B<s Wunderbaren und zeigte, was von diesen zu hatten ist. Er warnte vor dem Glauben an das Okkulte und stellte demgegenüber den starken Glauben an die eigene Leistungsfähigkeit und eine kritische Einstellung zu solchen „Wunderleistungen".
Aranksurter Schlachtviehmarkr.
Frankfurt a. M., 4.April. (Vorbericht.) Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 37,50 bis 46,50, Bullen 40,50 bis 44,50, Kühe 25 bis 44,50, Färsen 36,50 bis 45,50, Kälber 40 bis 59, Schafe 32 bis 45, Schweine 56,50 bis 63,50 RM. — Marktverlauf: alles zugeteilt.
G. A.-Sport.
Tfchammer-Pokal-Spiele.
1900 — Groh-Karben.
Die Blau-Weißen empfangen am ersten Öfter- feiertaa den Sportverein Groß-Karben zum Pokal- spiel. Der Sportverein Groß-Karben, der zur Be° zirksklasse Friedberg gehört, ist durch seine Gesell- schaftsfpiele mit den hiesigen Vereinen in Gießen nicht unbekannt. Bei der auch jetzt noch bestehenden Spielstärke der Gäste erwächst für die Dlatzbesitzer eine nicht. geringe Aufgabe, denn um die nächste Runde zu erreichen, in der erstmals die Gauliga- vereine eingreifen, iit ein Siea Voraussetzung. Nachdem nun die Zahl der Jügendlichen, die in aktiven Mannschaften Verwendung finden können, erhöht worden ist, sind die Blau-Weihen in der Lage, die seither in der Stadtmannschaft tätigen Jugendlichen einsetzen zu tonnen.. Hierdurch entsteht eine Mannschaft, die zwar in der Anfangszeit noch etwas uneingespielt, dafür aber mit jugendlichem Geist erfüllt ist, der bekanntlich über manche Unebenheit hinweghilft.
Watzenborn-Steinberg — Vurgsolms.
Nachdem der ursprüngliche Gegner, Tuspo. Naunheim, seine Mannschaft zurückgezogen hat, ist die oben verzeichnete Begegnung für den ersten Oster- feiertag nach Watzenborn-Steinberg angesetzt worden. Im Meisterschaftsspiel konnten die „Teutonen" im Dezember v. I. mit dem knappsten aller Resultate Sieger bleiben. Inzwischen weist die Mannschaft der Einheimischen auch wieder ein anderes Gesicht auf. Sollte Burgsolms mit der gleichen Mannschaft nach Watzenborn-Steinberg kommen, die ihnen in den letzten Meisterschaftspielen zur Verfügung stand, so haben es die „Teutonen" nicht leicht, in die nächste Tschammerpokalspielrunde zu gelangen. Beide Mannschaften werden bemüht sein, siegreich aus diesem Spiel hervorzugehen, um im nächsten Pokalspiel mit einem größeren Gegner gepaart zu werden.
Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!
Mainzer Hallen-Handballturn'er.
Das gauoffene Handballturnier in der Mainzer Stadthalle hatte am Karfreitag starken Besuch zu verzeichnen. Es aab große Frankfurter Erfolge, denn abgesehen von der Meisterschaft der HI., wo der Bann 81 erst im Endspiel geschlagen wurde, setzten sich die Frankfurter erfolgreich durch.
Das Endspiel der Männer wurde eine rein Frankfurter Angelegenheit. SA. Frankfurt und Polizei Frankfurt hatten ihre Vor- und Zwischenrundengegner eindeutig geschlagen. Das Endspiel verlief dann überaus spannend und wurde von dem Meister SA.-Kampfspielgemeinschaft mit 7:6 (3:2) gewonnen. Die SA. führte bei der Pause 3:2. Dann legten die Polizisten einen mächtigen Zwischenspurt ein, der sie 6:3 in Front brachte. Bei diesem Stand glaubte man schon auf Sicherheit spielen zu können. Die SA. holte aber Tor um Tor auf, und Sekunden vor dem Schlußpfiff glückte chr noch der fiegbringenbe Treffer.
