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einzig und allein Eisenhowers Befehle aus- niert. Die Zeitungen können nur sehr unregel- züführen, ohne Wimpsrzucken zustimmen. In zi-t mäßig erscheinen, da dis Militärbehörden die
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Kreuz. Das Schiff war schon einmal am 30. Juli nordöstlich Derna torpediert worden. Es ist das vierte italienische Lazarettschiff, das von den Engländern angegriffen wurde. Das Lazarettschiff „Po" versenkten die Engländer im Januar im Hafen von Valona, die „Aguileia" wurde am 3. September von englischen Bombern angegriffen, der „Arno" wurde in der Nacht zum 10. September, obwohl er mit voller Beleuchtung fuhr, von englischen Flugzeugen
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Jrun, 4. Dez. (DNB.) Französisch-Nordafrika erlebt jetzt die Wirklichkeit der von Roosevelt und seinen Agitatoren so viel gepriesenen Freiheit. In Casablanca ist nach der Besetzung kaum mehr Brot zu haben. In allen größeren Städten wurde das Mehl, das bisher frei verkäuflich war, ratio-
muß freilich General Eisenhowers Anordnung, in bezug auf militärische Dinge tyabe General Giraud
Stromlieferung eingeschränkt haben. Sowohl die marokkanische Landbevölkerung wie die französischen Kolonisten und Kaufleute klagen lebhaft über Beschlagnahmungen chrer Vorräte. Die. Insassen der Hotels in Casablanca wurden von den Militärbehörden rücksichtslos auf die Straße gesetzt.
Auch die Elfenbeinküste dem anglo-amerikanischen Druck erlegen
Rom, 4. Dez. (Europapreß.) Die Elfenbeinküste, die einen Teil der französischen Kolonialföderation Mestafrikas bildet, hat sich dem Druck der Engländer und Nordamerikaner ergeben müssen, berichtet die „Tribuna". Der Gouverneur der Kolonie, De- s ch a m p s, habe sich unter den Drohungen der Engländer, die Hauptstadt der Kolonie, Abidjan, zu bombardieren, genötigt gesehen, diesem Druck nachzugeben. Die englischen Truppen seien von Osten aus, von der- Goldküste, und die nordamerikanischen Truppen von Nordwesten, von Libera her, in das Gebiet eingerückt'
*
Die Elfenbeinküste, ein Teil des ehemaligen Aschanti-Reiches, ist seit 1887 französische Kolonie, in der annähernd 4 Millionen Neger, aber nur 5000 Europäer ein Gebiet von 478 000 Quadratkilometer (also fast so groß wie Spanien) bewohnen. Die Hauptstadt Abidjan zählt 26 000 Einwohner. Die Hauptausfuhrgüter sind Palmöl, Nutzhölzer, Kaffee und vor allem Kautschuk, das vermutlich die Amerikaner besonders angelockt haben wird. Elfenbein, das
ollen Dingen untersteht er dem früheren amerikan- nischen Botschaftsrat in Vichy, Murphy, der auch sofort die zivile Verwaltung in Nordafrika übernahm.
Wie infam Darlan und die französische Verräterclique PStain täuschten, geht aus folgendem hervor: Um seinen Verrat zu verschleiern, verlangte Darlan zunächst telegraphisch vom Marschall die Absetzung der verräterischen Stadtkommandanten von Casablanca unb Algier, der Generale Bethouat und Koeltz. Giraud flog im Flugzeug Chätels, des Gouverneurs von Algerien, zu den Amerikanern, und General Noguös hatte die Stirn, in dem Augenblick, dy Darlans und sein Verrat schon feststand, einen Vertrauensmann zu PLtain im Flug, zeug zu schicken, um sich angeblich „Instruktionen" zu holen. Dann aber setzte sich die ganze Verrätergesellschaft zusammen und bildete mit Darlan einen Reichsrat!
Dieses Gesindel paßt ausgezeichnet zu Roosevelt und es würde auch zu Churchill passen, aber der Verräter de Gaulle hat für England das Vorrecht, und um diesen de Gaulle hat sich jetzt der Kampf zwischen dem amerikanischen und dem britischen Imperialismus konzentriert. Dabei ist England von vornherein in eine ungünstigere Position geraten und Roosevelt nutzt diese Schwäche rücksichtslos aus. Zwar hatte er zunächst Darlan nur eine Frist geben wollen, aber in England weiß man genau, daß Roosevelt niemals daran denkt, in Afrika von den älteren britischen Ansprüchen zurückzutreten.
