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zum Grenzübertritt erforderlichen oder bestimmten Urkunde zur Vermeidung der Bestrafung sofort der nächsten Polizeibehörde anzuzeigen ist.

Gießener GcKlachtviehmartt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Diehverstei- gerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 40 bis 46 Rpf., Bullen 53 bis 54, Kühe 20 bis 51, Färsen 40 bis 49, Kälber 35 bis 57, Schafe 33 Rpf. je Vi kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,25 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,25, c (100 bis 119,5 kg) 1,23, d (80 bis 99,5 kg) 1,15, ef (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Shecksauon) 1,25, i (Alt­schneider) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15, h (Eber) 1,15 RM. Marktverkauf: alles zugeteilt.

Gießener Dochenmarktpreise

* Gießen, 3. Juni. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Ppf., Käse, das Stück 8 bis 10, Kar­toffeln, 5 kg 48, Spinat, % kg 12 Rpf., Spargel 1,25, Rhabarber 20, Salat, das Stück 20 bis 25, Oberkohlrabi 25, Rettich 30 bis 35 Rpf.

** Verkehrsunfall a m Marktplatz. Heute vormittag gegen 11 Uhr ereignete sich an der Ecke Schulstraße/Marktplatz ein Zusammenstoß zwischen einem Straßenbahnwagen und einem Lastautozug, der mit Möbelgestellen hochbeladen war. Der Zusammenprall war so heftig, daß das Lastauto mit seiner Ladung umstürzte, während der hochbeladene Anhänger stehenblieb. Der Last­autozug kam aus dem Taunus und wurde von einem Fahrer aus Mammolshain gelenkt. Per­sonen kamen zum Glück nicht zu Schaden, auch dürfte der Sachschaden nicht allzu erheblich sein.

** Der Sanitätsoerein Gießen, Kran­kenversicherungsverein a. G., hielt am Sonntag im Burghof" seine Mitgliederversammlung ab. Der Vorsitzende Simon erstattete den Geschäftsbericht. Die Mitglieder konnten dabei einen erfreulichen Stand der Entwicklung des Vereins feststellen. Die Revisionen erwiesen die ordnungsmäßige' Führung der Geschäfte. Dem Vorstand wurde Entlastung er­teilt. Anschließend gab der Vorsitzende einen Ueber- blick über die Verbesserungen in den Leistungen des Vereins. Die Bestellung des Aufsichtsrats wurde widerrufen und dafür die Mitglieder L. Espen­schied, Heinrich Weber und I. B ö tz zu Revi­soren, die Mitglieder E. Beil und H. Feder! zu Stellvertretern bestimmt. Der Vorstand wurde in seinen Aemtern erneut bestätigt.

Lugendstrafkammer Gießen.

Am gestrigen Dienstag verhandelte die Jugend­strafkammer gegen den K. Pf. iinb den E. P. aus Laubach wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Die Angeklagten hatten in Gemeinschaft mit dem A. I. und dem K. L. am 16. Oktober v. I. den Gal- lusmarkt in Grünberg besucht und dort gezecht.

Auf dem Heimweg nach Laubach in der Nacht zum 17. Oktober fuhren die beiden Angeklagten und der jetzt als Zeuge vernommene K. L. mit ihren Fahr­rädern, während I. zu Fuß ging. Eine Weile saß I. mit auf dem Fahrrad des L., dann gab es unter den jungen Leuten Reibereien, die schließlich dazu führten, daß Pf. und P., die jetzigen Angeklagten, den I. mit Faustschlägen bearbeiteten, bis dieser zusammenbrach. Sie ließen den Mißhandelten lie­gen und fuhren weiter nach Laubach. Später fuhr Pf. mit seinem Fahrrad zurück und fand.den I. tot vor. Die Leiche brachte er dann Mit seinem

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Altldeider und Spinnstoffsammlung 19^2 r 1.-15. JUMI J

Fahrrad, in die Gegend von Wetterfeld, wo er sie in der Nähe eines Betriebes in den Mühlbach legte. Die Angeklagten beteiligten sich noch an der mehrere Tage andauernden Suche nach dem I., obwohl Pf. wußte, wo er ihn hingelegt hatte. Pf. hatte früher bei einem Streit die Absicht geäußert, dem I., der als friedliebender und braver Junge geschildert wird, einen Denkzettel zu geben.

Nach Aeußerungen eines Sachverständigen ist der Tod des I. durch Schädel- und Schädelbasis­bruch eingetreten, der durch Faustschläge, Fußtritt oder Aufschlagen auf einen harten Gegenstand verursacht wurde.