Bei den Frauen spielte Eintracht Frankfurt eine ganz überlegene Rolle und brauchte überhaupt nur einen Gegentreffer von der BSG. Opel Rüsselsheim hinzunehmen, ym Endspiel wurde der Tv. 1817 Mainz 8:0 (5:0) geschlagen.
Die Gebielsmeisterschafl der Hlller-Jugend nahm den erwarteten Verlauf. Die Mainzer Jungen, die man von vornherein am höchsten einschätzen mußte, wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten im Endspiel über Frankfurt mit 11:4 (3:0) Toren. Die Ergebnisse:
Hitler-Jugend. Vorrunde: Dann 823 Friedberg — 841 Groß-Gerau 9:0; 117 Mainz — 115 Darmstadt 10:Q; 116 Gießen — 88 Wetzlar 6:3; 287 Offenbach — 166 Taunus 5:3; 842 Bingen gegen 303 Dillenburg 9:2; 81 Frankfurt — 98 Hanau 8:2. Zwischenrunde: Frankfurt — Gie- ßen 7:1; Mainz — Friedberg 13:5; Offenbach genen Bingen 7:5. Vorschlußrunde: Mainz — Of- fenbad) $10:3. Endspiel: Mainz — Frankfurt grauen. V o rru nd e : Mainzer HC. — Kalle Mainz 0:0, Los für MHC.; Tv. 1817 Mainz gegen Reichsbahn 05 Mainz 1:1; Eintracht Frankfurt gegen Opel Rüsselsheim 5:1. Vorschlußrunde: Eintracht — Mainzer HC. 12:0. Endspiel: Eintracht Frankfurt — 1817 Mainz 8:0 (5:0).
Manner: RV. Rüsselsheim kampflos in die Zwischenrunde: Polizei Frankfurt — Reichsbahn 05 Mainz 4:2 (4:0): SA. Frankfurt — LSV. Wiesbaden 8:4 (3:1); TG. Offenbach — Mainz-Mom- bach 9:6 (5:2). Zwischenrunde: Polizei Frankfurt — Rüsselsheim 8:4 (5:2); SA. Frankfurt gegen Offenbach 8:5 (5:1). Endspiel: SA. Frankfurt gegen Polizei Frankfurt 7:6 (3:2).,
verdunkelungszeik:
4. April von 21.00 bis 6.19 Uhr.
5. April von 21.02 bis 6.17 Uhr.
6. April von 21.04 bis 6.14 Uhr.
Gertrud Bonarius Fritz Kutte# Verlobte
Gießen/Hess. Gunzenhausen/Bay.
Carl-Vogt-Str. 20 z. Z. im Felde Ostern 1942
\01504/
Als Verlobte grüßen
Marta Dittmann Adam Krug
2. Z. bei der Wehrmacht
Kassel-B. Gießen
Am Kugelberg 17 Ostern 1942
\ 01438/
\
Ihre Verlobung geben bekannt
Anni Hartmann
Günther Luthe Hauptmann der Luftnachrichtentruppe
Ruppertenrod Teltow
Post Mücke bei Berlin
Ostern 1942
\ 1123 v/
Als Verlobte grüßen
Elisabeth Mandler Felix Wittig
Gießen/Lahn Jinetz/Böhmen*'
Schottstr. 37
Ostern 1942
< 01498/
Ihre Verlobung geben bekannt
Lieselotte Linker
Martin Brinkmann
Oberfeldwebel der Luftwaffe
Gießen Hollenbeck (Kr. Stade) Ludwigs tr.l 6 z. Z. i. e. Fliegerh.
Ostern 1942
\ 01510/
Wir grüßen als Verlobte
Kätemarie Ruhl
Helmut Förster
Feldwebel der Luftwaffe
Gießen/L. Freital 1 b. Dresden
Stephanstr. 15 z.Z. im Felde Ostern 1942
0"48/
Ihre Verlobung geben bekannt
Anni Sauerwein
Richard Junker
Gießen Gießen
Alicens tr. 6 Bleichstr. 36
Ostern 1942
01445/
Ihre Verlobung geben bekannt
Gretel Schmück
Ernst Philipp
Unteroffizier In einem Inf.-Rgt.
