"U
item
[ererbe zu dieser Aus-
elbst wird jeweils so vorgenommen, daß das Ge-
icdt der Ausstellung und ihr Charakter grundsätz- iq nicht verändert werden, das setzt voraus, daß
)ie beiden großen repräsentativen Mittelfäle der
lUhMK
O$RAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW^
itottA
Oberhessischer Kunstverein
S
Marlene Hörst
Erich Noll
Z
Aachen
5
Ihre Verlobung geben bekannt
5
liege,
Herta Noeller
Max Munko
s
Ihre Vermählung geben bekannt
i
z. Z. bei der
Gießen
O
s
Ihre Verlobung geben bekannt
Gießen
z. Z. im Felde
versucht
06454/
06452/
OSRAM-LAMPEN
Karola Nordmann
Günter Schmidt
137 Künstlern aus allen Gauen des Reiches, 270 aon ihnen waren beim ersten Aufbau der Ausstellung überhaupt nicht vertreten. Auch von diesem Nesichtspunkt aus bedeutet die Austauschaktion also ein recht gewichtiges Unternehmen. Der Austausch
t des Lil des ciü tel, N lgskom
Allen, die mir so lieb zu meinem 90. Geburtstage gratuliert haben,sage ich auf diesemWege meinen herzlichsten Dank
Wir gewähren Abgeltunßsderlehen gemäß der Verordnung vom 31.7.42
liffort
mäW
Gießen, den 12.Dezember 1042
Lieber Straße 19
Walter König, Uffz.
Margot König
geb. Fieber
amih Fra ?r|a 'eichsl« )and und |anöi scheu Oh
Ale Verlobte grüßen
Hermine Menges
Bernhard Breymann
Uffz. in ein. Artl.-Regt. (mot.)
KNORR
Suppen ftrecken
Allgemeine Jugend-Filmstunde 2. Veranstaltung Sonntag, 18. Dezember 1942 8.30 Uhr, Lichtspielhaus Jageed-Filaihinde mit dem Film
„Leinen aus Irland“
pkelzeugverkauf der Hitler-Jugend
etwas mehr als 1200 bei Eröffnung der Schau im Juli berücksichtigt werden konnten. Run aber
Gießen z. Z. im Felde
SOI.TIT
Die für den Standort Gießen von den Mädel und Jungen hergestellten Spielzeuge werden in der Zeit vom 14.-19. Dezember jeden Nachmittag von 14.80 Uhr bis 18 Uhr auf Kinderkleiderkarte im Geschäft Driesch, Seltersweg, zugunsten des Winterhilfswerkes verkauft.
3762 D
alerei und der Plastik als die künstlerischen Halte- puntte und wertmäßigen Grundpfeiler unangetastet bleiben. Auch die Kollektivschau von Karl L e i p o l d ist weiterhin als geistiger Mittelpunkt geblieben. Sonst aber findet der Besucher fast ausnahmslos Neues, Arbeiten von einer feinen Delikatesse ihrer Stimmungswerte in der Malerei, hübsche dekorative Arbeiten in der Kleinplastik und eine wiederum beglückend große Reihe von hervorragenden Blättern der graphischen Techniken. Die innere Ordnung der Münchener Ausstellung ist durch den Austausch der Kunstwerke trefflich gestützt worden, die von Direktor Kolb vorgenommene Hängung
Wir geben unsere Verlobung bekannt
so steht auch die ton-lge glatte Technik wett km Vordergrund. Das Figuren bild bedient sich auch weiterhin gern der Aktkompositivn, wobei interessant ist, wie sehr doch einige populäre Bikdeinfälle der letzten Jahre beginnen, Schule zu machen. Eine gewisse N e u r o m a n t i k ist ebenfalls als Strömung abzulesen. Die Wiederentdeckung naturseliger Daseiüsfreude über die Schöpferlaune der malerischen Phantasie wäre gewiß ein fruchtbarer Boden für neues Ausschwärmen in die Gefilde göttlicher Kunst und irdischer Beglückung. Das Thema Krieg konnte über das bisheriae Schaffen hinaus diesmal nicht vertieft werden. Auch das Jndustriebild hält sich stark zurück. Viele der neuaufgestellten kleineren Plastiken verraten ejne lautere Freude an den Problemen der Oberflächenbehandlung und der Intensivierung ihrer malerischen Effekte. Die kleine Form gestattet ein frisches, lebendiges Arbeiten und das kommt wiederum der Darstellung von Bewegung am meisten zugute. Aber auch die P o r t r ä t p l a st i k Hot in einiaen ausgezeichneten Köpfen wertmäßig auffälligen Zuwachs bekommen.
