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Samstag, 4- /Sonntag, 5. Juli M2

Erbe der Pharaonen

Große Deutsche Kunstausstellung München 1942

Erster Nundgang durch das Haus der Deutschen Kunst.

Oer Wehrmachtbericht

ebens rung. Tn

st en ab.

Die AngriffsoperafIonen der deutschen und verbündeten Truppen haben ineinerVrei- te von fast 300 Kilometer die feind­liche Frontaufgerissen. Die erbitterten Ge­genangriffe feindlicher Panzerbrigaden wurden un­ter fchweren Verlusten des Feindes abgewiefen. Al­lein eine schnelle Division vernichtete ohne eigne Verluste an Panzern in der Zeit vom 28. Juni bis

mehrere Säfen,, u. a. R o w o g o r o s s i) k unO "uuuyd, sowie feindliche Schiffe mit besonderem Erfolg an. Ein Minenleger und zehn Küstenfahr­zeuge wurden versenkt, vier Zerstörer und sieben Handelsschiffe sowie ein Schulschiff und ein Schwimmdock vernichtend getroffen.

Im Südabschnitt der Ostfront wiesen ! deutsche und itatienische Truppen mehrere örtliche Angriffe der Sowjets unter hohen blutigen Verlu-

deutschen Künstlern. Der starke Vorsprung der süddeutschen Künstlerschast hat sich auch bei der neuen Ausstellung halten können. Da auch in die­sem Jahr längst nicht alle in Aussicht genommenen Arbeiten auf einmal ausgestellt werden können, wird es im Spätherbst wieder einen Austausch ge- brt. Alfred Dahlmann.

Bildhauer Carl Dourcarde, Träger des Kul­turpreises der Stadt Gießen, ist auch in diesem Jahre wieder mit einem neuen Werk auf der Aus­stellung vertreten: es handelt sich um eine drei Meter hohe sigürliche PlastikDer Soldat". Der ruhig schreitende Akt repräsentiert in Gesichtsaus­druck und Körperhaltung den kämpferischen, von starkem Willen beherrschten männlichen Typus der deutschen Gegenwart. Die Figur braucht weder Helm noch Schild noch sonst ein Zeichen oder Sinn­bild soldatischen Standes und heroischen Wesens: sie ist in sich Ausdruck einer in Angriff und Abwehr gehärteten, gesammelten Kraft, der Tapferkeit, der Disziplin und der Ausdauer. Die in diesem Jahre entstandene jüngste Arbeit Bourcardes ist in Thema und Formgebung dem monumentalen Stil ange­nähert, der als das Wesensmerkmal der repräsen­tativen deutschen Plastik unserer Gegenwart gelten muß.

Für die Unabhängigkeit Aegyptens.

Gemeinsame Erklärung der deutschen und der italienischen Regierung.

tagen sowie Versorgungsbelriebe der Häfen Rosla und Murmansk erneut durch Bomben getroffen und Brände in Stadt- und Hafengebiet hervorge- rufen.

In Aegypten wurden bei der Erweiterung des Durchbruchs durch dieLlAlamein-Stellung mehrere stark befestigte Stützpunkte gestürmt. Heber 2000 Briten wurden gefangengenommen, dreißig Geschütze und zahlreiche Panzer erbeutet ober vernichtet. Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen militärische Anlagen bei Alexandrien.

Im Seegebiet nordostwärts Islands wurde ein Handelsschiff von 1500 VRT. durch ein Kampfflugzeug versenkt.

Bei einem kurzen Tagesangriff von fünf briti­schen Bombern auf die Stadt Flensburg verlor der Feind zwei Flugzeuge. Die Zivilbevölkerung Halle einige Verluste.

In der vergangenen Nacht warf die britische Luftwaffe mit schwächeren Kräften Spreng- und Brandbomben auf Stadt und Außenbezirke von Bremen. Die Verluste der Zivilbevölkerung sind ge- ring, vor allem in Wohnvierteln entstanden Brand­schäden. 14 der angreifenden Bomber -wurden ab- geschossen.

