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Aus dem Reich

Gegen Tschungking Truppen.

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zu durchbrechen.

Was können urir backen mit 25g Jett und 2 Siem ?

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Backpulver

feig: 2 miilelgt. fier. 6 Eßl. LDaffec. 125 g Zucker. 1 päckcken Dr. Oetker Oanillinjucher, 175 g IDcljenmehl. 1/2 Päckchen Dt. Oetker pubbingputoer Danille-Gefchma*. 9 ß(3 geßrirheneTeelöffel) Dr.OetkerBachln.

f üttunq: 1.) 2-3 gehäufte Eßlöffel rote Marmelade. 2.)fiactoffelmat)ipon: 20Q tz ungesalzene, gekochte ftortoffeln, 125 gZucker. 1 Packcken Dr. Oetker Oanitlu* jucket. 7-12 tropfen Dr. Oetker Bach-Acomo BitlermanbeL 3.) fi rem: 1/2 Päckchen Dr. Oetker pubblngpuloet Danille- Oesckmack. 1/41 Apfelsaft ober -wein. 25-50 g (1-2 ge­häufte Eßl) Zucker, nach Belieben etioas Zitronensaft.

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leftung der Nation , v , , , denz, Berlin SW 68, Zimmerstraße Presseämter der NSDAP.

Den Teig bereitet man wie bei Jlufltorte- im Prospekt Zeitgemäße Aezepte" ober nachEuifenlocte" im BachbuchBuchen macht freube" ober im -Schul- hochbuch Ausg. D ober E. Für das Marzipan werben die Aartoffeln zweimal burchgepreßt. bann mit Zucker und Oanillinjudwr verrührt und mit Aroma abgefchmechl. Für den Krem wirb bas Pubbingpuloer mit 3 Eßl. von ber Flüssigkeit angerührt Die übrige Flüssigkeit schmeckt man mit Zucker unb Zitronensaft ab. bringt sie zum Rochen, nimmt sie von ber Kochstelle, gibt bas ungerührte pubbingpuloer unter Rühren hinein unb läßt noch einige Male aufkochen. IDährenb des Erhaltens rührt man ben Krem häufig um. Der ausoehühlte Tortenboden (am besten vorn Tage vorher!) wird jtoeimal burchgefchnitten. Den untersten Boben bestreicht man erst dünn mit Rlotmelabe und bann mit Kartoffelmarzipan (etwa 1/3 davon zurücklassen?), legt ben jiociten darauf, bestreicht mit Krem unb bebecht mit dem dritten. Rand und Oberßäche ber Torte werben gleichmäßig mit dem übrigen Kartoffelmarzipan bi?ßlidwv Darauf streut man Oie mit Fett Uüht gebräunten ßaferstocken.

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jagenft sollen tte Mädel vorberelieF werben, ver­einst gemeinsam mit den Wehrbauern lm Osten zu iedeln.

Der amerikanische KreuzerMarbleheab" (7050 t) in der Java-See schwer beschädigt. (Scherl-Bild erdienst-M.)

ihrem Sektor wichtigste allgemeine Ausgaben Staats« und Dolksausbau wahrnimmt.

2500 RM.

für die besten Kurzgeschichten.

-Kurzgeschichtenpreisausschreiben der JTSfl.

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^Beratungsausschußsürpazifiksragen^

Lissabon, 7. Februar. (Europapreß.) lieber ''inen Beratungsausschuß für Pazifik« fragen gab Präsident Roosevelt, wie NBC. berichtet, am Freitag in der Pressekonferenz des Weißen Hauses Auskunft. Danach tagt der Aus­schuß bereits feit mehreren Monaten in Washing­ton und in London, wo sich auch das Haupt­quartier der holländischen Exilregierung befindet. Der Ausschuß setzt sich aus Militärsach­verständigen und Politikern zusammen.

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ieug wird vermißt. Aufklärer stellten schwere Be- chcwigungen von Flugzeughallen und anderen mili« ärischen Einrichtungen fest.

Bengasi ein neuer Gchand- sieck der Briten.

Juden führten das Kommando. Alle Häuser geplündert.

Rom, 7. Febr. (DNB. Funkspruch.) lieberfünf Wochen englische Barbarei in Ben­gasi" berichtet ein Frontbericht desMessaggero": Einwohner der Stadt, die bei dem Einzug der Eng­länder kurz vor Weihnachten in Bengasi geblieben waren, erzählen, daß bte Engländer zum Vize- gouvemeur der Cyrenaika den Kommandeur der indischen Brigade, L o n g r y , einen Juden, er­nannten und dem Dberftleutmant Gay, ebenfalls einem Juden die Stadtverwaltuna unterstellten. Die Engländer bildeten eine Art von lokaler Polizei, die von Juden befehligt wurde und sofort mit Haussuchungen begann.

