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tere Erfolge zu verzeichnen. Beide Angriffsslügel halben sich in östlicher bzw. südöstlicher Ricytung nahe an, die Westgrenze der Provinz Tschetiang herangeschoben, wobei T e n g p u von den Japanern genommen wurde. Der Südgruppe, die durch bewal­dete Gebirgsketten dem Tal des Fu-Flusses auf­wärts folgt, gelang es am Freitag bei der Verfol­gung einer auf 10 000 Mann geschätzten chinesischen Kampfgruppe m K i e n s h a n g (175 Kilometer süd­westlich von Nachang) einzudringen. Gegen 10 Uhr morgens war die Stadt in japanischer Hand. In ihrer Nähe nahmen die japanischen Truppen einen weiteren von Tschungking aus amerikanisches Be­treiben erbauten modernen Flugplatz ein.

Meine politische Nachrichten.

Von San Sebastian ist wieder ein größeres Kon­tingent spanischer Freiwilliger zur Auffüllung der Blauen Division nach dem Osten abgegangen.

Der finnische Gesandte in Bukarest überreichte König Michael I. den finnischen Orden der Weißen Rose am Band.

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Der Befehlshaber der USA.-Luftwaffe in Hawai, General Clarence Linker, wird seit der Schlacht bei den Midway-Jnseln vermißt.

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Die Beauftragten des Studentischen Ausgleichs­dienstes versammelten sich zur Paroleausgabe für die Gestaltung der kommenden Einsätze der Reichs- studentensühruna. Der Studentische Äusgleichsdienst wird weiterhin Die Angehörigen der Ersatzreserve II in Gemeinschaft so einsetzen, daß auch diese an ent­scheidender Stelle ihre Pflicht für Führer und Volk getan haben.

Aus aller Welt.

Salzburger Sechs-Meister- Schachwettkampf.

Die dritte Runde des Salzburger Sechs-Meister- Schachwettkampfes brachte gehaltvolle Partien und eine Sensation. K e r e s spielte gegen Stoltz sehr tombinationsreich und riskant. Nach über­raschenden Wendungen erzielte er die Oberhand. Stoltz verlor in gedrückter Stellung durch einen chweren Fehler die interessante Partie. Bogol- u b o w gelang es, einen Bauern zu erobern und üs zum Schluß zu halten. Beim 52. Zuge mußte ein Gegner Schmidt aufgeben. Die Sensation des Tages bildete die Partie des 18jährigen Ham- buraer Meisters Klaus Junge gegen den Welt­meister Dr. Aljechin, der zunächst gut stand, aber nicht die beste Fortsetzung fand, was Junge glänzend auszunutzen verstand. Er erzielte eine Qualität mehr, eine glatte Gewinnstellung, die den Weltmeister zur Aufgabe zwang. Stand des Tur­niers nach der dritten Runde: Keres 2Vz Punkte, Bogoljubow 2 Punkte, Stoltz und Junge je IV2 Punkte, Dr. Aljechin 1 Punkt, Schmidt V2 Punkt.

LxplosionsuuglÜck beim Bau einer Talsperre.

Bei dem Bau der Duero-Talsperre in Spanien ist eine Dynamitladung, die zur Sprengung von Felsstücken bestimmt war, vorzeitig in die Luft ge­flogen. Eine größere Anzahl Arbeiter wurde von den umhergeschleuderten Felsstücken erschlagen. Bis­her konnten 23 Leichen geborgen werden.

Europäische Tatgesinnung gegen Moskauer Byzantinismus.

Von Dr. Hans Zugschwert.

Durch die Liquidation des sowjetischen Staats­kolosses wird die ständige Bedrohung Europas durch Invasionen östlicher Völker beseitigt und damit auch der Herd geistig-sittlicher Verfallserscheinungen eines rassischen Chaos: Bolschewismus und byzantinische Dtzmutsethik Dostojewskis und Tolstois. Zeitweise vermochten Bolschewismus und Demuts­ethik, diese typischen Aeußerungen krankhafter Ras­sen, wie Sprengkörper im europäischen Geistesleben zu wirken. Trotz aller religiöser unk/staatspolitischer Gegensätze des Dostojewskischen Weltbildes zum platten Materialismus eines Marx und Lenin lassen sich dennoch bemerkenswerte gemeinsame Züge in beiden Systemen aufzeigen. Nämlich die imperiale Idee, der Glaube an den Welterlöser Aljoscha-Lenin, die panslawistische Brüdergemeinschaft als Vorstufe einer Weltverbrüderung und schließlich die Gleich­stellung der Minderwertigen, Entarteten und Ver­brecher mit den Lebenstüchtigen. Das gestellte Pro­blem soll deshalb von zwei Perspektiven durchleuch­tet we-rden, von der Gleichrichtung des panslawisti­schen mit dem bolschewistischen Imperialismus in der Sphäre des Machtpolitischen und von der charakterlich- seelischen Haltung der Men­schentypen, chres Lebensgefühls und ihrer Lebens­prinzipien.

Der moskowitische Machtstaat ist immer wieder auf die Expansion nach dem Westen zu­rückgekommen. Nur die Begründung seines Strebens hat durch die Jahrhunderte gewechselt. Diese Be­gründung war nacheinander absolutistisch-dynastisch, kirchenpolitisch, panslawistisch und zuletzt bolschewi­stisch. In den Jahrhunderten trat baß) das eine, bald das andere als beherrschend hervor, im Grunde blieb Moskau was es war ein Programm der Grenzenlosigkeit

Wenige Monate vor seinem Tod eröffnete D 0 st 0- j ew s k i in der berühmt gewordenen Rede zur Ge­denkfeier Puschkins (1888) sein politisches Vermächt­nis. Eine Anklage und Absage an Eu­ropa, eine herausfordernde Beschuldigung Euro­pas, durch die petrinischen Reformen Geist und Ge­sittung der dem Zarentum erqebenen Völker ver­wirrt, ja, deren moralische Fundamente zerstört zu haben. Niemals zuvor sind Peters Reformen, denen der Steppenmensch, denen die tatarisch-mon­golischen Völkerschaften, die Anfänge einer Zivili­sation, die Grundlage einer staatlichen Verwaltung, die weitgehenden Anregungen für Wissenschaft und Wirtschaft allein verdanken, einer heftigeren Kritik unterzogen worden. In den zwei Jahrhunderten nach Peter habe Rußland nach der Ueberzeugunz Dostojewskis nurgedient". Wir fragen deshalb, worin bestand dieser Dienst in Wahrheit? Keine einzige wirklich große und ftuchlbringende Geistestat haben die Völkerschaften des Alleinherr­schers je geschenkt. Nein, Rußland hat nie gedient, wohl aber unermeßliche kulturelle Werte für seine Existenz aus Europa empfangen, ja, es hat sich an Europa bereichert.

In derrussischen allmen schlichen und alloereinen- den Seele" will Dostojewski dereuropäischen Sehn­

sucht" den Weg zur Erfüllung seines phantastischen Traumes, dergroßen, allgemeinen Harmonie, der brüderlichen Gemeinschaft" weisen. Dostojewski usur­piert geradezu Europa, indem er den Menschen­typus seiner Welt, den demütigen, halb lächerlich, halb tragischen, .schicksalsergebenenAllmenschen", der6ie Freiheitsidee auf Erden verkörpert" als den alleinigen Erlöser von deneuropäischen Wider­sprächen" proklamiert. Auf der Grundlage dieses geistigen Imperialismus erwachsen die konsequenten politischen Forderungen Dostojewskis, die er imTagebuch" bereits 1876 erhebt:Früher oder später muß Konstantinopel doch uns gehören, wenn auch erst im nächsten Jahrhundert". Immer und unablässig sollten die Russen das im Auge be­halten.

Man glaubt im Testament Peters zu lesen. Selbst er, derWestler", hat den Llusgang zum Schwar­zen Meer früher gesucht als den zum Baltischen Meer. (Die Gründung von Taganrog im damals türkischen Mündungsgebiet des Don war eine seiner ersten Taten.) Kacharina die Große richtete, wie Peter, ihre großen politischen Unternehmungen gegen Südosten, die bedeutendsten aber gegen die Türken. Im 19. Jahrhundert wird dann dieser eine Städtname geradezu zu bewegenden Kraft, zum ge­heimen Antrieb der Petersburger Kabinette. Kon­stantinopel wirkt wie der Kern im magnetischen Kräfteseld. Friedrich der Große antwortete einmal auf die Frage, warum er die Russen nicht nach Konstantinopel lassen wolle:Well sie dann m 0 r- gen in Königsberg stehen." Und Alexander I. hatte die Stadt am Bosporus denHausschlüs­sel Rußlands genannt. Napoleon L antwortete dem Zaren, daß sie aber gleichzeitiader Schlüssel

Toulon" sei. Molotow hat bei seinem Berliner uch 1941 nur die Forderungen Dostojewskis

wiederholt.

