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Aus dem Reich

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verbände verfallen unter dem harten Druck der

pausenlos nachdrängenden Verfolger immer mehr der Auflösung.

Auch die Entlastungsversuche nördlich des Ein- bvuchsgebietes waren vergeblich. Die Sowjetführung bat bei Orel, also etwa 120 Kilometer nördlich von Kursk, und nun auch nordwestlich von Woronesch immer wieder versucht, durch heftige Angriffe mas­sierter Panzerkräfte die deutsche Flankensicherung der Cinbruchsstelle einzudrücken. In erbitterten Kämpfen wurden sie abgewiesen. Die deutschen Truppenverbände, denen hier eine undankbare, aber

Nach einer Meldung aus Washington hat Admiral Nirnitz, der Oberbefehlshaber der Pazifik-Flotte, bei einem Flugzeugunfall, der zwei Piloten das Leben kostete, schwere Verletzungen erlitten. Das Unglück habe sich an der Westküste ereignet.

Stratzenpanzer unternahmen vereinzelte Vorstöße in unsere rückwärtigen Stellungen. Einige kleine Lastwagen wurden vernichtet, andere durch unsere Luftwaffe in Brand geschossen.

Italienische und deutsche Jagdflug­zeuge schossen zwei englische Flug­zeuge in Afrika und sechs über Malta ab, wo der Flugplatz von M i c a b b a erneut bombar­diert wunde.

Eines unserer Flugzeuge kehrte nicht zu seinem Flugplatz zurück«

Chiles Neutralität.

Buenos Aires, 10.'Juli. (Europapreß.) Die Parteiausschüsse der Liberalen und Radikalen Chi­les beschlossen mit starker Mehrheit, die Neutrali­tätspolitik des Staatspräsidenten Rios weiterhin zu unterstützen, obwohl der radikale Parteivorsitzende Marcial Mora den Abbruch der Beziehungen zur Achse gefordert hatte. Er erklärte deshalb, den Vor- sitz niederlegen zu wollen.

nung.

KriegSeinsah der Studenten.

Wieder ein Schwedendampfer versenkt.®er

Lebhafte Entrüstung über die Neutralitätsbrüche der Sowiet-Ll Boote.

Der Norden Amerikas hat von allen Erdteilen der Besitznahme durch die Europäer am^wenigsten Wl- derstand entgegensetzen können. Weder das Klima, noch die geographische Gestaltung noch Ureinwohner haben entfernt ähnliche Schranken zu bilden vermocht wie in Asten und Afrika. So ist es nicht verwunderlich, wenn sich drüben nach der Seit der kolonialen Besiedlung ein zweites größe­res Europa herausbildete. Dabei lassen sich drei große Vorstöße unterscheiden: einmal der durch die Spanier um den Golf von Mexiko und das Missis- sippi-Mündungsgebiet, zweitens der der Franzosen hoch im Norden um den St.-Lorenz^Strom, und drittens der in der Mitte, im Gebiete der dreizehn alten Staaten, durch die Völker des europäischen Nordens. Von der Mitte ist in der Folge das etaa. I tenwefen der USA. mit ihrer Vdrgewalt über den

so großen Verluste mehr gehlütt, wie ihr in ben letzten Tagen durch sowjetruisilche U-Boote^gefuat worden seien.Nach allem, was geschehen ist so schließt das Blatt,kann sich die rung nicht langer mit platonischen 2>cmard)en bei der Moskauer Regierung begnügen. Da dle sow et- russischen U-Boote die schwedischen Hohettsgewasser nicht achten, müssen schwedische Marmeeinheiten und Flugzeuge mit allen Mitteln neue An falle sowjet- russischer U-Boote wo diese U-Boote auch angrei- fen werden zu verhindern versuchen. Damit wahrt Schweden lediglich seine N^ltralitat und sichert den Verkehr in fernen ei genen Gewa,sem der im Schutz des Völkerrechts steht. ,^"chAftonbla. det" schreibt:Nachdem unsere diplomatischen Vor. stellungen von der sowjetischen Regierung ganz ein­fach ignoriert wurden, wird klar, daß unsere Re­gierung nunmehr gezwungen ist, zu P r a v en t< v - Maßnahmen zu greifen, um unsere Ho Hecks ge­mäss^ von diesen U-Boot-Piraten zu säubern. Nach­dem die Gesetze des Seekrieges auf solche empörende Weise verletzt wurden, besteht bestimmt keinerlei An- laß mehr zur Untätigkeit."

