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5.3.1942
 
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Donnerstag, 5. Mär; M2

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fy2. Jahrgang Nr. 5$ Erscheint täglich,, au her Sonntags und Feiertags

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Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen S^ri6ie6enS*uIftraße 7-9

Schiffe und Kanonenfutter

eingeschlossen und vernichtet

nördlichen Abschnittes geführte Angriffe

Ausländer und wer sonst gewesen sei, den das Schicksal bei einer ebenso verabschuungswürdigen

wie sinnlosen Tat richtete.

Vielleicht gerade wegen dieser Zurückhaltung wird es dem Beobachter jeder Richtung klar, wie solche Handlungen von den Türken beurteilt und auch geahndet werden dürften. Es ist wohltuend, zu be­merken, wie empört gerade auch der einfache Mann in diesem Lande, in dem Attentate nicht 311 den UmganLMme» MöW» W MtÄ veiMteilt und

B e r l i n. 4. März. (DAV.) Zu dem im Bericht des Okw. gemeldeten Bombenangriff britischer Flugzeuge auf Paris berichtet die französische Nach­richtenagentur ,,Havas-OF3.', daß der feige bri­tische Angriff auf die friedliche Zivilbevölkerung bisher 60 0 Todesopfer und über 1000 Verletzte forderte. Der stellvertretende franzö­sische Ministerpräsident D a r l a n hat durch zwei seiner unmittelbaren Mitarbeiter die Stätten, wo die englischen Bomben über Paris abgeworfeu wurden, noch in der Nacht besichtigen lassen und sich am nächsten Morgen selbst dorthin begeben. Er stellte fest, daß die meisteu Opfer aus Frauen und Kindern bestehen. Admiral Darlan Hst die Schwerverletzten in den Kranken­häusern besucht und Anweisung zur Unterbringung der Obdachlosen gegeben. Der Admiral, der von den Schreckensbildern offensichtlich sehr ergriffen war, spendete einen Geldbetrag zur Linderung der ersten Not dieser Opfer Englands. Darlan begab sich an- schlsehend nach Vichy zurück, wo er dem Marschall p ö t a i n über seine Eindrücke berichten wird. Der französische Staalschef, der sich seit den ersten Mor­genstunden telephonisch über den englischen Bom­benangriff auf Paris, über die schweren Opfer und über den Umfang der Schäden unterrichten liest, hat den von dem Angriff betroffenen Familien und den unschuldigen Opfern seine tiefste Anteilnahme bekundet. 3n einem Lande, so heistt es ip einer amt­lichen Verlautbarung, das durch die Folgen des Krieges schwer getroffen wurde und jeglicher Ver­teidigungsmöglichkeiten beraubt ist, halber blutige Angriff In der Nacht zum 4. März nur der zi­vilen Bevölkerung gegolten. Das ganze französische Volk betrachtet dieses Vorgehen mit Abscheu und sieht es als einen Angriff gegen die gesamte Nation an. Marschall PLtain hat sofort angeordnet, dast der Veisehungstag der Opfer als Tag der Nationaltrauer gelten soll.

Oer Wehrmachtberichi.

DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 4. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der Einschliestungsfr0nt von Se­rn a st 0 p 0 l wurden sowjetische Kräfte beim Versuch, die deutschen Stellungen zu durchbrechen, einge- schlossen und vernichtet. Bei hohen blutigen Verlusten des Feindes wurden 940 Gefangene eingebracht und 16 Panzer sowie zahlreiche Ma­schinengewehre und Granatwerfer erbeutet. 3tp Donezgebiet wiederholte der Feind feine ver­geblichen Angriffe. 3m Gegenangriff zerschlugen Gebirgsjäger, Panzer- und Fliegerkräfte in vorbild­lichem Zusammenwirken ein feindliches Kavallerie- korps. Unsere Panzer fliesten in den zurückweichen­den Feind hinein und fügten ihm schwere Verluste zu.

