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©er Gauleiter sprach zu Rüstungsarbeitern in Worms.

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Prag, 4. Juni. (DJIB.) Der stellvertretende Reichsprolektor in Böhmen und Mähren und Chef der Sicherheitspolizei und des SD.» ^/-Obergrup­penführer und General der Polizei Reinhard heydrich, ist am Donnerslagvormillag an den Folgen des auf ihn verübten Mordanfchlages ver­storben.

Bei dem Attentat am 27. Mai hatte //-Ober­gruppenführer heydrich durch ein Sprengftück schwere Verletzungen des Brust- und Bauchraumes links neben der Wirbelsäule erlitten, die aber zu­nächst noch keine unmittelbare Lebensgefahr mit sich brachten. Rach anfänglich normal erscheinendem Krankheitsverlauf trat dann am siebenten Tage durch eine Infektion eine plötzliche Verschlechterung ein,

Zchriftleltung und Geschäftsstelle: Siehen, Schulstrahe 7-9

Der stellvertretende Reichsprotektor den Folgen des Mordanschlags erlegen

NSG. Dor der Belegschaft eines Rüstungsbetrie­bes in Worms sprach Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger über politische Fragen der Gegenwart. Der Gauleiter, der von dem Betriebsführer im Na­men der Belegschaft herzlich begrüßt wurde, ging auch hier, wie immer in seinen Reden, zunächst auf die Hintergründe des Krieges ein, der dem deut­schen Volke aufgezwungen wurde. Er zeigte anhand einer Parallele mit den Ursachen des Weltkrieges das letzte Ziel des Weltjudentums auf, die Verskla­vung des deutschen Volkes. Die deutsche Schaf­fenskraft und Tüchtigkeit seien es vor allem gewesen, die den Neid und das Begehren des Judentums erweckt hätten. Der deutsche Mensch je­doch, der höchstkultivierte der weißen Rasse, eigne sich nicht zu einem tierischen Dasein und werde sich, durch den Nationalsozialismus mit festem Wider­standswillen beseelt, dem vom Judentum eingefädel­ten und von seinen Systemen, den Plutokratien und dem Bolschewismus geführten Versklavungsversuch sieghaft widersetzen.

Eingehend bewies der Gauleiter dann die Iden- tität von Plutokratie und Bolschewis. mus mit der Darstellung ihrer gemeinsamen jü­dischen Geistesgrundlagen. Der Staatskapitalismus unter jüdischer Führung, wie er sich uns in Rußland darstelle, sei genau das gleiche, wie die von den Juden gelenkte und nahezu hundertprozentig behauptete anglo-amerikanische Hochfinanz. Ihrer beider Ziel sei allein die Massenbeherr-

Reichsprotekkors, Staatssekretär //-Gruppenführer Karl Hermann Frank, sowie höhere //-Führer ein. Unterführer der Waffen-// trugen hierauf den mit der /^-Fahne, dem //-Degen und dem Helm bedeckten Sarg unter den Klängen des Präsentier­marsches zur Lafette. Während der Trauerzug sich, in Bewegung setzte, präsentierte eine Ehrenkom-

s ch u n g, die sie durch eine Versklavung der Völker zu verwirklichen trachten.

Eindringlich appellierte der Gauleiter mit dem Blick auf diese Erkenntnis an die Opferfreudigkeit des letzten deutschen Volksgenossen. Jeder habe jetzt das letzte herzugeben, weil er wisse, daß seme Arbeit mit zu jener Entscheidung beitrage, von der auch sein Schicksal voll und ganz abhänge. In diesem Zusammenhang verwies der Gauleiter dann auf die unerhörte Bedeutung eines planvollen Arbeitseinsatzes, der die gigantischste Orga­nisation aller Zeiten darstelle. Anhand eines politi­schen und militärischen Ueberblicks erläuterte er dann die Chancen des Reiches. Die durch die Siege des deutschen Schwertes erweiterte Rohstoff-Basis der Achsenmächte, die durch das Verdrängen der Briten | vom Kontinent freigewordenen Arbeitskräfte ganz Europas zum Einsatz gegen die Plutokraüen und die vernichtenden Schläge der Verbündeten des Rei­ches feien die Gewähr dafür, daß der Sieg dem deutschen Volke nicht mehr entrissen werden 'könne. Der deutsche Volksgenosse unterschätze gewiß nicht die Anstrengungen unserer Gegner. In der Erkennt­nis jedoch, daß es um Sein oder Nichtsein gehe, I richte er sein Verhalten aus und sorge durch Diszi-! plin ^und Kameradschaft, durch Selbstbeherrschung I und Selbstbeobachtung für die Unversehrtheit einer tätigen Volksgemeinschaft, die gegen alle Absichten und Pläne unserer Gegner den Sieg erringen wird. I

