142. Jahrgang Ur. 160
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Eichener Anzeiger
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Zwischen Donez und Don
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Scharfe Verfolgung
Der Schrei nach dem Generalissimus
weiterhin in vorwärtsdrängender Bewegung
Städte D e r r h i s und Leukaspide. 10 Küo, meter östlich davon liegt der Ort E l A l a m e i n , in dessen Nähe sich die Ruinen einer Burg befinden, die im 13. Jahrhundert der ägyptische Sultan Bibar erbaute. 9 Kilometer südlich des letztgenannten Or. tes ist die arabische Ortschaft K h a s h m - e l - E i s h, was im Arabischen „Beginn der Fülle" oder „Beginn des Reichtums" heißt. Diese Namen erhielt der Ort deshalb, weil die Karawanenreisenden, die vom Osten kamen, hier zum erstenmal nach der Wüste ein fruchtbares Land erblickten. In der Antike gediehen in diesem Gebiet Oelbäume und Trauben, aus denen ein berühmter Wein gekeltert wurde, von dem der lateinische Dichter Horaz berichtete, daß er das Lieblingsgetränk der Königin Kleopatra war. Mitten in dem Gebiet der Provinz Mareotide befanden sich zu allen Zeiten religiöse Kultstätten und in der christlichen Zeit Klöster und Wallfahrtsorte. Einen dieser noch jetzt erhaltenen Orte, Abu M e • n a, kann man das Lourdes Aegyptens nennen.
Seit einigen Jahren versucht die ägyptische Regierung, dieses Wüstengebiet wieder zu befruchten und anzusiedeln. Da es hier noch Grundwasser gibt, brauchen die artesischen Brunnen nicht sehr tief gegraben zu werden, um Wasser an den Tag zu fördern. So ist nach dem Weltkrieg in diesem Gebiet südlich des Ortes Abukir bei Alexandria zwischen Garba- mat und der Station Bahig das große arabische Dorf Bordj-el-Arab als neue Siedlung entstanden. Hinter El Alamein, El Ameida und Khafhm-el-Eist) beginnt östlich ein . mit dürrem Gestrüpp bestandenes Gebiet, das etwas Abwechslung in der Einsamkeit der Wüstenlandschast schafft.
züge zum Stoppen gebracht. Bei einem Angriff gegen bolschewistische Flugstützpunkte wurden 25 Flugzeuge, Flak- und Scheinwerferbatterien, Treibstofflager und Gebäude vernichtet.
wurden 837 in Luftkämpfen. 99 durch Flakartillerie und zwei durch Verbände des Heeres vernichtet, die übrigen am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen 89 eigene Flugzeuge verloren.
3n Aegypten wurde der Feind im Südteil der El-Atamein- S tellung durch einen örtlichen Angriff geworfen.
Auf Vlalta erzielten deutsche und italienische Kampfflugzeuge bei Tag- und Nachtangriffen Born- benvolltreffer in Flugplahanlagen. 3n Luftkämpfen wurden elf britische Flugzeuge abgeschossen.
Die britische Luftwaffe griff in der vergangenen Nacht einige Orte im nordwestdeutschen Küstengebiet an. Die Zivilbevölkerung, vor allem in der Stadt Wilhelmshaven, hatte Verluste. Drei der angreifenden Bomber wurden abgeschossen.
An der englischen Küste griff eine Schnellbootflottille unter Führung des Flottillenchefs Kapitänleutnant F e l d t einen britischen Geleitzug an und versenkte sechs feindliche Handelsschiffe mit zusammen 19 000 BRT., darunter zwei Tanker; ein weiteres Schiff wurde durch Torpedotreffer beschädigt und ist wahrscheinlich gesunken.
3n der Deutschen Bucht wurden von den unterstellten Einheiten der Marineartillerie, der Hafenschuh- und Flußflottille seit Kriegsbeginn 400 britische Flugzeuge abgeschossen.