Bald hob eine regelrechte Plünderung aller

nut lernen > cnger werdenden Ring der japanischen Truppen

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Auf Grund von Verhandlungen, die das Amt NS.-Altherrenbund der Reichsftudentenführung ge­führt hatte, ist vom Reichsmimster der Finanzen unter Berücksichtigung der neuen Würzburger Satzung des NS.-Altherrenbundes und der Mufter- fatzung seiner Altherrenschaften die Gemeinnützigkeit dieser Organisation anerkannt worden. Die Aner­kennung bringt vor allem auch wichtige steuer­liche Vorteile mit sich. Darüber hinaus wird aus der Entscheidung der zuständigen Reichsbehörde klar, daß die Organisation des deutschen Altherren- tums heute etwas grundsätzlich anderes darstellt, als es der frühere Aufbau der akademischen Organi­sationen war. Während alle früheren Altherren- Vereinigungen als private Zusammenschlüsse ange­sehen werben mußten, ist der NS.-Altherrenbund der Deutschen 'Studenten als der einzige von der NSDAP, anerkannte Zusammenschluß der ehemali­gen Studenten deutscher Hoch- und Fachschulen

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Stockholm, 6. Februar. (Europapreß.) Die Lebensmittelversorgung in England hat durch das japanische Vordringen in Ostasien ebenfalls fühlbar gelitten, berichtet der Lon- doner Korrespondent derSvenska Dagbladet". Be­troffen würden vor allem die Zufuhren von Fleisch, Butter und Käse aus Australien und Neuseeland und die Versorgung mit Reis aus Ostindien. Der Reis würde vermutlich demnächst überhaupt aus den Geschäften verschwinden.

Ser Bengasis an, ausgeführt von englischen Ma- oldaten, Australiern und Neuseeländern. M i t Df fixeren an der Spitze plünderten die Banden die Wohnungen, rissen die Wände nieder, um verborgene Verstecke zu entdecken, zerstörten alles, was sie nicht mitschleppen konnten, und steck- ten zahlreiche Gebäude in Brand, darunter eine Reihe von architektonisch wertvollen Gebäuden, wie z. B. das der Banca Italia. Tag und Nacht hall­ten die Straßen Bengasis von dem räuberischen Treiben der Soldaten wider, die es besonders auf Uhren abgesehen hatten.

Nicht einmal die Kranken in den Hospitälern wur- )en verschont. Sie wurden gezwungen, alle Wert- achen und sogar ihre Kleider herzugeben. Raub, Nord und Vergewaltigung aller Art waren an der Tagesordnung. Besondere Sorge bereitete dem eng« lischen Oberkommando dieFünfte Kolonne". Heber» all wurde nach geheimen Sendern gesucht. Ueberall wollte man geheimnisvolle Komplotte sehen. Eines Tages wurden alle italienischen Männer in Konzentrationslager gebracht und dort unter dauernden Drohungen, daß man sie erschießen werde, verhört und mißhandelt.

Als die Engländer unter dem Druck der deutschen und italienischen Truppen aus Bengasi weichen muß­ten, zwangen sie alle Männer, in deren Besitz Mi- litärpapiere gefunden wurden, ihnen auf ihrem rühmlosen Rückzug zu folgen.

NahüS Pascha bildet das neue ägyptische Kabinett.

Ankara, 6. Febr. (DNB.) König Faruk hat Nahas Pascha, den Führer der Wafd- partei, mit der Neubildung der zurückgetretenen ägyptischen Regierung beauftragt. Nahas Pascha wird damit sein zweites Kabinett bilden. Er am­tierte zum erstenmal nach König Fuads Tod im Jahre 1936, als er den englisch-ägyptischen Vertrag vermittelte.

Agenzia Stefani erfährt aus Kairo über Ankara: Nahas Pascha erklärte das Parlament für aufgelöft. Seine Regierung werde sich, so sagte er, auf ein neugewähltes Parlament stützen.

Unter dem Druck Englands.

Vichy, 6. Februar. (Europapreß.) Der ira­nische Gesandte in Vichy, Mosenh Rais, bat am Donnertag in Vichy fein Abberufungs- schreiben überreicht. Damit ist der wiederholt angekündigte Abbruch der Beziehungen zwischen Frankreich und Iran als Folge des Allianzvertra- ges, den England und die Sowjetunion mit Iran abgeschlossen haben, zur Tatsache geworden. An zu­ständiger Stelle in Vichy wird darauf hingewiesen, daß Iran nach dem Irak und Aegypten der dritte Staat des Vorderen Orients fei, der unter eng­lischem Druck die Begehungen zu Frankreich löst.

Die Nationalsozialistische Parteikorrespondenz ver­öffentlicht ein Kurzgeschichtenpreisausschreiben, für das der Zentralverlaa der NSDAP., Franz Eher Nachf., Geldpreise in Höhe von 2500 RM. ausgesetzt hat. In Betracht kommen Kurzerzählungen im Um­fang von 1200 bis 2000 Silben von Stoffen der Vergangenheit und Gegenwart, die in künstlerisch einprägsamer Form einen Appell an die deutschen Charakterwerte des Mutes, der Entschlossenheit, der Treue und Beharrlichkeit, des Leistungswillens, Opfergeistes und Gemeinsinnes darstellen. Teil- nahmeberechtiat ist jeder deutsche Volksgenosse. Ein- lendungsschlutz ist der 1. März 1942. Nähere Aus­künfte über die Ausschreibung erteilen die Schrist- leitung der Nationalsozialistischen Parteikorrewon- denz, Berlin SW 68, Zimmerstraße 88, und die Gau-

Der letzte überlebende Sohn ist aus der kämpfenden Truppe zurückzuziehen. DNB. Das Oberkommando des Heeres hat vor einiger Zeit die Zurückziehung aus der kämpfenden Truppe bei besonderen Anlässen geregelt. Jetzt ist eine Ergänzung dieser Bestimmungen erfolgt. Es wird angeordnet, daß, wenn eine Familie besonders hohe Blutopfer gebracht hat, der letzte überlebende Sohn auf jeden Fall aus der kämpfenden Truppe zu­rückzuziehen und an einer weniger gefährdeten Stelle in der Regel im Ersatzheer, zu verwenden ist, auch wenn der betreffende Soldat die Erklärung zum freiwilligen Verbleib in der kämpfenden Truppe ab geben will oder abgegeben hat. Dieser Fall ist nach dem Erlaß beispielsweise gegeben, wenn von vier im aktiven Wehrdienst stehenden Söhnen drei gefallen sind.

3,7 Millionen beim Gportappell der Betriebe 1941.

Berlin, 5. Febr. (DNB.) Die größte sport­liche Leistungsprüfung der Schaffenden, der Sport» appell der Betriebe, wurde auch im Kriegsjahr 1941 ein großer Erfolg. Wie das Sportamt der NS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" mitteilt, beläuft sich das Endergebnis der Teilnahme auf 3,7 Millionen Männer und Frauen. Reichsorgani­sationsleiter Dr. Ley konnten 102 Betriebe als Reichssieger zur Auszeichnung gemeldet werden, von denen der Gau Düsseldorf mit 10 Reichs­siegern der erfolgreichste ist.

NS.-AltherrenbundundfeineAlcherren- schasten als gemeinnützig anerkannt.

Kleine politische Nachrichten.

Die deutsche Buchausstellung in Sofia, die mit 3500 Bänden einen umfassenden Einblick in das politische, künstlerische und wissenschaftliche Schrift­tum Deutschlands gewährt, wurde vom bulgan- chen Ministerpräsidenten Professor Filoff in einem Festakt in Anwesenheit des bulgarischen Knegsmi- nifters und anderer Minister eröffnet. Der beutle Gesandte Beckerle überbrachte die Grüße von Reichs. Minister Dr. Goebbels und von Reichsaußenminister von Ribbentrop.

Die erste Schweizer Mission unter dem Protekto­rat des Schweizerischen Roten Kreuzes ist mit ihren Aerzten, Krankenschwestern, Kraftfahrern, oefre- tärinnen usw. dieser Tage durch eine Zweite Ab­ordnung abgelöst worden, nachdem sie einige Mo­nate an der Ostfront Dienst getan hatte. Der tat­kräftige, jederzeit hilfsbereite Einsatz dieser gut aus­gebildeten und für ihre Tätigkeit vorbereiteten Män­ner und Frauen hat dazu beigetragen, die Versor­gung unserer deutschen Soldaten im Kampf gegen den Bolschewismus zu erleichtern.

Der Chef der Nationcllregieruna im Irak, Rafchid All el Kailani, und der Großmufti von Jerusalem, Hamin-al-Husseini, trafen am Freitag in Rom ein, wo sie u. a. vom Sohn des Regenten des Irak, Emir Mohamed Charaft, sowie von Vertretern des italienischen Außenministeriums, der deutschen und japanischen Botschaft am Bahnhof empfangen wur-

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Oie Seeschlacht aus der Höhe von Java

Zwei feindliche Kreuzer versenkt, zwei weitere schwer beschädigt.

Bei derSeeschlacht auf ber Höhe von Java" wurde auch ein niederländischer Kreuzer derJava"- Klasie versenkt. Die Klasse ist 6670 Tonnen groß und mit zehn 15-am-Geschützen und sechs 4-cm- Flakgeschützen bestückt.' An Bord befinden sich ferner zwei Flugzeuge und Einrichtungen zum Minen­legen. Unfer Bild zeigt den KreuzerJava" bei der Einfahrt in einen Hafen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Die britische Admiralität gab am 5.2. bekannt, daß das britische UnterseebootTriumph" über­fällig ist und als verloren betrachtet werden muß. DieTriumph" ist ein großes Unterseeboot mit einer Wasserverdrängung von 1090 Tonnen über und 1575 Tonnen unter Wasser. Die Besatzung des Bootes beträgt 60 Mann. Das Boot gehört zu einer Klasse, von der bereits außer derTriumph" fünf andere Boote als gesunken gemeldet sind.

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ItÜttt-stchüM Tokio, 7. Febr. (DNB.-Funkspruch.) Frontbe- richten zufolge haben japanische Truppen LnT in den frühen Morgenstunden des 5. Februar eine

/A" !a Offensive gegen 40 000 Mann Tschung- king-Truppen in der zentralen Schantung- « » 4/Qp/?i Provinz begonnen. Die angegriffenen Truppen " 11 wurden vollständig umzingelt. Die demoralisierten Tschungking-Truppen versuchen nun, ben immer

Mädelarbeit im Ost^en.

Im Rahmen der HJ.-Parole für den Osteinsatz ergeben sich für die Mädel erweiterte Aufgaben. Im Sommer 1940 wurden im Wartheland die ersten Altreichführerinnen eingesetzt. Je zehn Führerinnen wurden in einem Einsatzlager zirsammengefaßt, von dem aus drei bis vier Dörfer zu betreuen waren. Eine Führerin übernahm die Schule, eine andere richtete einen Kindergarten ein, andere betätigten sich im Gesundheitsdienst und in der kulturellen Arbeit. Im Jahre 1940 wurden in fünf Lagerein- sätzen auf diese Weise 1400 Führerinnen ersaßt. Im Jahre 1941 konnte dieser Einsatz auf 9973 er» höht werden, wobei auch in Danzig-Westpreußen und Oberschlesien Einsatzlager ftattfanben. Der Ein» satz von Schulhelferinnen insbesondere hat sich so bewährt, baß der Schulhelferin die Möglich­keit gegeben werden soll, nach einer längeren Tä­tigkeit im Osten, nach Sonderkursen ober nach einer einjährigen Ausbildung i h r Examen als Volksfchullehrerin abzulegen. Gegenwärtig arbeiten 174 Führerinnen als Schulhelferinnen im Osten. Im neuen Jahr wird nun auch bie Mädel arbeit im Osten weiter ausgebaut. Jeder Führe­rin wird nun noch ein Mädel beigegeben. Es wer. den hauptamtliche Lagerleiterinnen eingesetzt, die d>e betreuten Höfe genug kennen' und so bie Lagerteil­nehmerinnen richtig ansetzen können. Alle Mädel, die älter als 15 Jahre sind und noch ihr Pflicht- j a h r abzuleisten haben, sind aufgerufen, diesen utni Qiuucii«» vw,|U;vv _____ Ehrendienst bei den deutschen Bauern i m

jetzt eine nationalsozialistische Gemeinschaft, die auf Osten zu erfüllen. Heber den Landdienst der Hitler»

Au« aller Wett.

Arih Müller-Varteukirchen gestorben.

In Hundham bei Miesbach ist lm Alter von 67 Jahren der bekannte Schriftsteller und Volks, dichter Fritz Müller-Parten tirchen ge­storben. &ein vielseitiges literarisches Lebenswert umfaßt Romane, Kaufmanns-- und Bauerngefchich- ten, Erzählungen, Kurzgeschichten, Plaudereien und ist erfüllt von Humor und Lebensweisheit, von menschlicher Wärme und Güte. Eine Reihe sei­ner heiteren und nachdenklichen Geschichten erschien auch im Gießener Anzeiger.

Neunmal zum Tobe verurteilt.

Der vorbestrafte, 34 Jahre alte Walter Flem­ming hatte sich vor -ter Jugendschutzkammer in Bielefeld zu verantworten; er wurde im Septem­ber v. I. wegen Diebstahls festgenommen und als Bolksschädling zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Bei ben Ermittlungen kamen auch schwere sittliche Verfehlungen heraus, die jetzt zur Anklage standen. Die Jugendschutzkammer verurteilte Flemming in jedem der zur Anklage stehenden neun Falle des Sittlichkeitsverbrechens zum Tobe unb zum Ver­lust ber bürgerlichen Ehrenrechte. In der Urteils­begründung hieß es, daß der Angeklagte als ge­fährlicher Gewohnheits- und Sittlichkeitsverbrecher anzufehen fei, der in gemeiner Weife die Jugend verführte. Er müsse deshalb aus der Volksgemein­schaft ausgemerzt werben.

Autostraße VorbeauxOdessa geplant.

Der Bau einer AutostraßevonBordeaux nach Ob essa soll sobalb wie möglich verwirklicht werden. Diese Autostraße würde von Vordeaur über Turin, Mailand, Venedig, Trieft, Belgrad und Bukarest nach Odessa führen.

Rothschild-Domäne wird französischer Staatsbesitz.

Der französische Vertreter der internationalen jüdischen Finanzfamilie Rothschild war im Juni 1940 aus Frankreich geflüchtet und von ber neuen französischen Regierung ber französischen Staats- angehorigkeit für verlustig erklärt worden. Seine Kunstsammlungen und sonstigen Besitzungen sind bereits vom französischen Staat beschlagnahmt wor­den. Nun wird auch die etwa 700 ha große Do­mäne desBarons Henri de Rothschild", Daux-de- Cernay, in das Eigentum des französischen Staates übergeführt werden. Ein Enteignungserlaß des Landwirtschaftsministers nimmt bie Domäne im In­teresse bes öffentlichen Nutzens unb des Kampfer gegen bie Arbeitslosigkeit für ben Staat in An­spruch.

Vorsicht auf dem Bahnsteig!

Zwei Mädel im Alter von 12 und 13 Jahren wollten in einem Bahnhof in der Westmark Post in den Briefkasten eines Zugpostwagens einwerfen. Statt das Halten des Zuges abzuwarten, liefen sie neben dem Zug her, stürzten und kamen unter den Zug zu liegen. Der Zwölfjährigen wurde ein Arm und ein Bein abgefahren; den erlittenen schweren Verletzungen erlag das Mädel bald da­rauf. Die Aeltere kam mit leichteren Verletzungen davon. ______

HaupychrPletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» vauptichristleu rS: Ernst Blumschein, verantwortlich für Politik ueb ZUver- Dr. Fr. W. Lange lbeurlaubt), i.B. Ern» vlumscheln: für Feuilleton Dr. Hans Thyriot: für Stadt Kiesten. Provinz. W:rt» chasl u. Sport: Ern» Blumschein. Ä _

Druck und Berlag Brühlsche Universttätsdnickere' R. Lange K.G. Beriagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann Anzeigenleiter: Hane Beck. Verantwortlich für den Inhalt ber Anzeigen: Theodor Kümmel Jcr.ö.

Tafio, 6. Februar. (Ostasiendienst des DNB.) Nach einer weiteren amtlichen Verlautbarung w dem großen Erfolg ber japanischen Marineluftwaffe in ber Java-See sinb zwei Kreuzer bes feindlichen Geschwaders versenkt wor» den. Es handelt sich dabei um den niederländischen Kreuzerbe Ruyter" und um einen weiteren Kreuzer vom Java-Typ. Ein weiterer Kreu» zer dieser Klasse sowie der USA.-KreuzerMar- ylehead" wurden schwer beschädigt. Bei dem versenkten Transporter handelt es sich um ein 5000 DRT. großes niederländisches Handelsschiff.

Die für die Japaner so erfolgreich durchgeführte Kampfhckydlung erhielt bie offizielle Bezeichnung Seeschlacht auf der Höhe von Java".

Dauernde japanische Angriffe aus Rangun.

Tokio, 6. Febr. (Europapreß.) Die japanische Luftwaffe ist jetzt besonders stark gegen Rangun tätig. Bel ben am Donnerstag durchgeführten An­griffen wurden der Bahnhof von Rangun unb ein Flugplatz nördlich der Stadt mit Bomben belegt, wobei große Brände entstanden. In ber Nacht zum Freitag griffen japanische Flugzeu-ge in»m eteinen Kugplatz südlich von Rangun an und belegten luem uou|d)hi Hn sowie andere militärische Anlagen in Rangun drei Stunden lang mit Bomben. Bei Luftkämpfen f. zwischen begleitenden japanischen Jagdflugzeugen

m k und englischen Maschinen wurden sieben E n g r Wftelle jn (ä nb er abgeschossen. Ein japanisches Flug. Verteidigungck ' .......f

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