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|92. Jahrgang Nr. 59 Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags
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Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Der japanische Feldzug aus Java.
Tokio, 11. März. (Europapreß.) Aus Frontberichten vom japanischen Feldzug auf Java wird jetzt bekannt, baß der holländische Widerstand von Anfang an nicht sehr stark gewesen ist, wozu die Enttäuschung über die ausgebliebene Hilfe durch Großbritannien und die USA. beigetragen haben dürfte. Hinzu kommt, daß der Hauptoerantwortliche für den Kampf gegen Japan, der Vizegouoerneur van Mook, rechtzeitig sein Heil in der Flucht gesucht hat. Der Feind konzentrierte seine Hauptmacht auf den westlichen Teil Javas mit Bandung als Mittelpunkt, während nur eine schwächere Gruppe bei Surabaya zusammengezogen war. Dieser Derteidigungsplan der Holländer war berechnet auf einen japanischen Angriff aus Sumatra. Die Japaner, die diese Massierung der feindlichen Streitkräfte im westlichen Teil Javas erkannt hatten, setzten ihren Hauptangriff zwar gegen diesen Raum an, jedoch nicht nur von Sumatra aus, sondern gleichzeitig auch durch einen Vorstoß von I n - dramay und Rem bang her, wo nach Vernichtung der feindlichen Flotte in den Seeschlachten vom 27. Februar bis 1. März erhebliche Truppenverbände gelandet worden waren. Die hervorragende Zusammenarbeit des rechten und linken Flügels der in West-Java operierenden Gruppen ermöglichte ein schnelles Vordringen durch die nördliche Küsten- ebene. Mehr als die Waffen des Feindes, der sich in das Gebirgsland zurückzog, erschwerte das Klima den Vormarsch der japanischen Soldaten, denen am Tage brütende Tropenhitze und nachts Mosk'toschwörme das Leben zur Hölle machten.
Während Batavia von den niederländisch-indischen
Truppen kampflos geräumt wurde, versuchte der Feind die bei Jndramay gelandeten Truppen durch starke Kräfte aufzuhalten in der Erkenntnis der Gefahr der völligen Abschnürung Ost-Javas von West-Java. Doch schlugen die Japaner die holländischen Panzerverbände, die hier eingesetzt waren, am 3. März vernichtend, nachdem bereits am 2. März der Flugplatz Kal'.djati durch schnell vorstoßende Verbände besetzt worden war. Arn 6. März erreichte der japanische Vormarsch aus dem Norden die Hauptstellung der holländischen Armee rund um Bandung. Der Feind schien bereit zu sein, auch diese befestigte Stellung auszugeben, japanische Flieger berichteten, daß die nach Tjilatjap führende Straße von Kolonnen und Fahrzeugen dicht gefüllt war. Die japanische Luftwaffe vereitelte den Fluchtplan durch die Vernichtung der bei Tjilatjap versammelten Transportflotte.
Den letzten Anstoß zu dem Entschluß, um Waffenstillstand nachzusuchen, dürfte ein besonders genialer Schachzug der Japaner gegeben haben. Während der bei Rembang gelandete Ostflügel seine Hauptmacht auf Surabaya vorschob, schwenkte ein anderer Teil plötzlich nach Westen ein, um, in einem Gewaltmarsch in Tjilatjap vorbeistoßend, bis in die Gegend von Taskmalaya vorzudringen. Hierdurch war nicht nur der Rückzug der holländischen Armee nach Tjilatjap, dem einzigen Hasen an der Südküste, abgeschnitten, sondern auch die letzte Verbindung mit Ostjava so unterbrochen. Den Entschluß, einen Durchbruch zu versuchen, konnte die holländische Führung nicht mehr auf bringen; sie wählte statt dessen die Kapitulation.
Rangun, die Hauptstadt Burmas.