Kleine politische Nachrichten.

Anfang dieser Woche landete ein von Zerstörern und Kreuzern gesicherter größerer japanischer Ge­leitzug auf den von den Japanern besetzten Meuten- Inseln. Es fanden keine feindlichen Angriffe statt.

Aus aller Welt.

Oberstleulnani a. D. Bischoff 70 Jahre alt.

Oberstleutnant a. D. Joses Bischoff vollendet am 14. Juli in Berlin das 70. Lebensjahr. Wie sein in Deutsch-Südwest während des Eingeborenen-Äusi standes mit dem Orden Pour le merite ansgezeich^ neter Decker Victor F ra n k"e gehört er zu den be> währtesten deutschen Kolonialkriegem. Als Bataist lonskommandeur im Reserve-Jnfanterie-Regiment zag Major Bischoff 1914 in den Weltkrieg. 1919 erhielt er den Orden Pour le mdrite. Auch im Baltikum 1919 erwies er sich an der Spitze btf Eisernen Division als meisterlicher Truppe»' erzieher und -führer, der traft des Vorbildes seiner Persönlichkeit ans fernen Soldaten das Letzte heb ausholte. Der Führer verlieh dem verdienten Offi« zier am 27. August 1939 den Charakter als Oberst« lentnant.

700 Stückgüter gestohlen.

Bei einer Wiesbadener Spedition, die die BahH stückgüter an die Empfänger zuzustellen hat. vel^

Kontinent ausgegangen.

Diese drei Vorstöße haben eine auch heute noch bemerkbare Verschiedenheit hinterlassen. Insbeson­dere ist die Verschiedenartigkeit des spanisch geprag. ten Südens und des nordwest. und nordeuropaisch geprägten Nordens bedeutsam. Das Stadtbild des Nordens stand bald ganz unter dem Einfluß niederländischer, englischer und deutscher Architektur, während sich in den Städten des Südens das male, rische Bild Spaniens wiederholte. Stand man um 1850 etwa auf einer Anhöhe vor Ohio, Illinois oder Iowa, jo fand man in der Regel ein von den da. . maligen deutschen Mittel- und Kleinstädten nicht

run9- rung und die englischen Puritaner zu Unrecht ver«

(Fhrutiaett Hritchard Heydrichs lästerte Spanien ein wirklich echtes verpflanzen

** " , - l I und Fortzeugen europäischer Kultur und fünftlei

im profefforot rischer Stilhaltung stackgefunden hatte. Die Reise«

m n in Rufi lEurovavreß ) In einer Reihe beschreibungen aus der Micke des Jahrhunderts sind

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Deutsch-italienische Llebereinstimmung Nordstaaten geschlagen worden waren, hat ein zi- vilisatorischer und kapitalistischer Geist die Oberhand i

itt allen Ä)iklfchast6skagen. gewonnen. Neuyork, Sinnbild der USA., bot!

Der Besuch de/italienischen Außenhandelsrninisters schon damals das trostlose Bild einer von kapitaü- Rasfaelo Riccardi in Berlin -ar Anlaß zu stischer Bauwirtschaft geprägten Stadt Wir besitzen einem freundschaftlichen Gedankenaustausch mit eine Darstellung aus der Zeck mck dem Blick aul Reichsminister Funk und dem Vorsitzenden des Re- den Broadway. Man steht schon das volll« aierungsausschusses für die Wirtschaftsbeziehungen städtebauliche Chaos, von dem der b^eutende deuck mit Italien, Gesandten Clodius. Es hat sich er- sche Architekt Peter Behrens nach'seinerAms- neut die Uebereinftimmung der deutschen und italie- rikareise (um 1925) schrieb, diese Atadt müsse m mschen Auffassung bei der Beurteilung aller gemein- Teufel erbaut worden sein. Em Besucher au5 0 sam interessierenden wirtschaftlichen Fragen ergeben. Mitte des Iahchund er s berichtete, '.geschmackvolle Beide Regierungen betrachten die Aufrechterhaltung Gebäude besitzt die Stadt nur ..wenigs von ongl^ stabiler Währungen und stabiler neben nur em einziges, das in agypttschem SM er. Preise als einen der wesentlichsten Faktoren für baute Gefängnis, die Tombs. Was sonst eigne« die Sicherung der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft. Wert hat, ist beinahe ausnahmslos sklavische Nach. Sie werden' sowohl für den deutsch-italienischen ahmung europäischer Muster. Heute wirkt der Waren- und Zahlungsverkehr wie auch in den wirt- Broadway von 1850 auf uns wie eine Vorstadt- schaftlichen Beziehungen zu den anderen Ländern straße. Derselbe Reisende beklagt sich über die vielen an diesem Grundsatz festhalten. Runners und Rowdies (die Vorläufer der heutigen

