstellung erscheint unter dem TitelFront- und Soldatenbilder", enthält aber auch eine Reihe von Werken, die mit diesem Thema nichts zu tun haben. Den breitesten Rauin nimmt eine Kollektion von W. Jmkamp ein. Wir kennen ihn aus früheren Iah-

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Ergebnis gegen einen so starken Gegner als gut 31 bezeichnen.

Kurz« Sporinoiizen.

Hessen-Nassaus Fechterinnen gewan r nen in Koblenz einen Florett-Marmschaftskampf oot* Niederrhein und Moselland. Im Degenkampf bei Fechter war überraschend Moselland mit zwei Mannschaftssiegen vor Hessen-Nassau (1) und Nie derrhein (0) erfolgreich.

Trockenheit im Nasenrachenraum

die häufig mit Kopfweh und ähnlichen Beschwerden verbunden ist, und die besonders bei starken Rauchern auftritt, läßt sich ausgezeichnet be­einflussen durch Klosterfrau-Schnuvfvuloer. Hergestellt aus wirksamen Hellkraulern von der gleichen Firma, die den bekannt guten Klosterfrau- Melissengeist erzeugt.

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NSG. Filmveranstaltungen bei Flie­geralarm. In letzter Zeit mehrten sich die Fälle, daß Besucher von Filmveranstaltungen bei Unter­brechung der Filmvorführung durch Fliegeralarm das Eintrittsgeld zurückverlangfen. Dazu wird grundsätzlich sestgestellt, daß Fliegeralarm höhere Gewalt darstellt, die den Besuchern von Film­theatern keinerlei Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittsgeldes gewährt.

** 8 2 Iahre alt. Am heutigen Montag, 14. De­zember, kann Frau Wwe. Maraarete T e n n st ä d t, Kaiserallee 41 wohnhaft, in aller Rüstigkeit ihren 82. Geburtstag begehen. Der Jubilarin gilt unser herzlicher Glückwunsch.

gewannen am ^päischec mtrale

Oie Mühle im Schwarzwald m i t

Gretel Theimer,Maria Meyerhofer Else Aulinger, Robert Eckerle Josef Berger

Beiprogramm-Wochenschau

Heute Montag

Lichtspielhaus

Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr bis Mittwoch einschließlich

Jugend hat Zutritt! --- OTKI

Danksagung.

Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang meiner lieben Frau, unserer herzensguten Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester und Tante

Frau Marie Bender, geb. Failing sagen wir auf diesem Wege unsern herzlichen Dank. Besonderen Dank für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schmidt, Gießen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Ludwig Bender X. und Angehörige.

Rodheim a.d.B., im Dezember 1942. 3772D

Gießen und der Ordnungspolizei Frankfurt a. M " rQal kam es zu dem erwarteten Sieg der Polizei. Mst V 13:4 Toren blieb der Tabellenführer siegreich. Dio Re:gtr( Polizeimannschaft befindet sich zur Zeit in einer be tüe $

Hauptschrsttleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter HauptichrifUeiters: Ernst Bkumjchetn. Verantwortlich für Politik Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot für Stadt Gießen, Provinz,, Wirtichaft und Sport: Ernst Blumfchein.

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Herstellen.

Betrachtet man di« beiden Mannschaften kritisch so kann man sagen, daß die Mannschaft des ßufb Waffensportvereins ein ausgezeichnetes Mannschafts' gefüge darstellt und dem Gegner weitaus überlegeil war. Feder einzelne Spieler verdient ein Lob. Mdruc und es wäre falsch, den einen oder anderen besonn

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Punkten), Gauch (38,75 Punkten) und KrötzsäA all