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ter, sahen wir dicke schwarze Rauchsäulen von den Werften am Flußufer aufsteigen. Speicher und Ver- ladeanlagen, vollgestapelt mit Waren, die über die Burmastraße nach Tschungking gehen sollten, schwelten noch immer. Das war das Ergebnis der letzten japanischen Luftangriffe. Ein britisches Bankhaus und andere britische Gebäude standen als Ruinen da. Britische und Tschungkingchinesische Läden waren von der burmesischen Bevölkerung, die ahrzehntelang der britischen Habsucht ausgeliefert gewesen ist, geplündert. Die Burmesen, die in der Hauptstraße Ranguns dem japanischen Einmarsch zusahen, schwenkten Fähnchen mit der ansteigenden Sonne und riefen: „Banzai! Banzai!"
Oie weiteren Operationen in Burma
Berlin, 10. März. (DNB.) In Burma haben die Japaner nach der Besetzung der Landeshaupt- tadt Rangun die Ortschaft Tharrawaddy, 100 Kilometer nördlich von Rangun, mit Vorausabteilungen besetzt. Tharrawaddy liegt an der Eisenbahnlinie von Rangun nach Prome am Jrawadi. Andere japanische Abteilungen stoßen in westlicher Richtung auf den Hafenplatz Bassein im Jra- wadi-Delta vor und haben den Ort Maubin bereits erreicht. Die, Kampfhandlungen am Mittellauf des Sittang schreiten fort. Durch den Fall von Rangun haben die Japaner wertvolle Kräfte.freibekommen, die sie jetzt am nördlichen Sektor der Birma-Front einsetzen können.
Churchills grundsätzlicher Fehler.
Von Dr. Otto Kriegk, Berlin.
Die gesamte politische Literatur Englands durchzieht ein Gedanke: England ist eine Weltmacht und nicht eine kontinentale Macht. Aber England muß zum Schutze der Zentrale seiner Weltmacht, der Insel, drei Punkte ständig im Auge behalten. Es darf niemals das Flottenübergewicht der Nordsee oder des Atlantischen Ozeans an eine europäische Macht abgeben. Eb darf niemals dulden, daß in Europa eine Macht entsteht, die so stark ist, daß sie Englands Vorherrschaft über Europa, die nicht mit militärischem, sondern mit wirtschaftlichem oder politischem Druck ausgeubt wird, gefährden könnte, vor allem aber darf England niemals zulassen, daß sich an der g e g e n u be r • liegenden Kanalküste eine Macht festseht, welche in der Lage wäre, die Insel militärisch Jr- gendwie zu gefährden, sei es durch eine Jnvasicm, sei es mit U-Booten, sei es gar mit der Luftwaffe. Wenn eine dieser drei Gefahren auftaucht, muß England einen Krieg führen. So lautet eine immer wieder von der Literatur und auch in den Denkschriften des Foreign Office wiederholte grundsätzliche Lehre der britischen Außenpolitik.
Als Churchill auf Roosevelts Kriegshetze einging und die Politik der Mobilisierung des britischen Vol- kes zu einem neuen Krieg gegen Deutschland betrieb, hatte er zunächst schon den propagandistischen
3« knapp 48 Stunden 45 prit sche Flugzeuge vernichtet.
Berlin, 11. März. (DNB. Funkspruch.) Luftwaffe und Kriegsmarine vernichteten in der Zeit vom 8. 3. bis zu den ersten Morgenstunden des 10. 3., demnach in knapp 48 Stunden, insge- amt 45 britische Flugzeuge. So wurden am Nachmittag des 8. 3. an der Kanalküste im Lustkampf fünf feindliche Jagdflugzeuge, durch Flak- artiüerie ein Bomber und ein weiteres Jagdflugzeug abgeschossen. In der folgenden Nacht verloren die Briten nach eigenen Angaben bei Ein - lügen in das Reichsgebiet acht Bomber, in der gestrigen Nacht drei Bomber. Am 9. 3. schossen unsere Jäger im Westen vier Spitfire ab. Die Kriegsmarine vernichtete in den Gewässern des hohen Nordens drei Torpedoflugzeuge. Dazu kamen die Verluste der britischen Luftwaffe am 8. und 9. 3. im Mittelmeerraum. Auf Malta und auf Stützpunkten
des Feindes in Nordafrika zerstörten deutsche Kampf- und Jagdverbände insgesamt 14 britische Flugzeuge am Boden. Im Luftkampf wurden außerdem sechs feindliche Flugzeuge abgeschossen.
