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Deutschlands Sport sammelt für das WSW

Ein Aufruf de< Reichssportführer-.

Reichssportführer von Tschammer und Osten er­läßt für die 1. Reichsstraßensammlung zum Kriegs- Winterhilsswerk des deutschen Volkes am 19. und 20. September nachstehenden

Aufruf!

In Dors und Stadt wird der deutsche Sport dies­mal aus einem anderen Gebiet als sonst zu großen Leistungen streben. Er wird alles das einsetzen, was er nur einzusetzen vermag, um der 1. Reichsstraßen­sammlung am 19. und 20. September 1942 zu einem Ersolg zu verhelfen, der dem früheren mindestens gleichwertig ist. Zu diesem Ziel kann der deutsche Sport aus eigener Kraft nicht gelangen, vielmehr braucht er dazu Hilfe und Bereitschaft des ganzen deutschen Volkes. Um diese Hilfe und Bereitschaft bitte ich im Namen des deutschen Sports, der das ganze Jahr über so reichlich schenkt und verschenkt.

daß er auch einmal im Jahr um etwas bitten darf. Er tut es nicht für sich, er tut es vielmehr für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes dessen erste Sammlung er durchzufuhren beauftragt. ift Um fie erfolgreich zu gestalten, bedürfen wir diesmal mehr als nur der eigenen Kraft. Er ist aufgerufen und eingesetzt. Das andere an Kraft und Bereitschaft muß der Wille mobilisieren, der großen Zeit würdig zu sein, einer Zeit, in der ganz andere Opfer gebracht werden als die materieller Art. Wir wollen uns nicht beschämen lassen. In solchem Sinne rufe ich rum Werk der 1. Reichsstraßensammlung 1942/43. Der deutsche Sport sammelt. Ist ihm sonst das Er­lebnis wesentlicher als das Ergebnis, diesmal be­kennt er sich zum Ergebnis. Helft uns, dieses Er­gebnis groß und ansehnlich zu gestalten.

Der Reichssportführer.

von Tschammer und Osten.

SJL-tfpoit

Gießener Fußballer auswärts.

Das gestrige Fußballspiel, das die Gießener Ver­tretung zum Sportclub Viktoria Nidda führte, brachte einen eindeutigen 6:2-Sieg. Da die Termin­not den Gaufachwart gezwungen hat, die Spiele der Kriegserinnerungsrunde von jetzt ab gleichzeitig als Verbandsspiel zu werten, darf man von einem erfolgreichen Anfang sprechen. Die Gastgeber konn­ten dem technischen Spiel der Gießener nur Härte entgegensetzen, von der sie auch reichlich Gebrauch machten. Lange Zeit hatten sie damit auch Ersolg. Den Führungstreffer, der Kombinierten glichen sie noch vor der Pause aus, um kurz nach dem Wechsel mit 2:1 in Führung zu gehen. Diesen Vorsprung hielten sie bis 20 Minuten vor Schluß. Innerhalb kurzer Zeit wurden durch Fleischhauer (2), Günther, Kraft und Walter fünf Treffer erzielt, die den ein­wandfreien Sieg ergaben. In der Aufstellung Engel, Groscny, Schlitz, Drösch, Kraft I, Kraft, H. Schmück, Günther, Walter, Deeg, Fleischhauer konnten die Gießener einigermaßen überzeugen.

(Stahlunion Frauen-Handballmeister.

Die Nachfolge des VfR. Mannheim in der deut­schen Frauen-Handballmei st erschuft hat die Elf der Stahlunion Düsseldorf ange-

tketen, die aus dem Magdeburger Endrundentur­nier siegreich hervorging. In der Vorentscheidung wurde der KTV. Stettin mit 10:0 Toren besiegt und im Endspiel der Eimsbiitteler TVd. Hamburg mit 5:4 Toren. Hier fiel die Entscheidung erst in der verlängerten Spielzeit.

Kurze Sportnotizen.

Vorn Rücktritt Max Schrneelings hat der Internationale Berufsboxverband (APPE.) offiziell Kenntnis genommen. Der Verband wird in Kürze einen Titelwettbewerb im Schwergewicht aus­schreiben, um möglichst bald den Nachfolger Schme- lings zu ermitteln.

