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192. Jahrgang Nr. 153

Das Deutsche Afnkakorps

Wie Sewastopol erobert wurde

Schwarzen Meer. Von zischen Lebenslinien zur

dazu, die sich mit

Haifas

es Meer

Jaft

Britische Stellungen

bei El Alamein durchbrochen

26 319.

Vermißten

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Der Wehrmachtbericht.

DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 2. Jutt. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Wie bereits durch Sondermeldung bekannt­

gegeben, haben deutsche und rumänische Truppen unter Führung des Generatfeldmarschalls von Man st ein, hervorragend unterstützt von dem bewährten Nahkampffliegerkorps des Generalober­sten Freiherr von Richthofen, nach 25tä- gigem erbittertem Ringen am Mittag des 1. Juli die bisher stärkste Land- und Seefestung Sewa-

An der Lismeerfront belegten Kampf- und Sturzkampfflugzeuge Kai- und Vahnhofsanlagen von Murmansk mit Bomben schweren Kalibers.

Wehrmacht des Reiches", fo, schreibt das Blatt selbst,sind die Soldaten des rumänischen Volkes über die vom Blut ihrer Brüder geröteten Felsen in die Festung eingedrungen, die die letzte Zuflucht des heidnischen und gierigen Bolschewismus auf der Krim darstellte. Zwei Welten standen sich in die- dem Kampf geaenüber, aber die Gerechtigkeit, der Glaube und die Kultur haben das Dunkel der Gott­losigkeit und das Untermenschentum besiegt." Der Kampf um Sewastopol so schreibt der militärische Mitarbeiter desTimpul" sei die gewaltigste Erprobung der modernen Waffen gewesen, der Luftwaffe, der Panzer und der Kasematten, Hier habe das glänzende Zusammenwirken aller Waffen der Angreifer seine höchste Bewährung gefunden.

In den beiden,letzten Monaten seit dem Wiederbeginn größerer eigener Angriffshandlungen fielen 20 341 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, die Zahl der Vermiß- t e n beträgt 6077.

Die Schwere der Opfer zeigt die Gröhe der Ge­fahr, die über Europa schwebte. Alle, die für Deutsch­land fielen, sind Garanten unseres Sieges, der die Zukunft Deutschlands und damit die Freiheit Eu­ropas sichert.

In Aegypten haben deutsche und ita­lienische Divisionen, unterstützt durch starke Sturzkampfverbände, nach erbittertem Kampf die El-Alamein-Stellung durch­brochen. Sie verfolgen die geschlagenen britischen Kräfte, die sich auf das Rit-Delta zurückziehen. Im Seegebiet von Port Said versenkte ein deutsches Unterseeboot einen britischen Munitionsdampfer von 1800 VRT.

Auf der Insel Malta wurden die Luftangriffe auf britische Flugplätze wirkungsvoll fortgesetzt. Bombentreffer verursachten besonders auf dem Flugplatz Luca zwischen abgestellten Flugzeugen und in den Flugplaheinrichtungen schwere Zer- slörungen und Brände.

Im Kampf gegen Großbritannien griffen verbände der Luftwaffe in der letzten Rächt kriegs­wichtige Anlagen an der e n g l i s ch e n S ü d - u n d Südwestküste an.

Im Seegebiet von Sewastopol haben sich die Verbände des italienischen Fregattenkapitäns M i m b e l l i, des rumänischen Kapitäns zur See Vardescu und des deutschen Korvettenkapitäns Birnbaum besonders ausgezeichnet.

*

Rach einem Jahr harten aber siegreichen Kampfes gegen die Sowjetunion gibt das Oberkom­mando der Wehrmacht bekannt:

In der Zeit vom 22. Juni 1941 bis 21. Juni 1942 sind an der Ostfront

271612 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaft en der Gesamtwehrmacht in treuer Pflichterfüllung den Heldentod gestor­ben. Die Zahl der Vermißten beträgt in der gleichen Zeit 65 730. Bei der Härte des Kampfes muß damit gerechnet werden, daß auch von ihnen ein wesentlicher Teil nicht zu­rückkehrt.

Im einzelnen sind in den fünf Monaten sieg­reicher Angriffsschlachten des Sommers 1941 162 3 14 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften gefallen, 33334 vermißt.

In den fünf Monaten schwerer Abwehr- kämpfe während desWintersäS41/42 beträgt

die Zahl der

Gefallenen .... 88 977,

Betretet bti Eolitt! und i5 Thyrtot; mschein. ange ft. S. Hans Seck.