Am Montag
52 Sowjetflugzeuge vernichtet.
Berlin, 10. März. (DNB.) Deutsche Jäger schossen am Montag an der Ostfront bei nur einem eigenen Verlust 32 feindliche Flugzeuge ab, darunter eine Reihe von Bombern. Bei Tiefangriffen zerstörten sie im Zusammenwirken mit Kampfflugzeugen auf sowjetischen Flugplätzen 18 Flugzeuge am Boden. Mit zwei von Flakbatterien zum Absturz gebrachten sowjetischen Bombern verlor der Feind innerhalb 24 Stunden insgesamt 52 Flugzeuge.
RehrereiiefgegliederleIelMungendesIeindes im mittleren Frontabschnitt durchbrochen.
Rangun ist reich an Bauwerken von hoher künstlerischer Vollendung. — Unser Bild zeigt den Jnnenhof der Shive-Dagon-Pagode. — (Schers-Archiv-M.)
Oer Wehrmachtberichi.
In Nordafrika beiderseitige Aufklärungstätigkeit. Kampf- und Jagdfliegerkräfte zersprengten
Britische Sorgen nach dem Fall Ranguns
3n harten Abwehrkämpsen siegreich
britische Truppenansammlungen und griffen Flug- zeugstühpunkte des Feindes in der ö ft t i ch e n Lyrenaika sowie westlich Alexandrien atu Im Hafen von Todruk wurde ein größeres Handelsschiff durch Bombenwurf schwer beschädigt. Auf Malta richteten Bombentreffer große Zerstörungen in Flugplahanlagen an.
Deutsche Unterseeboote versenkten an der Westküste Afrikas vier feindliche Handelsschiffe mit zusammen 27 000 BRT., darunter zwei Tanker.
Britische Bomber griffen in der vergangenen Nacht einige Orte in Westdeutschland an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Ein feindliches Flugzeug wurde abgeschossen.
Fahne wiederzugewinnen, wurde abgeschlagen und erlitt schwerste blutige Verluste.
Nordostwärts des Ilmensees griffen
DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 10. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt .bekannt:
An der Ostfront setzte der Feind seine Angriffe auch gestern erfolglos fort. 3m mittleren Frontabschnitt durchbrachen Verbände des Heeres und der Waffen-^ trotz zähen Widerstandes mehrere tiefgegliederte Feldstellungen des Feindes. Die Sowjets verloren am gestrigen Tage 52 Flugzeuge, während nur ein einziges eigenes Flugzeug vermißt wird.
Bei einem Vorstoß deutscher Seestreitkräfte in das Nördliche Eismeer versenkten Zerstörer bei der Väreninsel ein sowjetisches Handelsschiff. 3m weiteren Verlauf der Unternehmung wurden drei britische Torpedoflugzeuge abgeschossen.
mee aufzustellen.
Eine „verschlafene" Gelegenheit.
Indiens Prodnktionsfähigkeit nicht rechtzeitig genützt.