Gießen z.Z. In einem
Thomastr. 29 Res.-Laz.
Ostern 1942
01463/
Wir verloben uns am Ostersonntag, 5. April 1942 '
Anny Schäfer
Hans Bäumer
Gießen Zeppenheim
Hillebrandstr.14 b.Düsseldorf
________________________01520 /
Ihre Verlobung geben bekannt
Gertrud Steffes
Heinz Themann
Uffz. d. Luftwaffe
Gießen/Lahn Dinklage/Oldb.
Dammstr. 87 z. Z. Gießen
Ostern 1942 01519 /
Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen
Paul Hoffmann
Hedwig Hoffmann
geb. Krause
Hanau/Main Gießen/Lahn
Gust.-Ad.-Str. 25 Wernerwall 35
Ostern 1942
01476/ ’---------------------------------\
Wir haben uns vermählt
Pfarrvikar Erwin Müller z. Z. Oblt. u. Ordonnanzoffizier in einem Inf.-Rgt.
Elli Müller, geb. Schneider
Wetzlar, z. Z. Im Felde Gießen Brühlsbachstr. 23 Wartweg 31
7. April 1942
K 01506/
Ihre Kriegstrauung geben bekannt
Hans RudlofT
Hilde Rudloff, geb.Becht
Weidenhausen Gießen
z. Z. Im Felde Asterweg 60
Ostern 1942
________________________01507/
Ihre Vermählung geben bekannt
Walter Schneider
Annelie Schneider
geb. Ries
Kassel Gießen
Weserstr. 40 Mühlstr. 83
Ostern 1942
\01515 /
Für die anläßlich unserer Vermählung uns erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlich
Fritz Teigler u. Frau Martha, geb.Vaubei
Gießen, im März 1942
\01490/
Für die mir anläßlich meines 80. Geburtstages erwiesenen Aufmerksamkeiten, Blumen und Geschenke danke ich herzlichst.
Frau Elisabeth Wagner, Wwe. Stephanstraße 53 II.
\> 01537/
ZIGARETTEN
MILDE SORTE MEMPHIS
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Kunst und Wistenfchaff.
Hermann August Korfs 60 Jahre alt.
Der bekannte Literarhistoriker der Universität Leipzig, Professor Dr. Hermann August Korff, wurde in diesen Tagen 60 Jahre alt. Geboren am 3. April 1882 in Bremen, studierte Korff in Heidelberg und Bonn, habilitierte sich 1913 in Frankfurt, wurde 1921 dort außerordentlicher Professor, 1923 wurde Korff ordentlicher Professor in Gießen. Als 1925 der Leipziger Lehrstuhl Albert Kösters rei wurde, berief man H. A. Korff. In Leipzig ent- tand sein Hauptwerk, die mehrere Bände umfasende Arbeit „Geist der Goethezeit", eine snstema- tische GesamtschaU unserer großen klassischen Epoche. Korff sieht dieses augusteische Zeitalter der neueren deutschen Dichtung als'einen geistigen Kosmos, der sich harmonisch aus sich selbst entwickelt und ein in sich geschlossenes Ganzes darstellt, das selbst wieder ein Kunstwerk genannt werden darf.
Kundgebung ausländischer Schriftsteller in Weimar.
