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Als der Minister geendet hatte, dankte ihm die

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Am Montag sprach der Minister auf einer Mas­senkundgebung in seiner Vaterstadt Rheydt, wo

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Neue Träger des Eichenlaubes

DRV. Aus dem Führerhanptquartier, 10.Aug. Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen reu- ; es : dem Hauptmann Hackel, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader, als 109. Soldaten der deut­schen Wehrmacht; dem Generalmajor Herr, Kom­mandeur einer Panzerdivision, als 110. Soldaten der deutschen Wehrmacht, und dem General der Panzertruppen Kempff, Kommandierenden Ge­neral eines Panzerkorps, als 111, Soldaten der deut«, jchen WchrmaLt.

.Sagen

Sowjets nach hartnäckigen Angriffen der Einbruch an einerNahtstelle", an der Abschnittsgrenze zwi­schen zwei deutschen Divisionen, hier waren schwere feindliche Panzer eingesetzt. Der von den Sowjets erzielte Geländegewinn war an sich unbedeutend, wenige Kllometer tief, auf einer normal gebräuch­lichen Karte der UdSSR, überhaupt nicht wahr­nehmbar-. Immerhin war der Vorstoß eine auf das Herz unseres Abschnittes gerichtete Pistole. Sie durfte nicht zum Schuß kommen.

Was taten die Bolschewisten weiter, was taten wir? Die Bolschewisten setzten in der Einbruchs­stelle Massen ein, um J>en entscheidenden Durchbruch zu erzwingen. Massen an Menschen, Panzern, Flie­gern. Sie ließen Bomben und Granaten regnen, ihre Geschütze schickten unablässig Feuer und Tod in unsere Linien. Wir Jungen ahnten, die Alten bestätigten es überzeugt: Die Materialschlacht der Somme, der Kampf um stahlzerpflügte, blutgetränkte Quadratmeter wurde in Vorstellungen oder Erinne­rungen zu neuerlebter Wirklichkeit.

Der Rutsche Divisionsgeneral warf dos Beste, was ihm zur Verfügung stand, in die Schlacht: ei ne Aufklärungsabteilung, eine zahlen­mäßig zwar nur kleine, aber in vielen heißen Kämpfen bewährte Truppe, eine Truppe der tapfe­ren Herzen, die von Tod und Teufel nicht ins Wanken zu bringen ist.

Sie halten", sagte der General zu dem Abtei­lungs-Kommandeur, möU immer".

DNB. Rschew, Anfang August. (PK.) In der Moraendärnrnerung setzten die Bolschewisten eine größere Zal)l von Schlachtfliegern an, die in rollen- dekl Einsätzen die deutschen Stellungen nördlich Rschew, unsere Nachschubstraße sowie die Stadt Rschew selbst mit Bomben belegten. Truppen und Nachschubfahrzeuge wurden von ihnen im Tiefflug mit Bordkanonen und Maschinengewehren ange­griffen. Etwa eine halbe Stunde später löste heftiges Artilleriefeuer die Fliegerangriffe ab. Wie man bald feststellen konnte, hatten die Bolschewisten an diesem Frontabschnitt sehr starke artilleristische Kräfte zu­sammengezogen, die mit einem Trommelfeuer aller Küliber der sowjet-russffchen Infanterie den Weg nach Rschew freikämpfen sollten. Viele Stunden lang schossen die Rauch- und Dreckfontänen in dich­ten Lagen aus dem Boden. Dem dumpfen und Hellen Krachen der Abschüsse und Einschläge untermischte sich der pfeifende Heulton der durch die Lust fliegen­den Granaten.'Dann antworteten unsere Geschütze. Der Kampf der Arttllerie war entbrannt; er sollte in den nächsten Tagen höchstens für einige Nacht-

Oer Wehrmachibericht.

DNB. Aus dem Führerhauptqnartier, 10. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Wie durch Sondermeldung am 9. August bekannt­gegeben, durchbrachen deutsche Infanteriedivi­sionen, hervorragend unterstützt durch Verbände der Luftwaffe, nach außergewöhnlichen Marschleistungen und in harten Kämpfen bei tropischer Hitze stark ausgebaute Stellungen nördlich des Kuban und nahmen die für die feindliche Rüstungsindustrie wichtige Hauptstadt des Lubangebietes Kras­nodar. Die Stadt Maikop, das Zentrum des bedeutenden Oelgebietes am Rordrand des Kauka­sus, wurde von Schnellen Verbänden im Sturm genommen.