An verschiedenen Stellen des mittleren und

Ostfront insgesamt 75 Panzer.

Bei einem Gefecht zwischen deutschen Räum­booten und britischen Schnellbooten im Kanal wurde ein feindliches Schnellboot durch mehrere

Treffer beschädigt.

3n Nordafrika wurden die Anlagen des Wüstenflugplahes El Kabrit am Suezkanal

35 Mill. BRT. verfügten, aber das glaubt den Bri­ten heute kein Mensch mehr, abgesehen davon, dast kurz zuvor eine Reuter-Meldung als Ziel, das man mit Anspannung aller Kräfte der Werften, erreichen müsft, die Erhöhung des Schiffsb-estandes auf 20' Mill. BRT. angegeben hatte. Das pastt nicht recht zusammen, denn auch bei diesem Ziel war ausdrücklich von der englischen und der ame­rikanischen Gesamttonnage die Rede. 15 Millionen BRT. Schiffsraum fallen nun einmal nicht so plötz­lich vom Himmel. England hat eben auch nicht mehr ,-die Schiffe dazu".

Im Zusammenhang damit steht eine noch bedenk­lichere Erscheinung, es fehlen jetzt auch die M ä n -

Der Nachtangriff englischer Flieger gegen das Gebiet von Grost-Paris hat niemanden getroffen als ... die französische Zivilbevölkerung. Jeder Franzose mag in diesen Tagen an den Ueberfall auf französische Kriegsschiffe in Oran und Dakar denken; mag sich an den rühmlosen, langwierigen Blitzkrieg" der Engländer in Syrien erinnern; mag sich fragen, warum die Engländer ihre Bom- der nicht 1940 geschickt haben, als es noch um den Sieg in Flandern ging; mag auch finden, dast die englischen Bomber den Kolonmlholländern sehr zu­gute kämen, aber ... diesen Kolonialholländern, die verlassen in einem Kampf um Tod und Leben stechen, keine Hilfe bringen, sondern ihren Bomben­segen über der Zivilbevölkerung von Paris aus­streuen. Alle diese Fragen sind nqtürlich und liegen wirklich nahe. Sie treffen aber nicht die Substanz. England ist das einzige Land vor der Epoche, die durch den Weltkrieg 1914 eröffnet wurde, gewesen, das das Privateigentum feindlicher Staatsbürger als Raubgut genau so ansah, wie die Küstenbevöl­kerung eines unzivilisierten Staates das Strand­gut. Alle Nationen haben begriffen, daß die Frei­heit der Meere eine Sicherung des Friedens wäre, wenn sie geachtet und verbürgt ist. England setzt ihr das angemastte Recht der Blockade gegenüber, jener Blockade, die den Zusammenhang des fran­zösischen Mutterlandes mit den eigenen Kolonien genau so aufhebt wie etwa den Zusammenhang Porugals mit den portugiesischen Kolonien. Der Pariser Mord und die englische Auffassung von demfeindlichen Eigentum" und der Versuch, alle Weltmeere in den Dienst englischer Hungerpolitik zu stellen: all das ist Ausfluß derselben britischen Selbstsucht.

HranzSsischerFrachter versenkt.

Berlin, 4. März. (DNB.) Der französische FrachterPLM 20" (5400 BRT.) rpuHg im Mit,

Flandern" nahm hierbei in erbitterten Nah- kämpsen 2 5 feindliche Bunker.

Am 2. und 3. März verlor der Gegner an der

offenbar.

