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müsse. In Wirklichkeit end-ete also der Weltkrieg bt

zen des Volkes.

Tleujahrswünfche des Führers.

tat und die höheren Lehranstalten in allen Städten

Auch das letzte paar Skier vrauchl der deutsche Soldat im Winter an der Ostfront.

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war, daß die Herrschaft über den Mammon den Besitzer gewechselt hatte, und auch zur See mußte sich auf der Washingtoner Konferenz das stolze Bri­tannien damit einverstanden erklären, daß die USA. eine gleichstarke Flotte bauen dürften, wäh« rend England vor dem Weltkriege die These ver­trat, daß es für einen Dreadnought der zweit- stärksten Seemacht zwei überlegene Schiffe bauen

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Der Führer hat dem Senatspräsidenten a. D. Walter von zur Westen in Berlin aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres in Würdi­gung seiner Verdienste um die Neubegründungund gung seiner Verdienste um die Neubegründung und Exlibriskunst die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Ein schönes, warmes Kleidungsstück zur IDott- sammlung zu fpenfien, soll Dein kleiner Dank für unsere Soldaten sein.

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Mutter und des Marschalls Antonescu die Glück­wünsche der Regierung und des diplomatischen Korps.

Kleine politische Nachrichten.

Die heftigen Kämpfe bei Bardia gehen weiter. Ein feindlicher Schiffsverband hat seine Be­schießung gegen Bardia erneuert. Artilleriefeuer im Gebiet von SollumHalfaya.

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Bei einem Einflug englischer Flugzeuge auf Athen und andere Orte in Griechenland gab es keine Opfer. Die Schoden sind unbeachtlich.

Durch Aktionen der finnischen Seestreitkräfte wurde die Insel C o m e r i im östlichen Teil des Finnischen Meerbusens besetzt. Diese Insel wurde von den Sowjets während des Winterkrieges als Ausgangspunkt zum Angriff gegen die südfinnische Küste benutzt. Die Gebäude auf der Insel sind zum größten Teil unversehrt geblieben.

Reuter meldet aus Niederländisch-Indien, daß vor einigen Tagen ein U-Boot der niederländischen Marine auf eine Mine lief und sank.

Die britische Admiralität gab die Versenkung der beiden britischen HilfskriegsschiffeChadirra" und Rosabelle" bekannt. *

Ein neuer Transport portugiesischer Truppen lief nach den Azoren aus. Die Verschiffung erfolgte auf dem DampferCavalho Aranjo", der am Diens- tagvormittag aus Lissabon ausgelaufen ist.

Der spanische TransatlantikdampferMagalanes" ist in Santander eingetroffen. Das Schiff hatte Neu- york zwei Tage vor dem Ausbruch des Krieges im Pazifik verlassen. Zur Zeit ist der spanische Trans- atlantikverkehr unterbrochen.

Zum Jahreswechsel emvfing König Michael von Rumänien im Palais in Anwesenheit der Königin-

Lafayette" als Kriegshilfsschiff i n Dienst der 08^. -Kriegsmarine st e l l t werden.

Benzinzuteilung in Indien , um die Hälfte gekürzt.

Rom, 3. Ian. (Europapreß.) Infolge der

der Provinz Bengalen einschließlich Kalkutta seien nach den Weihnachtsfeiertagen geschlossen worden.

Kleiderkarte in Schweden.

S t o ck h o l m, 31. Dez. (Europapreß.) In Schwe­den ist die schon lange erwartete Kleiber-Rationie­rung eingeführt worden. Sie wird auch.textile Woh- nungseinrichtungen und textile Haushaltsartikel um­fassen. In der ersten Rationierungsperiode vom 1. Januar 1942 bis zum 30. Juni 1943 werden den Männern 120 Punkte und den Frauen 110 Punkte auf Kleiderkarte zugeteilt werden. Für gebrauchte Artikel braucht nur die halbe Punktzahl abgegeben zu werden.

Mitkämpfer für eine bessere Zukunst.

