gleichen gestürzt, ohne die Verelendung der Farmer und des Industrieproletariats aufhalten ober auch sonst nur irgendwelche Verbesserungen kultureller oder sozialer Art herbeiführen zu können. Roosevelt und seine jüdischen Freunde standen am Ende ihrer Kunst.
Die mit der Quarantäne-Rede von Chitaao ein- geleitete Wende zu einer scharf aggressiven Außenpolitik sollte für den Präsidenten ein neues Sprung- brett werden. Der durch die von ihm und dem Agitationsapparat des Weißen Hauses grau in grau an die Wand gemalte angebliche Kriegsgefahr ver- .ursachte „Notstand" sollte ihm die unbeschränkten diktatorischen Vollmachten verschaffen, die ihm bis dahin Kongreß und Oberster Gerichtshof hartnäckig versagt hatten. Es war bezeichnend, daß die Quarantäne-Rede des Präsidenten, die im amerikanischen Volke mit Entrüstung und Argwohn ausgenommen worden war, die volle Billigung gerade der Kreise der Hochfinanz und des Jndustriekapi- talismus gefunden hatte, die bislang dem Präsidenten wegen seiner sozialrevolutionären Ideen mit größtem Mißtrauen begegnet waren, nun aber Morgenluft witterten, denn die Rede konnte ja nichts anderes bedeuten, als der Auftakt zu einet gigantischen Aufrüstung, mit der Roosevelt die durch seinen New Deal heillos festgefahrene amerikanische Wirtschaft wieder flott zu machen gedachte. Roosevelt fand noch einen anderen Verbündeten für seine Kriegspolitik in den britischen Hochtories vom Schlage der Churchill und Dansittard, die nun in ständige Verbindung mit dem Weißen Hause traten und in enger Zusammenarbeit einmal die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten durch eine ebenso gerissene wie gewissenlose Agtta- tion für den Krieg reif machten und zum anderen in England jenen zu einem Ausgleich bereiten Tendenzen entgegentraten, denen Chamberlain nachgegeben hatte, als er nach München gegangen war. Der Präsident ließ keinerlei Zweifel darüber, daß er die Vereinbarungen von München mißbillige. Die englische ftriegspartei wurde von Washington aus zu höchster Aktivität angestachelt. Die Männer von München wurden als „Appeaser" geschmäht, Chamberlain den angelsächsischen Völkern als schwächlicher Narr hingestellt, der sich habe übertölpeln lassen und schon wenige Monate später zu jenem Aufrüstungsprogramm gezwungen, das die eben srreichte Entspannung sofort wieder in Frage stellte.
Heute wissen wir sowohl aus zahlreichen ameri- tonischen Veröffentlichungen wie aus den von uns au-fgefundenen Berichten europäischer Diplomaten, mit welcher geradezu zynischen Skrupellosigkeit Roosevelt und seine jüdischen Freunde Hand in Hcmo mit der englischen Kriegspartei alle Bemühungen um einen Ausgleich und eine Erhaltung des Friedens hintertrieben, durch eine Kette frecher Provokationen immer wieder Del ins Feuer gegossen und mit gerabeau infernalischen Mitteln der Massensuggestion die Kriegspsychose in der amerikanischen Qeffentlichteit bis zum äußersten aufge- peitscht haben. Schon damals wurde Roosevelt zur treibenden Kraft der gegen die Achsenmächte betriebenen planvollen Emkreisungspolitik. Die diplomatischen Vertreter der Vereinigten Staaten wie die persönlichen Emissäre des Präsidenten spannen überall in der Welt an dem Netz, in dem die wieder zu Leben und Freiheit emporstrebenden jungen Völker erstickt werden sollten. Sie ließen, wo auch immer sich Ansatzpunkte zum Kesseltreiben gegen die Achsenmächte und Japan sanden, keinen Zweifel darüber, daß Amerika im Kriegsfälle den Pluto- kratien sowohl durch Materiallieferungen wie im Notfall auch durch