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PK Es war ostwärts von Charkow. Das war der Igel: hinter uns sperrte feindliche Infam tcrie die Straße, die unsere Panzer aufgebrochen hatten. Rechts, vom hohen Ufer eines Flüßchens, choß bolschewistische Artillerie, und vor uns tauch­ten morgens, mittags, abends und nachts neue Dutzende von Sowjetpanzern auf, die sich, einer nach dem andern, immer wieder den Schädel an dem wehrhaften Kreis einrannten, den die Panzer­division bildete.

Die feindlichen Panzer, deren Zahl sich zunächst so erstaunlich vermehrte, wurden von anderen Tei­len der Front herangeschafft; sie kamen, wie wir von den Gefangenen hörten, aus Moskau und ande­ren Städten und wurden auf einem Bahnhof ien= feite des Flüßchens in guter Deckung ausgeladen. War die Zahl von zwanzig ober dreißig erreicht, so gingen sie aus dem von ihnen noch besetzten Brücken­kopf, vor Umfassung durch ein Sumpfgelande ge­schützt, zu dem Angriff vor, der regelmäßig abge­schlagen wurde. Einmal allerdings erst in den eige­nen Reihen. .

Vor unseren Panzern und der Pak, die einen mit spärlichen Büschen bestandenen Höhenweg hielten, lagen auf dem Acker einer kilometerweiten Senke öie Wracks der feindlichen Stahlkolosfe. Einzeln,^Hu zwei, zu dritt, ja an einer Stelle zu-fünfen. Der da

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war ausgebrannt und wurde zum Grab einer Be­satzung. Jenem war die Hälfte einiger Kettenglieder weqqesck)ossen worden, ohne daß er zum Stehen kam. Erst als ein zweiter Treffer die Raupe zer­störte, stieg die Besatzung aus und kam herüber. In dem drüben hatte der Motor gebrannt, war wie­der gelöscht worden, um dann, von neuem Feuer zu fangen. Ein Bolschewik hatte die Klappe geöffnet und war durch die Luke entschlüpft. Auf dem Deck brach er zusammen und blieb liegen. Ein zweiter hatte den Oberkörper gerade aus dem Einstiegloch herausgezwängt, als irgendeine Detonation den schweren Deckel herumwarf und den Mann em« klemmte. Dies Grab ließ feine Opfer nicht los.

Der Panzer dort drüben steht, fo wie mir ihn sehen, anscheinend unverletzt. Die Kanone ist dro­hend auf uns gerichtet. Aber eine handbreit rechts neben ihr hat ein deutsches Geschoß in den mächti­gen Stirnpanzer ein Loch gestanzt. Die Rückwand des Turms wurde einfach herausgeschlagen und me­terweit fortgetragen. Die Besatzung hatte wohl keine Zeit mehr, sich darüber zu wundern, daß derun­besiegbare und stärkste Panzer der Welt" mit einem einzigen Schuß im Anstürmen abgestoppt wurde; denn ein gnädiges Geschick ließ sie im Augenblick der Katastrophe' auf ihren Kampfplatzen erstarren.

Aber was diese stillen Gestalten nicht mehr spur­ten, ließ vielleicht andere nachdenklich werden. Dort,

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3m Igel deutscher Panzer

Von Kriegsberichter Hans Fritzsche.

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rechts, wo sich die weite Senke des Feldes zum Fluß hin zu einem umbuschten Tälchen, einer Balta", neigt, steht ein weiterer Sowjetpanzer. Zunächst sieht es so-aus, als ob er im Schlamm der Balta steckengeblieben wäre. Bei näherem Zu­sehen ergibt sich, daß er schon durch den Morast hindurchgefahren war, dann hielt und zurucksuhr. Der langsam in der Sonne erhärtende Schlamm zeigt deutlich, wie die Raupen die alte Spur nicht wieder genau trafen. Die Besatzung stieg aus und ergab sich mit dem Bemerken, sie habe ihren Kamps­wagen rückwärts in den Sumpf gefahren, denn sie sähe ein, daß der Kampf sinnlos sei. Der bolsche­wistische Oberleutnant, der mit in die Gefangen- (haft kam, berichtete, wie man ihnen erzählt hatte, daß die Deutschen, vom Winter geschwächt und ihrer schweren Waffen beraubt, nur noch auf den Gnadenstoß warteten. Er begehrte, die neue Wun­derwaffe der Deutschen zu sehen. Man wies aus mehrere Kanonen hin, aber sein Gesicht blieb un­bewegt. Als er hundert Meter weiter einige Rohre bemerkte, wurden seine Augen groß, und er meinte: Ach so! Er hatte das auf dem Schlachtfeld gesehen, was die Deutsche Wochenschau vom Schaffen\ des deutschen Rüstungsarbeiters der Heimat im Film

zeigte.