Marokko unter der Roosevelt-Diktatur
Kolonie einst den Namen gegeben hat, spielt noch eine geringe Rolle.
Verstärkung des spanischen Küstenschutzes.
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„Die Utopie des Herrn Beveridge."
Sin Aufsatz Or. Leys beleuchtet die Heuchelei des britischen SozialplanS
ammelt sich im Hintergrund bereits der Heerbann mächtigster Jnteressenkreise, um diesen Plan abzuwürgen. Zwar ist man bei den Konservativen davon überzeugt, daß der Bericht keinerlei ernsthafte Gefähttning der plutokratischen Einrichtungen dar- tellt, da im Unterhaus die Vertreter des Kapitals über die absolute Mehrheit verfügen. Zwar nimmt man an, daß die Konservativen aus agitatorischen Gründen sich „grundsätzlich" für den Plan erklären werden, aber nur, um ihn in allen praktischen Einzelheiten um so sicherer abzuwürgen. In einem Londoner Bericht von Columbia Broadcasting heißt es dabei: „Die Konservativen sammeln bereits Munition."
Lebensmittelkarten in den USA.
Lissabon, 4. Dez. (Europapreß.) Roosevelts Krieg beeinträchtigt immer stärker 2>ie Versorgung der Zivilbevölkerung in den Vereinigten Staaten. Die USA.-Presse weist auf die bevorstehende scharfe
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Annahme von Anzeige» Siir die MittaaSnummer
18 8'/, Uhr desVormittag- Anzetaen-Preife
für die Dttllimeter-Zeile von 22 Dtillimeter Breite:
7 Stof. für Kamihenart- zeigen und private Gelegenheitsanzeige«
14 Stof. f. Werbeanzeige« und geschäftliche Gelegenbeitsanzeige«
Vlatzvorschrift (vorherige
Vereinbarung) 25*/,mehr
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^wesen."
OerBeveridge-plan keine Gefahr für die britische plutokratie
Stockholm, 5. Dez. (DNB. Funkspruch.) Wäh- r-Nd die britische Presse sich noch immer in Be- Merung über den Be-veridge-Plan überschlägt,
Rationierung der wichtigsten Lebensrnittel und Textilwaren hin. Rationiert würden vor allem Fleisch,,- — .-..... ------o--------- - - o
Butter, Margarine, Speck, Speiseöl, Fruchtkonser- lander nicht die geringste Achtung vor den Abzeichen Den, Fleischkonserven, Sahne, Käse, voraussichtlich des Roten Kreuzes haben.
Oer große Betrug.
„Sollte in einem anderen Kontinent wieder Krieg ausbrechen, wollen wir die Tatsache nicht übersehen, daß sich Tausende von Amerikanern finden würden, die versucht wären, um des schnöden Mammons willen unsere Neutralität zu vernichten. Sie würden uns sagen — und unglücklicherweise würden ihre ' Ansichten weite Verbreitung finden —, daß das Ai> beitslosenproblem der Vereinigten Staaten gelöst würde, wenn sie diese und jene Waren für kriegführende Nationen produzieren und verschiffen könnten. Sie würden uns sagen, daß, wenn sie Kredit an die kriegführenden Nationen geben könnten, die Zinsen in den Vereinigten Staaten dafür benutzt werden können, um Wohnhäuser und Fabriken zu bauen. Sie würden uns sagen, daß Amerika den Welthandel an sich reißen könnte ... Aber wenn wir die Wahl haben, ob wir Profite machen oder Frieden haben wollen, wird die Nation antworten: Wir wollen den Frieden!"
