rabinnen, denen sie für die stete Pflichterfüllung dankte und ihnen zugleich Anerkennung dafür aussprach, daß sie ihr allezeit eifrig zur Seite gestanden hätten. Sie betonte, daß die neue Bann-Mädelführerin mit der gleichen Einsatzbereitschaft den Platz ausfüllen werde, den sie jetzt verlasse. Vor allem dankte sie besonders dem Kreisleiter für seine Unterstützung ihrer Arbeit. Kreisleiter Backhaus hob in seinen Abschiedsworten an Inge Hack die gute Zusammenarbeit zwischen ihm und der Bann- Mädelführerin hervor, die ein erfolgreiches Wirken im Kreise Wetterau möglich gemacht habe. Seine herzlichen Wünsche würden die Scheidende auch künftighin begleiten. Der neuen Bann-Mädelführerin wünschte er einen vollen Erfolg ihrer Arbeit. Bann-Mädelführerin Käthe Blum gab dem Wunsche Ausdruck, daß die Zusammenarbeit mit allen Führerinnen immer vorbildlich fein möge, da nur dann der Erfolg der Arbeit gewährleistet werde. Freude zur Arbeit und Verantwortungsbewußtsein den großen Erziehungsaufgaben gegenüber seien die Grundlagen, unter die sie ihr Handeln allezeit stellen werde.
Dann brachte der Nachmittag als Ueberblick über die geleistete Sommerarbeit ein buntes Programm, das von Jungmädeln, Mädeln und Mädeln des BDM.-Werkes „Glaube und Schönheit" in vielseitiger und unterhaltsamer Weise gestaltet wurde.
*♦ 83 Jahre alt. Am heutigen Donnerstag, 5. November, kann der frühere Schuldiener Wilhelm D e ch e r t, Horst-Wessel-Wall 46 wohnhaft, feinen 83. Geburtstag begehen. Dem alten Herrn bringen auch wir unsere herzlichen Wünsche zum Geburtstag und für einen schönen Lebensabend dar.
** „Märchen einer Nacht." Kapellmeister Georg P i p p i n g vom Theater der Universitätsstadt Gießen hat, wie man uns mitteilt, ein Schlagerlied unter dem Titel „Märchen einer Nacht" komponiert. Den Text schrieb der durch die Inszenierung von Weiß-Ferdl-Filmen bekannt gewordene Filmregisseur Hans Sauer.
♦* Wurstbrote auf Bahnhöfen. Nach einem Erlaß des Reichsernährungsministers wird den Bahnhofswirtfchaften an fleischfreien Tagen gestattet, gegen Vorzeigen einer Fernfahrkarte am Wartesaalbuffet und auf den Fernbahnsteigen mit Fleisch oder Fleischwaren belegte Brote als Reiseproviant gegen Abgabe entsprechender Lebensmittelmarken zu verkaufen.
*♦ Stadtbücherei Gießen. Im Monat Oktober wurden 1652 Bände verliehen. Davon kommen auf Romane 1108, Jugendschriften 238, Geschichte und Lebensbeschreibungen 89, Reisebeschreibungen 65, Kriegsgeschichte 57, Kunst 18, Politik 22, Technik und Naturwissenschaft 30, Ges. Werke 13, Verdichtungen 12 Bände.
Die Zag- im November.
Die Brunft des Rot - und Damwildes ist vorüber, der Hirschabschuß z. T. erfüllt. Nun setzen die Wildjagden zum Abschuß des Kahlwildes ein, und der Rotwildjäger vor allem muß sich sputen, wenn er den hohen Abschußforderungen gerecht werden will.
Auch den Sauen gilt dieses Jagen, die sich im Sommer und Herbst oft unliebsam auf den Wiesen, in den Haferfeldern und in den Kartoffeln bemerkbar machten. Kahle Felder und kahler Wald erleichtern die Jagd, die vielleicht noch durch eine Neue unterstützt wird. Jedenfalls muß alles versucht werden, um das Schwarzwild kurzzuhalten.