aktive Teilnahme zu Hilfe kommen werde. Gerade durch diese Versprechungen stärkten sie überall vor allem in London, Paris und Warschau der Kriegspartei den Rücken, ermunterten die noch Zögernden und gruben den Befürwortern eines Ausgleichs das Wasser ab. Es steht dokumentarisch fest, daß es ein scharfes Ultimatum Roosevelts war, das von der britischen Regierung Mitte März 1939 nach der Selbstauflösung der Tschecho-Slowakei und der Bildung des Protektorates den Verzicht auf die Politik von München verlangte, wenn England noch weiter die materielle Hilfe der Vereinigten Staaten bei der Durchführung seines Aufrüstungsprogramms in Anspruch nehmen wolle. Da, Roosevelt drohte mit der sofortigen Einstellung des Verkaufs von Flugzeugen an England und schüchterte damit die Freunde eines Ausgleichs mit Deutschland unter den englischen Politikern so ein, daß die Kriegspartei die Oberhand bekam und der Umschwung offenkundig wurde, der dann kaum ein halbes 'Jahr später zum Kriege führte. So haben sich Roosevelt und seine Mischen Ratgeber in engstem Tete-a-tete mit den britischen Kriegstreibern vom Schlage der Churchill, Dansittard, Eden und Duff Cooper durch ihre hetzerische Ein- mrschungspolitik in Verbindung mit freigebig abgegebenen Hilfsoersprechen zu Hauptschuldigen des Krieges gemacht. Es ist ihr eigentliches Werk, das Werk eines in feinem maßlosen Ehrgeiz und seiner
Der große Irrtum.
Roma» von Meta vcir.
18. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
„Nun ja, du hast schon recht ... manchmal hatte ich ein geradezu wildes Verlangen, hier auszu- brechen. Nicht ausgerechnet Berlin lockte mich ... nur die Welt draußen- das bunte Leben ..."
„Nichts hätte dich gehindert, solchen Wünschen nachzugeben. Weshalb bist du nickst mal fortge- fahren?"
„Na, ich danke schön ... bas wäre eine gute Kameradschaft, wenn ich meinen Platz hier gleich in den ersten Monaten verlassen hätte!"
„Und darauf, daß ich vielleicht mitgemacht hätte, kamst du nicht? Mädchen, wir wollen hier gewiß tüchtig arbeiten, wir wollen einen Musterbetrieb schaffen. Aber mir wollen nicht Mauern um uns fliehen!"
Sie sehen sich an.
Dn Helene regt sich ein Gefühl der Dankbarkeit, weil sie aus Bergenrotbs Worten so deutlich die Fürsorge eines guten Freundes spürt. Sie hat manche Bekannte, gewiß. Niemand aber aus diesem Kreis scheint sie jetzt zu vermissen Und wirkliche Freunde ...? Da ist Gertraude Schrött ... da ist auch die gute alte BernhardinS. Und da ist jetzt Bergenroth ...
Sie wiederholt in froher Bereitwilligkeit: „Also fahren wir, Richard. Ich freue mich!"
Bei der Abfahrt am Margen ist das Wetter leidlich gut. aber als sie zu Marsw'n kommen, regnet es wieder. Man sieht daher von einer Außenbe- fidj'iaung ab. Aber natürlich sind gleich fachliche Gespräche im Gange, und nun ist Doktor Marswin erstaunt, wie lebhaft und gutunterrichtet Frau Bergenroth an diesen Gesprächen teilnimmt
Erfolgreiche Angriffsunlernehmullgen deuischer schneller Verbände nördlich des Terek.
Oer Wehrmachiberichi.
DNV.Aus dem Führerhauplquarkier, 4. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die Sowjets griffen nordöstlich von Tuapse und am Terek wieder mit starken Kräften vergeblich atu Deutsche schnelle verbände führten während der beiden letzten Tage im Raum nördlich des Terek erfolgreiche Angriffsunternehmungen durch, erzielten erheblichen Geländegewinn und vernichteten mehrere feindliche Kavallerie- und motorisierte Einheiten. Zahlreiche Gefangene und umfangreiche Beute an Waffen und Fahrzeugen wurden eingebracht.
