Samstag, r./Sonntag, 8. MSr; 1942
Llnaufhalffamer Vormarsch auf Java
Kilometer von ihrem
Australiens Hilfeschrei
...ene Madras wieder zurückerhalten hatten. lündunaen in einer Entfernung von 95 Kilometer
Sm W' 1751 ftanb Dupleix auf i)em «o^puntt “‘J»“ Westen rücken die Ja-
seiner Michl Er hatte durch das Zusammenwirken westlich E .______-
mit indischen Fürsten weite Geb,-- m Zentral. E " ‘SinSnbrana.ae '
2J lu.nl ui, uily v i vtiyv uvjxj f s. iri
Palembang gelegen, hat 22 OOO Einwohner und tft die Hauptstadt der Residentschaft Djambl. Sie Lage am Djambi-Fluß, 100 Kilometer von der Ostkuste Sumatras entfernt, ermöglicht die Ausfuhr des Oels auf dem Wasserwege. — Rimau liegt 60 Ki o- Meter nordwestlich von Palembang, 30 _^lYne^r von der Banka-Straße landeinwärts Durch die weitere Ausdehnung der japanischen Besetzung Sud- Sumatras gelangten 60 bis 70 v. H. der ergiebigen Oelfelder in Süd-Sumatra unbeschädigt in die Hande der Japaner. Hierunter befinden sich die Petroleumquellen im Gebiet von W a h a d und Benkulen an der Küste des Indischen Ozeans.
senkt und zwei weitere Schiffe durch lorpebotreffer beschädigt.
In Nordafrlka griffen Verbände der Luftwaffe britifche Flugstützpunkte sowie Eifenbahnziele auf ägyptischem Boden im Baum Fuka-el-Dabaan. Beim Angriff auf Malta trafen Bomben schweren Kalibers Flugplaheinrich- lungen und Unlerseeboot-Liegeplälze des Gegners.
Unter Führung des Wachtmeisters Balzer schoß ein Flakkampftrupp an der O st f r o u t am 4. März acht sowjetische Panzer ab.
Oer Wehrmachtbericht.
DNB. Ausdem Fü.hrerhauptquartier, 6. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekennt:
An verschiedenen Abschnitten der Ostfront wurden bei wieder zunehmender Kälte örtliche feindliche Angriffe in erbitterten Kämpfen abgewehrl. Der Gegner hatte hierbei schwere Verluste. Mehrere hundert Gefangene wurden eingebracht.
Die Beschießung kriegswichtiger Ziele in Leningrad durch schwere Artillerie des Heeres wurde fortgesetzt.
Am 4. und 5. März verlor der Feind an der Oft fron! insgesamt 61 Panzer.
Wirksame Nachtangriffe von Kampfflugzeugen richteten sich gegen die Festung S e w a st o p o l sowie gegen kriegswichtige Gebäude im Zentrum der Stadt Moskau.
Im Seeaebiet um Lnaland versenkte» die Luftwaffe ein Handelsschiff von 3090 BRT. Ferner wurden am Tage Barackenlager an der Südküste der Insel zerstört und in der vergangenen Rächt Versorgungsbetriebe des Hafens Portland bekämpft.
Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Unterseeboote in n o t b - und mittelamerikanischen Gewässern wiederum 1 2 f e in d l i ch e S ch i s s e mit zusammen 82 500 BRT., darunter siebengroheTanker. Im Verlauf dieser Angriffe wurden außerdem ein großer amerikanischer Zerstörer ver-
Engländer und Nordamerikaner in Schanghai festgenommen.
Schanghai, 6. März. (Europapreß.) Als Wiedervergeltung für die schlechte Behandlung, die von den amerikanischen Behörden den japanischen Staatsangehörigen in den USA. zuteil wird, haben die japanischen Streitkräfte in Schanghai eine Anzahl prominenter britischer und nordamerikanischer Staatsangehöriger v e r h a f » t e t. Unteren Verhafteten befinden sich nahezu alle Journalisten und führenden Geschäftsleute. Die Verhafteten genießen zahlreiche Vorteile, öte den in den US2L internierten Japanern nicht zugestan- den werden.
