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Theater der Llniversitätsstadt Gießen.

Christian Dietrich Grabbe: ,Oon Zuan und Jaust".

Das Theater leistet seinen Beitrag zur Gießener Kunstwoche und zum 150. Geburtstage des Konzert­vereins mit einer Inszenierung des vieraktigen TrauerspielesDon Jüan und Faust" von Christian Dietrich Grabbe, mit dem Werke eines Dichters, der oft genug angegriffen und verleumdet, selten verherrlicht oder gar überschätzt wurde, noch sel­tener und erst lange nach seinem Tode die ruhige, sachliche und gerechte Würdigung gefunden hat, die er verdient. Schon als 22jähriger schreibt Grabbe an Tieck:Die Idee von einem andern Faust, der mit dem Don Juan zusammentrifft, ent­wickelt sich in meinem Hirnkasten mehr und mehr", und fünf Jahre später, 1828, heißt es in einem Briefe an seinen Freund Kettembeil:Allmählich wird es mein Ernst, ferner etwas zu leisten, be­sonders durch ein Stück, welches sowohl theatralisch korrekt ist als auch alles, was ich bis jetzt dem Publiko von meiner resp. Kraft gezeigt, überbietet, und da finde ich nach reiflichem Ueberlegen nichts geeigneter als Faust pnb Don Juan, Leporello die Komik, der Teufel (unter verstecktem Namen) die Ironie das gibt was." In den letzten Jahren seines kurzen Lebens hat Grabbe dann freilich sehr hart über dieses Stück geurteilt und esnur eine dumme Vorarbeit" genannt.

Wir werden uns heute, ohne die offenkundigen Schwächen des Werkes zu übersehen oder zu leug­nen, jene schroffe Selbstkritik nicht zu eigen machen. Wir werden zunächst feststellen, daß erbis jetzt", 1828 nämlich, den schon in der Prima begonnenen Gothland", das groteske LustspielScherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" undMarius und Sulla" geschrieben hatte- wenn wir überlegen, daß Grabbes dramatische Produktion erst von hier an ihr spezifisches Gewicht erhält, daß die Hohen- stäufen-Dramen,Napoleon",Hannibal" und die Hermannschlacht" folgen, und daß sich im drama­tischen Nachlaß neben anderen Fragmenten und Projekten 'Entwürfe zu einemAlexander" und zu etrtem Christus-Drama finden, dann werden wir zum wenigsten zugeben müssen, daß dieser unglück­liche und zwiespältig zerrissene Mensch sich Zeit- seines Lebens nicht mit Kleinigkeiten abgegeben hat.

In solchem Sinne ist die TragödieDon Juan und Faust" für Grabbe charakteristisch: er hat immer nach den großen Gegenständen gegriffen: seine geschichtlichen Dramen, so kindlich naiv und praktisch unmöglich sie in der Ausführung anmuten, haben alle einen Zug zur Monumentalität, seine Helden vielfach die Ueberlebensgröße eines in rie­sigen Linien und Flächen angelegten historischen Kolossalgemäldes. Das gilt schon für Don Juag und Faust, beides Gestalten, die aus den irrealen Proportionen eines phantastisch-barocken Ueber- menschentums entwickelt sind. Es paßt zu Grabbe, daß er zwei Figuren, zwei Stoff- und Jdeenkreise, deren jeder für sich als Zentralproblem im Lebens­werke eines deutschen Weltgenies erscheint, in ein einziges Drama zwingt; es mag bezweifelt werden, daß Grabbes Sprachgewalt und dramatisches Ge­staltungsvermögen zur Bewältigung ausreichten die Konzeption war außerordentlich und zweifellos

großartig oder, wie man zur Zeit des jungen Goethe gesagt haben würde,groß geahndet". Wenn es ihm nicht gelang und wohl überhaupt jede vorstellbare dichterische Kraft übersteigen mußte, auf so begrenztem Felde zwei Weltmotive von sol­chem geistigen Ausmaße zu erschöpfen Grabbe wagte es, in seinem Faust den düsterenMagus aus Norddeutschlands Eiseswüsten", denRenom­misten der Melancholie", tiefsinnig, grüblerisch an den Welträtseln rüttelnd, dem südlich-epikureischen Temperament Don Juans, dem Monomanen egoisti­schen Lebensgenusses gegenüberzustellen ... und beide der Vernichtung zu überliefern im Kampfe um die von ihnen hoffnungslos geliebte Donna Anna.

