Ausgabe 
14.12.1942
 
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gen, die er niemals einiösen wollte oder konnte, seinen Posten für weitere vier Jahre gesichert hatte, da war er sich als raffinierter Politiker darüber klar, daß er am Ende dieser Amtsperiode es nicht nochmals durchBluff" schaffen könne; denn schließ- üch nützten selbst den Gewerkschaften zügellose streikrechte und ähnliche klassenkämpferische Ver­günstigungen nichts, wenn die Fabriken, in denen sie streiken oder hohe Löhne erhalten wollten, gar nicht arbeiteten, weil die Arbeit sich nicht lohnte. Was nützten die mit vollen Händen hinausgewor­fenen Milliarden an die Arbeitslosen, wenn diese Massen sich nicht verringerten, sondern vermehrten wie zu den Zeiten des von ihm so scharf angegrif­fenen Vorgängers Hoover?

Schon zog eine neue Wirtschaftskrise heran, und im Herbst 1937 stand sie bereits wieder auf Windstärke 10: Krach an den Börsen, Bankrott vieler Firmen, Rückgang von Handel und Verkehr (katastrophal bei den Eisenbahnen und sogar bei manchen Auto-Konzernen), Anschwellen der Arbeits­losen von 8 auf 11 Millionen, Elend überyll im 5. Jahr des New Deal!

Was tun, um trotzdem die Amtperiode 1940 er­folgreich abzuschließen und sich zumdrittenmal wählen zu lassen? In weiser Voraussicht hatte er auf dem Parteitag von 1936, als sein Stern noch im Zenit stand, durchgesetzt, daß fortan zur Aus­stellung eines Prä sidentschastskandidaten die einfache Mehrheit der Delegierten genüge, anstatt der bis­her stets erforderlich gewesenen Zweidrittel-Mehr­heit. Aber die Lage war so kritisch geworden, daß er kaum aus einfache Mehrheit bei der eigenen Partei, keinesfalls aber auf einen Wahlsieg rech­nen konnte. Und so wurde eben das Steuer offensichtlich herumgeworfen! Dem New Deal routbe fortan nur noch theoretische Lippen-Propaganda zu­teil. Das Ziel war: Augen weg von den in« neren Sorgen, Blickrichtung nur auf den bösen Feind im Ausland, der dem amerikanischen Volk aller Klassen! die Fortführung traditioneller amerikanischer Lebensart unmöglich machen wolle.

Daß er, Franklin Delano Roosevelt, noch vor wenigen Monaten selbst gepredigt hatte, es müsse alles anders werden in USA., das wurde von ihm verschwiegen und von der Masse bald vergessen, denn nun bot sich ja ein prächtiges Bild: für die Kapitalisten im allgemeinen, die Großindustriellen im besonderen die Aussicht auf hohe- stun g sae w inn e ; für den Mittelstand eine kri­senfeste Konjunktur; für den Arbeiter die Aussicht auf überreichliches Arbeitsangebot mit der sich dar­aus ergebenden Gelegenheit zu Lohn- und sonstigen Forderungen; für die Farmer, deren vorsintflutliches Verteilungssystem er durch laienhafte Prämien für Produttionsabbau noch verworrener und unnatür­licher gestaltet hatte, die Aussicht auf guten Absatz uni) damit auf feste Preise.

Wohlgemerkt, nur die Rüstung für das eigene Land, oder wie es bis 1941 stets hieß: dieLan­desverteidigung" war geplant und fand aus obigen Gründen die Zustimmung weiter Kreise. Nicht vom Volk geplant oder gewollt war der Krieg! Den planten nur F. D. Roosevelt und seine jüdischen Hintermänner, denn er sagte sich, daß eines Tages das Volk an die Kehrseite der Medaille: die riesigen Ausgaben und die entsprechenden Steuern denken und dann der ganzen Sache überdrüssig werden könnte. Roosevelt brauchte also zur Fortsetzung feiner verbrecherisch-leichtsinnigen Rüstungspolitik den konkreten Krieg, und dazu mußte das Volk alsbald intensivwar-conscious, kriegsbe­wußt, sprich hysterisch gemacht werden.