Auf der Arbeitstagung, die die im Oktober vorigen . Jahres gegründete Europäische Schriftsteller- vereini'gung unter dem Vorsitz von Hans Carossa in Weimar durchführte, sprach der Vetreter Italiens, Giovanni Papini, von Deutschland und Italien als den Stützen der europäischen Kultur. Aus dem kulturellen Besitz dieser beiden Länder werde das Kulturschaffeil Europas nach dem Kriege vor allem hervorgehen. Oernulf- Ti g e r st e d t, der zusammen mit Aroi K i v i m a a Finnland vertrat, feierte Adolf Hitler als den Führer und Einiger Europas. Fanny Popowa-Mutafowa sprach über das Verhältnis der Bulgaren zu Deutschland. Der Vertreter Rumäniens, Liviu Rebreanu, sagte: „Deutschland ist wirklich das Herz Europas. Wie im Krieg, so muß auch Deutschland in der Kultur der Führer Europas sein." Der Däne Svend Borberg sagte, die Vereinigung müsse jenen Austausch zwischen europäischen Kulturvölkern zustande- bringen, die seinerzeit schon Henrik Steffens entworfen habe. Mit Reden des spanischen Professors Giminez Caballero, des Flamen Filip de Pille c i j n zmd des Schweizers John Knittel fand die Tagung ihren Abschluß. Von deutschen Schriftstellern nahmen - Hans Earossa, Hans Friedrich Blunck, Moritz Jahn, Carl Rothe, Gerhard Schumann, Herybert Menzel und Hans Baumann teil.
(Eine Orchester-Toccata von Robert Wagner.
Oswald Ka basta hat in einem Philharmonischen Konzert in München eine Orchester-Toccata von Robert Wagner zur Uraufführung gebracht. Der junge Komponist ist vor einigen Jahren als der Vollender und Instrumentator einer nachgelassenen Kantate des Wiener Symphonikers Franz Schmidt bekannt geworden. Wagner erweiterte das Schema der Toccata nach der Seite des Sinfonischen. Die Sonatenform ist das Gerüst, über dem mit einer unmittelbar ansprechenden Freude am Melodischen musiziert wird. Eine kurze choralartige Einleitung mit differenzierter Harmonik führt in eine rhyth
misch kraftvoll ßemegfe Thematik hlnkMr, Wesen melodös spielerisch und gelegentlich auch tön* zerisch inspiriert ist. Das in seiner tonalen Wohl^ geordnetheit und seinem optimistischen Gedankenreich- tum sehr ansprechende Werk wurde in der feurigen und klar akzentuierenden Darstellung Oswald Ka- bastas für den jungen Komponisten ein großer Erfolg. Erwin Bauer,
Au« aller Welt.
Eine Mordtat nach 16 Jahren gesühnt.
Im Sommer 1926 wurde der 83 Jahre alte Johann Hödl in Jauchendorf, damals noch Jugoslawien, an einem Strick erhängt tot aufgefunden. Die jugoslawischen Behörden nahmen Selbstmord an und ließen die Leiche beerdigen. Als aber vor einem Jahr die Untersteiermark wieder deutsch wurde, Farn den Behörden zu Ohren, daß der alte Hödl von seinem Sohn Alois Hödl, dem er ein Jahr zuvop seinen großen Besitz übergeben hatte, unter Mithilfe seiner Frau und seines damaligen Knechts Semlitsch ermordet worden fei. Die drei Beschuldigten wurden verhaftet. Der Hauptbelastete, Alois Hödl, ist nach Ablegung eines vollen Geständ° nisses in der Untersuchungshaft gestorben. Auch Franz Semlitsch legte ein Geständnis ab. Danach fjatte Alois Hödl feinen Vater Johann Hödl bet1 einem Streit schwer verletzt. Um dieses Verbrechen zu verschleiern, beschloß das Ehepaar, den alten Mann gänzlich aus dem Wege zu räumen. Mit Hilfe des Knechtes trugen sie ihn in die Tenne unh. täuschten durch Erhängen Selbstmord vor. Das Sondergericht in Graz verurteilte Josefa Hödl und Franz Semlitsch wegen Mordes zum Tode.
Vollstreckung eines Todesurteils.
Der 29 Jahre alte Ewald Schlitt aus Wilhelmshaven, den der besondere Strafsenat des Reichsgerichts als Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat, ist hin gerichtet worden. Schlitt hat feine Ehefrau jahrelang derartig mißhandelt, daß sie in Geisteskrankheit verfiel und starb. •
50 Jahre „Kathreiner".
Die Kathreiner G. m. b. H., Berlin-München-Wien, beging am 1. April ihr 50jähriges Firmenjubiläum. Der heute 89jährige Senior der Firma, Geh. Kommerzienrat Hermann A u st (München), schuf vor 50 Jahren mit der industriellen Durchführung der Kneippschen Mälzkaffee-Jdee in dem „Kathreiner" einen ernährungsphysiologisch wie gesundheitlich gleich beachtlichen Wertbegriff.
zwei Aufnahmen übereinander sind auch auf einem ADOX Film nicht schörv
ADOX
LicherOstermarkt.
