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tun, dann kennt er den heutigen Kern dieses Volkes nicht, die tragende Kraft nicht, die dieses Volk heute politisch führt, er kennt nicht die Natio­nalsozialistische Partei und ihre gewaltige Organi­sation! (Brausender Beifall.) Er hat auch keine Ahnung von dem, was diese Bewegung seitdem geleistet hat, wie sie durch ihre Leistungen unser Volk erfaßt hat, und wie sie den sozialistischen Ge­danken, befreit von allem internationalen Schwin­del und allen verlogenen Tiraden, in einer Weise verwirklicht hat wie kein anderer Staat..

An jeden Deutschen, der heule im Osten kämpft, kann ich die Frage richten: Sehen Sie sich unsere Einrichtungen an. vergleichen Sie unsere Heim­stätten, unsere Siedlungen, die wir bauen, ver­gleichen Sie unsere nalionalsozialislischen Ein­richtungen mit dem, was Sie nun drüben ge­sehen haben. Vergleichen Sie das Los des deut­schen Dauern mit dem Los des russischen Bauern, vergleichen Sie das alles miteinander und dann sagen Sie mir Ihr Urteil: Wer hat es besser gemacht und wer hat es ehrlicher ge­meint? Sicher ist noch keiner zurückgekehrt, der eine andere Auffassung als die hätte äußern können, daß, wenn überhaupt ein sozialistischer Staat irgendwo in der Verwirklichung begriffen war, dies nur in Deutschland allein geschah.

Gerade das ist aber der Grund, warum diese andere Welt, soweit sie besonders die kapitalistischen Interessen vertritt, gegen uns vorgeht. Es ist ein Konzern, der sich auch heute noch anmaßt, die Welt nach seinen privatkapitalistischen Interessen regieren, dirigieren und, wenn notwendig, auch malträtieren zu können. Wenn z. B. vor wenigen Tagen ein richtiger snobistischer parfümierter Bengel wie dieser Mister Eden (Tosender Beifall) erklärt:Wir Eng­länder, wir haben eine Erfahrung im Regieren" so kann man nur sagen: Im Regieren? Im Aus­beuten, im Ausplündern! Was heißt denn hier Erfahrung im Regieren?", wenn im Frieden in einem Lande, das selber mit 46 Millionen Men­schen 40 Millionen Quadratkilometer der ganzen Erde beherrscht, zweieinhalb Millionen Erwerbs­lose sknd, wo ist hier die Kunst des Regierens oder gar die Kunst des Führens? Es ist nur die Ge­wissenlosigkeit des Ausbeutens. Und wenn dieser selbe Mann dann sagt:Wir haben einen feinen Instinkt für ideelle und materielle Werte " ja­wohl, den haben sie! Die ideellen Werte haben sie überall zerstört und die materiellen Werte haben sie geklaut (Erneuter stürmischer Beifall), und zwar geklaut und sich angeeignet immer nur durch bru­tale Gewalt. Denn in 300 Jahren hat dieses Volk da drüben Staat um Stacst, Volk um Volk, Stamm um Stamm unterdrückt, unterjocht und sich untertan gemacht. Wenn sie wirklich so glänzende Regenten gewesen wären, dann hätten sie jetzt, nachdem das indische Volk den ausdrücklichen Wunsch, sie möchten endlich gehen, geäußert hat, ja gehen können, um dann zu warten, ob sie die Inder nicht wieder zu- rückrufen würden. Sie sind merkwürdigerweise nicht gegangen, obwohl sie so wunderbar zu regieren verstehen.

Und darüber sind sie sich allerdings sehr einig, diese Ausplünderer, ob sie mit einer marxistischen Kappe ober mit einer privatkapitalistischen Maske Herum­laufen. Nein, meine Freunde, regieren kön­nen sie nicht! Sie können nur die Völker sich unterwerfen und dann verelend en lassen. Ein Haufen, allerdings sehr reicher Leute jüdischer und nichtjüdischer Auskunft, bestimmt hier dcks Schick­sal der Welt.

