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vier wichtigsten Rüstungsrohstoffe ansieht, wie das nach der amerikanischen Anschauung der Fall ist, dann verfügte in der Tat Japan nur bei Kohle über eine einigermaßen ausreichende eigene Basis, wobei man noch wissen wollte, daß es an guter Kokskohle fehle. Bei Eisen, Oel und Kautschuk war Japan aber so gut wie ganz aus Einfuhren ange­wiesen. Für seine Stahlversorgung bezog es Schrott aus Amerika, Eisenerze wurden aus den Philip­pinen, aus Malaya und aus Indien eingeführt, abgesehen von den im eigenen Bereich auf dem chinesischen Festlande zur Verfügung stehenden Eisenerzen. Ein großer Teil der Rohstoffe für die Eisen, und Stahlerzeugung konnte den Japanern also zweifellos durch wirtschaftliche Sanktionen ab­geschnitten - werden. Bei Kautschuk war Japan gänzlich auf die Lieferungen aus Riederländisch- Jndien und Malaya angewiesen, wenigstens bis zur Besetzung Jndochinas, das eine Kautschuk­erzeugung von 7080 000 Tonnen besitzt Ebenso war es bei Erdöl. Die eigene Erzeugung vermochte bestenfalls etwa ein Viertel des Bedarfs zu decken, der Rest mußte entweder aus Amerika oder aus Niederländisch-Jndien eingeführt werden.

Auf diese wirtschaftlichen Tatsachen gründete sich die hochmütige Anschauung der Amerikaner, man brauche den Japanern nur die Lieferung dieser Rohstoffe zu sperren, um ihnen jeden Krieg un­möglich $u machen. Man übersah dabei, daß alle diese Rohstoffe in viel größerer Nähe der japanischen Inseln erzeugt wurden als der Vereinigten Staaten. In Niederländisch-Jndien, Malaya und auf den Philippinen hatten die Ja- paner diese Rohstoffe sozusagen vor der eige­nen T ihv Für jeden Kenner Japans und der stolzen japanischen Militärtradition war es - klar, daß es im Entscheidungssalle eher den raschen Zu­griff auf diese Gebiete waaen würde, als ehrlos zu kapitulieren. Die soldatische .Gedankenwelt des Japaners war aber' dem rechnenden Kalkül der Amerikaner genau so unverständlich, wie den Eng­ländern der soldatische Geist des nationalsozialisti­schen Deutschlands. Und so kam es hier genau so wie in Europa: Japan schlug zu, und bereits nach knapp vier Wochen steht fest, daß Niederlän­disch-Jndien, Malaya und die Philippinen mit samt ihren Rohstoffen in Kürze ausschließlich Japan zur Verfügung stehen werden.

Damit ist der Wirtschaftskrieg Roosevelts genau so zu einem verhängnisvollen Bumerang gewor­den, wie Churchills Blockade gegen Deutschland. Nicht nur besitzt Japan jetzt alle die Rohstoffe, die man ihm abschneiden wollte, sondern sie fehlen nunmehr auch den Amerikanern, und Engländern. Es geht dabei nicht nur um Kautschuk, Zinn und Erdöl. Es kommen noch weitere Produkte hinzu, als da find: Reis, Zucker, Kokosnußöl, Kopra, Palmöl, Palmkerne, Manilahanf und Tabak. Reis ist für die Engländer wichtig, da Dorder-Jndien heute längst kein Reisausfuhrland, sondern ein Reiseinfuhrland ist. Die indische Reiseinfuhr kommt zwar hauptsächlich aus Burma, aber auch dieses Land steht ja bereits im Schatten des Krieges. Der' Zucker der Philippinen (1938 bezogen die USA. für über 100 Millionen Pesos davon) hat rwar in Friedenszeiten oftmals den Aeraer der kubani­schen Zuckererzeuger hervorgerufen. Der Ausfall der gewaltigen Mengen ist aber im Kriege zweifellos ebenfalls recht unangenehm, da sich so schnell dafür nicht Ersatz schaffen läßt und bekanntlich der Zucker­verbrauch im Kriege erheblich steigt, dem Zucker wird ja auch in der Rüstungswirtschaft gebraucht.

