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[92. Jahrgang Ur. 185 ©ricöetnt lagnch, außer Sonntags und feiertags

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Serttsvrechamchluß 2251 Drahtanschrift ,Anzeiger" PosÜ ckeck 1168« s>ranks./M.

Samstag. 8.Somitag, y. August 1942

JBP? d M AW* 9 Samstag, 8./^

Gietzener Anzeiger

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vrühlsch e Universttätrdruckerei H. Lange General-Anzeiger für Oberhessen Gießen, Schulstrahe 7-9

Dokumente der Ltnwahrhafiigkeii.

Die angloamerikanisch-sowjetische Lügenpresse im Gcheinwerfer.

Berlin, 7.August. (DNB.) wir geben im fol- gendeu eine Gegenüber st ellung von Pres­se stimm en aus dem englischen, amerikanischen und sowjetischen Lager vom Mai d. 3. bis heute, die den erschütternden Grad der Verwirrung auf­zeigen, den diese demokratischen und bolschewistischen Lriegsgerüchterstattungsorgane nunmehr erreicht haben. Die Zitate, die in beliebiger Zahl vermehrt werden könnten, sind ein Dokument grotesker, aus der Angst geborener Verdummung.

Kurzschluß im Aelher.

Londoner Rundfunk": (15.5. 42)Durch den Vorstoß der Streitkräfte des Marschalls Tirno- schenko wurde die deutsche Offensive vollkommen ausgelöscht."

Londoner Rundfunk": (1.8.42)Es ist eine Tat- fadje, daß die russischen Truppen an keiner Stelle der deutschen Offensive standhalten, sondern sich im­mer weiter zurückziehen."

heute schwach morgen Schwung.

Ti m e s" : (23. 5. 42)Der Widerstand der deut­schen Wehrmacht wird ständig schwächer."

Times" : (20.7.42)Die deutsche Offensive ist weiterhin voll im Schwung."

Himmelhoch lügend zu Tode erschreckt.

Reuter": (15.5.42)Obgleich die Deutschen ihre letzten Reserven in die Schlacht geworfen haben, ist es ihnen nicht gelungen, den russischen Vormarsch auf Charkow aufzuhalten."

Reuter" : (1.8. 42)Rußland hat bereits zuviel Land, zuviel Rohstoffquellen, Industriezentren und Fabriken verloren. Die Sowjetregierung ist sich durchaus klar über den Ernst der Gefahren."

Der hat nun Gehirnerweichung?

Amerikanischer Sender Schenec- t ady" : (22. 5. 42)Der russische Vorstoß bei Char­kow scheint die deutschen Gehirne verwirrt zu ha­ben."

Amerikanischer Sender Schenectady" : (27.7. 42) Der deutsche Vorstoß über den Don gewinnt an Geschwindigkeit. Der deutsche Vorstoß in Richtung auf die Wolga scheint noch gefährlicher zu fein."

Gebrochener widerstand aber große Fortschritte.

Sender Columbia, Neuyork (17.5. 42):Der Widerstand der Deutschen bei Charkow ist nun endgültig gebrochen."

Sender Eolnmbia, Neuyork (2.8.42):Es ist nicht zu verhehlen, daß die deutsche Armee große Fortschritte gemacht hat."

Kopflose Flucht am Kaukasus.

Sender D a v e n t r y" (19. 2. 42):Die künf­tige Offensive der Sowjets wird keinen deutschen Rückzug bedeuten, sondern zu einer geradezu kopf­losen Flucht führen."

Sender Daventry"- (5.8.42):Bedauerlicherweise müssen wir täglich von neuen deutschen Erfolgen und dem Näherkommen der Hitler-Divisionen an den Kaukasus hören."

Durchbruch der Wahrheit.

Iswe st i j a" (22. 5.42):Die russischen Trup­pen durchbrechen fortlaufend die deutschen Verteidi­gungslinien."

Iswestija" (2.8.42):Das sowjetrujfische Volk folgt mit Beunruhigung und Angst dem Durchbruch der deutschen Armeen."

Die rote Drehbühne.

Roter Stern" (15.5.42):Die Streitkräfte des Marschalls Timoschenko haben den Deutschen vor Charkow eine gewaltige Niederlage zugefügt."

Roter Stern" (30. 7. 42):Die Rote Armee kann sich nicht weiter zurückziehen, ohne das Schick­sal des Landes und des Volkes einer tödlichen Ge­fahr auszusehen."

Gestern noch aus stolzen Rossen...