ren als einen vorzüglichen, mit sehr sicheren, ge­schmackvollen und wirksamen Mitteln arbeitenden Porträtisten. Diese wohl ausgeprägteste Seite seiner Begabung spiegelt sich in Bildern wieMatrose aus Calais",MG.-Schütze II",Flugmeldeposten am Kanal" undSeenotdienst im Einsatz": hier ist in unterschiedlicher Nuancierung und Betonung das porträtmäßig Charakteristische auf das spezifisch militärische Thema abgestimmt, das dann in einem Bilde wieMG.-Schütze I" überwiegt, wo der Maler als Bildberichter vom Kriege wirkt und eine der tausendfältig sich wiederholenden Gebärden des Kampfes blickscharf und ausdrucksvoll festhält. Jm­kamp, hier bisher vorwiegend als Bildnismaler ein­geführt, zeigt sich diesmal vermöge eines Wehr­machtsauftrages auch als Landschafter in Dar­stellungen wie .^Flakstellung am Kanal",Dieppe", Der Tommy ergibt sich",Nach-dem Kampf" oder Bunkerbau am Kanal" undEnglische Wracks an der Kanalküste"; hier verbindet sich ein impressio­nistisch lockerer Vortrag mit einem mehr oder min­der aktuellen Bildbericht. Das ThemaFront- und Soldatenbilder" bestätigen auch einige gut und sachlich behandelte Soldatenbildnisse von Walter Kröll: Helle Aquarellfarben und eine teils linear betonte, teils mehr malerische Faktur mit weichem Bleistift bestimmen den Stil dieser Blätter. Die übrigen Arbeiten, die hier gezeigt werden, haben mit dem Thema der Ausstellung nichts zu tun. Prof. S ch l a r b zeigt etliche dekorative Seestücke (Nor­dische See, Ostsee, Danziger Bucht). Die Bildhauerei vertreten Bourcarde mit einem aus einem Block herausmodellierten kindlichen Doppelporträt und einem sehr feinen, ausdrucksvollen Damenbildnis Frau D. . Don Droh (Herborn) sieht man außer­dem ein Kinderköpfchen und eine scharf profilierte Führer-Büste. Der Gesamteindruck der Ausstel­lung wird naturgemäß durch die unzulänglichen Räumlichkeiten stark beeinträchtigt. Es ist entschieden zu bedauern, daß man den jetzt doch wieder verfüg­baren Oberstock im Turmhaus zugunsten des Theaterfoyers verlassen hat, wo, wie früher bereits festzustellen war, weder die Beleuchtungsverhält-

n Warnen üt bas . töubes,

Aichen tiumige, rientteppic Väschen Arepoch ung von (Warte tilen Sta Deuten,

Deutschlands Turner t Samstagabend in Budapest den sechsten Länder kampf gegen Ungarn mit 192,50 zu 189,20 Punkten Bester Emzelturner war der Ungar Pataki mir 39,35 Punkten vor den Deutschen K. Stadel (38,9'

Fußball-Lokalkampf in Gießen.

Der Luftwaffensportverein besiegt die Spiel­vereinigung 1900 mit 13:1 (8:1) Toren.

Fm gestrigen Fußball-Lokaltreffen zwischen dem LSD. Gießen und der Spvgg. 1900 Gießen besiegten die Flieger die Mannschaft der Spielvereinigung. Das Ergebnis von 13:1 Toren kommt zwar etwas überraschend, dennoch ist es verdient und entspricht dem Spielverlauf. Der Luftwaffenfportverein recht- fertigte mit diesem Spiel seine Spitzenstellung in der Tabelle, die Mannschaft hatte vom Anfang bis zum Schluß das Spiel in der Hand. Die Spielver­einigung hatte einige neue Leute zur Stelle, die zwar den Sturm etwas flüssiger machten, im übri­gen aber nicht in der Lage waren, dem Spiel einen anderen Verlauf zu geben. Bei aller Anstrengung konnte die Spielvereinigung gegen die guten Lei­stungen der Soldaten nicht ankommen. Hinzu

nisse noch die Hängemöglichkeiten den Erforder­nissen entsprechen. Hans Thyriot

Oie Ilahru«gsfreiheit geht vor.

Auf dem Grundstück eines Landwirts bei Strelen (Schlef.) befindet sich eine Gastwirtschaft mitFleischerei. 1936 verpachtete der Landwirt das Gasthaus zusam­men mit der Fleischerei. In dem Pachtvertrag war bestimmt, daß der Pächter Federvieh und Kaninchen nicht halten dürfe. Als nun der Pächter sich in die­sem Sommer Kaninchen und Enten anschaftte, für die ihm aus den Abfällen der Gastwirtschaft ge­nügend Futtermittel zur Verfügung stehen, erhob der Verpachter Klage. Das Gericht wies die Klage ab. Die Staatsführung sei daran interessiert, durch Förderung der Kleintierhaltung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Futtermittel die Fleisch- versorguna der Bevölkerung günstiger zu gestalten. Damit erhalte die Vertragsabrede über die Klein­tierhaltung eine Bedeutung über die privaten Inter­essen hinaus; denn die strikte Durchführung im Kriege hieße, den Feind in seiner Aushungerungs­absicht zu unterstützen. Der Verpächter könne sich daher, solange wir um unsere Nahrungsfreiheit kämpfen müßen, auf die Vereinbarungen nicht be-