3m Verlaufe der Kämpfe in der Kalmückensteppe wurde weiterhin ein feindliches Infankerie- bataillon zersprengt, acht Panzer und zahlreiche Fahrzeuge vernichtet und die wichtigste Versorgungs- straße des Gegners unterbrochen. ,
3n Fortsetzung der erbitterten Abwehrkämpfe zwischen Wolga und Don brachen am gestrigen Tage wiederholte starke Angriffe der Sowjets unter hohen Verlusten zusammen. 36 Panzer wurden vernichtet. Hunderte von Gefangenen, Waffen und sonstige Beute fielen in die Hand unserer Truppen.
3m großen Donbogen nahmen eigene Angriffe trotz hartnäckigen Widerstandes des Feindes einen günstigen Verlauf.
3m Abschnitt Kalinin — 3 lmensee scheiterten wiederum starke Panzer- und 3nfanterieangr1ffe der Sowjets unter hohen blustgen und Material- verlnsten. Der Feind verlor erneut 49Panzer- kampfwagen. Kampf- und Sturpkampfgeschwa-
der griffen erfolgreich in die erbitterten Abwehr- kämpfe ein. 3agdflieger stellten stärkere feindliche Luflverbände zum Kampf und schossen 2 2 sowjetische Flugzeuge ab. Vier weitere wurden durch Flakartillerie der Luftwaffe vernichtet. Drei eigene Flugzeuge werden vermißt.
An der Eyrenaika-Fronk beiderseitiger Artilleriekampf. 3n Tunesien nahmen deutsche Truppen wichtige Stellungen. 3talienischc Truppen vernichteten einen Verband britischer Fallschirmjäger. 754 (Befangene wurden eingebracht. Verbände der deutschen und italienischen Luftwaffe bekämpften in Sturz- und Tiefangriffen feindliche Panzerkampfwagen und Fahrzeugkolonnen. Nachtangriffe wurden gegen die Hafenanlagen und den Flugplatz in B o n e und gegen feindlichen Nachschubverkehr in Algerien geführt. Deutsche 3ä- ger schoben 16 britische Flugzeuge ab. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.
Während der Zeit vom 21. bis 30. November verlor die britische Luftwaffe 111 Flugzeuge, davon 62 im Mittelmeerraum. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 50 eigene Flugzeuge verloren.
3n wiederholten Vorstößen gegen die britische Küste versenkten deutsche Schnellboote am 1. Dezember ein Handelsschiff von 3000 BRT. und ein Sicherungsfahrzeug, am 3. Dezember einen 3erfföter der „Hunks"-Klasse und zwei Handelsschiffe von zusammen 4500 BRT. Nach heftigen nächtlichen Kämpfen mit feindlichen Zerstörern kehrten alle Boote in ihren Stützpunkt zurück.
------1---------------------------------------------------------------------------- Eitelkeit unbefriedigten Mannes, der selber zum Werkzeug des Hasses und der Mißgunst, der Herrschsucht und Habgier eines jüdischen Klüngels als Exponent des Weltjudentums und der Misch Verfilzten anglo-amerikanischen Plutokratie wurde.
Sich auf dieses entscheidende Kapitel in der Vorgeschichte des Krieges wieder einmal zu besinnen, ist zu einer Zeit, in der sich der Tag des fprmel- len Kriegseintritts der Vereinigten Staaten zum ersten Male jährt, deshalb von besonderem Wert, weil dieser Krieg, der sich an der maßlosen Heraus- forbenung Japans durch die aggressive Politik Roosevelts entzündet und sich in seiner ersten Phase für. die Vereinigten Staaten vorwiegend als ein pazifischer Krieg abgespielt hat, nun erst mit dem Erscheinen amerikanischer Truppen in Nordasrika in das Gesichtsfeld der europäischen Völker gerückt ist, denen Roosevelts Krieg mit dem Ziel der Unterwerfung des europäischen Kontinents unter den Machtspruch der anglo-amerikanischen Plutokratien vom ersten Tage an nicht fninder herrschsüchtig und haßerfüllt gegolten hat wie dem ausstrebenden Volke des Ostens, das heute schon dank der Heldentaten seiner tapferen Söhne die wetten Räume Ostasiens, die noch vor Jahresfrist die unversieglichen Roh» ftoffqueuen der beiden anglo-amerikanischen Republiken waren, unter dem Sonnenbanner vereinigt und den Krieg selbst an die äußeren Verleidigungs- baftionen des australischen Kontinents vorgetragen hat, den die Vereinigten Staaten als Brückenkopf auf ihrem südlichen Wege zum pazifischen Kriegsschauplatz um jeden Preis behaupten wollen, weil sie nur hier die Ausgangsstellungen haben, aus oenen sich ein Gegenangriff einleiten ließe, von dem sie sich die Rückeroberung der ihnen so überraschend schnell entrissenen pazifischen Besitzungen erträumen. Deshall) setzten sie auch mit großer Hartnäckigkeit einen Flottenverband nach dem andern einf um die Verbindung mit den auf der Salomoneninsel ©uabatcanar gelandeten Truppen wiederherzustellen, wenn auch nur mit dem einzigen Ergebnis, daß in einer Folge von See- und Luftschlachten der Kampf um Guadalcanar zu einem furchtbaren Aderlaß für die amerikanische Flotte wird, deren ständige Schwächung um wertvollste Schlachtschiffe und Flugzeugträger einen offensiven Einsatz bald nicht mehr zulassen wird.