Es ist kaum faßbar, daß diese Worte denkbar schärfster Absage an Imperialismus und Kriegsge- minnlertum der gleiche Mann gesprochen hat, der schon ein Jahr später in der berüchtigten Quarantäne-Rede von Chikago am 5. Oktober 1937 das Steuer seiner Außenpolitik mit einem Ruck auf den Kriegskurs Herumriß, also schon zwei Jahre vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges und vier Jahre vor dem Eintritt seines eigenen Landes in den Krieg den Entschluß kundtat, in dem Ringen der jungen Völker Europas und Ostasiens um ihre Gleichberechtigung Partei zu ergreifen für die Aufrechterhaltung oer durch die Pariser Friedensdiktate errichteten Machtordnung und ihre Nutznießer. „Unschuldige Völker unb Staaten werben grausam in* der Gier nach Macht und Herrschaft geopfert, die kein Gefühl für Gerechtigkeit besitzt. Wenn sich solche Dinge in anderen Teilen der Welt ereignen, jo soll sich niemand einbilden, daß Amerika davon. verschont bleibt, daß es Gnade zu erwarten hat, daß diese westliche Hälfte der Erde nicht angegriffen wird unb fortfahren kann, ruhig und friedlich zu leben. Die friedliebenden Stationen müssen sich gemeinsam gegen jene Vertragsverletzungen und jene Mißachtung menschlicher Instinkte zur Wehr setzen, die heute einen Zustand internationaler Anarchie und Unbeständigkeit schaffen, vor dem es fein Entweichen durch Isolierung oder Neutralität gibt." — Roosevelt, der sich in dieser Rede zum Verteidiger des Status quo der Pariser Friedensdiktate aufwarf und sich 3um Sprecher aller „Freiheits- unb Fried- üebenben" machte, bie eine Quarantäne errichten
Gerechtigkeit unb ber Gewalt waren, bie bie natürliche Lebensordnung eines ganzen Kontinents zerrissen hatten, aber er brauchte ben Krieg, ben er noch vor einem Jahre so entschieden oerbammt hatte. Denn dazwischen lag für ihn ber innere Bruch seines Lebens, die Erkenntnis von bem Zusammenbruch seiner wirtschafts- und sozialreformerischen Pläne, deren Durchführung ihn auf eine Linie mit den großen nationalen Volksführern heben sollte. Roosevelts brennenber Ehrgeiz war es gewesen, als ber Mann in die amerikanische Geschichte einzugehen, ber für fein Laub eine neue Aera ungeahnter Prosperität heraufgeführt hatte. Er wollte in ber Reihe der großen Revolutionäre der Zeitenwende der erste sein. Aber seine wirtschaftpolitischen Experimente waren gescheitert. Sie hatten lediglich dem jüdischen Gehirntrust unerhörte Mächtsülle gebracht, aber ben Staat in eine Schulbenlast ohne-
Roosevelts Griff nach Nordafrika
Don unserer Berliner Schriftleitung.
«rempel, fonbem bie Frucht einer wirklichen Volksgemeinschaft. Gegen biete elementare politische Weisheit hilft es auch nichts, nenn Herr Beveribge den billigen Versuch unter- nimmt, durch eine Anleihe vom nationalsozialistischen Parteiprogramm den etwas wackligen Karren der mglischen Sozialpolitik mit neuen Rädern zu Der-
Zucker sind bereits rationiert. Der Bezug Don Kleidungsstücken und Schuhen soll in gleichem Sinne staatlich geregelt werden. Vom'l. Januar 1943 ab will man Lebensmittelkarten einführen, wie sie in den europäischen Staaten üblich sind. Die Regierung hat bereits 162 Millionen Karten drucken lassen, deren Einführung sich angesichts der immer schwieriger werdenden gleichmäßigen Versorgung der Beoölkerung als unerläßlich erwiesen hat.
Das vierte italienische Lazarettschiff versenkt.
R o m, 4. Dez. (DNB.) Das Lazarettschiff „Gitta d i Trapani" wurde torpediert und ging unter. Es hatte keine Verwundete an Bord. Von den 120 an Bord befindlichen Personen wurden 104 gerettet, darunter alle Krankenpflegerinnen oom Roten
folaen die Engländer die Ziele der Pankees im besetzten Frapzosisch-NorLafrika. Haben dort die Briten noch irgend etwas zu sagen? Nimmt Roosevelt auch nur im geringsten Rücksicht auf ihre Wünsche? Es geht ja nicht um bie Person Darlans ober de Gaulles, sondern um den Grundzug der imperialistischen Politik Roosevelts, und sie geht auf Kosten des britischen Empires. Heute katzbuckelt England, wenn auch mit scheelem Auge, vor Roosevelts Jmperatorensessel, aber felbft Eden deutete im englischen Unterhaus an, baß sehr ernste Zerwürfnisse beftänben unb — daß keine Aussicht bestehe, sie für Britannien zu einem gute Ende zu führen.