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8‘/.2 Uhr desBormittagS
Anreigen-Preiser
Anzeigenteil 7 Npf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite
Nachlässe:
Wiederholung MalstaffeH AbschlüsseMengenstaffelB Plabvorschrift lvorherige Vereinbarung) 25"/» mehr
<92. Jahrgang Nr. 56 Erscheint täglich,.-über Sonntags und feiertags
Beilagen:
Gießener.>amilienblätter Heimat imBild DieL-cholle
Bezugspreis: Monatlich.....RM.1.80
Zustellgebühr... ,, 7-25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Everns'rechanschluß 2251 Drahtanschrift : "Anzeige^ Postscheck 11686 Franks., M.
irldien von Pondichöry aus unter seiner Herrschaft. Kleine Rückschläge, die er durch die Engländer erlitt, genügten indessen, ihn von dem Weg zum Gipfel der Macht zurückzureißen. Im Jahre 1754 wurde er von den Aktionären seiner Gesellschaft abberufen, und die Franzosen wurden im sieben'ähn- gen Krieg von den Engländern aus ihren Machtpositionen in Indien überall hinausoeworfen. Im Püloerdampf der Schlacht von Plassey, wo Lord E l i v e, einst ein kleiner Schreiber der englischen Ostindischen Kompanie in Madras, mit 3000 wohlausgerMeten Soldaten am 23. Juni 1754 über die 60 000 Mann des frankreichfreundlichen Rabobs von Bengalen siegte, wurde für fast zwei Jahrhunderte über das Schicksal von 300 Millionen Indern entschieden. Die Beute, die die Engländer in der Schlacht von Plassey machten, ist später auf einen Wert von 40 Millionen Mark veranschlagt worden.
Frankreich machte im Verlauf des siebenjährigen Krieges nur noch schwache Anstrengungen, um den Engländern die Früchte ihres Sieges zu entreißen. Das alte Mißtrauen zwischen den Kommandanten von Landheer und Marine wirkte sich wieder um heilvoll aus. Der Leiter der gejchlagenen franzoji-1 strecken an.
Der neue Erfolg unserer U-Boote Vor der amerikanischen Küste.
Bisher 98 Schiffe mit rund 665000 BAT., darunter 46 Tanker versenkt.
N-Ichiuch-N füll, wird sich in Kürze n ach f h in a t on begehen. An der Spitze dieser Bitt- Delegation soll, um den Schritt noch dringenderer- scheinen zu lassen, ein amtierender austral,scher Ml, nister stehen.
Eine alte Rechnung in Ostasien.
V on unserem E. F.-Korrespondenten.
Erneute japanische Warnung an Australien.
Schanghai, 7. März. (Europapreß ) „Um ein bißchen Del und Gummi, das Nledertandlfch-Jndien Japan verweigerte, wird nun Holland In full n d s für immer verlieren", erklärte auf des Pressekonferenz der Sprecher der japanischen Oberstleutnant Akiyama. Japan W ö c n Zaun b e 9 indischen Ozeansube r schrtt teil Der Oberstleutnant richtete gleichzeitig eins W a r n u n g a n A u st r a l i e n wobei er embeu. tia zum Ausdruck brachte, daß die japanischen Streitkräfte auck auf austi^lisches Gebiet emrucken würden, wenn Australien seine feindselige Haltung gegen Japan beibehalte. Australien sei heute wehr. los, weil es fast alle feine Truppen auf anders Kriegsschauplätze verstreut habe und feine ^Ibatett keinesfalls mehr heimschaffen könne, dadie Jai paner an den TorenAustrgliens stunden»
Frankreich hat seinen Stützpuntt Das verlorene Spiel
an der indischen Koromandel-Küste und knapp ein halbes Dutzend höchst unbedeutender Niederlassungen in Indien behalten, aber diese Namen wirken nur noch wie der ferne Abglanz aus einer Zeit, die mit großen Entwürfen begonnen und mit kleinen Ergebnissen geendet hatte.