Die jüdische Presse in Zeitungen und Zeitschriften, der jüdische Film in Detektivstücken mit deutsch sein sollenden Spionen und Geheimagenten sowie in der ganz üblen FilmserieMarch of Time stell­ten sich in den Dienst dieser Kriegshetze. Die Parole war: nichts Positives, nur Negatives über das neue Deutschland: Und so ergoß sich eine unaufhörliche Lava von Verunglimpfungen, Ver­dächtigungen gegen alles, was im Reich unternom­men wurde. Bald plump, bald mit teuflischer Raffi­nesse wurde der amerikanischen Bevölkerung das Gift eingespritzt, das ihr den gesunden Verstand nahm und ihr, die an und für sich wenig Ahnung von europäischen Problemen hat, ein völlig ver­zerrtes Bild des Wiederaufbaues gab, den das durch den ersten Weltkrieg und den Versailler Raubfrie­den verelendete Europa so dringend benötigte.

Roosevelt seinerseits hielt wieder Reden, diesmal ohne irgendwelche Erwähnung des New Deal, mit dem er sich das höchste Amt der IlSA. erschlichen hatte. Er sprach nur noch vonAngreifer- n a t i o n e n", ohne irgendeinen Beweis dafür auf­bringen zu können, wo und wie USA. denn ange­griffen werde. Hirngespinste mußten als Ersatz für staatsmännische Gedanken dienen. Der Anschluß Oesterreichs wurde von ihm und seinen Hand­langern alsder erste Schritt zur Niederwerfung Europas und dann der übrigen Erdteile" dargestellt. Jede Regung bei europäischen Völkern, an der Neu­ordnung Europas mitzuarbeiten, wurde als idio- ttsche Schwäche scharf verurteilt.

Kein Wunder daher, daß das Münchener Abkommen vom 30. September 1938 für den Kriegshetzer ein ganz schwerer Schlag war. England und Frankreich hatten sich mit Deutschland geeinigt, anstatt sofort zum Krieg anzutreten. Das oben zitierteAmerikanische Weißbuch" schildert sehr an­schaulich die tiefe Depression, die sich damals über bas Weiße Haus legte. Seine Planung hatte einen großen Rückschlag erlitten! Bald aber, nur wenige Tage später, konnten wir Schriftleiter, die wir täg­lich in bas USA.-Außenamt und in das Weiße Haus gingen, b i e er ft en Anzeichen ber neuen Entschlüsse spüren.

Jetzt würbe mit verbissener Wut um so schärfer gegen Deutschlanb unb zum Krieg gegen E u - ropa gehetzt, und als die gemeine Tat bes jüdischen Mörders Grünspan in Paris in Deutschland die bekannte Reaktion auslöste, da griff Roosevelt sofort zu und rief seinen Botschaf­ter aus Berlin zurück; bas ist nach alter Sitte ber erste unb wichtigste Schritt, um bie Be­ziehungen zu einem anberen Staat auch äußerlich zu verschärfen. Vorn November 1938 an gab es feinen USA.-Botschafter mehr in Berlin, feinen beutschen Botschafter in Washington, unb bas uneingeweihte Mf der USA. glaubte nun, daß man kurz vor dem Abbruch der divlomatischen Beziehungen stehe. Auf dem in dieser Weise bereiteten Boden arbeitete F. D. Roosevelt weiter. Seine Reden unb seine Maß­nahmen würben immer schärfer, immer aggressiver, oljne baß von deutscher Seite auch nur ber geringste örunb zu biefer Verschärfung gegeben worden wäre.

Trotzdem oder gerade deswegen war es für .hooJeDelt nicht einfach, dem Parlament und dem Volk einzureden, daß man gegen Deutschland Krieg 'Uhren müsse; es fehlte ber äußere Aula ß, und ber mußte von einem anderen Land kommen, denn Amerika erinnerte sich noch zu genau ber großen Torheit von 1917, die dem Land nur Blut- opfer, enorme Schulden und schwer- Nachkriegs-

