land und darüber hinaus auch noch in anderen Ländern, ich mutz sie bewundern.
Heute steht vor uns das allen gemeinsame, gewaltige, große Reich in seinem Kampf um Sein oder Nichtsein unseres ganzen Volkes. Jeder Nationalsozialist, der damals an mich geglaubt hat, kann auch heute nur ein Fanatiker sein im Kampf nach außen. Er muß sich zur gleichen fanatischen Konsequenz durchringen, die wir damals schon hatten. Es gibt Gegner, bei denen gibt es keinen Pardon, sondern es gibt nur eine einzige Möglichkeit: entweder es fallen wir oder es fällt dieser Gegner.
Wir sind uns dessen bewußt und wir sind Männer genug, dieser Erkenntnis eiskalt ins Auge zu sehen. Und das unterscheidet auch mich von diesen Herren da in London und Amerika: Wenn ich vom deutschen Soldaten viel verlange, so verlange ich nicht mehr, als was ich auch immer selber zu leisten bereit war. Wenn ich vom deutschen Volke viel verlange, so verlange ich nicht mehr, als was ich selber auch arbeite. Wenn ich von vielen Ueberstunden verlange, ich weiß überhaupt gar nicht, was in meinem Leben eine Ueberstunde ist. Denn jeder einzelne hat das Glück, daß er sich in einer gewissen Zeit aus seiner Arbeit entfernen kann und dann frei ist. MeineArbeitiftdas Schicksal des Reiches. Ich kann mich von ihr nicht entfernen, sie folgt mir Tag und Nacht, seit ich an die Spitze der Nation getreten bin, ja schon in jenen Tagen des grauen Elends, des Jammers, der Bekümmernis und des Zusammenbruchs. Seit dieser Zeit würde auch jeder Urlaub für mich lächerlich sein, was heißt für mich Urlaub? Meine Arbeit i st Deutschland, ist mein Volk, tft seine Zukunft, ist die Zukunft seiner Kinder. (Brausender Beifall.) Ich verlange daher von keinem anderen mehr, als ich von mir selbem verlange, oder was ich selber zu tun bereit bin.
Ich weiß, daß meine alten Parteigenossen den Kern dieser Bewegung darstellen, und daß sie schon in Erinnerung an die ersten Dlutopfer, die wir brachten, den Weg vorbildlich in der Nation voranschreiten, und daß sich ihnen die Hunderttausende und Millionen von nationalsozialistischen Funktionären anschließen, von Parteimitgliedern und von Angehörigen der angeschlossenen Verbände, daß mitmarschieren alle unsere Männer der SA. und ff, mitmarschieren die Männer der Arbeitsfront, mitmarschieren die Männer des Reichsarbeitsdienstes ufw., kurz, das ganze nationalsozialistische deutsche Volk. Das ist heute das Wunderbare, daß mir nicht mehr vereinsamt als Prediger in der Wüste stehen, wie es mir einst gegangen ist, sondern daß jedes Wort, das wir in das Volk hineinrufen, heute einen tausendfältigen Widerhall findet. Und wenn der Gegner glaubt, uns durch irgendetwas mürbe zu machen, dann irrt pr sich. Er kann mich nicht bewegen, von meinem Ziel abzugehen. Es kommt die Stunde, da schlage ich zurück, und dann mit Zins und Zinseszins. (Tosender Beifall.)
Sie erinnern sich an die lange Zeit, da wir als Parteigenossen legal sein mußten. Wie oft sind damals Parteigenossen zu mir gekommen und sagten: „Führer — sie sagten damals zu mir „Chef", oder sagten auch „Adolf Hitler" — warum dürfen wir nicht zurückschlagen? Warum müssen wir uns das bieten lassen?" Ich mußte sie jahrelang zwingen, legal zu bleiben. Ich habe schmerzenden Herzens Parteigenossen aus der Bewegung ausschließen müssen, weil sie glaubten, diesem Befehl nicht folgen zu können. Jähr für Jahr, bis die Stunde gekommen ist, in der ich sie aufrufen konnte.
