Montag. 5. SMobermr
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Imponderabilien im Kriege
abschritten.
Reichsmarschall GönngiiberreW die Ritterkreuze
ZchMlettmig mtb «eschSstrßelle:
Sichei», ZchNlstratze 7-9
Erzgebiete im eroberten Osten, richtete der Reichsmarschall an das deutsche Volk den dringenden Appell, mit diesen Rohstoffen so s p a r s am w i e m ö,g l i ch umzugehen, denn diese seien ja für unsere Rüstung von ausschlaggebender Bedeutung. In einer Zeil wie der heutigen müsse jeder einzelne auch gewisse Beschränkungen in mancher Hinsicht auf sich nehmen, zumal der deutsche Soldat Tag für Tag in schwerstem Kampf größte Opfer zu bringen habe und, wenn das Schicksal es fordere, sogar sein
werden konnte. Von einer sowjetischen Armeegruppe wurde Leffler mit verschiedenen Landwirtschafts- führern in Demidow eingeschlossen. Durch seine genaue Ortskenntnis und sein tapferes Verhalten hat er wertvollste Mitarbeit bei der Belagerung leisten können. Ferner hat er es fertiggebracht, aus den Beständen der Stadt die dringend nötigen Schneehemden für die eingeschlossenen Truppen Herstellen zu lassen und durch Herbeischaffung von Lebensmitteln zum Durchhalten der eingeschlossenen Division beizutragen. Darüber hinaus war Leffler in vorderster Linie oftmals am Maschinengewehr eingesetzt und hat das beste Beispiel für den Zusammenhalt der Truppe geliefert.
Kreisbauernführer Ernst Ritter, wohnhaft in Harau, Kreis Lörrach, geb. am 16. Oktober 1889 zu Mehlet, Landwirt und Kreisbauernführer, Mitglied der NSDAP, seit 1. November 1930, Angehöriger der hh. Kriegsdienst: 1914—1919, E. K. I. und II. Klasse, Kriegsverdienstkreuz 1939, hat seit 1933 unter den schwierigsten Verhältnissen seinen Hof fortschrittlich entwickelt und als Kreisbauernführer der Kreisbauernschaft Mühlheim (Baden) Vorbildliches geleistet. Längs der 45 km langen Grenze mußten im Rahmen der Kampfhandlungen am Oberrhein 33 Gemeinden zeitweise total geräumt
Wir selber haben am eigenen Leibe erfahren, daß das Kalkulieren wirtschaftlicher Momente im Kriege ziemlich enge Grenzen hat. Man hat im Jahre 1939 nicht vorhersehen können, daß uns hintereinander drei harte Winter beschert sein würden. Ebensowenig ließ sich voraussehen, daß Japan nach vier Monaten Krieg im ungestörten Besitz der gesamten südostasiatischen Rohstoff- und Lebensmittelquellen fein würde. Auch hätten noch vor zwei Monaten nur wenige in der Welt geglaubt, daß wir Mitte August die reichen Landwirtschaftsgebiete des Don und des Kuban in der Hand haben und Herren der Oelfelder im nordwestlichen Kaukasusvorland fein würden. Man hat im Lager der Achsenmächte vielvorsichtigerundsolider kalkuliert als im Lager des anglo-amerikanisch-sow- jetischen Blocks, obwohl es in den ersten drei Kriegsjahren gelungen ist, den verfügbaren Wirtschaftsraum ständig zu erweitern und auch nicht an einer einzigen Stelle eine nachhaltige Einbuße zu erleiden. Wir haben es, wie die Engländer und besonders die Nordamerikaner, allerdings auch nicht nötig gehabt, den Krieg selber als ein Geschäft auf-