macht selbst diese Glückwünsche und Gabe über­bringen wollte, macht mir und uns allen nicht nur die größte Freude, sondern es ist eine Ehre, die von uns tief empfunden wird. Besonders hoch schätze ich, daß Sie, Herr Reichskanzler, die Möglichkeit fanden, diese Reise auszuführen gerade in den Tagen, wo die wuchtigen und glänzenden Schläge deutscher Führung, deutscher Männerherzen und deutscher Waffen uns die Hoffnung einer weit­tragenden Entscheidung näherbringen. So will ich den Ausdruck meiner ehrerbietigen Dankbarkeit mit dem Wrrnsch abschließen, es möge im Laufe dieses Jahres den guten Waffen der gerechten Sache ver­gönnt [ein, den Pestherd der bolschewistischen Bar­barei unschädlich zu machen. Mögen die waffen­brüderlich vereinten Kämpfer ihren Völkern den Frieden und ganz Europa die Rettung aus einer Gefahr bringen, die mehr als zwei Jahrzehnte wie ein Alpdruck an den östlichen Grenzen drohte."

nesch Aufnahme in jenem politischen Londoner Zir­kel, der die Unzufriedenheit gewisserverhinderter" Amateure für politische Störoperationen auswertet.

Es gehörte zur Hauptaufgabe des nunmehr dem Mordanschlag erlegenen Stellvertretenden Reichs­protektors, die Ausstrahlungen dieses Londoner In­triganten- und Verbrecherzirkels auf die böhmischen und mährischen Verhältnisse zu verhindern. Er hat

panie der Waffen-//. Durch ein Fackelspalier im Hof des Krankenhauses nahm der Trauerzug dann seinen Weg zur Prager Burg. Die ganze Strecke säumten ein Spalier von Soldaten des Heeres, Mannern der Ordnungspolizei und der Waffen-//, Angehörigen der Formationen und der Gliederun­gen der Partei, hinter ihnen erwies die Bevölke­rung dem toten //-Obergruppenführer den letzten Gruß.

Disziplin und Kameradschaft sichern die Volksgemeinschaft.

Als am 27. Mai die Nachricht von dem verruch­ten Mordanschlag auf den stellvertretenden Reichs­protektor //-Obergruppenführer H e y d r i ch bekannt wurde, wußte man, daß Urheber und Auftraggeber in London saßen. Dabei ist es gleichgültig, ob die

Helsinki, 4. Juni. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht stattete heute begleitet von Generalfeldmarfchall Keitel dem Warschau von Finnland, FreiherrnWan- n er heim, aus Anlaß seines 75. Geburtstages in Finnland an einem Ort hinter der Front einen B e s u ch ab, um dem finnischen Freiheitshelden die herzlichsten Glückwünsche des deutschen Volkes und der deutschen Wehrmacht zu überbringen. Bei die­ser Gelegenheit traf der Führer mit dem finnischen Staatspräsidenten Ryti zusammen. Der finnische Staatspräsident machte den Führer mit den Witgliedern der finnischen Regierung, dem Prä­sidium des finnischen Reichstages und Vertretern der finnischen Arbeiterschaft bekannt. Marschall Frei­herr Wannerheim stellte dem Führer die zu seinem Geburtstag anwesenden höheren finnischen Offiziere vor. Als Zeichen der deutsch-finnischen Schicksals- gemeinfchaft und engen Waffenbrüderschaft über­reichte der Führer dem Marschall Finnlands das Goldene Großkreuz vom Deutschen Adlerorden. Im weiteren Verlauf des Besuches fand zwischen dem Führer und dem finnischen Staatspräsidenten, dem Marschall von Finnland, Freiherrn Mannerheim, und Generalfeldmarfchall Keitel eine vom Geist der herzlichen Freundschaft zwischen den beiden Völkern getragene längere Aussprache stall.