Unsere Ausländskorrespondenten berichten an der Jahreswende aus den befreundeten Nationen.

baut) finden im Neuyorker Hafen große Verände­rungsarbeiten statt. Wie das Marinedepcrrtement mitteilt, soll dieNormandie" unter dem Namen

In Nordafrlka fanden auf der Erde keine größeren Kampfhandlungen statt. Die bei Age- d a b i a zurückgeworfenen B riten wurden von starken deutschen Kampffliegerverbänden angegrif­fen und erlitten empfindliche Verluste.

Die rollenden Luftangriffe gegen Alugplähe auf der Insel TXLaWa wurden erfolgreich fortgesetzt.

In der Zeit vom 24. bis 31.Dezember verlor die britische Luftwaffe SSAlugzeuge, davon 33 über dem VNttelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 18 eigene Flugzeuge verloren.

Agedabia.

helfen konnte gegen Deutschlands Erfolge, sprang Roosevelt ein. Seine Versicherungen, er täte das aus lauter Großmut, wurden bald entlarvt, denn am 20. August 1940 mußte Ministerpräsident Chur­chill bekanntgeben, daß England an die USA. Stützpunkte auf Neufundland, den Bermuda- Inseln, den Bahama-Jnseln und den Kleinen An­tillen gegen Ueberlasiung von fünfzig veralteten Zerstörern abgetreten hatte. Damit war zum ersten­mal offenkundig geworden, wie Roosevelt die Schwäche des Britischen Weltreiches ausnutzte, um immer größere Teile an sich zu bringen. Aber Eng­lands Not wuchs weiter. Das Hilfeflehen und die Bereitstellung der Mittel amerikanischer Steuer­zahler durch Roosevelt waren der Anlaß zu weit­gehenden geschäftlichen Transaktionen, wobei der Kapitalbesitz Englands in Südame­rika zum größten Teil in den Taschen der jüdi­schen Freunde Roosevelts verschwand. Als Lord L o t h i a n, der bisherige Botschafter in Washington, starb und durch Lord Halifax ersetzt wurde, sagte Churchill am 10. Januar 1941:Es ist unsere glühende Hoffnung, daß Halifax mit seiner Mission Erfolg hat, die von einer so kapitalen Wichtigkeit ist, wie sie die Monarchie noch niemals einem Eng­länder anvertraut hat." Damit gab Churchill zu, daß England ohne die Roosevelt-Hilfe nicht mehr existieren könne. Aber Roosevelt ließ sich schw-r dafür bezahlen. In der zweiten Hälfte des April 1941 weilte der kanadische Ministerpräsident MackenzieKingin Washington und zur Ueber- raschung der britischen Inselpresie wurde bekannt, daß zwischen beiden smarten Geschäftsmännern hin­ter dem Rücken Churchills ein Vertrag abgeschlosien worden war, wonach Kanada mit dem Geld der Vereinigten Staaten aufgerüstet werden solle und den amerikanischen Truppen diekanadische Grenze geöffnet wurde. Neuerdings sind d i e Zollschranken zwischen den USA. und Ka­nada gefallen. Kanada schaut nach Washington und wend-t sich von London ab. Fast Gleichzeitig kam die Mißstimmung Australiens über die Auf­opferung australischer Soldaten auf europäischen Kriegsschauplätzen bezeichnenderweise dadurch zum Ausdruck, daß der australische Ministervräsident in Telegrammen nach London seinem Unwillen über die Politik Englands in Ostasien Ausdruck gab und sich direkt an Roosevelt wandte, der den Schutz Austra­liens gegen Japan übernehmen solle.