werden. Die Räumung für die landwirtschaftlichen Betriebe lag in der Hand Ritters. Dabei wurden Totalräumungen nur vorübergehend während des Feindbeschusses durchgeführt. Im übrigen wurde-bis in die vorderste Zone hinein trotz feindlicher Einwirkung die Bestellung sämtlicher Felder organisiert und damit ein nennenswerter Erzeugungsausfall verhindert. Nach Eroberung des Elsaß wurde Ritter auf dem gegenseitigen Rheinufer gleichzeitig als Kreisbauernführer der Kreisbauernschast Mülhauen (Elsaß) eingesetzt. In diesem Gebiet waren schon eit Beginn des Krieges 4733 landwirtschaftliche Betriebe total geräumt und die Felder vollkommen versteppt. Ritter hat in diesem etwa 19 000 ha umfassenden Gebiet alle Maßnahmen zur Wiederbe- tellung der Felder eingeleitet und die landwirt- chaftlichen Betriebe unter den schwierigsten Bedingungen mit totem und lebendem Inventar versehen. Die Bewirtschaftung dieser Flächen mußte zunächst ausschließlich im Gemeinschaftseinsatz erfolgen: erst 1942 war die selbständige Bewirtschaftung dieser Flächen durch die inzwischen zurückgekehrten landwirtschaftlichen Betriebsführer wieder mögliche Trotz der Wiederbesiedlung werden von Ritter auch heute noch 1260 ha Brachländereien aus der Frmr- zosenzeit mit ungeklärten Besitzverhältnissen bewirtschaftet. Auch bei der Sicherung der Ernährung der Grenzstadt Mülhausen hat es Ritter verstanden» aller Schwierigkeiten Herr zu werden.
Berlin, 4. Oktober. (DNB.) Im Rahmen einer Kundgebung der NSDAP., der zahlreiche Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht beiwohnten, wurden am Erntedanktag im Berliner Sportpalast
Unterführer (Z.) Kurt Leffler, geboren zu Mühlberg bei Arnstadt, der das Ritterkreuz zum Kriegsverdiensttreuz mit Schwertern erhielt, hat als Kreislandwirt im Bereich d?r Wirtschaftsinspektion Mitte im Sommer und Herbst 1941 ohne wesentlichen militärischen Schutz in dem von Banden stark verseuchten Rayon Ponisowje eine vorbildliche Kreislandwirtschaft aufgebaut. Mit nur drei Landwirtschaftsführern hat er durch 'persönliches Eingreifen und mit größter Umsicht das Gebiet von Banden befreit und befriedet. Durch Aufrufe an die Bevölkerung hat Leffler erreicht, daß die in ihrem Besitz befindlichen Waffen in großen Mengen abgeliefert wurden. Außerdem ist es ihm gelungen durch geschickte Organisation und durch unerschrockenes Vorgehen 750 versprengte sowjetische Soldaten, Bandenmitglieder und bewaffnete Juden dingfest zu machen. Bei den sich „dabei entwickelnden Feuergefechten hat sich Leffler durch Mut und Entschlossenheit aufs beste bewahrt, -so hat Leffler die Voraussetzung für eine landwirtschaftliche Ausnutzung des Gebietes, die Erfassung allex landwirtschaftlichen Erzeugnisse und den Wiederaufbau der Landwirtschaft geschaffen. Ihm ist es auch zu verdanken, daß in Judnow em größerer sowjetischer Offiziersstab aufgefunden und vernichtet
Landwirtschoftsführer Leffler (links) und Bauer Ritter (rechts), die mit dem Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz ausgezeichnet wurden.
(Scherl-Bilderdienst-M^
einem umfassenden Ueberblick entwarf er dann ein klares Bild von der Lage auf dem Ernährungsgebiet des deutschen Volkes und stellte fest, daß das Schreckgespenst einer feindlichen Hungerblockade im Gegensatz zum Weltkrieg heute nicht mehr existiere. Schon rechtzeitig sei eine Vorratswirtschaft wie auf allen Gebieten so auch auf dem der Ernährung betrieben worden, und dieser Vorsorge sei es zu danken, daß alle auftauchenden Schwierigkeiten überwunden werden konnten. Die gesamte deutsche Wehrmacht, an welchen Fronten sie auch stehe, könne heute aus den eroberten Gebieten allein verpflegt werden, so daß die heimatliche Ernte in vollem Umfang dem eigenen Volke zu° komme. Ein besonders warmes Wort widmete der Reichsmarschall dex deutschen Bauersfrau, die sich, auf sich allein gestellt, abrackern und abplagen muß, während der. Mann mit dem Schwert in der Faust an der Front das Vaterland verteidigt.