Bern, 9. März. (DNB.) Der Londoner Korrespondent der „Neuen Züricher Zeitung" behandelt
xaf) verteidigte Stellung an. Durch das vernichtende Abwehrfeuer wurde der Panzerangriff zurückgeschlagen, wobei vier schwerste Feindpanzer etwa 50 Meter vor der deutschen Stellung bewegungslos liegenblieb. Da die Bolschewisten ihre Panzerkampfwagen weiterhin besetzt hielten und als Deckung für Unterstände,.die sie darunter anlegten, benutzten, nahm ein deutscher Stoßtrupp diese Panzer im harten Nahkampf. Südostwärts des Ilmensees haben Kampf- und Sturzkampfflugzeuge bolschewistische Artilleriestellungen durch Volltreffer vernichtet, andere Batterien, deren Feuer auf den deutschen Stützpunkten lag, zum Schweigen gebracht, zahlreiche zu Bunkern ausgebaute Häuser durch Sprengbomben zerstört. Zwischen Wolchow und Ladogasee griff der Feind, unterstützt von zahlreichen Panzern und Fliegern, mit stärkeren Kräften an. An einer Stelle ging der Gegner fünfmal gegen die deutschen Linien an. Bis auf einen örtlichen Einbruch, dessen Bereinigung im Gange ist, wurden alle Angriffe unter hohen blutigen Verlusten für den Feind abgewehrt. Jrn Raum von Oranienbaum wiesen deutsche Truppen einen Angriff der Bolschewisten unter blutigen Verlusten für den Gegner ab. An der Einschließungsfront von Leningrad herrschte im wesentlichen Ruhe. Artillerie bekämpfte mit guter Wirkung kriegswichtig^. Ziele in Leningrad, darunter eine Munitionsanstalt, und nahm den Verkehr feindlicher Fahrzeugkolonnen auf dem Eis zwischen Kronstadt und dem Ufer nordwestlich Leningrads unter Feuer.
den könne, bleibe dahingestellt. Seit dem Eintritt von Stafford Cripps in das Kriegskabinett feien täglich die neuen „Versöhnungsvorschläge" erwartet worden. Die Verzögerung habe in manchen Kreisen Londons bereits wieder ernste Zweifel au'korn- men lassen, ob am Ende die alte imperialistische Schule doch wieder ihre für alle Sturmzeichen blinde Meinung durchsetzen werde. Der Jndienminister Amery habe in seiner letzten Rede in Oxford keine Spur realistischer Einsicht in die heutige Lage im Fernen Osten verraten.
Oer japanische Einmarsch in Nangnn.
Schanghai, 11. März. (Europapreß.) Eine packende Schilderung des Einmarsches der japanischen Truppen in Rangun gibt der Berichterstatter der Domei-Agentur. Nach einem Marsch, der über Berge von mehreren tausend Metern Höhe, über wüstenartige Ebenen und durch dichte Dschungel führte, erreichten die ersten Abteilungen am Samstagabend das breite Asphaltband der Burmastraße, das nach Süden zu der großen Hafen-
Fall Ranguns mache man sich in London Sorgen i um die für China in Lafhio, dem Ausgangs-1 punkt der Vurmastraße, ausgestapelten Vor- rate. Der Londoner Korrespondent des „Svenska Dagbladet" spricht von der großen Schwierigkeit einer weiteren Verteidigung Burmas und meint, irgendwelche Möglichkeiten, um Verstärkungen aus Indien heranzuziehen, beständen nicht, selbst wenn Indien derartige Verstärkungen entbehren könnte. Dies sei jedoch nicht der Fall. London setze seine ganze Hoffnung auf die Tschungking-Trup- p e n. Der Korrespondent von „Dagens Nyheter" schreibt, man halte es in London für die schweifte Gefahr, wenn die Japaner nach ihrem großen Erfolg in Burma ihre Streitkräfte zu einem militärischen Schlag gegen die Tschungking-Regierung ein- fetzen würden. Dom größeren strategischen Gesichts- punkt aus gesehen sei daher der Fall Ranguns eines Der folgenschwersten Ereignisse im ostasiatischen Krieg. Die britischen Korrespondenten in Burma berichteten, daß die britischen Truppen nach den Kämpfen der letzten Wochen erschöpft seien. Dazu komme noch, daß die den britischen Streitkräften in Burma zur Verfügung stehende Panzer- waffe unzureichend sei.
