Ausgabe 
14.11.1942
 
Einzelbild herunterladen

Ml* diesem Zeichen

Aus dem Reich

c«,. i ab.

'gen. iboner rfährt, er der ritte 1 lobe i Bord durch gossen it be. Weitere letzten ldlichen

die Rekordernte an Kartoffeln. Sehr ins Gewicht falle auch die von Monat zu Monat besser werdende Organisation in den besetzten Gebieten. Vor allem aber sei in den seit mehr als einem Jahr bewirt­schafteten Gebieten des Ostraumes die erste Schlacht auf dem Ernährungsgebiet bereits gewonnen. Auch die in neuerer Zeit eroberten Gebiete brächten schon insofern eine wesentliche Erleichterung, als sich die dort stehenden Truppen zum größten Teil aus dem Lande selbst versorgen könnten. Diese Besserung

Behr.

Än unpen $ar« L> otten. L Eiir r, ba« ^ffen. In bie dieg -chiffs.

Wei. de ab, San eftänb»

Reichsminister Dr. Goebbels gab vor 1000 Offizieren und Offiziersanwärtern einer Artillerie­schule einen Ueberblick über die politische und mili­tärische Lage des Reiches und schilderte die ent» scheidende Bedeutung des gewaltigen Völkerringens für Deutschland und den ganzen europäischen Kon­tinent- Im Zusammenhang damit entwickelte der Minister Ziel und Taktik der geistigen Kriegfüh. rung des nationalsozialistischen Deutschlands. An­schließend verbrachte Dr. Goebbels den Abend mit den Offizieren der Artillerieschule.

*

Der Gau Bayreuth ehrte mit einer würdigen Totenfeier den plötzlich verstorbenen Wehrwirt­schaftsführer ff-Drigadeführer, Oberbereichsleiter der NSDAP., Gaujägermeister und Major der Luft­waffe Theo C r o n e iH. Professor Dr.?Jng. Messer- schmitt würdigte die Lebensarbeit des Verstorbenen.

Wie der faschistische Nationalverband der Hotels und des Fremdenverkehrs durch Rundschreiben mit­teilt, bleiben im kommenden Winter die Hotels in allen Kurorten der Berge Italiens, an den Seen.und am Meer geschloffen.

*

' Zum Kommissar der neugebildeten Nationalsyndi­kate der italienischen Künstler wurde der Tenor Benjamino Gigli ernannt.

Oie Ernährungslage.

Vor dem Berliner Freundeskreise der Deutschen Akademie sprach Ministerialdirektor Riecke über die Ernährungslage. Er sagte, daß der Tiefstand eindeutig überwunden sei und nach menschlichem Er­messen von nun an mit einer st e t i g e n Besse­rung gerechnet werden könne. Die gute Ernte dieses Jahres habe auf entscheidenden Gebieten eine ausgesprochene Besserung gebracht. Hinzu komme

rufung eines Mitgliedes der dominikanischen Ge­sandtschaft in Vichy, eines englischen Staatsange, hörigen namens Aubert, wegen erwiesener Spionage gefordert.

1*

Die Herabsetzung des wehrpflichtigen Alters in den USA. auf das 18. Lebensjahr wurde, vom Se­nat und vom Repräsentantenhaus ohne Cinschrän- hing angenommen.

Die Namen der ersten kanadischen Gesandten für Sowjetrußland, Tschungking und Chile wurden von dem kanadischen Ministerpräsidenten Mackenzie Kina bekanntgegeben. Zum Gesandten in Sowjet- nißlandDurde der stellvertretende Handelsminister L. D. Wilyreß ernannt, für Tschungking-Chma Generalmajor Victor W. Odlum und zum Gesand- ten für Chile der Vorsitzende der kanadischen Völker­bundsgesellschaft Warwick Chipham.

Siebenundvierzig Reichsdeutsche aus Ve­nezuela, die mit dem spanischen DampferCabo Hornos" in Lissabon eingetroffen waren, traten die Weiterreise nach Deutschland an.

300 Palästinadeutsche sind in der Türkei einge- troffen. Die Heimkehrer setzten ihre Reise mit Son­derzug nach Deutschland fort.