Bei den Operationen der Luftwaffe gegen den englisch-amerikanischen Großgeleitzug im Nordmeer zeichneten sich Oberleutnant B a h n k e, Leutnant Hennemann und Unteroffizier Braun durch tapfersten Einsatz aus. Leutnant Hennemann fand bei der Vernichtung des amerikanischen schweren Kreuzers den Heldentod.
Die sowjetische Behauptung, daß das deutsche I Schlachtschiff „Tirpih" Torpedotreffer erhalten hätte, ist frei erfunden. Das Schlachtschiff ist weder be- I schädigt noch überhaupt angegriffen worden.
ten, enttäuscht worden. Die Sowjetunion, die vor einer Woche noch immer eine bessere Lage aufweisen konnte, stehe jetzt vor großen Gefahren. „Daily Mirror" ruft verzweifelt aus: „Können wir denn nichts machen, um den Sowjets zu helfen?" „Daily Mail" sagt: Die Sowjets fänden sich in eine der wütendsten Schlachten verwickelt. Die Lage sei schwierig, aber noch nicht verzweifelt. „Chicago Sun" schreibt, die Kämpfe in der Sowjetunion gingen einem kritischen Stadium entgegen. Die Amerikaner sollten nicht denken, daß der dortige Kampf ein Kampf Zwischen den Deutschen und den Sowjets sei. „Er ist so lebenswichtig, als ob unsere Armee dort die halbe Kampffront hielte." „San Francisco Chro- nicle" meint, dies sei der kritische Moment für die sowjetische Front.
Unsere Schnellboote.
Berlin, 9.Juli. (DNB.) Der im Wehrmachtbericht gemeldete Vorstoß deutscher Schnellboote auf die englische Dersorgungsschiffahrt führte in ein Seegebiet in der Nähe der britischen Insel. Die Leistung der Schnellboot-Flottille ist um so höher zu werten, als die ungeschützten und nur mit leichten
Pioniere erwarten hier an einer Uferböschung das Material für einen Brückenbau. PK.-Kriegsberichter Kipper (Sch.).
Die „zwei Aufgaben".
Den bolschewistischen Machthabern scheint es allmählich doch recht schwül zu werden; ein sprechender Beweis dafür ist ein Tagesbefehl, den Marschall Timoschenko an seine Truppen erlassen hat. Darin spricht der Sowjetmarschall von „zwei Aufgaben", die seine Truppen zu erfüllen hätten. Und zwar sollten sie in erster Linie dem Feinde so hohe Verluste an Material wie nur möglich beibringen, dann aber die Operationen so führen, „daß Einschließungen vermieden werden". Der Marschall geht soweit, festzustellen, daß es wichtiger sei, hohe Äerluste zu vermeidest als jeden Zoll Boden zu verteidigen. Timoschenko macht seine Truppenkommandeure noch darauf aufmerksam, daß sie nicht ihren Ehrgeiz darein zu setzen hätten, die Positionen ohne Rücksicht auf eigene Verluste zu halten, sondern „in elastischer Verteidigung zuruckzuweichen, wenn dies nicht zu umgehen ist". Dabei soll durch Gegenangriffe von Sonderkommandos der Femd unter Feuer gehalten werden.
Oer kritische Moment für die Sowjets.