Zwei Temperamente, zwei Nationalitäten, zwei Gegenpole des Lebensgefühls speisen die anti­thetischen Kräfte des Dramas. Faust: schwerblütig, lutherisch-protestantisch und deutsch (ihm gehören die schönsten, dichterisch reinsten Verse des ganzen Stückes, und sie rühmen Deutschland, das Vater­land,Europas Herz") Don Juan: kalt noch in seiner Liebesraserei, trotzig und reuelos, maßloser Ichmensch und Uebermensch im Gewände des spa­nischen Kavaliers. Der Zusammenprall zweier so gegensätzlich organisierten Wesen muß notwendig tödlich enden es gibt keine Verständigung zwi­schen ihnen und sie ebenso wie das bejammerns­wert-unschuldige Opfer ihrer gemeinsamen Leiden­schaftvernichten. Don Juan tötet, um die Geliebte für sich zu haben, am Hochzeitstage ihren Verlobten, wenig später im Zweikampf ihren Vater. Faust, durch den Pakt mit dem als Ritter verkappten Mephisto im Besitze übernatürlicher Kräfte, entführt dem Don Juan Donna Anna in sein Zauberschloß auf dem Montblanc aber keine Macht der Welt und der Unterwelt kann ihm Annas Liebe er­zwingen: er vernichtet sie so sinnlos zerstörerisch, wie er ihr zuvor sein Weib daheim in Deutschland zum Opfer gebracht hat. Haß und Liebe sind die verzehrenden und verheerenden Triebkräfte der Handlung, die mit Tod und Tränen und Verzweif­lung im Nichts versinkt. Allein im Leporello, der dem Juan mit gleicher Beflissenbeit, wiewohl ge­ringerer Machtfülle dient als der Ritter dem Faust, spukt noch etwas vom grotesken Humor des Lust­spielsSchexz, Satire, Ironie ..Ach Ende 'fährt der Teufel mit beiden zur Hölle und in Flammen aus dem Haufe: mit Faust, der dem Don in schau­rigem Triumph Annas Tod meldet, und wenig später mit Juan, der, standhaft und er selber bis zuletzt, vor dem steinernen Bilde des ermordeten Gouverneurs Reue und Besserung verweigert.

Kurt Heusers Bühnenmusik, im Auftrage der Theaterlertung komponiert und gestern uraufgeführt, bestimmt den Charakter der von Oberspielleiter W. M. Mund geleiteten Inszenierung und entspricht einer bei uns wiederholt bezeugten Neigung zum Melodramatischen und Opernhaften in Schauspiel- Aufführungen. Es kann, non der Musik kaum eine Ausdeutung des Ideengehaltes der Tragödie er­wartet werden; ihre Funktion ist vielmehr, Trägerin und Wahrerin der angeschlagenen Stimmung zu

sein, Verwandlungspausen zu überbrücken und das Szenengefüge klanglich zu verbinden. Die bescheide­nen Ansatzstellen im Text wurden geschickt genutzt; Heuser erweist sich als technisch gewandter, einfühl­samer Musiker, dessen Instrumentierung einen über­raschenden Reichtum orchestraler Klangfarben ent­faltet, die dissonanten Elemente der antithetischen Kräfte im Drama betont, klangmalerische Wirkun­gen hervorbringt und einige markante Szenen (Hoch­zeit, Beschwörung, Gastmahl) stilvoll und unvor­dringlich begleitet. Unter Herrn Hergerts Lei­tung erfuhr die Bühnenmusik eine sorgfältige, mit dem Bühnenvorgang präzis im Einklang stehende Interpretation.