Roch wichtiger sind aber die Oelfrüchte. Die Vereinigten Staaten hatten eine Einfuhr von etwas über 1 Mill, t bei einer Eigenerzeugung, die nur wenig mehr als 1 MiC 1 ausmachte. Sie deckten also fast die Hälfte ihres Bedarfs durch Einfuhr. An Kokusnußöl kamen nun etwa 165000 t von den Philippinen, 16 600 aus Niederländisch- Jndien und etwa 50 000 t aus Britisch-Malaya. An Palmöl lieferte Niederländisch-Jndien 221000 t, Britisch-Malaya etwa 55 000 t. An Kopra lieferte Niederländisch-Jndien 544 000 t, die Philippinen 342 000 t, Malaya 70 000 t, Jndochina 10 000 t und Ozeanien 224 000 t. Die ganze übrige Weltausfuhr betrug nur ungefähr 150 000 t. Alle diese Liefe­rungen fallen jetzt entweder gänzlich weg oder sind zum mindesten gefährdet. Damit ist sowohl die ame­rikanische als auch die englische Margarine- und Seifenerzeugung schwer gefährdet. Man wird auch in den reichen USA. sehr bald den Riemen enger schnallen müssen, weil sich der hoch­mütig begonnene Wirtschaftskrieg gegen Japan in­folge der japanischen Schläge auch hier zu einem bösen Bumerang ausgewirkt hat. V. A.

Wieder normales Leben in Manila.

Cavite kampflos besetzt.

Tokio, 7. Jan. (DNB^ WieAsahi Schimbun" aus Manila meldet, wurde der Stützpunkt der USA.-Asienflotte Cavite in der Bucht von Ma­nila am 2. Januar von den Japanern kampflos besetzt. Der Bericht des kaiserlichen Hauptquar­tiers verzeichnet einen verstärkten Druck bet' japa­nischen Streitkräfte gegenüber dem Feind auf der Halbinsel Balanga und gegenüber Correai- d o r. Gleichzeitig sei ein wesentliches Nachlassen des gegnerischen Widerstandes festsüstellen.

Der frühere Sekretär des Präsidenten Quezon, der mit 400 000 Mitbürgern in Manila zurück­blieb, nachdem Quezon und die reicheren Filipi­nos drei Tage vor dem japanischen Einmarsch aus der Stadt geflohen waren, wurde zum Bürger­meister ernannt. Die Japaner bemühen sich mit großem Geschick um die Wiederherstellung geord­neter Verhältnisse, was von der Bevölkerung an­erkannt wird. Die Eingeborenen zeigen den ehr­lichen Willen, mit den Japanern in gutes Einver­nehmen zu kommen, was auch daraus ersichtlich ist, daß viele Eingeborenenhäuser japanischen Flag­genschmuck aufweisen. Der Wille zur Zusammen­arbeit geht so weit, daß beabsichtigt ist, in gemein­samen Verwaltungsausschüssen alle noch offen stehenden Fragen zu bereinigen. Die Funkstation von Manila hat ihre Sendungen wieder ausgenom­men, die Versorgung der Stadt mit Lebensmitteln beginnt wieder zu rollen, und das Stadtbild ist mit Ausnahme der durch die Kämpfe bedingten geringen Zerstörungen wieder das alte geworden. Manilas Straßenbahnen nahmen -den Betrieb bereits am 4. Januar wieder auf auch die Eisenbahnen ver­kehren wieder, nachdem Sprengungen der USA- Truppen durch japanische Ingenieure ausgebessert worden sind. Japanische Truppen helfen bei der Lebensmittelbeschaffung. Die japanischen Geschäfte, die vor dem Abzug der USA.-Truppen von diesen geplündert worden waren, sind noch geschlossen. In der Manila-Bucht sieht man Wracks von USA.- Transportschiffen. Der Pier Nr. 1, der größte in ?anz vstasien, wurde durch japanische Bombentref- er schwer beschädigt, alle anderen Piers sind un­beschädigt.