Deutschland selbst hat ja ein Beispiel von der Art bekommen, wie diese Leute regieren. Als im Jahre 1918 das Reich zusammenbrach, da wandte fick das verblendete deutsche Volk in seinem naiven Glauben an diese Leute, in der Hoffnung, es könnte von ihnen vielleicht ein Weg gezeigt werden, der es aus seiner Not wieder herausführen würde. Es war das demokratische Deutschland, nicht das natio­nalsozialistische. Denn wir wären ja gar nicht ge­kommen, wenn dieses demokratische Deutschland nicht in solcher Weise ausgeplündert und ausgepreßt worden wäre. Sie haben sich damals bemüht, aus Deutschland ein zweites Indien zu machen, und es ist ihnen zum großen Teil auch gelungen.

Sie haben es beispielsweise fertiggebracht, daß sieben Millionen Männer keinen Verdienst mehr hatten und weitere sieben Millionen Halbarbeiter waren. Sie haben es fertiggebracht, daß man Hun­derttausende von Bauern von ihren Höfen ver­trieben hat, daß Handel und Verkehr zum Still­stand kamen und von irgendeiner sozialen Fürsorge keine Rede mehr sein konnte. Und wenn erst dieser Oberstrolch ich kann ihn nicht anders bezeichnen Roosevelt daherkommt und erklärt, er müsse durch amerikanische Methoden Europa retten, so kann ich nur sagen: Der Herr hätte gefälligst sein eigenes Land retten sollen! Dann hätte er nicht den Krieg zu beginnen brauchen! Es wäre zweckmäßiger gewesen, seine dreizehn Millionen Er­werbslosen zu beseitigen. Aber er tat es nicht, weil er mit seinen inneren Problemen nicht fertig wurde und weil er genau so wie sein britischer Verbün­deter immer nur auf Raub ausging: nicht auf ideelle Werte, sondern auf materielle Werte: denn ideelle Werte weiß er noch weniger zu schätzen als ein Engländer. (Brausender Beifall.)

Aus dieser Regierungskunst unserer Gegner und ihren grauenhaften Folgen in unserem demokrati­schen Deutschland ist die n a t i o n a l s o z i a l i st i - scheBewegung allmählich entstanden. Hätten sie nämttch Deutschlaick damals wirklich glücklich ge­macht, dann hätten wir ja keine Veranlassung und ich keinen Grund besessen, mich Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat uno Jahr für Jahr dieser Arbeit zu widmen. Denn das wissen ja auch alle meine alten Mitkämpfer: Ich habe damals nicht auf der faulen Haut gelegen, ich habe nicht hier und da einmal in einem feinen Klub gesprochen und mich hier und da einmal vor einen Kamin gesetzt, um eine Plauderei zu veranstalten. Ich bin damals herumgepilgert, kreuz und quer durch die deutschen Lande, von oben nach unten und von Osten nach Westen und habe mich abgerackert, nur um mein Volk wieder aus dieser Not zu erlösen, in die diese Regenten des internationalen Kapitalis­mus es gestürzt hatten. Wir wollten diese Verschwö- .rung von Juden, Kapitalisten und Bolschewisten be­seitigen, und wir haben sie endlich auch beseitigt. Aber kaum waren sie in Deutschland gestürzt, oa begann die andere Welt uns sofort wieder wie vor 1914 einAUfreifen.

Damals war es das kaiserliche Deutschland, jetzt ist es das nationalsozialistische. Damals war es der Kaiser, jetzt bin ich cs. Nur ein Unterschied ist: Das damalige Deutschland war theoretisch kaiserlich, prak­tisch jedoch völlig in sich zerfallen. Der Kaiser von damals war ein Mann, dem jede Stärke im Wider­stand gegen diese Feinde fehlte,

in mir aber haben sie nun einen Gegner gegen­über, der an das Workkapitulieren" überhaupt nicht denkt! (Stürmischer,

vergossen

as sagt Spanien?

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ist, für welches französisches Blut schon wurde. Die Ehre verlangt es."

