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machen. Fügen Sie also das Waschpulver erst nach dieser Zeit dem Waschwasser zu. Nur so bekämpfen Sie den Kalk, diesen schlim­men Feind der Wäsche und der Seife, so wir­kungsvoll, wie es no­tig ist. Vergessen Sie nie, daß in 50 Liter

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PK. Jetzt, nach tiefem Gefecht, kann es nicht mehr aufgefchoben werden; es darf nach diesem An­griff einfach keinen wichtigeren Bericht mehr geben als den über den Assistenzarzt...

Man kann natürlich auch von den anderen nicht behaupten, daß sie die Nerven verloren hätten, auch nicht einmal andeutungsweise, wenn es auch etwas lange dauerte, bis sie mit ihrem Granatwerfer an den Waldrand kamen. Aber die vom Granatwerfer kamen dann'ja auch nicht mit einem kalten Rohr es gab eben in diesem bolschewistischen Fuchs­bau zuviel Stellen, die vom Granatwerfer auf den Kopf gespuckt bekommen mußten.

Aoer, wie gesagt, es dauerte eine Zeit, bis der Granatwerfer kam, und während dieser Zett lagen sie an der schrägen Ackerkante, die gut ausgebauten Feldstellungen der Sowjets vor sich, wischten den Schnee und kratzten das Eis von den Gewehren und sicherten, daß sich vorne auch bestimmt nichts rüh­ren konnte. Und ein paar Meter weiter lag der Ka­merad ' mit dem Oberschenkelschuß, der mit dem

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wohlselbstverständlichen4* Was-chforderungenes gibt da noch viele andere Wasch­regeln, gegen die oft gesün­digt wird. Z. B.: achten Sie darauf, daß nicht zu viel Wäsche im Waschkessel ist;

es soll stets noch die Möglichkeit bestehen« mit einem Waschlöffel umzurühren. Oder: prüfen Sie von Zeit zu Zeit den von Ihnen benütften Wäschelöffel; wenn er schadhaft ist, kann er die Wäsche gefährden. Auch den Waschkessel selbst müssen Sie unter* suchen, ob er innen in Ordnung ist. Das sind Kleinigkeiten, die oft großen Schaden hervorrufen können.

Nur wenn Sie dem Waschen mehr Sorgfalt widmen, als Sie dies vielleicht in den Zeiten des Überflusses zu tun gewohnt waren, werden Sie auch heute Freude an der Wäsche haben umT mit den Wasch­mitteln auskommen. Und nur dann wer­den Sie beitragen zur Erfüllung der For­derung, die heute an jede Hausfrau ge­stellt werden niuß:

werden will, länger und noch länger ge­kocht werden; und wenn man Glück hat, wird es schließlich doch weich. Die Wäsche aber darf man nichtlänger kochen44, um sie rein zu kriegen. Sie geht nämlich dabei höchstens einmal kaputt.

Überhaupt: muß denn die Wäsche gekocht werden? Wenn man das Wort genau nimmt, lautet die Antwort: Nein! Es ge­nügt sowohl für die Abtötung der Bak­terien als auch für die Loslösung des fest­sitzenden Schmutzes, wenn man die Wäsche in 15 bis 20 Minuten also nicht zu plötzlich bis zum Aufwachen bringt und dann noch eine Viertelstunde nach- ziehen läßt. Ein richtigesKochen44 der Wäsche aber ist nicht nur überflüssig, son­dern kann sogar schädlich sein, wenn man es übertreibt. Vorn Händewaschen her wissen Sie, daß warmes Wasser besser reinigt als kaltes. Wenn es aber zu heiß ist, verbrennen wir uns. Genau so ist es bei der Wäsche- nur mit dem Unter­schied, daß die Wäsche nicht schreit, son­dern Schaden leiden kann.

Unser Assistenzarzt.

Von Kriegsberichter Werner Siegel.

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, G r a f B a i l l e t - L a t o u r, ist in Brüs­sel im 67. Lebensjahr an einem Herzschlag verstör- den. Daillet-Latour, der seit 17 Jahren sein Amt versah, lebte nach dem Tod eines seiner Söhne durch Absturz mit einem Clipper-Flugzeug sehr zurück­gezogen. In Würdigung seiner Deickienste werden Dr. Diem und Dr. Ritter von Halt dem Verewigten das letzte Geleit geben.

Wie groß war das versenkte Schiff?

Wie Kampfflieger die Schiffsgrößen ermitteln.

Von Kriegsberichter Walter Möller.

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Brustdurchschuß und der mit dem Bauchsplitter. Auch sie waren verhättnismäßig sicher in Deckung.

Aber im Liegen kann man keine Spritze geben, im Liegen kann man keinen Brustschutz verbinden.

So stand also einer und drehte den Kopf nickt zu den feindlichen Bunkern hinüber und verband. Er war keineswges klein und untersetzt, daß man ihn vielleicht hätte drüben schleckt sehen fönm.. er war ein Ende von einem Kerl und hatt

PK. Am späten Nachmittag flattert dem Offizier vom Dienst eines Kampffliegeroerbandes ein roter Zettel auf seinen Schreibtisch. Es ist d e r E j n s a tz - befehl, der soeben fernschriftlich eingettoffen ist. Schnell überfliegt der Oberleutnant das Schreiben. Wie spät ist es jetzt? Wann setzt die Dämmerung ein? Welche Besatzungen starten? Telephone schril­len, Ordonnanzen eilen, es kommt Leben in den Gefechtsstand. Eine Stunde später rasen drei Kampfflugzeuge über die langen Startbahnen, ziehen hoch und verschwinden in den Wolken. Als sie zurückkommen,' ist längst die Nacht hereinge­brochen. / ,

Ihre Erfolge wurden im Gefechtsbericht niedergelegt: 1. Ju 88 griff 4000 BRT. großes Han­delsschiff an. Drei Treffer mittschiffs beobachtet. Versenkung wahrscheinlich. 2. Ju 88 griff 3000 bis 4000 BRT. großes Handelsschiff an. Ein Treffer auf Mitteldeck beobachtet. Schiff beschädigt, setzte Fahrt aber noch fort. 3. Angriff Ju88 auf etwa 3000 BRT. großes Handelsschiff, Bomben lagen zu kurz und zu weit. In nüchternen, knappen Worten hält so der Gefechtsbericht die Erfolge eines Schiffsziel­einsatzes fest. Er spricht davon, daß die B e s a tzw n g A an der englischen Ostküste zwei dicht nebenein­anderliegende Frachter angriff, die mit Umladen ihrer wertvollen Fracht beschäftigt waren. Der An­griff wurde in der Frühdämmerung durchgeführt, der westliche Horizont war noch taghell, so daß die Schiffe einwandfrei zu erkennen und auszumachen waren. Die Größe des angegriffenen Schiffes (4000 BRT.) wurde von der Besatzung geschätzt. Besatzung 8 griff zu gleicher Zeit ein Handels­schiff in einem Geleitzug an. Ein Treffer wurde er­rett. Beim nochmaligen Ueberfliegen des Gsleit- zuges stellte die Besatzung fest, daß zwar die Aus-

Mordsstück von einem Rucksack auf dem Rücken.

Der mit dem Oberschenkelschuß stöhnte. Die am schrägen Ackerhang lagen, sahen herüber; es war auch eine böse Wunde. Und jetzt brachten sie aus dem Wald noch mehr angeschleppt, noch drei, vier. Vom schrägen Ackerhang schauten sie immer noch herüber der mit dem Rucksack spürte die Blicke und dachte:Verdammt, ich versteh es ja schon, daß ihnen diese Sachen hier auch nachgehen aber sie sollen gefälligst die Augen an den Bunkern lassen."

Dann sah er vor seine Füße eben war da der Schnee ein klein wenig höchgespritzt: das kam vom Bunker her, natürlich warum sollten die Panjes auf ein solch ausfälliges Ziel auch nicht schießen?