So ist es auch heute. Ich muß manchmal monatelang irgendwo zusehen. Glauben Sie nur nicht, daß mir dann nicht auch das Herz von Grimm zerfressen wird, wenn ich von diesen Luftangriffen höre. Sie wissen, ich habe lange Zeit das nicht getan. Ich habe z. B. in Paris nicht eine Bombe in die Stadt werfen lassen. Ich habe, bevor wir Warschau angriffen, fünfmal die Aufforderung zur Ergebung an sie gerichtet. Ich habe gebeten, man solle die Frauen und Kinder herschicken. Nicht einmal der Parlamentär wurde von ihnen empfangen. Es wurde alles abgelehnt, und erst dann habe ich mich entschlossen, das zu tun, was nach jedem Kriegsrecht statthaft ist. Als England anfing, unsere Städte zu bombardieren, habe ich zunächst dreieinhalb Monate gewartet. Es gab damals schon viele, die sagten: „Warum wird nicht geantwortet, warum dürfen wir nicht zurückschlagen?" Wir waren stark genug, es zu tun. Ich habe gewartet in der Meinung, es würde doch noch die Vernunft zurückkehren. Sie kam nicht. Glauben Sie, heute ist es nicht anders. Ich merke mir das alles genau, sie werden es drüben noch erleben, daß der deutsche Erfindergeist nicht geruht hat, und sie werden eine Antwort bekommen, daß ihnen Hören und Sehen vergeht. (Ungeheurer Beifall.)
Ich habe schon früher einige Male gesagt: Wenn ich hier und da längere Zeit nicht rede, heißt das nicht, daß ich die Stimme verloren habe, sondern daß ich es nicht für zweckmäßig hielt zu reden. Auch heute ist das so. Was soll ich jetzt viel reden? Heute spricht letzten Endes die Front. Nur in den seltensten Fällen möchte ich das Wort ergreifen, denn die Sprache der Front ist so eindringlich, ist
eine so einmalige Sprache, daß sie ohnehin jeden einzelnen Deutschen verpflichtet. Wer den täglichen Bericht unserer Wehrmacht liest und sich dann n.cht fanatisch zu seinem Volk bekennt, wenn er immer wieder diese Unsumme von Heldentaten vernimmt, dem würde auch durch Reden nicht zu helfen sein. Für das feindliche Ausland rede ich ohnehin nicht. Wenn Herr RooseveU sagt, er hört meine Reden nicht — ich rede ja gar nicht für Herrn Roosevelt. Mit ihm rede ich nur durch das Instrument, durch das jetzt allein gesprochen werden kann, und dieses Instrument spricht laut und deutlich genug. (Erneut stürmischer Beifall.) Ich rede nur in den seltensten Fällen, zur Bewegung und zu meinem eigenen deutschen Volk. Und alles, was ich durch eine solche Rede sagen kann, ist immer nur eines:
„Denkt ausnahmslos, IHcrnn und Weib, nur daran, daß in diesem Krieg Sein oder Nichtsein unseres Volkes entschieden wird. Und wenn ihr das begreift, dann wird jeder Gedanke von euch und jede Handlung immer nur ein Gebet für unser Deutschland sein!"
Mit immer wachsender Begeisterung sind die alten Kampfgefährten des Führers seinen Worten gefolgt. Nun folgt seinem großen hinreißenden Schlußwort ein Jubelsturm ohnegleichen, der sich zu immer neuen Kundgebungen für den Führer steigert, bis der langanhaltende Beifall in die Hymnen der Nation einmündet, die die große Kundgebung eindrucksvoll beschließen.
in den Dienst des Reichsluftschutzbundes. Hier, wirkt er gegenwärtig als Reviergruppenführer I mit dem Dienstrang eines Oberluftschutzführers für die bedeutsamen Aufgaben des Luftschutzes. Auf diesem Gebiete des Wirkens für die Allgemeinheit unserer Stadt hat sich der Jubilar in ebenso reichem Maße verdient gemacht wie durch seine langjährige Tätigkeit als Polizeibeamter.
In weiten Bevölkerungskreisen wird dem verdienten Beamten und begeisterten alten Seemann, der um die Jahrhundertwende dem deutschen Expeditionskorps in China zur Niederschlagung der damaligen Boxerunruhen angehört hat, und der einer der eifrigsten Mitarbeiter und Wegbereiter der Marinekameradschaft Gießen bei ihrem Wirken für den deutschen Seegedanken ist, große Wertschätzung entgegengebracht. Auch wir sprechen dem geschätzten Manne nachträglich unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem gestrigen Geburtstage aus.
Antragstellung für einmalige Elterngabe.
NSG. Unter Hinweis auf die am 7.10.42 be- kanntgegebenen Richtlinien über die Antragstellung für einmalige Elterngaben wird mitgeteilt, daß in der Woche vom 9.11. bis zum 14.11.42 die Anträge d-er Eltern mit den Anfangsbuchstaben M bis R des Familiennamens des Sohnes bei den Kameradschaften der NS.-Kriegsopferversorgung im Gau Hessen-Nassau entgegengenommen werden.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Gewährung der Elterngabe keine einmalige Abfindung bedeutet und damit auch den Eltern für späterhin die Möglichkeit zur Antragstellung auf Elternrente nicht genommen wird. Ebenso werden den Eltern, die einen Antrag auf Gewährung einer Elterngabe gestellt haben, die Dersorgungsgebürnisse nicht entzogen.