In raschem Vorstoß nach Süd ost en nahmen Schnelle Truppen die Stadt Pjatigorsk. Süd­westlich Stalingrad wehrte sich der Feind ver­zweifelt. Seine Gegenangriffe scheiterten in har­ten Kämpfen. 3m großen Donbogen wurde eine starke feindliche Armee westlich Kalatsch eingeschlossen. Wiederholte Aus­bruchsversuche blieben erfolglos. Den eingekesselten und auf engem Raum zusammengedrängten feind­lichen Kräften fügten Rahkampsfliegerverbände schwere Verluste zu. Außerdem wurden Truppeu- und Materialcinschifsungen an der nordkaukasischen Küste durch die Luftwaffe wirkungsvoll bombar­diert. hierbei versenkten Kampfflugzeuge im Hafen von Tuapse ein Handelsschiff von 4000 VRT. durch Bombentreffer und beschädigten ein weiteres schwer. Weitere Angriffe richteten sich gegen Lisenbahnanlagen südlich Stalingrad. Ein sowjetischer Panzerzug wurde vernichtet.

Südostwärts Rschew setzte der Feind seine Angriffe fort. Sie wurden in erbitterten Kämpfen

Die neuen großen Erfolge im Süden der Ostfront

pjatigorfk genommen. - Starke feindliche Armee westlich Kalatsch eingeschloffen.

Zuhörerschaft mit stürmischem Beifall für seine Aus- er von seinen Mitbürgern in besonders herzlicher führungen. Weise begrüßt wurde. In seiner Rede gab Dr. Goeb-

Am darauf folgend en Tage besichtigte Reichsmini- bels einen umfassenden Ueb erb lick über die militä- ster Dr. Goebbels die Städte Neuß und D ü s s e l-1 rische und politische Lage.

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darf. Wieder hatte der Minister Gelegenheit, mit den bombengeschädigten Volksgenossen engste Füh­lung aufzunehmen. Ebenso wie in Köln legte auch in Neuß und Düsseldorf die Bevölkerung eine be­wunderungswürdige tapfere und sieges­bewußte Haltung an den Tag. Bei allen war der Wunsch, ihre Arbeit sofort weiterzuführen, be­sonders ausgeprägt.

Im Anschluß an eine Pressekonferenz sprach Dr. Goebbels auf einem Massenappell im Kaiser- und Rittersaal der Tonhalle zu Düsseldorf. Viele Tau­sende von Volksgenossen aus allen Bevölkerungs­schichten füllten die Veranstaltungsräume und ange­schlossenen Parallelveranstaltungen. Der Minister, dankte den Düsseldorfern in bewegten Worten für die heroische Haltung^ die sie während der eng­lischen Terrorangriffe immer wieder an den Tag gelegt hatten, und übermittelte ihnen dafür den Dank des Führers und des ganzen deuffchen Volkes. Die Ausführungen des Ministers wurden immer wieder durch den lebhaften Beifall der Zu­hörer unterbrochen.

Gauleiter F l o r i h n schloß die Kundgebung mit

abgewehrt und hierbei 3 4 feindliche Panzer vernichtet.

An der ä g y p ti s ch e n Front herrscht zur Zeit nur geringe örtliche Kampftätigkeit.

Rach einigen militärisch wirkungslosen Tages- Störflügen über norddeutschem Küstengebiet griff die britische Lustwaffe in der vergangenen Rächt wiederum westdeutsches Gebiet an. Die Zivil­bevölkerung hatte Verluste. 3n einigen Orten, haupt­sächlich in Wohnvierteln der Stadt Osnabrück, entstanden Sach- und Gebäudeschäden. Fünf der an­greifenden Bomber wurden zum Absturz gebracht.