MerschwimgstenWetterverhciliniffen abgewehrt

Berlin, 7. Jan. (DNB.) Seit dem ersten Weih­nachtstag stürmen die Bolschewisten fast täglich in aufeinanderfolgenden Wellen gegen den von einem deutschen Korps verteidigten Abschnitt des mittleren Frontteils an. Aber alle An­griffe wurden dort von unseren tapfer kämpfenden Soldaten unter schwierig st en Wetter­verhältnissen abgewehrt. An dem zähen Widerstand und dem harten Kampfgeist unserer Truppen scheiterten alle Versuche des Feindes, einen Durchbruch zu, erzwingen. An einzelnen Stellen wurde der in die deutsche Linie eingedrungene Geg­ner bei dichtem Schneetreiben im Gegenstoß wieder hinausgeworfen. Von der Härte der Kämpfe zeugen die hohen Ver­luste der Bolschewisten, die in acht Tagen vor einem Teilabschnitt dieses Korps über 1500 Gefallene be­trügen. Neben einer Anzahl Gefangener büßte der Feind eine große Menge von Waffen aller Art und zahlreiches Gerät ein.

Gegen den Abschnitt einer Infanteriedivision im N o r d t e i l der Ostfront richteten sich am 6.1. mehrere bolschewistische Vorstöße. Alle Angriffe wurden unter schweren Feindverlusten zurückge­schlagen. An einer Stelle des Kampfgebietes stießen bolschewistische Kräfte über e.i nen zugefror e- nen Flußlauf vor. Am diesseitigen Ufer wur­den sie von einem deutschen Gegenstoß getroffen, in dessen Verlauf der größte Teil der feindlichen Truppe aufgerieben wurde. Soweit der tiefe Schnee eine Zählung ermöglichte, wurden 138 gefallene Bolschewisten festgestellt. Im Nachstoß gegen die flüchtenden Reste des Feindes erbeuteten die deut­schen Soldaten neun Maschinengewehre und brache ten eine Anzahl Gefangene ein. In einem denach- barten Abschnitt wies Infanterie mehrere aufein­anderfolgende bolschewistische Angrifft mit Panzer­unterstützung erfolgreich ab. Von sieben Panzer­wagen wurden zwei vernichtet, die anderen erhielten zum Teil schwere Beschädigungen.

Ungeachtet der schweren Verluste an Menschen und Material, die sie bisher bereits erlitten, unter­nahmen die in Leningrad eingeschlosse- n e n bolschewistischen Kräfte immer erneute Vor­stöße gegen den deutschen Einschließungsring. So wiesen am 5.1. ostpreußische Soldaten an der Front

vor Leningrad wiederum feindliche Angriffe ab. Die Bolschewisten verloren hierbei über 200 Gefallene und zahlreiche Gefangene. An anderer Stelle der Leningrader Front haben deutsche Stoßtrupps in den letzten Tagen 15 Bunker und Widerstandsnester des Feindes in kühn geführten Unternehmungen vernichtet.

Sowjetische Landungskräfte auf der Krim vernichtet.

Der Wehrmachtbericht.

DNB. Aus demIührerhauptquartler, 7. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Auf der Krim wurden feindliche Kräfte, die unter dem Schuh von Kriegsschiffen in 3eropa- toria gelandet waren, durch raschen Zugriff in zähem Häuserkampf vernichtet. Eine südwestlich A e o d o s i a gelandete kleine Kräftegruppe wurde von rumänischen Verbänden zerschlagen. Deutsche Kampf-, Sturzkampf- und Iagdfliegerverbände führ­ten wirkungsvolle Angriffe gegen die Landungs­kräfte der Sowjets auf der Krim und deren Nach­schubwege über das Schwarze Meer.

Im mittleren und nördlichen Ab­schnitt der Ostfront scheiterten bei nachlassen­dem Frost auch gestern zahlreiche Angriffe des Jdn- des. Im Raume nordostwärts Charkow wurde ein örtlicher Einbruch des Gegners in unsere Linien durch Gegenangriff beseitigt. Zwei sowjetische Bataillone wurden hierbei aufgerieben.

An der englischen O st k ü st e wurde ein Han­delsschiff von 4000 BRT. durch Bombenwurf ver­senkt und mehrere Bombenvolltreffer in eipem grö­ßeren Jnduskriewerk erzielt.

In Rordafrika keine wesentlichen Kampf­handlungen. Deutsche Kampfflugzeuge griffen bri­tische Flugplätze in der M a r m a r i c a und auf der Jnfel Malta wirksam an.

Panzer mit winterlichem Tarnanstrich.

Bei den Abwehrkämpfen an der Ostftont eingesetzte Panzer haben eintzn weißen Tarnanstrich erhalten, der das Erkennen durch den Feind erschwert. (PK.-Ausnahme: Kriegsberichter Knödler jSch-j.)