*
** Ernennung b ei der Gießener Polizei. Der Kommandeur der Schutzpolizei und stellvertretende Polizeidirektor in Gießen, Major der Schutzpolizei Hellwege Emden, wurde mit Wirkung vorn heutigen 9. November zum Oberstleutnant der Schutzpolizei ernannt.
** Gießener Konzertring. Am heutigen Montag, 9. November, findet im Theater der Universitätsstadt Gießen unter Leitung von Musikdirektor Otto S ö l l n e r das 1. Orchesterkonzert statt. Eingeleitet wird der Abend mit der Leonoren-Ouver- türe III von Beethoven. Dann bringt der Solist des Abends, Professor Franz Bruckbauer (Wien), als Erstaufführung für Gießen das Violinkonzert op. 47 des bekannten finnischen Komponisten Jan Sibelius. Den Beschluß bildet eines der schönsten Orchesterwerke Max Regers, die beliebten Mozart- Variationen op. 132, an denen der Komponist, der sehr gern in Gießen weilte, im Hause des Professors Dr. Heinrich Walther, Liebigstraße 43, arbeitete. Dieses Werk wird für die Gießener Hörer also von besonderem Interesse fein.
** 81 Jahre alt Am morgigen 10. November kann Frau Elisabeth Wagner, Wolkengasse 22 wohnhaft, ihren 81. Geburtstag begehen. Die Jubilarin ist täglich noch eifrig tätig. Unsere herzlichen Wünsche zum Geburtstag und für einen schönen Lebensabend.
** Die heutige Roman-Fortsetzung mußte aus technischen Gründen für morgen zurück- gestellt werden.
G. A. -Sport.
Bübingen — 1900 2:3 (1:0).
Fast eine Viertelstunde konnten die Blau-Weißen den ungestümen Angriffen der Platzbesitzer stand- halten, als ein wuchtiger Schuß des Halblinken den Gastgebern die Führung brachte. Dieser Treffer brachte die Blau-Weißen nicht in Verwirrung, vielmehr merkte man bei jedem einzelnen vermehrte Anstrengung. Dadurch kam der Sturm zu verschiedenen Aktionen, die eine gewisse Gefährlichkeit in sich bargen. Gegen Ende der ersten Hälfte war es sogar so weit, daß Ebert allein mit dem Ball auf das Tor zusteuerte, aber in beiden Fällen von dem für den ausgebliebenen Schiri eingesprungenen Ersatzmann mit einem unverständlichen Abseits zurück- gerufen wurde.
Nach dem Wechsel spielten sich die Blau-Weißen in eine erfreuliche Form. Besonders die linke Seite schaffte gefährliche Situationen im Strafraum der Gastgeber. In der 60. Minute war es Herrmann (seither BSC. Offenbach), der dem Halbrechten Marklein zentimetergenau vorlegte, so daß der Torerfolg nicht ausbleiben konnte. In die weitere Ueberlegenbeit der Gießener platzte dann der erneute Führungstreffer der Büdinger. Den Blau-Weißen bot sich wenig später eine günstige Gelegenheit in Form eines Elfmeters. Diese günstige Gelegenheit ließ Ebert ungenützt vorübergehen. Bei einem erneuten Angriff der linken Seite machte er feinen Fehler wieder wett und schaffte den Ausgleich. Acht Minuten vor Schluß glückte dann nach einer drückenden Überlegenheit auf einen schulgemäßen Angriff der Siegestreffer, der die in diesem Spiel gezeigten eifrigen Unternehmungen belohnte.
Oie Feier zum 9. November in Gießen.
Eindrucksvolles Gedenken an die gefallenen Helden.
Wie überall im Reiche fand am gestrigen Sonntagvormittag auch in Gießen eine würdige Feierund Gedenkstunde der NSDAP, zur Ehrung der für Deutschlands Freiheit und Größe gefallenen Kämpfer statt. Zu dieser Feier, die für alle Teilnehmer ein starkes inneres Erlebnis wurde, hatte die Kreisleitung Wetterau neben den Angehörigen der Partei und ihrer Gliederungen auch die Hinterbliebenen der im ersten Weltkriege und der im jetzigen großen Ringen gefallenen Helden, ferner die in der NSKOV. und im NS.-Reichskriegerbund vereinigten alten Soldaten sowie eine Reihe weiterer Gäste geladen. Die Gedenkfeier wurde mit einer
Kranzniederlegung am Heldendenkmal auf dem Landgraf-Philipp-Platz eingeleitet. Hier hatten sich unter Führung des Kreisleiters Oberbereichsleiters Backhaus Mitglieder der Kreisleitung und andere Politische Leiter, Vertreter der Wehrmacht und der Polizei, eine Abordnung der alten Soldaten in der NS.-Kriegsopferversorgung und im NS.-Reichskriegerbund sowie weitere Volksgenossen versammelt.
Kreisleiter Oberbereichsleiter Backhaus erinnerte in seiner Gedenkansprache zunächst an den Opfertod der 16 Gefallenen vor der Feldherrnhalle in München am 9. November 1923, die als erste Blutzeugen der Bewegung alles Hingaben für die damals neue Idee, die ihr Leben in die Schanze schlugen, weil sie wußten, daß es nicht darauf an= kommt, daß der einzelne lebt, sondern daß Deutschland lebt. An das große Opfer dieser Männer, das sie für uns alle gebracht haben, müßten wir uns immer erinnern. Er gedachte dann 5es Opfertodes der im weiteren Ringen der Bewegung gefallenen Parteigenossen und der zwei Millionen Gefallenen des ersten Weltkrieges, die ebenfalls um ein neues Deutschland gerungen und den Glauben im Herzen getragen haben, daß dieses neue Deutschland nach einer tausendjährigen Geschichte Wahrheit werden roütfbe. Heute stünden wir wieder in einem gewaltigen Ringen. Unsere Soldaten hätten einen schweren Kampf zu führen gegen Plutokratie und Bolschewismus, die Deutschland und Europa niederringen wollen, damit das Judentum wieder die Macht über alle Völker bekomme. In dieser Stunde gelte unser Gedenken auch der in diesem Kriege gefallenen Kameraden, die ihr Leben gaben für Deutschlands Größe und für den neuen Glauben, den sie im Herzen trugen. Wir wöllen in der Heimat alles tun, um die Front stark zu machen, damit das Blut unserer Gefallenen nicht umsonst gegeben wurde und damit das wahr werde, was der Führer für die 16 Gefallenen vor der Feldherrnhalle festgestellt habe: Und ihr habt doch gesiegt.
Anschließend legte der Kreisleiter einen Kranz am Heldendenkmal nieder.
Oie Gedenkstunde im Gloria-palast.
Nach der Kranzniederlegung brachte die feierliche Gedenkstunde im Gloria-Palast den Höhepunkt der Veranstaltung. Der weite Saal war bis zum letzten Platz besetzt.
Die Feier wurde mit dem Einmarsch der Standarten- und Fahnengruppe eingeleitet. Dann bereicherte das städtische Orchester unter Leitung von Musikdirektor Otto Söllner die Stunde mit der Ouvertüre „Coriolan" von Beethoven. Ein SA.- Mann sprach darauf ein Führer-Wort über die Tat vom 9. November. Der Bauersche Gesangverein unter Leitung von Müsiklchrer Blaß sang nun eindrucksvoll den großen Chor von Arnim Knab „Still vom Sturm der Kanonaden". Ein Angehöriger der Wehrmacht sprach anschließend „Die heldische Feier" von G. Schumann. Das von dem Cbor der SA. und HI. mit Begleitung des SA.-Musikzuges unter Leitung des SA.-Musikzugführers Obersturmführer Herrmann gemeinsam gesungene Lied ,,Der Himmel grau und die Erde braun" leitete über zu der Feieransprache.