Die Luftwaffe belegte am gestrigen Tage Truppenunterkünfte und wehrwirtschaftliche An­lagen an der englischen S ü d k ü st e mit Bom­ben schweren Kalibers. In der Rächt zum 10. August wurden Rüstungsanlagen in den M i d l a n d s sowie Werft- und Dockanlagen an den Küsten Englands bombardiert.

3n den frühen Morgenstunden des 9. August kam es im Kanal erneut zwischen deutschen Minensuch­booten und britischen Schnellbooten zu einem Ge­fecht. Auf einem Schnellboot wurde ein Volltreffer erzielt, ein. weiteres blieb unter starker Rauchent­wicklung brennend liegen.

Pjatigorsk.

Pjatigorsk ist eine Stadt von 65 000 Einwohnern, die in der Gegend der berühmten kaukasischen Mi­neral- und Heilquellen liegt. Das Stadtbild ist daher auch reich an Sanatorien und Hotels. Pjatigorsk liegt inmitten eines reichen landwirtschaftlichen Ge­bietes, das besonders wegen seines Gartenbaues und feiner Milchwirtschaft bekannt wurde. Dement­sprechend ist die Nahrungsmittel- und Genußmittel­industrie hier stark entwickelt. Don der metallver­arbeitenden Industrie ist eine Fabrik zur Herstel­lung von Munition und Ueberholung von Kraft­fahrzeugen erwähnenswert. Vertreten sind hier weiterhin Werke der chemischen Industrie, Leder- und Textilindustrie und Möbelfabriken.

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Sin Wall tapferer Herzen

Von Kriegsberichter Hans-Joachim Szelinski.

Nie werden sie uns unterkriegen."

Reichsminister Or. Goebbels bei den Bombengeschädigten im Rheinland

Postscheck 11686 Firanks./M. vrühlfcheUniverfttStrdnrckerei B. £<mge

Schwarze Tage.

Die von einem deutschen Mönch im Anfang des 13. Jahrhunderts gedichtete SequenzDies irae, dies illa",Tag des Zornes, Tag des Schreckens", mag einigen gelehrten Briten eingefallen sein, als sie die Meldungen lasen, die nichts als furchtbare Niederlagen meldeten, Niederlagen im Osten, Nie­derlagen in der Atlantikschlacht, Niederlagen der amerikanisch-englischen Schlachtflotte vor den Salo­mon-Inseln gegen die Japaner. Und der zweite Vers dieses grausigen Buß- und Sterbegangessolvet saeclum in favilla", vomVerwandeln der Welt in Asche" dürfte den Bangenden das Geschick des einstigen englischen Weltreiches aufzeigen, denn zu allem Schreckenvollen kam auch noch die Meldung, daß der Kampf um Indien losgebrochen ...

Am Freitag hatte Generalleutnant Sir Douglas Browning in derHvening News" die Lage der Alliierten mit der eines todkranken Mannes ver­glichen, der nur durch eine schleunige Operation zu retten sei, aber leider hätten die Arzte, also wohl Roosevelt, Churchill und Stalin, entdeckt, daß ihnen die notwendigen Instrumente dazu gestohlen war den seien, und in einem leichten Anfall hatte am! gleichen Tage dieselbeEvening News" in den Chor der Schwarzseher eingestimmt und gesagt, der Schlag des Giganten treffe und vernichte alle Pläne, denn Adolf Hitler habe den gigantischsten Schlag gegen die Sowjetunion, der ihr das Oel der Kaukasusräume und die letzte Lebensader nehme, schon sehr weitgehend durchgeführt.

Am gleichen Tage wimmerte auch der USA.-Jn- nenminister Ickes, der vordem prahlerisch die Deut­schen gleich dutzendweise zum Frühstück verzehrte, und in Friedenszeiten als getreuer Knecht Roose­velts die widerwärtigste Deuffchenhetze pflegte, zur

tinent mit einem Dünkirchen größten Ausmaßes enden werde. Unsere Streitkräfte im Westen seien jedenfalls jeder Lage gewachsen, und die in vielen Feldzügen erprobten und gehärteten deutschen^ Soldaten sähen insbesondere dem Erschei­nen der^Pankees mit größtem Interesse entgegen. Wörtlich erklärte Dr. Goebbels in diesem Zusam­menhang:

Wir flehen der Ruhmredigkeit unserer Gegner kühl bis ans Herz hinan gegenüber. Es find alle Vorbereitungen getroffen. 3n welcher Zahl und wann auch immer sie kommen sollten, sie werden würdig empfangen werden."