Die Angeklagten wurden wegen Körperver­letzung mit Todesfolge verurteilt, und zwckr Pf. zu Jugendgefängnis von unbestimmter Dauer mit einem Mindestmaß doit zwei Jahren und einem Höchstmaß von vier Jähren, P. zu einer Gefäng­nisstrafe von einem Jahr sechs Monaten. In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, die Ange­klagten hätten sich zweifellos verabredet, dem I. eine Abreibung zu geben. Anfänglich hätten die Angeklagten geleugnet, später habe Pf. ein um­fassendes Geständnis abgelegt, das er in der jetzi­gen Verhandlung widerrufen habe; Pf. sei roh, feig und verlogen. In ihm herrsche eine verbrecherische Neigung. Deshalb habe Bestrafung mit unbe­stimmter Dauer erfolgen müssen. Bei P. sei diese verbrecherische Neigung nicht festgestellt worden. Strafmildernd konnte den Angeklagten zugute ge­halten werden, daß d?r Getötete nach dem ärzt­lichen Gutachten eine außergewöhnlich dünne Schä­deldecke hatte und schon einige Faustschläge genügt haben, um.feinen Tod herbeizuführen. Infolge des infamen und raffinierten Leugnens der Ange­klagten könne die Untersuchungshaft nicht ange­rechnet werden. Während der Untersuchungshaft hätten die Angeklagten Kassiber geschoben und sich verabredet. Dies sei ein Beweis dafür, daß die Untersuchungshaft nicht im geringsten aus die An­geklagten gewirkt habe.

Aus der engeren Heimat.

Oer Kriegsgefangene Iumel verhaftet.

Am gestrigen Dienstagnachmittag gelang es, den französischen Kriegsgefangenen Marceau I u - m e l, der in der Nacht zum Samstag den Doppel­mord in Pfordt (Kreis Lauterbach) begangen hatte, zu verhaften. Die Festnahme erfolgte in dem Grundstück des Bürgermeisters von Pfordt, wo Jumel bisher tätig gewesen war. Er hatte sich in dem Grundstück versteckt, wurde aber doch bemerkt und in Gewahrsam gebracht.

Iftatsherrensihung in Alsfeld.

Alsfeld, 2. Juni. Zu Beginn der jüngsten Ratherrnsitzung gedachte Bürgermeister Dr. D ö l - fing des Heldentodes des am 26. Oktober 1941 im Kampf gegen den Bolschewismus gefallenen Rats­herrn, Leutnant Heinrich Kimmel, und widmete seiner verdienstvollen Tätigkeit als Ratsherr und früherer stellvertretender Vorsitzender des Verkehrs­und Verschönerungsvereins Alsfeld warm empfun­dene Worte der Anerkennung. Sodann kamen der Haushaltsplan der Stadt «und des Hofpital- fonds sowie der Wirtschaftsplan des Wasserwerks für das Rj. 1942 zur Vorlage. Infolge der Kriegs­verhältnisse enthalten die Pläne nur die unbedingt notwendigen Ausgaben, während alle übrigen Aus­gaben zurückgestellt wurden. Die Haushaltspläne gelangten in unveränderten Form zur Annahme; die Steuersätze bleiben für das Rj. 1942 unverän­dert. Ebenfalls wurden die Rechnungen der Stadt- und Hofpitalkaffe sowie der Gewerbeschule und die Wirtschaftsrechnung des Wasserwerks für das Rj. 1940 genehmigt. Ferner wurde unter Billigung der Ratsherren zur Verbesserung des Feuerschutzes der Stadt die Anschaffung eines leichten Lösch­gruppenfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr beschlossen. Zu den Anschaffungskosten gewähren die Hess. Brandversicherungskammer und der KreisAlsfeld einen Zuschuß. Zur weiteren Ver­stärkung des Feuerschutzes der Stadt wird gegen­wärtig eine Ersatzlöschwasserversorgung eingerichtet für den Fall, daß die beiden Wasserleitungen in einem Brands alle aus fallen sollten.

G.A.-Gport.

Universität Gießen gegen Universität Marburg 4:4 (1:1).