Der diplomatische Mitarbeiter der „Times" erklärt denn auch in einem einzigen, aber ba'iir um so schwerer wiegenden Satz, bie britische Regierung habe von den Vollmachten unb Titeln, die Darlan nunmehr vertrete, nichts gewußt, bevor die Proklamation Darlans im Sender von Marokko erfolgte. Eben hatte dem Unterhaus verlegen erklären müssen, er wisse nichts davon, was Roosevelt mit Darlan gemacht, aber daß Roosevelt ober vielmehr sein Stellvertreter in Algier, General Cisenhower, zustimmten, wie Darlan sich als „Staatschef für Französisch-Nord- und Westafrika" installierte, geht schon aus ber offiziellen Beglückwünschung Eisenhowers an Darlan hervor.
Darlan hat sich unter amerikanischer Billigung mit einem sogenannten Reichsrat (conseil imperial) umgeben unb beruft sich noch immer darauf, als „Vertreter des Marschall Pätcrin" zu fungieren, obgleich bpr Marschall ihm bas Recht zu bieser Berufung längst abgesprochen hat: er übt mit Roosevelts Zustimmung die ..Hoheitsrechte" über ganz Französisch-Nordafrika, Französisch-Westafrika unb alle bie Gebiete aus, bie bisher dem Ausschuß des Verräters be Gaulle in London unterstanden. Er
„ n „geaen die Gesetzlosigkeit, die sich ausbreitet wie eine Weltseuch-", wußte sehr wohl, daß bie Verträge, deren Verletzung er mit' scheinheiliger Miene beklagte, Verträge des Unfriedens, der Un-
Vis ber Führer am 24.2.1920 zum ersttz^Male bie 25 Thesen des Parteiprogramms ^erkundete unb erläuterte, lautete ber Punkt 15 bereits so wie heute: „Wir fordern einen großzügigen Ausbau der ntersuerforgung"'. Der Auftrag vom 15. Februar 1940 an mich, die Verwirklichung dieses Programm- Punktes durch konkrete Vorschläge vorzubereiten, oar kein propagandistischer Zweck, sondern bie logische Schlußfolgerung aus ber inneren Gesetzmäßigkeit ber Bewegung. Das wissen fogar bie Englänber, die einen immer größeren Teil ihrer lfelle allmählich davonschwimmen sehen Unb so haben sie einige Monate nach dem Fuhreraustrag rom 15.2.1940 einen ihrer würdigsten unb geris- Imften Nationalökonomen, eben Sir William -öc- reribge, beauftragt, „a u ch s o e t Id a s" oor3uberei- lin. An ber Jahreswende 1940/41 hat Herr Beve-
wendig, daß vorerst bie Luftstreitkräfte verstärkt würden. Auch United Preß berichtet, es sei den Alliierten nicht gelungen, die deutsche Luftwaffe niederzukämpfen, diese nütze vielmehr ihre Stützpunkte auf Sizilien sehr geschickt aus. Auch, deutsche Fallschirmtruppen würden den Amerikanern sehr lästig. Den Deutschen sei es gelungen, weitere Verstärkungen an ber Nordküste Tunesiens zu landen. Sie seien auch mit schweren Waffen, Panzerwagen, Flammenwerfern unb Schnellfeuergeschützen hervorragend ausgerüstet. Ein britischer Bericht meldet, baß sich der Vorstoß der Alliierten gegen bie Straße Gabes—Sfax richte, der man jedoch nur äußerst langsam näher komme. Beide Häsen befänden sich nach wie vor in deutscher Hand.
Die Kämpfe in Tunesien.
Berlin, 4. Dez. (DNB.) Die Erdkämpfe im tunesischen Kampfraum nehmen von Tag'zu Tag größeren Umfang an. Das vielfach gebirgige, unwegsame Gelände mit den wenigen Straßen und die unablässig bohrenden Angriffe der deutsch- italienischen Luftwaffe auf Truppen und Nachschub, Häfen und Flugplätze hatten dem Gegner das bisher schleppende Tempo seiner Entwicklung diktiert und ihn zwangsläufig in die taktische Position gebracht, die unsere Führung jetzt energisch auszunützen beginnt. Deutsche gemischte Verbände, von Schlachtfliegern unterstützt, erftürnflen eine wichtige Höhenstellung. Italienische Truppen vernichteten eine größere Abteilung feindlicher Fallschirmjäger. Eine Ortschaft wurde von einem stärkeren Verband Ju. 88 völlig mit Bomben eingeberft. Bereitstellungen feindlicher Panzerkräfte würben zerschlagen. Hunderte von Sprengbomben schwerer Kaliber fielen in Materiallager, Fahrzeugparks, vollgefüllte Depots und Truppenquartiere. Dieser Angriff kam dem Feind so überraschend, daß die feindliche Flak erst nach geraumer Zeit ihr Feuer eröffnete. Die Batterien wurden von dem Bombenhagel schnell zum Schweigen gebrgcht.