Oie Angriffsoperationen an der Ostfront.

Berlin, 3. Juli. (DRB.) Die Reichsregie­rung und die königlich italienische Regie­rung erklären:

In dem Augenblick, in dem ihre Streitkräfte a u f ägyptischem Territorium siegreich vor- wärisdringen, bekräftigen die Achsenmächte feierlich ihre feste Absicht, die Unabhängigkeit Aegyptens und die Souveränität Aegyptens zu achten und ficherzu- stellen. Die Streitkräfte der Achse betraten Aegypten nicht als Feindesland, sondern mit dem Ziel, die Engländer aus dem ägyptischen Territorium zu vertreiben und die militärischen Operationen gegen England fortzusehen, die den Rahen Orient von der britischen Herr­schaft befreien sollen. Die Politik der Achsen­mächte ist von dem Grundsatz geleitetAegypten den Aegyplern". Befreit von den Fesseln, die es an Großbritannien binden und die es die Folgen des Krieges haben erdulden lassen ist Aegypten bestimmt, seinen Platz unter den unab­hängigen und souveränen Rationen einzunehmen.

Die stürmische Verfolgung der bei Tobruk Sollum und Maria Matruk von den Verbanden Rommels geschlagenen britischen 8. Armee auf ägyptischem Territorium ist von der englischen Agitation als Bedrohung der Freiheit und Sicherheit Aegyptens

Das repräsentative Führerbild im Raum I stammt diesmal von dem Wiener Maler Hans Schachinger. Cs wird flankiert von zwei gro­ßen Aquarellen des Berliners Paul Hermann, der zwei Szenen aus der Müncheneer Kampfzeit der Bewegung mit der Feldherrnhalle als symbo­lischer Mitte festhielt. Von den 1254 ausge­stellten Arbeiten gehören die Hälfte der Malerei. Dies entspricht dem Verhältnis des Vor­jahres, wo vor dem Austausch 1347 Werke ausge­stellt waren. Einen leicht avantgardistischen Zug tragen im Gesamtbild dieser Ausstellung die Düssel­dorfer Maler, die sich anscheinend von allzu großer Fessel des Trationellen frei zu machen suchen.

Die Plastik wendet sich wieder in ihren Haupt­werken monumentalen Aufgaben zu. Im großen Bildhauersaal dominieren Arno Breker mtt jei­nem ReliefDer Wächter" und Joseph Thorak mit einer Pieta, «siner fließend übereinander ange­ordneten MenschengruppeDer letzte Flug (Grab­mal für Dr. Todt), und eine Plastik mit mütter­lichem Thema. Man vermißt einige Warnen, die bisher geläufig waren. Eine feine Arbeit ist Rudolf Hartmann - Wiedenbrücks mehrfigunges HolzreliefSpähtrupp". Das Mühen der Bildhauer geht, summarisch gesehen, weiterhin auf Die Dar­stellung des schönen sportlichen Menschenkorpers aus. Der Gefahr der Leere begegnet man durch leichte Andeutung von Bewegung und dadurch be­dingter Anspannung.

Die Graphik bietet über zweihundert Blatter, thematisch reich und von jener gediegenen hano- werklichkeit, die schon immer den Freunden des graphischen Schaffens Begegnungen köstlicher Art vermittelte. Dem Berliner Franz E i ch h o r st wurde hier ein ganzes Kabinett eingerichtet, der Dortmun­der Jndustriemaler Franz Gerwin kann zwölf prachtvolle Aquarelle zeigen. Erlebnismomente aus

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um Aegypten gilt lediglich der Vernichtung der stra« tegischen Sicherung, mit der England unter Miß« achtunq der Souveränität des ägyptischen Volkes einen indischen Besitz sich erhalten wollte. Aegypten ist, strategisch betrachtet, das Gelenk, um das alle anderen afrikanischen und orientalischen Machtbe­sitzungen der Briten sich bewegen. Bricht dieses Ge­lenk Aegypten aus, dann das hat auch Ehurchui. erkannt ist das der Beginn vom Zusammen­bruch des Empire, das schon in Ostasien Hongkong, Singapur und Burma verloren hat.