Reichsredner Schnellrieder erinnerte in seiner Ansprache einleitend an den 9. November 1923 in München, an dem die wenigen Männer des Führers ihren Glauben bekennen mußten. Alle
kannten nur ein Ziel und eine Verpflichtung: Deutschland. Der Verrat der Reaktion verhinderte den. Marsch für Deutschlands Freiheit. Der Marsch erstarb unter den Kugeln der Reaktion, aber der Glaube blieb, und das war entscheidend. Wenige Jahre später war der Führer dieser Bewegung der Kanzler des deuffchen Volkes. Und nun eroberte sich die Bewegung die Seele des Volkes. Heute, knapp 20 Jahre später, stehen wir zur Verteidigung unseres Lebensrechtes im Kampf gegen eine feindliche Welt. Auch dieser Kampf erfordert Opfer, wie der Weg des deutschen Volkes durch die Geschichte immer ein opferreicher gewesen ist. Die Opfer treffen zwar den einzelnen schwer, aber wenn es um alles geht, um das Höchste, um das Ewige des Volkes, dürfen Opfer uns nicht schrecken. Wir müssen unsere Pflicht bis zum Letzten erfüllen für Deutschland. Daun haben auch diese Opfer ihren Sinn, dann sind sie nicht umsonst gebracht. Der Redner betonte sodann, daß gerade der Tag, an dem vor 19 Jahren die alten Mitkämpfer des Führers marschierten, in uns allen den Glauben dks im Nationalsozialismus geeinten deutschen Volkes stärken muß. Im Nationalsozialismus sei alles enthalten, was wir brauchen, um die deutschen Geschicke zu meistern. An uns liege es, ob in der Welt Recht oder Unrecht, Freiheit oder Unfreiheit herrschen solle, unser Volk sei berufen, der Wett ein neues und besseres Gesicht zu geben Adolf Hitler sei *uns der weit- schauende Führe '. Der Nativnalsozialismus habe die Ideale unseres Volkes auf feine Fahne geschrieben, sie heißen: Ehre, Recht und Freiheit. Dafür kämpfen wir, und dafür lohne es sich, auch das Höchste einzusetzen. Im Geiste der Opferbereitschaft für diese hohen Ideale, gestärkt durch den vom Nationalsozialismus gegebenen Glauben, gehe unser Volk einer großen Zukunft entgegen. In diesem Glauben halte es dem Führer die Treue und erfülle es seine Pflicht.
Hierauf folgte das feierliche Gedenken an die Toten, die ihr Leben für Deutschland Hingaben. Ein Politischer Leiter verlas die Namen der 16 Blutzeugen vor der Feldherrnhalle und lenkte dann die Gedanken hin zu den toten Helden des ersten Weltkrieges, den weiteren Gefallenen der Bewegung und den Opfern des jetzigen Krieges. Ein Hitlerjunge sprach hierauf den Weihespruch ,Hhr heiligen Toten" von Banek.
Nach dem gemeinsamen Lied „Heilig Vaterland in Gefahren" des Chors der SA. und der HI. mit Begleitung des SA.-Mufikzugs unter Leitung von Musikzugführer Herrmann und der vom Städtischen Orchester unter Leitung von Musikdirektor Söllner gespielten „Egmont"°Ouvertüre sprach Kreisleiter Oberbereichsleiter Backhaus ein kurzes Schlußwort. Mit dem Gruß an den Führer, dem gemeinsamen Gesang der Lieder der Nation und dem Ausmarsch der Standarten- und Fahnengruppe fand dann die denkwürdige Feier ihren Abschluß.
Polizeiinspektor a. O. Schmidt 65 Jahre alt.
Am gestrigen Sonntag, 8. November, konnte der Polizeiinspektor a. D. Wilhelm Schmidt in Gießen seinen 65. Geburtstag begehen. Der Jubilar stammt aus Großen-Buseck, wo er am 8. November 1877 geboren wurde. Im Juli 1901 trat er nach seiner Dienstzeit in bcr Kriegsmarine als Schutzmann bei dem Polizeiamt Gießen ein. Hier machte er zunächst Außendienst und fand später zeitweise Verwendung im Dienst der Kriminalpolizei. Am 1. April 1919 wurde er zum Kriminalwachtmeister ernannt, am 15. März 1921 erfolgte seine Ernennung zum Polizeioberwachtmeister mit gleichzeitiger Ueberführung in den Außendienst. Am 1. Januar 1925 wurde er zum Polizeikommissar und am 1. April 1927 zum Polizeiinspektor ernannt. Nach 33jähriger Dienstzeit bei der Gießener Polizei trat er am 1. Juli 1934 in den wohlverdienten Ruhestand.
Seit 1934 stellt Polizeiinspektor Schmidt seine 'Arbeitskraft mit vorbildlichem Eifer ehrenamtlich
Nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden entschlief heute meine liebe Frau, unsre treusorgendc Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Katharine Klos, geb. Nocker
Inhaberin des goldenen Ehrenzeichens der deutschen Mutter
im 72. Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
Wilhem Klos III., Familie Adolf Klos, Familie Heinrich Euler, Margarete Klos und Familie Heinz Brlegel.
Rödgen, Gießen. Baden-Oos, itamburg-Lok- stedt und Wiesbaden.
Die Beerdigung findet Dienstag, den 10. November 1942, um 15 Uhr statt.
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