Die Kontinuität des charakterlich-rassischen Bildes des Dostojewski-Menschen und des bolschewistischen Typus aufzuzeigen, ist die zweite Ausgabe. Erst durch Dostojewski und Tolstoi wurde dieses bizarre Lebensgefühl in Europa bekannt, erst durch die russischen Epiker wurde Europa aufmerksam auf die verschiedenartige seelische und geistige Struktur der im Zarenstaat vereinigten Völker. In diesen Men­schen tritt uns die triumphierende Demut entgegen in ihren Ekstasen, in ihrer knechtischen Unterwürfigkeit, in ihrer, jäh hervorbrechenden Bru­talität, die als Pendelschlag des Gefühls zeitweise wie eine Stichflamme emporlodert. Es sind die Menschen, die mit Bewußtsein und Absicht von Qual zu Qual in den Tiefen der Menschheit wandeln, immer von dem wollüstigen Gefühl ge­trieben, sich selbst zu peinigen, den Geist mit der ewigen Frage nach Gut und Böse zermartern, die bar sind jeglichen wahrhaftigen menschlichen Glücks­empfindens, die den Sinn ihrer Existenz überhaupt erst in schreiender Not, in einem Inferno der Höl­lenqualen erleben. Die Krankheit Dostojewskis, die Fallsucht, spiegelt sich gleichsam im sittlichen Ver­halten seiner Menschen, die wie ein Kainszeichen die

moralische Fallsucht tragen: Raskolnikow, Karama­sow, Myschkin. Immer ist bei Dostojewski Grauen der erste Eindruck und der zweite erst künstlerischer Rang.

Europa stand zunächst staunend vor diesen aus einer Unterwelt an das Tageslicht gezerrten Gestal- ten, und nur wenige Kritiker haben aus ursvrüng- lichem Instinkt die Abgründe der Dostojewskischen Welt klar gedeutet. Dadurch wurde der europäische Geist zur Auseinandersetzung mit dem Denken und Wollen zweier Repräsentanten gegensätzlicher Welt­anschauungen gezwungen. Nietzsche, dessen Zara­thustra die Tafeln der Mitleids- und Demutslehre zerbricht, Dostojewski, der mit der Kunst des Epikers den letzten Versuch zur Rettung ihrer öst­lichen ekstatischen Inhalte und Formen, ja selbst zu deren Wiedergeburt unternimmt. In diesen bei­den Persönlichkeiten, Denkern und Künstlern, stehen sich zwei wirkliche Weltmächte gegenüber. Sie prall­ten ein halbes Jahrhundert vor dem gegenwärtigen europäischen Krieg gegen den Osten aufeinander. Ein ungeheures Schauspiel, dessen Perspektiven die Zeitgenossen kaum zu ahnen vermochten, das uns Heutigen aber in aller Klarheit vor Augen steht: Hier der Wille zur Macht, zur Persönlichkeit und damit zur Kultur; dort, der Wille zur Demut, zur Zerstörung, zum Krankhaften. Wo Nietzsche das Fundament zu einem gewaltigen Anfang legte, durch die Offenlegung geistiger Zusammenhänge, die sich in kühnem Bogen von der griechischen An­tike nach Rom bis zur Kultur des heutigen Euro­pas spannt, zeichnet Dostojewski das erschütternde Seelengemälde eines morbiden Dolkskörpers, dessen rettungsloser Verfall sich mit zwangsläufiger Not­wendigkeit vollendet.

Niemals war die Liebe Europas bei Dostojewski, nur brennende, wollüstige Neugierde zwang Mil­lionen in seinen Bann. Die Snobisten fanden das Leben der Mörder, Narren, Wahnsinnigen, Gott­sucherinteressant", um es aus der Fernenach­zuempfinden". Alfred Rosenberg hat die Dosto­jewski-Anhänger unter den Europäern prägnant ge­kennzeichnet als die in müder Erschlaffung begriffe­nen Bastarde der Großstadtgeistigkeit. Dieses Urteil trifft in gleichem Maße auch für den Klüngel der Agitatoren in den bolschewistischen Parteien der europäischen Staaten zu und erst recht.für die Hel­den der rosaroten Salons.