________ Gangster), durch welche die Hafengegenden unpcher gemacht wurden. Auch auf den Pankee als Typ ist ---------------------------------------------- unser Gewährsmann schlecht zu sprechen:Die 7)an<

Im östlichen Mittelmeer wurde ein mit kees sind bei ihrer religiösen Frömmelei die rafft« Panzern und Kraftwagen beladener feindlicher 5000- niertesten Spekulanten und durchtriebensten <Se- BRT -Dampfer, der in einem gesicherten Ge-1 schäftemacher, die es auf dem Erdenrund gibt. Der leitzug fuhr, von einem Torpedoflugzeug versenkt. Reisende schließt, indem er siekaltblütig und fortan ________ I berechnend" nennt.

Als Knaben hatten wir von Amerika allerdings 3tifkrfreux eine andere Vorstellung. Wir kannten Sitckng Bull,

den großen Häuptling der Sioux-Indianer, Natty für (jnCOriu) DOtt ^vomctycr. I Bumpo, aus Fenimore Coopers Lederftrumps, und Der Führer verlieb ba» Ritterkreuz an Rittmeister vid Surchand mit feiner unfehlbaren Lastasthlinge. Friedrich v. 5) o ni e p e r , her nlo Führer einer Ab°r d.e Vorstellung, d,e wnvan den J"d,anem selbständigen Aufklärungstruppe, am 3. Juli 1942 ^tien, entsprach fchan um 1850 mcht mehr den Tab in Narda,rika gefallen ist. Er halte an den erfolg- Van diesen Apachen und Mahikanern dez

reichen Kämpfen bei Tobruk hohen Anteil. Seine Appalachen und Cheroken deren Balkstrugodie M Führung feffelte stärkere feindliche Kräfte, die die°r ben flenjaltigen Untergründen der Urroaföet Einschließungsfrant von Tobruk im Rücken be- des klafstfchen Jndranerbadens Wi-constn- und drohten. Wir hatten bereits berichtet, dost er als nefotas abfpielte, waren damals schon nur no«

Schriftleiter mehrere Jahre in Konstantinopel, ^000 erhalten. In einem Bericht herstt ..W,

Kairo und dann als chauptschriftleiter eines Rach- We von den ÜBei&en zuruckgedrangch bej richtenbüros in Berlin tätig gewesen war. Der mobnen die Indianer meist nur noch die Staate«

Partei gehörte er feit dem 1. 6. 31 an, war in Kairo des Messtffippt und oom ®olf non TOef.W

Laudesgruppenleiter der Auslandsorganisation ber dum 44. Grad nördlicher Breite. SnnVerkeho NSDAP, in Aegypten und wurde nach seiner Rück- mit den Weißen hat den Indianer entMicht infl kehr Standartenführer der SA. vertiert. Zwarzahlt- die Regierung lahrlich an di«

Stamme Entschädigungen, aber Händler und zlgeiw Ein Ritterkreuzträger gefallen. ten ziehen mehr Nutzen davon als die unkundigeiß . I Sohne der Wildnis. Trunkenheit und Rachsucht körn

Bel den neuen Angriffskampfen im Abschnitt nen nicht als ursprüngliche Laster der Indianer an- KurskCharkow starb Ritterkreuzträger Oberst c,esthen werden; sobald man ihn betrunken gemacht P o ch a t, Führer eines Panzer-Regiments, den fjat, um ihn kauf, ode verkaufswilliger zu machen«

Heldentod. Schon im Frankreichfeldzug war ihm weiß er sich nicht mehr zu beherrschen. Kommt «t

Kommandeur einer Aufklärungsabteilung das endlich wieder zum Bewußtsein, so erfaßt seine sto^ Ritterkreuz verliehen worden. Die von ihm durch- Seele das Gefühl der Rache gegen die Verführer."

aesuhrten Ausklarungsauftrage gaben für die Was heute noch in Nordamerika von der alten

Kampffuhrung äußerst wertvolle Unterlagen: aud) 3nbiunerroett übriggeblieben ist, verdient nicht mehr zeichnete er sich als Führer von Vorausabteilungen liefen Namen. Manitos Welt ist tot, An einen der besonders aus. I fetzten großen Häuptlinge, Ponckac, erinnert

I USA. nur noch eine Automobilmarke.