In den meisten heimischen Revieren macht der Rehwildabschuß dem Jäger Sorgen. Zwar ist die Schußzeit des Bockes vorüber, dafür müssen nun Ricken und Kitze geschossen werden. Leider haben die drei Notwinter und davon vor allem der letzte dem Rehwild viel mehr geschadet als man anfänglich glauben mochte. Wer feinen Wildstand kennt, weiß dies genau. Wenn nicht Krieg wäre, würde sicherlich in vielen Revieren kein Schuß auf weibliches Wild, die Mütter des künftigen Bestandes, fallen. Der Krieg bringt auch hier Forderungen mit sich, bei deren Erfüllung der Jäger mit seinen verständlichen Wünschen oft zurücktreten muß. Am besten dürften beide Forderungen sich miteinander vereinbaren lassen, wenn der Abschuß mit Schwerpunkt in die Kitze verlegt wird. Es ist an sich schon eine alte Hegemaßnahme, von den zwei Kitzen, die eine Ricke zu führen pflegt, das schwächere ohne Rücksicht auf das Geschlecht abzuschießen. Damit bleibt die Mutter erhalten, die im nächsten Jahre und in der Folge immer wieder ihre zwei Kitze bringen wird, während gleichzeitig die mütterliche Nahrung dem einen starken Kitz allein zuteil wird und es stark in den Winter kommen läßt. Dieser Abschuß scheint in diesem Jahre besonders angebracht, um den Abschußanforderungen gerecht zu werden und trotzdem dem Bestand auch zahlen
mäßig wieder aufwärts zu helfen. Abschuß von Ricken oder auch Schmalrehen muß zur Bestandsverminderung führen.
Der November pflegt der Monat der Waldtreibjagden zu sein, wobei das Jagen vor allem dem Hasen gilt. Leider scheinen die Skeptiker in der Beurteilung der Aussichten der Hasenjagd recht zu behalten. Bereits im letzten Jahre waren die Strecken schlecht. Im Laufe des langen Winters ging noch eine ganze Anzahl Hafen ein oder fiel dem Raubwild zum Opfer. Das Frühjahr fetzte spät ein. Alle diese ungünstigen Momente vermag auch ein günstiger Sommer nicht mit einem Male auszugleichen. So schön es wäre, wenn der Jäger jetzt, wie in guten Hasenjahren, Wagen voll Wild an den Wildhandel liefern könnte, so gefährlich kann es auch für die Zukunft werden, wenn unter allen Umständen etwas geschossen werden soll. Die Verhältnisse liegen nicht in allen Revieren gleich, so daß der Verantwortungsfreudigkeit des Jägers das rechte Maß des Hafenabschusses überlassen werden muß.
Auch der Fasan pflegte bei diesen Jagden besonders zur Belebung beizutragen. Doch auch darauf werden wir vergeblich warten. Gerade der letzte Winter scheint außerordentlich stark in den Besatz eingegriffen zu haben. Die Klagen darüber sind weit verbreitet. Ein großzügiges Aussetzen verbietet zur Zeit der Krieg. Darum muß der Bestand aus seinen Resten wieder aufgebaut werden. Das aber hat zur Voraussetzung: sparsamsten Abschuß bei völliger Schonung der Hennen, frühzeitige und ausgiebige Fütterung und Kurzhalten des Raubwildes und des Raubzeuges. Sonst ist alle Liebesmühe um das schöne Wild umsonst!
Die Jagd auf das Rebhuhn ist bereits zu Ende. Auch hier heißt es, alles tun, was dazu beitragen kann, die Reste über den Winter zu bringen! Besser ist es mit den Enten, die jetzt bereits aus dem Norden bei uns eintreffen und manchen Gang nach Bach oder Teich lohnen. Auch die Ringel
t a u b e, bie im Buchenaltholz in diesem Jahre willkommene Aesung findet, wird länger als sonst den Jäger erfreuen. Schießlich ist die Waldschnep f e auf dem Zug gegen Süden und wird gelegentlich der Waldtreiben geschossen.
Mit der Hebung der zur Zeit schwer daniederliegenden Niederjagd ist ein starker Fuchs besaß unvereinbar. Der Fuchsbestand ist zweifellos zur Zeit in der Mehrzahl der Reviere zu hoch. Darum sollten die kommenden Wochen mit allem Nachdruck zum Treiben, Drücken und Sprengen benutzt
werden. Der Fuchsbalg ist nun auch gut und geeignet, finanziell einen gewissen Ausgleich für die Ausfälle auf dem Gebiete des Nutzwildabschusses zu bieten. Aus gleichem Grunde empfiehlt es sich, die schönen Herbsttage zum Graben des Dachses zu benutzen. rr . . ...
Unerläßlich für eine Besserung der Jagd ist ferner ausreichender Jagdschutz, der sich ebenso gegen zweibeinige wie gegen vierbeinige Wildfeinde richten muß. Hubertus.
Aus der engeren Heimat.