Die Große Deutsche Kunstausstellung 1942 im Hause der Deutschen Kunst öffnet jetzt wieder ihre Tore und wird bis Ende Februar noch vielen tausend Besuchern von der Front und aus der Heimat im Bereich chrer schönen Künste Entspannung und jene Beglückung des Herzens bieten, deren der schaffende Mensch heute als Ausgleich dringlich bedarf. Alfred Dahlmann.
Ihre Vermählung geben bekannt
Helmut Müller
z. Z. im Felde
Gertrud Müller
geb. Schmidt
komnW kzirke li wirtW hrkreii einen U rrodtunfe ist, aui: iß auch 4 territm
Sondergebäudesteuer Ablösung
Wissenschaftliche Werke
Sondergebiet der
Brahitchen Druckerei1
Besser für Dich — besser für alle!
Reute lomrnt es ouf wirtschaftlichen Stromverbrauch an, denn elektrischer Strom wird <neist mit Kohle erzeugt. Er muß ein Höchst- •maß an licht ergeben.
Kriegswichtige Arbeit
Verlangt genügende Helligkeit, fordern Sie darum stets Osrom-D-lompen mit der Doppelwendei, wenn Glühlampen ousge« wechselt werden müssen I
NSDAP.
Hiller-Jugend
Bann Gießen (116)
rrg die
:r SpH
chen sowohl trtuunß ■ Front andelte m
orM
in Sie
Ihre Ferntrauung geben bekannt
Albert Bopf Obergefreiter Anni Bopf, geb. Keßler
Im Dezember 1942
377QD/
)r. Sch> tserzich'
Licher Weihnachtsmarkt
Schweine- und Krämermarkt
Montag, den 14. Dezember 1942.
Auftrtebszeit von 9—9 ¥i Uhr.
Bei Beschickung des SchweinemarkteS sind die ichenpolizeuichen Vorschriften zu beachten
Lich, den 8. Dezember 1942. (3748D
Der Bürgermeister: Geil. _________
Ausstellung im Foyer des Stadttheaters
Front- und Soldatenbilder
Oelgemälde, Zeichnungen und Plastiken
Dauer der Ausstellung
vom 13. Dez. 1942 bis elnschl. 3. Januar 1943
Besuchszeiten: Sonn- und Feiertags von 11 bis 18 Uhr, werktags von 17 bis 18 Uhr.
Eintritt für Mitglieder des Kunstvereins frei, für Nichtmitglieder 0.30 HM., für Soldaten, Studenten und Schüler 0.10 RM.
3754 D
Genialer Kunstsammler und glühender Patriot
©r. Goebbels spricht beim Staatsakt für Galeriedirettor Or. Posse.
Leib binden
Bruchbänder Einlagen
Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling vom. Beter NiM SudetiitenoeliL Marktetr.16 Lieferant der
Krankenkassen Damen-Bedlenong.
Am Riegelpfad 100 Wehrmacht 12. Dezember 1942 06496/
Statt Karten!
Willi Horst
Gefreiter in einem Gren.-Regt.
Ilse Horst geb. Hildebrand kriegsgetraut
HESSISCHE LANDESBANK - GIROZENTRALE -
Paulusplatz 1 DARMSTADT Tel. 7441
__________3629 D.
Die repräsentative Schau der deutschen bildenden Künste im Staatsbau an der Münchener Prinz- regentenstraße hat in diesen Tagen insofern einen großen „Umbau" erfahren, als man die bisher verkauften Arbeiten den Käufern zustellte und die vielen Lücken dann aus jenen qualitativ guten Einlieferungen füllte, die wegen Raummangel noch nicht gezeigt werden konnten. Der Vorgang ist nicht neu, er hat sich seit einer Reihe von Fahren im Sinne der Künstlerschaft bestens bewährt; denn es
Lollar Hungen
Dezember 1942
Austausch im Eindruck einer neuen Aus- e . Heilung gleichkommt. So gingen in diesem Fahre riE 'I etwa 8000 Kunstwerke ein, von denen aber nur
Frau Dorothea Heil
Gießen, Dezember 1942
06423/
Austausch im Haus der Deutschen Kunst
Fast 600 Arbeiten konnten neu ausgenommen werden.
N zudq
n
<r Iru lerjihti
und Aufstellung der neuen Arbeiten nach Motivgruppen, nach Farbtönungen und thematischen Ergänzungen ist durchweg so glücklich, so lebendig und frisch getroffen, daß auch die geschmackliche Seite des Formalen dieser Kunstschau starke Reize zur Verfügung stellt.
Die neuen Arbeiten selbst fügen sich ohne Zwang dem Dasein der bisherigen Ausstellung ein. Die Maler sind naturgemäß an Zahl am stärksten vorgerückt, man begegnet auffällig viel weichen Stimmungen in Land schäft und Interieur, und
Das sei eine Kulturtat ersten Ranges, die um so höher gewertet werden müsse, als sie damals durch schlechtere Beispiele in einer ganzen Reihe von anderen deutschen Städten widerlegt zu werden schien. Für die weitere Entwicklung des deutschen Kunstlebens sei es bann von ausschlaggebender Bedeutung geworden, daß Dr. Passe kurz nach der Machtübernahme mit dem Führer zusammengetrof- fen sei. Linz, das nach dem Wlllen des Führers eine Stadt glänzender Zukunft werden sollte, habe Posse ein Betätigungsfeld gegeben, an dem sich sein wissenschaftlicher Geist und sein fanatischer Sammeleifer voll entfalten konnten. Man könne wohl sagen, daß er mit dieser Arbeit sein an Erfolgen so reiches Leben mit der glanzvollsten Leistung habe krönen wollen. Eine Autorität, im Fn- und Ausland auf das beste geschätzt, sei mit Dr. Posse dahingegangen, ein Mann, den eine absolute Integrität nach jeder Richtung ausgezeichnet und dessen geniale Persönlichkeit sich auf das wohltuendste in der Schlichtheit und Unbekümmertheit seines Auftretens geäußert habe. Zu einem Wohltäter aller kunstbegeisterten Menschen-unseres Volkes sei er dadurch geworden, daß er seine höchsten Fähigkeiten dank dem uneingeschränkten Vertrauen des Führers voll habe entfalten können. — Rach der Ansprache von Dr. Goebbels senkten sich die Fahnen. Langsam verklang das Lied vom guten Käme-
Hörnsheim Leihgestern z. Z. im Felde
12. Dezember 1942
Hoben Sie noch einen Gemüse rest, der zu einer vollen Mahlzeit nicht mehrganz reicht, so können Sie mit einem KNORR - Suppenwürfel, der 2 Teller gute Suppe ergibt, 3-4Teller kochen. Sie brauchen nur den Gemüserest mit etwas Wasser zu verdünnen, zur fertig gekochten Suppe zu geben und dann beides noch« mals gut durchkochen zu lassen!
KNORR
TW
I
Statt Karten!
Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer Verlobung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich
Elisabeth Büttner Erwin Weber Obergefreiter, z. Z. in Urlaub
Kl.-Seelhelm Großen-Linden
Kr. Marburg Bahnhofstraße 41
12. Dezember 1942
, JteßSäefit für utenigcfavml
n TS.
°#<AM-D-LAMPE MIT DER DOPPELV
endjis. vmne oer xun|iicrio)aft ve|tens bewahrt, Denn es r er(s) ‘ werden erfahrungsgemäß gerade zu dieser Aus- then jtellung so viel brauchbare Arbeiten über die Mög-
DOr lichkeiten der Hängung und Aufstellung hinaus ■Wii! eingeliefert, daß ^der vorweihnachtliche :&H|J
Am Freitagmittag fand im Dresdner Ausstel- lungspalast der Staatsakt für den verstorbenen Direktor der Staatlichen Gemäldegalerie in Dresden, Dr. Hans Posse, statt. An dem Staatsakt nahm eine große Fahl von Ehrengästen teil. Der Sarg war von einer Fülle von Kränzen bedeckt. Nachdem die Ouvertüre zu Wagners „Parstval" verklungen war, nahm Reichsminister Dr. Goebbels das Wort zu seiner Gedenkrede für den großen Gelehrten, den Kunstkenner von Weltruf, den leidenschaft. lichen Sammler und die schöpferische Persönlichkeit, der die deutschen Kunststädte so viel zu verdanken hätten. Unsterblich bleibe sein geschichtliches Werk. Millionen Kunstfreunden habe es durch Fahre hindurch tiefe Freude und höchste Erhebung geschenkt und werde es auch in Zukunft noch für Fahre und Jahrzehnte schenken. Sein« Tätigkeit habe Dr. Posse keineswegs zu einem weltabgewandten, trockenen Gelehrtentyp werden lassen: er sei zugleich ein glühender Patriot und fanatischer Vaterlandsfreund gewesen, der im Weltkrieg von 1914 bis 1918 im Westen seinen Mann gestanden habe. Besonders hoch sei zu werten, was Dr. Posse angesichts des einsetzenden Verfalls der bildenden Künste für die Dresdener Galerie nach 1918 getan habe. Sein Ziel sei es gewesen, das Werk, dem er die besten Fahre seines Lebens gewidmet hatte, rein und unberührt in die neue Zeit hinüberzuführen.