Britischer Polizeiterror in Aegypten.

Lausanne, 3. Juli. (Europapreß.) Nach Mel­dungen aus Kairo und Alexandria werden in ganz Unterägypten durch die brittsche Polizei M a s s e n - Verhaftungen vorgenommen. Besonders scharfe Razzien erfolgen in den national eingestellten Kri­sen mit der Begründung, aus jenen Kreisen sei ote Bevölkerung auf gefordert worden, sich allen Gewalt- maßnahmen der Briten entschlossen zu widersetzen. Mehrere Eisenbahnbeamte wurden von den Eng, ländern erschossen, weil sie sich weigerten, Transporte für die englische Armee nach dem Ope­rationsgebiet im Raume von Alexandria durchzu­führen. Die Erschießungen sollen ohne Urteil vollstreckt worden sein. Am Freitagnachmittag hatte der ägyptische Ministerpräsident Nahas Pasiha! zusammen mit dem Kommandeur der britischen Streitkräfte in Aegypten, General Ston-e, eine längere Besprechung mit König Faruk.

Von England

zum Schlachtfeld gemacht.

Mailand, 3.Juli. (Europapreß.) Deutschland und Italien kämpfen auch für die Befretung Aegyptens von der britischen Herrschaft und für die Herstellung der vollen Souveränität des ägyptischen Volkes. In diesem Sinne erklärt der offiziösePopolo d'Jtalia", die Zeitung des Duces

Deutschland und Italien sind nicht schuld daran, wenn sie im Kampf gegen EnglaiA ge- , «nungen sind, mit ihren Waffen auf dem Boden , her ägyptischen Nation zu {freiten, der von England mm Schlachtfeld gemacht wurde. Die Armeen der - Achse kämpfen aber auf ägyptischem Boden für die i Freiheit Aegyptens."

Aegypten sicht sich in der eigentümlichen Lage, Kriegsschauplatz zu fein, ohne sich selbst im Kriege zu befinden. Es hat zwar unter dem Druck seines britischen Zwingherrn in Auswirkung des britisch- ägyptischen Bündnisverttages vom 26. August 1936 die diplomatischen Beziehungen zu den Achsen­mächten abbrechen müssen, aber soweit reichte Eng­lands Macht nicht, eine der ägyptischen Regierungen zur aktiven Teilnahme am Kriege an der Seite Englands zu bewegen. Der Vertrag verpflichtete England, im Falle eines Angriffs Aegypten Hilfe zu bringen, er gab den Briten jedoch nicht das Recht, die Verteidigung zu übernehmen. Nahas Pascha, der Führer der nationalistischen Wafd-Par- tei, der damals den Vertrag abschloß und heute wieder als Ministerpräsident an der Spitze der ägyptischen Regierung steht, hat auf diesen Unter« schied immer besonderen Wert gelegt unb ihn auch noch während des Krieges in einer Botschaft unter­strichen, die dagegen protestierte, daß Churchill von Aegypten als von einem britischen Protektorat ge­sprochen hatte. Der Vertrag verpflichtet Aegypten im Kriegsfälle nur, den Briten alle Erleichterungen bei der Benutzung der Verkehrswege und Häfen, der Telephon- und Telearaphenanlagen zu gewah­ren, nicht jedoch, ihnen Kriegsfolge zu leisten. Des­halb konnte Mussolini auch in seiner Rede vom 10. Juni 1940, drei Monate bevor italienische Trup­pen über die westägyptische Grenze auf Sollum und Sidi Barcmi vorrückten, erklären, daß ihr Kamps nur den britischen Truppen auf ägyptischem Baden gelte; und er konnte Aegypten die Zusicherung geben, daß es nicht in den Krieg einbezogen werde, wenn es sich nicht selbst von England hineinreißen