Die Situation der Türkei ist sehr delikat. Sie fühlt sich zwischen Szylla und Charybdis und au­ßerdem von Sirenenklängen ganz eigener Art um­strickt, aus denen man die heterogenen Melodien vernehmen kann. Die Türkei bedarf aber in die­sem Falle^ nicht der paralysierenden Watte, da sich die Musik mit Disharmonien von Bomben- und Torpedoexplosionen darbietet und daher weniger zu betören als zu belehren geeignet erscheint. Die Kapellmeister, mögen sie ihren Taktstock von Osten oder von Westen empfangen, haben kein sehr har­monisches Konzert zustande gebracht, und gellende» Pfiffe und faule Aepfel als Applaus erhalten. Es kann die Veranstalter daher nicht wundernehräeu. wenn man den neuesten Reden und Tagesbefeblcn Roosevelts, Churchills und Stalins hier mit einer sehr realen Skepsis gegenübersteht. Man erkennt die bedenklichen Punkte dieser Aeuherungen sehr klar, die vor allem darin liegen, daß England Ver sprechungen an die Russen machen zu müssen glaubt und Stalin an die Völker Europas. Atay nimmt imUlus" diese Politik in einer Art zur Kenntnis, N* man nur als äußerst skeptisch bezeichn nm kamr.

gen die USA. nicht.

Lyttleton sott helfen.

Die ALängel in der englischen Produktion.

Das Vordringen der Japaner auf Java

Tokio, 4. Marz. (OstasieNdienst des DNB.) Motorisierte japanische Truppen - erreichten in den frühen Morgenstunden des Mittwoch einen Pwrkt westlich von Surabaja, wo erbit­terte Kämpfe mit den feindlichen Truppen statffan- den, die verzweifelte Versuche unternähmen, den Ansturm der Japaner zum Stehen zu bringen. ,Homiuri Schimbun" meldet, das niederländische Hauptquartier habe am Abend des 3.3. bekannt­gegeben, daß nordwestlich von Bandung heftige Kämpfe zwischen niederländischen und ja­panischen Truppen, im Gange seien. Die Japaner hätten einen heftigen Vorstoß in Richtung Bandung I unternomen.

Skepsis in der Türkei

Von unserem K.-Korrespondenten.

Ankara, März 1942.

Zwei Ereignisse haben in den letzten Tagen die Türkei aushorchen lassen und die öffentliche Mei­nung skeptischer denn je 'gemacht: das Attentat auf den deutschen Botschafter von Papen, und oer Fall .Tschankaya", die Torpedierung eines türkischen Motorschiffs in türkischen Hoheitsgewässern des Schwarzen Meeres in der Nähe des Bosporus. So wenig die beiden Ereignisse auf den ersten Blick mit­einander zu tun haben, so stehen sie für den ein­sichtigen Türken, deren es viele in allen Schichten gibt, zueinander in gewisser Beziehung und iverden in der ganzen Türkei scharf verurteilt.

das Bedürfnis hatte, seiner Sympathie für das Mißlingen Ausdruck zu verleihen. Somit wurde die­ser Anschlag zu einem Bumerang, der dem Schleu- derer ins eigene Gesicht zurückschnellte.

Der zweite Schlctg gegen die von den verantwort­lichen Männern der Türkei für erwünscht und rich­tig angesehene Politik erfolgte mit der Torpe­dierung derT s ch a n k a y a", die keine kriege­rische Handlung, sondern eines derschwärzesten Verbrechen" gewesen sei, wie dies Yunus Radi in der ZeitungCumhuriyet" aussprach. In diesem Blatt wird die Tat nach Schilderung der dramati­schen Umstände der Torpedierung mit dem Versuch des Meuchelmordes an der sich rettenden Besatzung zum Anlaß genommen, eine ungewöhnlich scharfe Warnung an die Adresse des Schuldigen zu richken, dessen Flagge zwar nicht bekannt ist, an dessen Identität aber bei der ganzen Sachlage kein Zweifel herrschen kann. Die Motive der Torpedierung eines neutralen Schisses, das einen recht bescheidenen Handel mit dem bulgarischen Nachbarn zu treiben versuchte und dessen Gesamtwert geringer ist als der eine feindliche Torpedo, geschweige denn der zweite, welchen das U-Boot dafür benötigte, sind ja nur 511