Wenn Roosevelt trotz der immer noch sehr erheblichen Inanspruchnahme der amerikanischen Streitkräfte im pazifischen Raum am Ende des ersten Jahres seines eigensten Krieges nun auch über den Atlantik herübergreift, so liegt das einmal begründet in dem amerikanischen Streben, sich auf dem Schwarzen Erdteil mit feinen reichen Schätzen
an kriegswichtigen Rohstoffen auf eine verhältnismäßig billige und risikoarme Weise schadlos zu halten für den Verlust der ostasiatischen Rohstoffgebiete, wobei man sich durch Entsendung amerikanischer Kontingente und Uebernahme des Oberbefehls die Vorhand vor dem englischen Verbündeten sichern möchte, zum anderen war dabei für Roosevelt der Wunsch maßgebend, dem europäischen Krieg nach den schweren Niederlagen der Sowjets im Sommerfeldzug eine Wende zu geben und sich dabei auch hier die Führung zu sichern. Daß oer Krieg wie im pazifischen Raum gegen Japan so auch gegen die Achsenmächte bislang ganz anders verlaufen ist, als es sich feine Urheber in Washington mit dem Präsidenten an der Spitze gedacht hatten, dafür haben schon die deutschen und italienischen U-Boote gesorgt, die die atlantischen Küsten der Vereinigten Staaten, vor allem das Karibische Meer, zu ihrem bevorzugten Jagdgebiet gemacht haben und damit die Zufuhr der amerikanischen Rüstungsindustrie auf oas empfindlichste stören, aber auch die Verbindungslinien, die über den Atlantik zu den überall verstreut postierten amerikanischen Truppenkontingenten wie zu den Alliierten führen, immer wieder durchschneiden. Schon jajn- mert die amerikanische Zeitschrift „Fortune" über die wachsende Tonnagenot, daß ohne Schiffe, welche die Güter an die Kampffronten befördern, die amerikanische Rüstungsproduktion zu einer Kampf- anftrengung im luftleeren Raum werde.. Trotzdem hat sich Roosevelt nicht von dem Nordafrikaunternehmen abhalten lassen, obwohl es zu einem zweiten Guadalcanar werden kann. Denn schon die Landung hat Briten und Amerikanern dank der Aufmerksamkeit und dem Schneid deutscher und italienischer U-Boote und Flieger zahlreiche Schiffe gekostet, und der Nachschub auf einer langen und leicht zu kontrollierenden Seestrecke ist ständig äußerst gefährdet. So hat auch der amerikanische General Eisenhower noch keine Erfolge im tunesischen Grenzgebirge melden können. Die Rech- nung Roosevelts wird auch hier nicht aufgehen. Der Krieg, den der Präsident mit dem Klüngel seiner jüdischen Ohrenbläser gewissenlos anzettelte, um sich aus seinem innerpolitischen Chaos auf einer imperialistischen Welle neu emportragen zu lassen in der Gunst der Massen, wird eines Tages auch dem amerikanischen Volke die Augen darüber öffnen, mit welcher Verlogenheit es auf den verhängnisvollen Weg geführt wurde. Und dann wird es auch für Roosevelt und feine Kumpane ein schauerliches Erwachen aus den Träumen eines Weltherrschaftsphantasten geben. Dr. Fr. W. Lange.