hingestellt worden. Die Londoner Regierung hat sich deshalb beeilt, von der ägyptischen Regierungim Interesse ihrer Unabhängigkeit" den E i n s a tz d e r ägyptischenArmee gegen die Streitkräfte der Achsenmächte zu verlangen. Schon bei Ausbruch des jetzigen Krieges versuchten die Briten, Aegypten zu einer Kriegserklärung an Deutschland und spater an Italien zu veranlassen. In Kairo hat man das abgelehnt. Auch der neue Versuch, die ägyptische Regierung zu einem militärischen Eingreifen an der Seite der englischen Truppen zu zwingen, hatte bisher nicht den erwünschten Erfolg, da das Ver­langen Englands nichts anderes ist als der Versuch, in seiner bedrängten Lage die Aeaypter als Ka­nonenfutter für die britischen Interessen einzusetzen

Die gemeinsame Erklärung der deutschen und italienischen Regierung über die Unabhängigkeit Aegyptens klärt eindeutig die Lage: Deutschland und Italien haben den Aegvptern erklärt, der Kamp in Aegypten richte sich nicht gegen die Aegypter, es sei vielmehr das Streben der Achsenmächte, Aegyp­ten von der britischen Tyrannei zu befreien. Damit ist grundsätzlich und für die zukünstiae Entwicklung eine Tatsache herausgestellt worden, die gerade fetzt von der schwerstwiegenden Bedeutung ist. Denn es ist selbstverständlich, daß in diesem Entscheidungs­kampf gegen die Welttyrannei der Briten diese aus allen strategischen und wirtschaftlichen Domänen ge­worfen werden müssen, die sie sich unter krasser Nichtachtung der natürlichen Rechte der Volker über bie halbe Wett zusammen geraubt haben. Der Kamps

man das anspruchsvolle Auftreten der Wasserfarben- des Schwarzen Meeres sowie im Asowschen Malerei, die sogar großformatige repräsentative 2Neer griffen Kampf- und Sturzkampfflugzeuge Bildaufgaben vertritt. Erfreulich ist, daß man mit mc^tete Häfen, u. a. Rowogorossijk und einer stärkeren Berücksichtigung von Kn egsb e- Ln a f ridjtern die lange Reihe jener meisterlichen Be­gaben ehrt, die sich in der unmittelbaren Nachzeich­nung des Kriegserlebens schon tausendfach bewährte. Der kaum zwanzigjährige Kriegsberichter Ernst Krause (Marschen) tritt mit einem wuchtigen Ge­mälde in großem Format, eine militärische Szene mit Ritterkreuzträgern der Leibstandarte darstellend, zum erstenmal als Maler vor die Öffentlichkeit.

Die Malerei ist durchweg ungemein sauber und fleißig erarbeitet. Motivisch, kom­positionell und auch in der technischen Aus­arbeitung bekennt man sich mit wenigen Aus­nahmen zu der guten Maltradition des 19. Jahr­hunderts. Pleinair und Impressionismus kommen nur noch hie und da ganz leise in Erinnerung. Die Valeurs scheinen sich aufsälligerweise nicht zur .herbe, sondern zur Süße zu verlagern, wovon vor allem das Figuren bild profitiert. Dekoratives steht beachtlich im Vordergrund, Problematisches t i £ Sowsttpanzer. Starke kampffliegerver-

bänte bombardierten feindliche Stellungen und hervorragender Bildnisse NUS dem bäuerlichen Nachschubbewegungen aus Straften und Elsen- Umkreis zeickmet sich im Gegenständlichen durch dre bahnen.

spürbar lebendige Tradition des deutschen Typen- 3m Raum von Rschew brachen deutsche Lrup- bildes aus. Virtuoses leistet man im Landschaft- gegen zähen Widerstand in feindliche Stellungen liefen, das glühend farbige Stilleben tritt zurück, ein unb nahmen mehrere Ortschaften, ebenso das Tierbild und die reine Milieuschilde- , v Ä -4

zuweilen mystisch anmutenben Bildoiswnen ver- italienische Schnellboote drei bewasf-

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geehrt Was die Maltechmk angehh so bemerktI>-benden gefangen.^An der Kautaf us-Kuff e

lasse.