Lich Berlin-Reinickendorf (Oberh.) s. Z. im Felde Lieh, den 12. Dezember 1942 3733 D/
Gießen, 12. Dezember 1942
Wetzlarer Weg 55 Kaiserallee 19 _______________________06480/
ü? L ift
’®ni
eng
Mch,
In dankbarer Freude zeigen wir die glückliche Geburt eines Sohnes an
Marie Luck emey er
geb. Haubach
Dr. G. Luck em ey er
Gießen, 10. Dezember 1942 An der Johanneskirche 4
v 06469/
w ssomO unb üi lerteW
Gl ebener Vortragsring NS6. „Kraft durch Freude“ / Volkeblldungestätte Goethe-Bund / Kulturelle Vereinigung
Montag, 21. Dezember 1942, 19.30 Uhr, Neue Aula der Unlversltä
Lichtbildervortrag von Dr. Paul Fickeler
Der MiHelmeerrauin ii der Wellgeschichte
Mitglieder des Goethe-Bundes (Kontroll-Abschnitt Nr. 2), der Kulturellen Vereinigung, der Volksbildungsstätte gegen KontroU-Abschnitt Nr. 5 freier Eintritt. Mitglieder der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde gegen KontroU-Abschn. Nr. 5 und Inhaber von Hörerkarten ermäßigte Eintrittskarten zum Preise von RM. 0.75. Wehrmacht, HJ. und NS.-Frauenschaft bei Sammelbestellung Ermäßigung. Nichtmitglieder RM. 1.25. Vorverkauf: KartenverkaufssteUe der NSG. Kraft durch Freude, Gießen,Seltersweg 60, Fernruf 3961 und in derMusikalienhandlung Challier,Neuen weg 10. [3755d
meinhett hat Dr. von Stauß auch zu einem umfassenden öffentlichen Wirken geführt. Schon frühzeitig erkannte er das politische Genie des Führers. Seit 1930 gehörte er dem Reichstag an und wurde 1934 dessen Vizepräsident und gleichzeitig preußischer Staatsrat. Emil von Stauß war mehrfacher Ehrendoktor und Ehrensenator. Er war Fnhaber des Ehrenringes des Deutschen Museums und des Deutschen Studentenwerks und Stellvertretender Präsident der Deutschen Akademie. Der Führer berief ihn in die Stiftung für die Opfer der Arbeit und verlieh ihm an seinem 65. Geburtstage die Goethe- Medaille.
Yetroleum-Unternehmungen des Instituts stand. 1906 wurde ihm die Leibung des Petroleum-Kon- zerns übertragen. 1915 trat er als Nachfolger Helffe- richs m den Vorstand der Deutschen Bank ein Er erwarb sich besondere Verdienste um die Gründung des Bayerischen Lloyds, bei der er den Typ der Aktiengesellschaft, die privates Kapital und öffentliche Hand zusammen beteiligt, geschaffen hat. Weiter sind die Rhein-Main-Donau-AG., die Deut- sche Lufthansa und die Ufa zu erwähnen, weiter die Daimler-Benz-AG., die Vereinigten Glanzstvff- Fabriken AG. und die Bayerischen Motoren-Werke Das Gefühl der Verpflichtung gegenüber der Allge-
Statt Karten!
Für die freundlichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung sagen wir unseren herzlichsten Dank
Beere Teeret
Oberleutnant der Sturmartillerie
Charlotte Vaeret, geb. Mattere
Gießen, den 11. Dezember 1942
_
rohen. Dann wurden der mit der HakenkreuzfachMI bedeckte Sarg sowie die Kränke und das Ordens* kiffen des Verstorbenen aus dem Saal aetragen. Auf dem Johannis-Friedhof ix Dresden-Tolkewitz erfolgte in internem Kreis die Bestattung.