Berlin, 9. Juli. (DNB.) London und Washington sind in größter Sorge um das Schicksal ihres bolschewistischen Bundesgenossen. So erklärte Lindley Fraser im Londoner Nachrichtendienst, es sei den Deutschen gelungen, einen beträchtlichen Durchbruch zu erzielen. Somit seien die Erwartungen derjenigen, die gehofft hätten, daß die deutschen Armeen sich im vergangenen Winter ausgekämpst Hat-
Bordwaffen ausgerüsteten Boote durch die englische Küstenbewachung und auch durch den dem Geleitzug beigegebenen Schutz von Ueberwasser- Streitkräften stoßen mußten. Gemeinsam, zum Teil auch in Einzelangriffen wurden nacheinander sechs Handelsschiffe mit zusammen 19 000 BRT. vernichtet, darunter zwei Tanker. Ein weiteres Schiff wurde so schwer beschädigt, daß auch mit seinem Verlust gerechnet werden kann. Kapitänleutnant Feldt, der Chef der Schnellboot-Flottille, die den Angriff durchführte, wurde bereits am 25. April 1941 für feine Verdienste im Norwegen-Feldzug und als Schnellboot-Konimandant mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
erkräften Entlastung und schalteten drohende Flan- snangriffe der Bolschewisten aus. Ostwärts des ; )on forme am südlichen deutschen Angriffsslugel wurden zahlreiche Munitionszüge durch Volltreffer i useinandergerissen, mehrere Bahnknotenpunkte hwer getroffen und zahlreiche weitere Transport-
Das historische El Alamein
Von unserem E.-Korrespondenten.
Genf, 9.Juli. (DNB.) Die USA.-Regierung erwägt die Ernennung eines Oberkommandierenden für alle amerikanischen Land-, See- und Luftstreitkräfte. In Washington wurde auch schon davon gesprochen, daß ein „alliierter"^ Oberkommandierender ernannt werden könnte und möglicherweise aus diesen Posten ein amerikanischer Offizier berufen würde. Seit Wochen werde in Armee- und Marinekreisen eine beträchtliche Unzufriedenheit darüber geäußert, daß der Krieg durch Komitees geleitet werde. Immer mehr komme die Ueberzeugung zum Ausdruck, daß Entschlüsse von einem einzigen verantwortlichen Mann gefällt werden sollten.
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Nichts wäre natürlicher als daß die Alliierten sie sind bisher nur im Pech, nicht im Sieg „alliiert" — sich die Schaffung eines einheitlichen Oberbffehls Überlegen. Wenn es bis dahin nicht dazu gekommen ist, so sicherlich deshalb, weil Roosevelt und Churchill ihren tatsächlich bestimmenden Einfluß auch aus die militärische Kriegführung nicht aus den Händen geben wollen. Aus diesem sehr persönlichen Grund ist auch die Erörterung eines emheit-
Vielsagendes Schweigen.
Von unserer Berliner Schriftleitung. 3
Nichts kann eine Seemacht so tief treffen wie die Erkenntnis, daß die Grundlage dieser Macht, eben die Flotte, nicht mehr in der Lage ist, die lebenswichtigen Verbindungen zu schützen. England konnte daher die Niederlagen in Norwegen, Dünkirchen, Kreta und auch in Ostasien eher verdauen als die Tatsache, daß große Geleitzüge mit lebenswichtigen Gütern und vor allem außerordentlich wertvollem Kriegsmaterial fast restlos auf den Grund des Meeres geschickt werden. Als Rommel in Libyen feine große Offensive vortrug und Churchill — koste cs was es wolle — von Alexandrien und Gibraltar aus zwei große Geleitzüge direkt in die griffbereiten Fänge der deutschen Luftwaffe und der italienischen Luftwaffe und Marine schickte, gab man sich in London die größte Mühe, dieses Debacle nach außen hin zu verschweigen und vor der eigenen Oesfentlich- keit zu vertuschen. Denn mit dem Instinkt des See- volles wissen die Briten ganz genau, daß es um sie geschehen ist, wenn ihre Herrschaft über die Meere gebrochen wird.