Roosevelt als'

eltdiktator

auf -en Trümmern des britischen Empire

Bangkok, 13.Dez. (DNB.)Botschafter Wil­liam Philipps wird wahrscheinlich Roose­velts Mac Arthur in Indien sein", er­klärte der Sprecher des Hauptquartiers der indi­schen Unabhängigkeitsliga in Bangkok zu ber Nach­richt, daß ber frühere amerikanische Botschafter in Rom als Rooseveltspersönlicher Vertreter" nach NeiUielhi entsandt worden ist. Churchill hat Indien an Roosevelt verpfändet, und die Amerikaner über­nehmen das brittsche Empire in Indien, genau so, wie sie es in Australien und in Kanada getan haben. Philipps wird darauf achten, daß die Bedingungen der Hypothek genau befolgt werden und so Roose­velts Politik, die Reste des britischen Empires an sich zu reißen, erfüllt wird. AlsFeinde des indi­schen Volkes" bezeichnet der Sprecher die in Indien stehenden nordamerikanischen Soldaten. Sie seien zur Verstärkung der englischen Armee nach Indien gekommen und deshalb würden sie genau so als Feinde des indischen Volkes betrachtet.(Euer Prä­sident gibt sich als Befreier der Menschheit aus", so erklärte der Sprecher.Zn Wirklichkeit aber will er ein nordamerikanisches Imperium auf den Ruinen des britischen Empi­res erbauen und Weltdiktator werden. Er mißbraucht euch zur Führung feines imperialistt- fchen Weltkrieges." Er rief den Nordamerikanern ins Gedächtnis zurück, daß Nordamerika selbst eine britische Kolonie war und daß die Nordamerikaner einen harten Kampf zur Befreiung ihres Landes zu führen hatten.Habt ihr das ganz vergessen und seit ihr jetzt bereit, auf brittscher Seite dafür zu kämpfen, anderen Nationen die Freiheit zu ver­weigern?"

In Indien gibt es heute außer amerikanischen Besatzungstruppen Dutzende von amerikanischen technischen, inbuftriellen und anderen Kommissionen. Die britisch-indische Kriegsindustrie wird amerika­nisiert, und sogar der Delhi-Rundfunk hat den amerikanischen Stil der Programmgestaltung ange­nommen.Englands Schwierigkeiten Amerikas Gelegenheit", das ist bie Parole ber Roosevelt- Politik, bemerkte der Sprecher abschließend.

Oie Hungerrevolten in Iran.

Das von den USA. versprochene Getreide bleibt aus.

Istanbul, 13. Dez. (Europapreß.) Wie aus Teheran verlautet, hat ber nordamerikanische Wirt­schaftssachverständige Sheridan im Rundfunk bas Ausbleiben der von ben USA. versprochenen Getreidemengen mit ben burch bie Kriegsverhält­nisse bedingten Transportschwierigketten zu ent­schuldigen gesucht. Nordamerika und England hätten jetzt aber Maßnahmen getroffen, um zunächst 5000 Tonnen Getreide aus dem Irak heranzuschaffen. Sheridan forderte bie iranische Bevölkerung auf, ben amtlichen Stellen die Getreidespekulanten an­zuzeigen. 20 v. H. des dabei zutage kommenden Getreides würden den Denunzianten ausgeliefert werden. In Teheran kam es zu Zusammenstößen, als die Engländer wie schon gemeldet, mit einem größeren Truppenaufgebot in bie Stabt einmar­schierten. Iraner versuchten, einige Stadtviertel gegen bie einmarschiereRden englischen Truppepn zu verteidigen. Es kam zu heftigen Zusammen­stößen. Jetzt liegen bie Straßen Teherans verlassen ba, bie öffentlichen Verkehrsmittel haben nur zum Teil ihren Dienst roieber ausgenommen. Telephon unb Telegraph stehen unter strenger britischer Zen­sur. Truppen unb leichte Panzer sinb in den ver- schiebenen Stadtvierteln verteilt. Die in Teheran unb anberen Orten stehenden britischen Truppen befinden sich in Alarmbereitschaft.

Radio Mosdar erklärt die Gewaltakte der Eng­länder in Teheran vor allem mit dem Wunsch, sich gegen die Nordamerikaner zu behaupten. Die Nordamerikaner begingen auch schwere Fehler, so die neue Erhöhung des Brotpreises durch den nordamerikanischen Lebensmitteldiktator. Dadurch sei ber Brotpreis gegenüber dem Vorjahr vervierfacht worben, ohne baß bisher die erwarteten ©etreibelieferungen aus Australien und Indien ein- getroffen seien.

frifen gebracht hatte. Wenn man also auch durch Roosevelts Agitation beeindruckt wurde, so wollte man doch deswegen nicht etwa zu ben Waffen greifen.