Berlin, 8. Nov. (DNB.) Der räuberische Ueber- fall der von Roosevelt und Churchill entsandten Landungstruppen auf das franrösifche Kolonialreich in Nordafrika widerspricht jedem Völ­kerrecht. Trotzdem hat es der Präsident der Ver­einigten Staaten Roosevelt fertiggebracht, in einem Aufruf an die Bevölkerung Frankreichs es so dar­zustellen, als wenn seine Soldaten als Befreier dort eindringen wollten.Wir kommen zu euch, um den grausamen Angreifer zurückzutreiben, der euch das Recht der Selbstverwaltung nehmen möchte", behauptet der Kriegsverbrecher.Wir kommen zu euch einzig und allein, um eure Feinde niederzu­schlagen und zu vernichten", behauptet zynisch Roo­sevelt. Dem muß man entgegenhalten, daß von deutscher oder italienischer Seite niemals seit Beginn des .Krieges versucht worden ist, in den französischen Kolonien in Afrika Fuß zu fassen, ge­schweige denn, daß sich Deutschland und Italien in die französische Selbstverwaltung irgendwann ein­zumischen versucht haben. Noch unverschämtev ist die Behauptung Roosevelts, die amerikanischen Trup­pen kämen im ^Tarnen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit eine Phrase, deren Inhalt sich selbst widerlegt, da die Bewohner der afrikanischen Küste am eigenen Leibe verspüren, mit welcher Brüderlichkeit" die USA.-Truppen ihre Bomben­angriffe auf die friedliebenibe Bevölkerung unter­nommen haben.

Gleichermaßen verlogen wie die Botschaft Roose- vells ist eine Erklärung, die das Londoner Au­ßen a m t herausgegeben hat. Hierin heißt es, daß die Regierung seiner Majestät in jeder Hinsicht die Erklärung Roosevelts unterstreicht. Das Vorgehen werdeunter voller Mitarbeit und mit jeder Un­terstützung" durch die britische Regierung durchge­führt. Die Vereinigten Staaten und England, Roo­sevelt und Churchill haben also Hand in Hand nach bewährter Methode wieder einmal einen durch nichts gerechtfertigten brutalen Angriff auf den früheren Bundesgenossen Frankreich unternommen und scheuen sich nicht im geringsten, diese Tatsache der Weltöffentlichkeit mitzuteilen.

Prado, 20 km von Madrid entfernt, hatten die Be­sprechungen schon in den frühen Sonntagmorgen­stunden begonnen. Nacheinander kamen der Außen­minister Gras Jordana, der Heeresminister Assencio und andere Persönlichkeiten, die zur Zeit keine öffentlichen Aemter bekleiden. Der britische Botschaf­ter Sir Samuel Hoare hat dem spanischen Außen­minister eine Note überreicht. Darin werden Ver­sicherungen abgegeben, daß man britischerseits kei­nerlei Absichten auf spanisches Hoheitsgebiet hatte und eine Aufrechterhaltung der bisherigen Beziehun- gen zu Spanien wünsche.

Unruhe in Lissabon.

Lissabon, 9. Nov, (Europapreß.) In ameri­kanischen Kreisen Lissabons äußert man sich ent­täuscht darüber, daß die Franzosen nicht nur diplo­matisch, sondern auch militärisch energi sch Md er­stand leisten. Man hatte anscheinend angenommen, daß der französische Widerstand schon nach den er- ten Stunden zusammenbrechen werde. In Portugal elbst haben die englischen und amerikanischen 23er« 'icherungen, daß man die Integrität Portugals und einer atlantischen Besitzungen zu respektieren ge­willt sei, nicht überzeugt. In den letzten zwölf Stun­den wurde zwischen der portugiesischen und spani­schen Regierung ein intensiver Meinungsaustausch ein geleitet, es scheint keinesfalls ausgeschlossen, daß General Franco oder sein Außenminister Jordana in der nächsten Zeit eine Zusammenkunft mit Mi­nisterpräsident Salazar haben werden.

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Verlogene Phrasen können den Rechlsbrnch nicht rechtfertigen.

Roosevelts Rechtfertigungsversuch des Ueberfalls auf Algier.

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Oie Auffassung in Madrid.