Buenos Aires, 4. Dez. (Europapreß.) In parlamentarischen Kreisen der USA. ist die Mißstimmung gegenüber den amtlichen Informationsstellen ber Regierung und ber Wehrmacht in den letzten Wochen' erheblich gestiegen. „New Port World Telegramm" verlangt eine Geheimsitzung des Kongresses, in ber man sich über das Problem der unzulänglichen Informationen offen aussprechen könne. Die Empörung des Kongresses über bie Falschmeldungen der militärischen Kommandostellen, insbesondere der Marine, hätten jetzt ihren Höhepunkt erreicht. Die Abgeordneten wollten endlich die volle Wahrheit über die Kriegslage erfahren. Nur so könne die Vertrauenskrise in der Bevölkerung gegenüber den amtlichen Kriegsnachrichten überwunden werben.
„Baltimore Newspost" führt die verschiedenen Niederlagen ber USA-Streitkräfte im 'Pazifik auf Reibereien zwischen dem Armeekommando des Generals Mac Arthur unb dem Flottenkomma ndo des inzwischen abgesetzten Marinebefehlshabers Admiral Nimitz zurück.
„New $)orf Times" dehnt die Kritik an ben amtlichen Kriegsnachrichten auch auf bi>e Berichte aus Fra n z ö s i f ch - N o rb afri k a aus und erklärt: „Diele von uns hatten sich bereits beglückwünscht, weil der Krieg nun schnell zu Ende gehen würbe. Das war indessen nicht nur eine voreilige, sondern auch eine völlig unbegründete Hoffnung, für die man bie gefährlich falsche Unterrichtung der öffentlichen Meinung verantwortlich machen muß. Die Tatsachen über die Kriegslage stimmen damit leider nicht überein." Cs muß nämlich von amtlicher Seite zugegeben werden, daß die anglo-amerikanischen Streitkräfte in Tunesien schwere Panzerverluste hatten. Gleichzeitig wird betont, der Kampf mit den deutschen Truppen sei äußerst hart. Die Lage wird für die Anglo-Amerikaner als undurchsichtig gekennzeichnet. Ein Bericht aus dem Hauptquartier von General Eisenhower besagt, man dürfe nicht erwarten, daß die angloamerikanischen Truppen schon in ben nächsten
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igen konstruktiven
Wenn man schon in der Ankündigung eines angeb- Ich so gewaltigen Sozialwerkes für die nächsten 50 Jahre mit einem Durchschnitt von l1/» Millionen Lrbeitslosen bei 19 Millionen Erwerbstätigen rechten muß, bann kann man sich die Wirklichkeit um Hwer ausmalen. Diese Tatsache allem baß das »siche England ständig mit mindestens 10 d. H. M- teitslofen rechnen muß, beweist die Heuchelei aller englischen Sozialpolitik. .
Hochedler Sir, Sie wollen bestenfalls dem sozla- Itn Elend ein Pflästerchen aufsetzen und Almosen ter teilen, mjt bäten man sich als echter Puritaner fcnb Calvinrst einen Platz im Himmel verdient, Vahrenb wir Nationalsozialisten erst eine ge- unbe Nationalwirtschaft, in der jeher )rutsche nach seinen Fähigkeiten und seinem Konten eingereiht ist, aufbauen. Von dieser gesunden Grundlage aus wird jeder Volksgenosse alsdann ky Falle unverschuldeter Not durch eine groß- tägige umfassende Versorgung (Staatspension) durch tie Gemeinschaft gesichert. .