Oer überraschende Besuch.

Mit dem Angriff auf das amerikanische Gebiet in unmittelbarer Nähe des amerikanischen Festlands

Lustangriff auf OuichHarbour

Japanische Flugzeuge haben zwei Angriffe auf Dutch Harbour, den Flotten- und Luftskütz- punkt der Vereinigten Staaten auf der Aleuten- Insel Unalaska, ourchgeführt. Sie haben eine Viertelstunde über den Anlagen der Flugplätze und des U-Boothafens der Seefestung kreuzen können, ehe sie zum Bombenabwurf ansetzten. Von der ver­nichtenden materiellen Wirkung abgesehen, wird die moralische Wirkung dieses Angriffes durch den Alarmzustand illustriert, den die Regierung von Washington sofort nicht nur in Alaska und an der ausgedehnten pazifischen Westküste der USA., sondern vor allem auch im Gesamtgebiet des Pa-

hatte, antwortete Marschall Mannerheim mit fol­genden Worten:

Herr Reichskanzler und Oberster Befehlshaber der deutschen Wehrmacht!

Für die äußerst liebenswürdigen Glückwünsche bitte ich, meinen ehrerbietigsten Dank aussprechen zu dürfen. Diese Wünsche sind für mich und für die finnische Wehrmacht die größte Ehrung, die mein Herz und mein Gedanke voll zu schätzen wis­sen. Ich danke ebenfalls herzlich für die schöne Ehren­gabe, die mir persönlich zugedacht ist. Diese Gabe wird mir ein dauerndes Andenken sein an den heutigen harten Kampf für die höchsten Güter der geistigen und materiellen Kultur, ein Kampf, den wir an der Seite der ruhmreichen und mächtigen deutschen Wehrmacht führen dürfen. Die Bedeutung und der Wert der mir zuteil gewordenen Ehre wird durch Ihre Anwesenheit, Herr Reichskanzler, heute hier in unserem Kreise aufs höchste hervorgehoben. Daß der Oberste Befehlshaber der deutschen Wehr-

Marschall von Finnland "

Lteberraschender Führerbesuch in Kinnland.

Oer Führer überbringt Marschall Mannerheim feine Glückwünsche. - Aussprache mit dem finnischen Staatspräsidenten Ryti.

schall bei der Gründung des selbständigen Finn­lands spielte, habe ihm die Ehrenstelle unter den Gründern des finnischen Reiches gegeben. Seine weitblickende Arbeit zur Förderung der finnischen Volksgemeinschaft stelle den Marschall an die Spitze der vorbildlichen Persönlichkeiten der finnischen Ge-

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Die Älückwünsctre I und Asien in Sibirien auf knappe 100 Kilometer

on der Beringstraße. Von Dutch Harbour sind es JtClu)0niOr|u)Oll GDNNgv. nur noch 2700 Kilometer bis zur nördlichsten der Reichsmarschall Göring übermittelte Marschall altjapanischen Reichsinseln, weshalb die Amerikaner Mannerheim telegraphisch die herzlichsten Glück- m ihrer Ruhmredigkeit auch Dutch Harbour das wünsche. .In seinem Auftrag überbrachte Generalamenkanfiche Singapur un nördlichen Pazifik" v. Seidel die Grüße der deutschen Luftwaffe Die AktionsmöglichkM ist jedoch hier nur

und ein Geschenk des Reichsmarschalls auf die drei Monate von Juni bis August beschränkt,

do dicke Nebel und Polareis See- und Luftoperatio­nen sonst gefährden. In der USA.-Presse wird Dutch Harbour als der Schlüssel zur Vertei­digung Alaskas bezeichnet. Bereits 1933 wurde mit dem Bau von Verteidigungsanlagen in Dutch Har­bour begonnen. Es ist anzunehmen, daß die USA. alles getan haben, um Dutch Harbour zu einem erstklassigen Luft- und Marinestützpunkt auszubauen. Die Aleuten gehören seit 1867 zum Gebiet der USA. Sie umfassen 150 größere Inseln, die der Däne Vi­tus Bering 1741 entdeckte. Ihr Gesamtgebiet ist 37 840 Quadratkilometer groß. Die rund 2500 Ein­geborenen sind russifizierte Eskimos.