Der wichtigste Schritt zur Unabhängigkeit Aegyp­tens, für die die Besten des ägyptischen Volkes kämpfen, seitdem die Briten im Lande stehen, war ja in dem britisch-ägyptischen Vertrag vom 26. August 1936 nicht erreicht worden. Britische Truppen blie­ben im Landebis" wie es im Vertrag hieß ,cheide Teile Übereinkommen, daß die ägyptische Armee in der Lage ist, aus eigener Kraft die Frei­heit und völlige Sicherheit des Suez-Kanals zu garantieren". Dieser Satz enthüllt die wahren Be­weggründe für die Zähigkeit, mit der England seine Machtstellung gegen alle Lockerungsversuche des ägyptischen Nationalismus verteidigt hat. Denn m der Tat ist der Suez-Kanal trotz des seit dem ersten Weltkriege mit zahlreichen' Stützpunkten und Flug- Häfen in dem britischen Mandat Palästina und dem ganz unter britischer Herrschaft stehenden Irak aus- gebauten Luftweges nach Indien immer noch die wichtigste Verbindungsstraße des Empire zu seinen ostasiatischen Besitzungen gewesen, wie er überhaupt die Ursache dafür war, daß England vor etwa sechzig Jahren die Hand auf Ägypten legte.

Das Land der Pharaonen ist erst wieder in den Gesichtskreis des Wendlandes gerückt, als nach drei Jahrhunderten türkischer Fremdherrschaft im Jahre 1894 Mohammed Ali, ein Mazedonier alba­nischer Abstammung, der als General des (Sultans nach Aegypten gekommen war und nach Beseiti­gung der Mamelucken und Niederwerfung des Wahabitenaufstandes das Land durch die Eroberung des Sudans erheblich vergrößert hatte, durch einen Ferman der Hohen Pforte zum erblichen Regenten Aegyptens eingesetzt wurde. Das war die Geburis- ftunbe des modernen Aegypten. Unter seinem Enkel, dem Khediven Ismail, geschah dann die Eröffnung des Suez-Kanals, ein Ereignis, das Aegypten plötz­lich zum Brennpunkt der großen Politik der euro-

Zum dritten Male während des deutschen Schick-l den Feldzügen zeigen die Kriegsberichter Rudolf llskampfes öffnet der Münchener Staatsbau der L l p us - Leipzig und Lothar Gunter B uch he i m eichsdeutschen Kunst feine Pforten, um mit neuen Feldafing. Die Schau der Graphik entspricht d Verken des malerischen, des plastischen und graphi- großen Tradition dieser in Dnttschl and seit Jahr- Yen Schaffens Zeugnis zu geben von jener un-hunderten Mit besonderer Sorgfalt gepflegten Mog- Mtörbaren Kraft des Lebens- und Kulturwillens, lichkeit zu kunstlerischem^Aufdruck. m>rtfö14-nT £bas beutfäe Sott in seinen härtesten Tagen D i e W a n d t e p p i ch e irn großen Malersaal

eseelt Die Veranstaltung von eminent kulturpoliti- es sind zwei von Werner P e i n e r 5 monamen« her Bedeutung steht im Waffenlärm des Tages taten Kartons zu den acht Gobelins für die Reichs- ls ein Fels friedlicher Arbeit, geruhsam, aber nicht kanzlei beanspruchen schon wegen lhres g ürklicbkeitsfern das Auge mit schönen Dingen er- tigen Formats (zehn zu fünf-