Genf, 6. März (Europapreß.) Die verzweifelte Lage auf Java hgt in der Hauptstadt Australiens, Canberra, alarmierend gewirkt. Nach einer vor einigen Tagen in Melbourne stattgefundenen Mill- tärbesprechung hat der australische Vertreter in den Vereinigten Staaten erklärt: Australien benötige jede mögliche Hilfe, und zwar möglichst schnell. Mr. Casey wies die nordamerikanische Regierung be- - sich mehrenden japanischen Lu t- chaustralien hin und forderte so- ,Es ist un-
ein anderes Aussehen gewonnen.
Frankreich hat im 18. Jahrhundert nicht nur in. Amerika Kanada und L o u i s i a n a an die Eng- , länöer verloren, sondern es hat auch das indische । Reich verspielt. Diese Episode ist typisch für den Niedergang der französischen Weltmachtstellung, die , schön in jener Zeit als Folge der auf falschen Bah- ' nen wandelnden französischey Kontinentaipolitik sich einstellte. Der Marquis Dupleix und der Kapitän • La Bourdonnais waren menschlich höchst anziehende, wertvolle Persönlichkeiten. Dupleix kann als geradezu genialer Vertreter des französischen Geistes und des französischen Einflusses in jenem Indien der zusammenbrechenden Macht des Großmoguls bezeichnet werden. Er vertrat zwar die Interessen der noch aus der Zeit Colberts stammenden französischen Ostindischen Kompanie, der das Spekulations- fieber, wie es auch in Frankreich im Anschluß an die Experimente des Schotten John Law herrschte, ein neues Leben eingeflößt hatte, aber er fühlte sich nicht ausschließlich als Vertreter von Geldinteressen, und er war ja auch zunächst nur als Geistlicher nach Indien gekommen. Aber er war bald gänzlich dem Bann dieses Landes verfallen, heiratete eine Eingeborene, die Begum Johanna, und faßte den gigantischen Plan, ganz Indien für Frankreich 3U gewinnen. In wechstloollen Kämpfen, die sich über mehr als 15 Jahre erstreckten, war Dupleix mehr als einmal daran, fein Ziel zu verwirklichen. Alle Minen der Diplomatie, der Bestechung, der Intrigenwirtschaft, des Einsatzes von Flotten- und Landmacht, der Gewinnung der Menschen durch den Charme französischen Geistes spielten in diesen Kämpfen, von denen oft nur ein schwaches Echo nach Europa drang und die doch so nachhaltig die Machtoerteilung der alten Welt beeinflußten und so tragisch für Frankreich endeten, eine Rolle.
Dupleix und' Frankreichs erlagen schließlich dem zäheren und brutaleren Vorgehen der Engländer, die gegen die Franzosen die gleichen Mittel anwandten, mit denen sie einst die Portugiesen aus Indien verdrängt hatten. Entscheidend für den Mißerfolg m den Bemühungen von Dupleix waren neben dem Unverständnis seiner heimischen Geldgeber, die nur auf rasche, mühelose Gewinne warteten und keine Mittel in lang'ristischen Unternehmungen anlcgen wollten, die Mißverständnisse und Eifersüchteleien mit dem französischen Flottenkommandanten Kapitän La Bourdonnais. Dieser machte an sich in einer Reihe meist erfolgreicher Kriegstaten und Seeschlachten gegen die Engländer dem französischen Ansehen alle Ehre, aber der menschliche Fakior spielte, wie so oft in den Dingen des öffentlichen Lebens Frankreichs, nachteilig in die Auseinandersetzungen, besonders mit Dupleix, hinein und verhinderte eine Ausrichtung nach großen Zielsetzungen die allein dem Lauf der Geschichte eine andere Richtung hätte geben können. Diese Auseinandersetzungen führten u. a. dazu, daß Dupleix zwei Jahre in der Pariser Bastille verbringen mußte, unter der Anzeige, er habe englische Bestechungsgelder angenommen. Dupleix gab nach seiner Rehabilitierung und nach feiner Rückkehr nach Indien den Kmnps nicht auf, obwohl im Frieden von Aachen die Engländer das ihnen von La Bourdonnais abgenommene Madras wieder zurückerhalten hatten.