Unter diesen Umständen sei es verständlich, daß Churchill und Roosevelt ihre Zuflucht zu T e r r o r = lüft an griffen auf den Deutschen Westen und die deutschen Küstengebiete nähmen. Die Bevölke­rung dieser Gebiete mache eine schwere Zeit durch; aber ebenso wie im vergangenen Winter, der eine gefährliche Belastung für die deutsche Kriegführung dargestellt habe, gelte hier das Nietzsche-Wort:Was uns nicht umbringt, macht uns stärker." Der Kölner habe bewiesen, daß er seinen Mann stehe, denn er wisse, daß die Bevölkerung der lustbedröhten Ge­biete den Kern der Heimatfront bilde, und daß es um die größte Aufgabe gehe, die die Geschichte dem deutschen Volk jemals gefteilt habe: den Sieg.

stunden 'abreißen. . .

Nach zermürbendem Artilleriefeuer kamen sie m dichten braunen Reihen, auf unsere Stellungen zu, wurden abgeschlagen, griffen wieder an. hinter jeder abgeschlagenen Welle drängte eine neue vor. Stun- , denlang. Fast schien es schon so, als würde der gewaltige bolschewistische Einsatz an Menschen und l'TOrttorial völlia ergebnislos blei!

Anschließend verbreitete sich der Minister über ben von der Feindagitation in der letzten Zeit le - haft bisfutierteen Gedanken der Errichtung einer Zweiten Front. Es sei durchaus verstand ch !' Moskau feinen Bundesgenossen zu er Aktion i-ränqe, auch wenn diese unter einem hoffnungs- !°sen Vorzeichen stehe. Die Plntokrotien s-,°n aut tiefe Weise in einer wenig angenehmen Lage 3u- M die von Moskau aufgehetzte-Straße besonder in London sich immer energischer m den Dienst oer Dünsche der Machthaber des Kreml stelle. Aber man _

ÄÄu7g°soe?sucha^dem Ko n-'Material völlig ergebnislos bleiben, da glückte den

(92. Jahrgang Nr. 187

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Nun liegt die Abteilung, verstärkt durch Panzer­jäger und Sturmgeschütze, schon 72 Stunden im Abwehrkampf. Die Männer haben kaum eine Stunde Schlaf in die Augen bekommen. In strömendem Regen, die Kleider völlig durchnäßt, hocken sie in ihren Erdlöchern, kleben am Bod^i hinter ihren Gewehren und MGs., und was auch immer gegen sie stürmt, einzeln sprungweise oder in dicken braunen Scharen, es wird zurückgejagt von peitschenden Salven. Vor den deutschen Linien heben sich von dem flachen Boden des sumpfigen Wiesen- und Kusselgeländes viele dunkle Punkte ab.

In der heiß umfämpften Schlüsselstellung ist kein Haus mehr ganz, aber längst waren auch schon die Häuser geräumt, unsere Infanteristen haben sich auf freiem Felde eingegraben. Dem irrsinnigen Mate­rialaufwand der Bolschewisten soll möglichst wenig kostbares Blut zum Opfer fallen. Dreimal ließen unsere Infanteristen die schweren bolschewistischen Panzer über sich hinwegrollen, tief preßten sie sich in ihre Schützenlöcher und bissen die Zähne hart auseinander, aber kaum waren die Panzer vorüber, da hatten die Männer auch bereits wieder den Fin­ger am Abzug ihres Gewehres oder MGs. Eine unüberwindbare Feuerwand schoben sie zwischen» die Panzer und die nachfolgenden bolschewistischen Schützen. Die Panzer aber kamen nicht wieder zu­rück. Für sie hatten etwas weiter hinten Sturmge­schütze und Panzerjäger todbringende Granaten bereit.

