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Die Erstürmung von Elchotowo

erchnij Kurp südlich -es Terek.

un-

Verbefferte Mersversorgmg des Bergmanns

das

Die Schlacht südlich -es La-oga-Sees

hob dann die mustergültige Hal- Bauern hervor, die unter den

nachzueifern und verpflichtet sei.

Der Gauleiter

DRB. AusdemFührerhauplquartier, 4. Off. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:

3m RordwesiteN des Kaukasus wurden mehrere Waidsiellungen und Kampfanlagen gegen

Frankfurt a. M., 4. Oft Im Gau Hessen- Nassau war der Höhepunkt des Erntedankfestes eine Kundgebung im Frankfurter Saalbau, bei her Gau­leiter und Reichsstatthalter Sprenger 278 ver­dienten Landoolkangehörigen das Kriegsverdienst- kreuz und die Kriegsoerdienftmedaille verlieh. Schon am Samstag waren zahlreiche Bauern und Bäue­rinnen vom Gauleiter nach Frankfurt eingeladen worden, um nach ihrer schweren Arbeit gemeinsam einige wohlverdiente geruhsame Stunden zu ver­bringen. Im Festsaal desFrankfurter Hofes" wur­den die Gäste vom Stellvertretenden Gauleiter Linder im Namen des Gauleiters willkommen geheißen. Am Abend wohnten sie in Anwesenheit des Gauleiters einer Aufführung der Operette Die lustige Witwe" im Schauspielhaus bei.

Bei der Feier im Saalbau am Sonntagmorgen konnte der stellv. Landesbauernführer, Landesobmann Bauer Weintz, zahlreiche^Ehrengäste aus Partei, Wehrmacht und Staat begrüßen. Gauleiter Spren­ger würdigte dann das unermüdliche Schaffen un- deres Landvolkes, das mit seiner Arbeit einen ent­scheidenden Sieg in diesem Krieg errungen habe. Der Gauleiter verwies darauf, daß zu Beginn des vierten Jahres des ersten Weltkrieges die Bersor- gungsrationen erheblich herabgesetzt werden muß­ten und stellte dem die Tatsache der Erhöhungen unserer Lebensmittelzuteilungen gegenüber, die jetzt beoorstände.Und sie werden noch weiter erhöht", führte Gauleiter Sprenger aus,denn die Absicht unserer Feinde, uns auszuhungern, ist diesmal voll­kommen gescheitert. Wir werden noch sehen, wer die sen Krieg verliert, weil der Hunger in seinem Lande zu groß geworden ist!"

Die 1933 eingeleitete Erzeugungsschlacht habe endgültig verhindert, daß unsere Feinde den Hun­gergürtel noch einmal nach ihrem Belieben an­ziehen können, um zu siegen. Der deutsche Bauer habe mit dem Landarbeiter zusammen geschafft was menschenmöglich war. Hinzu trete jener Boden, den deutsche Soldaten erobert hätten und der in

Berlin, 4. Okt. (DNB.) Bei der (Erftürmung, der zu Festungen ausgebauten Städte El ch o t o w o und Werchnij Kurp südlich des Terek war es für die deutschen Truppen die schwierigste Aufgabe, feindliche Bergstellungen bei Elchotowo, die mit terrassenförmig angeordneten Bunkeranlagen zur Ringsumverteidigung ausgebaut waren, zu nehmen. Nach dem Fall dieser Verteidigungsstellungen dran­gen die Angriffstruppen in die Stadt ein, wo die Bolschewisten Haus für Haus zu verteidigen ver­suchten. Im Nahkampf brach schließlich der letzte Widerstand zusammen.

Von besonderer Art waren die zwölfstündigen Kämpfe, die zur Einnahme der ebenfalls stark be­festigten Stadt Werchnij Kurp führten. Das hügelige Kampfgelände gleicht mit seinen Staub­stürmen mehr einer Steppe, die weiter ostwärts zur richtigen S t e i n w ü st e wird. In dieser Oede haben die reißenden Gebirgsbäche tiefe Schluchten gegraben, die den Bolschewisten die Verteidigung, ihrer Sperren und Kampfstellungen sehr erleichter-' ten. Alle diese Hindernisse mußten erst überwunden

Das Eichenlaub für einen hervorragenven Jagdflieger.

Berlin, 3. Okt. (DJIB.) Der Führer hat dem Leutnant Veihwenger in einem Jagdgeschwader das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm folgendes Schreiben übersandt: 3n dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Ein­satzes im Kampf um die Zukunft unseres Lottes verleihe ich Ihnen als 130. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler."

endete mit einem vollen Erfolg. Truppen des Heeres haben ih vorbildlichem Zusammenwirken mit verbänden der Luftwaffe die nach harten Kämp­fen eingefchlossenen Kräfte des Feindes in Stärke von sieben Divisionen vernichtet, 12 370 Gefangene eingebracht, 244 Panzer, 307 Geschütze, 491 Granat­werfer und 843 Maschinengewehre sowie zahlreiches sonstiges Kriegsmaterial erbeutet oder vernichtet. Die Verluste des Feindes an Toten betragen über 28 000. Die Zahl seiner Verwundeten ist nicht ab- zuschähen.

Bei einem Vorstoß gegen die britische Kanalküste versenkten Schnellboote in der Rächt zum 2. Oktober trotz starker Zerstörerabwehr ein feind­liches Handelsschiff von 2500 VRT. und einen Be­wacher. Lin weiterer Dampfer, dessen Sinken nicht beobachtet werden konnte, wurde beschädigt. Auch in der Rächt zum 3. Oktober kam es vor der nieder­ländischen Küste zu einem Seegefecht zwischen deut­schen Sicherungsstreitkräften und britischen Schnell­booten, die durch wirksames Artilleriefeuer vertrie­ben wurden.

Rach einzelnen wirkungslosen Tagesstörflügen griffen britische Bomber in der vergangenen Rächt westdeutsches Gebiet an. Die Bevölkerung hatte Verluste. 3n Wohnvierteln mehrerer Städte, ins­besondere in Krefeld, entstanden Sach- und Ge- böudeschäden. Fünf der angreifenden Flugzeuge wurden abgeschossen, weitere sieben Flugzeuge ver­lor der Feind bei Tagesangriffen gegen die be­setzten Westgebiete. Leichte deutsche Kampfflugzeuge führten am gestrigen Tage Tiefangriffe gegen kriegswichtige Anlagen an der Südküste Englands.

hartnäckigen feindlichen Widerstand genommen. Die Luftwaffe bekämpfte vor den eigenen Angriffs­spitzen feindliche Kolonnen und Truppenbereitstel­lungen der Sowjets. Südlich des Terek wur­den die festungsartig ausgebauten und zäh ver­teidigten Städte Elchotowo und Werchnij Kurp im Sturm genommen.

3m nördlichen Stadtgebiet von Stalingrad wurde der Feind in harten Kämpfen aus weiteren befestigten Häuserblocks und ausgebauten Stellungen geworfen. Starke Rahkampffllegerkräfte und Flak­artillerie der Luftwaffe unterstützten hierbei die verbände des Heeres. Weitere Fliegerkampfkräfte fetzten die Zerschlagung sowjetischer Rachschubver­bindungen fort. Line größere Anzahl feindlicher Transportzüge wurde vernichtet, ein Motorschiff au der Wolga versenkt. Rächtliche Bombenangriffe rich­teten sich gegen Flugplätze und Artilleriestellungen der Sowjets ostwärts der Wolga.

3m mittleren Frontabschnitt wurden eigene er­folgreiche Stoßtruppunternehmungen durchgeführt. Südostwärts des Ilmensees machte ein eigenes An­griffsunternehmen weitere Fortschritte.

An der Antergangsstette der von deutschen Vor­postenbooten im Rachtgefecht vom 1. Oktober an der niederländischen Küste versenkten britischen Schnellboote wurden durch Sicherungsfahrzeuge aus einem Trümmerfeld von Wrackstücken drei britische Offiziere und zwölf Mann als Gefangene ein­gebracht.

Man gab den Soldaten Tee zu trinken und fragte sie aus. Aber weil man sie nicht mitnehmen konnte,

DerErnte-anktag im Gau Hessen-Nassau

Gauleiter Sprenger verkündet -ie Gründung der Gauarbeitsgemeinfchast für bäuerlichen Nachwuchs.

werden, his es zu den Nahkämpfen kam, die Schicksal von Werchnij Kurp besiegelten.

Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.

Dinge, sondern die Unwägbarkeiten die Imponde­rabilien auf wirtschaftlichem und allgemein-politi­schem Gebiet den Ausschlag geben.

tung derjenigen

Terrorangriffen der brttischen Luftwaffe ihre Arbeit weiter verrichtet hätten. Die Auszeichnung, die sie heute erhielten, sei ein sichtbarer Ausdruck des Dan-

Zeit hindurchkämpfen muß, wenn es aus der frühe­ren Bedürftigkeit und Unsicherheit seines Daseins hinausgelangen will. Es weiß, daß esstärker sein muß als sein Schicksal". Von diesen seelischen Mo­menten ist im Lager der angelsächsischen Völker nichts zu spüren. Was sich nicht in Metern, Kilo­gramm oder Dollars ausdrücken läßt, ist nach ihrer Ansicht nichts, womit man ernstlich zu rechnen habe. Die weltanschauliche Verbrämung des Krieges ist so dürftig, daß sie niemanden mehr täuschen kann. Die Wiederbelebung und Galvanisierung staatlicher Ge­bilde, die kein einziges Zeichen ihrer Daseinsberechti­gung geliefert haben, ist ein so kümmerlichesZiel", daß es innerhalb kürzester Zeit auch noch den letzten Rest von Zug- und Beweiskraft verlieren muß. Dabei liefern die verantwortlichen Männer in Lom don und Washington der Welt unausgesetzt Beweise, wie gering sie selber die ethischen Momente ein­schätzen, die sie angeblich gegen die Dreierpaktmächte verteidigen müssen. Was sich in den letzten Monaten in Irak, Iran und Aegypten und neuerlich in In­dien abspielt, ist eine derartige Verhöhnung aller höheren Menschenrechte, daß auch der letzte Rest von moralischem Kredit verschwinden muß, den die bei­den britischen Großreiche bisher in der neutralen Welt genossen haben. Man hatte in den anglo­amerikanischen Ländern geglaubt, der wirtschaftliche Reichtum verbürge den Sieg; man wird sich davon überzeugen müssen, daß letztlich nicht die materiellen

Menschen brauchen kann, um weiterhin und auch in die ferne Zukunft hinein seine Aufgaben erfüllen zu können, daß der Blutquell der Nation, der ja immer auf dem Lande lag, nur mit dem einwand­freiesten Nachwuchs die seiner harrenden Aufgaben erfüllen kann, sei unumstrittene Tatsache. Um aber auch hier alle Möglichkeiten zu erschöpfen und mit guten Erfolgsaussichten an die nach dem Siege in Angriff zu nehmende revolutionäre Entwicklung der Lohngestaltung auf dem Lande zu geben, sei die Gauarbeitsgemeinschaft für bäu­erlichen Nachwuchs gegründet worden. Sie fasse alle Kräfte zusammen, die berufen seien, an der geistigen und seelischen Formung des bäuer­lichen Nachwuchses mitzuwirken. Denn die Jugend habe einmal das Werk fortzusetzen, das unsere Ge­neration begonnen habe. Diejenigen, die heute aus­gezeichnet würden, stellten die Vorbilder dar, denen die zu übertreffen diese Jugend

der Wüste ist hart für den deutschen Soldaten. Er sieht nur Sand, lebt stets in der freien Sonne und hat unter den Fliegen zu leiden. Aber er kämpft zäh, verbissen und tapfer, wie wir es er­warteten."

Auf die Frage nach dem Wert des amerikanischen Kriegsmaterials In Nordafrika erwiderte General­feldmarschall Rommel:Wir haben das amerikanische Kriegsmaterial in größeren Mengen in der letzten Schlacht kennengelernt, darunter auch denPilot". Auch er ist unseren Panzergrenadieren, der Panzer­abwehr und der Flak zum Opfer gefallen! Ich glaube, daß wir seit Juli 2500 Panzer vernichtet haben."

trag 2,4 v. H. des Entgelts des Versicherten. Die Knappfchastsvollrente beträgt mindestens 600 RM. jährlich. Die Knappschaftsrente und die Knappschafts, vollrente können jährlich 80 v. H. des durchschnitt­lichen Verdienstes erreichen; wird für die Arbeit unter Tage der Leistungszuschlag gewährt, so können sogar 90 v. H. erreicht werden. Bei der Berechnung der Renten wird der Entgelt bis zu einer Höhe von 400 RM. monatlich zugrunde gelegt. Knappschafts­sold an Stelle der heutigen Altersrente erhält auf Antrag der Versicherte, der das 50. Lebensjahr vollendet, 300 Beitragsmonate zurückgelegt, wäh­rend dieser Zeit mindestens 180 Beitragsmonate wesentlich bergmännische Arbeiten verrichtet und die Anwartschaft erhalten hat. Der Knappschaftssold be­tragt 600 RM. jährlich, mit Gewährung der Knapp­schaftsrente oder der Knappschaftsvollrente fällt der Knappschaftssold natürlich fort. Die Witwenrente ist. auf sechs. Zehntel der Knappschaftsrente, die Witwenvollrente auf sechs Zehntel der Knappschafts­vollrente, die Waisenrente für jede Waise auf monat­lich 25 RM. erhöht. Die Angestellten unter Tage im Bergbau werden genau so behandelt wie die Bergarbeiter; jeder Bergmann erhält nach fünfzehn Jahren wesentlich bergmännischer Arbeit und nach Vollendung des 50. Lebensjahres das Berg- m a n n s t r e u e g e l d für die ersten beiden vollen Jahre der weiteren Hauertätigkeit je 500 RM., für jedes folgende volle. Jahr 1000 RM. Als Vorleistung kann ihm ein verzinsliches Darlehen gewährt wer­den zum Erwerb eines Eigenheims, zur Ausstat­tung oder Ausbildung feiner Kinder.

Die Mittel werden durch Uebertragung der Bei- träae des Bergbaues zum Reichsstock für Arbeits­einsatz gewonnen. Bergbau und Bergmann werden nicht höher belastet als bisher.

Auf die Frage nach den Erfahrungen mit den Engländern als Wüstenkämpfer sagte der General­feldmarschall:Die Engländer haben gewiß mehr Erfahrung als wir gehabt. Aber schon bei den ersten Zusammenstößen mit ihnen hat sich gezeigt, daß unsere Truppen ihnen nicht nachstehen. Den Eng­ländern bieten sich dabei ganz andere Möglichkeiten, da sie zahlreiche fremde Völker wie Maori, Kopf­jäger usw. verwenden. Dies führt zu unfairen Kampfmethoden. Dagegen müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Im Vergleich zu die­sen (Eingeborenen ist der Engländer im allgemeinen als Soldat nicht ganz so unfair. Aber erst kürzlich ist es geschehen, daß eine italienische Patrouille, die von Kufra heraufstieß, in englische Hände fiel

yat man sie einfach erschossen. Dies sind Methoden, die unter anständigen Kämpfern nicht üblich sind." Reichsminister Dr. Goebbels warf die Frage ein: Herr Generalfeldmarschall, im deutschen Volk gibt es Besorgnisse, daß Sie Ihr Leben allzu sehr der Gefahr aussetzen und sich zu stark exponieren. Wic verhält es sich damit?" Der Generalfeldmarschall

Eine Verordnung über die Rentenversicherung im Bergbau beseitigt die Doppelversicherung des Berg­manns und berücksichtigt bei der Bemessung der Leistungen die schwere, krästeverzehrende Untertage­arbeit des Bergmanns vor Ort. Alle laufenden Knappschaftspensionen, neben denen gleichzeitig eine Invalidenrente gewährt wird, werden um monat­lich 25 RM., die Witwenpensionen um monatlich 20 RM. erhöht. Für neue Versicherungsfälle gilt vom 1. Januar 1943 ab das neue Recht. Die bis­herigen knappfchaftlichen Pensionsversicherungen der Arbeiter und der Angestellten sowie die knapp- schaftlicke Invalidenversicherung gehen in die knapp- schaftliche Rentenversicherung über. Künftig wird bei Eintritt der Berufsunfähigkeit die Knappschafts­rente, bei späterem Hinzutritt der Invalidität die Knappschaftsvollrente, bei Eintritt der Bergfertig­keit der Knappschaftssold gewährt. Neu sind das Bergmannstreugeld und der Leistungszuschlag für wesentlich bergmännische Arbeiten zur Knappschafts­rente oder Knappschaftsvollrente.

Die Knappschaftsrente besteht aus Steigerungs­betrag, Leistungszuschlag für Hauerarbeit unter Tage und Kinderzuschuß. Der jährliche Steigerungs­betraa ist 1,5 v. H. des Entgelts des Versicherten/ Der Leistungszuschlag wird nach mindestens zehn vollen Jahren Hauerarbeit Unter Tage für jedes weitere volle Jahr einer solchen Arbeit gewährt; er ist jährlich für die ersten zehn weiteren Jahre je 12 RM., für die nächsten zehn Jahre je 24 RM., ür jedes weitere Jahr je 36 RM. Neu ist die Ein- ührung der Mindestrente von monatlich 30 RM. Kinderzuschuß wird für Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im monatlichen Betrag von je 10 RM. gewährt. Die Knappschaftsvollrente besteht aus den gleichen Bestandteilen wie die Knapp- chaftsrente, jedoch ist der jährliche Steigerungsbe-

Zäh, verbissen nn- tapfer."

Generalseldmarschall Nommel über den Kamps des Deutschen Afrikakorp»

Berlin, 3. Okt. Bei der Vernichtung der Masse von sieben bolschewistischen Divisionen südlich des Ladogasees waren die von der Infanterie in den unwegsamen Sumpfwäldern geführten Kämpfe von ununterbrochenen Angriffen der Kampf- und Sturz­kampfflugzeuge begleitet, bis es mit Unterstützung von Sturmgeschützen und stärkstem Artilleriefeuer gelang, die Masse durch Angriffe von Norden und Süden in die Zange zu nehmen. Die Schwierig­keiten des Geländes konnten von der Infanterie nur nach unvorstellbaren Anstrengungen überwunden werden. Nicht umsonst bezeichnen die Truppen dieses Kamvfgelände mit seinem mannshohen verwilderten Buschwerk, seinen Seen und vergrasten Sümpfen, mit seinen morastigen Gräben und vermoorten Wäldern als dieGrüne Höll e" des Nordens. Bei den weiteren Angriffen zur Verengung des Kes- sels klammerten>sich die Bolschewisten an die trocke­nen Landbrücken, wo ihr Widerstand im Feuer der deutschen Artillerie zusammenbrach. Vergeblich trie­ben die Kommissare ihre Regimenter zu immer neuen Angriffsversuchen an. Die Berge Gefallener beweisen die Wirkung des deutschen Abwehrfeuers. Auch gegen die Entsetzungsversuche von außen hielt der deutsche Einschließungsring. In mehrtägigen Kämpfen wurde dann alles, was innerhalb des Kessels war, zerschlagen. Heute ist das ganze Kampf­gelände nur ein einziges Trümmerfeld. Hunderte von vernichteten Panzern und Geschützen stehen an den Waldrändern oder versinken langsam im weicken Boden. In den Büschen, Sümpfen und Wäldern liegen die Toten zu Haufen dicht aufein­ander.

Oer Wehrmachiberichi vom Samsiag.

DRV. AusdemFührerhauplquartier, 3. Off. Das Oberfommando der Wehrmacht teilt mit:

Im kauf afus-Gebiet wurden die Angriffe gegen feindliche Gebirgsstellungen in harten kämp­fen fortgeführf. Der Angriff gegen den Rordteil von Stalingrad hat überall die für gestern gesteckten Ziele erreicht. Südlich und nördlich der Stadt scheiterten starte Entlastungsangriffe nach schweren kämpfen, hierbei wurden 41 Sowjet­panzer vernichtet. Deutsche und rumänische Luft- ftreiffräffe bekämpften den feindlichen Rachfchubver- fehr auf den Bahnstrecken am Kaspischen Meer und im Gebiet der unteren Wolga.

An der D o n - F r o n t wiesen italienische Trup­pen mehrere llebersehversuche des Gegners ab. Im Raum von Rschew sind bei eigenen Angriffs- Handlungen und bei der Abwehr feindlicher Gegen­angriffe mehrere hundert Gefangene eingebracht worden. 26 Panzer, 44 Geschütze und zahlreiche schwere und leichte Waffen sind erbeutet oder ver­nichtet. Der Feind hatte hohe blutige Verluste. Luft­angriffe mit vernichtender Wirfung wurden gegen Bahnlinien und Truppenausladungen der Sowjets südostwärts des Jlmen-Sees geführt.

Die Schlacht südlich des Ladoga-Sees

zufasfen, bei dem wir uns auf Kosten anberer .311 bereichern trachteten.

Zahlreiche Umstände beuten darauf hin, daß man in England und Amerika den Krieg als eine große Fehlkalkulation zu begreifen be­ginnt, und zwar gleichlaufend mit den Entbehrungen und Opfern, die er den Völkern des Churchill-Roose­velt-Stalin-Blockes verursacht. Dabei würde es un­seren Gegnernkalkulationsmäßig" in absehbarer Zeit nicht an Brotgetreide mangeln, wenn eben nicht der sich verschärfende Tonnagemangel den Transport des Getreides von den Ueberfchußgebie- ten^-cn die Zuschußgebiete behinderte. Aber die Knappheit an Verbrauchsgütern auf zahlreichen an= beren Gebieten wird eine Gruppe von wirtschaft­lichen Elementen, die man alsImponderabilien" bezeichnen muß, in den Vordergrund rücken. Wäh­rend man im Lager der jungen Völker in Konti­nentaleuropa und in Ostasien genau weiß, daß der Krieg durchgestanden werden muß, bis die raum- fremden Mächte endgültig ausgetrieben sind, beginnt man in Nordamerika zu spüren, daß die breiten Volksmassen nichts Wesentliches verlieren würden, wenn die kriegswütige Clique um Präsident Roose­velt herum verschwände und die Feindseligkeiten eingestellt würden. Das einzige Opfer, das die nord- amerikanische Oessentlichkeit bei der Liquidierung des Krieges bringen würde, wäre das Eingeständ­nis, daß sie mit ihrer mechanistischen, opportuni­stischen Lebensauffassung Schiffbruch erlitten hat.

Das deutsche Volk ist unerschütterlich davon über­zeugt, daß es sich durch die Mühen und Nöte der

bzw. eine Jubiläumsgedenkmünze in Bronze oder Sil­ber, je nach der Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit sowie Ehrengeschenke im Werte von 50, 125 und 200 RM. Jubiiare, die 50 Jahre ihrem Betried die

kes der gesamten Nation für ihr Schaffen. Zum Schluß überreichte der Gauleiter jedem der Aus­gezeichneten Urkunde und Abzeichen des Kriegsver­dienstkreuzes.

Neue Landarbeiter - Ehrungsordnung.