Jetzt fing der mit dem Oberschenkelschuh stoßweise, aber vernehmlich an zu sprechen:Ich glaube, es ist vorbei mit mir", sagte er. Die Kameraden vom Ackerhang sahen herüber. Da richtete sich der Assi­stenzarzt groß und breit auf, warf sich den Rucksack zurecht und lachte, ein lautes, tiefes, gutmütiges

bauten des Schiffes beschädigt waren, das Schiff selbst seine Fahrt noch fortsetzte. Den Raumgehalt des Schiffes schätzte die Besatzung auf 3000 bis 4000 BRT. Die Besatzung C fand ihr An­griffsziel in der Einfahrt einer englischen Fluß­mündung. Die Dämmerung neigte sich schon ihrem Ende zu, leichte Dunstschichten zogen aüf, die Er­kennbarkeit des Schisses war infolgedessen schlecht, seine Größe nicht mehr einwandfrei auszumachen. Sie betrug schätzungsweise 3000 BRT.

Diese Beispiele zeigen, daß die Luftwaffe beim Fe st st eilen der Gröhe versenkter oder be­schädigter Schiffe fast ausschließlich auf das Schätzungs vermögen der Flugzeugbesatzun- gen angewiesen ist. Boi Luftangriffen kann nur in seltenen Fällen der Name eines Schiffes ermittelt werden, es fei denn, daß das Heck des sinkenden Schiffes längere Zeit aus dem Wasser ragt und die Abwehr ein nochmaliges Ueberfliegen zuläßt. In allen Fällen werden Kampfflieger bei Angriffen auf Schfffsziele darauf bedacht sein, das Ueber- r a s ch u n g s m o m e n t auszunutzen. Aeußerste Konzentration und blitzschnelles Handeln jedes Be­satzungsmitgliedes ist nicht nur erforderlich, um die Bomben treffsicher anzubringen, es kommt auch darauf an, das Bild des Angriffsobjektes in Se­kunden rasch und richtig in sich aufzunehmen und einzuprägen. Richtiges Erkennen und Abschätzen der Schisfsgröhe setzt reichliche Uebung und Erfahrung voraus. Kampfflieger an der Front besitzen beides.

Theoretisches Wissen und praktische Ausbildung, zwei Voraussetzungen, die zur Durchführung von Schiffszielangriffen und Berechnungen unerläßlich sind, wie werden sie vermittelt? Der Dienstplan jeder aktiven Kampffliegerstaffel sieht monatlich

Roosevelts Griff nach Australien.

Die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Preß hat bereits am Montag die Erklärung des australischen Ministerpräsidenten Curt in verbrei- iet, daß Kriegsschiffe der USA. von australischen rind neuseeländischen Stützpunkten aus operieren werden. Der australische Ministerpräsident hat die volle Wahrheit mit dieser Erklärung nur ange- deutet. Ihm wurden von London aus lebhafte Vor- würfe gemacht, als er vor Neujahr erklärte, daß die USA. und Australien bei der Bestimmung der Operationen im Raum des Großen Ozeansdas Meiste zu sagen" hätten. Die Spitze gegen England tini) Churchill im besonderen war unverkennbar,

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eine Reihe von Unterrichtsstunden über Schiffs- zielbekämpfung vor. Diese Stunden meist von Offizieren geleitet, die mit der Praxis der Kriegs- und Handelsschiffahrt oertraut sind ver­mitteln den Flugzeugbesatzunaen an Hand von Skizzen, Bildern, Schiffsmodellen, Luftbildaufnah­men usw. ein großes theoretisches Wissen in der Sckiffstypenkunde, ein Wissen, das durch Führungen und Besichtigungen von modernen Hafenanlagen und Schiffen aller Art in der Praxis laufend erweitert und überprüft wird. Nach mehre­ren Einsätzen auf Schiffsziele vervollkommnet sich das Schätzungsvermögen erheblich. Angehörige eines Kampfverbandes, die heute atn der Kriegs­front stehen, sind in der Lage, in kürzester Zeit zu­verlässig und ziemlich genau den versenkten Schiffs- typ und seinen Raumgehalt zu bestimmen.