Noch härter aber als im Mittelmeer schlug die deutsche Luftwaffe im Verein mit unseren U-Booten im Eisme er zu! Hier wurden von einem Riesengeleit von 38 wertvollen Schiffen in wenigen Tagen 32 vernichtet, so daß bestenfalls ein kläglicher Rest Archangelsk erreichen dürste. Das hat der britischen . Admiralität sowohl wie den Amerikanern den Atem verschlagen, denn hier ging es nicht nur um das Prestige ihrer Seemacht, hier ging es gleichzeitig um die unbedingte Notwendigkeit, dem bolschewistischen Bundesgenossen das Kriegsmaterial zuzuführen, dessen er trotz aller Moskauer Lügenmeldungen anscheinend schon so dringend bedarf, daß sich Churchill und Roosevelt entschließen mußten, diesen Geleitzug mit einer Schiffsklasse auszustatten, die für die Alliierten heute kostbar geworden ist. Der Druck Moskaus muß sehr scharf gewffen sein, denn sowohl Briten wie Amerikaner wußten, daß es eine Fahrt auf Leben und Tod war. Die vernichtenden Schläge der deutschen Flieger und U-Boote haben dem sonst so redseligen Churchill völlig die Sprache verschlagen, so daß er sich zu der dürftigen Meldung aufschwang, man dürfe aus Sicherheitsgründen über dieses Geleit noch nichts sagen. In der Reutermeldung findet sich der Satz: .^Solange der Geleitzug nicht an seinem Bestimmungsort eingetroffen sein wird, werden die britischen Behörden — wie das in solchen Fällen immer der Fall ist — aus offensichtlichen Sicherheitsgründen Zurückhaltung bewahren." Mit anderen Worten: Das Eismeer wird sein Ge- heimnis nur durch die klaren und unmißverständ-
Rom, Juli 1942.
Das Gebiet von El Alamein, in dem jetzt die Schlacht um Aegypten ausgefochten wird, ist seit der ffühesten Antike voll von hl^ori scheu Erinnerungen an verschiedene geschichtliche Epochen der Vergangenheit Aegyptens. Einzelheiten darüber veröffentlicht der italienische Archäologe Professor Brescio von der Universität Pisa im „Giornale d'Jtalia".
Das umliegende Gebiet, das den Namen Mareotide hat und jetzt rund herum trostlose Wüste ist, war in der Zeit der frühen ägyptischen Geschichte fruchtbar und dicht besiedelt. Es wurde zur Zelt der Herrschaft Alexanders des Großen in Aegypten, also etwa 300 Jahre vor Christus, durch ein sehr entwickeltes Bewässerungssystem in einen blühenden Garten verwandelt und behielt den Ruf eines stuchtbaren Landes bis zum 8. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Dann trat der Verfall ein. Das Bewässerungssystem Alexanders des Großen wurde vernachlässigt, die Wüste verschüttete es mit Sand, das Grundwasser sank und die Menschen verließen das Land. Heute bewohnen es nur noch einige wenige Beduinen, deren Vieh zwischen den Sanddünen hier und da etwas Gras findet.
Die Folgen der Verwandlung dieses historischen Gebietes sind die^ Ruinen antiker Städte und die kleinen Ortschaften, die daneben noch bestehen. So ist El Alamein, was im Arabischen „Zwei Hügel" heißt, der Name einer kleinen Eisenbahnstation, die dort vor 50 Jahren errichtet wurde. Neben diesem Ort liegen ine Ruinen der antiken
Oer Wehrmachtbericht.
DNB. AusdemFührerhauptquartier, k. 3ulL Das Oberkommando der Wehrmacht gibt fekannt:
Der Durchbruch im Südabschnitt der O st - front hat die sowjetische Abwehrsront westlich i e s D o n in mehr als 500 Kilometer Breite ins Wanken gebracht. 3n dieser gesamten Ausdehnung sind deuffche und verbündete Truppen in Bewegung. Schnelle Verbände und Vorausabteilungen der 3nsanterie sind in scharfer Verfolgung des in Unordnung zurückflüchtenden Gegners. Starke verbände der Luftwaffe griffen in rollenden Einsätzen in die Lrdkämpfe ein und zerschlugen bei £ag und Nacht die zurückflutenden feindlichen Kolonnen.
3m Raum nördlich und nordwestlich Orel haben die deutschen Truppen in viertägigen Karten Kämpfen mit hervorragender Unterstützung >urch die Luftwaffe den zur Entlastung feiner Süd- ront angreifenden Feind abgewiesen und ihm chwere Verluste zugesügt. Bisher wurden insgesamt 289 feindliche Panzer vernichtet.