Beginn
der Röntgen-Reihenuntersuchungen.
Am heutigen Donnerstag, 5. November, beginnt der Röntgen-Sturmbann seine Tätigkeit im Kreise Wetterau. Für die Röntgen-Reihenuntersuchungen ist zunächst der folgende Dienstplan festgelegt wor- ben:
5.11.: Buderus Lollar, Gefolgschastsraum, 13—18 Uhr; 6.11.: Lollar, Schule, 8—12, 13 bis 17 Uhr; 7.11.: Staufenberg, Gasthaus Kuhle, 8—13 Uhr; 7.11.: Daubringen, Gasthaus Schäfer, 15—18 Uhr; 9.11.: Mainzlar, Gasthaus an der Bahn, 8—10 Uhr; 9.11.: D i - dierwerke Mainzlar, Sveiferaum, 11.30 bis 12.30 Uhr; 9.11.: Treis a. b. Ld a., Schule, 14 bis 18 Uhr; 10.11.: Allenborf a. b. Lba., NSV.- Kindergarten, 8 bis 13 Uhr; 11.11.: Londorf mit Allertshausen, Kesselb ach, Volksholle, 8—12, 13.30—17 Uhr; 12.11.: Rübbings- Haufen, Neue Schule, 8—10.30 Uhr; 12.11.: Geilshausen mit Lumda und Odenhau - fen, Wirtschaft Hillgärtner, 13—18 Uhr; 13.11.: Weitershain, Schule, 9—10.30 Uhr; 13.10.: Beltershain, Wirtschaft Hach, 13—17 Uhr; 14.11.: (Brünberg, Obeilchule 8—12, 13—17.30 Uhr.
Ein altes Wahrzeichen der Stadt Lich fällt.
t Lich, 4. Nov. Ein Wahrzeichen vergangener Jahrhunderte der Stadt Lich ist gefallen. Das Haus, Ecke Seelenhofgasfe-Oberstadt, das feit zwei Jahrzehnten dem Kaufmann Willi Hahn gehöne, mußte wegen Baufälligkeit jetzt abgerissen werden imb soll in nächster Zeit neu erstehen. Die Aufbauarbeiten werden demnächst begonnen.
Das Gebäude, das, wie man sich erzählt, über 500 Jahre alt gewesen sein soll, war unter dem Namen „Die Rose" weit über unsere Stadt hinaus bekannt und galt in den verflossenen Jahrhunderten als alte Fuhrmannskneipe für durchreisende Kaufleute. Es wird bis zuletzt oft das Ziel der Forscher alten hessischen Volkstums. Bis zum Tode der letzten „Alten Rosenwirtin" am Anfang des Weltkrieges bestand neben der Wirtschaft in der linken Haushälfte eine Kolonialwarenhandluna. Die sehr tiefen, geräumigen und kühlen Keller dienten der Lagerung der Lebensmittel und Getränke. Wie man aus den alten, ganz schweren massiven Eichenbalken ersehen kann, hätte das Holz noch mehrere Jahrhunderte standgehalten, wenn sich das Haus nicht nach der Seite' geneigt hätte und die Gefahr des Einsturzes gedroht hätte. Nach dem Tode der „Alten Rosenwirtin" ging das Haus in den Besitz eines verwandten Erben über. Wirtschaft und Ladengeschäft .mürben solange eingestellt, bis nach dem Weltkrieg der jetzige Besitzer ein Gemischt-
warengeschäft und ein Cafe darin eröffnete. Er ließ später die Osthälfte des Hauses erneuern und einen modernen Laden einbauen. Das Cafe ging schließlich ein.
Nun wird sich an der alten Stelle, der besten Geschäftslage im Stadtinnern ein neuer Bau erheben, und der Name „Die alte Rose" wird nur noch in der Erinnerung der heutigen Generation weiterleben.
Vermißt.
In Geilshausen (Kreis Gießen) wirb feit dem 23. Oktober der 17 Jahre alte Wilhelm Wald- fchmidt vermißt. Der junge Mann hatte sich mit dem Fahrrad zu seiner Arbeitsstätte bei einem Schuhmacher in dem Nachbardorfe Kesselbach begeben und hat diese bann auch wieder mit feinem Fahrrad verlassen. Das Fahrrad wurde in der Nähe eines stillgelegten Steinbruchs zwischen Geilshausen und Odenhausen aufgefunden, jedoch von dem jungen Manne keine Spur entdeckt. Das in dem Steinbruch angewachsene Grundwasser wurde ausgepumpt in der Annahme, auf dem Boden des Steinbruchs den jungen Mann zu finden, aber auch diese Vermutung wurde nicht bestätigt. Mehrere Suchen in den benachbarten Waldungen blieben gleichfalls ohne Erfolg. Bis heute fehlt von dem jungen Manne jede Spur.