Nicht endenwollender Beifall erfüllte das haus, als der Reichsmarschall verkündete, daß in den luftbedrohten Gebieten die Fleischrationen um weitere 50 Gramm erhöht würden, darüber hinaus eifrig daran gearbeitet werde, dem deutschen Volk ;um W e i h n a ch t s- fest eine besondere Zulage an Fleisch, TNehl und vermutlich noch anderen Dingen zu- kommen zu lassen und daß von jetzt ab jeder deutsche Soldat, der auf Urlaub komme, an der Grenze im Auftrage des Führers ein paketmit Lebensmitteln erhalte.
Mit beißender Ironie und schärfstem Sarkasmus stellte er dann die lächerlichen Behauptungen unserer Gegner bloß, die da erklärten, man wolle dem deutschen Volke nur ein Pflaster geben, bevor der Winter komme. Unter jubelnder Zustimmung stellte er fest, daß es im Hinblick auf die weiten eroberten Gebiete im Osten in der Ernährungslage unaufhaltsam weiter aufwärts gehe und daß mit weiteren Besserungen unbedingt gerechnet werden könne.
Nach einem Hinweis auf die Notwendigkeit einer klugen Vorratswirtschaft auch auf dem Gebiet der Rohstoffe, die Erschließung weiter Kohlen- und
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Der Dank der Ration an das deutsche Landvolk.
Reichsmarschall Göring sprach auf einex Sportpalast-Kundgebung zum Erntedanktag
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Sonntags und feiertags
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Leben hingeben müsse. -
Mit erhobener Stimme wandte sich der Reichsmarschall gegen die feigen Luftangriffe unserer Feinde auf deutsche Städte und Dörfer, und unter tosendem, minutenlang anhaltendem Beifall stellte er den Tag in Aussicht, an dem die deutsche Luftwaffe die entsprechende Antwort erteilen werde. In längeren Ausführungen befaßte sich Hermann Göring dann mit den lächerlichen Hoffnungen, die unsere Gegner für den Ausgang dieses Krieges hegten, und welche albernen Märchen sie sowohl über ihn selbst als auch über die Führung des deutschen Volkes überhaupt verbreiteten. Unter begeisterten Kundgebungen der Versammelten stellte er den Verbrechern Churchill, Roosevelt und Stalin unseren Führer gegenüber, sein geniales Felbherrn- genie und die Kraft, die von ihm ausstrahlt auf das ganze deutsche Volk. Mit einem glühenden Appell, sich bedingungslos und freudig mehr denn je hinter unseren Führer Adolf Hitler zu stellen, ihm zu vertrauen pnd immerdar, komme was kommen mag, in der Zuversicht an den endgültigen Sieg stark zu bleiben, schloß der Reichsmarschall seine zündende und immer wieder von Stürmen des Beifalls begleitete Ansprache.
Begeistert stimmten die Männer und Frauen in das Sieg-Heil ein, das Staatssekretär Backe auf den Führer ausbrachte, und fangen die Nationalhymnen und die drei Strophen des OstlandliedeL „Wir standen im Osten ..."
Durch den Mittelgang begaben sich bann der Reichsmarschall und die beiden Ritterkreuzträger zum Vorplatz des Sportpalastes, wo sie unter den Klängen des Präsentiermarsches die Front der Ehrenkompanie, aus Soldaten des Heeres, der Luftwaffe, der Kriegsmarine und der Waffen-/-,
Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer bis 80, Uhr deSBormtttagS A«zeigeu-Preife für die Mlllimeter-Zeil« von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für ttamilienan- zeigen und private Gelegenbeitsanzeigen 14Rvf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeige«
Matzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/« mehr
Am (Erntebanttaq wurde dem Landvolk eine besondere Ehrung zuteil. Zahlreiche.Louern und Bäuerinnen wurden mit dem Kriegsverdienstkreuz ausgezeichnet. Zwei von ihnen überreichte^chsmarschall ®örina im Berliner Sportpalast das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz. Unser Bild zeigt den Reichs-
Oie Träger des Ritterkreuzes.