Kanada und Australien bilden neben Indien die Hauptzierstücke der englischen Krone in der engli­schen Vorstellungswelt. Wenn die USA. die bislang britischen Dominions Australien und Kanada sich angliedern, so fragt sich wohl heute mancher Eng­länder, was bleibt dann von dem britischen Empire? Roosevell hat längst seine Augen auch auf Indien geworfen und Delhi mit einem Sonderbot­schafter beglückt, um die Stimmung der Inder zu erforschen. Was das heißen will, weiß man nach dem Beispiel der berüchtigten Tätigkeit anderer Sonderbotschafter. Es ist der Weg trockener Crb- schleicherei. Allerdings hctt die Rechnung Roosevelts einen Fehler. Die Japaner sind in Ostasien draus und dran, Churchill sowohl wie den erbschleichenden Roosevelt aus den Angeln zu heben, wonach^ also Roosevelt in der Rolle eines betrogenen Betrügers da stände!

Ungarn kennt seine Feinde

Von unserem Graf Schl.-Berichterstatter.

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i f, 3. Januar. (Europapreß.) Aus dem von fSA. beschlagnahmten französischen Riesen­dampferNormandie" (83 000 BRD, 1934 ge-

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lulation tt* ftoUenW ebe» 3^ ertofe "

Oer Erbschleicher.

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Als der englische Imperialismus unter Chamber­lain dem Aelteren in den achtziger und neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Welt mit seinem Geschrei erfüllte, uni) der Burenkrieg zeigte, was dieser Imperialismus wirklich an Unmoralität und Barbarei bedeutete, schrieb einer der britischen Theoretiker des Imperialismus, Sir Charles D i I kes, die Welt von morgen würde britisch sein. Aber Dilkes hatte dabei eine beklemmende Ahnung. Er sagte:Durch den Mund Amerikas wird England zur Welt sprechen." Die Unnatürlich­keit der britischen Weltherrschaftscmsprüche ergivt sich schon aus der geographischen - Lage der Briten- insel, die, an der Peripherie Europas gelegen, einen politischen Hegemonieanspruch nur solange aufrecht erhalten konnte, als er ernsthaft nicht, was jetzt der Fall ist, von einem geeinten europäischen Kontinent zurückgewiesen wird. Die Nordamerikaner haben nun diesen Ausspruch Dilkes auf ihre Weise ver­wendet. Der Weltkrieg zeigte, daß die finanzielle Macht Großbritanniens als Weltbankier gebrochen

Machtposition von London nach Washington.

Dieser Krieg nun soll nach dem Plane Roosevelts die englische Konkursmasse in den Besitz der Van° kees bringen. Als England sich nicht mehr selbst

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(Nachdruck, aucy mit Quellenangabe, verboten!) Budapest, Ende Dezember 1941.

Als Ungarn in Vergeltung des feigen Ueberfalls der Sowjetluftwaffe auf die offene Stadt Kaschau und andere nichtmilitärische Ziele am 26. Juni d. I. zu den Waffen griff, um sich als Bündnispartner Deutschlands am Vernichtungsfeldzug gegen die Moskauer Weltbrandstifter zu beteiligen, zog es die unausbleibliche militärische Konsequenz sowohl aus seiner außenpolitischen Achsenorientierung als auch aus seiner traditionellen Kampfstellung gegen den Bolschewismus.

Diese Kampfstellung gliedert sich deutlich erkenn­bar in zwei zeitlich voneinander getrennte Ab­schnitte, und zwar in die Epoche der Ueberwindung des Bolschewismus als innerer Gefahr nach der Niederwerfung des jüdischen Räteregimes von 1919 und in das Zeitalter der allgemeinen und unbe­dingten Erkenntnis als einer unmittelbaren außen­politischen Bedrohung nach der Ratifizierung des wechselseitigen Hilfeleistungsvertrages zwischen der Sowjetunion und der Tschecho-Slowakei am 12. Mai 1935.