Harbig, Mellerowicz und W o t a p e k wurden vom Reichssportführer als Teilnehmer an leichtathletischen Wettkämpfen in Helsinki und Tam­pere (17. bis 20. September) bestimmt.

*

Der Schwede Gunder Hägq lief in St'o^- holm vor 20 000 Zuschauern erneut Weltrekord. Er verbesserte den auf 13:42,4 Minuten stehenden Drei- Meilen-Rekord des Finnen Taisto Mäki auf 13:35,4 Minuten. Das ist Häggs achte Weltbestleistung in diesem Jahr.

der Menschen In den Gebieten großen Rohstoffvor­kommens, entstand eine einseitige Verteilung der Menschen im deutschen Raum. Verhältnismäßig leeren Räumen im Osten standen die Ballungsge­biete im Westen gegenüber. Der Versuch, die da­durch entstehenden schweren Schäden in völkischer Beziehung (Geburtenrückgang, Landflucht) und die Verwicklungen auf dem Gebiete des Verkehrs in den Pallungsgebieten zu beheben, führte 1935 zur Schaffung derReichsstelle für Raumordnung", welcher gesetzlich die übergeordnete Planung und Ordnung des deutschen Raumes für das gesamte Reichsgebiet vom Führer übertragen wurde. Die einzelnen Fachressorts haben die Verpflichtung, ihre Planungsvorhaben der Reichsstelle für Raumord­nung bekanntzugeben, die sich für die Durchführung ihrer Aufgabe der Planungsbehörden und Landes- planungsgemeinschaften bedient. Planungsbehörden sind die Reichsftatthalter, in Preußen die Oberprä- sidenten und Regierungspräsidenten. In den Lan­desplanungsgemeinschaften sind alle in einem Raum tätigen Kräfte, Verwaltungen, Behörden und Glie­derungen zusammengefaßt. Ihre Geschäftsführer sind die Landesplaner, die zugleich die General­referenten für Raumordnung bei den Planungsbe­hörden sind.

Die Arbeit der Reichsstelle für Raumordnung gliedert sich in eine Raumbestandsaufnahme (Natur, Bodenschätze, Klima, Bevölkerung und Wirtschaft), ferner in eine Raumplanung, die sich aus der Reichsplanung, Landesplanung und Bezirksplanung zufammenfetzt, wobei sich die kleinräumige Planung in die übergeordnete einzufügen hat, und die ihren Niederschlag in einem Raumordnungsplan findet. Dieser ist ein in Gemeinschaftsarbeit der Landes­planungsgemeinschaft mit allen Fachstellen gewon­nenes Wunschbild, durch das die Planungsvorhaben der Fachstellen und die kleinräumigen Planungen aufeinander abgestimmt und zusammengefaßt wer­den können. Zur Raumplanung gehört die fort­gesetzte Raumbeobachtung auch wahrend der Durch­führung der Arbeiten. Die Aufgabe der Reichsstelle ist die Herbeiführung einer sinnvollen Synthese zu diesen Reichsfachplanungen und der regionalen To­talplanungen nach den Richtlinien der politischen Führung. Die Durchführung bedeutet die Um­setzung der gefundenen Werte und Entwicklungs­möglichkeiten in die Praxis. Sie ist Aufgabe der örtlichen Fachstellen. Unterstützt wird die Tätigkeit der Reichsstelle für Raumordnung durch dieReichs­arbeitsgemeinschaft für Raumforschung", die in allen Universitäten und Technischen Hochschulen ihre Arbeitsgemeinschaften eingerichtet hat, und deren Aufgabe es ist, Gegebenheiten eines Raumes er­kenntnismäßig aufzuhellen und die Erarbeitung von Ordnungsprinzipien und Einzelerscheinungen zu fördern.

Von der Erkenntnis ausgehend, daß Raumord­nung angewandte Staatspolitik auf weite Sicht ist, beschäftigt sich die Reichsstelle für Raumordnung mit folgenden wichtigsten Problemen: Stärkung der biologischen Volkskraft, arteigene Zuordnung von Volk und Landschaft, bestmögliche Nutzung des Bo­dens und feiner Kräfte, höchste Steigerung der Ab­wehrbereitschaft des deutschen Raumes. Diese Ziele sollen erreicht werden durch eine vernünftige Verteilung der Bevölkerung im Reich, durch Sied­lung-, Industrie- und Gewerbelenkung, Behebung der Landflucht, Stärkung des deutschen Ostens, Sicherung der landwirtschaftlich guten Böden, Auf­forstung schlechter Böden, planmäßige Bewirtschaf­tung der deutschen Bodenschätze, des Wasserhaus­halts, Schaffung einer artgemäßen Landschaft, be­sonders im Osten, und durch Gestaltung des Raumes in einer Form, daß er in seiner Abwehrbereitschaft größtmögliche Sicherheit bietet. Alle diese Aufgaben bedingen eine großräumige Verkehrsplanung, denn alle Kräfte eines Raumes kommen erst dadurch wirksam zur Geltung, daß sie in Bewegung gesetzt werden. Die Beschäftigung mit diesen Problemen läßt erkennen, daß Deutschland durch zahllose Bin­dungen mit dem europäischen Gesamtraum eng ver­flochten ist, ja, daß Europa in Zukunft als ge­schlossener Raum betrachtet werden muß, dessen Völker auf Gedeih und Verderb miteinander ver­bunden sind. Die Lösung kann man sich durch An­erkennung einereuropäischen Raumordnung" durch die europäischen Völker und durch eine langfristige und weiträumige Planung im Sinne der bewährten deutschen Planung denken, an die sich die anderen europäischen Länder angleichen könnten. Bei der Aufgabe der Raumordnung handelt es sich um eine gewaltige Aufgabe für Generationen, um die Steue­rung von Volk und Raum. Die Aufgabe ist politisch von größter Bedeutung. Das Kerzisnik-Quartett umrahmte den Vortrag mit zwei Quartettsatzen (op. 59,1; op. 18,4,1) von Beethoven.

Tätige Heue

bei Vergehe« gegen den Lohnstop.

Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz macht nochmals darauf aufmerksam, daß am 15. September 1942 die Frist abläuft, bis zu der der Betriebsführer wegen Verstoßes gegen die lohn­

gestaltenden Vorschriften tätige Reue üben kann. Wer bis zu diesem Tage freiwillig unzulässige, in der Zeit vom 16. Oktober 1939 bis 1. Juli 1942 vor­genommene Lohn- ober Gehaltserhöhungen, Er­höhungen sonstiger laufender Zuwendungen ober die unzulässige Ausschüttung einmaliger Zuwendungen dem zuständigen Reichstreuhänder der Arbeit an­zeigt ober wer von sich aus freiwillig unzulässig ausgezahlte Bezüge mit Wirkung vom 1. Juli 1942 ab wieder auf den gesetzlichen Stand vom 16. Oktober 1939 zurückführt, bleibt straffrei. Wer es dagegen unterläßt, eine solche tätige Reue bis zum 15. September 1 942 zu üben ober wer in Zukunft Löhne, Gehälter unb Bezüge entgegen den gesetzlichen Vorschriften verändert, muß nunmehr mit sehr fühlbaren Strafen rechnen. Der General­bevollmächtigte für den Arbeitseinsatz hat die Reichstreuhänder der Arbeit angewiesen, Perstöße gegen die im Interesse stabiler Wirtschafts- unb Währungsverhältnisse gebotene Lohnbisziplin un­nachsichtig zu ahnden.

Oie ersten kaufmännischen Fachschulen.

Die Deutsche Arbeitsfront, Amt für Berufser­ziehung und Betriebsführung, hat Fachschulen für den Außenhandels- unb Kolonialkau'fmann sowie für den Betriebskaufmann gegründet. Am 19. Ok­tober werden diese Fachschulen durch den Amts­leiter Professor Dr. A r n h o l d eröffnet werden. Es handet sich hier um die, ersten kaufmännischen Fachschulen, die mit staatlicher Genehmigung und mit Berechtigung zur Abnahme einer Abschluß­prüfung ins Leben gerufen worden sind. Der Besuch dieser Schulen wird insbesondere dem Kreise der Jungkausleute empfohlen. Die Industrie- und Han­delsbetriebe werden sicherlich daran interessiert sein, entsprechend ihrer Größe und Leistungsfähigkeit, be­gabte Kaufleute durch die Aufnahme ihres Studiums an diesen Fachschulen zu fördern. Da von der Zeit bedingt die hauptsächlich in Frage kommenden Jahr­gänge sich bei der Wehrmacht befinden, ist immer­hin festzustellen, daß doch noch auch in den frag­lichen Jahrgängen Kaufleute im Beruf stehen, die etwa durch eine Kriegsbeschädigung, durch einen Unfallschaden oder aus anderen Gründen nicht mehr kriegsverwendungsfähig sind. Außerdem können