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Freche Verleumdung der deutschen Wehrmacht

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Als wir zur Sicherung Europas ten Kampf im Osten begannen, wurde von der englischen Presse in Befolgung der von den Bolschewisten ausgegebe­nen Parole versichert, es würde uns in diesen weit­räumigen Gebieten genau so ergehen wie Napo­leon I., denn die Bolschewisten würden alles selbst zerstören, ehe sie den antibolschewistischen Soldaten irgendwelche Mittel unfreiwillig zukommen ließen. Nicht nur Stalin und Molotow haben das ganz offen ausgesprochen. Churchill und die Seinen freu­ten sich der Parole, wonach bolschewistische Hecken­schützen im Rücken der deutschen Armee Verwirrung anzurichten bestrebt waren. Wir haben damals er­klärt, solche wahnsinnigen Parolen richteten sich in ihrer Auswirkung lediglich gegen die Zivilbevölke­rung der bolschewistischen Gefilde, die die Folgen davon zu tragen habe.

Wir wollen nur einen Beweis für die wahn­witzige Zerstörungswut moskowitischer Söldner an­führen. Unter dem 5. Juli 1941 meldete die eng­lische NachrichtenagenturExchange Telegraph" von ihrem Sonderkorrespondenten in Moskau:Gemäß dem von Stalin in seiner Rede gegebenen Befehl werden in der Ukraine, dort, wo sich die bolsche­wistischen Truppen aus die Dnjestr-Linie zurück­ziehen müssen, planmäßig Zerstörungen vorgenommen. Eine Anzahl von Bataillonen ist ausschließlich mit dieser Zerstörungsaufgabe betraut worden. Sie sind ausgerüstet mit Flammenwerfern zum Anzünden des Getreides und mit Sprengstoffen zur Vernichtung der Bauernhäuser. Sie rotten das Vieh aus, ohne die Hühner zu vergessen, -die ver­giftet werden, damit das Fleisch nicht eßbar ist. Es wird angenommen, daß in den letzten Tagen Ver­mögenswerte von mehreren hundert Millionen auf diese Weise vernichtet worden sind.

Das meldete England als willkommenes Zerstö­rungswerk der Horden Stalins, und unsere Sol­daten haben im Osten die gräßlichen Tatsachen dieser nihilistischen Zerstörungspolitik beobachten können. Es gehört nun die ganze Unverschämtheit Stalins dazu, wenn er durch Molotow in einer Note diese ©reueltaten und diese Unterbindung jeder Lebens- Möglichkeit für die Zivilbevölkerung des Ostens dem deutschen Heere aufbürdet. In dieser Note heißt es, dis deutschen Offiziere und Soldaten seien von tierischer Roheit erfüllt, sie verübten Greuel, denen gegenüber selbst die größten Verbrechen verblaßten, die in der menschlichen Ge­schichte bekannt seien. Die deutsche Armee verwandele sich immer mehr in eintArmee raubtierartiger

Plünderer und Marodeure", sie hätte Dörfer an­gesteckt, die Zivilisten vertrieben, ihnen nach Requi­sitionen sogar den Rest ihres Wohlstandes genom­men usw. usw. Das' alles hätte sich gezeigt, als die Bolschewisten einige Dörfer wieder genommen hüt- ten. Um auf die anglo-amerikanischen Tränendrüsen zu wirken, wird weiter erzählt, unsere Soldaten hätten die Zivilisten im Osten glatt ausgewogen,, um sich ihrer bekanntlich sehr hygienischen Kleidung zu bedienen.

Was der Bolschewismus ist, welche Greuel er über die von ihm geknechteten Massen brachte, wie er sie mordete oder ins Elend trieb, das haben früher die englischen und amerikanischen Zeitungen an Hand von Beispielen genügend charakterisiert; daß im Lande des Bolschewismus Dörfer, Städte und Bevölkerung einen geradezu verfallenen und verkommenen Eindruck machen, hat noch vor einigen Wochen der x Chefredakteur des Neuyorker Hetz­blattesP. M ", Ingersoll, bestätigt, der aus Sta­lins Reich zurückgekehrt war und sich in Gegenden befand, wo niemals die Deutschen gewesen waren. Man muß schon sagen, daß diese ungeheuerliche Note Molotows die eigenen Schandtaten und un­säglichen Greuel, über die man sich in England so lange gefreut hat, jetzt den Soldaten zuschieben mochte, die gerade diese Greuelpolitik des Bolsche­wismus endgültig ausrotten werden. Dos ist ein infamer Ablenkungsversuch, der in der Welt, die den Bolschewismus und feine Methoden zur Ge­nüge kennt, nicht verfangen wird, mit soviel Frech­heit er auch gestartet ist. E. S.

