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Vanillinzucker

Ree$e-6esells(haft,Hameln

Manverlange beim Einkauf

B ü r o m ö bei

Seltersweg 44 Gießen Goethestr. 32

Am 2. Januar entschlief nach sehr schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein innigstgeliebter, unvergeßlicher Mann, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Pate

Herr Ludwig Lepper

Obstbau u.- Handlung

im Alter von 89 Jahren.

In tiefer Trauert

Frau Elisabeth Lepper, geb. Becker nebst allen Angehörigen.

Alten-Buseck, Gießen, Großen-Linden, den 2. Januar 1942.

Oie Trauerfeier findet am Montag, dem 5. Jan. 1942, nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Hofburgstraße 18, aus statt.

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Der Reichssportführer hat angeordnet, daß ab

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Oie Wochenschau an allen Ironien

Oie Jagd im Januar

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Gießen, im Januar 1942.

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Skiveran- und der-

sofort alle stattfindenden oder geplanten staltungen, also Wettkämpfe, Lehrgänge gleichen, vom Sportplan abzusehen sind.

Ich erwarte auf das Bestimmteste,

Appell an den Sportgau Hessen-Rassau.

RSG. Der stellvertretende Gausportführer, SA.-Obersturmbannführer Rieke, wendet sich mit folgender Aufforderung zur Ab­lieferung der Skiausrüstung an die Wintersoprtler des Sportgaues Hessen- Rassau:

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BebrUderMUIIer-Welt,Stuttgart

Zugelassen bei Kassen u. Behörden

durchaus notwendig; der Bussard hat noch bis Ende März Schußzeit.

Gefährlicher für Hühner und Fasanen im

Hoffnung, notleidendes

Drum ist es gut, die Fütterungen selbst mit Reisern zu umhegen. Das Federwild kommt doch an das Futter, der Räuber aber ist gehemmt. Solche Wege­lagerer abzufchießen ist übrigens möglich und oft

deckungsarmen Gelände find natürlich noch die ge­wandteren Räuber Habicht und Sperber

für un. ie große »ar nicht, Sie sah Meier, so

... Das -en Sie

»alte auf, -erlegte: :n. Kann les kriege I die alte krempelte

Räuber diese Anlage regelrecht belagern in der Wild schlagen zu können.

Künstliche Augen fertigen wir für unsere l/zsvl Patienten amDienstag, 13. Januar, in Gießen,

I Hotel Prinz Carl, Sel-

Danksagung.

Für die vielen Beweise liebevoller Teil- nähme beim Heimgange unseres lieben Sohnes und Bruders, Matrose Karl Hamel, sagen wir hierdurch herzlichsten Dank.

Heinrich Hamel und Frau Willi und Lore Hamel

ofen/

Nfafe bet dem nit dem Heizung, eine alte

jederzeit bejagt werden dürfen.

Der Jagdschutz muß sich ebenso auf vierbeinige Räuber wie Hunde und Katzen erstrecken und darf auch vor zweibeinigen nicht Haltmachen. Kriegs­zeiten waren immer Zeiten, in denen gewissen Ge­stalten der Weizen zu blühen schien. Ist es nicht die manchmal verräterische Schußwaffe, dann zehrt die stille, grausame Schlinge an unseren Wildstän­den. Drum gilt es auch hier auf der Hut sein, Wechsel und Pässe überwachen, zu unregelmäßigen Zeiten und auf verschiedensten Wegen draußen an­kommen und vor allem irgendwie schon vorbelaste­ten Personen und ihrem Anhang auf die Finger zu sehen. Denn Jagdschutz tut not! Hubertus.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

* Frankfurt a. M., 3. Jan. (Vorbericht.) Er notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 42,50 bis 46,50, Bullen 40,50 bis 44,50, Kühe 25 bis 44,50, Färsen 41,50 bis 45,50, Kälber 40 bis 59, Schafe 20 bis 32, Schweine 53 bis 61. Marktver­kauf: alles zugeteilt.

ow, wem [i ihm W t kosten- i Vorhalt. Ich M

len dabei. Wohnung

Alle Geiwettkämpfe in Deutschland abgesagt.