Daher war es für Roosevelt unbebingt erforder­lich, ben Krieg auf Umwegen in das Lanb zu bringen. Und so begann seine systematische Ver­hetzung der Engländer, Polen unb Franzosen, die in dem 3. Deutschen Weißbuch mit unumstößlichen dokumentarischen Beweisen belegt worden ist. (Eben würbe nach Washington zittert, Bullitt nach Paris gesandt, unb bas große, infame Ränkespiel gegen ben Frieden ber Welt würbe unter Aufbietung aller Mittel durchgeführt. Als bann am 3. September bie englische und die französische Regierung, ohne von uns angegriffen worben zu fein, auf den Roosevelt- schen Schwinbel hereinfielen unb uns ben Krieg er­klärten, da konnte Roosevelt sich befriedigt die Hände reiben und Ausrufen:It has come at last", end­lich i st d e r K r i e g d a!

Nun setzte eine noch verstärkte, fieberhafte Tätig­keit ein. Sofort erließ er, mit echt angelsächsischer Heuchelei (auchcant genannt), eine feierliche Pro­klamation amerikanischer Neutralität; aber sie hatte den Pferdefuß im letzten Absatz, in dem er scheinbar ganz nebenbei bemerkte, man müsse zwar in sei­nen Taten neutral sein; was man aber über ben Krieg (b. h. über Deutschland) denke, bas gehe niemand etwas an. Das war das Signal ober besser ber Freibrief zur Durchlöcherung dieser angeblichen Neutralität.

Nun wurde bas Volk immer weiter auf gehetzt, und es wurde nach Möglichkeiten gesucht, die Kriegs­schauplätze näher an die USA. heranzu ° bringen. Der erste Schritt war bie Auswei­sung ber Hoheitszonen ber amerikanischen Staaten von ben üblichen 3 auf 300 bis 500 See­meilen! Das setzte Roosevelt auf ber Panamakonfe­renz im November 1939 burch; auch biefen Schritt tarnte er alsMaßnahme, um den Krieg möglichst fern von ber westlichen Hemisphäre zu halten"! Im­mer weiter schob er bann sttne Ausweitung ber amerikanischen Interessensphäre: nach Grönlanb, nach Island, nach Norbirlanb! Und da bas alles nicht genügte, um einen Zwischenfall zu provozieren, so behnte er bie westliche Hemi­sphäre immer weiter aus und erklärte, ein deutsches Kriegsschiff, das in diesen Gewässern angetroffen werde, sei als Angriff gegen die USA. im Schilde führend zu betrachten unb zu beschießen!

Noch immer ignorierte bie Reichsregierung in ihrem Friebenswillen biefe krassen Verletzungen bes Völkerrechts. Roosevelt ging weiter: er deportierte alle beutschen Konsuln aus USA., er sperrte alle deutschen Guthaben; er schloß mit Churchillauf hoher See" einen Pakt, in dem er sich dazu ver­pflichtete, einen Sieg der Achsenmächte mit allen Mit­teln zu verhindern, kurz, er schaltete sich offiziell in diesen, von ihm an den Haaren herbeigezerrten Krieg ein. Das Unvermeidliche kam: das ÜSA.-Volk sah sich am 11. Dezember 1941 im Krieg mit ber Achse, einem Krieg, den wir nicht gewollt haben, und der den irregeleiteten Landsleuten Roosevelts nur wie­der, wie 1917, Blutopfer, enorme Schulden unb das gewaltigste wirtschaftliche Chaos ber amerikanischen Geschichte bringen wirb.

Die Zustande in der Sowjetunion.

Vigo, 13. Dez. (DNB.) Die USA.-Zeitschrift Time" gibt zu, baß die sowjetische Zivilbevölkerung allergrößte Opfer bringen muß um die Sowjetarmee einigermaßen schlagkräftig zu erhal­ten. Am schlimmsten sei bie Lebensmittelfrage, lieber 90 v. H. ber Nahrungsmittel seien scharf rationiert. Der Rest werbe zu Phantasiepreisen ver­kauft. In Moskau mürbe für (Eier ein Gegenwert von brei USA.-Dollar je Stück bezahtt, für einen Krug Milch 5,5 USA.-Dollar unb für ein Pfund Kartoffeln ein USA.-Dollar. Die zugeteilten Le­bensmittelmengen ftänben nur auf den Lebensmit­telkarten. In Wahrheit gelangten sie nicht zur Ver­teilung ba feine Vorräte vorhanden seien. Man sehe lange Schlangen elender Leute nach Lebensmitteln anstehen. Sie würden dieses Früh­jahr wohl nicht mehr erleben. Furchtbar seien auch bte Wohnungsbedingungen. Keine Person dürfe mehr als neun Quadratmeter Fläche bewoh­nen. Da die Durchschntttsräume 60 Quadratmeter groß seien, müßten Familien häufig zusammen- Hetzen. Kohle und Petroleum seien für bie Armee beschlagnahmt. Daher seien im letzten Sommer be­