Bolschewistisches Blutbad in Feodosia.

Berlin, 7. Jan. (DNB.) Der Moskauer Nach­richtendienst deutete an, daß die GPU sofort nach der Landung von Sowjettruppen in Feodosia Ver- Haftungen unter der Einwohnerschaft wegen Zusammenarbeit mit den deutschen Besatzungsbe­hörden oorgenommen habe. Diese Andeutungen werden jetzt durch Flüchtlinge aus Feodosia, Die teils auf Ruderbooten, teils auf dem Landweg die deutschen Linien erreichen konnten, bestätigt. Die Bolschewisten haben nach ihrer Rückkehr in diese Gebiete ein ungeheures Blutbad unter der Einwohnerschaft an gerichtet. Unter Anleitung von Juden, die sich während der Besatzungszelt als Spitzel betätigten, wurden die Einwohner ohne Rücksicht auf Alter oder Geschlecht zusammenge- trieben und unter dem Vorwand liquidiert, mit

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Auch Deine Skier gehören nun in den Wehr­dienst! Die Soldaten brauchen sie! Du wirst sie nicht zurückhalten wollen!

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den Deutschen zusammengearbeitet zu haben. Vor allem richtet sich die Wut der GPU.-Kommissare gegen den tatarischen Bevölkerungsteil. Um den furchtbaren Eindruck dieser Massenmorde zu ver- . wischen, erhielt der Moskauer Nachrichtendienst die Anweisung, den deutschen Truppen in den besetzten sowjetische^ Gebieten alle die Bestialitäten unter­zuschieben, die die Bolschewisten jetzt überall dort begehen, wo es ihnen gelang, in einzelne Dörfer und Städte zurückzukehren. Es ist bezeichnend, daß die bolschewistjsche Gräuelpropaganda genau nach dem Schema arbeitet, das sie schon während des ] Sommers anwandte, um die Welt von den eigenen Untaten in Ostpolen, der Ukraine, Weißrußland, dem Baltikum und dem altsowjetischen Gebiet ab­zulenken.

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chen Holz wie der Friedensapostel Stalin. Er tut den Verlust der pazifischen Position der USA. und der wichtigsten Rohstoffgebiete gerade für die Kriegsrüstung der USA. mit den verlegenen Wor­ten ab, es sei bitter für die USA. gewesen, nicht eine Million Truppen auf den Philippinen zu hal­ten und Guam zu sichern, das gewissermaßen das jetzt verlorene Hauptstück der stählernen Aggres­sionsbrücke gebildet hat, die die USA. gegen Ja­pan über den Pazifik gelegt hatten. Wenn er ver­spricht, die USA. würden alles wieder holen und sie würden sogar, was im beklommenen England freudig aufgenommen wurde, Truppen und Schiffe nach England schicken die Londoner Presse schreibt freudig, endlich brauche sich England nicht mehr allein zu fühlen und spitzt sich auf die ameri­kanische Besetzung von Nord-Irland dann müs­sen wir doch sagen, daß dazu auch die Gegner 1 Roosevelts ein kräftiges Wörtlein sagen meroen. Es ist überhaupt bezeichnend, daß Roosevelt erklärt, jetzt würden die USA. wirklich aufrüsten. Er gibt astronomische Ziffern an, die aber nur nachweisen, daß seine früheren astronomischen Ziffern über die Rüstungskapazität der USA. nicht stimmten. In London scheint man diese Schwäche Roosevelts auch erkannt zu haben, denn sogar EdensIorkshire Post" meint zu Roosevelts Zukunftsprogramm, wichtiger fei jedoch die Herrschaft zur See, die man sicherstellen müsse.