8reltag,5.IunN942 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8Vs Uhr desVormittags

Anzeigen-Vreise für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für Familienan­zeigen und private Gelegenheitsanzeigen 14Nvf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/°mehr

Auch der Duce hat Marschall Mannerheim die v " muiUCl=. aufrid)tigften Glückwünsche des faschistischen Jta- Mlften des Präsidenten, des Staatsministers I. W. liens ausgesprochen und ihm von der Verleihung Rangell und der übrigen 15 Regierungsmitglieder des Großkreuzes des Militärordens von Savoyen tragt, heißt es, die entscheidende Rolle, die der Mar-1 Kenntnis gegeben.

Helsinki, 4. Juni. (Europapreß.) Das gesamte finnische Volk feierte den 75. Geburtstag seines Feld­marschalls Mannerheim. Festliche Beflaggung der Straßen sowie Kundgebungen der Bevölkerung zeu­gen für die große Verehrung, die der Feldmarschall in allen Kreisen des Volkes genießt. Als besondere Ehrung erfolgte in Helsinki die Umbenennung eines Straßenzuges inMannerheim-Straße". An dieser mehrere Kilometer langen Prachtstraße liegt das finnische Reichstagsgebäude. Die Bürgerschaft von Helsinki machte ihm das Haus, das er feit vielen fahren bewohnte, zum Geschenk. General Kekkeni, einer der alten.Adjutanten zur Zeit der Reichsver- weserschast Mannerheirns, erhielt den Auftrag, die Glückwünsche der Bevölkerung entgegenzunehmen. In dem Haus in Brunsparken, das unweit der deut­schen Gesandtschaft liegt, empfing er das Diploma­tische Korps, Vertreter der finnischen Orgamsatio- nen und einen langen Strom von Privatpersonen, die sich in das Gästebuch eintragen wollten.

Staatspräsident Ryti sprach dem Feldmarschall Mannerheim seine Glückwünsche aus. Der Staats­präsident teilte ihm mit, daß ihm der Rang eines M arschalls von Finnland" verliehen wor­den sei. In der Glückwunschadresse, die die Unter-1

192. Jahrgang Nr. 129 Gricheinl lagt ich, außer Sonntags und Feiertags

Beilagen:

Gießener Familienblätter | Heimat imBild-DieScholle I

Bezugspreis:

Monatlich.,...RM.1.80 Zustellgebühr... -25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

Der Besuch des Führers in Finnland kam für Die finnische Öffentlichkeit völlig überraschend. Nur Staatspräsident Ryti und Marschall Mannerheim waren am Vorabend von dem Besuch unterrichtet roorben. Der Führer landete um 11.20 Uhr vor­mittags auf einem Flugplatz hinter der finnischen Front. In seiner Begleitung be­fanden sich Generalfeldmarschall Ke-tel, Reiä-s- pressechef Dr. Dietrich, der finnische General beim Oberkommando der deutschen Wehrmacht, Generalleutnant Talvela, der Chefadjutant der Wehrmacht beim Führer, Generalmajor Schmundt, und Gesandter Hewel vom Aus­wärtigen Amt. Auf dem Flugplatz wurde der Füh­rer vom finnischen Staatspräsidenten Ryti emp­fangen. Ferner hatten sich auf dem Flugplatz ein­gefunden der deutsche Gesandte v. Blücher und der deutsche General beim Oberkommando der fin­nischen Wehrmacht, General der Infanterie E r - s u r t h. Bon hier aus begab sich der Führer im Kraftwagen zum Ort des Zusammentreffens. Staatspräsident Ryti hatte bereits vorher, bevor der Besuch des Führers angekündigt war, zu einer Geburtstagsveranstaltung für Marschall Manner- Ijeim geladen, so daß sich zahlreiche hohe Persön- üchkeiten Finnlands aus Politik uni) Wehrmacht sowie die Spitzen der deutschen Wehrmacht in Finn- lanb eingefunden hatten, ohne vom Kommen des Führers Kenntnis zu haben, so von der deutschen Wehrmacht in Finnland Generaloberst S t u m p s f, General der Gebirgstruppen Dietl, an der Spitze der Abordnung des Offizierskorps der finnischen Wehrmacht der Chef des Generalstabes, General der Infanterie Heinrichs, ferner Ministerpräsi­dent Rangell, die Minister Tanner, Wit- tlng, General von Walden, Koivisto, A n n a l a und H o r e U i. Mittags war der Füh­rer Gast auf einem vom finnischen Staatspräsi- ienten zu Ehren des Marschalls gegebenen Früh- tucf, an dem auch die übrigen deutschen und finni- chen Persönlichkeiten teilnahmen. Vor dem Essen tattete der Führer dem finnischen Staatspräsiden­ten in seinem Quartier einen kurzen Besuch ab. Nach Abschluß der Besprechungen startete der Füh- rer um 17.15 Uhr zum Rückflug. Staatspräsident Ryti und der Marschall von Finnland, Manner- Heim, begleiteten den Führer zum Flugplatz.