-euenb aber doch an den Ernst der Stunde ge- samkeit. Sie stellen Ausschnitte aus Schicksalsschlach- lahnend Daß es bei einer so intensiven Anspan- ten der deutschen Geschichte dar. Die prachtvoll de- ung aller Möglichkeiten des totalen Kriegseinsatzes taillierteKartonbehandlungist eme ?"^ose on Menschen und Ding nicht leicht ist, eine so breit Arbeit, daß daran gedacht ist, die Kartons nach ge. ngelegte Kunstausstellung von gutem Niveau zu- eigneter Haltbarmachung als Wandschmuck zu ver- immenmbringen liegt auf der Hand. Direktor werten. Peiner geht hier, was den Malgrund und leoTb Dom Haus der Deutschen Kunst reiste auch die Maltechnik betrifft (dünne Tempera), ganz neue n diesem Winter landaus und landab, besuchte in Wege. Malerei

rllen (Bauen Ateliers und Werkstätten und kam mit Die Ausstellung umfaßt^M6^Werke der Malern, iner Ausbeute beim, die an Erwartung hinter 243 graphische Arbetten, 333 Plastiken^^ 65 Plaket- einem der vergangenen Kriegsjahre zurückzustehen ten, fünf Wandteppiche und zwei Kartons von 68 0

«SääsS 50000 Gefangene in Sewastopol.

Bolschewistische Front durch unsere Angriff-op-rationen in 300 Kilometer chon durch ihre kulturpolitisch-erzieberische Absicht Areiie atlfflCriffCtt.

mehr gebunden als manche andere Ausstellung im I Reid). Das Gesicht der Ausstellung ist fest geprägt, es bleiben damit die Wesenszüge für einen länge- -en Rhythmus von Jahren auch im Wechsel der.

'lusstellungsobjekte erhalten, und das ist im Inter- DRV. u s d e m F u h r e r h aP^uarf e , ,sse der Bllckschulung vor allem des Ungeübten em 3. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt wesentlicher Tatbestand. Daß der Krieg als bekannt: Thema des Kunstschaffens noch mchr in den Vor- südwestlich von Sewastopol stehen die letzten »ergründ tritt als bisher, ist nur natürlich: aup Re,(e bolschewistischer Truppen auf dem äußersten ällig ist die Abkehr von einem geroiffen ßi)ri5mu5, <wU6(äufer der Halbinsel Chersones vor ihrer wie er einem großen Teil der Kriegsbilder eigen war. Das Kampfbild selbst hat sich einer mehr land- ^ernupiung Sewastopol rour-

vhnftfiihpn DarfteUuna des Geschehens gegenüber 3m Kampf um die Festung >ew \ p Efi unä batSma5 Süd) ift Wnner ten bi- ,um 2. 3uli über 50 000 ©efangene gefunden, bie auch die notwendige Formbegabung eingebracht, 21 Panzerkampfwagen, 503 Geschütze, besitzen Auch in der Plastik trägt das folba» 662 Granatwerfer sowiö zahlreiche sonstige Waffen 'ische Motiv stärkere Akzente als bisher. Die Kriegsmaterial aller Art erbeutet oder ver- irabitioneUe Sonderschau gehört diesmal dem Ber- lin-er Altmeister Karl Seipel^nit seinen | JmSeegeblet vor der Krim versenkten

Berlin, 3. Juki. (DNB.) Die im Bericht des OKW. genannten Angrifssoperattonen der deutschen und verbündeten Truppen finden in einem weiträu­migen welligen Kampfgelände statt, das ost von kleinen Buschwaldstücken, teilweise auch von schwer zugänglichen größeren Waldungen durchsetzt ist. In zähem Angrissskampf wurden die feindlichen Stel­lungen, zu'deren Ausbau die Bolschewisten den gan- zen Winter über Zeit gehabt hatten, auf gerufen, wo­bei Artillerie und Luftwaffe der Infanterie und den Panzern den Angriff erleichterten. Der Widerstand der Bolschewisten wurde durch erbitterte Gegenan­griffe feindlicher Panzer-Brigaden vergeblich unter­stützt. In den sich entwickelnden Panzerkämpfen be­wiesen die deutschen Panzertruppen immer wieder ihre Ueberlegenheit. Außer den gemeldeten 100 ab- ge chossenen Panzern vernichtete eine Angriffs- gruppe 20, eine andere 10 Panzer, wahrend an einer dritten Stelle noch weitere 17 Panzerkampf- 3n der Kolabucht wurden Kai- und Werftan- wagen vernichtet wurden.

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von einzelnen Nummern **

General-Anzeiger jur Oberhessen .....