Keine Zeit mehr zu diesem Ausruf des Staunens hatte die Besatzung des Panzers geradeaus am Rande des Waldes jenseits der Senke, in dem die bolschewistischen Kampfwagen sich regelmäßig be= reitfteUten zum vergeblichen Ansturm. Fünf M.eter hinter diesem Koloß riß eine Stukabombe ihren Krater in die schwarze Erde. Die Gewalt der Explosion trug den Turm dreißig Schritt weiter, warf das ganze Deck hinterher und zerriß es wie Papier, wohl weil es sich nicht biegen ließ.

Es gab Stunden, in denen dieses Trümmerfeld in unheimlicher, trügerischer Ruhe lag. Wer sich ihm näherte, hörte wohl einige Panzerkanonen, deren Abschuß gleichzeitig fast mit dem Einschlag ins Ohr platzte. Doch mußte er schon auspassen, um zu merken, daß er gemeint war. Nachts aber war dies Feld immer voll Leben. Die Bolschewisten moUten von ihrem kostbaren Material bergen, was vielleicht noch wiederherzustellen war. Sie schleppten ab, was sie konnten, bis von unserer Seite abgeschossene, noch nicht ausgebrannte Panzer zur Sicherheit noch einmal gesprengt wurden. Oft riskierten die Bolsche­wiken zwei heile Panzer für ein Panzerwerk. Uns sollte es recht fein. Wir fanden so Tanks mit immer jüngerem Herstellungsdatum ...

Wenn die Bolschewisten am Tage zum Angriff rüsteten, dann donnerten Stukas mit den Geschützen um die Wette. Ging's nachts los, dann schien die wilde Jagd im Halbkreis um unsere Stellungen zu toben. (Schluß folgt)

ihren Temperaturschwankungen zwischen bis zu 50 Grad Hitze am Tage und nur wenigen Graden über Null in der Nacht auskennen. Das muß man vor­ausschicken, um die gewaltigen Leistungen unserer Afrikasoldaten an kämpferischem Einsatz und phy­sischer Selbstüberwindung in der afrikanischen Wüste in ihrer ganzen Größe bewerten zu können.

Halten wir uns an die Tatsachen. Die Anwesen­heit deutscher Soldaten auf nordafrikanischem Boden erfuhr die Oeffentlichkeit erstmals Aus-gang Fe­bruar 1941 durch die Mitteilung im deutschen Wehr­machtbericht vom 25.2., daßam 24. Februar ein deutscher und ein englischer motorisierter Späh­trupp zusammenstießen, wobei der deutsche Späh­trupp ohne eigene Verluste mehrere feindliche Panzerspähwagen vernichtete und Gefangene ein­brachte." Das wiederholte sich in der Folge mehr­mals, und zwar am östlichen Ausgang der Großen Syrte im Raum südlich Agedabia. Am 2. April 1941 tauchten im deutschen Wehrmachtbericht zum ersten­mal Panzerkräfte desDeutschen Afrika- ko r p s" auf, die bei einer gewaltsamen Aufklärung in Nordafrika einen vorgeschobenen Stützpunkt und ausgebaute Stellungen des Feindes nahmen.Der Feind zog sich in Eile auf Agedabia zurück." Der damals sich anschließende Siegeszug der Truppen des Deutschen Afrikakorps ist uns gerade jetzt wie­der in guter Erinnerung: In weniger als zwei Monaten stürmten die deutschen Afrikatruppen ge­meinsam mit italienischen Verbänden bis Über die iibysch-ägyptische Grenze vor, um erst nach Em- nähme des Halsaya-Passes Halt zu machen.