Die Berechnung der Schiftsgrößen erfolgt nach zwei verschiedenen Maßstäben: Kriegs­schiffe werden nach Gewichtsmaß (ausge­drückt in Gewichtstonnen = T), Handels­schiffe nach dem Raumgehalt (ausgedrückt in Re­gistertonnen == R. T.) vermessen. 1 T = 1 cbm (Wasser), 1 RT. -- 2,83 cbm. Die Unterscheidung ist daher bei Größenschätzungen in jedem Falle wich­tig. Sie ist aber verhältnismäßig einfach und macht Kampffliegern feine besonderen Schwierigkeiten. Schon schwieriger ist die Unterscheidung einzelner Schiffs typen; zur Bestimmung der Schiffs- grüßen ist sie aber unbedingt erforderlich. Die schiffbaulichen Merkmale (Schiffsaufbauten, Schiffs­form) find bei K r i e g s f a b rz e u g e n sehr un­terschiedlich und leicht einprägsam. Die Hauptkriegs-^ schiffstypen: Schlachtschiff, Flugzeugträger, Kreuzer Zerstörer, Schnell- und U-Boote sind im Luftbild als solche zu erkennen. Da der Bau von Kriegsschiff fen in bestimmten Klassen erfolgt, ist mit der Be­stimmung des Schrffstypes und der Nationalität von vornherein annähernd die Größe des versenkten Kriegsschiffes festgestellt.

Die Größe eines Handelsschiffes ift da­gegen mit dem Erkennen des Schiffstypes noch keineswegs festgelegt. Es gibt Tankschiffe von 1500 BRT. und solche von 15 000 BRT. Um die Größe eines Handelsschiffes zu bestimmen, müssen somit weitere Merkmale vorhanden sein. Der Brutto- raumgehalt eines Schiffes wird durch die Länge, Breite und Höhe bestimmt. Diese Maße rich­tig zu schätzen ist also wichtig. Zur Schätzung dieser Größen gibt es zwei feststehende Schiffsmaße: Die Anzahl der Decks (ein Deck durchweg 2,25 Meier hoch) und der senkrechte Ab stand von Bttllauge zu Bullauge (gleichfalls 2,25 Meter). Außer diesen Merkmalen gibt es noch eine Reihe anderer Anhaltspunkte, die Anzahl der Ladeluken (eine Ladeluke -- 1000 BRT.), die Anzahl der Rettungsboote (ein Boot 812 Meter lang). Anzahl und Art der M a st e n , Lade­pfosten, Kränen und sonstigem Ladegeschirr, das Ab­schätzen der Länge eines Frachtdampfers an Hand der Deckladung (Flugzeugrümpfe, Panzerwagen, Automobile usw.), der Größenvergleich eines Han­delsdampfers mit den Begleitfahrzeugen, Art, Länge und-Breite des Sckraubenwassers.

Es wäre verfehlt, wollte man einen Vergleich ziehen, wie z. B. ein U-Boot-Kommandant die Größe eines torpedierten Schiffes bestimmt und wie die Besatzung eines Kampfflugzeuges den Tonnage»

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Das Ritterkreuz.

Berlin, 7. Jan. (DNB.) Der Führer unb Oberste Befehlshaber verlieh das Ritterkreuz an: Oberst Hitter, Kommandeur eines Artillerie- Regiments, Oberst Runge, Kommandeur eines Infanterie-Regiments, Oberstleutnant Bleyer, Kommandeur eines Infanterie-Regiments, Haupt­mann Klein schm it, Kommandeur einer Auf­klärungs-Abteilung, Oberleutnant Grüne rt, Kompaniechef i n einem Kradschützen-Bataillon, Oberleutnant Krenzer, Kompaniechef in einem Istsanterie-Regiment; ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine: Korvetten­kapitän Rehm. Chef einer Minensuchflottille, und Kapitänleulnant Baetge, Chef einer Schnell­bootsflottille.

Der Kommandeur einer Brandenburgischen Di- , vision, Generalmajor Georg Braun, ist im Osten in den letzten Dezembertagen gefallen. Eine sowjetische Mine hat einem Soldaten leben ein Ende bereitet, das erfüllt war von tapferer Einsatzbereitschaft und Führertum. Generalmajor Braun ist 1887 in Oberrode bei Hersfeld geboren. Er trat 1908 als Fahnenjunker in das Infanterie- Regiment 167 (Kassel) ein. Als Hauptmann führte er im Weltkrieg in den Kämpfen an der Sieg­friedfront und bei St. Quentin ein Bataillon des Infanterieregiments 83 (Kassel). 1941 erzwang er südlich Kiew den Uebergang über den Dnjepr und hatte Anteil an der großen Vernichtungsschlacht ostwärts Kiew. Im weiteren Vorwärtsdringen erreichte die Division nach der Einnahme von Pol- taroa die große Industriestadt Charkow.