05862

Ihre Vermählung geben bekannt

Hamborg 36

Postfadi 113

14. November 1942

loden überall InGroBdeufschland

Steinbach

3106D

3436C

verkauf.

der ben chschub-

Berlin W 35

Lützowstraße 81

Schreibmaschinen

Ankauf und Reparatur

Franz Vogt * Co. Gießen

Goethestraße 32 - Ruf 2464

dem Sonnenrod MH dos GEMEINSCHAFTSWERK der Deutschen Arbeitsfront den Weg zur Leistung on. Seine Auf­gabe ist, den schaffenden Men­schen mit Lebensmitteln und wich- UgenBedarisgütem zu versorgen.

Für die erwiesenen Aufmerk­samkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlichst

Jakob Hammes

u. Frau Anni, geb. Schwarz

Worms a. Rh., Siegfriedstr. 5

Willi Am end

Gefreiter in einer Nachr.-Komp,

Industrieunternehmen sucht zu kaufen gut erhaltenes Kummet-oder Bialtgeschirr f. ein Gespann mittelschwerer Lieferwagen-Pferde, ferner gut erhaltenen Flachwagen Angebote mit genauer Schil­derung und Preisangabe er­beten unter 84420 an den

Gießener Anzeiger.

Syrien 'es und getont- hiedenev nter ben reien ge­rat Ca- knheiten aulle He­ien W Delegierte non, ®e* versucht, nitteln.

Für die zahlreichen Glück­wünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich meines 70. Geburts­tages sage ich allen meinen herzlichsten Dank

Georg Lotz,Friseurmeister

Lieh, im November 1942

______________________05820Z

Willi Dilges

Anna Dilges, geb. Balser

Gießen

Weserstraße 9

05825Z

Ihre Verlobung geben bekannt

Adelheid Rinn

a führ- fe; wo er nach wichen, ie vor- ! Bom- schiech- Briten r über-

RESTAURANT

Zites Schloss ab heute Samstag wieder geöffnet

H. Rusch

Ihre Vermählung geben bekannt

Hans Hernicht Marie Hernicht geb. Einhäuser

Ihre Vermählunggeben bekannt

Walter Magel Unteroffizier Im Stabe eines Grenadier-Regiments

Eleonore Magel

geb. Schmitt

gewürzte Funerkalkmischung ZWERG-MARKE sparsam verwenden; deshalb nie in das Tränke- wassergeben.sondernstets unter das Futter mischen.

rote*.

ls eine ht mehr ? Blatt deutsch- In An- lchse als r Abge- an bas Geist

W«.

Setunfl i

L . . . x

Statt Karten! Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glück­wünsche danken wir herzlichst

Kurt Peter

und Frau Hanny, geb. Henkel

Gießen (Wolkengasse 23) im November 1942

____________________ 05778Z

sche

ien An- mehreren über den n Sitzen nute stet, eben- Kasernen, waren,

dt W Bahnhof Die Del-

riier. W stertel nnt unb N* t gezog^

150 Kilo- mit 16 250 lhüE Serbreche^ ztraflmseli ie Kolonie, einen Bevol^

hnern W eiten-

FlughalA y-.fd vom

Für die uns zu unserer silbernen Hochzeit und Verlobung un­serer Tochter Leni mit Herrn Albert Kraft,Optiker, Gleiberg, in so reichem Maße erwiesenen Aufmerksamkeiten, sowie für die Blumen, Ehrungen und Glück­wünsche sprechen wir auf diesem Wege unsren herzhchstenDank aus

Hermann Pfeiffer und Frau

Gertrud, geb. Luft

Gleiberg, im November 1942

' 3440 DZ

Für die vielen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung sagen wir hiermit allen, auch im Namen unserer Eltern, herzlichen Dank

Karl Otter und Frau Marie, geb. Uhrhan

Gießen, Lleblgstraße 107 Lieh (Hess.)

L 05822Z

Gießen Münster / Butzbach

Wolkengasse 11

im November 1942

k 05836 Z

z.Z. in Urlaub

d-r

M* ttela^Ab! Ä

Stottern

Auskunft über Beseitigung durch natürliche Methode erhalten Sie sofort kostenlos und unverbindlich von ehemaligem schweren Stotterer, der selbst durch dieTiefen seelischer Zerrüttungen gegangen ist. (Falls Zusendung im verschlossenen Um­schlag ohne Aufdruck gewünscht wird, bitte ich um Einsendung von 24 Pf. in Briefmarken.) Keine An­wendung von Medikamenten oder Hypnose. Nur die Sprechangst muß durch systematischen Neuaufbau der Sprache beseitigt werden. [3395V 35jährige Praxis. L, Warnecke, Berlin-Halensee Kurfürstendamin93

Lichtspielhaus

Dienstag, 17. und ft Mittwoch, 18. Nov. L Ilm

Wchm-VMllW

Ein neuer Farbfilm

Die Wiesen-Zwerge und das gr. lustige Beiprogramm u.a.,,Hansemanns Traumfahrt Kasper und der Waldgeist.