Madrid, 8. Nov. (Europapreß.) Die Nachricht von dem britisch-nordamerikanischen Angriff auf Französisch-Nordafrika wird von der spanischen Presse kommentarlos veröffentlicht. Damit ist die spanische Haltung den Ereignissen gegenüber gekenn­zeichnet. Vorläufig legt man sich in der spanischen Hauptstadt die größte Zurückhaltung auf. In Ma­drid dürfte man der neuen Entwicklung gegenüber vor allem den Wunsch hegen, Zeit zu gewinnen. In der Tat ist es der spanischen Regierung schlecht möglich, die Lage in Nordafrika ausschließlich von der spanischen Perspektive zu betrachten. Schon aus militärischen Erwägungen heraus muß Spanien das Problem der Sicherheit Nordafrikas zusammen mit anderen Interessen ins Auge fassen. Die Tatsache, daß Marschall Petain zur Verteidigung aufge­rufen hat, wird in Madrid selbstverständlich begrüßt. Es fehlt zwar nicht an Stimmen, die ihr Miß­trauen dem französischen Verteidigungswillen gegen­über kundtun, in maßgebenden Kreisen aber wird jeder Faktor, der 3ur Verteidigung Nordafrikas beiträgt, als Pofittvum bewertet. Man dürfte es von der weiteren Entwicklung abhängig machen, inwieweit eine spanisch-französische Zusam­menarbeit zur gemeinsamen Verteidigung Afrikas notwendig wird. Bekanntlich ist eine solche Zusam­menarbeit durch widersprechende spanisch-französische Interessen in Nordafrika einigermaßen erschwert.

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Der spanische Staatschef hatte einen Kabinettsrat für Sonntag, 17 Uhr, anberaumt. In feinem Schloß

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uns dann bereits vernichtet. Dann wendet sich das Blatt und sie sind wieder ganz betrübt und nie* deraedrückt. Ich darf nur auf ein Beispiel Hin­weisen: Wenn Sie den sowjetischen Heeresbericht seit dem 22. Juni 1941 studieren, dann werden Sie jeden Dag folgendes lesen:Kämpfe unbedeutenden Charakters" ober auchbedeutenden Charakters". Sie haben immer bas Dreifache an deutschen Flug, zeugen ab geschossen. Die Zahl der von ihnen an­geblich versenkten Tonnage in der Ostsee ist bereits größer als die gesamte Tonnage, die Deutschland überhaupt vor dem Kriege besaß. Sie haben so viel Divisionen von uns vernichtet, wie wir gar nicht aufstellen können. Dor allem aber: Sie kämpfen immer am gleichen Platz. Hier und da' sagen sia dann bescheiden nach vierzehn Tagen:Wir haben- eine Stadt evakuiert". Mer im allgemeinen kämp­fen sie seit dem 22. Juni am gleichen Platz immer erfolgreich: immer werden wir zurückgeschlagen« und sind bei diesem fortgesetzten Zurückschlagen! jetzt langsam bis zum Kaukasus gekommen. (Brau­ender Beifall.) Ich sagelangsam"; ich möchte das für meine Gegner sagen, nicht für unsere Soldaten. Denn was unsere Soldaten an Tempo hier zurück* gelegt haben, ist gigantisch. Auch das, was in diesem 2 ah re wieder zurückgelegt wurde, ist gewaltig und geschichtlich einmalig.

Daß ich die Sachen nun nicht mehr so machte, wie die anderen es gerade wollten ja, ich über­lege mir eben, was die anderen wahrscheinlich glauben, und mache es dann grundsätzlich anders. Wenn also Herr Stalin erwartet hat, daß wir in ber Mitte angreifen ich wollte gar nicht in der Mitte angreifen, nicht nur deswegen nicht, weil viel­leicht Herr Stalin daran glaubte, sondern weil mir daran gar nicht so viel lag. Ich wollte zur Wolga kommen, und zwar an einer bestimmten Stelle, an einer bestimmten Stadt. Zufälligerweise trägt sie den Namen von Stalin selber. Aber denken Sie nur uicht, daß ich aus diesem Grunde dorthin marschiert bm sie könnte auch ganz anders heißen, fon* )em weil dort ein ganz wichtiger Punkt ist. Dort chneidet man nämlich 30 Millionen Tonnen Verkehr ab, darunter fast 9 Millionen Tonnen Oelverkehr. Dort floß der ganze Weizen aus diesen gewaltigen Gebieten der Ukraine und des Kubangebietes zu* ammen, um nach Norden transportiert zu werden. Dort ist das Manganerz befördert worden; dort war em gigantischer Umschlagplatz. Den wollte ich nehmen und wissen Sie, wir sind bescheiden, wir haben ihn nämlich! Es sind nur noch ein paar ganj kleine Plätzchen da. Nun sagen die anderem ^Warum kämpfen Sie dann nicht schneller?" liieil ich dort kein zweites Verdun haben will, fon. bern es lieber, mit ganz kleinen Stoßtrupps mache. Die Zett spielt dabei gar keine Rolle. Es kommt

Te5r bie Wolga hoch. Und das ist das Entscheidende. (Tosender Beifall.)