In den harten Winter kämpfen an der Ostfront südlich des Ilmensees fand am 21. Dezember der Ritterkreuzträger Oberleutnant Wilhelm Book, Kompaniechef in einem- Infanterieregiemnt, den Heldentod. Im Gegenangriff, an der Spitze seiner Kompanie, traf ihn die feindliche Kugel.

Lachen:Habt ihr's gehört!", rief er,das Rennen will er aufgeben wegen so ein bißchen Oberschenkel- chuß!"

So stand er, selbstverständlich und allen nah, groß, breit und irgendwie unbegreiflich sicher, alle sahen ihn an und drehten dann ihre Blicke weg von den Verwundeten das war ja in Ordnung, sie wandten sich wieder den Bunkern zu

Der Arzt aber beugte sich zu dem Verletzten und legte ihm seine warme Hand an die kühle Stirn und sagte behutsam:Ist ja gut min Jung, die Krankenträger kommen igleid), und dann bekommst du es hübsch warm ..." Und dann verband er weiter und gab Spritzen, und seine Schultern, seine Brust, sein Kopf war dabei immer über der Deckung zu sehen ...

Er rief von rechts her die Kameraden, daß sie den Krankenträgern helfen sollten und wenn die es wollten, mußten sie 30 lange Schritte weit übers offene Feld laufen. Aber wenn sie den Assi- stenzart drüben stehen sahen, war das überhaupt kein Problem. Den Kameraden hätten sie ja so­wieso geholfen, vielleicht hätte es ohne den Arzt nur etwas länger gedauert, weil sie dann die freie Strecke kriechend oder zumindest nicht in einem Sprung hinter sich gebracht hätten. So aber ging es unbedenklich und wunderbar fix. Als dann alles vorbei war und die Sowjets/ soweit sie es noch konnten, aus ihren Bunkern gekrochen kamen, ging eine Mine hoch, und der schnelle Ruf ,Kranken­träger!" ging wieder durch den Schneewald. Als die Helfer nach vorne stürzten, sahen sie plötzlich, daß sie zu spät gekommen waren: Durch das Unter­holz stieß sich mit vorgeschobenem Kopf der Assi­stenzarzt, diesmal ohne fernen Jnstrumenten-Ruck- sack, dafür aber trug er den minenverwundeten Kameraden auf feinem Rücken. Als man ihm die lebende, kostbare Last abnehmen wollte, fluchte er, der Kamerad fei doch kein Mehlsack, den man so einfach umladen könne die paar hundert Meter mm Verbandplatz könne er bei Gott noch selbst schaffen.

Wie hieß der Assistenzarzt? Was war das für ein Angriff? Einer von den Angriffen, wie sie zu Hunderten von unserer Infanterie vorgetragen wurden und bei denen überall die Assistenzärzte dabei waren. Und darum muß und will dieser Assistenzarzt namenlos bleiben er hieß:u n- f e r Affistenzart ..

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Washat das Wäschewaschen mit einem alten Huhn zu tun? werden Sie fragen. Wir geben zu, auf den ersten Blick scheint es ungereimtes Zeug zu sein. Wenn man die Sache aber naher besieht, dann steckt

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ha es gerade Churchill war, der die im letzten Sommer (nach Libyen und Kreta) erhobene austra­lische Forderung auf Beteiligung an dem engsten Kricgskabinett abgelehnt hat.