Der psychologische Druck, den dasFlugzeug­mutterschiff der Sowjetunion", wie die Tschecho- Slowakei damals von den Einkreisungspoliti­kern mit schadenfrohem Stolz genannt wurden, be­günstigte das Wiedererwachen des inneren Abwehr­willens gegen eine beinahe schon in Vergessenheit geratene Gefahr, der vielfältige Ausdrucksformen in national-radikalen Verbänden verschiedener Namen und Färbungen suchte. Mag ihre Bedeutung auch für die Gestaltung des innerpolitischen Regimes von untergeordneter und nur mittelbarer Wirkung ge­wesen sein, so war ihr Entstehen doch symptomatisch für ein gesteigertes Bedürfnis nach Sicherheit, das dann im Beitritt Ungarns als erster Staat nach den Unterzeichnermächten zum Antikominternpakt im Januar 1939 eine gewisse außenpolitische Befriedi-

R o m, 2. Ian. (Europapreß.) Den ersten Augen­zeugenbericht über die Schlacht bei Agedabia bringt Tribuna". Danach machte eine englische motori­sierte Abteilung den Versuch eines U m f a s s u n g s- Manövers, wurde aber sofort von Panzerkräf­ten der Achse in der Flanke gefaßt, Tag und Nacht von der Luftwaffe behämmert und schließlich geschlagen. Erst am dritten Kampf­tage sei der englische Umfassungsplan klar zum Ausdruck gekommen. Starke Kräfte auf gepanzer­ten Kraftwagen, von Panzerkampf wagen und Panzerspähwagen angeführt, hätten die Deckung /für die auf Kraftwagen verladenen Truppen und die von Kraftwagen geschleppten Batterien der Ar­tillerie gebildet. Deutsche und italienische Panzer- kräfte feien, unterstützt von Dutzenden von Sturz- kampfflugzeugen, in rasender Fahrt vorgejagt, um ich unter der Flugbahn der eigenen Artilleriege- chosse hindurch gegen die Flanke des Fein- »es zu werfen. Dieser habe so schnell zurückgemußt, daß er nicht nur seine Toten und Verwundeten, sondern auch zahlreiche Panzer, gepan­zerte und ungepanzerte Kraftfahrzeuge, jum Teil noch völlig brauchbar, auf dem Schlachtf"^- zurücklassen mußte. Noch, als sich die Eng­länder in Sicherheit glaubten, hätte man sie im Nachstoß gefaßt. Die von den Engländern einge- setzten Panzerfahrzeuge seien eben erst in bestem Zustand aus Aegypten eingetroffen und hätten den Kern der englischen Panzerformationen dar-

möglichkeit der Heranziehung von Reserven Südasien sind von der indischen Regierung die Ben­zinzuteilungen um 50 v. H. gekürzt wurden. Tribuna" berichtet, daß aus Furcht vor Flieger­angriffen ein großer Teil der Bevölkerung von Madras die Stadt verlassen habe. Die Unioerfi-

Berlin, 2. Ian. (DNB.) Anläßlich des Jahres­wechsels fand zwischen dem Führer und zahlreichen Staatsoberhäuptern und Regierungschefs des Auslandes, insbeson­dere denjenigen der verbündeten Länder, ein Aus­tausch von Glückwunschtelegrammen statt. Die in Berlin anwesenden Botschafter, Gesandten und Ge­schäftsträger brachten dem Führer ihre eigenen und die Glückwünsche der von ihnen vertretenen Staats­oberhäupter, Regierungen und Völker durch Ein­tragung in das in der Präsidialkanzlei des Führers ausgelegte Besuchsbuch zum Ausdruck. Ferner fand gleichzeitig auch ein Telegrammwechsel zwischen

S erhielt. Dieses ungarische Sicherheitsbedürfnis um ein Vielfaches gesteigert erneut auf, als im Zuge des Zerfalls des Tschechenstaates und Po­lens die Sowjetunion Grenznachbar an den Nordostkarpathen wurde und damit die bolschewi­stische Bedrohung in ihrer imperialistischen Gestalt als unmittelbare Gefahr in den Kreis des politi­schen Bewußtseins trat. Kein Wunder also, daß der Befehl des Führers, dem bolschewistischen Ueberfall auf Europa zuvorzukommen, auch in Ungarn wie die Befreiung von einem furchtbaren Albdruck wirkte! Wenige Tage später griff die junge unga- rische Honved in treuer Bündnisverpflichtung zu den Waffen und erbrachte den vollen Nachweis ihrer militärischen Einsatzfähigkeit.