Bei aller Zurückhaltung, welche die bisherigen Nachrichten über das Attentat auf Papen verraten, um so mehr als die polizeilichen Ermitt­lungen noch nicht abgeschlossen sind und die viel­farbigen Gerüchte von dem Stand der Unter­suchung und der Identität des Attentäters nicht mehr als Gerüchte sind, ist festzustellen, daß die türkische Regierung eine eindeutige Haltung ein­genommen hat. Sie ist und läßt keinen im unklaren darüber, wo die Täter auch dieses Anschlages zu suchen sind. Die Erklärung des offiziösenUlus"

We have the men, we have the ships, we have the money too, wir haben die Männer, wir haben die Schiffe, wir haben dqs Geld dazu. Dieses alte englische Dieharü-Lied stimmt heute ebenso­wenig mehr wie das Lied des britischen National­stolzes,Britannia rules the waves, von dem erst kürzlich eirt englischer Admiral sagte, daß er es heute nicht mehr hören könne. Daß die Engländer heute keineswegs mehrdas Geld dazu" haben, pfeifen bereits die Spatzen von den Dächern, -dn dem Augenblick, in dem Roosevelt oder richtiger gesagt, die Finanzjuden Amerikas, ihre Hand von dem Totengräber des britischen Empire, Herrn «ll, ybziehen, ist der Bankrott Englands offen -

der auch die Schiffe haben die Engländer nicht mehr. Allein von Deutschland wurden an , britischer und Britannien dienstbarer Tonnage bis­her 15,5 Millionen BRT. versenkt. Das ist reichlich die Hälfte der Tonnage, über die England und die Vereinigten Staaten zusammen bei Beginn des Krieges verfügten.

Damit ist freilich nicht gesagt, daß bereits die Hälfte aller Schiffe versenkt sei, über die England und die Vereinigten Staaten im Kriege überhaupt verfügten. Die Briten haben ja an Schiffen zu- sammengeraubt, was sie nur immer finden konnten und haben auf diese Weife noch eine' ganz hübsche Millionenziffer von Tonnage chvem eigenen Schiffsbestand hinzufügen können, aber weder diese Flotte noch die Neubauten reichen auch nur annähernd' aus, um die Verluste zu decken. Es ist heule kein Zweifel mehr, daß der Schiffsraummon- gel allmählich ein katastrophales Ausmaß ange­nommen hat. Die Hoffnung, daß der Eintritt Nord­amerikas in den Krieg auf diesem Gebiete eine Er« leichterung bringen werde, war einer der Haupt­gründe 'dafür, daß Churchill systematisch auf dieses Ziel hinarbeitete. Als er diesen seinenTräum' aber endlich erfüllt sah, da zeigte die Wirklichkeit auch hier wieder ein ganz anderes Gesicht, als man erwartet hatte. Die Ausdehnung des Krieges hatte die von den Plutokraten nicht voransgesehene Wirkung, daß aus derSchlacht im Atlantik" eine Schlacht auf den sieben Ozeanen" wurde, wie man es in England ausdrückt. Auf allen sieben Meeren der Welt ertönt heute der Schrei nach Schiffen. Rund um die halbe Erde müssen englische Geleit­züge dampfen, wenn Großbritannien ans Prestige­gründen irgerckwo wenigstens den Schein einer ef­fektiven Hilfeleistung wahren muß. Der Plan einer Zusammenlegung der gesamten englischen und amerikanischen'Tonnage (wobei aber die Führung in Washington liegt)- ist zwar zum Abschluß ge­kommen, und stolz wurde der Welt verkündet, daß die Alliierten damit über eine Tonnage von rund

t 1 rt/W , /V » Ifüllbarkeit der Rooseveltschen Prahlereien überzeu-

Gowisüsche Kraste vor Sewastopol I her mengenmäßig an der Spitze des Schiffsbaues.