Die japanischen Erfolge haben in Australien eine Panik hervorgerufen. Was bisher ein Wunsch war, erschien den Australiern nun als eine kategorische Notwendigkeit. Seit dem 8. Dezember läuft der australische Gesandte in Washington, Casey, Roose­velt und sämtlichen amerikanischen Wehrmacht- minifterieji die Tür ein, um unmittelbare Hilfe der USA. für Australien zu er­langen, wobei Rücksichten auf London keine Rolle spielen' Die Lebensart'der Australier ist an und für sich mehr nach den USA. als nach England orien­tiert. Und das völlige Versagen sowohl der eng­lischen Politik wie der englischen Kriegsührung hat dem Faß den Boden ausgeschlagen. Die englische Flotte galt aus alten Tagen noch immer etwas in Australien. Auf sie glaubte sich dieser dünnst be- polterte Erdteil unserer Erde verlassen zu können. Die Versenkung der GroßkampfschiffePrince of 'Wales" undRepulse" hat dieses Äertrauen von Grund auf zerstört. Dazu kommt, daß Australien an London schwer verschuldet ist und eben deshalb einen neuen Geldgeber sucht, abgesehen davon, daß es für feine Stapelartikel Getreide, Wolle und Fleisch einen besseren Absatz bei den Vereinigten Staaten als kriegführender Macht als bet England erhofft. Das ist der Hintergrund des schon in Wir­kung befindlichen Militärbündnisses zwi- fcfyen den Vereinigten Staaten und Australien, dessen formeller Abschluß mit Rücksicht auf die öffentliche Meinung Englands in London etwas diskret behandelt wird. Aber in Port Darwin, der jetzt vielgenannten nordaustralischen Seefestung, sitzen bereits die Yankees. Sie sind einander wert: Churchill als Totengräber, Roosevelt als Erbe des britischen Weltteiches.

Kleine politische Nachrichten.

Das japanifche Hauptquartier in Mittelchina gibt den Rückzug der japanischen Truppen aus T s ch a n g t I ch a bekannt. Das Ziel der japanischen Operationen sei lediglich die Säuberung der Stadt und der Umgebung von feindlichen Streitkräften gewesen.

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Roosevelt hat den bksherigen USA.-Vvotschafter in Moskau, Steinhardt, in gleicher Eigenschaft nach Ankara berufen. Der bisherige Botschafter der Vereinigten Staaten in der Türkei Mac Murray, befindet sich augenblicklich wie fein Kollege Steinhardt in den USA.

Der Stadttat der Internattonalen Niederlassung in Schanghai beschloß, daß nach dem Ausscheiden her englischen, nord amerikanischen und holländischen Stadttatsmttgtteder ihre Zahl auf drei Japaner, drei Chinesen, einen Deutschen und einen Schweizer beschränkt bleibt. . *

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In St. Christoph (Tirol) wurde die vierte deutsch- japanische Akademikertagung eröffnet. Don deutscher Seite nehmen vor allem Studenten teil, die Iapa- nvlogen sind und jetzt zum großen Teil der Wehr­macht angehören. Zur Eröffnung sprachen der Ja- panreferent der Reichsstudentenführung und Gene­ralsekretär der Deutsch^Iapanischen Gesellschaft, Werner, der Letter der Kulturabteilung der japa­

nischen Botschaft, Paaushi, und der stellvertretende Außenamtsl eiter der Reichsstudentenführung.

Auf Einladung des Reichspoftminifters trifft der italienische Derkehrsminister Host Venturi $u einem mehrtägigen Besuch in Berlin ein. In seiner Be- §leitung befinden sich der Generaldirektor Prof.

na. Pession und führende Beamte der Post- und Telegraphenverwaltung.

doch ein tieferer Sinn darin. Ein altes I Glauben Sie auch nicht, daß Sie durch Beb» Häiniid. kann, wem» es nicht weid» LJ»wa WäaAckedies Seife »d«« köeees.

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Das wäre ein verhängnisvoller Irrtum? Seife sparen und Wäsche schonen * das sollen Sie auf andere Weise machen: durch richtiges, wohlüberlegtes Waschen! Daß Sie die Wäsche mit einem Ein weichmittel lange genug einweichen das nehmen wir als selbstverständlich an. Wir setzen auch voraus, daß Sie das Waschwasser stets ent­härten. Allerdings machen Sie das auch richtig? Geben Sie das Einweichmittel zeitta genug ins Wasser? Bedenken Sie stets, daß die Soda eine halbe Stunde Zeit braucht, um den Kalk unschädlich und das Wasser

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