Paris, Marz 1942.
Wer heute durch die Gegend der Militärschule auf dem linken Seine-Ufer in Paris geht, dem fallen vielleicht die Straßennamen Rue Dupleix, Avenue La Bourdonnais und Avenue de Suffren auf. Dem Durchschnittspariser besagen diese Namen nid>t allzuviel, sie sind Anhaltspunkte bei der Orientierung und der Suche nach Untergrundbahnstationen. Was die Leute geleistet haben, deren Namen man bei den Straßenbezeichnungen verewigt hat, darüber macht man sich nicht allzuviel Gedanken. Dem Marquis D u p l e i x und dem Kapitän La Bourdonnais lächelte einmal im 18. Jahrhundert die Chance, Indien für die französische Krone zu erobern und damit ein französisches Weltreich zu begründen; es ist nicht dazu gekommen. Aber nichtsdestoweniger ist es heute, wo der Krieg an die Ptarten Indiens pocht, nicht ohne einen eigenartigen Reiz, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, wo es Augenblicke gab, in denen die französische Seemacht die Möglichkeit hatte, der englischen ebenbürtig zur Seite zu treten und sie sogar in den Schatten zu stellen. Wäre die französische Kontinentaipolitik eine andere gewesen, und wäre sie nicht immer von dem Nichelieuschen Gedanken der Niederhaltung Deutschlands und der sich daraus ergebenden europäischen Kriege hypnotifiert gewesen, dann hätte die politische Machtverteilung tn allen überseeischen Gebieten und vor, allem m Ostasien
Schanghais. März. (Europapreß.) Die japanischen Streitkräfte auf Java haben nun auch die in den Bergen südlich von Batavia liegende Stadt Buitenzorg genommen. Der Rundfunksender Bandung mußte am Freitagabend zugeben, daß die alliierten Truppen an allen Frontabschnitten zum weiteren Rückzug gezwungen waren, so daß mit Ausnahme des Gebietes von Bandung praktisch sich bereits ganz West-Java in den Händen der Japaner befindet. Die von Rembang aus in südwestlicher Richtung vorstoßtznden japanischen Trupppen haben inzwischen die S ü d k u ft e von Java erreicht. Die dort gelegene Stadt D ) o k- j a t a r t a wurde von Japanern besetzt. 150 Kilometer über Rembang landeinwärts sind die Japaner bis nach Solo (Sura Korta) vorgedrungen und haben damit einen Straßen- und Eisenbahp- knotenpunkt erreicht, der für alle Punkte der Insel von Wichtigkeit ist. Es wird befürchtet, daß die Japaner jetzt den östlichen Teil der Insel mit dem wichtigen Flottenstützpunkt Surabaya vom westlichen Teil der Insel abschneiden. Auch der Druck der Japaner gegen Surabaya hat in den letzten vierundzwanzig Stunden erheblich zugenommen. Sie haben Bvijonegore besetzt und befinden sich damit an der Eisenbahnlinie und den Straßenver-
schen Landstreitkräfte in Indien, GrafdeLally- T o l l e n d a l, der sich in Pondichäry den Engländern hatte ergeben müssen, wurde nach feiner Rückkehr nach Frankreich im Jahre 1766 in Pans hingerichtet. Zwei Jahre zuvor war Dupleix gestorben. Seine Gegner hatten zwar feine Verurteilung nicht zu erreichen vermocht, aber ein Dank war auch ihm nicht für feinen jahrzehntelangen Kampf geworden. Die französische Indien-Kompanie wurde 1770 aufgelöst, nachdem sie während ihres Bestehens Verluste von rund 170 Millionen Livres zu verzeichnen gehabt hatte.