«Schweine- und Krämermartt
am Osterdienstag, den 7. April 1942.
Bei Beschickung des Schweinemarktes sind die seuchenpolizeilichen Vorschriften zu beachten.
Auftriebszeit von 8 bte 5% Llhr.
Lich, den 31. März 1942.
Der Bürgermeister: Geil. wTenifefien" reinigen schnell und durchgreifend mit Bemannt. Nicht feuergefährlich, säurefrei. Entwickelt keine gesundheitsschädlichen Gase. Verlangen Sie bitte unverbindlich Prospekt. Alfred Jacobi, Chemnitz Z 152, Schließf. 304, Benzanulfabrik.__________________11,7V
Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach.
Belr.: Anordnung
über die Abgabe von Kartoffeln in Gaststätten, Werkküchen, Kantinen«», bergt.
Die durch den Herrn Oberbürgermeister der Stadt Gießen — Ernährungsamt Abt. 6 — in der Ober« hessischen Tageszeitung Nr. 91 vom 2. April 1942 und im Gießener Anzeiger Nr. 78 vom 2. April 1942 veröffentlichte Anordnung des Herrn Reichs- statthalters in Hessen, Landesregierung, Landesernährungsamt vom 20. März 1942 hat auch für die untenstehenden Landkreise Gültigkeit. 1134V
Gieße», 2. April 1942.
Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach.
Der Landrat des Landkreises Gießen.
___________vr. Lotz.___________________
Bekanntmachung.
Rechnungen für Lieferungen und Leistungen für das Stadttheater aus dem verflossenen Haushaltsjahr (1. April 1941 bis 31. März 1942) sind bis spätestens 20. April 1942 bei der Verwaltungsabteilung des Stadttheaters — Johannesstraße 3 — in zweifacher Ausfertigung einzureichen. 11150
Bei verspätetem Eingang ist mit einer erheblichen Verzögerung der Bezahlung zu rechnen.
_____________Der Oberbürgermeister._____________
Beir.: Einquartierungen.
Bekanntmachung.
Es besteht Veranlassung wiederholt darauf hinzuweisen, daß die Wohnungsinhaber gemäß §§ 1 und 5 des Reichsleistungsgesetzes vom 13. 7.1938 zu Quartierleistungen verpflichtet sind. Zuwiderhandlungen gegen die durch dieses Gesetz und seine Durchfuh- rungs- und Ergänzungsvorschriften auferlegten Lei-- stungspflichten werden mit Geldstrafen bis zu 150,— RM. oder mit Haft, in schweren Fällen mit Gefängnis und mit Geldstrafe oder mit eiyer dieser Strafen bestraft. 11300
Gießen, Den 1. April 1942.
Der Oberbürgermeister. I.A.: Gravert.
Betr.: Oie Vermietung der städt. Tennisplätze in der Spielzeit 4942.
Bekanntmachung.
Die städtischen Tennisplätze am Schützenhaus werden für die Spielzeit 1942 neu vermietet. Die Anmeldungen sind unter Angabe der gewünschten Zeiten und Plätze schriftlich bis zum 10. April 1942 an das Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 28, I. Obergeschoß, einzureichen. Bei rechtzeitiger Anmeldung können die vorjährigen Spieler bei der Zuteilung wie üblich berücksichtigt werden.
Gießen, den 1. April 1942. 1131G
Der Oberbürgermeister. J.A.; Grrrvert.
1
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Das Vorsemester, dessen erfolgreicher Besuch zum Eintritt in das am 1. Oktober d. Js. anfangende 1. Semester berechtigt, beginnt am 4. Mai und endigt am 30. Juli.
Die Anmeldung mit beigefügtem Lebenslauf und dem Nachweis über die handwerkliche Tätigkeit muß bis 20. April erfolgen.
1125V
ann