Tagesbefehl Stalins an die Sowjet­truppen (24.2.42):Die berühmte deutsche Armee erleidet Niederlage auf Niederlage. Unter den Schlägen der Roten Armee zieht sie sich nach Westen zurück und klammert sich an jedes Stückchen Boden. Dies ist zwecklos, denn die Initiative gehört unserer Armee. Bald wird die Rote Armee den Feind von Leningrad, Weißrußland, Litauen, Lettland, Est­land, Karelien und der Krim verjagen."

Aus dem Tagesbefehl Stalins an die Sotvjef- kruppen: 28.7.42.Solbaten und Offiziere! Ihr müht sterben oder kämpfen *bis zum letzten wann Sieg oder Tod! Der Feind dringt immer weiter vor. Er fällt in das Innere der Sowjetunion ein und bemächtigt sich neuer Gebiete. An den Pforten des Rordkaukajus wird gekämpft. Die Deutschen bringen nach Stalingrad und an die Wolga vor. Ein weiterer Rückzug ist gleichbedeutend mit unfe. rem Untergang. ,Richt einen Schritt zurück' muß von nun an unsere Parole sein!"

Verspekuliert.

New York S) er alb Tribüne" (23. 6. 42): heute steht fest, daß sich Hitler endgültig verspeku­liert hat, und zwar sowohl hmsichtüch der Stärke der sowjetischen Waffen, als auch hinsichtlich der allgemeinen Kriegsentwicklung."

New York Post" (5.8.42):Die Vereinigten Staa. len und England stehen unmittelbar in Gefahr, die­sen Krieg zu verlieren. Durch den Vorstoß gegen den Kaukasus wird die Sowjetunion nicht nur von der Ölversorgung abgeschnitten, sondern Hitler kann auch in den Stand verseht werden, den Krieg zu gewinnen."

Katastrophe am Horizont.

Sender London (28.5.42):Am Horizont zeichnet sich deutlich der sichere Endsieg der Alliier- ten ab."

Sender London (5.8'42):Die Lage der Russen ist katastrophal."

O bitteres Schicksal!

Londoner Nachrichtendien st (9. 6. 42): Das schicksalhafte Jahr 1942 wird dem deutschen Oberkommando die schwärzesten Tage bringen. Und es ist wahr, die Deutschen sehen das Kommende mit Furcht herannahen."

Times" (20.7.42):Die vergangene Woche war die schwerste und furchtbarste des ganzen Jah­res."Sunday Expreß" (20.7.42):Unsere bitterste Stunde ist jetzt gekommen."

war der wahre Kern der angeblichen nordamerika-

5 Dtri Es ist in den nordamerikonischen Zeitungen und Weitschriften immer sehr viel die Rede von der

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trug an Indien zu verüben. Roosevelt hat damals alle erdenklichen Anstrengungen unternommen, um die indischen Politiker zu einer bedingungslosen

geleugnet. Als nämlich vor einem Jahr sich erneut die Hindu Maha Sabha nach der Atlantik-Erklärung an ihn mit der Frage wandte, ob er bereit sei, eine Garantie-Erklärung dafür abzugeben, daß Indien innerhalb Jahresfrist nach Kriegsende seine volle Freiheit erhalten werde, schwieg Roosevelt aber­mals. Die von ihm geheiligten Grundsätze sollten auf Indien nicht angewandt werden, was kurz darauf auch Churchill bestätigte, als er amtlich erklärte, die Atlantik-Charta könne auf Indien wegen derdort vorliegenden besonde­ren Verhältnisse" nicht anerkannt werden.

Diesebesonderen Verhältnisse" wurden für die Weltöffentlichkeit so recht sichtbar, als der Anglo- bolschewist Cripps versuchte, einen neuen De-

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icht in -setzten i Amts-- lNg M' hrvei-

Wreunoschaft der USA. zu Indien gewesen, es war | vch viel private und öffentliche Anteilnahme zu iüren, aber Washington hat stets dafür gesorgt, Wiß in der Praxis einzig und allein der britische errschaftsanspruch also die brutale nechtung und Ausbeutung unterstützt wurde. !as ging schon aus der Atlantik-Charta her- ror, die am 13. August 1941 von Roosevelt und Churchill in einem versteckten Winkel des Atlantiks rröffenllicht wurde, und dessen zweiter Punkt im Original lautete:The desire to see no territorial dianges that do not accord with the freely ex- tressed wishes of the peoples concerned. Also: eine territoriale Abänderung, die icht mit dem freien Willen der betreffenden Völker ibereinstimmt! Wir wollen einmal sehen, was es \ bezug auf die Politik des Weißen Hauses mit dieser den Nordamerikanern seit ihrer Unabhängig- kntserklärung scheinbar so sehr am Herzen liegen­denFreiheit der unterdrückten Völker" auf sich hat.

Von der Jahrhundertwende an bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges find nordamerikanische Publizisten und Schriftsteller nicht müde geworden,

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Die USA. und Indien

Von unserem B.-Berichterstatter.

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Berlin, 7. August. (DNB.) Die deutschen und rumänischen Truppen drangen ostwärts des 2j j o w s ch e n Meeresmit beträchtlicher Geschwin­digkeit in Verfolgung des zurückweichenden Feindes nach Süden vor. Wie an den vorangegangenen Tagen wurden auch am Donnerstag von der Infan­terie trotz zahlreicher Einzelgefechte gegen den plan­los Widerstand leistenden Feind als Tageslei- stung 5 0 Kilometer und mehr in Eilmär­schen zurückgelegt. Dadurch gelang es deutschen schnellen Abteilungen im Handstreich die Stadt T i - mosche wskaja zu nehmen. Bei den Kämpfen des Vortages wurde in Tichorezk ein bei einem Gegenstoß von den Bolschewisten eingesetzter Pan­zerzug mit sechs Kanonen und acht schwer ge­panzerten Maschinengewehrtürmen völlig ver­nichtet.

Zwischen unterem Don und Sal wurde der Angriff deutscher und rumänischer Truppen in teilweise harten Gefechten gegen eilig in den Kampf geworfene feindliche Kräfte fortgesetzt. Die Bolsche­wisten wurden aus ihren tief gestaffelten Auffang­stellungen herausgeworfen und weiter zurückge- drückt. Zwischen den deutsch-rumänischen Angriffs­spitzen und Stalingrad wurden acht Transportzüge der Bolschewisten vernichtet. Südlich des unteren Don brachten Jäger 78 Flugzeuge zum Absturz. Drei'weitere wurden durch Flakartillerie abgeschos- sen.

Nördlich des Kuban-Flusses versuchte eine durch überholende Verfolgung ab geschnittene feindliche Kräftegruppe nach Osten auszubrechen. Im konzentrischen Angriff wurde die Masse einer bol­schewistischen Schützendivision hierbei aufgerieben. Tausende von Gefangenen sowie zahlreiche Geschütze wurden eingebracht. Bei der Säuberung des Rau­mes nördlich des Kuban wurden weitere versprengte bolschewistische Truppenteile vernichtet ober ge-

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|2)er durch Roosevelt verschuldete und vorsätzlich Htrbeigeführte K r i e g m i t I a p a n hat diese hal- ftnq der nord amerikanischen Politik, die so yeuch- jVisch stets mitSympathie",Freundschaft und -.Anteilnahme" umschrieben wird, in aller wünschens- vrrten Deutlichkeit bestätigt. Wir sprachen eingangs bereits von den gescheiterten Missionen der von ^osevett am laufenden Band entsandten Sonder- Ktschafter und Kommissare, die als Versuche der jheften Einmischung angesehen werden muffen, Ersuche übrigens, die noch nicht aufgegeben sind tie die zwar jetzt dementierte, aber immerhin in- '«essante Nachricht bewies, daß ausgerechnet Wen- bell Willkie seine Koffer zu einem Besuch In- bvns packe. Durch die Mitte Juli 1941 erfolgte Er­kennung eines Kommissars im Range eines Ge- oibten für Indien, eben jenes Mr. Wilson tornen est omen !, bestätigte Roosevelt in aller ^rm, daß er die britische Herrschaft über Indien ,Wd) und öffentlich anerkenne. Zwar mul3 Alson ebenso wie der nordamerikanische Wirt- Mtserpert Grady und die technische Mission oee [Werften Johnson infolge der ablehnenden Hol- der führenden indischen Politiker Indien wie- 1^ verlassen, aber inzwischen hatte auch Noosev.Ii L^eut die angeblich von ihm so sehr georderter V'?reiheitsbestrebungen der unterdrückten Bolker

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fangen. Aus den in den letzten Tagen gewonnenen und erweiterten Brückenköpfen am Kuban- Fluß traten schnelle Verbände des Heeres und der Waffen-^ zu weiteren Angriffen in den Raum n o r d o st w ä r t s v o n Maikop an. hierbei stie­ßen deutsche Vorausabteilungen überraschend in marschierende feindliche Kolonnen hinein und ver­nichteten sie. heftige Luftangriffe richteten sich gegen den Straßen- und Eisenbahnverkehr im Raum zwischen der Hafenstadt Tuapse, Maikop und Georgi­jewsk, einer der wichtigsten Industriestädte an der nördlichen Kaukasusschwelle.