Baku am Kaspischen Meer, dem Zentrum des wich­tigsten Erdölgebiets der Sowjetunion. Ihre Unter- brechung ist also von eminent wehrwirtschaftlicher und strategischer Bedeutung.

Timoschenko hatte die große Gefahr, die seinem Südflügel von dem starken deutschen Druck von Norden her drohte, offenbar erkannt. Aber ebenso offensichtlich war es auch, daß der Marschall nicht mehr die Freiheit des Handelns hatte. Seine ge­samte Mwehrfront westlich des Don geriet ins Wanken. An eine geordnete Zurücknahme des Süd- flügels war nicht mehr zu denken. Dank des un­geheuren Elans der deutschen Truppen ist aus der Durchbruchsschlacht eine Verfolgungsschlacht größ­ten Stils geworden. Auf einer Breite von 500 Kilo-

S^'bor?MbeW ÄS un? Dozenten'in R oft ock und

L^°LLmchr!1^

ben Ön" Die"Moste'bkr 3nfänte?Si(fonen ÄÄ'.'^menn^in stM°e"rstänvücher Pflicht-

ßen unmittelbar auf. Es gibt kein Halten mehr Fachkräfte in den Dienst des Sieges.

vor dem rasenden Dorwärtsstürmen der deutschen a itt 23crtt>OlfUh<l

Armeen. Und wo der Fluß notgedrungen Halt ge- v

bietet, da kommt über den sich an den zerstörten | Uttö «u5iri!CI)OTi.

Brücken stauenden Massen der Sowjets das Der- $1 , im 9aßre 1942 stellen sich.Angehörige der derben der deutschen Kampf- und Schlachtflieger, zzjtler-Jugend freiwillig zur Verfügung, um Ver­dis in dichten Geschwadern den Spitzen der Erd- roaItunflen unb Betrieben die Erteilung eines Er- ckuppen weit voraus dem Feind im Racken sitzen .lungsurlaubs an erholungsbedürftige Gefolg- und feine Rückzugsftraße mit Bomben und Bord- |d)aftgmitg[iet)er 3U erleichtern. Es handelt sich um Waffen zu einem Inferno machen. einen Ehrendienst. An die Jugendlichen werden des-

So hatte Marschall Dlmoschenko es sich vermut- .fh nicht Lohn oder Gehalt gezahlt, sondern für lich nicht gedacht, als er in einem feiner letzten . Arbeitstag eine Aufwandsentschädigung von

Tagesbefehle seinen Truppenkommandeuren anriet, nicht ihren Ehrgeiz darin zu suchen, ihre Stellungen ---------------------------------------

ohne Rücksicht auf eigene Verluste 3" halten, son- ^^entscheidende Rolle zugefallen ist, halten stand dern in elastischer Verteidigung zuruckzuweichen, ermöglichen damit die volle Auswertung des wenn dies nicht zu umgehen fei; die Operationen flr0^en Erfolges im Süden.

so zu führen, daß Einschließungen vermieden wer- » @0 DDUenhßt vch zwischen Donez und Don die den, fei wichtiger, als die Verteidigung leden Zolls ^otastrophe der Heeresgruppe Timofchenkos. In an Boden, wenn damit hohe Verluste oeriiunben ßonbon wie im Sowjetlager macht man sich dar­feien. Die sture Taktik der Sowjets, sich lieber QU' über kaum noch Illusionen. Aber man weiß keine der Stelle, wo sie standen, totschlagen 3" lassen, als Abhilfe. Mit Ratschlägen, Ermunterungen und Ver- auszuweichen, und immer wieder neue Massen vor- (preÄUngen ist den Sowjets nicht gedient und wie zutreiben, wenn die ersten Angriffslinien im deut- bie Hoffnung auf ausreichende Zufuhr von schen Vernichtungsfeuer liegengeblieben roaren, batte Sri mQteriaI für Moskau ist, zeigt das Schicksal in den Einkesselungsschlachten der deutschenSom- k ätzten großen englisch-amerikanischen Geleit- meroffensioe wie in den erbitterten Abwehrkamp en im Nordmeer, dessen sämtliche 38 Schiffe trotz

des Winters ihnen Hekatoben von Blut..gekostet, außergewöhnlich starker Bedeckung den Angriffen Aber sie hatten angesichts der Unerschöpflichkeit deutscher U-Boote und Flugzeuge zum Opfer fielen, ihres Menschenreservoirs gemeint, dessen nicht ach- sehen sich die Sowjets in der äußerst kritischen ten zu brauchen. Timofchenkos Tagesbefehl zeigt, Phase der großen Schlacht zwischen Donez und Don daß man im Hauptquartier der Sowiets die Gren- allein gelassen. Ihre Alliierten sind nicht imstande, zen des selbst für das Riesenrelch ber ©oroietunion bQ5 Schicksal der Sowjetfront zu wenden.