Beide Mannschaften lieferten sich auf dem Uni­versitätssportplatz ein schönes Spiel, bei dem den Gießenern trotz besseren Zusammenspiels es nicht vergönnt war,'einen mehr als verdienten Sieg zu erringen. Fünf Minuten vor Spielende führten sie noch mit 4:2 Toren, und man rechnete schon mit einem glatten Erfolg des Gastgebers, als kurz hin­tereinander zwei Durchbrüche des Marburger Jnnenfturrns die leichtsinnig spielende Hintermann- schäft überrumpelten und so zum schmeichelhaften Ausgleich führten. Kroisfachwart Neuweiler war ein korrekter Spielleiter.

Dücherü'fch-

Curt Hohoff: Der Hopfentreten Erzählungen aus dem Kriege. 141 Seiten. Rütten & Loening Verlag, Potsdam 1941. Die acht Er­zählungen dieses hübsch ausgestatteten Bändchens sind bis auf eine, die KindheitserinnerungDas Trommelmännchen", dem Erlebniskreise des gegen­wärtigen Krieges entnommen. Die Erzählung, die dem Buche den Namen und das Bildmotiv für den Einband gab, berichtet von einem Urlauber, der im Herbst zur Erntezeit heimkommt und die Hopfen­blüten in den großen Sack einstampft. Hier wie bei den übrigen Stücken ist die Bezeichnung als Er­zählung ganz zutreffend: es handelt sich um knapp, lebendig und gut erzählte Eindrücke, Erinnerungen, Stimmungen und Erlebnisse im Kriege, z. T. aneb dottsch zugespitzt wieDie Schwarzen" oder ,,Ga« loppin, das Wunderpferd", aber ohne die Geschlos­senheit und Rundung zurunerhörten Begebenheit", die seit Goethe als Wesensmerkmal der echten No­velle gilt. In den meisten der acht Erzählungen, etwa in denSchwarzen", imMohnfeld" oder in dem hübschen StimmungsbildeParis sehen", ist etwas vom großen Schwung und Rausch der schnellen und siegreichen Feldzüge in Polen und Frankreich ein­gefangen, wie sie jedem, der daran persönlich teil­nahm, unvergeßlich sind. Der Stil der Sammlung, obwohl er einer gewissen soldatischen Zucht und Sachlichkeit nicht entbehrt, zeigt gelegentlich die Nei­gung zu einer breiten, gelösten und verschränkten Diktion, die von fern an die Prosa Georg Brittings erinnert. Hans Thyriot.

Gottfried Keller: Das Sinnge­dicht. Verlag Rütten & Loening in Potsdam. Preis 5, RM. In der hier schon mehrfach ange­zeigten Sammlung deutscher RomaneDer Zau­berspiegel" erscheint Gottfried Keller zum ersten­mal mit einem Werk, das den Dichter auf der Höhe seines künstlerischen Gestaltens zeigt. Es ist ein Kranz geistvoll erdachter Novellen, die durch eine witzig-heitere Rahmenerzählung eng miteinander verbunden sind. Es ist wohl das Liebenswürdigste und Formvollendetste, was uns der große Schwei­zer geschenkt hat. Das Buch wird auch in dieser neuerschienenen Ausgabe vielen willkommen sein.

Fr. W. Lange.

Schweinemarkk in Friedberg.

Friedberg, 3. Juni. Auf dem heutigen! Schweine markt waren 204 Ferkel aufgetr le­ben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 20 bis 23 RM., 6 bis 8 Wochen alte Tiere 23 bis 30, 8 bis 12 Wochen alte 30 bis 40 RM. das Stück. Verlauf: Handel lebhaft, geringer Ueberstand.

verdünkelungszeil:

3 Juni von 22.36 bis 4.33 Uhr. ----------------------------------------------- .«

Hauptschnftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschoin. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für daS Feuilleton: Dr. Hans Thyriot- für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G« Berlagsleiter: Dr.-Zng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisltste Nr. 6.

Kurz nach dem Tode seines Vaters er- hielten wir die traurige Nachricht, daß mein lieber, unvergeßlicher Sohn, mein einziger, herzensguter Bruder, Enkel, Neffe, Pate und Cousin, mein geliebter Bräutigam

Erwin Schmidt

Gefreiter in einer Panzerdivision

Inhaber des Panzersturmabzeichens ,

kurz nach Vollendung seines 21. Lebensjahres bei den schweren Abwehrkämpfen im Osten den Heldentod starb.