In den Vereinigten Staaten ist man ttotz aller trüben Erfahrungen noch nicht davon abgekommen, den zweiten Weltkrieg zu „kalkulieren", wie der Kaufmann ein Geschäft kalkuliert. Die internationale Oeffentlichkeit hat erstmalig nach der bombastischen Erklärung des Staatssekretärs Knox zu Beginn des pazifischen Krieges an der Richtigkeit solcher Kalkulation zu zweifeln begonnen, als der verantwortliche Marinefachmann des Präsidenten Roosevelt die japanische Streitmacht zur See „in wenigen Wochen vom Ozean wegfegen" zu wollen erklärte. An diesen ersten Bluff haben sich zahlreiche weitere Fehlkalkulationen und Fehlprophe- zeihungen angeschlossen. Man hat uns abwechselnd mit einer langen und einer kurzen Dauer des Krieges zu schrecken versucht. Während man aber früher mit dem berühmten „General Zeit" im Bunde zu sein behauptete, der die „ungeheure wirtschaftliche Ueberlegen^eit" der cmglo-amerikanischen Mächte zur Geltung bringen werde, ist jetzt die Flucht in die Zukunft nicht mehr ein Zeichen von Sicherheit und Vertrauen, sondern im Gegenteil von Zweifel und Sorge. Wenn jetzt der nordamerikanische Pazifik- Admiral N i e m i tz am Tage der japanischen Siegesmeldung von den Salomon-Inseln wieder einmal versichert, der Krieg werde „lange, ja sogar sehr lange" dauern, so ist das kein Vertrauen auf die wachsende Kraft der Alliierten mehr, sondern einfach ein schuldiger Tribut an die internationale öffentliche Meinung, die von den Erfolgen der Dreierpaktmächte tief beeindruckt ist, und der man nicht gut zumuten kann, an einen völligen Wandel des Kriegsglücks innerhalb kurzer Zeit zu glauben.
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zw e i deutsche Bauern-mit dem ihnen vom ' Führer verliehenen Ritterkreuz zum Kriegs- । verdien st kreuz ausgezeichnet — eine Ehrung, iie zugleich in sinnfälliger Weise den Dank und die hohe Anerkennung für die verantwortungsbewußte unb einfatzfreubige Arbeit bes beutfchen Lanbvolkes in Ollen feinen ©liebem zum Ausdruck brachte. Der Sportplatz hatte zu dieser Feierstunde ein festliches Gewand angelegt. Von der Stirnseite des weiten hohen Raumes grüßte ein goldener Adler, und auf einem riesigen Spruchband über der Mitte des Podiums prangten die Worte: „Pflug und Schwert verbürgen den Sieg!" Davor und zu beiden Seiten leuchteten die Standarten und Fahnen im Schein- verferlicht, hohe Lorbeerbäume rundeten das festliche Bild ab. Kopf bei Kopf faßen in den vordersten Leihen die Männer und Frauen des Landvolks, von denen ein großer Teil am Nachmittag bei dem ßtaatsakt im Mofaikfaal der Neuen Reichskanzlei mit dem Kriegsverdienstkreuz I. Klaffe ausgezeichnet werden, und im übrigen Parkett und auf den Rängen fah man Taufende von Volksgenossen. Punkt 12 Uhr erschien Reichsmarschall Göring, stürmisch begrüßt, und begab sich auf das Podium, wo such die Reichsminifter Dr. Goebbels, Dr. Frick unb Siofenberg unb bie übrigen Ehrengäste Platz genommen hatten. Als bie Klänge bes Nibelungenmarsches verhallt waren, eröffnete Staatssekretär Lacke bie feierliche Kundgebung.