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Fertigkeiten , in Deutschland betrieben. Das in $ Deutschland wahrend des Weltkrieges aufgestellte 27. Jäger-Bataillon setzte sich zum größten Teil au* g finnischen Freiwilligen zusammen, das dann auch fj! als erstes wohlausgerüstetes Kontingent auf finni-, r
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schern Boden landete, um den Kampf gegen den Bolschewismus, der damals auch in Finnland ein- gebrochen war, aufzunehmen. Mit deutscher Hilfe wurde Finnland damals vom Bolschewismus befreit. Seitdem besteht zwischen dem finnischen und deutschen Volk ein noch festeres Band der Freundschaft 4unb Kameradschaft. Die finnischen Staatsmänner, die nach der Selbständigkeitserklärung
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es vor feiner russischen Leidenszett Verbindungen eine staatliche Einheit bildete. In Gestalt und Charakter, in Ehrauffassung und soldatischen Tugenden ist der Finne den germanischen Lenbenszielen verwandt und hat mit russischem Volkstum und russischer Sitte kaum irgendwelche Berührungspunkte. Trotzdem hat das finnische Volk, das als solches durch alle geschichtlichen Entwick- lungen hindurch als Volks- und Stammeseinheit bestand, erst vor 25 Jahren nach mehr als hundert- jähriger Zugehörigkeit zum russischen Zarenreich seine staatliche Selbständigkeit zurückgewonnen.
Den Anstoß zur Selbständigkeitserklärung Finnlands gab die bolschewistische Revolution in Moskau. Es war der heutige Marschall von Finnland, Freiherr Mannerheim, der sich sofort in seine Heimat begab und den Befreiungskampf gegen die bolschewistischen Horden organisierte. Er, der die Unterstellung Finnlands unter das Zarenjoch stets als Schmach empfunden hatte, kannte keinen sehnlicheren Wunsch und kein heiligeres Ziel, als die völkische Einheit der Finnen in eine staatliche Selb-
städigkeit zu überführen.
Mit Finnland verbinden un^ viele Bande der Freundschaft und der Hochachtung. Wir schätzen den Finnen als den selbstbewußten, gastfreien, arbeite- samen und strebsamen Menschen, der in einer landschaftlich schönen Umwelt seinen staatlichen und wirtschaftlichen Ausbau mit Kraft und Umsicht in die Hand nahm. Schon vor und während des ersten Weltkrieges hatten zahlreiche junge Finnen ihr Studium der Wissenschaften und der militärischen ~ ------- *"" " ' Das
Finnlands den Verwaltungs- und Wirtschaftsaufbon in Angriff nahmen, haben viel Geschick, politische Klugheit und staatsmännische Standhaftigkeit bewiesen. Als vor fast genau einem Jahre Roosevelt der finnischen Regierung ansann, ihre militärischen , Operationen gegen die Sowjetunion einzustellen, um sich die Freundschaft der Vereinigten Staaten I zu erhalten, zeigte sie Mut und Charakterstärke genug, um in einer ausgezeichneten Denkschrift, Roosevelt das wahre Gesicht des Bolschewismus und die Leiden aufzuzeigen, die Finnland unter dem Bolschewismus hatte erdulden müssen.
Jetzt steht Finnland, diesmal mit Deutschland und seinen Verbündeten an feiner Seite,, zum dritm Mal im Freiheitskampf gegen den Bolschewismus. Es ist sich des endgültigen Sieges sicher und damit einer neuen glücklichen Zukunft des selbständigen Finnlarch. R. P.
,ft»panaer«(5renab!er«Oit>ifit>nett.-
Berlin, 4. Dez. (DNv.) Der Führer hat is Anerkennung des pflichttreuen Einsatzes der Waffen^ im Kampf um die Freiheit und Zukunft des deutschen Volkes den ^-Divisionen „Leibstandarde-^ Adolf Hitler", „Das Reich-, „Totenkopf- und „Wiking" an Stelle der bisherigen Benennung „^-Division- die Bezeich- nung „U-Panzer-Greuadler-Devision" verliehen.