Am ersten Angriffstage sollte Rschew fallen, sagten die Gefangenen aus. So habe ein Befehl von Stalin selbst gelautet. Am dritten Tage hatte wiederum nach Gefangenenaussagen eine bol­schewistische Panzerbrigade nur noch den Auftrag, bis zum Abend die Schlüsselstellung vor Rschew zu nehmen. Nun werden die Bolschewisten in Kürze sroh sein, wenn sie ihre Ausgangsstellungen halten könnest!

Die Angriffe einer ganzen Division und einer Panzerbrigade scheiterten an der deutschen Aufklä­rungs-Abteilung. Die Bolschewisten hatten Garde­schützen eingesetzt, es half nichts. Sie legten viele tausend Granatekk auf den kleinen Raum vor ihrer Angriffsspitze, sie fegten aus der Lust mit Bordkanonen und Maschinengewehren über die Erd- löcher unserer Infanterie, es half ihnen nichts? Eine Panzerbrigade ließen sie anrennen gegen die deutsche Mauer der tapferen Herzen. Nun bildet der Stolz dieser Brigade, zusammengeschossen und ausgebrannt, einen neuen Panzerfriedhof. Der Totengräber war die gemischte Panzerjäger- und Aufklärungs-Abteilung. Sie allein vernichtete an zwei Kampftagen 20 Sowjetpan^er, vorwiegend vom Typ T 34, aber auch einige weit schwereren Ausmaßes.

Am zweiten -und dritten Kampftage brachten Sol- * baten der Aufklärungs-Abteilung die ersten Ge- fangenenzüae nach hinten. Gefangene werden in der Abwehr selten gemacht. Aber diese Aufklärungs- Abteilung kann nicht nur verteidigen, sie muß an­greifen. Bereits am ersten Tage setzte sie zum Gegenstoß an, der zwei Tage später zu einer Flan­kenbereinigung und wesentlichen Festigung der von ihr zu haltenden Schlüsselstellung führte. Die Män­ner der Aufklärungs-Abteilung aber fragen immer wieder ungeduldig:Wann setzen wir zum großen Gegenstoß an?" Gegen eine vielfache Uebermacht an Menschen und eine nicht abzusehende an Kamvf- material hat die kleine Abteilung unter schlechten Wetterverhältnifstn den ihr erteilten Befehl cflis- geführt und die Stellung gehalten. Der General sagte es selbst:Wie immer!"

egeisterung aufgenommenen Versicherung:

Sie dem Füchrer,daß die ganze Krast unserer Herzen ausschließlich ihm gehört!"

Berlin, 10.Aug., (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels besuchte zwischen dem 7. und 10. August die Gaue Köln-Aachen und Düsseldorf. Der Minister benutzte die Gelegenheit dieses Be­suches, um sich durch eingehende Besichtigungen und enge Fühlungnahme mit der Bevölkerung einen per­sönlichen Peb erblick über die Auswirkungen der eng­lischen Terrorangriffe zu verschaffen.

Bei den Besprechungen des Ministers mit den Bombengeschädigten kam immer wieder die ha^ te Entschlossenheit und der ungebrochene Siegeswille der westdeutschen Bevölkerung zum Ausdruck. Aus allen Schilderungen ging mit eindeu­tiger Gewißheit hervor, daß Churchill mit seinen verbrecherischen Angriffen auf Kulturdenkmäler, Wohnviertel und eine arbeitsame Zivilbevölkerung das Gegenteil, von dem erreicht Hal, was er durch seine Rundfunksender ganz offen als sein Ziel be­zeichnen ließ:Es fft höchstwahrscheinlich, daß, wenn es zu einem Zusastimenbruch Deutschlands von in­nen heraus kommt, die Einwohner der deutschen Städte im Westen zu einem nicht gerin^n Teil dazu beitragen werden", hatte der Londoner Nachrichten­dienst frohlockend verkündet. Aber er hat zu früh triumphiert.

iN i e werden sie uns untertriege n", erklärten einmütig die Arbeiter eines Kölner Groß­betriebes Reichsminister Dr. Goebbels, als er mit ihnen über die Erlebnisse in der Nacht des Molotow- Angrifses auf Köln sprach.