Herrn Munds dramaturgisch gestützte Regie hatte bei nur geringfügigen Kürzungen die vier Akte in sechs große Szenengruppen aufgeteilt, von denen die sehr farbige, bewegte und dramatisch gespannte Hochzeitsszene den entschiedenen Höhepunkt bildete. Herr Löffler hatte schöne, großräumige und no­bel stilisierte Bilder dazu gestellt. Vereinfachung und Stilisierung im Sinne von Grabbes Fresko-Dra- matik war überhaupt das Merkmal der Aufführung, die eingehende Vorarbeit und pflegliche, auf das Musikalische der Einkleidung abgestimmte Sprachbe- handlung erfreulich erkennen ließ. Ballettmeister 23 o I p e r t hatte den anmutig im Hintergründe geführten Hochzeitsreigen.einstudiert.

Herr C. B. Schmidt war Don Juan: beweglich

Das Volksbildungswerk der NSG.Kraft durch Freude" hat den Schachweltmeister Aljechin für eine Deranstaltungsreihe in unserem Gau gewon­nen. Am 4. Mai spielte der Weltmeister in Bad- Nauheim öffentlich gegen jedermann. Dort gelang es ihm, alle beteiligten 34 Gegner zu besiegen. Am gestrigen Dienstagnachmittag spielte er in einem hiesigen Lazarett, wobei 26 Soldaten aus Gießen, die meisten davon Verwundete, und vier Gäste ihr schachliches Können an denen des Weltmeisters messen wollten. Die Veranstaltung wurde von dem Leiter der Volksbildungsstätte Gießen, Dr. Ro- loff, mit einem Gruß an die Teilnehmer und den Meister eröffnet. Sicher werde es für Spieler und Zuschauer ein besonderes Erlebnis bleiben, einmal das Können Aljechins aus unmittelbarer Anschau­ung bewundern zu können. An zwei langen Tisch­reihen nahmen die 30 Spieler Platz, vor denen der Weltmeister auf und ab ging und in einem dem Laien erstaunlich erscheinenden Zeitmaß die dreißig Partien eröffnete. Die Veranstaltung begann pünkt­lich um 15 Uhr. Um einzelne stärkere Spieler schar­ten sich bald Zuschauergruppen, die gespannt dem Fortgang der Spiele folgten. Bereits um 15.50 Uhr streckte der erste Gegner die Waffen, dem bald weitere folgten. Das Spiel ging sehr flott weiter, und- nur bei einzelnen stärkeren Gegnern verweilte der Meister manchmal etwas länger, bis er seinen Zug anbrachte. Um 16.50 Uhr mußte er sich an einem Brett geschlagen bekennen. Der Gießener Schüler Fritz N i e p ö t h (8. Klasse der Justus-von- Liebigschule) konnte sein Spiel mit dem entscheiden­den Matt beenden, eine für einen Schüler beachtens­werte Leistung, die auch von dem Weltmeister selbst anerkannt wurde. Bald danach konnte auch Uffz. Heinrich (Luftwaffe) seine Partie gewinnen, die

tmb elegant tn Gewand und Haltung des spanischen Kavaliers, mit entfesselter Leidenschaft in der Der- führungsszene, im Wesensgrunde doch unberührbar und unerschütterlich bis zuletzt, ein Rhetoriker des Jchgefühls, des keine Grenzen anerkennenden Ge» waltmenschentums der Renaissance. Herr Köch» ling hatte von der Rolle aus die schwierigere Auf­gabe' zu bewältigen: die Entwicklung des Faust ist minder geradlinig und stets vom größeren Bilds der Goe'theschen Vision überschattet; um so mehr ist die darstellerische Oekonomie und die geistig-ge­fühlsmäßige Intensität anzuerkennen, die an die Verwirklichung der Figur gewendet wurden. Eine überaus fesselnde, dämonisch getriebene und ge­schmeidig antreibende Gestalt, auch rein theatermä- hig höchst wirksam, war der von Herrn Funke mit kalter Konsequenz entwickelte höllische Ritter. Luise Prasser gab eine rührende, unschuldsvoll verfolgte, von Abscheu, Liebe und Verzweiflung zer­rissene Donna Anna, Herr Zeppenfeld den ehr­würdigen Gouverneur, Herr Mund den glatten Liebhaber Ottavio. Herr B o s n y als ängstlich-durch- triebener Leporello und Herr Bergmann als burlesker Rubio fetzten flackrige Lichter grotesker Komik in die höllisch wetterleuchtende Szenerie.