Möglichen zu begreifen beginnt und sich einen ruck- Dr Fr W I ancre

sichtslosen Verschleiß an Menschen und Material

"H°"^llt°°L°fch°nk° b-r oernidjtenben ®ir- England erköNNt Och EkNst

. kung der deutschen Cinkesselungsstrategie durch f aaa

eine elastischer gestaltete Verteidigung entgehen.

Aber dazu gehört ein anderer Soldat wie es der S t 0 ckh 0 l m, 10. Juli. (DNB.) Nach Melduiigen Sowjetarmist ist, ein Soldat, der wie der deutsche QU5 Kairo rechnet man an der Front in Aegypten auch in kleinstem Verband und auf sich selbst gestellt einer neuen Schlacht. NachNews Chro- entschlußfreudig, umsichtig und anpassungsfähig im nic[e» braucht der Feind nur Wochen, um ausge- Sinne der höheren Führung zu handeln weiß, auch ruhte Truppen für einen neuen Vorstoß gegen das wo ihn ein Befehl nicht mehr erreicht. Timoschenko Nildelta zu haben. DieTimes" bezeichnet die Lage hatte die Gefahr der elastischen Verteidigung für roejterf7in als emft. Man fei ber Ansicht, daß die feine Truppe offenbar gekannt, denn er forderte in Offensive der Achsenmächte gegen den Kaukasus und feinem Tagesbefehl, daß die Front unter allen I ,^en mittleren Osten, gegen Afrika und Asien jetzt Umständen ausgerichtet bleiben und die Verbin-1 mit enormen Mitteln in Gang gefetzt fei. Die letzten bung zur Nachbartruppe gesichert werden müsse. Rutschen Erfolge an der Ostfront müßten endgültig Die elastische Verteidigung, wie sie tue deutsche Fuh- aUe Illusionen über die Schlagkraft ber deutschen rung in den Winterschlachten der Ostfront zur ostarmee vernichten. Weitere Erfolge würden die Grundlinie ihres strategischen Wollens gemacht hatte, Lieferungen von Kriegsmaterial an die Sowjets konnte ihren Zweck, die Front als Ganzes zu halten, ü^er -en Iran erschweren. Erfolge Rommels in bei möglichster Einschränkung der Verluste, vollauf Aegypten hätten die gleiche Wirkung, aber die Be­erfüllen, weil der deutsche Soldat dank seiner vor- schasfung von Kriegsmaterial fei das wichtigste Pro- züglichen Schulung sich auch dieser schweren Auf- hsem für die Sowjetunion, denn die amerikanisch- gabc gewachsen zeigte. Timofchenkos Truppen da- englischen Lieferungen hätten nicht ausgewogen, was gegen haben am Donez. am Oskol und Don diese bje Sowjetunion m ihren Industriegebieten verloren Probe mit der neuen Taktik nicht bestanden. Der gestrige Wehrmachtbericht entrollt das Bild eines

Rückzuges, der bereits einer regelrechten Flucht VCr

gleichkommt. Nicht nur ist die Front längst weit Rom, 10. Juli. (DNB.) Im italienischen Wehr- auseinandergerissen, auch die einzelnen Sowjet- machtsbericht heißt es: An der ägyptischen Front verbände verfallen unter dem harten Druck der beiderseittge Artillerietätigkeit. Leichte feindliche

war. Freilich hatte es des Einsatzes aller schweren Waffen bedurft, um ben Durchbruch zu erzwingen, benn die Sowjets hatten erbitterten Widerstand ge­leistet und vor allem versucht, in ber Oskol- Stellung entlang eines ziemlich genau von Nor- den nach Süden verlaufenden Nebenflusses des Do-1 Stockholm 10. Juli. (Europapreß.) Nachdem nez den deutschen Angriff aufzuhalten. Deshalb bat. forojetru|fi|d)ß u-Boote erst kürzlich zwei schwedische