reits alle Frauen und Kinder aufgeboten worben, um Holz zu fällen. Dieses würbe auf Handkarren in die Städte geschafft und dort an den Straßen­ecken aufgeschichtet. Heilmittel seien nicht mehr vor­handen. Besonders habe der Gesundheitszustand der Kinder unb Greise unter bem Mangel an Gemüse unb Milch gelitten.Tiem" spricht abschließend ben mageren Trost aus, daß die Sowjets an Ent­behrungen gewöhnt seien.

"Ohne Gummi können wir nicht kämpfen."

3 P ° n.b u 1 - 13 $c3- (Europapreß.) Die ägypti­schen Zeitungen haben einen eindringlichen Appell <}ur sparsamen Behandlung von Autoreifen roieber» gegeben, den ber britische Generalquartiermeister Generalmajor Richarbs an die Truppen ber im ?a?e" Osten stehenden britischen Armeen gerichtet hat. Richards führte aus, daß bei den Truppen im Nahen Osten wöchentlich 14 000 Autoreifen, b h. eine X Million im Jahre verbraucht werden. Japan habe nahezu 90 v. H. der Gummi produzierenden Lander besetzt Die synthetische Industrie sei noch in den Kinderschuhen und werde frühestens im über­nächsten Jahre Hilfe bringen können. Bei einem Jahresdurchschnittsverbrauch von 800 000 Tonnen . es wichtig, ihn weiterzubenutzen und zur ein Reifen auch sei, ihn weiterzubenutzen und zur Reparaturstatte zu bringen.Ohne Gummi können wir nicht kämpfen", so schloß General Richards.

Großer USA-Truppentransporter im Südpazifik versenkt.

Stockholm, 12. Dez. (DNB.) Das USA-Ma- nnemimfterium gibt bekannt, daß ber frühere Passa­gierdampferPresident Coolidge" im Süd- pazifik versenkt wurde. An Bord befanden sich ungefähr 4000 Mann Truppen. Der Passaaier- bampferPrestbent Coolidge" war 21936 BRT groß. Das Schiff wurde 1931 in Dienst gestellt. Sein Heimathafen war San Franzisko. Es wird behaup­tet, daß nur vier Mann beim Absinken des Schiffes den Tod gefunden hätten. Der Dampfer ist ber zehnte amerikanische Transporter, ber während bes ersten Kriegsjahres verlorengegangen ist.

England

über die Kämpfe in Tunis enttäuscht.

Genf, 13. Dez. (DNB.)Unsere auf Bizerta und Tunis vorrückenden Streitkräfte sind zurückgeschla­gen worden. Infolgedessen leidet die Oeffentlichkeit m zunehmendem Maße unter den Qualen der Ent­täuschung", stellt bieDaily Mail" fest. Die Infor­mationen aus Tunis seienbüster, verschwommen und irreführend". Die Deutschen dagegen verbreite­tenausgezeichnete Berichte" über ihren Tunis- Feldzug, sie gäben ein klareres Bild als das, was bisher von englisch-amerikanischer Seite über die Kämpfe in Tunis gesagt worden sei.

Britischer Terrorangriff auf Neapel.

m kl2' ®C3- (DNB.) Wie der italienische Wehrmachtbericht meldet, griffen am Spätnachmtt- tag des Freitags feindliche Flugzeuge den Hafen und das Stadtzenttum von Neapel an. Die Schäden sind beträchtlich. 57 Personen rourbe-n ge­tötet, 138 verletzt. Jäger schossen drei viermotorige amerikanische Bomber ab. Einer bavon stürzte süd­lich von Capri ins Meer. Zehn Mann der Besatzung eines anderen Flugzeuges wurden gefangegenonv men. Zwei weitere Flugzeuge wurden von der Flak zum Absturz gebracht. In der Nacht warfen feind­liche Fluazeuge Bomben auf Frosinone, Turin und Valle ü' Aosta in Norditalien ab. In Turin konnte ein feindliches Flugzeug zum Absturz gebracht roer- ben. Die Schäden sind gering. Im Mittelmeer gnn ein italienisches U-Boot einen feindlichen Flot­tenoerband an, ber aus zwei Kreuzern unb zwei Zerstörern bestaub, unb traf einen Kreuzer.