Sie haben uns auch den Vorwurf gemacht wa­rum wir bei Sewastopol so lange warteten. roJk miyix ld) "Uch dort nicht ein gigantisches Massenmorden ansetzen wollte. Aber Sewastopol ft1** Harid gefallen, und die Krim ist in

chill. Churchill sagt, wir, der Reichsmarschall und ich, hätten in der letzten Zeit weinerliche Reden ge­halten. Wenn ich einem eine links und rechts hinein- schlage und er sagt bann:Sie sind ein absoluter Defaitist" dann kann man sich mit ihm nicht unterhalten. (Tosende Heiterkeit und jubelnder Bei­fall.) Mir ist seit dem Jahre 1939 überhaupt nicht weinerlich" zumute. Ich war allerdings vorher sehr traurig, denn ich habe ja alles getan, um den Krieg 3U vermeiden. In diesen Tagen hat Sven Hedin ein Sud) herausgegeben, in dem er dankenswerterweise mein damals den Enaländern übermitteltes Angebot furbie Polen,wörtlich zitiert. Ich habe eigentlich ein Frösteln gefühlt, als ich dieses Angebot wieder durch­gelesen habe, und ich kann nur der Vorsehung dan- kkn, daß sie das alles anders geleitet hat, danken außerdem, was ich seitdem nun weiß. Denn wenn damals dieses Angebot angenommen worden wäre, bann wäre wohl Danzig deutsch, aber im übrigen alles noch beim alten geblieben. Wir hätten uns unseren sozialen Aufgaben gewidmet, hätten ge­arbeitet, unsere Städte verschönt, Wohnungen unb Straßen gebaut, Schulen eingerichtet, mir hätten einen richtigen nationalsozialistischen Staat auf- gebaut, unbx mir hätten dann natürlich wahrschein­lich weniger für die Wehrmacht ausgegeben. Und eines Tages wäre dann das Ungewitter aus dem Osten losgebrochen und wäre über Polen hinweg, T uns versehen hätten, weniger als 100 oder 50 Kilometer östlich von Berlin gestanden.

Daß das nicht so kam, verdanke ich den Herren, die damals mein Angebot ablehnten. Al­lerdings vor drei Jahren konnte ich das auch noch nicht ahnen. Vor drei Jahren, als der Polenfeldzug ui Ende war, wollte ich noch einmal die Hand <$um Frieden bieten, der diesen Gegnern ja nichts gekostet haben würde. Sie wissen, man hat es abgelehnt. Ich roar gezwungen, noch einen weiteren und noch einen Fewzug zu fuhren. Im Jahre 1940 habe ich es bann nod) einmal versucht, die Hand zum Frieden zu bie- ten. Es wurde wieder abgelehnt. Damit war für mid) ber Fall erledigt. Jedes Friedensangebot wurde von unseren Gegnern als Schwäche ausgelegt und daher eigentlich zu ungunften des Deutschen Reiches ausgewertet. Somit wäre es »pflichtvergessen ge- mejen, noch einmal etwas Derartiges zu versuchen. Ich war mir klar: Jetzt gibt es nur eins: einer Nfutz fallen, entweder wir oder sie! Wir werden nicht fallen, folglich fallen die anderen! (Tosender Beifall.) 'oie werden sich erinnern, meine alten Mitkämpfer, mie oft ich genau so meine Hand den inneren Gegnern entgegengestreckt habe. Wie 'lange

minutenlanger Beifall.) Es roar immer, schon als ich ein Knabe roar, meine Angewohnheit damals vielleicht eine Unart, aber im großen doch vielleicht eine Tugend das letzte Dort zu behalten. (Wieder bricht brausen­der Beifall los.) Und alle unsere Gegner können überzeugt sein: Das Deutschland von einst hat um % 12 die Waffen niedergelegt ich höre grundsätzlich immer erst fünf Minuten nach 12 auf! (Der tosende Beifall der allen Kampf­gefährten steigert sich zu einer großen Ovation für den Führer.) Das haben vor zehn Jahren meine inneren Gegner tennengelernt. Sie hatten alle Macht auf- ihrer Seite, und ich roar ein einziger Mann mit einem kleinen Häufchen von Anhängern. Und heute muß ich sagen, der Glaube unserer äußeren Gegner, uns durch diese ihre Macht erdrücken zu können, ist schon fast lächerlich, denn in Wirklichkeit sind ro i r heute die Stärkeren. Wenn ich die Zahl der Menschen zusammenrechne, die heute in un­serem Lager sind und in unserem Lager fämpf- fen und arbeiten, dann übertrifft das die Zahl derjenigen, die gegen uns ihre Stellung bezogen habey. Das ist gar kein Vergleich mehr mit der Situation von damals.