- Der Minister war von der heldenmütigen Haltung und unerschütterlichen Moral aller Schichten der Be­völkerung aufs tiefste beeindruckt. Auf einer Groß­kundgebung in der Werkhalle eitles großen Jn- ibuft riebe triebe s in der Nähe von Köln, zu der sich runb 15 000 Gefolgschaftsmitglieder mehrerer Kölner Rüstungsbetriebe und eine große Anzahl verwun­deter Soldaten versammelt hatten, brachte er. zum ; Ausdruck, daß der Führer und mit ihm das ganze ^deutsche Volk mit stolzer Dankbarkeit der Leistungen der Volksgenossen gedenke, die ihre harte Kriegsarbeit unter Bedingungen durchführen, denen sonst nur der Frontsoldat unterworfen fei. Die Köl- Iner Bevölkerung sei in diesem gigantischen Kampf mit einem rücksichtslosen Feind leuchtendes und an- »spornendes Beispiel für die ganze Heimat. Mit be­sonderem Nachdruck hob der Minister hervor, daß

Iman nicht nur den Männern, sondern gerade auch rben Frauen für ihre tapfere und unerschrockene U Haltung größte Hochachtung zollen müßte. Aber B nicht nur Frauen, sondern sogar Knaben und Mäd- I'chen hätten in Augenblicken größter Gefahr wahre »'Heldentaten vollbracht. Daran könne man am besten I den Wandel erkennen, der seit 1918 im deuffchen »Volk eingetreten sei.

Der Minister kam sodann aus Ziele und Melho- I den der deutschen Kriegführung zu sprechen. Dieser «Krieg sei wie noch kein anderer in der deuffchen I Geschichte ein totaler, d. h. ein Krieg um den »völkischen 23 e ft a n b der Nation. Es sei I ein Krieg um ein menschenwürdiges nationales Da- ! fein, das wir als verschämte Arme bisher nicht »'hätten führen können. Unter brausendem Beifall führte der Minister wörtlich aus:,

BJit führen diesen Krieg nicht für eine privi­legierte Schicht,- sondern für die breite Masse unseres Volkes, die wir ohne Sieg nicht satt­machen können."

Auf die Methode der Kriegführung des Führers eingehend, erklärte Dr. Goebbels sodann, daß es im Gegensatz zur englischen nicht die Absicht der beut- idjen Führung sei, Tageserfolge zu erringen. Es handele sich für uns bafum, im Schlieffenschen SinneS i e g e von Format" z u e r f ä m p = Jen und damit den Krieg zu gewinnen. Bei dieser Zielsetzung müsse jede Zersplitterung der Kräfte vermieden und durch einheitlichen Einsatz von Menschen und Waffen der Erfolg errungen wer­den. Die Bevölkerung Kölns müsse verstehen, daß der Schwerpunkt unserer Kriegführung zur Zeit im Osten läge, und wir daher im Westen zu einem gewissen Teil Gewehr bei Fuß stehen muß­ten. Wörtlich erklärte der Minister:Ich habe en Mut, vor Arbeitern, Soldaten und Frauen dieser heimgesuchten Stadt Köln zu sagen: das alles muß ertragen werden im Sinne einer höheren Kriegführung, und ich habe das Vertrauen daß meine rheinischen Mitbürger diese Notwendigkeit »erstehen und billigen." (Die Versammlung brach bei diesen Worten in besonders starken Beifall aus.) Der Minister wandte sich dann in überlegen sar­kastischer Form der strategischen Lage unserer Geg­ner zu. Wieder einmal hätte die deutsche Wehr­macht im Osten geschichtlich einmaligen Erfolg er­rungen. Timoschenko sei aus dem vielge priest nm .Marschall Vorwärts" zu einemMarschall Ruck- Därts" geworden. Auch die Großsprechereien und Auffzahlen der Amerikaner könnten auf uns kei­nen Eindruck machen.Was man in der Rüstung tauen und produzieren kann, das wissen wir, denn vir betteiben diese Ausgabe seit einer ganzen Reihe on Jahren.

Auch die Schlacht auf den Weltmeeren habe einen überaus günstigen und für unsere Gegner geradezu niederschmetternden Verlauf ge­nommen.

General-Anzeiger für Gberhess en