In tiefer Trauert

Margarete Schmidt Wwe., geb. Spaar; Friedolin Schmidt, z.Z. R.A.D. im Osten; Anna Spaar Wwe. Eliesabeth Schmidt Wwe.; Farn. Sophie Moos Wwe. Familie Wilhelm Kramer; Familie Ludwig Schmidt; Wilh.Schmidt,z.Z.im Felde und Familie; Familie August Schmidt; Otto Müller, z. Z. im Felde, und Familie; Minna u. Anna Schmidt; Marianne Schön.

Ruttershausen, Gießen-Wiescck, 3. Juni 1942.

Die Gedächtnisfeier findet am Sonntag, dem 14. Juni 1942, 13l/i Uhr in Kirchberg statt.

. - __________1797 D

Heute nachmittag entschlief sanft nach einem arbeitsreichen Leben mein innigstgeliebter. un­vergeßlicher Mann und treuer Lebenskamerad, unser guter Bruder, Schwager, Pate u. Onkel

Konrad Nürnberger

Metzgermeister i. R.

im 69. Lebensjahr.

In tiefer Trauer:

Lina Nürnberger, geb. Rohrbach und Angehörige.

Lollar, den 1. Juni 1942.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 4. Juni, 14.30 Uhr, in Lollar von der Fried­hofskapelle aus statt.

________ ___________________________02624

Danksagung. 1791D

Zu dem Heldentod meines über alles geliebten Mannes, unseres guten unver­geßlichen Vaters, Sohnes, Schwiegersohnes, Bruders, Schwagersund Onkels ff-Scharführer Pg. Willi Leß, San.-Uffz. in einem Inf.-Regt. im Osten, sind uns so viele Beweise tiefsten Mitgefühls entgegengebracht worden, daß es uns nur auf diesem Wege möglich ist, unseren herzl. Dank auszusprechen. In stolzer Trauer: Erika Leß, geb. Wittmann, u. Kinder nebst all.Angehörigen Gießen (Marburger Str. 58), im Juni 1942.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns bei dem schweren Verlust meiner ge­liebten Frau und treusorgenden Mutter ihrer Kinder zuteil wurden, sagen wir auf diesem Wege unseren aufrichtigen Dank.

Wilhelm Müller nebst Kindern und alle Angehörigen.

Gießen (Gnauthstraße 4), den 8. Juni 1942.

02629

Für die überaus herzliche Teilnahme sowie für die Kranz- und Bhimenspenden bei dem Heimgang unseres lieben Vaters sagen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank.

Else Volpert, geb. Wagenbach und Heini Wagenbach.

Gießen, den 2. Juni 1942.

________________, 02628

Bekanntmachungen.

Abgabe von Schokoladenerzengrnssen und Siitzwaren.

Die Abgabe von Schokoladenerzeugnissen und Sußwaren erfolgt bis auf weiteres nur gegen Ab­trennung des Abschnittes Nr. 36 der rosa und blauen Nährmittelkarten.

Der Höchstsatz der auf einen Abschnitt abzu­gebenden Menge darf nicht mehr als 62,5 Gramm betragen. Bei Abgabe von Erzeugnissen verschie­dener Güte lst darauf zu achten, daß eine möglichst gleichmäßige Verteilung an die Verbraucherschaft ohne Rücksicht darauf, ob es sich um sogenannte Stammkunden handelt oder nicht, erfolgt.

Die Einzelhändler haben die von ihnen in einer Zuterlungsperwde abgetrennten Abschnitte zu je 100 Stück, auf Bogen aufgeklebt, bei dem Er­nährungsamt, Zimmer 4, gegen Erteilung einer Empfangsbescheinigung innerhalb der beiden ersten Wochen der nachfolgenden Zuteilungsperiode ein- zureichen.

(ließen, den 2. Juni 1942.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen

' Ernährungsamt Abtl. B. nosD

Strom- und Gasgelder.

Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueberlandgebtet sind nach den Lieferungsbedingun­gen grundsätzlich bei der Abhebung an den Er­heber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strom- und Gasgelder noch innerhalb der nächsten acht Tage ohne kosten an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenstraße 3, auf Post­scheckkonto Frankfurt/Main 9tr. 27707, oder auf hie auf den Quittungskarten verzeichneten Bank­konten emgezahlt werden. Bei Ueberschreiten des Zahlungstermins müssen die Beitreibungskosten -berechnet und entrichtet werden.

Vom 15. Juni 1942 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und .Gasgelder für den Monat Avril 1942 einschließlich kosten noch nicht enttichtet haben. Die Kosten der Strom- und Gassperre gehen zu Lasten der Säumigen. 1793A

Gießen, den 1. Juni 1942.

Stadtwerke Gießen.

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