Einen schwachen Epilog fanden die Kampfe Frankreichs um Indien noch in den Kaperkriegen, welche der tapfere Flottenführer d e Suffren während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in den indischen Gewässern gegen die Engländer führte, ohne daß hieraus eine wesentliche Derschie-
GietzenerAMMl
««.:-^rr.-^Genrral-Anzeigerfür Gberhefsen
Die japanischen Operationen in der Südsee haben im dritten Monat des pazifischen Krieges bereits die zweite Linie der britisch-nordamerikamschen Verteidigung an wesenlichen Punkten durchbrochen. Singapur, das als Symbol britischer Macht in Ostasien und westlicher Eckpfeiler des strategischen Aufmarsches der Alliierten mit allen Mitteln moderner Fortifikationskunst ausgerüstet war, ist dem mit unerhörtem Elan von der Landseite gegen die Jnselfestung vorgetragenen japanischen Angriff überraschend schnell erlegen. Die Pistole, die auf Japans südliche Flanke gerichtet mar, ist unschädlich gemacht worden, denn Singapur sollte mit seinen Riesendockanlagen dem britischen Ostasiengeschwa» der, verstärkt durch Kriegsschiffe der USA. und dev holländisch-indischen Marine, als Ausfallpforte bet ihren Operationen gegen Japan dienen. Freilich diese Flottenstreitkräfte sind im Kampf um Singapur kaum mehr in Erscheinung getreten. Sie waren schon in der ersten Phase des Krieges durch die Angriffe der japanischen Marine und Luftwaffe so empfindlich angeschlagen worden, daß sie zur Verteidigung Singapurs nichts mehr beizutragen vermochten und erst reorganisiert und verstärkt in der Java-See den Japanern entgegentreten tonnten. Singapur am östlichen Ausqang der Malakka- Straße deckt den wichtigsten Schiffahrtsweg zwischen Pazifischem und Indischem Ozean. Der Besitz Singapurs und die Landung auf der gegenüberliegenden Insel Sumatra sichern den Japanern den Zugang zum Indischen Ozean. Mit der Landung auf Sumatra, das in der riesigen Ausdehnung von 1800 Kilometer, zur Hälfte der Malakka-Straßs I breit vorgelagert, den westlichen Teil der großen Insel-Barriere bildet, die in weitem Bogen Die Südsee vom Indischen Ozean abgrenzt, haben die Japaner auch die weiteren strategischen Voraussetzungen geschaffen für die Operationen gegen Java, die politisch und wirtschaftlich weitaus wichtigste der großen Sunda-Jnseln und des hol- .ländischen Kolonialbesitzes in der Südfee überhaupt. Java war als Kernstück des zweiten,. weiteren Einschließungsrings gedacht, den W Alliierten um Japan gelegt hatten und auf den sie vertrauten, nachdem der erste engere, der von Hongkong, Ma-
2Mt der heute gemeldeten Versenkung von rod- nila und den USA.-Stützpunkten im westlichen
Irren 12 Schissen mit 82 500 DRI. an der Ostküste Pasisik «bildet wurd,e ,ch>^eite Rin^der
der USA. Ist di- Gesamtzahl der in ten ame- des Krieges 9.^^ un a® der
rikanischen Geroäsiern verrenkten Schiffe auf 98 mit ^rdspitze Australiens nach Hawai reichte, ist nun
665 390 BRT. gefliegen. 46 Schiffe davon, also rund japanische Landung auf Java, dessen
50 v. H., find wertvoll sie Tanker mit einer ^guptstadt Batavia bereits in japanischer Hand Gesarnttonnage von 335 000 BRT. Der Ausfall die- ist, ebenfalls durchbrochen. Alle Kriegsplane der fes Tankraums bedeutet einen fast unerf ö h- USA. und Englands von der wirtschaftlichen Elm l i ch e n Verlust für die amerikanische und bri- schnürung Japans durch eine H^Rockad ,