Heute sind uns die deutschen Afrikasoldaten auch in der deutschen Heimat vertraute Erscheinungen. Ihre Tropenuniform, die wüstengelbe Grundfarbe, hebt sie heraus aus dem Feldgrau unserer anderen Frontkämpfer. Der Schnitt ihrer Kleidung, die Aus­rüstung weicht ab von jener unserer übrigen Sol­daten an den europäischen Fronten, Als wir sie zum erstenmal in dieser schmucken Uniform unter uns sahen, erschienen sie uns wohl fremdartig, weil wir von ihrer Existenz bisher nichts wußten. Heute wissen wir von ihren einzigartigen Taten, von

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Verbündeten.

Stolze Freude in Rumänien.

Bukarest, 2. Juli. (Europapreß.) Die Nach­richten vom Fall Sewastopols nach 25tagiger Be­lagerung haben in ganz Rumänien ungeheure Bege^ fterung ausgelöst. Kurz nach 22 Uhr am Mittwoch unterbrach der rumänische Rundfunk seine Nach­richtensendung und gab die Sondermeldung des deutschen Oberkommandos durch, rodtan die Bemer­kung geknüpft wurde, daß nach der Bekanntgabe der Nachricht im deutschen Rundfunk auch die. rumä­nische Königshymne gespielt worden sei. Die Si^ gesfreude über den Fall von Sewastopol ist ourch den berechtigten nationalen Stolz erheblich gestei­gert, daß die größte aller Land- und Seefestungen der Welt unter maßgeblicher Mitwirkung der rumä­nischen Truppen gefallen ist. Man ist hier äußerst befriedigt über die Würdigung, die der Anteil der rumänischen Armee an den Kämpfen um Sewasto­pol im deutschen OKW.-Bericht findet und vor allem über die Bemerkung, daß über Stadt und

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und vernichten konnten. I ab.

Das gleiche Kampf bild ergab sich auch auf dem schwerste Artillerie des Heeres bekämpfte rtiegs- füdli chen Angriffsftügel, wo nach dem Sturm nichtige Anlagen in Leningrad und Schiffsver- auf die Sapun-Höhen durch deutsche und rumänische f . r mderkronstädterVucht. Starke Brände Truppen am 30.6. der Widerstand am Panzergra- ben ^ic(en wurden beobachtet.

rÄoTcm uÄSÄ Durch nächtliche tuffangriffe auf wichllge eisen. Malako w", dessen Fall schon im Krim-Krieg bahnknotenpunkte wurde die große Rachschublime entscheidend war, und gleichzeitig Stadt und Hasen Rostow Moskau an mehreren Stellen Balaklawa unter Mitwirkung von Landtrup- schwer getroffen.

penteilen der Kriegsmarine erstürmt worden waren. Nach einem tiefen Durchbruch im * südlichen tfe-- stungsgelände traten dann nach einem letzten schwe­ren Schlag der Luftwaffe die deutschen und rumä­nischen Truppen zum siegreichen Sturm an. Die geschlagenen Reste der Sewastopol-Armee wurden in scharfen Nachstößen auf dem Westausläufer der Halbinsel im Gebiet des Kap Chersones weiter zu­sammengedrängt. Aus dem alten Fort-System, das im Raum der Kamyschewa-Bucht bis zur Sudkuste verläuft, unternahm der Feind einen planlosen Ver­zweifln ngs vor stoß, der in harten Nahkampfen zer­schlagen wurde. ,

So wurde die 25tägige Schlacht um Sewastopol zu einem der eindrucksvollsten Siege der an stolzen Erfolgen so reichen deutschen Wehrmacht und ihrer

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Sewastopol war mit allen Mitteln der Natur und! Festung außer der deutschen auch die rumänW ÄI war für Rumänien das Symbol der

«KBSWSß M-W-LLLr UUZMMEWZPW SämS? MML werke. Besonders ausgebaut waren an der Süd front die Sapun-Höhen und der Panzergraben. Zahl--

reiche Artilleriewerke mit Batterien aller Kaliber und der Einsatz der bolschewistischen Schwarz-Meer- Flotte verstärkten die Verteidigung.