Unb es kommt noch etwas anberes hinzu. Heute wirb dieser Kampf militärisch geführt. Wir haben, meine Parteigenossen, hier eine gewaltige deutsche Geschichte hinter uns. Die Engländer sagen, sie hätten noch keinen Krieg verloren. Sie haben viele Kriege verloren, aber sie haben in jedem Krieg bis zu ihrem letzten Verbündeten gekämpft. Das ist richtig, unb bas unterscheibet die englische Art der Kriegführung von der unseren. Ich brauche nur einen Heroen aus unserer Vergangenheit herauszugreifen und dessen Schicksal mit unserem Schicksal zu vergleichen. Einem Friedrich dem Großen stand tatsächlich in seiner schlimmsten Zett eine Koalition von 54 Mil­lionen gegen rund 3,9 Millionen gegenüber. Wenn ich heute unsere Stellung mit ber'feinen vergleiche, die überall weit über die Grenzen vorgeschobenen Bastionen unserer Truppen, bann muß ich schon sagen: Sie sind schon ganz blöde, wenn sie sich ein- bilben, daß sie jemals Deutschland zerschmettern können, und vor allem, daß sie mir vielleicht durch irgend etwas imponieren könnten! Ich weiß ganz genau, baß der Kampf em sehr schwerer ist.

Das ist vielleicht auch ber Unterschieb zwischen mir und, sagen wir einmal einem Mann wie Chur-

sie bemüht, was habe sch alles getan, um eine ver« nünftige Verständigung herbeizuführen. Erst nach­dem es vergeblich roar, entschloß ich mid), zu den Mitteln zu greifen, die allein, wenn die Vernunft zu schweigen beginnt, in dieser Welt sich durchzu­setzen in der Lage sind. Das waren unsere SA. und iji,. Und endlich kam die Stunde, da wir mit diesen Gegnern fertig geworben sind, unb zwar wie! Die. ser Kampf im Innern ist vielleicht nur scheinbar leichter gewesen als ber Kampf nach außen.

In Wirklichkeit sind die Männer, die einst den Kampf im Innern führten, auch die Kämpfer nach außen gewesen und sind heute wieder die Kämpfer im Innern und nach außen. Denn, meine Partei­genossen, das ist für uns Nationalsozialisten ein Grund, stolz zu sein als das bürgerliche Deutsch­land einst kämpfte, das aus Marxisten, Bürger­lichen, Zentrümlern und so weiter zusammengesetzt war, da sind um nur ein Beispiel zu erwähnen im Lause des Krieges von den ReichstaHcabge- ordneten bei über zwei Millionen Toten zwei Ab­geordnete gefallen, ber nationalsozialistische Reichs, tag hat bisher, ich glaube bereits 39 feiner Mit­glieder auf dem Felde gelassen, bei einer Z<chl von kaum 350 000 Toten im gesamten. Das ist doch ein anderes Verhältnis! Unb wenn ich das Verhältnis ber Parteigenossen rechne, dann muß ich sagen: Ueberall, wo meine SA.-Männer, wo die Partei­genossen oder wo die ^-Männer an der Front stehen, erfüllen sie vorbildlich ihre Pflicht. (Brau­sender Beifall.) Auch hier hat sich das Reick ge­ändert. Wir kämpfen ja auch mit einer anderen Erkenntnis. Wir wissen, welches Schicksal uns be- vorstehen würbe, wenn die andere Welt siegreich sein sollte. Weil wir dieses Schicksal genau kennen, gibt es hier auch nicht den leisesten Gedanken an irgendein Kompromiß. Wenn die Herren von Zeit zu Zeit sagen, es sei wieder ein Friedensangebot von uns unterwegs so erfinden sie das nur al­lein, um ihren eigenen Leuten wieder etwas Mut zu machen. Von uns gibt es kein Friedens­angebot mehr. Das letzte ist im Jahre 1940 ausgesprochen worden. Es gibt jetzt nur noch eins, und das heißt Kampf! Genau fo wie ich von einem gewissen Augenblick an auch dem inneren Gegner sagte, mit euch kann man sich also nicht friedlich verständigen, ihr wollt bie Gewalt, folglich werdet ihr sie jetzt bekommen! Und diese inneren Gegner, sie sind beseitigt worden!