Während die Truppe draußen.ihre Pflicht erfüllt und am Feldzug Europas teilnimmt, merkt das Hinterland nicht allzuviel vom Krieg. Gewiß, es ist auch in Ungarn vieles knapper geworden; von Entbehrungen zu sprechen, ginge aber doch zu weit. Ein alter Feind, der Jude, regt sich allerdings, fei es als Schieber und Warenhamster, sei es als Hetzer und Stimmungssaboteur. Die überwiegende Mehrheit der ungarischen Nation kennt jedoch diesen inneren Feind und ist auf der Hut! Das ungarische Volk hat sich zum neuen Europa bekannt und wartet mit entschlossener Zuversicht auf den Tag, von dem ihr verstorbener großer Ministerpräsident Julius G ö m b ö s 1935 schon prophetisch gesagt hatte, daß die Welt das große Verdienst des nationalsozialisti­schen Deutschlands dereinst anerkennen wird, den Bolschewismus ausgeschaltet zu haben. Die auf Stalins Betteiben erfolgte Kriegserklärung Englands an Ungarn hat allen Schichten des Volkes gründlich die Äugen dafür geöffnet, daß der Kampf des nationalsozialistischen Deutschlands der Freiheit und dem sozialen Frieden aller euro­päischen Nattonen dient!

gleichzeitig auch .... .

dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribben­trop und den Staatsmännern der mit Deutschland verbündeten Staaten statt.

NSG. Der Führer antwortete Gauleiter Spren­ger auf seine Neujahrsglückwünsche mit folgendem Telegramm:Für die mir zu Beginn des neuen Jahres ausgesprochenen Glückwünsche danke ich Ihnen herzlich. Ich erwidere sie aufrichtig. Mit deut­schem Gruß! Adolf Hitter."

aber auch als Verpflichtung gebraucht man hier das

Wort, daß Bulgarien für den Balkan dasselbe be-, _ __ z ... ______ ..... ... ________v

deutet, wie Deutschland für Europa. Unter dieser i reite mit einer Verlagerung der angelsächsischen

Parole steht daher die bulgarische Politik, angelehnt ----** 1

an Deutschland und an den Führer, dem jedermann tiefe Verehrung entgegenbringt. Kem mazedonisches Dorf, das nicht ein Führerbild in jedem Hause hätte, und der Bulgare weiß: Nicht derZarbefreier" ver­dient das Denkmal des Jahrhunderts; der Führer ist der Befteier, und sein Denkmal steht tief im Her-

Bulgariens neue Epoche.

Von unserem K. Sch.-Berichterstatter.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Sofia, Ende Dezember 1941.

Die große Straße, die vorn Sofioter Schloß aus­geht, und an der das große Hotel aller Fremden Bulgarie", Kaffeehäuser, Parlament und andere staatliche Gebäude stehen, heißtZar Oswaboditel" (Zarbefreier"). Vor dem Parlament erhebt sich das Denkmal dieses Zaren Alexander, Sinnbild für die jahrzehntelange enge Verbindung zwischen Sofia und Moskau. Im Lichte der bulgarischen Geschichte hat dieses Land einen beinahe mystischen Schimmer bekommen. Vergessen wurde, was es für Bulgarien mit sich brachte. Nach dem Weltkriege setzte sich vor die slawische Sentimentalität etwas anderes, zwi­schen Moskau und Sofia: der Kommunis­mus. Was am Kommunismus in Wahrheit Pan­slawismus war und im Panslawismus wieder bol­schewistisch, darüber lohnte es einmal zu streiten. Das abgelaufene Jahr 1941 zeichnet sich dadurch aus, daß es den Schlußstrich unter den Streit ge­zogen hat.