Die Niederkämpfung und Erstürmung dieses Festungssystems mit feinem Durchmesser von zwam I ziq Kilometern bedeutet daher eine Leistung, die sich den besten Waffentaten dieses Krieges würdig an­reiht. Die Hauptlast des Kampfes trugen Infan­terie und Pioniere, die in unermüdlichen Angriffen gegen erbitterte Gegenwehr und stän­diges Feuer der feindlichen Artillerie und Granat­werfer Stück um Stück aus diesem Festungskranz herausbrachen. Die verbündeten rumänischen Trup­pen taten sich besonders in den Kämpfen um die Sapun-Höhen und am Panzergraben durch Mut und hervorragende Tapferkeit hervor. Artillerie und Sturmgeschütze erwiesen sich als treue Helfer der Infanterie. Die Luftwaffe war ein tapferer und unermüdlicher Wegbereiter der Erdkämpfe, beson­ders bei der Vernichtung schwerer Geschütze. In her- u n d^ r u rüschen E^ütt)ritoi'tof t ete die Kriegsmarine I ff o p o l bezwungen, Clarke Forts, in Fels gehauene einen Beitrag zum Sieg, der in Anbetracht der Ver- Befestigungswerke, unterirdische Kampfanlagen, Be­hältnisse um Sewastopol hervorgehoben zu werden fon, unfc Erdbunker sowie ungezählte Feldbefesti- üerbient. Schneidige Schnellbootaktionen unterban- gUngen wurden in vorbildlichem Zusammenwirken den den Nachschub zur See in weitestem Umfange. flUer Waffen genommen. Gefangenen- und Beute- Ausgedehnte Operationen führten zur Ausschaltung «och nicht übersehen. Reste der ge-

der sowt-ttschen S-estreitkraft- und Abschiebung sewastopol-Armee haben sich aus die

Sewastopols von der See. Halbinsel Chersones geslüchtet. Aus engstem

" W Kaum zusammengedrangl. gehen sie ihrer Rernich.

spielten, die schon in den frühen Morgenstunden hing entgegen.

30 Grad Hitze zeigte, begannen am 7. Juni, nach- $ei ben Kämpfen um Sewastopol haben dem die Luftwaffe die tiefgeglieberten Befestigungen Seeffreitfräffe der deutschen und italienischen mit Bomben aller Kaliber und Arttllerie des Hee- &rjeq5marine in Zusammenarbeit mit der unter TP5 die Panzerwerke, Artilleriebunker und mehrere Kommando des Konteradmirals Georgescu stockwerktiefe Felsenkasematten ^t schwersten Ge- Kapitäns zur See Station stehenden

SSWÄ? ÄWÄÄ Ä Marine'den seind.ichen Nachschub un- bottenen usw., traten sodann zum konzentrischen lerbunden. Festung und Hasen durch Sperrunler- Angriff auf die Festung an. Am nördlichen An- nehmen abgeschmtten, den eigenen Rachschub über griffsflügel fiel am 13." 6. als erstes das Fort<5ta= 5ee durchgeführt und weit überlegenen feindlichen lin", am 17.6. folgten die WerkeMaxim Gorki", $eeHreitfräffen erfolgreiche Kämpfe geliefert. Molotow",Tscheka", "GPU-", unnJjI Vor der Südspihe der Krim wurden zehn

ik^Läs^ N°rd7°r7gefL E°°n^w7r d7? Zu- kleine, aus Sewastopol s'uch'-nde Schisse darun.er qang zur 800 Meter breiten Sewerna'ja-Bucht ge- zwei Wachboote, durch Luftangnffe versenkt oder öffnet, die in der Nacht zum 29.6. auf Sturmboo- beschädigt. . . ......

ten im Schutz von Nebelwänden nach Süden über- $ie A n g ri ffs o p e ra l, one n itn fudli- f(Dritten wurde. Während Artillerie die Forts zer- Len uni) mittlerenAbschnitt der Ost- schlug und ihre Feuerglocken über flankierende Werke fron( brachten bedeutende Anfangserfolge.

F11nT;r .tsÄ i>ie Angriffswellen der Infanterie den Feind m sei- fige Werke vernichtend getroffen. Vegteitende Jager nen Gräben, Felsstellungen und Bunkern patfen hoffen in Luftkämpfen 52 Sowzetflugzeuge

Als deutsche Truppen vor reichlich IV4 Jahren in der Libyschen Wüste erstmals auftauchten, hat man sowohl in der britischen Fachliteratur wie auch in der englischen Tagespresse über die Deutschen in Afrika keine allzu große Meinung gehabt. Es wurde darauf hingewiesen, daß zur Kriegführung in der afrikanischen Wüste mehr gehört als die für den Europakrieg erforderliche Ausbildung und taktische Erfahrung: es gehörten erfahrene Afrikakämpfer

'' " ' " der Wüste, ihren Sandstürmen,

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