Sichern Sie sich Karten im V or-

Für die zahlreichen Glück­wünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung sagen wir, auch im Namen un­serer Eltern, herzlichen Dank

Werner Hofmann

und Frau Herta, geb. Keßler Steinbach, im November 1942

s 05823 Z

Statt Karten!

Für die uns zu unserer Ver­mählung erwiesenen Aufmerk­samkeiten und Glückwünsche danken wir herzlich, auch im Namen unserer Eltern

Wolfgang Ratty

Oberleutnant und Batteriechef in einer Flakabteilung

Liselotte Ratty geb. Schwenke

Gießen (Roonstraße 20), im Nov. 1942 ___________________________05796 Z

Statt Karten! Für die uns zu unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst

Albert Hartmann

u. Frau Gertrud, verw. Gorr, geb. Dittmer

Heuchelheim, im Nov. 1942

Wllhelmatraße 61

V 05839 Z

Für die vielen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlich

Margot Buchberger Ernst Stockheim

Gießen, 14. November 1942 __05772Z

den 14. November 1942 _____________________05757/

Sofoet lieferbar!

Hausfrauen letzt alles selbst zusWömi Nach allen Modeheften fflr groß und klein bis zur starken Figur, stete genau passendl Kein Kursus kein Unterridht! Einmalige Anschaffung fürs ganze Leben. Unept- behritch für jede Hausfrau, die näht.

ZuschneidehilfeIdeal komplett mit Zubehör RM. 8.75, gegen Nachnahme 70 Rpf. mehr, so­fort liefert». ZusdjneidebUfe «Ideal*

Hans Nielsen 407

Gießen Heuchelheim

Rodhehner Str. 150 s. Z. in Urlaub

14. November 1942

_______________________05850Z

Statt Karten!

Wir danken recht herzlich allen, die anläßlich unserer Ferntrauung in liebevoller Weise unser gedacht haben

Willi Blum, Maschlnen-Maat

und Frau Martha, geb. Kammerer

Gießen, Grabenstraße 9, im November 1942 ________________________05866/

habe ihren sichtbaren Ausdruck in der Heraufsetzung/ der Rationen wichtiger Nahrungsmittel gefunden, was jedoch nur einen ersten Schritt darstelle.

Schwere Zuchthausstrafen für Rundfunkverbrecher.

Trok wiederholter Warnungen gibt es imnW noch Leute, die sich nicht scheuen, feindliche Hetz­sendungen abzuhören und ihreWeisheiten" ande­ren Volksgenossen ins Ohr zu flüstern. Es ist ihnen bekannt, daß sie damit die innere Widerstandskraft des deutschen Volkes untergraben. Kein Wort ist scharf genug für diese niederträchtige Handlungs­weise. In den letzten Tagen stand wiüter eine Reihe solcher Verbrecher vor den Sondergerichten, um ihre gerechte Strafe zu empfangen. 2)er 39jährige Willi Jajschik hatte von Kriegsbeginn an bis 1941 wiederholt ausländische Hetzmeldungen abgehört und weiterverbreitet. Das Sondergericht Dresden verurteilte ihn zu fünf Jahren Zuchthaus. Der 48« jährige Josef Dieck, der regelmäßig seit Kriegsbe­ginn ausländische Sender abgehört hatte, wurde vom Sondergericht Magdeburg zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Sondergericht Klagen­furt verurteilte den 45jährigen Franz Kutscheg ebenfalls zu fünf Jahren Zuchthaus, da er seit 1940 wiederholt zahlreiche ausländische Sender abgehört, anderen Personen das Mithören gestattet und die Hetzsendungen ohne Bedenken weitergegeben hatte. Trotz der Warnungen seiner Ehefrau hatte der 53jährige Josef Seiler 1941/42 fast täglich bolsche- rpistische und englische Sender abgehürt und auch anderen Personen Gelegenheit dazu gegeben. Das Sondergericht Bayreuth verurteilte ihn zu fünf Jahren Zuchthaus. Ebenfalls zu fünf Jahren Zuchthaus wurde vom Sondergericht Leitmeritz der 60jährige Robert Wanka verurteilt, der des öfte­ren auslätcküsche Sender in Anwesenheit, anderer abgehört und wiederholt hetzerische, von nieder­trächtiger Gesinnung zeugende Aeußerungen gegen die führenden Persönlichkeiten des Reiches und ihre Maßnahmen gebraucht hatte.

M

Am 15. November begeht der Dichter Gerharß Hauptmann seinen 80. Geburtstag. Wir g-c» denken dieses Tages in unserem heute erscheinendes FamUienblatr. (Scherl-Bilderdienst-M.) hessischer heimatschristsleller gestorben.

Im besten Mannesalter ist Lehrer Ernst Heber« mehl gestorben. Hebermehl, der aus dem GeraueI Land stammte, trat auch als Heimatdichter hervor^ Bekannt ist er mit einem Weihnachtsmärchen ge< worden, das seine Uraufführung am Hessischen Lan« destheater in Darmstadt erlebte.__

Houptichriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bj HauvtschrlfiletterS: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik unb Bilder: Dr. Fr. SB. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans ThyrfotZ iür Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn.

Druck und Verlag: Brühllche Unttienüätoörudetet R. Lange ft. ®. Berlagsleiter: Dr.°Zng. Erich Hamann: Anzeig^nleiler: Hans Beck, An»eigenpreiSliste Nr. 6.

verhütet der sef! 60 Jahren allseitig

en

ennen

bewährte Führern

Dosen zu 40, 56 und 80 Pfennig io den Apotheken und Drogerien

< Gehwol gehört Im Feldpost« Päckchen!

.Gehwol

Itcunin uttd Buchte. bei jeder Kopfwäsche gleich mit reinigen, dann bleibt Ihr Haar viel länger sauber und duftig! Zur Kopfwäsche das nicht-alkalische M SCHWARZKOPF y SCHAUMPON

KOSMETIK erfüllt höchste Ansprüche, wd tU auf dir Edordfmh* ernst» Ww Sdi&ihdbptUe« wwkfanoU I*b et*u» «bgtdtaeu*

F Schuhcreme eii

WEINBRENNEREIEN

LIKÖRFABRIKEN

= HANAU-BERLIN =

STUIK

Er muß -

Saltrat !

haben!

Du brauchst es heute i vielleicht nicht so nötig! Saltrat, das erlösende Bad für angestrengte und müde I Füße muß heute vor allem I für Soldaten, Rüstungs- | arbeite r und all jene verfüg- , bar sein, deren kriegswich- | tige Pflichterfüllung langes Stehen oder vieles Laufen

| erfordert. Verzichte darum, wenn Du nicht zu diesen , I Menschen gehörst, heute auf die liebgewordene | I Annehmlichkeit des Saltrat-Bades zugunsten derer, » die es zur Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit ] ! brauchen. Wenn Du Saltr.t besitzt und es nicht , I unbedingt brauchst, so schicke es an die Front! ,

1--T----**

Theater der Uni verfitätsftadt Gießen

Sonntag, den 15 November, 11.8012.80 Uhr

Gerhart-Hauptmann-F eier

Festansprache: Hermann August Weber Lesung aus Gerhart Hauptmanns Werken Uraufführung: Kaiser Maxens Brautfahrt Dramatisches Idyll.

Inszenierung: W. M. Mund; Mitwirkende: Hella Henzky, Josefine Lenzen, C. B. Schmidt.

Karten im Vorverkauf und an der Theaterkasse.

3447 D

Konkursverfahren.

Das Konkursverfahren über das Vermögen der Spar- und Darlehnskm'se e.G.m.u.H, in Liaui- dation in Trohe wird nach erfolgter Abhaltung deS Schlußtermins und, nachdem der einzige vorhan­dene Gläubiger zugestjmmt hat, eingestellt. [3455D

Gießen, den 11. November 1942.

Amtsgericht.

O$RAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW^

r

r

i

Besser für Dich besser für alle!

Strom wird meist mit Kohle erzeugt. Bei der Beleuchtung muß also möglichst wenig Strom viel licht ergeben. So sorgen Sie ohne Verschwendung für

Augenschonung!

Donk der Osram- Doppelwendel geben Osrom-D-lompen viel Licht für wenig Strom. Wenn Glühlampen ersetzt werden müssen, verlangen Sie darum Osram - Lampen I

::::::

o

S

OSRAM-LAMPEN

1 für ittnig'zftrcm!

n T60

^ÄAM-D-LAMPE MIT OEK DOPFEIW1