junge Kaufleute die Fachschulen besuchen, die zur Zeit im ersten Gehilfenjahr stehen. Nähere Aus­kunft wird durch die Kreiswaltuna der Deutschen Arbeitsfront, Hauptstelle für Berufserziehung und Betriebsführung, Gießen, Schanzenstraße 18, er­teilt.

Die Beschaffung von Schulheften.

Amtlich wird mitgeteilt: Der Verkauf von Schul­heften aller Art ist künftig nur gegen Vorlage eines mit dem Stempel oder Sichtvermerk einer Schule versehenen alten Heftes oder der von einer Schule, einem hauptberuflich tätigen Privatlehrer oder einem Erziehungsheim (KLV.-Lager) erteilten Bescheini­gung zulässig, daß die Anschaffung des Heftes für Unterrichtszwecke erforderlich ist. Indern vorgelegten alten Heft ist die Aushändigung des neuen Heftes zu vermerken. Besondere Bescheinigungen sind von den Schulen nur bei der Erstbestellung auszustellen. Die Anordnung erstreckt sich nicht auf Sammel­bestellungen, die von den zuständigen Stellen für den Schulgebrauch aufgegeben werden. Die Sammel­bestellungen der Schulen sind nur in dem Umfange vorzunehmen, in dem dies auch bisher üblich -war.

*

** Anmeldungen zum HJ.-Veranstal-- t u n g 5 r i n g für Lager- und Einsatzteilnehmer be­sonders geregelt. Um auch den Teilnehmern an Wehrertüchtigungs- und sonstigen Lagern, sowie den zur Zeit im Ernteeinsatz befindlichen Angehörigen der Hitler-Jugend eine Beitrittsmöglichkeit zu den verschiedenen Reihen bieten zu können, werden ab­weichend von der vor einiger Zeit bekanntgegebenen Regelung Anmeldungen der oben angeführten Jun­gen unb Mädel in der Zeit Dom. 15.9. bis 25.9. dienstags und donnerstags von 20 bis 21 Uhr auf der Banndienststelle, Seltersweg 52II, entgegen­genommen.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gieße«.

* H e u ch e l h e i m, 12. Sept. In aller Stille fand am Freitag die Trauerfeier für den verstorbenen Lehrer Christian Kloos in Gießen statt. Lehrer Kloos war in Oppenrod geboren. Er besuchte die

Präparandenanstalt zu Lich und das Seminar zu Friedberg. Seine erste Verwendung nach dem Se­minarabgang fand er in Storndorf, er stand dann lange Jahre in Ober-Ofleiden im Dienst. 1927 wurde ihm eine Lehrerstelle in Heuchelheim übertragen. Eine unscheinbare Wunde am Finger, die er sich vor ein paar Wochen zuzog, war Anlaß seines Todes. Schulrat Walter sprach im Namen des Kreis- fchulamtes und des Landratsamtes anerkennende Worte über die mit Fleiß unb Gewissenhaftigkeit ausgeübte Lehrtätigkeit von Christian Kloos. Rektor K n a b gedachte des Berufskameraden mit warmen Worten, und Beigeordneter Sack stattete dem Ver­storbenen den Dank der Gemeinde ab für feine an der Schuljugend geleistete Arbeit. Lehrer Kloos starb im Alter von 62 Jahren.

(Sin Kind verbrannt.

Lpd. W e tz l a r, 13. Sept. Ein schwerer Unglücks­fall forderte in Dorlar das Leben eines sieben­jährigen Jungen. In einem Stall, der zum Hause des Schleusenwärters an der Lahnfchleufe gehört, war auf ungeklärte Weife Feuer ausgebrochen, das rechtzeitig gelöscht werden konnte, ehe es weiter um sich griff. Bei den Aufräumungsarbeiten fand man den siebenjährigen Waljep Schneider ver­brannt auf. Ts ist der 'Sohn des Wasierbau- arbeiters Schneider, der das Schleusenhaus bewohnt und jetzt im Felde steht. Der bedauernswerte Junge hat offenbar nach den Hühnern sehen wollen, viel­leicht auch ein Streichholz angezündet, und ist dabei ums Leben gekommen.