3m rückwärtigen Gebiet südlich Rschew wurden die eingeschlossenen feindlichen Krästegruppen von allen Seiten angegriffen und mehr und mehr zusammengedrängt.
An der Wolchow-Front scheiterten erneute feindliche Angriffe gegen einen Brückenkopf. Der Feind hatte hierbei hohe blutige Verluste und verlor 17 Panzer.
Nach Luftangriffen auf Murmansk entstanden im Stadt- und Hafengebiet mehrere ausgedehnte Brände. .
Am gestrigen Tage wurden 75 sowjetische Flugzeugeabgeschossen; zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.
3n der Zeil vom 23. 6. bis 6. 7. v e r l o r d i e Sowjetluftwaffe 980 Flugzeuge; davon
lichen englisch-amerikanischen Oberbefehls in der Presse abgedrosselt worden. Aber diese Frage hat noch einige andere Seiten: da ist einmal die delikate Frage, ob ein englischer General oder ein amerikanischer dgs erste Wort sprechen soll. Da erhebt sich auch aus der Eigenart des englischen Verteidigungssystems die andere Frage, ob die englische Flotte einem General des Heeres untergeordnet werden soll. Da ist aber das Kapitel der Sowjetunion. Sichtlich denken die Sowjets gar nicht daran, sich von London und Washington etwas über die Art ihrer »Kriegführung sagen zu lassen. Die Engländer und Amerikaner haben auch keinen Offizier, der dafür das nötige Ansehen mitbringen würde. Und im Augenblick ist es auch kein sonderliches Vergnügen, dort helfend einzuspringen, wo die. Sowjet- marschälle Schukow und Timoschenko im Begriff stehen, „mehr als eine Bataille zu verlieren". Damit sind die sachlichen Voraussetzungen eines solchen alliierten Einheitskommandos umrissen. Psychologisch wichtig scheint es zu sein, daß die Lancierung dieser Forderung auf ein bedrücktes Gemüt schließen läßt.
Bert in /9.3uli. (DNB.) Die in mehreren An- cri'fföfeilen vordringenden deutschen und verbunde- cn Truppen im Südabschnitt der Ostfront mb in vorwärtsdrängenderBewegung. ürotzdern starke Gewitterregen den Vormarsch er- chwerten, wurde in unentwegten Angriffen der endliche Widerstand zermürbt oder gebrochen und leben anderen Erfolgen im Handstreich ein weile r e r Don-Uebergang gewonnen. Dadurch werden die Rückmarschmoglichkeiten der Bol- chewisten immer geringer und die Angriffe der eutschen Luftwaffe gegen die großen Don-Ueber- !äuge immer bedeutungsvoller. So setzten Bomben eutscher Kampfflugzeuge im sterblichen Teil des roßen Don-Bogens eine der wichtigsten B r u ck e n in Brand und zerschlugen die sich westlich und ostwärts an der zerstörten Brücke aufstauenden feind- ichen Lastkraftwagen und Kolonnen. Noch eine meiere Don-Brücke erhielt schwere Treffer unb ber Fährverkehr über ben Fluß würbe durch Vermch- ung zahlreicher Fähren unb Boote wirksam unter-
und en. , , , , ,.
Im Kampfgebiet um Woronesch hatten sich bei ler Einnahme ber Stabt restliche feindliche Kampf- cruppen im Nordwestteil des Stadtgebietes zum iKiderstand festgesetzt. In heftigen Straßen- t n b Häuserkämpsen wurden die Widerstandsnester beseitigt und feindliche Gegenangriffe later hohen blutigen Verlusten zuruckgeschlagen. Kampf- unb Sturzkampfflugzeuge belegten eine tzroße Maschinenfabrik bei Woronesch, wo der Feind rörtere Panzerkräfte und Truppen zusammenzu- liehen versuchte, mit Bomben, schufen durch 2^01'1^0 icqen feindliche Batterien den üorbringenben Pan-