Es ist der Mensch der Tat als Erlöser des Europäers von Herz und Seele zermürbenden Zwei­feln den Goethe in schlichter Größe zeichnet, und der im Augenblick des höchsten Glückes das Ethos der Arbeit verkündet. Auch Dostojewski hat diese köstlichen Augenblicke eines fast Überirdischen Glückes zutiefst empfunden. Und dennoch, welche Kluft in den Wertungen. Hier wird der Augenblick des Grauens zum Hymnus: Allein die Minuten vor dem jähen Aufflackern des epileptischen Anfalles vereinigen der Menschheit höchstes Glück in einer Menschenbrust.Ich weiß nie, ob diese Wonnes­kunde Stunden dauert, aber glaubt mir, alle Freu­den des Lebens möchte ich nicht dafür eintauschen." Und wiederum spricht Goethe die weisen Worte, daß der gesunde Geist ein Spiegelbild des gesun­den Körpers sei.

Hauptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HauplschnstleilerS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Harrs Thyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universttätsdruckeret R. Lange St. G. Derlagsleiter: Dr..Ing. Erich Hamann; Anzeigealeiter: Hans Beck.

AnzeigenpretSIiste Nr. 6.

Verdutzt schaut der Übeltäter auf, und er muß Xugeben: der andere hat recht. Das sollte man heute wirklich nicht mehr machenI An den Man­

schetten werden die Hemden ohnedies so leicht schmutzig werden sie aber feucht na, dann gibt es gar bald einen bösen, schwarzen Strich.Dann muß das Hemd gewaschen werden,das man vielleicht noch länger hätte tragen können.

Öfteres Waschen verbraucht aber nicht nur mehr Seife oder Waschpulver, sondern ist auch gar nicht so gut für das Hemd. Denken Sie also daran: Bei gar vielen Gelegenheiten im täglichen Leben kann man Seife sparen und Wäsche schonen, indem man auf die Wäsche schon beim Tragen acht gibt Machen Sie keine Schmutz­arbeit, ohne einen alten Kittel anzuziehen. Wenn Ihr Mann eine kleine Reparatur ausführt, dann binden Sie ihm eine Schürze um. Wenn eine Ar­beit Im Keller oder Garten ausgeführt werden soll, gilt das gleiche. Auch bei Kindern muß man heute darauf achten, daß sie Kleider und Wäsche schonen. Und wenn Ihr Mann zu den Übel­tätern gehören sollte, die am Morgen ein sauberes Hemd anziehen und abends mit

schwarzen Manschetten nach Hause kommen, dann klären Sie ihn aufl Vor allem aber-:

Wenn der Waschtag kommt dann ma­chen Sie es rich­tig und waschen Sie auch wirklich so, daß Sie Seife sparen und Wäsche schonen. Welchen Sie die Wäsche stets mit einem guten Einweich­mittel ein das löst viel Schmutz ohne Seife, lok-

kert den zurückbleibenden Schmutzrest und ermöglicht seine Entfernung meist ohne allzu hartes Reiben.

Bedenken Sie stets: Jeder Stoff, ob derb oder fein, besteht aus vielen, vielen Einzelfäden und kein Stoff ist stärker als sein dünnster Faden. Nein Wäscheschmutz muß losge­löst, nicht weggerissen werdenI Waschen Sie darum genau nach den Waschanleitungen auf den Paketen. Lassen Sie alles Experimentieren! Die Waschanleitungen sind von berufenen Stellen erprobt. Genaue Befolgung sichert Ihnen aus­kömmliches Wirtschaften mit den zur Verfügung stehenden Waschmitteln und Schonung der Wäsche. Und gerade heutzutage heißt es ja: SEIFE SPAREN WÄSCHE SCHONEN!

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Wegen Inventurarbeiten bleibt unser Ladengeschäft mit behördlicher Genehmigung am

Montag,denl5.,and Dienstag, den 16. Juni, ganztägig, und von Mittwoch, den 17. bis Samstag, den 20. Juni, vormittags geschlossen!

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zu der am Samstag, dem 27. Joni, nachmittags 3 Uhr in Biefien, im BestanrantZorn Burghof"

(vorm. Cafö Ebel) stattfindenden ordentlichen

Mitglieder-Versammlung

( Hauptversammlung)

Tagesordnung: 1. Jahresbericht; 2. Rechnungs­ablage ; 3. Entlastung des Vorstandes und Auf­sichtsrats ; 4. Ersatzwahl für ausscheidende Mit­glieder des Aufsichtsrats; 5. Neuwahl des Ab­schlußprüfers für 1942; 6. Verschiedenes.

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