In Würdigung der Verdienste, die sich die land' wirtschaftlichen GefolAschaftsangehörigen während des Krieges um die Sicherung der Volksemährung erworben haben, hat der Staatssekretär Backe zum Erntedanktag eine Anordnung zur Ehrung land­wirtschaftlicher Gefolgschaftsangehöriger erlassen. Landarbeitergeschlechter, die in Generationen mit ihrem Betrieb verbunden sind, werden durch eine Urkunde des Reichsbauernführers ausgezeichnet. Ge­ehrt werden ferner GefolgfchaftsmitgliÄ>er für 10-, 25-, 40- und 50jährige Gefolgschaftstreue. Sie er­halten eine Ehrenurkunde des Landesbauernführers

Beißwenger, der als Sohn eines Volksschullehrers 1916 zu Mittelfischbach (Württemberg) geboren wurde, erhielt seine militärische Grundausbildung beim Flakregiment 25 in Göppingen. Später wurde er zum Flugzeugführer ausgebildet. Im Herbst 1940 wurde er in das Jagdgeschwader versetzt, bei dem er, nach dem Abschuß von 47 feindlichen Flugzeugen und eines sowjetischen Fesselballons am 9.5.1942 das Ritterkreuz erhielt. Nachdem er am 26.0.1942 seinen 100. Gegner im Luftkampf besiegt hatte, wurde er nunmehr durch das Eichenlaub ausgezeich­net.

stetig wachsendem Umfange in unsere Ernährungs­wirtschaft eingegliedert werde. Und wenn es dem Landvolk gelungen sei, oft unter den schwierigsten Voraussetzungen mit unzulänglichen Hilfen alles zu erreichen, was erreichbar war, so habe dabei nicht zuletzt jene urdeutsche Bauerntugend mitgeholfen: mitreißendes Vorbild einer aus Selbstbewußtsein ______________________________v........... ...

und Stolz gebildeten, auf den Grundlagen ihrer! Treue gehalten haben, erhalten die Sonderstufe des Arbeit beruhenden Führerstellung. Treuehrenzeichens und ein Geschenk des Reichs-

Daß das Landvolk nur die besten, wertvollsten! bauernführers im Werte von 250 RM.

Berlin, 4. Okt. (DNB.) Generalfeldmarschall Rommel, der während seines kurzen Aufent­haltes in Berlin Gast im Hause von Reichsminister Dr. Goebbels war, empfing Vertreter der deutschen und ausländischen Presse. Der Marschall sagte:Der Kampf in Afrika ist Seite an Seite mit unseren italienischen Kampfgenossen unter sehr schwierigen Bedingungen geführt worden. Ich kann mit Stolz agen, daß wir es verstanden haben, dem Engländer die Position wegzunehmen, die er im Mittelmeer­gebiet schon erobert hatte. Wenn später die Ge- chichte über diese- Ereignisse berichten wird, so wird )ie Welt vielleicht erstaunt sein, mit welch geringen Kräften wir es sertigbrachten, den Engländer weit iber die Grenzen Aegyptens zurückzutreiben. Heute tehen mir 100 Kilometer vor Alexandrien und Kairo und haben das Tor Aegyptens in der Hand und zwar mit der Absicht, auch hier zu handeln! Wir sind dort nicht hingegangen, um uns über kurz oder lang wieder zurückwerfen zu lassen. Man kann sich auch hier darauf verlassen:W a s wir haben, halten wir fest.

Die Zusammenarbeit mit den italienischen Kame­raden ist mustergültig, das gegegenseitige Verhält­nis ist ausgezeichnet. Als ich vor kurzem dem Duce Bericht erstattete, konnte ich ihm berichten, daß das Zusammengehen zwischen den deutschen und ita­lienischen Stellen in jeder Hinsicht mustergültig ist.

Der Kampf in Afrika ist von Monat zu Monat härter geworden. Aber auch unsere Trup­pen sind härter geworden in ihrer Art. Besonders )Ie klimatischen Verhältnisse sind schwierig, aber nicht so schwierig, daß wir uns nicht an sie gewöhnen könnten. Die (Entfernungen, die wir zurückgelegt haben, sind sehr groß. Von Tripolis stehen wir heute 2300 Kilometer entfernt. Wenn man dies auf eine europäische Karte überträgt, so kommt einem diese (Entfernung unendlich vor. Das Leben in