Kunst und Wissenschaft.
Brahms-Fest In Münster.
Zm Rathaussaal zu Münster, wo Johannes Brahms mit seinem Freunde Otto Julius Grimm, dem ersten Musikdirektor von Münster, musiziert hat, wurde das Münsterische Musikfest, das von Generalmusikdirektor Dressel zu einer Brahms« Woche erweitert worden ist, eröffnet. August Lev- volder (Frankfurt) spielte mit souveräner pianisti« scher Kunst die Variationen über ein Thema von Händel op. 25 und mit dem Geiger Günter Gugel die Molinsonate in G-dur op. 78. Ruth Sievert« Schnaubt sang mit gepflegtem Alt die Zigeunerlieder. Die Brahms-Woche bringt das deutsche Ree quiem unter Leitung von Heinz Dressel, ein Sinfoniekonzert mit Georg Kulenkampff als Solist, ferner Kammermusik, dargeboten vom Stroh-Quartett, tinb einen Vortrag von Prof. Dr. Osthoff über Brahms und seine Sendung. W. V.
Lin Attila-Drama.
Eine historische Tragikomödie nennt Paul Hel« w i g seine fünf Akte „Ter Barbar", die im Wienev Theater in der Josefstadt zur Uraufführung tarnen. Der Barbar ist Attila auf seinem Siegeszug gegen Rom. Attilas großer Gegenspieler ist der Papst Leo. Mit einem erlösten Aufatmen vernimmt die Welt die Kunde von der Ermordung Attilas in feinet Hochzeitsnacht. Helwigs Tragikomödie kommt aus der ironischen' Weltbetrachtung, aber sie verweilt nicht in ihr, sie nimmt einen höheren Aufschwung» Mag auch den fünf Akten gelegentlich die rechte dramatische Zusammenfassung fehlen, als Ganzes überzeugt das Werk durch seine um das Schicksalhafte der Geschichte und der Menschheit ringende Geistigkeit und durch seinen keck chärakterisierenden Witz. Pie Bühnenerfahrung Helwigs kam auch der Inszenierung zugute, die er selbst mit Geschick und Geschmack führte. Oskar Maurus Fontana.
Kunstpreis des rNosellandes.
Den Kunstpreis des Mosellandes für 1941 erhielt bei der Eröffnung des Kunfthauses in Luxemburg der Dichter Hans Maria Lux für feine Werke „Schwerer Gang" und „Das schöne Fräulein", den Kunstpreis für 1942 der Maler Hans Sprung. Beide wirken in Koblenz.
Johannes von Spallart als Bühnenautor.
Johannes von Spallart, der früher am Gie» ßener Theater wirkte und jetzt als Schauspieler in Berlin auftritt, hat ein Bühnenstück unter dem Titel „Tintenspritzer" verfaßt, das am Münchner Volkstheater feine Uraufführung erlebt.
HouptfchriftleUer: Dr. Rrtebridj Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptfchrlftleiters: Ernst Blumlchetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. fiange; für das Reuibcton: Dr. Han, Tdyriot; iür Stadt Gieken, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumlchein
Druck und Verlag: Brühllche Univeriitätevruckerei R. Lange St. G. Berlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: An,eig-nleiter: Hans Beck.
Anzeiaerrrrrislisie Nr. 6
Herzlichen Dänk für die uns anläßlich der Geburt unseres Sohnes Bernd erwiesenen Aufmerksamkeiten.
Kurt Bösenberg und Frau
Gießen, Dezember 1942.
___________________________06518 /
Lecker ebli der .
W igunflsl st am
her öl' unit «ft—
? bas
-ne
reckt. rd, fk 8^1 Seele'
rat»*
:ad< , lich eiS«
er ivill f qoW!
rrt Äl- 1111n l nach 7
.A-n:
12. Dezember 1942 06504/
sind noch einmal fast 600 Arb eiten eingesetzt , worden, und zwar 385 Werke der Malerei, 158 der H ö.l, Graphik und 49 kleinere Plastiken.
Die neu aufgenommenen Arbeiten stammen von
■i"
R
Bezirkssparkasse Gießen
3732P
SPAR- 1 KASSENBUCH