Wir haben, wie der Führer wiederholt aus- ührte, alles einkalkuliert, auch, daß Roosevelt einen Krieg erhalten würde. Wir lassen ihn chwätzen. Die Folgen haben nicht wir, sondern die ISA.-Bürger zu tragen, denen Roosevelt jetzt das Geständnis machen mußte, eine solche Aufgabe, wie er sie sich gesetzt, fei noch nie dagewesen, die Zett' dafür sei kurz, und der amerikanische Staats­bürger habe jetzt zu zahlen, nochmals zu zahlen und müsse dabei auf alles das verzichten, was er bis­her als lebensnotwendig empfand. Mit anderen Worten: Roosevelt kündet die Derproletarisierung seines Volkes an, und damit hat er mit feinen jüdischen Freunden das Ziel erreicht, die USA. zur letzten Zufluchtsstätte des Bolschewismus zu machen.

Der Mord an Paringault.

Vichy, 6. Jan. (Europapreß.) In Dichn wurde das Ergebnis der letzten in Paris angestellten Un­tersuchungen über die Todesursache des Kabinetts­direktors P a r i n g a u L t bekanntgegeben. Es ist einwandfrei M o r b' festgestellt worden, da der Schädel durch Hammerschläge zertrümmert wurde. Man ist in Vichy der Auffassung, daß es sich um ein kommunistisches Attentat handle, das durch die im gaullistischen Rundfunk und in Geheimsendern verbreitete Aufforderung zu Ge­waltakten gegen Persönlichkeiten der Vichy-Regie­rung ausgelöst worden sei. Paringault sei als un­mittelbarer Mitarbeiter des Innenministers P u ch e U in kommunistischen Kreisen verhaßt gewesen.

Der Massenmord von Abbeville.

Brüssel, 7. Jan. (DNB.) Der Massenmord von Abbeville am 20. Mai 1940 findet in diesen Tagen in Amiens vor dem deutschen Kriegsgericht seine Sühne. Am 10. Mai 1940 wurden auf Anordnung des damaligen belgischen obersten Militärrichters Hanshof van der Mersch 78 Zivilisten als Spione" oder Angehörige derFünften Kolonne" verhaftet und nach gualoollem Transport nach Frankreich gebracht. In der Nacht vom 19. zum 20. Mai kamen die Gefangenen von Dünkirchen nach Abbeville, wo sie, da die Gefängnisse vonverdäch­tigen Elementen" überfüllt waren, zum großen Teil in einen Kiosk gepfercht wurden. Am Morgen des 20. Mai wurden zunächst vier Gefangene aus dem Kiosk herausgerissen und kurzerhand erschossen. Kurze Zeit darauf wurden weitere 17 das Opfer von behrimtcnen und wutschnaubenden französischen Of­fizieren und Soldaten. Die Untersuchung hat drei Angehörige der französischen Armee als Die Haupt­schuldigen festgestellt, den Hauptmann D e g e o n, den Leutnant Roger Caron und den Sergean­ten H o l l e t. Da Hauptmann Degeon inzwischen im unbesetzten Frankreich ums Leben gekommen ist, fallt er für die Anklage aus. Die beiden anderen Beschuldigten befinden sich auf der Anklagebank des Kriegsgerichts. Der Prozeß wird wahrschetnttch sechs Tage dauer».

Roosevelts Phantasien.

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Der Kriegshetzer Roosevelt hat höchstselbst vor dem Kongreß einen Speech gehalten, der wohl das Tollste ist, was jemals aus dem Munde eines ame­rikanischen Präsidenten entfloß. Wenn Roosevelt z. B sagt, die Welt sei zu -klein, um einen ent­sprechenden Lebensraum für Hitler und Gott zu bieten, dann ist diese Phrase doch zu vervollständi­gen: Die Welt ist nach dieses kuriosen Präsidenten Ansicht nur für Roosevelts Gott und für ihn selbst da, und seine Erbschleicherei gegenüber Churchill, die fick nicht nur auf Kanada, sondern jetzt auch auf Australien und auf andere Stützpunkte des englischen Empire erstreckt, ist ein krasser Beweis für Roosevelts irrsinniges Vorhaben. Daß er in diesem Zusammenhang' sein Märchen roieber auf« wärmt, die Nazis hatten ihren Plan der Auf- zwingung ihrer neuen deutschen Heidenreligion auf die ganze Welt verkündet, bietet weiteres Material zur Feststellung der Verrücktheit Roosevelts, die nur von seiner Ohnmacht übertroffen wird.

Der Mann, der den Schießbefehl gegen die Deut­schen verkündete und damit mitten im Frieden fefne Flotte zu Gangstertaten bewog, ist vom gleb

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