Schweinemarkt in Friedberg.
* Friedberg, 4. Nov. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 170 Ferkel zum Ver-: kauf. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 18 bis 20 RM., 6 bis 8 Wochen alte Tiere 20 bis 25 RM., 8 bis 12 Wochen alte 25 bis 35 RM. pro Stück. Der Handel war lebhaft, der Markt wurde geräumt.
Kreis Dehlar.
(D Krofdorf-Gleiberg, 4. Nov. Anläßlich des diesjährigen Reichsspartages zahlten die hiesigen Schulkinder den höchst bemerkenswerten Betrag von 2800 RM. indie Schulsparkasse ein. Das entspricht einem Durchschnittssatz von 10 RM. pro Kind. Damit weist der Einlagebestand der Schulsparkasse am 31. Oktober die Summe von fast 30 000 RM. auf. Die Spar- und Vorschußkasse Krofdorf-Gleiberg, der die Schulsparer angeschlossen sind, konnte 78 000 RM. in der Reichssparwoche vereinnahmen. — Dieser Tage fand hier im Schulgebäude an der (Bleiberger Straße bie Röntgen- Reihenuntersuchung ftatts ber sich bie Bevölkerung nahezu vollzählig unterzog.
Houptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftieiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: für Stadt Gießen, Provinz Wirtjchaft und Sport: Ernst Blumjchcin.
Truck und Verlag: Brühlfche Universttätsvruckerei R. Lange K. G. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeig-nleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreisliste Nr. 6.
Unsere liebe, unvergeßliche Mutter, Schwie- I germutter, Großmutter und Tante
Frau Lina Schwab Wwe.
geb. Weiershäuser
ist heute morgen kurz vor ihrem 63. Geburts- | tage für immer von uns gegangen.
In stiller Trauer:
Karl Schwab, z. Z. im Felde, und Frau Anna, geb. Schneider Ernst Schwab,z.Z.b. d.Wehrm., und Frau Frieda, geb. Groesch und 4 Enkelkinder.
Gießen, Alicenstraße 16.
05638
Statt Karten!
Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen Frau Ernestine Höpfner, geb. Schulze der Schwester Kathrin für die liebevolle Pflege, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dr. Trommershausen, sprechen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus.
Familie Adolf Kirstein Familien Höpfner und Wahl Horst Schäfer.
Gießen, Marburger Str. 25, den 8. Nov. 1942.
Die Trauerfeier findet Freitag, den 6. Nov., nachmittags 2% Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.
. ___________________________________________________05627
Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief heute früh unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Schwager
Glasermeister Wendelin Rothermel
nach einem arbeitsreichen Leben, im Alter von nahezu 69 Jahren.
In tiefer Trauer:
Karl Rothermel, Stadtinspektor, z.Z. bei der Wehrmacht
Marie Rothermel. geb. Schmidt
Fritz Rothermel, Finanz-Oberinspektor, z.Z. im Felde
Irmgard Rothermel, geb. Wagner, und Kinder
Heinz Rothermel, Hauptmann u.Komp.-Führer, z.Z. I.Felde Anneliese Rothermel, geb. Heß, und alle Anverwandten.
Gießen (Posener Str. 5), Frankfurt/M., Darmstadt,Dortmund,Recklinghausen, 4.Nov. 1942
Die Trauerfeier findet am Samstag, dem 7. November, um 11 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt.
05643
’BF Danksagung. Für die vielen Beweise WAMi aufrichtig.Teilnahme.dic uns in unserem TF1 groß. Schmerz bei dem Heldentod mein.
geliebten,unvergeßlich.Mannes,unseres lieben Vaters, Sohnes.Bruders, Schwiegersohnes, Schwagers, Onkels u. Paten Heinrich Nachtigall, Schütze in einem Inf.-Regt., entgegengebracht wurden, danken wir auf diesem Wege herzlich. Besonder.Dank Herrn Pfarrer Schmidt,Treis,für die trostreichen Worte bei der Gedächtnisfeier. In tiefem Schmerz: Margarete Nachtigall, geb. Braun
und Kinder, nebst allen Angehörigen.
Daubringen, Londorf, Gießen, Frankfurt M.
Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns bei dem unsagbar schweren Verluste meines innigstgcliebten, herzensguten Mannes, unseres heben Papas, meines herzensguten Sohnes und Schwiegersohnes, unseres lieben Bruders. Schwagers und Onkels Ernst Schreiner, Uffz. in einem Jäger-Regiment, zuteil wurden, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Weisel für die trostreichen Worte bei der Gedächtnisfeier, mallen,die ihm die letzte Ehre erwiesen. In unsagbarem Schmerz: Frau Marie Schreiner und Kinder Inge und Elfriede 3353 D Karoline Schreiner Wwe., geb. Deibel; Familie Georg
Börding; und alle Angehörigen
Heuchelheim, Gießen-Wiescck, Krakau, im Nov. 1942.
Für die liebevolle Anteilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen wir unseren herzlichsten Dank.
Im Namen der Hinterbliebenen: Sibylla Rübsamen.
Gießen, Horst-Wessel - Wall 38, den 5. November 1942.
05611
j Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes und Vaters, sowie für die Kranz- u. Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank; ganz besonders danken wir Herrn Dekan Sattler für seine trostreichen Worte am Grabe.
In tiefer Trauer:
Frau Katharine Völzel und Familie.
Gießen-Wieseck, den 5. November 1942.
KleineAu-eigen im Gießener Anzeiger werben von Tauieoden beachtet und gelesen.
Mietgesuche
Reichsbahn- Beamter sucht für sofort oder später 4-Zimin.-WohDUDg m.Badu.Zubeh.
Schmidt, Löberstraße 15, bei Herdt.
Studentin (verh. Frau) sucht zum Wintersemester frcundl. möbl. Zimmer Schr. Ang. unt. 05619 a.d.G.A.
Student sucht gut möbliertes Zimmer mögl.m.Zentral- lieiz.u.sl.Wasser. Schr. Ang. unt. 05614 a.d.G.A.
Stellenangebote I Verkäufe
Kein« Ursprungs* Zeugnisse, lonbetn nur Zeugnis- abschriften dem ve- werbmigslchretben beilegen l — Lichtbilder undBewerbungSunter- lagen müssen zur Ber- Meldung von Verluste« auf der Rückseite «Ramm und Anschrift de«
Bewerber« tragen 1
Vertrauensmann für grössere Auskunftei in Gießen gesucht. - Schrift!. Ang. unt. 05640 an d. Gieß. Anz.
Großes
Stehpult (4 Plötze) m. geraum, Unterfetz- schrünken, i. best. Zuft.,f. Mk. 60,- ;.üerfauf.[3354D Ehr. Jnderthal, Gießen, SelterSweg 55.
Gebrauchter
fiinöerionflen mit Matratze für 35,- RM. z. verkaufen. [05639 Asterweg 27 p.
SliinSeiWlse gesucht-wöchentlich zwei- oder dreimal vormitt, je eine oder zwei Stunden. [05618
Hanni Beck, Diezftraße 10. Rechnungen bei Brühl, Oleßen
Verkaufe:
MersiiAn:
Uhrw.-Eisen- babn m. .Bubefo. (12Mk.) Leitung m.Sold.(3Mk.)i Bilderbücher (je 1 Mk.).
Schr. Ang. unt. 05625 a. d. G.A.
I Kaufgesuche | BeisMiljkn-
HW
mit kl. Garten, in Gießen oder näh. Umgebung, z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb« unter 3348D an den Gieß. Anz.
Mer liefert
1 Küchenbüfett 180 cm,
1 Schreibtisch (Eiche), 120 cm, iFlurgarderobe (Eiche)?
Schriftl. Angeb. unter 05635 an den Gieß. Anz.
Klavier
Statt Karten!
Wir haben uns verlobt
Margot Buchberger
Ernst Stockheim
Obergefreiter, z. Z. im Felde
Gießen, den 4. November 1942
05620Z
Für die vielen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung sagen wir hiermit allen, auch im Namen unserer Eltern, herzlichen Dank
iieiiirich Muos, Uffz.
und Frau Elli, geb. Stephan Staufenberg, im November 1942 \ 05616/
z. kaufen gesucht.
<x. Ebert Klaviermacher
Bleichftr.17. i^7D Gesucht gut erh.
9omen- MeidW
Schr. Ang. unt. 06617 a.d.G.A. KOMM Gleichstrom, 110 Volt, -.Kaufen gesucht.
Schwarzlach- weg 22. IQ5615
Suche
Mer-NM oder guten Batterie- Emvsänger zu kaufen.
Schr. Ang. unt. 05644 a.d.G.A. Gasherd mit Backofen, oder Glektro- Backosen, Radio-Avvarat oü. Lautsprecher z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05574 an den Gieß. Anz.
Kaufe:
Äpfel, Maciel und Anzug f. 15jähr. Jung.
Aermellange: äußere etwa 60, ^innere 46 cm). Schr. Ang. unt. 05626 a.d. G.A.
05623Z
Es ist uns nur auf diesem Wege möglich, für die überaus zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unsres 25jähr. Hausmeister-Jubiläums zu danken
Konrad Becker und Frau Elisabeth, geb. Seidewand
Gießen, den 4. November 1942 Stadthaus Bergstraße
Zeitungsträgerin
gesucht
Verlafi des Giegener Anzeigers
3311 D
Gut erhaltenes ©ertenfßöttßö I( Normalbereif.) 3. taufen gesucht, ob. rausch gegen Gemälde. I05641 Q. Rix, Loweng. 11 II.
Gut erhaltene
BlageWe
Größe 40, ^kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05631 an den Gieß. Anz.
Am 3. 11. 1942 bcoich-Temer
entlausen.
Mitteilung erbeten an [05636
M. Hain, Wolkengaffe 18.
Freibank
Am 6. 11. 1942
10-11 91-150
11-12 151-210
8-9 2051-2095 und ‘
----- 1-30
9-10 31-90
- - 210-270
9-10 271-330 10-11 331-390 11-11 & 391-410
Am 7. 11. 1942:
8-9 ------
Fleischbrühe!
Stadt. Scblachthof
Tausche meine
öerten- SAWesel
Gr.llF, Salam.
?eu, gegen Gr. 11 %G oder größer u. breit. Schr. Ang. unt. 05624 a. di G.A.
Die Deutsche Arbeitsfront
Kreisdienststelle
Samstag, den 7. November, 19 Uhr, im Theater
3. Veranstaltung im 8er Ring fin ganzer Merl Komödie in 5 Akten von Fritz Peter Buch. Sonntag, den S.November, 14.30 Uhr, im Theater 2. Veranstaltung im 10er Ring ,5>ie drei Gisbären Lustspiel in 3 Akten von Maximilian Vidus. Karten in der Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, Gießen, Seltersweg 60, Tel. 3961. 3351D
NSG. Krall durch Freude
Wette rau
Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisstelle Gießen, führt sofort einen Grundausbildungs - Lehrgang in „Erster Hilfeleistung bei UnglücksfäHen“ durch. Männer und weibliche Personen vom 18. Lebensjahr ab, die nicht vom Luftschutz zum Einsatz bestimmt sind, in Großen-Linden, Leihgestern oder in Lang-Göns wohnen und sich verpflichten, nach ihrer Ausbildung im Deutschen Roten Kreuz Dienst zu leisten, wollen sich sofort, spätestens bis zum 12- November 1942, anmelden in:
Großes-Linden: bei DRK.-Schw.-Helferin Emma Schneider, Großen-Linden, Obergasse 13;
Leihgestern: bei DRK. -Gruppenführerin Emilie Wallbott, Leihgestern, Hindenburgstr. 27;
Lang-Göns: bei DRK.-Zugführerin Elisab. Müller in Lang-Göns, Bergstraße 8. 33-3D
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisstelle Gießen
Achtung I Diese Woche Verkauf
Freitag und Samstag
Roßschlachterei Schilling
Walltorstraße 4 Fernruf 2186
3356 D
Eisenbahner, 30 I. alt, Witw., sucht die Bekanntschaft eines Mädels v. 24 bis 28 I. zw. spät.
Heirat
Zuschriften mit 'Bild unt. 05632 an d. Gieß. Anz.
Arren- onnöonöiiOt gefunden.
Abzuh. bei [05030
Simon, Mühlstraße 241
Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darmn: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den GleßeoerAnieiger
Putzfrau für die Abendstunden gesucht Siebener .Anzeiger Schulstraße 7 3319d
Die Kunstausstellung von Hellmuth Mueller-Leutert ist montags, mittwochs, freitags und sonntags von 11-13 Uhr und täglich außer sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. 05621
LICHTSPIEL-THEATER
Gloria-Palast, Seltersweg:
Weiße Wäsche 3338C
Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:
Schüsse in der Wüste
ISÜ1.2.30,4.45.7.30; 10.2.00,4.30,7.30.ÜUT