eisen, die Indien im britischen Reichsverband ein- mmt. Männer wie Andrew Carnegie, Wil- m Randolph hear st und der langjährige Füh- r der Demokratischen Partei, William Jennings ryan, haben zwischen 1900 und 1910 immer ieder ihrer Entrüstung über die britische Herr­aft in Indien Ausdruck gegeben. Aber als diese lönen Gefühle zum erstenmal praktisch verwirk-

t werden sollten, als sich am 27. Januar 1917 nämlich das europäische Zentralkomitee der indischen Nationalisten mit der Bitte an Wilson wandte, der damals gerade seine Senatsbotschaft über das Gelb st bestimmungsr echt der Völker proklamiert hatte!,der erstickten Stimme des fcmer bedrückten Indien Gehör zu verschaffen", mürben die indischen Nationalisten in den USA. oerf) affet und der Versand des Aufsatzes von ktaatssekretär Bryan für Nordamerika oer- 6o t e n ! Audi auf der Pariser Friedenskonferenz M9 haben Wilson und feine Helfershelfer keinen iginger gerührt, um das Selbstbestimmungsrecht fir Indien zur Geltung zu bringen.

Das waren die Erfahrungen der nationalen In- ,dir mit den USA. im ersten Weltkrieg. In den fol- ;inden zehn Jahren machte sich zwar wieder eine Erwärmung" der öffentlichen Meinung in den llSA. für Indien bemerkbar, vor allem für die sstalt Gandhis und dessen Ungehorsamkeits- ge, es wurde sogar eineIndia Independence ague of America von liberalen Amerikanern ge- ündet, aber als in den folgenden Jahren Roose- lt infolge des Scheiterns seiner innerpolitischen Köne sich immer stärker der Außenpolttik und r völlig in englischem Fahrwasser! zuwandte, m der Pferdefuß des Pankee-Imperialismus sehr hld wieder zum Vorschein. Erinnern wir uns an & überhebliche Botschaft, die Roosevelt am 15. April

39 an Hiller und Mussolini richtete. Damals ndte sich der Präsident derHindu Maha bha", einer der größten indischen Parteien, an osevelt mit dem Ersuchen, er möge England ver- lassen, seine bewaffnete Herrschaft über Indien rückzuziehen und diesem eine freie, selbstbestimmte rfassung gewähren. Eine große Nation wie Jn- n könne wenigstens ebensoviel internationale rechtigkeit verlangen wie kleine Staaten: Rvose- t hat auf dieses Ersuchen niemals geant-

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wandte, also unter Umgehung des britischen Part­ners! Die Absicht war deutlich genug! Roosevelt sah seine Stunde gekommen, auch in diesem Teil des britischen Empires endgültig Fuß zu fassen, gleichzeitig aber wollte er Indien vor den Kriegs­wagen der Pluto-Demokratien spannen. Denn das war der Kerngedanke der Rooseveltschen Politik gegenüber Indien. Wie sein Vorgänger Wilson un­terstützten er und das amtliche Nordamerika bedin­gungslos den britischen Imperialismus in Indien. Roosevelt beabsichtigte aber darüber hinaus, durch den Einsatz nordamerikanischer Techniker, Werk­zeugmaschinen und des allmächtigen Dollars Indien für die Hegemonieansprüche der USA. in Ostasien zu einem Waffen- und Kriegsgeräteproduzenten in gewaltigem Maßstab auszubauen. Indien sollte nicht nur der Knecht Englands sein, sondern auch das willkommene Ausbeutungsobjekt des schrankenlosen USA.-Jmperialismus, der sich heute bereits überall als Erbe des britischen Weltreiches betrachtet. In­dien als gewaltige Waffenschmiede und als uner­schöpfliches Reservoir für Kanonenfutter das

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(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Bangkok, im August 1942.

In einem Augenblick, da sich die Aufmerksamkeit kt Weltöffentlichkeit immer stärker Indien als knem entscheidenden Punkt der jetzigen Ausein- Ersetzungen zuwendet, erscheint es sehr nützlich, mn Ueberblick über die nordamerikani- chen Beziehungen zu Indien zu geben, e ja durch die gescheiterten Missionen des ersten lordamerikanischenGesandten" Thomas M. W i l-

Kapitulation zu bestimmen, ja, er versuchte nach Nischen Sympathie für Indien, das war der Ge­dern Scheitern der Cripps-Mission durch die hinter-1 danke der brttisch-nordamerikanischen Scheinver- türseinen Beitrag zum Wohlergehen und Glück sprechungen, die durch die jüngsten Ereignisse in Indiens" zu leisten, indem er sich durch Mr. Grady i Indien allerdings als überhott gelten dürfen, und Oberst Johnson direkt an das indische Volk' --------