Der schlechte und schwierige Kopist nattonalsozia- Ifkischer Grundsätze, Beveribge, mochte dem eng- Stoen Hochkapitalist den Pelz waschen ohne ihn faß zu machen. Ob bas englische Volk den 3auber- trick Beveridges durchschaut, mag seine eigene Sache Mrt. Wir Deutsche wollen eine solide und Handseste Verlage haben. Aber gerade deswegen sind wir in Begrifst'-Mechenkünftlern den Laufpaß zu geben, tie meinen, mit der Manipulation von Pfennigen ter Armen bie ßeiffungs'färgeren von lhrer 25er- l^ichtuna gegenüber der Voltsaemeinschaft zu ent- iinben. Was in England der Bevölkerung J^gen- viirtig als Silberstreifen am Horizont vorgesetzt vird.'ist jedenfalls nichts weiter als schlechteste soziale Flickschusberei. Es paßt ausgezeichnet in das enalifche „Sozialistem", das statt eines wirklichen Sozialismus nichts kennt als Almosen, Heuchelei, Wohltätigkeit, Schwarze Listen, Slums, Binder elend und Ausbeutung aller Art. Was Beve- iNe jetzt vorschlägt, ist Opium für d re M aj- sen. Noch nie rft aber Opiumgenuß bekömmlich
Madrid, 4. Dez. (Europapreß.) Am Anordnung des Heeresministers werden die spanischen Staatsgefängnisse in den Küstengebieten, wo sich überwiegend Gefangene aus der Bürger- krieaszeit befinden, in Kasernen umgewandelt. Diese Maßnahme dient hauptsächlich einer Verstärkung des Küstenschutzes. In britischen Kreisen hat dieser Schritt beträchtliches Aufsehen hervorgerufen. Der britische Nachrichtendienst hatte sich nämlich sehr eingehend für die spanischen Strafanstalten im Küstenbereich interessiert. Die spanische Regierung sah sich daraufhin veranlaßt, gerade die früheren Mtglieder ber bolschewistischen Streitkräfte in Svn, men aus den Küstenregionen zu entfernet)»,
Berkin, 4. Dez. (DNB.) Reichsorganksations- leiter Dr. Ley rechnet im „Angriffs, ber Tageszeitung ber Deutschen Arbeitsfront, mit bem unter großer Reklame veröffentlichten britischen Sozial- plan scharf ab unb nennt ihn Opium für bie Mas- |en. Dr. Ley schreibt bazu:
„Sir William Beveribge hat einen Plan, ben er im Auftrag Churchills ausgearbeitet hat unb der angeblich für den geringen Preis von 800 Millionen Pfund Sterling im Jahre jedem Engländer die ,Freü heit von ber Noll für Lebzeiten garantiert. Bei näherem Zusehen freilich erweist sich bald, baß Be- oeribges Plan nicht viel mehr zu sein scheint als eine neue Blüte am Baum ber zahllosen Vorschläge unb Pläne, an denen England so reich ist, und die dann zu geeigneter Zeit wieder in der Versenkung verschwinden.
Beveridge nimmt sich vor, bei einem durchschnittlichen Stand von 1,5 Millionen Arbeitslosen (das entspräche für unsere Bevölkerung umgerechnet ttiba 3 bis 4 Millionen) jedem Engländer in Notzeiten, im Alter und bei Krankheit ein Mindesteinkommen zu garantieren, allerdings nur ,eventuelll, wie es in bem Plan wörtlich heißt. Es ist zuzugeben, daß man so etwas rechnerisch kann, bas Papier
lie herrschenbe Gesellschaftsordnung, die sich in England wie in keinem anderen Lande wer I kr Erde als Hochkapitalismus dokumentiert, die mar I volkswirtschaftliche Produktion tatsächlich nach so- WBtafett '■ ■
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ribge sich an die Arbeit gemacht. Trotzdem hat er im Ergebnis nur einen Bastard zusammengebracht, & ler alle Nachteile aller bekannten Versicherungs- — ■ - - - • -qf, ohne auch nur einen em-
tu.qu.uu... Gedanken zu verwirklichen. ;enn man schon in der Ankündigung eines angeb-
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s-s MM1M AMMt infolge höherer Gewalt
.den Gesichtspunkten zu verteilen? Hier ist nun ber ßunft, an bem wir Nationalsozialisten ben Haken in Beveridges Volksbeglückungsangel entdecken.
Sir William mag durchaus richtig kalkuliert haben. Sein Plan wird an der englischen Reaktion "T Leitern, die unfähig ist, eine wirkliche Gernein- b ithaftsorimung herbeizuführen. Das soziale Glück ist i; namlid) kein versicherungsmathematisches Rechen-