1900 im Strafraum einen Handfehler; den ver. hängten Elfmeter verwandelt in der 17. Minute Müller sehr sicher. Bis zur Pause fallen burdi Brunner, Grunert, Bos und Schneider weitere vier Tore. Nach dem 7. Ter kommt 1900 durch den Halb, linken zum einzigen Treffer. Damit geht man mi: 8:1 Toren in die Halbzeit. Nach der Pause ver sucht 1900 dem Spiel durch verstärkte Abwehr einer günstigeren Verlauf zu geben. Anfänglich scheint dir defensive Spielweise auch weitere Tore zu ver« hüten, aber als die Flieger das Spiel weit aus einanderziehen und sich nicht auf die Spielweifc des Gegners einlassen, fällt schon in der 9. Minute das neunte Tor durch Bos. Nur ganz selten komm! 1900 in die gegnerische Hälfte, alles ist auf 23er teidigung eingestellt. Barby, Grunert, Barby utfb noch einmal Grunert, so ist die Reihenfolge der weiteren vier Tore, die das Endergebnis von 13:1

Die Titelrolle spielt Blanca B l a ch a. Ihre Lei­stung ist danach zu bemessen, daß sie vor einer Auf­gabe stand, die technisch und seelisch zu den schwie­rigsten gehört, die im weiten Umkreise des deutschen Dramas zu vergeben sind, und bei deren Lösung wohl überhaupt nur Annäherungswerte erzielt wer- den können. Die Darstellerin setzte ein bedeutendes Maß von Bühnenerfahrung ein und bewältigte den nicht nur sprachlich außerordentlichen Text mit einer sehr lobenswerten Uebersicht und Sicherheit. Aller­dings würde es sich empfehlen, in der Szene vor der Tötung des Achill (20. Auftritt) den großen Ausbruch nicht zu früh anzusetzen, da sonst über die Grenzen der. stimmlichen Möglichkeiten hinaus keine Steigerung mehr zu erreichen ist. Betrachtet man das darstellerische Bild im Ganzen, so schienen uns die Höhepunkte eher in der gelösten, auch orga­nisch gedämpften Liebesszene mit Achill und der um­dunkelten Entrückung zuletzt zu liegen als in den Szenen barbarischer Wildheit und fesselloser Raserei.

Dem zerrissenen und krankhaft zerstörten Wesen der Heldin gegenüber wirkte der von Herrn K ö ch - fing gegebene Achill nicht nur mit der lieber- legenheit des Griechen über den Barbaren, sondern auch mit jugendlich unkomplizierter Natürlichkeit und heiterer, wiewohl schrecklich getäuschter Sicher­heit des Gefühls. Josefine Lenzen war die schwe­sterlich besorgte, zärtliche und bedingungslos er­gebene Prothoe, Hella H e n z k y eine streng-ge­messene, hoheitsvolle Diana-Priesterin. Friedl G 0 ll- m a n n sprach sehr klar, hell, mit starker Empfin­dung und vortrefflicher Gliederung den furchtbaren Bericht der Meroe. Herr Funke war der leiden­schaftliche, scharf akzentuierte Odysses, Herr Mund machte die Meldung des Adrast zu einer bewegten Szene; von den vielen übrigen seien noch die Herren Schmidt (Diomedes) und Zeppenfeld (An- tilochus) genannt.

*

Das Haus, stellenweise recht unruhig, dankte zu­letzt mit verdientem und ausdauerndem Beifall.

Hans Thyriot.

als auch der Angriff konnten restlos überzeugen

Während der ersten Hälfte des Spiels leisteten bit h

Flieger starken Widerstand und zeigten manche gutn 0

Leistung. Mit 6:2 Toren wurden die Seiten gewech* feit. In der zweiten Hälfte ließen die Soldate»» etwas nach, konnten aber trotzdem gut gefallen W«t,or. Wenn auch das Spiel verloren wurde, so ist da-' 'M

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