Der Reichssportführer gibt bekannt:Der deutsche Sport hat, dem Ruse des Führers folgend, Skier und Skigeräte an die Wehrmacht abgegeben. In­folgedessen sage ich für diesen Winter die angesehten skisportlichen Veranstaltungen, Lehrgänge, Wett­kämpfe und Meisterschaften, einschließlich der für Garmisch - Parkenkirchen vorgesehenen Ski - Welt­meisterschaften, ab. Wegen der skisportlichen Ver­anstaltungen der Hitler-Jugend erfolgen Anwei­sungen der Reichsjugendführung.

von Tschammer, Reichssportsührer."

Oer Winter-Sportler tut seine Pflicht.

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Nachhilfeunterricht erteilt in Deutsch, Französisch, Englisch und anderen Fächern E. Petter, Lehrerin

Frankfurter Straße 46 ooooe

3urütf. Mutier lobe aus.

die alte 6 warme r meine leit, was ist. hier nde..."

Ueber Naturschutz und Naturkunde

mit den allgemeinverständlichen Büchern de» Hugo Derrnühler Der läge», Serlm» Lichterfelde. Bitte verlangen Sie noch heute von Obrem «iekener VuchhSndl-r de» ausführliche bebilderte Werdeblatt .Freunde der Natur sind Freunde guter Bücher.

Oie Heeresunteroffizierschule stellt wieder Freiwillige ein?

Die Heeresunterofsizierschulen, die auf eine über 100jährige Tradition zurückblicken können, setzen auch heute trotz des Krieges ihre Arbeit fort: Die

Todes-A n zeige.

Schmerzerfüllt machen wir die traurige Mit­teilung, daß es dem Herrn über Leben und Tod gefallen hat, meinen lieben Mann, unseren gu­ten Schwager und Onkel

Herrn Wilhelm Vogt

Lokomotivführer i. R.

nach langem, schwerem Leiden im Alter von 59 Jahren aus dieser Zeit in die Ewigkeit abzurufen.

In tiefer Trauer:

Katharine Vogt, geb. Bärthel nebst Angehörigen.

Gießen-Klein-Linden, den 1. Januar 1942.

Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 4. Jan., nachmittags 8 Uhr, vom Trauerhause, Frank­furter Straße 123, aus statt.

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Sportler und Sportlerinnen ihre Sportausrüstung der Wehrmacht zur Verfügung stellen. Darüber hin­aus werden sie veranlassen, daß ihre Bekannten und Freunde gleichfalls die vorhandenen Skier und Skistiefel für unsere tapfere Wehrmacht abgeben. Schließlich erinnere ich daran, daß auch jene Skier, die evtl, noch in den Skihülten oder in den Spot­geschäften lagern, der Sammlung zugeführt werden. Eintracht Frankfurt gastiert in Gießeu.

Noch ist das Spiel gegen Rot-Weiß Frankfurt in bester Erinnerung, steht den Gießenern Sport­freunden am kommenden Sonntag schon wieder ein großes Fußballereignis bevor. Im Mittelpunkt der sportlichen Wettkämpfe im Rahmen der Ar­beitstagung findet ein Fußballspiel Gießen-Wetz- lar gegen Eintracht Frankfurt auf dem Unioersi- tätssportplatz statt. Wie bereits angetündigt, tritt Eintracht in zur Zeit stärkster Aufstellung an. Durch die Mitwirkung einiger Spieler von Wetzlar 05 ist die Gießener Mannschaft wesentlich verstärkt, und man hofft, daß sie ihrem großen Gegner einen technisch schönen Kampf liefern wird. Dem bekann­ten Schiedsrichter Fink (Frankfurt a. M), der auch das Tfchammer-Pokal-Endspiel Schalke 04 gegen DSC. leitete, stehen sich folgende Mann­schaften gegenüber:

Grimbart, der Dachs, bis zur Monatsmitte noch gegraben werden.