Britische Bomben ans die Schweiz.

'<12,2)631 (Europapreß.) Einschläge britt­scher Bomben b e i ß u 3 e r n in ber Nähe ber Gott- hardbahn, in Wallis unb in ber Umgebung von © e n f sowie zahlreiche Leuchtraketen melbet die schweizerische Presse als Ergebnis bes Luftalarms in der Nacht zum Samstag. Dor allem bie französisch- schweizerische Presse steift biefen neuen krassen Bruch des Völkerrechts burch bie Briten groß heraus. «Triknw4 bt ßaufannt" herichtek Das Feuer bet

Das Eichenlaub für Generalleutnant Fischer.

DRV. Aus dem Führer Haupt quartier. 12. Dez. Der Führer verlieh dem Generalleukmvt Fischer, Kommandeur einer Panzer-Division, als 152. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichev- Inub zum Ritterkreuz. Generalleutnant Fisch« wurde 1888 als Sohn eines Arztes in Larolokh (Riederschlesien) geboren. 1910 trat er als Fahnen­junker in das 3R. 154 ein, im 3unl 1940 erhielt ec als Kommandeur einer Vanzer-Grenadier-vrigad, das Ritterkreuz für fein Verhalten bei der Erzwiv- gung des INaas-Ueberganges und der Einnahm von Calais. Run war er in Tunesien an den Kämpfen bei lebourba, bei denen 1100 Gefangene eingebracht, mehr als 40 Geschütze erbeutet unö über 70 feindliche Panzer vernichtet wurden, maß geblich beteiligt.

fchweizerifchen Abwehrbatterien war so heftig wia kaum zuvor. Einige Flugzeuge müssen weitaus niedriger als im allgemeinen geflogen fein. Die Ueberfliegung ber Schweiz ging zum größten Teil bei tiefem Sobennebel vor sich. DieSuisse' schreibt:Das Maß ist voll. Jetzt wirb jeder bie Tatsache verstehen, baß bas Ueberfliegen, das trotz aller Versicherungen Nacht für Nacht durck- geführt würbe, nicht nur bie Verletzung eines ab­strakten Prinzips bedeutet, sondern daß es tatsächlich unser Land verletzt, unb daß es einen Kriegsakt darstellt."

Oer erste Jahrestag

-es gemeinsamen Kampfes.

DNB. Aus bem Führerhauptquartier, 12. Dez. Aus Anlaß der Wiederkehr das Tages, an dem Deutschland, Italien und Japan vor einem Jahr zum gemeinsamen Kampf gegen die Vereinia- ten Staaten und England antraten, sandten KöW und Kaiser Viktor (Emanuel und der Tenno sowie d e r Duce und der kaiserlich-japanische Mi- nisterpräsident T o j o an den Führer Telegramme, in denen die unverbrüchliche Waffenbrüderschaft und der unerschütterliche Glaube an den Sieg zum Aus- druck kamen. Reichsaußenminister von Ribben' trop erhielt von dem königlich-italienischen Außen­minister Graf Ciano und dem japanischen Außenminister Tani ebenfalls Telegramme.

Brandkatastrophe auf Neufundland.

Genf, 14. Dez. (DNB. Funkspruch.) In St. Johns (Neufundland) brach aus bisher unaufge­klärter Ursache in einem Hotel, bas als kanadisches Militärlazarett bient, ein Feuer aus. Es kam zu furchtbaren Panikszenen. Eine ganze Reihe junger Mädchen würbe zu Tobe getreten. Bisher mb 104 Tote gezählt worben. Die Liste ist jedoch noch nicht vollständig. Die Zahl der Verwundeten liegt weit über 100. Nur wenige Todesopfer konnten bisher identifiziert werden. Taufende von Ange­hörigen stehen weinend vor bem ausgebrannten Gebäude in der Hoffnung, daß die freiwilligen Heb er, die mit Bergungsarbeiten beschäftigt sind, noch jemand retten können. Die Toten unb Verletzten sind zum größten Teil kanadische Soldaten, die in dem Hotel ihre Unterkunft hatten. Zur Zeit des Ausbruches bes Brandes fand ein Tanzabend statt, bei dem über 700 Personen zugegen waren.