36 860 Eisenbahn-Tankwagen erforderlich wären. - LtMqun? der eigenen Besitzungen in der Süd- Jedes einzelne dieser versenkten konnte in J ^u|9orifd) geworden. Das blitzschnelle, kühne feinem Einsichgebiet vor den Oelproduklionsstatten ferte Zupacken der japanischen Wehrmacht am Golf von Mexiko, in Venezuela, Lura?ao und aUe diese Pläne hinweggefegt, ehe sie über« Aruba nach den großen Verbrauchszentren im ame- hgupt nur das Stadium der Vorbereitung durch-
Wbtutenb mit einem 3 a b r e . a u ■. f a 11 von Ä^ma»
9,6 Millionen Tonnen Oel für den Der- n Spiel fetzten, als sie durch ihre unnach» »brauch in den vereinigten Staaten. aiebiae ja geradezu herausfordernde Politik gegen
über Japan den Krieg im Pazafik heraucheschworen, , obwohl sie wußten, daß ihre eigenen Rüstungen erst I* in Jahren den Anforderungen eines Krieges ge
- - - — wachsen fein konnten, der sich nun über alle Welt-
di- Alliierten immer fühlbarer, die japanische Luft- meere und ihre Randgebiete erstrecken mutz waffe beherrsche unumstritten den Luftraum über obwohl ihnen bekannt sein mußte daß lb ^taenen der ganzen Insel. Mit Rücksicht auf die zahlen- Besitzungen m 6er ,.^^666^0 ^9^000^1^ mäßige Schwäche haben die Luftstreitkräfte der Indien und Australien gegen reden Angr ss 81 Alliierten Den Befehl erhalten, nicht mehr zur Unter- empfindlichu^ganzun^ stützung der kämpfenden Truppe ehuugreifen, fon- ha, daß /hre Macht n Oftafwn Swat erne u bcrn ihre Angriffe ausschließlich auf die von den imposante Fassade zeigte jnejm Saponern b-h-rrM-n Flugplätze sowie auf japa- schastliche R-Mum-r an, b-n
Muster Na 40 Der Bomber wurde abgeschossen, als Großmacht den Nimbus der eigenen Sta h^ er auf dem Flugplatz von B a n d u n g versuchte, sich dem japanischen Angriff durch die Flucht zu b^aUpten, baß der Kampf im Pazisik gut
entziehen. Ä ^nnen den Kampf gegen Japan selber
Weitere Oelzentren auf Ä
Sumatra in japanischer Hand. I
Tokio, 7. März. (DNB. Funkfpruch.) Nach Indien zukommen lassen können, wird Japan. nicht Brechung hartnäckigen feindlichen Widerstandes mehr aufhalten Die Hilfe der anderen Nationen wurden die bedeutenden Oelzentren D, a m bi und jst unumgänglich notwendig, ^ne australische De * Rimau von den japanischen Truppen besetzt, l e g a t i o n , die noch einmal dringend im Namen Djambi ungefähr 200 Kilometer nordwestlich von d^ australischen Regierung um Hilse in Öen - - hnf 22 000 Einwohner und ist nachsuchen soll, wird sich m Kurze nach Bo
Hl ------- ----- -- , • —
Landungspunkt inJndranaya entfernt vor. Sie haben die Stadt Porwakata besetzt, die ebenfalls ein wichtiger Knotenpunkt für die Strahen- unö Eisenbahnlinien von Batavia nach Bandung ist Berichte von „Exchange Telegraph" sprechen davon, daß sich nach dem Fall von Batavia die Lage Javas schnell verschlechtere. Zahlreiche japanische Landungen — man weiß gar mcht mehr wie viele — hätten Donnerstag und in der Nacht zum Freitag an den verschiedensten Stellen der Jnstl stattgesunden. Auf Ost-Java sei eine Reihe wichtiger Städte in japanische Hande gefallen. Auf einem großen Teil des Ostabschmttes hatten die ,a- panischen Vorstöße bis zu 80 Kilometer ms Landes- ^Dl^fchwerste^Gesahr für Java bildet der Umstand, daß die Japaner nicht'nur Die in der Umgebung der Insel gelegenen Flugplätze beherrschen sondern auch bereits einen Teil der auf Java s e I b ft be