Bis jetzt ist der Winter für unser Wild gnädig verlaufen. Es wäre mit Rücksicht auf unsere Nie­derjagd vor allem zu wünschen, wenn es dabei bliebe. Aber der Jäger muß auch damit rechnen, daß seine Wünsche nicht erfüllt bleiben und er selbst dann einspringen muß, um der Not zu steuern. So tritt neben die Freude am Jagen die Pflicht zum Hegen und Pflegen des Wildes, die nach unserer deutschen Vorstellung erst den Weidmann vollendet. Ihre Erfüllung wird wie so vieles durch die Kriegs­verhältnisse erschwert. Gerade dieses zwingt aber den Jäger, sich erst recht vorsorglich Gedanken zu machen, welche Hilfsmittel und Wege ihm offen stehen. Unser Schalenwild nimmt am liebsten natür­liche Aesung; besonders das Rehwild ist an Fütte­rungen oft ein undankbarer Gast. Darum zieht es Weichholz und Knospenäsung oder Heidekraut oft dem schönsten^. Heu oder Grummet vor. Axt und Rechen sollen^deswegen den Jäger auf seinem Re­viergang begleiten. Sehr rasch gefunden wurden immer Kuh- und Markstammkohl mit ihrem star­ken Geruch. Haferstroh wird auch immer verhält­nismäßig rasch angenommen, ungedroschener Hafer noch schneller. Kastanien und Eicheln sind wert­vollstes Kraftfutter.

Die Vorliebe des Hasen für Proßholz von Obst- bäumen ist bekannt. Kohlabfälle, Rüben u. ä. helfen ihm, an Wechseln ausgelegt, über den Winter.

Besonders gelitten hat unter den letzten harten Wintern unser Federwild. Drum haben wir in Hecken Futterplätze eingerichtet, dauerhaft oder be­helfsmäßig überdacht und mit Kaff beschickt. Sind sie dem Wild bekannt und bereits angenommen, so ist es dann leicht, die Fütterung durch Hingabe von Hinterkorn, Heublumen, Kohlblättern, körnigem Sand usw. so herzurichten, wie sie in Zeiten der Not sein soll.

Leider werden diese Futterplätze oft auch dem Wild zum Verderben, wenn sich Räuber ihrer als günstiger Gelegenheit zur Jagd bedienen. So gibt es z. B. Bussarde, die als an sich ungewandte

unb in dem wenigen, was sie hatte, nach warmen Sachen fahndete, wie sie nicht fragte, ob dieses oder jenes ihr selber dienen könnte. Und dann.sagte Meier bei sich: Wo ich doch die dicke Hausjoppe habe! Himmel auch, da überlege ich noch? Er hatte etwas ganz anderes antworten wollen. Aber jetzt meinte er:Ist doch selbstverständlich. Frau Hoss- monn, die Pelzjacke hier kriegt die Front! Und ... Da ist noch unsere große Kleiderkiste! Muß mal hineinsteigen! Sollte doch mit dem Kuckuck zugehen, wenn sich da nicht noch manches sande, was unsere Soldaten jetzt nötiger haben als wir hier in der Heimat."

Wer will Offizier werden?

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Gießen, Bahnhofstraße.

Die neue Wochenschau ist in der Lage, ihre Bild­berichte so zusammenzustellen, daß das Einzelne ein Ganzes gibt, Front und Heimat als eine große Einheit erscheinen und jeder einzelne Abschnitt als Symbol für die ungeheure Tatkraft unserer Wehr­macht wirkt.

Alle, die einem Sohn, Vater, Bruder oder Mann an der Front haben, werden hier direkt angespro­chen, ob er die Fjorde Norwegens schützt, die dänische Küste bewacht, den Feind an der Kanal­küste bekämpft oder an der Blockadeschlacht um England von der Atlantikküste aus teilnimmt, ob er auf afrikanischem Boden die Grenze Europas verteidigt oder den Winterstürmen i m Osten trotzt, überallhin führt den Beschauer die Kamera. Es ist ein grandioses Bild, wie die Män­ner unserer Luftwaffe im Osten die verschneiten Flugzeuge von ihrer weihen Last befreien, ihre

Kalenderjahr und Jagdjahr decken sich nicht, und während das alte Jahr zu Ende ging und ein neues begann, läuft das Jahr des Jägers noch weiter. Zwar mehren sich wieder die schwarzen, Schonzeit bedeutenden Felder im Jagdkalender, aber noch vielerlei Weidwerk winkt trotzdem dem Weidmanne.