Den ausdauernden Beifall des stark besetzten Hau­ses konnten mit den Darstellern zuletzt auch Kompo­nist, Spielleiter und Bühnenbildner entgegennebmen.

Hans Thyriot

übrigen 28 Partien konnte Aljechin auf fein Ge­winnkonto buchen. Die Veranstaltung hatte nur 2% Stunden gedauert. Abschließend hob Weltmeister Aljechin hervor, daß die Gießener Veranstaltung sich durch beachtliches Können seiner Gegner von ähnlichen Veranstaltungen in Lazaretten abhol». Eine Partie habe er dabei schon verloren, nicht aber zwei wie in Gießen. So wird der Nachmittag den Gießener Schachfreunden in besonderer Erinne­rung bleiben und sie zu weiterer ernster Schach­arbeit anspornen.

Gießener Schlachtviehmarlt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Diehversteige- rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 45 bis 50 Rpf., Bullen 44 bis 48, Kühe 34 bis 48, Färsen 31,5 dis 54, Kälber 25 bis 57 Rpf. je Vz kg. Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,25 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,25, c (100 bis 119,5 kg) 1,23, d (80 bis 99,5 kg) 1,15, ef (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Specksauen) 1,25, i (Altschneider) 1,35, g2 (andere Sauen) 1,15, h (Eber) 1,15 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt.

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Gchachwelimeister Aljechin in Gießen.

TSy Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß Unser lieber, guter Sohn, Bruder, Enkel und Neffe

Rudi Franke

Steuermann, Obergefreiter der Kriegsmarine

im Alter von 23 Jahren für Führer und Vater­land den Heldentod fand.

In tiefem Schmerz: Willi Franke u. Frau Elisabeth, geb. Raab

Ernst Franke

nebst allen Angehörigen.

Gießen-Klein-Linden, im Mai 1942.

________________________02080

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater, unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel

Herrn Rudolf Rohrbach

nach langem Leiden, im 64. Lebensjahr, zu sich in die Ewigkeit zu nehmen.

In tiefer Trauer:

Frau Christine Rohrbach, geb. Schön Familie Karl Schäfer

Familie Rudolf Rohrbach

Familie Heinrich Winter, z. Z. i. Felde

Leihgestern, Großen-Linden, St. Louis (USA.), den 5. Mai 1942.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. Mai, nachmittags um 2% Uhr statt.

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NS.-NeichS- kriegerbuud.

AmSamstag, d. 9. Mai 1942, 20.15Uhr,svricht Neichsitatthalter und Gauleiter Sprenger in der Aula der Univ. T. Kriegerkame- radschaft. haben geschl. teilzun. Näh. Anw. geht d. Kameradsch.- Führ. zu. [ 1488D

Ter Zlreis- kriegerfiihrer.

DER HAUSARZT

Für die Erhaltung des Wohl­befindens ist neben der ärzt­lichen Kunst und Erfahrung die persönliche Kenntnis des gesamten Lebensbildes des Patienten entscheidend. So ist der Hausarzt der Mittel­punkt der gesundheitlichen Betreuung, unentbehrlich in seiner Hilfsbereitschaft und Güte. Hausarzt! Ein Wort, in dem ständiges Bereitsein,

unermüdliche Fürsorge mit­schwingt und so das Gefühl des Geborgenseins auslöst.

Bewährte pharmazeutische Prä­parate werden heute Vom Haus­arzt des Sohnes ebenso erfolg­reich verwandt, wie schon einst vom Hausarzt des Vaters.Zu die­sen Mitteln gehören Sanatogen, Formamint und Kalzan, die bei Generatiohen immer wieder ihre Probe bestanden haben.