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jon, des Sonderkommissars Henry F. Grady <nb des Obersten Johnson in den letzten Mo- laten recht eindeutig gekennzeichnet wurden. Wenn ..j» jgendwo das entlarvte Wort für den Jmperialis- ,u jon ius der Westmächte nicht nur für die Briten, svn- l sei! brn auch für die Yankees gilt, daß sie sich nämlich im c h der Theorie stets universal und altruistisch geben, 'gängr V der Praxis aber die härtesten und rücksichts- Wjjs festen Monopolisten sind, dann in bezug auf das Mgei," ierhältnis der Nordamerikaner zu Indien, diesem wirtschaftlich und strategisch weitaus wichtig­en Besitz der Briten.

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NberidnbbrOiendtftälfieii

In der Weite des osteuropäischen Raumes be­stimmt die Ebene durchweg das Landschaftsbild. Wir dürfen sie uns freilich nicht als einen einzigen großen platten Teller vorstellen, wie unsere vor­wiegend dem Hackfruchtanbau dienenden Gebiete z B. in gewissen Teilen der Provinz Sachsen und des Warthegaues sich präsentieren. Wie die Nord­deutsche Tiefebene, vom baltischen Landrücken und seinen Ausläufern durchzogen, dem Auge als das Bild einer abwechslungsreichen Landschaft, durch Hügel, Mulden und Schluchten vielfach gegliedert, sich barbietet, so ist auch das Kampfgelände der Ostfront dort, wo nicht Urwälder und undurch­dringliche Sümpfe von einer Ausdehnung vor­herrschen, wie sie auf dem vor weit mehr als tausend Jahren in Kultur genommenen Boden des dichtbesiedelten Mitteleuropas unvorstellbar sind, keineswegs platt und einförmig. Wohl erreichen die Hügelketten selten größere höhen als 300 m, ober in der weiten Ebene werden auch diese schon zu Wasserscheiden großer Stromgebiete. Sie sind jedoch nirgends ausgeprägt genug, um an sie die Verteidigung so weiter Räume anzulehnen, wie sie die Sowjetunion ymsaßt. Die sowjetische Krieg­führung hat deshalb die großen Flüsse zum Rück­grat ihrer Verteidigungslinien gemacht, wobei sie von dem charakteristischen Merkmal unterstützt wurde, daß durchweg die Westufer flach abfallen, während die steilen Ostufer einer überhöhten Ver­teidigung günstig sind. Grade im Südabschnitt der Ostfront, dem im Augenblick wieder unser beson­deres Interesse giltz war es der Kampf um die großen Ströme, der dem ganzen Feldzug von Be­ginn an seinen Stempel aufdrückte. Und was die sowjetische Kriegführung vermutlich nicht erwartet hatte, als sie sich so zäh an die Flußabschnitte klammerte und in ihre Verteidigung die größten Hoffnungen setzte, sollte sich überraschend schnell er- weisen.« Den deutschen Pionieren und Infanteristen mit ihren Sturmbooten, die in Polen den Dunajec und San, die Weichsel und den Bug bezwungen hatten, denen im Westfeldzug Maas, Somme und Marne nicht hatten halt gebieten können, die selbst im Angesicht der feuerspeienden Panzerkuppeln der Maginotlinie den Oberrhein kühn und todesmutig überquert hatten, ihnen waren auch die Ströme des Ostens trotz ihrer Breite und ihrer überhöhten Ostufer kein unüberwindliches Hindernis. Dom Pruth durch Bessarabien zum Dnjestr,' dem Grenz­fluß Altrußlands, über den Bug zum Dnjepr, dem beherrschenden Strom der Ukraine, und weiter zum Donez, der in seinein weit nach Osten ausholenden Bogen eines der vielseitigsten und reichsten Jndu- ftriereoiere der Sowjetunion umschließt, ging der unaufhaltsame Vormarsch der deutschen Truppen und ihrer tapferen rumänischen Verbündeten. Jeder Flußname bezeichnet eine Siegesphase der deut­schen Offensive des vergangenen Jahres. Die im Vertrauen auf die geistige Ueberlegenheit des zu selbständigem handeln und exakter Zusammenarbeit auch in kleinsten Kampfgruppen erzogenen deut­schen Soldaten unb, seinen unbändigen Drang nach vorwärts kühn entworfene^ in immer wiederholten Friedens Übungen unserer Pioniereinheiten der Truppe exerziermäßig efngebriüte und an Hand der Kriegserfahrungen immer wieder verfeinerte Taktik der Bildung von Brückenköpfen zerbrach wie in Polen unb Frankreich auch an den Strömen der