Im Hochwildrevter können Rotwild und D amwild in beiden Geschlechtern noch bejagt werden, und auch das Muffelwild ist noch schußbar. Wenn der Hartung Schnee bringen sollte, wird dies nicht nur die Wildjagden erleichtern, son­dern vor allem auch das Kreisen auf Sauen ge­statten, zu deren erfolgversprechendem Besagen nun einmal ab und zu eineNeue" gehört.

Auch im Rehrevier kann die Büchse noch auf weibliches Rehwild und Kitze geführt werden, wenn der Abschuß noch nicht erfüllt wurde, wäh­rend Böcke ja schon seit Oktober mit der Jagd zu verschonen sind.

Der Frost wird nun auch das Betreten von Fel­dern und Wiesen gestatten, die seither durch die Nässe kaum betretbar waren. Dadurch wird es möglich sein, auch dort noch die Hasen jagden durchzuführen. Am 15. Januar endigt dann auch Mümmelmanns schwere Zeit wieder.

Das Federwild kommt nur noch in beschränktem Maße für die Jagd in Frage. Die Schuhzeit für Fasanen Hennen ging zu Ende. Hähne können noch bis zur Monatsmitte geschossen werden. Eben­so ist in diesem Jahre erstmalig eine nach Geschlech­tern getrennte Schußzeit bei Enten eingeführt worden und damit ein alter Vorschlag verwirklicht, der auf dem Ueberwiegen des männlichen Geschlech­tes bei den Entenarten fußte. Die Schußzeit für weibliche Enten schloß wie immer am 31. Dezem­ber, während Erpel noch bis zum Ende des Januar bejagt werden können Infolge des Farbenunter­schiedes im Gefieder läßt sich dieser unterschiedliche Abschuß bei guter Beleuchtung bei den meisten Enten ohne weiteres durchführen. Anders ist das mit der Jagd auf dem Strich im Morgen- ober Abenddämmern. Hier wird es oft nötig sein, den Finger gerade zu lassen, wenn man sich nicht der

Bodengeschütze bei scharfem Frost in Ordnung brin­gen und dann gegen oen.fteinb starten, den sie nicht zur Ruhe kommen lassen. **'

Eine graphische Darstellung läßt jedermann die UÜberzeugung gewinnen, daß die gegenwärtige Latze der Achsenmächte ungleich günstiger ist als die in den besten Monaten der Mittelmächte während der Jahre 1914/18.

Eine besondere Ueberraschung bilden Bilder von einer Flottenparade der amerikanischen Pazisikslotte, auf denen die stolzen Schlacht­schiffe sich bewundern lassen, die das entschlossene Zupacken unserer javanischen Bundesgenossen auf den Meeresgrund geschickt hat.

Die Wochenschau gibt diesmal also einen Ueber- blick über das bisher Erreichte, einen Lagebericht von dokumentarischer Eindringlichkeit unserer stolzen Leistungen. H. H. G.

Gefahr aussetzen will, mit dem Gesetz in Wider­spruch zu geraten.

Wie der zunehmende Frost die Jagdmöglichkeilen auf Enten zu vermehren pflegt, indem er die Breit­schnäbel von Norden her gewissermaßen vor sich herdrückt, so stellen dann auch eher einmal W i ld- aänfe sich vei uns ein und geben Gelegenheit zu seltenerem Weidwerk.

Neben dem Nutzwild steht zur Zeit das Raubwild vor allem im Interesse hes Jägers. Denn sein Balg hat nun höchsten Nutzwert, und seine Jagd ist viel­seitig und interessant. Für unseren wichtigsten Pelz­träger, den Fuchs, bringt der Januar die Zeit der Liebe, die Ranzzeit, und damit rückt die Bau­jagd wieder stärker in den Vordergrund. Wer einen guten Erdhund zur Verfügung hat, wird dann oft mehr als einen Fuchs, oft eine ganze Hochzeits­gesellschaft auf einem Baue antreffen und mit frohem Jagen die Aussicht auf eine lohnende Strecke verbinden. Aber auch der Ansitz am Bau kann schon zum Erfolg führen, da in dieser Zeit vor allem gegen Morgen die Rüden die Baue 3U be­suchen pflegen, oft nur zu einer flüchtigen lieber» Prüfung, oft auch zu kurzem Einfahren, wenn keine Fähe im Bau steckt. Auch tagsüber ist der Fuchs mehr auf den Läufen als fJhft, und wenn etwa durch Schnee und Frost der Hunger noch hinzu­kommt, weil die Mäuse zu tief unter dem Schnee stecken, dann verspricht das Reizen mit Mäusepfiff und Hasenklage, mit Vogelangstruf ober Kitzlaut manchen Balg auf bas Spannbrett. Die Lockjagd in kalter, monbheller Winternacht im.weißen Zeug" irgendwo am Raube ober in ber fdjneebebedten Flur hat auch ihre Reize. Daß daneben die Drück- jagb mit wenigen Flinten, durch Verwendung von Lappen noch erfolgversprechender gestaltet, weiter ihren Platz behauptet, ist klar.