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Kunst und Wissenschaft.

Reue Ehrengaben der Stadt Wien.

Bisher hat Wien Persönlichkeiten, die sich um die Stadt besondere Verdienste erworben haben, das Ehrenbürgerrecht ober ben Ehrenring ber Stadl Wien verliehen bzw. ihr Bilbnis für bie Ehren- galerie ber Stabt Wien von Künstlerhand anfertigen lassen. Durch Verfügung bes Reichsstatthalters Reichsleiter von Schirach sind neben biefen Ehrungen nun zwei Ehrengaben gestiftet worben: bieP rinz- Eugen-Mebaille ber Stabt Wien" unb basWappen ber Stabt Wien in Sil- ber". Erstere ist für Personen bestimmt, bie sich oor allem um bie Reichsibee Verdienste erworben haben. Sie wurde zum erstenmal dem Dichter Bruno Brehm anläßlich seines 50. Geburtstages ver­liehen. Mit demWappen der Stadt Wien in Silber" sollen Verdienste um die Stadt, insbesondere aus kulturellem Gebiet, ausgezeichnet werden. Die Prinz-Eugen-Medaille der Stadt Wien" stammt von der Hand bes Bilbhauers Professor Otto H of- n e r. DasWappen ber Stabt Wien in Silber" ist nach einem Entwurf des Architekten Johannes Cech von ber Meisterhanb des Bilbhauers Prof. Michael P o w o l n y als Silberguß ausgeführt.

Die neuen Lyrik-preisträger derDame.

Die ZeitschriftDie Dame" gibt in ihrem Dezem- ber-Hest die Träger ihres zum achten Male aus­geschriebenen Lyrik-Preises bekannt. Wie in den Vorjahren schon, sah man auch diesmal davon ab, ür den Wettbewerb eine besondere Aufgabe zu teilen. Im Aufruf zur Teilnahme an bem Aus- chreiben war nur angekündigt, daß Verse bevor­zugt bewertet würden, in denen bas Erlebnis unserer Tage gültigen Ausdruck gefunden hätte. Die Preisrichter, Georg Britting, Marie Luise Kasch- mtz, Professor Josef Nadler, L. E. Reindl unb Friedrich Schnack, haben mit einem ersten und mit uns zweiten Preisen ausgezeichnet:Solbatengrab* von Wolf von Niebelschütz;Wacht im Schnee von Oskar Fries,Elemente" von Su ann« Sertfljofi,Nachts" von Eugen Roth,Soldatengrab im Osten" von Herbert S ailer undHeber Nacht" von W. E. Sus. r t nb.

Hermann Seyffardt f.

Im Alter von 83 Jahren ist in Garmisch her lompomft Professor Emst Hermann Seyffardt ge* torben. ßieber, Kammermusik, Konzertstücke, eine OperDie Glocken von Plurs", vor allem aber Schöpfungen für Chor und Orchester haben den Na« men Seyffardts bekannt gemacht. AlleinDeutsch­lands große Zeit" erlebte über 200 Aufführungen.

Helene Raff f.

Die Tochter des aus dem Liszt-Kreise bekannten Kantonisten Joachim Raff, die Dichterin Helene Raff, ist m München im Alter von 77 Jahren gestorben. Ihr Name wurde besonders bekannt durch die RomaneDer Findling vom Arlberg" undDU Chronik von Maidenstadt". Eine lebendige Durfte!« lung der Liszt-Zeit gab Helene Raff in der Bio« graphie ihres Vaters.

Der Erfinder derRationalstenografie" f.

Im Alter von fast 75 Jahren starb der Erfindek der sogenanntenNattonalstenografie" Felix von K u n o ro s k i, der bis vor kurzem in Potsdam wohnte. Schon als junger Offizier hatte er zusam­men mit seinem Bruder seine Kurzschrift erfunden und in Diele Sprachen übertragen. Als ehemaliger Generalstäbler und Weltkriegsteilnehmer hat <11 such militärisch wertvollz Bücher ^eraus^egebetky

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