Bauer & Cie. Johann A. Wülfing Berlin SW 68

Goethe-Bund

und

Kulturelle Vereinigung Aus Aniah der Woche für Kunst und Literatur 1942 der Universitätsstadt Gieben

1 Freitag, den 8. Mai 1942, abends 7.15 Uhr, in der Neuen Aula der Universität

Feierstunde: Musik und Dichtung.

Es spricht: Oberregierungsrat Dr. Rudolf Ercktnann von der Abteilung Schrifttum des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda über

Das Lied in der Dichtung der Zeit '

Es liest aus eigenen Werken:

Friedrich Bischt ff.

Es spielt das Drumm-Quartett v. Landestil ater Dar nstadt 2 Sonntag, den 10. Mai 1942, ab nachmittags 5 Uhr, tu den'Räumen des Gesellschaftsvereins, Sonn - nstraß i,

Schlufrveranstaltung: Getanzte Musik

Tanzgastspiel

der bekanntenTanzscbwestern Lisi und Sybille Spalinger

Solotänzerinnen des Deutschen Opernhauses Berlin und der Oper Graz.

Heitere Tänze grober Meister.

Eintrittekarten zur Feierstunde:

Die Mitglieder des Goethe-Bundes, der Kulturellen Vereinigung und der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde haben gegen Rückgabe des Gutscheins bei der Musikalienhandl. Challier bis spätestens 6. Mai bis zu 2 Plätzen freien Eintritt (G.B.-Kontr.« Abschn. Nr. 3, K.-V.-Kontr.-Abschn. Nr. 9, Ges. f. E. u. V.- Kontr.-Abschn. Nr. 9). Ebenso erhalten die Mitglieder des Konzertvereins gegen Vorzeigen ihres Mitgliedsausweises big zu 2 Karten im Vorverkauf freien Eintritt. Nichtmitglieder er­halten im Vorverkauf Karten zum Preise von RM. 1.25. Die Mitglieder der NS.-Frauenschaft, des VDA. und des Land­schaftsbundes Volkstum und Heimat erhalten bei der Musi­kalienhandlung Challier ermäßigte Platzkarten zum Preise von RM. 0.75, die Angehörigen des Veranstaltungsringes der H J. zu RM. 0.40, Studenten und Militär und die übrigen HJ.-Angehörigen zu RM. 0.50.

Eintrittskarten zur Schiufo Veranstaltung im Klub:

Die Mitglieder des Goethe-Bundes und der Kulturellen Ver­einigung haben gegen Rückgabe des Gutscheins bei der Musi­kalienhandlung Challier bis spätestens 8. Mai bis zu 2 Plätzen freien Eintritt, (G.-B.-Kontr.-Abschn. Nr. 4, K.-V.-Kontr.- Abschn. Nr. 10). Zusatzkarten zum Preise von RM. 2.00. Nichtmitglieder erhalten im Vorverkauf Karten zum Preise von RM. 3.00. Die Mitglieder des Konzertvereins und der Ge­sellschaft für Erd- und Völkerkunde erhalten im Vorverkauf bei der Musikalienhandlung Challier ermäßigte Platzkarten zum Preise von RM.1.00, Studenten u. Militär zu RM. 1.50. Es wird besonders darauf hingewiesen, dab im Klub am Saal, eingang kein Kartenverkauf erfolgt 1460 D

02073 /

Statt Karten I

Ihre Vermählung geben bekannt Wilhelm Trautmann Regierungsrat z. Z. Oberleutnant im Stabe eines Artillerie-Kommandeurs

Marianne Trautmann

geb. Hill

Langen (Hessen) Gießen z. Z. im Felde Bismarckstr. 4f im Mai 1942

Monika

Die glückliche Geburt eines gesunden Kindes zeigen in dankbarer Freude an

Hedwig Tröster, geb. Malter

Ernst Tröster

Oberleutnant bei der Luftwaffe

Gießen, den 4. Mai 1942

Wilhelmstraße 49

z. L. Kath. Schwesternhaus

S,02094/

Giessener Konzertverein

17921942

Festakt

zum 150jährigen Restehen des Konzert­vereins unter Mitwirkung des Wendling-Quartetts Sonntag, 10. Mai 1942, Universitäts-Aula

Beginn: 11.30 Uhr.

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