Auch Edel- und Steinmarder, unsere beiden wertvollsten Pelzträger, können während des ganzen Monats noch bejagt werden. Daneben darf der Iltis nicht in Vergessenheit geraten, zumal er auch der Niederjagd manchen Schaden zuzufügen vermag. Dasselbe gilt für das Hermelinwie- s e l in seinem Winterkleid. Schließlich kann auch

Ausbildung aktiver Unteroffiziere für das Heer. Zum Ausbildunasjahr 1942 werden wiederum Freiwillige eingestellt. Jeder Jugendliche im wehr­pflichtigen Alter, der zwischen dem 1. 7. 1923 und dem 30. 5. 1925 geboren ist, kann sich melden. Freude am Soldatenberuf und körperliche Gesund­heit sind die Vorbedingungen hierfür. Der Bewer­ber muß sich auf zwölf Jahre verpflichten, wird in der Regel nach einem Jahr Gefreiter, nach einem weiteren Jahr an ber Schule Unteroffizier, dann tritt er in die Truppe ein. Die Unteroffizierschulen bilden für alle Waffengattungen des Heeres aus. Vorbildung, Neigung und Bedarf entscheiden, ob ber Bewerber zur Infanterie, Artillerie, zu mo­torisierten Einheiten (Panzer), Pionieren, Gebirgs­jägern usw. kommt. Der Besuch der Unteroffizier- schulen ist kostenfrei. Der Unteroffizierschüler ist für sein ganzes Leben sichertzestellt. Nach dem Aus­scheiden aus dem Heeresdienst findet er an bevor­zugten Stellen im öffentlichen Leben Verwendung. Bewerbungs^suche um Einstellung sind spätestens bis zum 15. April an die Annahmestelle für Heeres­unteroffizierschulen, Berlin W 35, Körnerstr. 25, zu richten. Merkblätter können hier ober vom näch­sten Wehrbezirkskommando (Wehrmeldeamt) ange- forbert werden.

** Silberne Hochzeit. Marine-Haupt­gefreiter Fritz Schmidt, zur Zeit auf Urlaub, und Frau Anna, geb. Velten, Looerstraße 26, be­gehen am 4. Januar das Fest der silbernen Hochzeit. Herzlichen Glückwunsch!

** Die Ausgabe von Lebensmittel­karten für den 32. Versorgungsabschnitt betrifft eine Bekanntmachung des Ernährungsamtes und Wirtschaftsamtes der Stadt Gießen im heutigen Anzeigenteil. Die Ausgabetage und -zeiten sowie alle weiteren Einzelheiten sind aus der Bekannt­machung zu ersehen.

Eintracht Frankfurt: Fischer, Heilig, Stubb, Richter, Lehmann, Schädler, Roll, Ganzmann, Kraus, Schmitt, Wiegand.

Gießen-Wetzlar: Kersten (Wetzlar), Weiß (Luftwaffe), Goß (1900), Rose (Luftwaffe), Didlapp (Wetzlar), Weniger (1900), Schlitz (VfB.-R ), Pepp- Heimer (Luftwaffe), Meermann (Luftwaffe), Mobs (Wetzlar), Rode (Wetzlar).