Arbeitstagung der beratenden Aerz^e.
Um die medizinische Wissenschaft der Truppe unmittelbar nutzbar zu machen, befinden sich allenthalben bei den Sanitätseinheiten auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen und in den Lazaretten beratende Aerzte, die in kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit den Truppenärzten ihr hohes j ärztliches Können einsetzen. Auf einer Tagung in i Berlin bot nun der Chef des Wchrmacht-Sanitäte- ; wesens, G eneraloberstabsarzt Prof. Dr. Handloser, den beratenden Aerzten Gelegenheit, ihrs Erfahrungen auszutauschen. Auch berichteten viels hervorragende Mediziner in Zivil über ihre Erfahrungen. Es waren auch erschienen der Ge- ? neralkommisiar des Führers für das Sanitäts-
Wenn am 6. Dezember das ftnnische Volk auf 25 Jahre staatlicher Selbständigkeit zurückblickt, }a ist das nur ein kleiner, aber geschichtlich bedeutsamer UM Zeitabschnitt der langen und wechselvollen Gesch.chte des finnischen Volkes. Das Schicksal hat es diesem $0 kleinen, jetzt rund 4 Millionen Menschen zahlenden Volke nicht leicht gemacht, sich als Volk und Stack durchzusetzen. Es steht in feiner völkischen Grund- einstellung den Schweden am nächsten, mit denen pEV es vor seiner russischen Leidenszeit in mancherlei SM“ L Verbindungen eine staatliche Einheit bildete. In
Dg hat der Bergenroth doch eine interessante Frau geheiratet! Marswin gefällt ihre ganze Art, und Helene scheint diese Sympathie durchaus zu erwidern. Aber auch Bergenroth hört und sieht auf feine Frau. Und er findet, daß sie eine andere ist als sonst. In der Unterhaltung hier mit dem klugen und äußerst gewandten Mann kommt nun wieder ihr ursprüngliches Wesen zum Vorschein, das in der Abseitigkeit des Lebens auf dem Uhlenhof wie zu- gedeckt war. Ihr etwas unruhiges Temperament hat einen besonderen Reiz. Bergenroth kennt diese Art Helenes von ihren ersten Begegnungen auf der Burg.
Das Gespräch zwischen Helene und Marswin ist längst aus dem Fachlichen heraus. Ebenso wie Helene ist auch der Doktor viel gereift, und da feine Fahrten meist bestimmten Zielen dienten, hat er die Welt draußen mit anderen Augen angesehen, aufmerksamer wohl noch, als das Fräulein Veselius das damals getan hat. So wird jetzt das Gespräch von ihm aus geführt. Marswin ist ein fesselnder Erzähler, aber auch Helene vermag mit wenigen, lebendigen Worten kleine bunte Bilder eigenen Erlebens erstehen zu lassen; und sie schließt auch ihren Mann nicht aus bei diesem Gespräch, sondern wendet sich immer wieder mit e:nem: ..Du weißt.. ober einem anderen verbindenden Wort an ihn.
Bergenroth nickt ihr freundlich zu, aber da er immer der küble, sachliche Beobachter bleibt, ae- minnt er letzt die veberzeuaung, daß Helene auf die Dauer rticht den emig «seichen Rhythmus des Le- hens auf dem Uhlenhof ertragen wird. Und dann .. .*>
„Du bist doch so nachdenklich, Richard —", sagt Hetene.
„V-rzrihnng ..."
..Mir sind a"ch ganz von unterer fachliche Be- snrech'ma abgeschweift, anädige Frau. Ihr M-mn ober ist sicher schon wieder hei den Zukunftsmöo- l'chkeiten seiner O-lvflanze. Uebraens ... neulich fnrad) ich in Berlin den Herrn Routenherg. Sie sind mit ihm in Verbindung getreten, hörte ich»
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Und mir schien, -er nahm lebhaftes Interesse an Ihrer Arbeit."