Wittschast.

AktienzuckerfabrikW etterau" Friedberg i.H. Die zur bekannten Kapikals- berichtigung um 0,25 auf 0,75 Millionen RM. be­nötigten Mittel werden gewonnen durch Entnahme von 75 000 RM. aus den freien Rücklagen und 200 000 RM. aus Zuschreibung zu den Anlagen. Damit wird auch die Pauschsteuer von 250 000 RM. ausgebracht. Im Geschäftsjahr 1941/42 (30. Juni) wird einschl. 5220 (1789) RM. Vortrag ein Rein­gewinn von 31 051 (45 202) RM. ausgewiesen, aus dem It. HV.-Beschluß eine Dividende von 6 (8) RM. gezahlt wird.

Bon -er Börse.

Frankfurt a. M., 11. Sept. An den Aktien­märkten war die Umsatztätigkeit recht klein, die Kursgestaltung dementsprechend uneinheitlich. In den letzten Tagen kam es vielfach zu Notizstreichun- gen. Zunächst Überwogen leichte Kursabschwächnn- gen, im Wochenverlauf ergaben sich jedoch hier und da wieder leichte Erholungen' so daß per Saldo das Kursniveau sich wenig verändert haben dürfte. JG.-Farben blieben weiter unnotiert, am 14. 9., wird das Bezugsrecht notiert werden, am 19. 9^ - soll das Papier auf kapitalberichtigter Basis wieder notiert ryerden. Scheideanstalt konnten den voran­gegangenen Verlust wieder voll aufholen und schlos­sen mit 198 auf alter Höhe, VDM. ebenfalls leicht aufholend unb schließlich 168. Lahrneyer waren wenig oeränbert, meist 163,5. In Westd. Kaufhof konnte sich der Kurs wieder bis an 98 heran be­festigen, auch Zell Waldhof mit 118 bis 118,5 nur wenig verändert. Daimler, die vorübergehend bis 193,5 nachgegeben hatten, wurden zuletzt mit etwa 195 genannt.

Am Rentenmarkt hat der Angebotsdrang stark nachgelassen, insbesondere sind Pfandbriefe wiederum kaum noch im Markt, aber auch in Jn- dustrieobligationen sind die Verkaufsaufträge stär­ker zurückgegangen und teilweise kam es zu leichten Erholungen. Stadtanleihen auf Basis von 100,5 bis 101 wenig verändert. Reichsaltbesitz konnten bis 167,13 anziehen, waren dann aber leicht schwächer, Steuergutscheine I unv. 103,75, Kommunalumschul­dung gaben bis 103,13, späte Schuldbuchforderungen 4/er bis 104, 48er bis'105 nach.

Frankfurter Schlachkviehmarkt.

Frankfurt, 12. Sept. Es notiertet! je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 50 bis 51, b) 45 bis 47, c) 40 bis 42, Bullen a) 47 bis 49, b) 43

bis 45, c) 38 bis 40, Kühe a) 47 bis 49, b) 43 bis

45, c) 35 bis 39, d) 22 bis 2Ö,5, Färsen a) 48 bis

50, b) 44 bis 46, c) 38 dis 41, d) 26 bis 32,5, Käl­

ber, Sonderklasse 65 bis 74, andere Kälber a) 59, b) 57 bis 59, c) 48 bis 50, d) 35 bis 40, beste Mastlämmer 52 bis 54, Hümmel und Schafe nicht notiert, Schweine a) 64, bl) 64, b2) 64, c) 63, d) 59, e)/57, f), gl), g2), h) und i) nicht notiert. Marktverlauf: alles, zugeteilt.

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In tiefem Schmerz:

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Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schmidt beim Heimgang meiner herzensguten , Frau, unserer treusorgenden Mutter u. meiner liebevoll. Tochter Frau Ottilie Norwlg, geb. Weinrich, sagen wir auf diesem Wege unseren herzl.Dank. In tiefer Trauer: Heinrich Norwig, Lehrer,z.Z.Hptm.

im Stabe einer Ers.-Div. Helmut und Dieter Norwig. Kath. Weinrich Wwe. und alle Angehörigen.

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