- - - - ' Kein einziges der 25 Standardschiffe der Welthan­

delsmarine ist in den USA. gebaut. Schiffe wer­den nicht durch Programmerklärungen, sondern durch Spezialingenieure und eine Facharbeiterschaft mit langer Tradition gebaut. Und darüber verfü-

Stockholm, 3. März. (Europapreh.) Die An­kunft Oliver Lyttletons, des neuen Produk- tionsministers, in London (er war bisher britischer Kabinettsminister für Vorderasien in Kairo) hat den , , v - .Kritikern am gegenwärtigen Stand der englischen

südlich des grasten Bittersees in der Nacht zum «Produktion erneut Anlaß gegeben, ihre Klagen vor- 3. Rlärz von deutschen Kampfflugzeugen angegriffen, rubringen. Von den verschiedensten Seiten und auf Ls entstanden große Brände und heftige Explosiv- den verschiedensten Gebieten wird die Kritik laut, nett in hallen, Beftiebsffofflagern und anderen Ein- Wie der Londoner Sorrefponbent derGöteboraer iCIqÖUF, a.m ? 'S . ..........hßmOTl 6or» im iUlammt tmtn

Militärische Ziele des Hafens Alexandria Marken Eindruck gemacht. Beide Admirale hatten wurden in der vergangenen Nacht mit Bomben be- ^ie mangelnd e Ausnutzung der Werften legt. kritisiert und den Stand des Neubauprogramms wie

Der Feind flog in der letzten Nacht in die Deutsche auch der Schiffsreparaturen als u n b e f r i e d i - Bucht ein und verlor ein Bombenflugzeug. Weitere gen d bezeichnet.

Nachtangriffe britischer Bomber richteten sich gegen | Gleichzeitig erscheint ein Bericht be^ parfamen-

Paris, 4. März. (Europapreß.) Der feige Ueberfall britischer Flieger auf Paris hat allgemeine Empörung ausgelöst. Die Pariser Abendzeitungen nehmen in sehr energischer Sprache gegen den ehe­maligen Verbündeten Stellung.Paris Soir" schreibt, der verbrecherische Wille Englands habe wieder unschuldiges französisches Blut fließen .lassen. Noch schärfer erklärt die ZeitungNouveaux Temps", nachdem England auf allen Krieasschau-1 platzen nur Mißerfolge erzielt habe, organisiere es nunmehr kaltblütia den Massenmord an der friedlichen französischen Bevölkerung. Frankreich sei es sich schuldig, schnell und energisch zu antworten. Wenn es nicht eine feste und unzweideutige Haltung einnehme, werde alles das unwiderbringlich ver­loren gehen, was der Marschall dem Lande an I nationaler Ehre tjabe retten können. Nach dem finsteren Verbrechen der letzten Nacht sei. kein Platz I mehr für platonische Proteste.

Der erste Eindruck i n Vichy nach dem feigen I britischen Ueberfall auf ffiedliche Pariser Wohn­viertel, die weit entfernt von kriegswichtigen In­dustriezentren liegen, ist der allgemeiner Ent­rüstung. Die Initiative wird hauptsächlich den in London sitzenden Gaul list en zugeschrieben. Die Ermordung von vielen hundert Parisern werde hoffentlich jedem die Augen öffnen, der sich noch Illusionen über die Ideologie des Exaenerals de Gaulle mache. Der Bombenangriff auf Paris sei | nach der Ausrottung der von de Gaulle und Eng­land bezahlten Terroristen die neue Methode, Un­ruhe in das französische Volk zu tragen.