Oie Ansprache des Führers.

In feiner Ansprache an Marschall Mannerheim brachte der Führer zum Ausdruck, wie sehr er üch glücklich schätze, dem Marschall Finnlands heute seine Gratulation persönlich überbringen zu können. Er spreche diese Glückwünsche aus namens des ganzen deutschen Volkes und im Namen " l l e r d e u t s ch e n Soldaten, die mit einer wirklichen Bewunderung auf ihre finnischen Karne- rar^n und ihren großen Feldberrn blickten. Der Führer erinnerte an die historische Waffenbrüder- . beider Volker. Zum zweitenmal in der Ge- Wchte habe jetzt ein gemeinsamer Kampf gegen einen gemeinsamen Gegner das deutsche und das finnische Volk zusammengefuhrt. Schon der erste ge­meinsame Waffengang im Jahre 1918 habe Bin- - jungen geschaffen, die von Dauer waren. Der zweite Kampf werde diese Bindungen für alle Zeit stär- ken. Es lei leicht so sagte der Führer von Freundschaft zu reden, wenn man ein so tapferes Heer an feiner Seite wisse. Das ganze deutsche Volk denke in diesem Augenblick genau so, wie er hier spreche. Es bewundere das finnische Volk und den finnischen Feldherrn. Der Führer schloß seine An­sprache mit dem Dank an den Staatspräsidenten Ryti für die ihm und den übrigen deutschen Her­ren erwiesene Gastfreundschaft und mit dem Wunsch, daß der Marschall Finnlands noch viele Jahre sei­nem Volke und auch der gemeinsamen Sache er­halten bleiben möge.

Oer Dank des Marschalls.

Nachdem der Führer dem Marschall das goldene Vroßkreuz vom Deutschen Adlerorden überreicht

x. _ (Scherl-Bilderdienst-M. sF. F. Bauer N

die am Donnerstagmorgen zum Ableben des Ober- " *'

gruppenführers führte. Mordbuben unmittelbar aus dem Kreis der Benefch-

Die sterbliche hülle des stellvertretenden Reichs- Clique oder des ChurchilUchen Geheimdienstes ftam- protektors wurde Donnerstag nacht vom kranken- wen. Sie sind miteinander identisch. Benesch hat Haus Bulowka auf die Prager Burg über- ,d)P" unter der Habsburger Zeit zu jenen Leuten geführt, kurz vor 24 Uhr trafen vor dem kranken- °uf dem Wege des Hoch- und Landes-

h°us H-Oberffgruppenfüf.rer und Generaloberst

der Polize! Dalnege, der ständige Der.reler de- Tscheche ÄsqeLen ÄK'Ä Reubsvrolektar-; StnnUMrotnr JA UM) sand Ve-

namakanals ausgerufen hat. Sämtliche Urlaube sind gesperrt. Sämtliche Rundfunkstationen an der pazi­fischen Küste der USA. haben im Laufe der Nacht ihre Sendungen eingestellt. Der Alarmzustand in weiten Teilen der nordamerikanischen Küstengebiete ist erklärt. Die Stadt San Franzisko hatte am Mittwochabend Luftalarm. Auch die gesamte mexikanische Pazifikküste wurde nach Eintref­fen der Meldungen aus Dutch Harbour in Alarm­bereitschaft gesetzt. Sämtliche Militärstationen und alle Marineposten an der Westküste Mexikos be­finden sich in Alarmzustand.

==- ALASKA

= Dutch /

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0 500 1000 km=- \.

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen