besah.
geht.
Der neue Ministerpräsident ist 1887 geboren. Er gehört einer der ältesten ungarischen Adelsfamilien an. Nach rechts- und staatswissenschaftlichen Studien schlug er die Derwaltungslausbahn ein, nahm aber 1918 seinen Abschied und bewirtschaftete das Fa- miliengut im Komitat Szabolos. 1922 wurde er Obergespan dieses Komitats. 1929 machte ihn Ministerpräsident Graf Bethlen zum Staatssekretär im Handelsministerium. Mit dem Rücktritt Bethlens 1931 schied Kallay ebenfalls aus der Negierung. Als Gömbäs 1932 zum erstenmal Ministerpräsident wurde, betraute er Kallay mit dem Landwirtschaftsportefeuille, das er bis 1935 verwaltete. Er entwickelte schon damals planwirtschaftliche Gedanken
Dschiangkaischek hat den nordamerikamschen Generalleutnant Stillwell zu seinem General» stabschef für den chinesischen Kriegsschauplatz ernannt. Stillwell war früher in Peking Militärattache.
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Britische Geheimpolizei und Gaullisten nehmen in Damaskus, Aleppo und Lattaki zahlreiche Ver* Haftungen von Arabern vor, weil in den syrischen Städten letzthin Protestversammlungen der Araber veranstaltet wurden, in denen festgestellt wurde, daß die wirtschaflliche Notlage Syriens durch die britischen Besatzungstruppen und jüdisch-gaullistische Spekulanten hervorgerufen werde.
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Dem finnischen Reichstag wurde der Rechen- chaftsbericht der Regierung für das Jahr 1941 unterbreitet, in dem alle politischen Ereignisse sowie Maßnahmen der Regierung, des Reichstages und der Ministerien ausführlich wiedergegeben werden.
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Der Reichsminister für die besetzten Ostgebiete hat eine Verordnung über die Errichtung einer Zentralnotenbank in der Ukraine erlassen. Mit dieser Bant wird dem Reichskommissar für die Ukraine ein wichtiges Instrument für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des ihm anvertrautett Gebietes in die Hand gegeben.
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Die ungarische Universität Debrecen hat den berühmten Berliner Chirurgen Geheimen Hosrat Dr. S a u e r b r u ch in Anerkennung seiner hervor- ragenden Verdienste um die Pflege der medizinischen Wissenschaften zum Ehrendoktor der Medizin promoviert. *
Nachdem das deutsch-mandschurische Abkommen über den Waren- und Zahlungsverkehr abgelaufen war, ist in Hsingking von dem deutschen Gesandten Wagner und dem Chef des mandschurischen Außenamtes W e i - H u a n - C h a n g ein neue 1 Abkommen unterzeichnet worden.
stellungstechnik an sich. Schon im Walzwerk erkennen wir das Urbild der fließenden Fertigung, der Fließarbeit, einer Organisationsform, die wir in viele andere Industriezweige übernommen haben. Auch die eigentliche Klingenherstellung, also das Herstellen der Klingen vom Lochen des dünnen Stahlbandes bis zum Fertigmachen, erfolgt in Fließfertigung. Ein Arbeitsgang folgt unmittelbar dem anderen. Der schnellste Durchgang des Materials durch die Maschinen und den Betrieb ist gewährleistet. Es entstehen keine unnötigen Haltt- punkte im Fertigungsprozeß. Die geringstmögliche Arbeitszeit ttfirb aufgewendet. Die fließende Fertigung ist eines der Hauptkampfmittel der echten Rationalisierung. Sie trägt immer zur Leistungssteigerung bei. „
Jrn Gegensatz zur Rasierklingenherstellung sind bei der Fertigung von Tisch- und anderen Messern noch zusätzliche Schmiedearbeiten mit den verschiedenartigsten Hammerausführungen, die heute überall als Maschinen betrieben werden, notwendig. Bei der Tischmesserherstellung wird z. B. von einer flachen Stahlstange ein bestimmt bemessenes Teilstück mit Hilfe einer kräftigen Maschinenschere ab- geschnitten. Dieses Teilstück wird erhitzt und in einem Gesenk unter Fallhämmern als „Scheibe ausgeschlagen. In verschiedenen Hitzen, so nennt der Techniker die wiederholte Erwärmung des Teilstücks, erfolgt das Ausstrecken und Ausbreiten der Klinge auf Schnellhämmern und unter Federhämmern. Schließlich folgt ein Ausstanzvorgang, bann das Vorschmieden der Angel von Hand nach einem abermaligen Erhitzen und endlich das Ausstrecken. Das Härten, Schleifen, Polieren schließt sich an. Nun ist die Klinge als Messerklinge fertiggestellt. Bei billigen Messern schmiedet man nicht die Klinge aus, sondern stanzt sie mit der Angel zusammen aus keilförmig gewalztem Stahl aus.