Betrachten wir uns einmal die Mannschaft ber Eintracht näher. In Tormann Fischer steht ein Mann zwischen ben Pfosten, ber erst kürzlich im Städtesviel Frankfurt Schweinfurt sein Können unter Beweis stellen konnte. Die Hauptstützen ber Hintermannschaft dilben ber altinternationale Der- teibiger Stubb und ber rechte Läufer Schäbler. Das Glanzstück bleibt bie Fünferreihe mit Roll, Ganz- mann, Kraus, Schmitt, Wiegand; hier dürfte be­sonders der Aufbauspieler Schmitt genannt wer­den, der seine Nebenleute geschickt einzusetzen ver­steht. Alles in allem erwarten wir einen Kampf, der sich würdig dem Spiel von Rot-Weiß Frankfurt anreiht.

Handball-Vorschau.

Frankfurt kreis Gießen.

Nach dem Fußballspiel Eintracht Frankfurt gegen Gießen-Wetzlar kommt es im Handball zu der Be- aegnung Frankfurt Kreis Gießen. Die Gäste haben nach einem Uebungsfpiel erst die Mannschaft ermittelt, welche die Farben Frankfurts vertritt. Leider müssen sie auf bie Spieler Schunk und Fischer verzichten, ba diese die Reise ber Handball-Lander- elf nach Schweben mitmachen. Die Mehrzahl ber Spieler stellen SA. unb Polizei. Dadurch ist schon ein einheitliches Mannschaftsgefüge gebildet. Die Spieler Matt, Mahnkopf, Obermark und van San­ten sind noch in bester Erinnerung von dem Spiel der Polizei Luftwaffe.

Für den Kreis Gießen stellt die Gießener Luft­waffe die Mehrzahl der Spieler. Diese kennen durch die Punktspiele die Spielweise der Frankfurter. Die Spieler von Grüningen unb Holzheim ergänzen die Gießener Vertretung. Obwohl bie Frankfurter stär­ker ei nzu sch ätzen sind, rechnen wir mit einem gün­stigen Abschneiden unserer Vertretung. Die Gäste spielen in rotem Trikot und weißen Hosen, während Gießen im weißem Trikot unb schwarzen Tosen das Treffen bestreitet. Die Aufstellungen lauten:

Frankfurt: van Santen (Polizei); Schmidt (SA.), Becker (Polizei); Schmidt Hch. (SA.), Krei­ling (Offenbach), Nolte (SA.); Blatt (Polizei), Mahnkopf (Polizei), Vogt (Höchst), Obermark (Poli­zei), Klein (Offenbach); Ersatz: Hunkcher (FSV. Frankfurt).

Gießen: Jsensee (Luftwaffe); Polczus, Straht- mann (beide Luftwaffe); Rebischke (Luftwaffe), Sei- dich (Grüningen), Lieb (Luftwaffe); Wagler, Kraft (beide Luftwaffe), Fey (Grüningen), Sann (Holt­heim), Reichert ober Sonnabend (beide Luftwaffe).

Schiedsrichter: W. Heil (Hanau).

Schüler höherer oder diesen gleichzuachtenden Lehranstalten, die aktive Offiziere des Heeres wer­den wollen und sich zur Zeit in der 7. Klasse befin- den, können sich bis zum 15. März 1942 bei dem für ihren Wohnsitz zuständigen Wehrbezirkskommando zur vorläufigen Annahme als Bewerber für die Offizierslaufbahn des Heeres melden. Hierbei kön­nen Wünsche ' für eine bestimmte Waffengattung ober einen bestimmten Truppenteil vorgebracht werben. Je früher bie Meldung^ erfolgt, desto eher ist eine Berücksichtigung dieser Wünsche möglich.

Die Einstellung erfolgt am 1. Juli 1942. Alle wei­teren Einzelheiten sind bei den Wehrbezirkskomman­dos zu erfahren und aus denMerkblättern für ben Offiziersnachwuchs des Heeres", die bei " Wehrbezirkskommandos, Wehrmeldeämtern Arbeitsämtern erhältlich sind, zu ersehen.

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Nach langem, schwerem Leiden verschied am 27. Dezember mein herzensguter Mann, unser lieber Vater und Großvater

Hans Zampedri

im Alter von 57 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Alma Zampedri und Kinder.

Gießen, den 3. Januar 1942.

Die Einäscherung fand in aller Stille statt. Beileidsbesuche dankend verbeten.

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