Churchill solle wenigstens nicht behaupten, daß er aus Liebe zu. Frankreich Paris bombardieren ließ, schreibt derPetit Parisi en". Die Blut- nacht von Paris zeige, daß er seine Mordwut und seine teuflische Heuchelei zu steigern enffchlossen sei. In Flugblättern, die die englischen Flieger ab- warfen, werde behauptet, daß die Franzosen diese Bombenwürfe billigen müßten. Könnten doch die Engländer fetzt einmal die französischen Opfer dieser Bomben befragen, sie würden ihnen schon die rich­tige Antwort geben!Churchill und seine Mörder denn das sind keine Soldaten mehr schlagen alle Rekorde der Heuchelei, der Schande und der Feig­heit Da sie auf den Schlachtfeldern geschlagen wer- den, suchen 'sie M «Witig teinen Geisel ch-en.' daß die" Türkei diese

und lechen den ,lieben französischen freunden' w't Machenschaften und Störungen ihres inneren und Sprenastafs ihre chtlfe. Das ist das etnztge °M-rt-' ^^en Friedens sich nicht gefallen lassen will. Di- Geschenk für Frankreich Wabrend des Kamnses dieses Blattes sprechen bei aller Zurückhal- keins m'lttartsche chilfs, in de^ Nt»-rlagi! keine Nah- tung, bjc ^an if)m hinsichtlich der noch schwebenden rungsmtttel, wohl aber Erpressung und Tod. Untersuchung anmerkt und zu denen die Freund-

, ------ schafts- und Sympathieerklärungen Deutschland und

v- . Papen gegenüber in einem picht zu verkennenden.

Der Oatrei nacy ütwren. Gegensatz stehen, eine deutliche Sprache, ebenso wie m --rinrkivruck) In einer die Tatsache, daß die gesamte türkische Presse die

Genf, 5-..^ar3- sRefchleu; des Führers und des ^eid)5au^en

Betrachtung über die N g - londoner Ministers bevorzugt veröffentlichte. Es ist dem- nigung des Schiffsbaues äußert stcy oer ^rwoner üon untergeordneter Bedeutung, ob es

Ä Expreß" auch ZudemR oo s 9*0 Nichtmohammedaner, ein Pole oder sonstiger

S ch i s f s b a u p r o g ra m m T T , I 9fit<sfnnhi>r Itnh mor fnnfi- nompfpn fpi den da§

das nächst» Jahr. Roosevelt habe für dieses Jahr acht Millionen und für 1942 sogar zehn Millionen BRT. neuen Schiffsraum versprochen England habe es in seinem besten Baujahr 1924 nur bis auf eine Million BRT. gebracht. An die britische Regierung wird die Mahnung geachtet, alle Hindernisse auszuräumen, umSchiffe, Schiffe und nochmals Schiffe" zu f^affen. 6erDaily Erpreß" müßte mit dieser Geaenaberstellung auch den vertraueusfeügsien ©tflfgiwSi vöu v.er Uusrs

ta F-inde- blieben erfolglos. Del einem °'^en ^ Gebiet von @ r o 6 - P a r i» Die örtlichen Angriffsunlernehmen wurde der Feind Zivilbevölkerung halte hohe Verluste an Toten und ber Kohlenwirtschaft beschuldigt und Einzel- aus seinen Stellungen geworfen. Die L e g i o n > Verletzten, I heitsn über den verfehlten Einsatz der Bergarbeiter

enthält. Schließlich treffey in London fortlaufend

- v ttw f Ardeiterabprdnungen ein, die sich über die man-

Der britische Bombenangriff auf Pans, äsäs ss® sää

wo die Arbeiter einer Flugzeugmotorenfabrik er-

600 Todesopfer und 1000 Verletzte, meist Frauen und Kinder, forderte der klärten, in den letzten is Monaten m m ihren Be- 6riiif*e Ueberfall auf tue Iran,»lisch- Zivilb-vött-run». Jggi'JiS

Ä 7° ämä &«*.»«* ÄTfiS ff lichtbar die französischen qoheüsabzeichen trug Neun elf halbtags,chichten 4000 Arbeiter

2er Se,a^9 ^te" i S h ÄSÄ »W erschienen. Das Blatt schließt mit der Fest, bezahlen. Die Ladung b- °nd aus Phosphat, i Lyttleton vor unerhört großen Auf-

das für die französische Landwirtschaft bestimmt war. ^aben stehe.'

Größte Entrüstung^ in Frankreich.

Die Verantwortung der Gaüllistem