Eine große Anzahl von Ingenieuren und Facharbeitern ist ständig tätig, um die Maschinen für die Rasierklingen- und Messerklingenherstellung zu verbessern und zu vervollkommnen. Die deutschen Messerklingen sind in der ganzen Welt ein Begriff für beste Wertarbeit geworden. Wir wissen, daß die deutsche Klinge heute eine harte Sprache zu sprechen gezwungen ist. Nach dem Endsieg wird die deutsche Klinge ihren friedlichen Siegeszug wiederum durch die Wett antreten.
London, das Zuden-Dorado
Von unserer Berliner Schriftleitung.
Australien muß über sein Schicksal entscheiden.
Tokio, 10. März. (Europapreß.) Der Fall Javas und die britische Niederlage bei Rangun stellen Australien noch einmal, aber wohl zum letzen- m a l, vor eine freie Entscheidung seines künftigen Schicksals. „Mchi Nichi" sagt, daß Australien für die politische Zukunft des Pazifik viel bedeutsamer ei, als Holländifch-Jndien. England habe Australien bereits abgeschrieben, weil es sich einrede, daß es unberührt bleibe, solange es sich im Atlantik noch behaupte. Darum müsse sich Australien die Entscheidung überlegen. „Australien ist nunmehr vor die Notwendigkeit gestellt, seine unnatürlichen Bindungen mit Amerika zu zerschneiden und als Mitglied dem ostasiatischen Großraum beizutreten."
Ungarns
neuer Ministerpräsident.
Budapest, 10. März. (Europapreß.) Wie schon kurz gemeldet, hat die Regierung B a r d o s s y dem Reichsverweser ihr Rücktrittsgesuch übermittelt. Reichsoerweser von Horthy hat Nikolaus von Kal« l a y zum Ministerpräsidenten ernannt. Das Außenministerium wird bis zur Genesung Bardossys vom stellvertretenden Außenminister von G h i-c z y ver- waltet. Die übrigen Mitglieder des bisherigen Kabinetts Bardossy bleiben in ihren Aemtern.
ner Kampfhandlungen erreichen können, wenn nicht in Europa durch die Besetzung der Kanalküste und atlantischen Küste erhebliche Teile der britischen Flotte gebunden wären. Die militärische Unterstützung aber, die Churchill von Roosevelt für Europa erreicht hat, steht wieder vor der Barriere der Besetzung der Kanalküste und der atlantischen Küste durch Deutschland. Die Truppen und die Waffen, die Roosevelt herüberschickt, können nicht wie 1917/18 auf dem Boden des Kontinents aufgestellt werden, sie miissen entweder zwischen die schon allzu start massierten britischen Truppen der Insel gestellt werden, ober Churchill und Roosevelt müssen das Verbrechen einer Verletzung der irischen Neutralität begehen. Aber auch dann liegen zwischen der militärischen Macht Englands und den Vereinigten Staaten auf dem europäischen Kriegsschauplatz der Kanal oder Gebiete des Atlantischen Ozeans. Europa kann nur durch eine Landung angegriffen werden, die, wie die Erfahrung dieses Krieges zeigt, nur durch Überraschung und nur dort gelingen kann, wo schwache Kräfte starken Angriffskräften gegenüberstehen und diese Anariffs- kräfte noch über weit überlegene Waffen verfügen. Das ist an der Küste des Kanals und des Atlantischen Ozeans weder zu Lande, noch in der Luft jemals von England oder den Vereinigten Staaten zu erreichen. Eine Landung auf dem Kontinent enthält für England und die USA. in jedem Fallk die Gefahr einer Niederlage mit fo erheblicher Wahrscheinlichkeit, daß Roosevelt schon vorgeschlagen hat, ein solches Abenteuer doch lieber England allein zu überlassen. ,
Wie Churchill auch die Ausweitung des Krieges betreibt, er erreicht immer eine Vergrößerung der Gefahren für das britische Weltreich, ohne dagegen eine Vergrößerung der Gefahren für Deutschland und Europa einzutauschen. Er erreicht niemals die Grundlage einer wirklich Erfolg verfprechenden militärischen Aktion gegen Deutschland und Europa. Immer steht ihm die Barriere im Wege, die von Kirkenes bis Jrun reicht und die unüberwindbar ist. Daß Churchill angesichts dieser Barriere nicht Frieden gemacht und vielleicht die Möglichkeit einer Rache auf später verschoben hat, ist der grundsätzliche Fehler, an dem Großbritannien zugrunde
geordneten Walzen wie die Häuser an einer Straße aneinanderliegen und die Walzenstraße bilden. Zwischen den Walzen sind Rollgänge, das sind Rollen, angeordnet, auf denen das entstehende Stahlband sich vorwärts schiebt. Die Stange wird also allmählich in ein Band verwandelt, das zu einem Ring aufgehaspelt wird.
Diese Ringe werden in bestimmte Gefäße gepackt. Die Gefäße (Töpfe) werden fest mit Lehm verschmiert und abgedichtet, damit kein zusätzlicher Sauerstoff an das Stahlmaterial heran kann. Der Inhalt wird während gewisser Zeiten auf eine große Hitze, beispielsweise 1800 Grad, gebracht, worauf man ihn langsam erkalten läßt. Das Material ist durch diesen Arbeitsvorgang nun wieder „weich" und geschmeidig geworden.
Nun kommen die Stahlbänder in die Zieherei. Sie werden hier von einer Stärke von H. B. 3 mm auf eine solche von 2 mm und von dieser wiederum auf eine von 1,8 mm und so fort in mehreren Stufen bis auf die Derarbeitungsstärke gezogen.
Durch diese Ziehvorgänge wird das Material wieder hart. Es muß aber immer wieder „weich" gemacht werden. Daher werden verschiedene Glüh- und Beizvorgänge eingeschaltet. Diese Zieh-, Glüh- und Beizvorgänge wiederholen sich, bis die Stärke der Rasierklingen erreicht ist, d. h. die Bänder von relativ großer Stärke zu sehr dünnen Stahlblechbändern ausgezogen sind.
Entsprechend der einzelnen Blattlänge wird das dünne Stahlband dann in einer Spezialmaschine gelocht. Nach einem Einkerbungsvorgang wird die Schleifkante vorgedrückt. Eine Erhitzung in einem elektrischen Ofen zur Erreichung der Härtetemperatur folgt, Härtevorgänge schließen sich an, und endlich wird die Klinge, d. h. das Klingenband, auf einer Schleifmaschine geschliffen.
Ganz zum Schluß erst wird das Klingenband in die einzelnen Blätter, d. s. die Rasierklingen selbst, zerteilt und diese dann fertiggemacht. — Interessant ist es, daß die teuersten Rasierklingen auf der Hand abgezogen werden. Es gibt keine Maschine, die so feinfühlig wie die menschliche Hand diese Vorgänge ausführen könnte.
Die Rasierklingenherstettung zeigt, wie in vielen ' Arbeitsgängen ein so einfach anmutenber täglicher i Gebrauchsgegenstand hergestellt werden muß. Sie 1 ist zugleich ein Musterbeispiel wirtschasllichster Her-
für die Regelung des Agrarproblems und leitete die ungarische Bodenreform em, in deren Folge später das erste ungarische Bodenreformgesetz angenommen wurde. Er schuf die Pläne zur Aufforstung der ungarischen Tiefebene und verhandelte mit Deutschland über einen Anbauvertrag von Leinsaaten. 1935 wurde er zum Leiter des Landamtes für Bewässerung ernannt, das er bis heute verwaltet hat. Im Jahre 1937 ernannte ihn der Reichs- Verweser, dessen enge Beziehungen zu dem neuen Ministerpräsidenten bekannt sind, zum lebenslänglichen Mitglied des Oberhauses.
Oie Iranprovinz Aserbeidschan unter bolschewistischem Regime.
Rom, 10. März. (Europapreß.) Das zu Iran gehörige Gebiet von Aserbeidschan, das- von den Sow- jets besetzt worden war, ist von diesen verwaltungsmäßig bereits vollständig vom Iran abgetrennt worden. Die Verwaltung wird von einem Sowjetkommissar in Täbris ausgeübt. Die Ausreise iranischer Staatsbürger aus diesem Gebiet ist nur mit einem sowjetischen Visum zugelassen. Auch die GPU. habe bereits in Teheran eint Zweigstelle eingerichtet.
Klein« politische Nachrichten.
Das japanische Parlament wurde zum 12. März zur Entgegennahme einer Rede des Premierministers Tojo einberufen. Außerdem werden der Kriegs- und der Marineminister über den bisherigen Verlaus der Operationen berichten. Beide Häuser werden Dankadressen an die japanischen Streitkräfte annehmen.
Ein Mann namens Blind.
Von Karl Heinrich Waggerl.
Für jedes Herz in der Welt wird eine gewisse Zahl von Schlägen ausgezählt, eine ganz bestimmte Zahl, viele Millionen ober nur einige. Und dann lebt dieser Mensch, er weih ja nicht, wie vielt Schläge ihm mitgegeben sind. Er freut sich und lacht, und ein anderes Mal ist er unglücklich, rauft sich bas Haar unb schreit in seinem tödlichen Kummer.
Wahrhaftig, er verschwendet seine Zeit auf die leichtsinnigste Weise. Eines Tages steht er eint ganze Stunde lang am Fenster und tut gar nichts, trommelt nur gegen die Scheiben. Daran liegt ihm wenig, an so einer lumpigen Stunde. Aber das Herz schlägt. Gib acht, es ist eine gewisse, eint genau bestimmte Zahl, sie schmilzt zusammen, Schlag um Schlag! r u _
Es sind möglicherweise noch hunderttausend. 3a, geben mir dem Mann noch hunderttausend Herzschläge, er besinnt sich gerade und will etwas anfangen. Vielleicht wird er ein Haus bauen, oder er will zu einer Frau gehen. Zur geliebten Frau, gewiß, und ein letztes Wort mit ihr reden. Darum stand er ja da und trommelte gegen das Fenster.
Und nun geht er wirklich hin, er hängt seine ganze Hoffnung an diesen Wey. Sein Herz klopft laut, es warnt ihn — dreißigtausend, zwanzig- tausend ... Aber er hört nicht daraus, dieser Mensch mit dem sterbenden Herzen. Er steht sogar nur so vor der Tür, lange steht er tto. Endlich neigt er sich und klopft, unb nun ist die Tür verschlossen.
Nun muß ber Mann sich an den Pfosten lehnen unb bitten unb flehen, muß viele Worte durch die Türe flüstern, alle ungesagten, guten, wahren Worte seines Lebens. Und die Zahl nimmt ab, schmilzt zusammen, wird erbärmlich klein und nichttg. Der Mann schlägt die Stirn gegen das Holz, erbarme dich, sagt er. Kniet nieder, es sind noch hundert Schläge, trotzdem kniet er da und zwängt die Finger in den kleinen Spalt über der Schwelle, trotzdem bleibt die Tür fest verschlossen.
Es sind noch zwölf Schläge, da wird der Schlussel umgedreht, langsam, oh, langsam, elf, zehn, neun —
Ja, und da stirbt da ein Mensch, noch jung, noch gar nicht grau an den Schläfen, ein Mann namens Blind,
Es ist soweit! Reuter kündigt an, daß der Rabbi Abba Hillel S i l v e r aus Cleveland (Ohio), eine ber führenben Gestalten bes amerikanischen Jubentums, in London von seinen Mitjuden gelobt werbe, weil dieser Rabbi eine, wie er es nannte, „Wirbelwind-Tournee" durch ganz Großbritannien veranstalten wolle, um die Weltsache des Judentums zu fördern. An und für sich ist eine solche Rede-Tournee im gelobten Lande der emigrierten Judenschaft überflüssig, solange die Churchill und Cripps und die verjudete Presse ihre Hände über die Juden halten, es sei denn, daß die Juden sich auch in England mißliebig gemacht hätten. Nun ist in ber englischen Presse kaum em Wort gegen diese jüdische Invasion zu finden. Aber die Mißstimmung in den breiten englischen Massen scheint so gestiegen zu sein, daß man es für notig hält, — sie wegzureden. Die nach England emge- roanbertert Juben sind, wie die verschiedensten Tatsachen beweisen, nicht davon abgegangen, England als ihr gelobtes Land anzusehen, das ihnen, wie es schon im Alten Testament von fremden Nationen heißt, als Schemel unter die Füße gelegt worden sei.
Auch in England erweisen sich die Juden als ein „Ferment der Dekomposation", wie der berühmte Geschichtsschreiber Theodor Mommsen in seiner „Römischen Geschichte" schon bemerkte. Als Profithaie zersetzen sie bewußt die Moral ihres Gastgeberlandes, so, wie sie es überall in der Geschichte gemacht haben. Ihr Treiben weckt selbst in England gelegentlich Abscheu. So brachte die englische Wochenzeitschrift „Truth" am 16. Januar 1942 einen Aussatz, ber beklagte, baß sich in London zahl- reiche Spielhöllen gebildet hätten. Wenn die eine geschlossen würde, täte sich sofort eine andere auf, und die englischen Gerichte belegten die Spiel- böllenbesitzer nur mit ganz geringfügigen Geldstrafen. So feien kürzlich wegen Besitzes von Spielhöllen verurteilt — und jetzt kommen Namen, die wir aus der Systemzeit zur Genüge kennen —:
Bon der Kokille bis zur Basierklinge.
Von Dr. Jng. Hans-Otto Karl.
Jeder Landser hat sein Messer in der Tasche. Es ist ein nützliches Instrument, das zu den mannigfaltigsten Dingen seine Hilfe leiht. Es ist fein ständiger Begleiter. Eher trennt er sich von vielen anderen mitgeschleppten Dingen, bevor er sein Messer hergibt.
Schon der Stolz jedes Jungen ist es, ein eigenes Messer zu besitzen. Es gibt Ausführungen mit einer ober mit mehreren Klingen, mit feststehenben Klingen unb Messer mit vielen dazu gehörigen kleinen Werkzeugen. Jebes gute Taschenmesser ober jebe gute anbere Messer- ober Klingenausführuny ist ein Leistungsbeweis beutscher Technik, selbst in einer als so unbebeutenb angesehenen Ausführung, wie sie die Rasierklinge darstellt.
Während noch im Mittelalter die deutschen Messerschmiede an bestimmten Stellen Deutschlands geachtete Zünfte bildeten und dort für den damaligen Bedarf Messerklingen, Sicheln, Sensen usw. mit den ihrer Zeit angepaßten Vorrichtungen unb Werk- zeugen herstellten, wird heute die Klingenherstellung ebenfalls an bestimmten Stellen Großdeutschlands mit allen Erfahrungen bes alten Hanbwerks eng verbunden, jedoch vornehmlich in Jnbustriewerk- ftätten betrieben.
Voraussetzung für eine gute Klinge jeder Art ist eine gute Zusammensetzung unb Behanblung bes Stahles. Die Klinge muß elastisch und doch stark sein. In sogenannten „Kokillen", das sind Blöcke aus gegossenem Stahl, kommt der Stahl, also die späteren Messer unb Klingen, aus der Gießerei zum „Knüppelwalzwerk". Hier werden die vorher an« gewärmten Kokillen in Knüppel gewalzt. Die Knüppel sind etwa 1,5 Meter lange vierkantige Stahlstangen bestimmter Stärke. ■
Betrachten wir einmal in folgendem den Fertt- gungsgang ber Rasierklinge, eines Gegenstanbes, den jeder Mann fast täglich zur Hand nimmt. Die Knüppel kommen aus bie sogenannte „Walzenstraße" und werben in mehreren Walzendurchgän- gen auf eine geringere Stärke berabgewalzt. Man fprid)t von Walzenstraße, weil die reihenweise an-
Kunst und Wissenschaft.
Die Stadt Wien ehrt Josef weinheber.
Reichsleiter Baldur von Schirach hatte im Palais Lobkowih anläßlich des 50. Geburtstages bes Dichters Josef Weinheber eine Feierstunde veranstaltet, in der Kammerschauspieler Raoul Aslan fünf Gedichte Weinhebers las. Dann hielt Reichsleiter von Schirach eine Ansprache, in der er sagte: „Wir feiern heute nicht nur den Geburtstag eines Dichters, die deutsche Sprache selbst hat heute einen Ehrentag. Josef Weinheber ist der Herold dieser Sprache, er ist der Künder ihrer Wortgewalt, ihrer tiefen Musik, ihrer Süße, Innigkeit und hohen Zucht. In einer Zeit, in ber viele Gedichte geschnes
Dazu kam nun bie Katastrophe ber Besetzung der gegenüberliegenben und ber atlantischen Küste. Der Krieg war für Englanb verloren, als es mit dem Krieg nach feiner Lehre zwecks Verhinderung der Besetzung der Kanalküste hätte beginnen müssen. Ein britischer Ministerpräsident, der sich nur einigermaßen im Rahmen der grundsätzlichen Lehre des Foreign Office gehalten hätte, wäre im Sommer 1940 zu dem Ergebnis gekommen, den Krieg zu liquidieren. Er hätte den Versuch machen müssen, durch ein Eingehen auf das letzte Angebot des Führers, Deutschland wieder von ber atlantischen Küste unb möglichst auch von ber Kanalküste, wenn nicht gleich, so doch für spätere Jahre zu entfernen, -alfo diesen äußerst peinlichen Punkt, wieder m Ordnung zu bringen. Er hätte dann natürlich einen grundsätzlichen Wandel der britischen Außenpolitik vorneymen und eine Verständigung auf der Grundlage ber Gleichberechtigung mit der neuen führenden Großmacht des Kontinents suchen müssen. Da- mit hätte Churchill England nur genutzt, weil es sowieso nicht mehr in der Lage war, feine Stellung als Weltmacht ohne Unterstützung durch eine ton- tinentale Großmacht gegenüber dem Widerstand in allein Erdteilen, besonders aber gegenüber den Vereinigten Staaten, zu halten. Churchill hätte außerdem die Möglichkeit besessen, in ber einen ober anderen Form die starke Leistungsfähigkeit des deutschen Volkes nach bem Osten abzulenken. Daß Churchill auf solche Gedanken nicht gekommen ift unb den Krieg trotz ber von England niemals zu vefeiti- genben Besetzung ber Atlantikküste unb ber Kanalküste durch deutsche Truppen weitergeführt hat, rft sein grundsätzlicher Fehler.
Churchill hat es zunächst mit einer Ausweitung des Krieges nach Süd oft en versucht. Er wurde vom Balkan auf Vorderasien zurückgeworfen. Er hat die Mobilisierung des Bolschewismus gegen Europa nicht zu dem günftigften Zeitpunkt erreicht. Durch den rechtzeitigen deutschen Gegen- Angriff wurde der Bolschewismus nach Osten zurückgejagt. Das wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht der Kontinent gegen England im Westen gesichert gewesen wäre und England in der Gefahr einer Niederlage vom Kontinent hätte leben müssen. Churchills Rechnung mit bem Bolschewismus ist zum Teil daran gescheitert, daß England bie Aktionsfreiheit gegenüber dem Kontinent nicht mehr
Leibtovitch, Levy, Freebman (die englische lieber» setzung von Friedemann), Hamburger, Dacosta, Kaukus usw. Die „Truth" fügt hinzu: „Em Kommentar zu diesen erlauchten Familiennamen ist Überflüssig und bie Abstammung nicht zu bezweifeln,"
Sogar das Unterhaus mußte'sich mit bem Treiben ber Jubenemiarcttion befassen. Major George wies darauf hin, daß bie Schleichhändler, die Börsenjobber jüdische Einwanderer seien. Der Abgeordnete Beverley Baxter, der frühere Chefredakteur des „Daily Expreß", stimmte in das gleiche Klagelied ein. Die erbosten arischen Unter« Hausmitglieder forderten — allerdings vergeblich — gegen diese jüdische Pest die Auspeitschung oder die Todesstrafe ober wenigstens Zuchthaus. Wie die englischen Richter aber biese gefräßigen Juben, die jetzt London und andere englische Großstädte heim- suchen, nachdem sie aus Europa wandern mußten, behandeln, lehrt ber Stoßseufzer der englischen Wochenschrift. .
So wird England weiter verjudet unb burch bie jüdischen Emigranten aus Europa hoffnungslos korrumpiert. Die Synagogen in England haben die Gefahr, daß bas englische Volk boch schließlich einmal sehen würbe, erkannt, unb sich deshalb den schon erwähnten Rabbi aus den USA. verschrieben. Auf dem europäischen Festland aber hat man ganz folgerichtig aus den jüdischen Untaten bie Folgerung gezogen. Man hat die Juden durch einen Judenstern als solche kenntlich gemacht. Entweder überläßt man ein Land seinen Juden zur Beute ober man merzt sie aus. Es gibt keinen Zwischenweg, und selbst die Auspeitschung würde in England bie Juden nicht davon abhalten, nach ihrer Veranlagung zu wuchern, zu betrügen unb bas Volk zu begaunern. Hier ist «Sentimentalität geradezu ein Verbrechen gegen das eigene Volk, denn ettveder das Volk lebt oder es wird den Juden überantwortet und von Grund aus verdorben ...
Churchill hat bann Roosevelt zu immer ftär- terer Kriegsaktivität angespornt, bis Roosevelt gezwungen war, mit Japan Verhandlungen zu führen, ehe der Krieg in Europa mit Deutschland entschieden war. Roosevelt mußte alles auf bie Karte ber Furcht Javans vor Englanb unb den Vereinigten Staaten fetzen, weil Japan in Wahrheit gerabe in den letzten Monaten des Jahres 1941 zur Höchstleistung auf allen Gebieten ber Kriegführung auflief. Churchill hätte Roosevelt nicht so an^utreiben brauchen, wenn nicht Deutschland die Verfügung über bie Kanalküste und bie atlantische Küste gehabt hätte. Trotz bes rechtzeitigen japanischen Gegenangriffs erreichte Churchill eine weitere Unterstützung burch bie Vereinigten Staaten im europäischen Krieg. Er mußte aber selbst um weitere Unterstützung ber Vereinigten Staaten i n Ostasien bitten, weil bereits Singapur und da- mit auch ber Indische Ozean bedroht waren. Niemals hätte Japan diesen schnellen Fortschritt sei-i
Nachteil zu tragen, daß die deutsche Flotte auf Grund eines Abkommens nur 35 Prozent der britischen Flotte ausmachte. Er mußte in einer für feine spätere Politik höchst ungünstigen Art allge- gemeine Agitation gegen den Nationalsozialismus betreiben. Er mußte Deutschland als besonders morsch, besonders verkommen und auch als triegs- untüchtig hinstellen, um die Engländer über den Gedanken hinwegzubringen, baß ein fo wett in der Flottenfrage entgegenkommendes Volk wie das deutsche ihnen nicht gefährlich werden könne.
Dadurch, daß Churchill bas Kriegspotential unb die innere Kraft bes deutschen Volkes maßlos untertrieb, machte er an den Fehlern ber britischen Kriegführung schuldig, welche das erste Jahr des Kriegsabkauss kennzeichnen. Plötzlich stand ein Deutschland da, das durch die britische Kriegserklärung zu bem geworden war, was ein britischer Krieg gegen Deutschland verhindern sollte, nämlich eine nunmehr von England nicht mehr auszuschal- tende Großmacht des Kontinents.- Wäre Churchill ein Politiker, dann hätte er die von ihm vertretenen äußerst egoistischen Interessen des bn- tischen Weltreiches durch Eingehen auf die deutschen Verständigungsangebote wesentlich mehr fördern können, als durch einen Krieg.