Staatssekretär Backe begrüßte den Reichsmarschall in herzlichen Worten und führte dann aus: Das deutsche Landvolk hat ein Jahr harte st er Pflichterfüllung, aber au ch g r o £ er Kfolge hinter sich. Es ist vor allem der vorbildlichen Hatung unseres Lanbvolkes zu danken, baß ts durch vollsten Einsatz unb stärkste Willenskraft unter den Kriegsverhältnissen gelungen ist neben der üblichen Frühjahrsbestellung auch noch die restlose Neubestellung der ausgewinter- ten Flächen zu erreichen. Das wäre schon im Frieden eine bewundernswerte Leistung gewesen. Ahr hat auch der Herrgott seinen Segen nicht versagt. Die günstige Witterung der letzten Monate färberte das Wachstum unb bie Erntebergung Außerordentlich. So ist auch in diesem Jahre wieber die Ernährung unseres deutschen Dolkev gesicherl unb die Hoffnung unserer Feinde zerschlagen, uns durch den Hunger auf die Knie zwingen zu können. 8ln diesem Erfolg haben Millionen deutscher Lauern, Landfrauen und Landarbeiter nutgewirkt. Einen besonderen Anteil daran haben die Bauern unb Landwirte, die als Landwirts ch af : • führ er in den besetzten Gebieten, vor ollem im Osten, das Land bestellten, das unsere unvergleichliche Wehrmacht unter bet genialen Führung Adolf Hitlers dem Feinde entriß.
In Würdigung dieser Leistung des gesamten deutschen Landvolkes wurden heute auf Anweisung des Führers im ganzen Reiche zahlreichen besonders verdienten Landarbeitern, Bauern, ßanbarbetterim nen und Bäuerinnen und darüber hinaus verdient i Landwirtschaftsführern aus dem Mn Kriegs o u 5 A e i ch n u n q e n überreicht. Mit tiefer Dankbarkeit erfüllt es das deutsche Landvolk daß zwe Männer aus seinen Reihen vom Führer für wur big befunden worden sind, das Witter kreuz des Verdienst kreuz es zu erhalten Es sind dies der Landwirtschaftsführer Kurt ß e f f l e t u der Bauer Ernst Ritter, ßeffler hat m W unter schwierigsten Verhältnissen und wiederholtem Einsatz seines ßebens besonders hervorragendes dei der Versorgung der Truppe und beim Wieder- ousbau der ßandwirtschaft in seinem Dezttr geleistet Mit größter Umsicht befreite er durch persönliches energisches Eingreifen sein Gebiet von Banden und befriedete es. Ritter hat nicht nur in fe mem J)ei matkreis im Breisgau und den zu Kr'^sbegin Beräumten Grenzgebieten, teilweise unter Femv einwirkunq, große Flächen brachliegenden Landes der deutschen Ernährung in kürzester Zeit rmeber nutzbar gemacht, sondern darüber hinaus auch im befehlen Elsaß in der total verödeten unb oer Ben Zone vorbildliche Aufbauarbeit m der Landwirtschaft geleistet.
Beibe Ritterkreuze gelten aber nichtt nur der p sönlicben ßeiftunq biefer beiden Mannes wnDern «uch der unbefannten Leistung, die von Tausenden les Landvolkes im st-l'-n vollbracht wurd-^ M Necht darf deshalb das gesamte deutsche Landvo r die Verleihung der beiden Ritterkreuze undber deren Auszeichnungen als eine hohe Ehre uno an trfennunq feiner Leistung durch den Führer -mp- inben Dies macht das deutsche Landvolk stolz uno dankbar. In diesem Gesühl bitte -Herr Reichsmarschall, den beiden। nern das ihnen vom Führer verliehene Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes zu überreichen und bann ' W8hre'nd'7ich"°nn alle von ihren Wen er- dobembegaben sich, geleitet von item.mit bem i-rkreuz des Eisernen b°bien
BaneTneSemerennb,«itter zum Rednerpodium, wo dichte. Nachdem bie mit bem Ritterkreuz len auf dem Podium links vom Sitz des Reichs Marschalls Platz genommen hatten, ergriff N mann Göring.bas Wort zu einer an das ganze deutsche Volk gerichteten über anderthalbstunv g ^Der^Reichsrnarschall begann mit einem Dank an ^Ue Angehörigen bes beutfchen Lanbvolkes, biU ,ju beigetragen haben, in .si°^er und unennu Arbeit eine Ernte einzubringen, bie weit bester , °ls nach dem letzten Linter zu erwarten stand. In