Der militärische Korrespondent des Londoner „Observer" sagt, Indien stehe heute vor einem feindlichen Angriff. Es habe bisher knapp so viele Truppen aufgestellt wie Neuseeland. Deren Bewaffnung lasse zu wünschen übrig, und ihre militärische Ausbildung könne man nur als ungenügend bezeichnen. Indien habe keinesfalls genügend Truppen, um die 2500 Meilen lange Küste zu verteidigen. Schließlich fei die Frage der Versorgung Indiens mit Kriegsmaterial ein Problem von nicht zu unterschätzender Tragweite. Alle schweren Geschütze, Tanks und Flugzeuge müßten von Uebersee nach Indien gebracht werden, denn die Eigenerzeugung könne höchstens den Bedarf an leichten Waffen und Munition decken. Indien sei jetzt nicht mehr in der Lage, noch rechtzeitig eine große und moderne Ar-
Indien, die im Einvernehmen mit London die Möglichkeiten eines rascheren Ausbaues der industriellen Produktion Indiens für den Kriegsbedarf prüfen solle, könne wahrlich nicht als verfrüht bezeichnet werden. Daß die Produktionsleistungen Indiens weit höher geschraubt werden können, bezweifelte kein Kenner der angeborenen Geschicklichkeit des indischen Volkes. Eine volle Entfaltung dieser schlummernden Fähigkeiten würde allerdings eine jahrelange zielbewußte
Stockholm, 10. März. (Europapreß.) Nach dem l die Innenpolitik der britischen Regierung. Die ntt (Pi«m<vi।m<s m.rtn ürh in Unnihfin Soraen I neuerdings geplante Entsendung einer nord
samerikanischen Kommission nach Britisch-
Berlin, 10. März. (DNB.) Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, setzte im Süd- abschni11 der Front der Feind sowohl ostwärts Taganrog-Stalino als auch im nördlich davon gelegenen Donezgebiet seine Angriffe, jedoch nicht so massiert wie am Vortage, fort. Alle Angriffe wurden in schweren Abwehrkämpfen abgeschlagen. Weitere Bereitstellungen des Feindes wurden durch gutliegendes Artilleriefeuer zerschlagen. Zwei Panzerzüge wurden durch Artillerie bekämpft. Zum Teil dauern die Kämpfe noch an. Bisher verlor der Feind am 8. und 9. 3. allein 3200 Tote. 21 u f der Krim verhielt sich der Gegner im allgemeinen ruhig. Dagegen griff er an der Einschließungsfront vor Sewastopol die Stellungen einer deutschen Division an. Im zusammengefaßten Feuer unserer Artillerie und schweren Infanteriewaffen scheiterte der Angriff. Auch auf der Halbinsel Kertsch erlitt der Gegner blutige Verluste bei einem Versuch, sich gegen die deutschen Stellungen vorzuarbeiten.
Teile eines württembergischen Infanterieregiments warfen am Nordflügel des mittleren Frontabschnittes feindliche Kräfte in schwungvollem nächtlichen Gegenangriff trotz 24 Grad Kälte zurück. Dabei erbeuteten sie die Fahne eines bolschewistischen Skibataillons. Der Feind, der in erbitterten Angriffen immer wieder versuchte, die
stadt führt.
Als wir an der Universität von Rangun vor-, ji u i u u n tu u n » u r -» m i m c h । c c » »uncu beimarschierten, so schreibt der Korrespondent wei- die Bolschewisten eine von ostpreußischer Jnsanterie
Anstrengung voraussetzen, die mit der elementaren Schulbildung, der Fachbildung und dem Ausbau von Fabrikanlagen beginnen mühte. Die amtlichen Statistiken über die industrielle Erzeugung Indiens enthielten Zahlen, die nur im Vergleich mit weit geringeren Ländern eindrucksvoll seien. Gemessen an der Bevölkerungszahl von fast 400 Millionen bildeten sie „ein enttäuschendes Zeugnis für die von den Herren des Empires verschlafenen Gelegenheiten". Was heute, wo der Feind schon unmittelbar vor der Tür stehe, noch eingeholt wer-