„So ... Nun, es war meinerseits nur eine Anfrage. Geantwortet hat mir Herr Rautenberg jedenfalls bisher nichts
„Das wundert mich ober. Wissen Sie, der Mann ist für uns ziemlich wichtig. Er hat die große Fabrik, und er hat die Mittel und vielleicht jetzt auch schon die Einrichtungen zu allen möglichen Prüfungen. Er ist einer der wenigen Leute aus der Speiseölindustrie, der sich für diese Versuche tatsächlich inter- effiert. Rautenberg bekommt jetzt von mir Versuchs» material. Samen einer von uns hier gezüchteten Sonnenblumen-Abart. Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich von dem Samen, den Sie mir heute brachten, etwas nach Tempelhof mitgebe?"
„Durchaus nicht."
*
Ludwig Rautenberg hält das Röhrchen mit der Oelprobe gegen das Licht. Dabei diktiert er: „... das Del ist dickflüssig, goldgelb und hot einen eigentümlich scharfen Geschmack. Aus diesem Grunde kommt es meines Erachtens als Speiseöl und ebenso für eine Sveiseölzwecken dienende Berarbeitung unmittelbar nicht in Betracht ..."
Während des Diktate tritt Johannes in das Ammer. Er streckt die Hand nach der Probe aus: „Dorf ich einmal sehen ..."
„Bitte."
Diese chemischen Versuche sind Ludwigs Angelegenheit, aber auch Johannes nimmt Anteil daran unh wird gewöhnlich von den Ergebnisien unterrichtet.
Johannes riecht an dem Oek, läßt einen Tropfen auf sein-n Fmger laufen und schmeckt. Er meint- ..Wei^t du, so aani ablehnend würde ich hoch nW fern. Aus welchen Versuchen stammt das Produkt?"
Ludwig benntroortet die Fraae nicht alrich Er sogt: .Einen Aiw"nblick ...", und wendet sich noch einmal an die Stenotypistin" tfBit war der letzte Satz?
Das junge Mädchen wiederholt das Stenogramm.
Rautenberg nickt. „Weiter also ... Für die Lack- und Firmslndustrie dürfte das Oel brauchbar fein, ?taxe5rJn.JünfJi3 sechs Tagen staubfrei trocknet.
rei&en auch die Analyse genau ab, diS 3f)nen vorhin gab, sie wird dem Schreiben bei- gefugt. Alles klar?"
„Ja, Herr Rautenberg."
Erst als die Herren allein sind, antwortet Ludwig auf Johannes Frage: „Der Brief geht an Doktor HRarsnnn. Es handelt sich um Samen einer Oel- oiftri, die man auf dem Uhlenhof anbaut"
• --- 3ch finde Geruch und Geschmack
gar nicht so furchtbar streng. Und sicher wird matt och Verbesserungen erzielen können ... Ich setzs natürlich feinen Zweifel in die Richtigkeit deiner Analyse, aber eine besondere Anteilnahme, diese Versuche des Herrn Bergenroth von dir aus zu fordern,, wirft du wahrscheinlich nicht haben." . Ludwig lacht kurz auf. Dahinter aber verbirgt fid) ein heftiger Zorn, der auch gleich losbricht, l ^AaO.erbitte mir das! Du wirfst mir damit Un- sachlichkeit vor!"
Johannes setzt sich Ludwig gegenüber. Er sagt ruhig und gemessen: „Nein, das tue ich keineswegs. 5® tage ausdrücklich, daß ich die Richtigkeit des Vrufungsergebnisses als selbstverständlich annehme. Siber du hattest vielleicht besser diese Prüfung ab- lehnen sollen.
™5Fe ^ne Ungefälligkeit Marswin gegenüber. Ueberhaupt ist es lächerlich, was für ein feiner Moralist du b st! ... Aber Beraenroths wegen wollen wir uns jetzt nicht streiten. Johannes."
pickst feinem Vetter einen Brief und sagt in wch'ichem Ton: „Kehren wir zu unseren anderen Aufgaben zuruck. Lies einmal dieses Angebot ...
Johannes nimmt d-n Brief entgegen. Dabei aber streift sein ernster Blick noch einmal prüfend Ludwigs Gesicht. Es zeigt den kühlen, hochmütigen Ausdruck, den es jetzt fast niemals uerlUrt
(Fortsetzung folgt-j>