ten sie starke Panzerbrigaden herangesuhrt, die torpediert hatten, was .zu einem

durch Flankenstoße ihrer Infanterie Entlastung bnn- ^^^ischen Protest in Kuibyschew geführt hatte, gen sollten. Die PK.-Benchte sprechen vorl. neuen '^^te die Nachricht, daß nun auch ein drittes schwe- deutschen Panzerbekämpfungsmitteln, denen sich auch - .... i272-Tonnen-DampferMarga-

bie schwersten Kolosse der Sowjets nicht gewachsen ' her Grenze der schwedischen Hoheitsgewas- zeigten. Schwere Arttllerie Flakbatterien und ro - wobei 14 Mann

lende Stuka-Angriffe taten chr übriges, daß die Ent. Besatzung ums Leben kamen, in Schweden hellste lastungsstoße der feindlichen Panzer ihre^Wirkung $ *örung. Die schwedische Oeffentlichkeit ist über- verfehlten. Ueberraschend schnell wurde der F«nb p haD9Dn, auch dieser Zwischenfall aus das aus der Oskol-Stellung geworfen und mit den Sp,t- ^ »^^ato der Bolschewisten zu buchen ist.Svenska zen des deutschen Angrifsskeils am 4. Juli m breiter ^ ^t" betont, es handele sich ganz offenbar

Front der D 0 n erreicht. einen vorsätzlichen N e u t r a l i t ä t s-

Die zweite Phase der Operationen ging um bie aröbfter Art, ber sofort einäußerst

Gewinnung der Don-Uebergange. Sie gelang zuerst Eingreifen von schwedischer Seite erfor­dern nördlichen Angrrffsflugel bei dem wichtiyen energ Qn ^-Boot befand sich auf ber

Verkehrsknotenpunkt W ° sirn e sch an derMun- ^osseroberfläche innerhalb schwedischer Hoheitsge- dung des gleichnamigen Flüßchens in den Don Am n unö k^erte den Torpedo ohne vorherige 7. Juli waren Woronesch selbst und weitere Don- ab Schon die Gegenwart eines fremden

llebergange in deutscher Hand. Bereits am folgen- ^^otes in schwedischen Hoheitsgewässern sei eine den Tage meldete der Wehrmachtbericht, daß der Neutralitätsverletzung, die schwedische Han-

Durchbruch nach Süden stark erweitert werden e^Ji b Weltkrieg keine

konnte. Damit zeichnete sich em neues deutsches 1

Operationsziel ab. Die Breite und Tiefe des deut­schen Durchbruchs war nicht ohne schwerwiegende Vzirkungen auf den südlichen Flügel der Heeres­gruppe Timoschenko geblieben. Durch die Einnahme

von Woronesch war die Eisenbahnstrecke Moskau« im

Rostow, die wichtigste Nachschublinie Timoschenkos AegavteNfvs0erUNg ÜUa) Itll MrlCge. für den gesamten südlichen Frontabschnitt, durch- Auf einem der Ausleselehrgänge der Deutschen . schnitten. ES ist auf viele hundert Kilometer die Arbeitsfront und der Hitler-Jugend gab Reichs- einzige leistungsfähige Eisenbahn in der Nord->vud. mgendführer Axmann in Vogelsang einen Be- Richtung, die, da sie parallel zur bisherigen Sow- ri^t über jjie im Sinne des praktischen Sozialismus jetfront verlief, Timoschenko aeftattete, den Nach- durchgeführte Begabtenförderung. Auch im Kriege schub an Kriegsmaterial nach Belieben an die re, ^ie Aufgabe, die natürlichen Anlagen der Ju- Stellen des größten Bedarfs zu bringen. Zudem flenb- ,ur höchsten Meisterschaft zu entwickeln, nicht hatte sie in Rostow Anschluß an die Strecke nach unterbrochen worden. Die Aufgaben des Reiches ~ ' Kaspischen Meer, dem Zentrum des wich- ^^n heute so gewaltig, daß neben der Zahl seiner Menschen die Leistung und das Können des

einzelnen von entscheidender Bedeutung sind. Durch die Leistung des einzelnen werde die Leistung der Gemeinschaft gesteigert. Allein im Jahre 1941 wur­den 36 Jungen- und Mädellager für die Reichs­auslese durchgeführt. Die Teilnehmerzahl in der Berussgruppe Eisen und Metall betrug allein 1130 Jugendliche. Nach Abschluß des Ausleselagers wird die allgemeine Förderung wirksam. Sie fußt neben .ber fachlichen Tüchtigkeit auch auf der charakter­lichen, sittlichen, politischen und körperlichen Eig-