Auch eine andere Macht, die einst in Deutschland sehr gegenwärtig roar, hat unterdessen die Erfahrung gemacht, daß die nationalsozialistischen Prophe­zeiungen keine Phrasen sind. Es ist die Hauptmacht, der wir alle das Unglück verdanken: das inter­nationale Judentum! Sie werden sich noch der Reichstagssitzung erinnern, in der ich erklärte: Wenn das Judentum sich etwa einbildet, einen inter­nationalen Weltkrieg zur Ausrottung ber eure» väischen Rassen herbeiführen zu können, bann wird oas Ergebnis nicht die Ausrottung der europäischen Rassen, sondern die Ausrottung des Judentums in Europa fein! Man hat mich immer als Propheten . ausgelacht. Von denen, die damals lachten, lachen heute Unzählige nicht -mehr, und die jetzt noch lachen, werden es vielleicht in einiger Zeit auch nicht mehr tun! (Beifall.) Diese Erkenntnis wird sich über Europa hinaus über die ganze Welt per« breiten, das internationale Judentum wird in feiner ganzen dämonischen Gefahr erkannt werden, dafür werden wir Nationalsozialisten sorgen. In Europa ist diese Gefahr erkannt, und Staat um Staat schließt sich unseren Gesetzgebungen an.

So gibt es in diesem gewaltigen Ringen ohnehin nur eine einzige Möglichkeit: die des restlosen Erfol» aes. Und es bleibt nun nur die Frage, ob überhaupt Gründe vorhanden sind, an diesem Erfolg zu zwei­feln. Wenn man die Propaganda unserer Gegner verfolgt, bann kann man sie nur mit dem Ausdruck Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt bezeichn nen. Der kleinste Erfolg irgendwo und sie schie­ßen förmlich Purzelbäume vor Freude. Sie haben

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petain gibt Befehl zum Kampf

Vichy, 8. Nov. (Europapreß.) Präsident Roose­velt richtete eine Botschaft an den Staatschef, Marschall Petain, in ber er diese Aggression zu rechtfertigen sucht. Dieses ist die Antwort, die chrn der Marschall von Frankreich erteilt hat: Mit Entsetzen und Trauer habe ich in dieser Nacht die Kunde von ber Aggression Ihrer Truppen gegen Nordafrika vernommen. Ich habe Ihre Botschaft ge­lesen. Sie rufen dort Vorwände an, die durch nichts gerechtfertigt werden. Sie schreiben Ihren Feinden Absichten zu, die sie niemals in Handlungen umgewandelt haben. Ich habe immer erklärt, daß mir unser Reichver­te i d i g e n würden, wenn es angegriffen würde. Sie wußten auch, daß wir es gegen jeden An­greifer verteidigen würden, wer es immer auch sein möchte. Sie wußten, daß ich mein Wort halten würde. In unserem Unglück, als wir um den Waf­fenstillstand baten, hatten wir unser Reich bewahrt, und Sie sind es, der im Namen eines Landes, mit dem uns so viel Erinnerungen und Bande ver­knüpfen, die grausame Initiative ergriffen hat. Frankreich und seine Ehre stehen auf dem Spiel. Wir sind angegriffen worben. Wir werden uns verteidigen. Das ist der Befehl, den ich erteilt habe."

Die Regierung gab am Sonntagmorgen ein Kom­munique heraus, in dem es heißt:

Wir verlangen von den Franzosen, daß sie sich nicht durch gewisse ausländische Rundfunksender mißbrauchen lassen. Die Regierung wird euch von den Ereignissen auf dem laufenden halten. Die Ant­wort des Marschalls an Präsident Roosevelt schreibt jedem seine Pflicht vor. Disziplin, Ruhe und E i n g k e i t sind notwendig. Admiral D a r I a n steht auf seinem Platz. Frankreich kannte andere Prüfungen. Es wird derjenigen gegenüber Front machen, die uns durch ein Land auferlegt worben