In Bulgarien ist eine neue Epoche eingette* ten, und eines Tages werden sich die Bulgaren dar­an erinnern, daß derZarbefreier" eine Epoche ihrer Geschichte bildete, daß die Gegemvart aber schwerere und völlig neue Züge aufweise. Eine (Sofioter Zeitung schrieb unlängst, daß Bulgarien die Pflicht habe, sich an dem Kampf gegen den Kommunismus lebhafter zu beteiligen, schon weil dies die Dankbarkeit gebiete. Die Wachsamkeit und der Spürsinn der Polizei haben allen kommunistt- schen Nestern das Handwerk gelegt. Die sowjetischen Fallschirmspringer wurden festgenommen, wobei sich die Bevölkerung in hervorragender Weise beteiligte, und alle Beobachter stimmen schließlich darin über­ein, daß das Jahr 19-sl allen bolschewistischen Be­rechnungen zum Trotz* in denjenigen Teilen des Volkes, die für dieses Gemisch von Kommunismus und Panslawismus noch empfänglich waren, einen grundlegenden Wandel hervorgerufen habe. Die Armee und die Politiker, die feit Jahr und Dag die festen Säulen einer Politik an der Seite der Achse

waren, konnten auf die erzielten Erfolge Hinweisen. Sie konnten von einer Volksabstimmung sprechen, als die deutschen Soldaten einmarschierten und vom Mann auf der Straße, vom Bauern jubelnd be­grüßt wurden. Wir haben einen handgreiflichen Beweis für die Wichtigkeit des Sieges: Bulgarien hat siä) um zwei Drittel seiner Fläche und fast die Hälfte seiner Bevölkerung vergrößert. Das alles im Frieden, durch den Willen des Führers, mit der vollen Zustimmung des deutschen Volkes, das feine tapferen Waffengefährten aus dem Weltkriege und seine damals gebrachten Blutopfer niemals verges­sen hat.

An der Jahreswende steht Bulgarien mitten in der friedlichen Arbeit, bereit zum Einsatz, falls es von ihm verlangt würde. Die Eingliederung der neuen Provinzen macht Arbeit, und der neue Wirt­schaftsraum muß gestaltet werden. Die bulgarische Wirtschaft leistet das ihre, um die Versorgung der Achsenpartner sicherzustellen. Das Heer wird unab­lässig geschult und auf der Höhe gehalten. Freilich ist es nicht so, daß sich Bulgarien gegen einen Feind auf die Lauer zu legen hätte, von den besetzten Ge­bieten abgesehen. Mit Rumänien bestehen korrekte Beziehungen, und man hört auf beiden Seiten Den Wunsch, nunmehr einen Schritt weiterzugehen, denn was sollten das bulgarische und rumänische Volk miteinander haben? Gegenüber der Türkei hat Bul­garien durch seine berufenen Vertreter mehr als ein­mal seine friedlichen Absichten und seine freund­schaftlichsten Gefühle betont Für die allgemeine Lage also ist eine Aufwärtsentwicklung nur günstig. Doch weiß ein Balkanvolk mir zu gut, daß man das Erworbene nun auch besitzen muß. Mit Stolz,

gestellt.

Oie LlGA. müssen mitbluten.

Basel, 31. Dez. (Europapreß.) DieBasler Nachrichten" schreiben zu den angelsächsischen Be­mühungen aus Zusammenfassung aller achsenfeindlichen Kräfte, das Problem sei, ob die natürlichen Egoismen der über die ganze Welt verbreiteten Bunoesgenossenschaft so über­wunden werden könnten, daß jeder Teil der Sache des Ganzen Opfer bringe, die <iber alles einfache Volksverstehen hinausgingen. Das fei schon sehr schwierig innerhalb der britischen Reichsgemein­schaft. Wie solle z. B. das verängstigte Austra­lien begreifen, daß für das Mutterland und dessen Bündniskonzern fein Schutz gegen Japan viel weni­ger wichtig sei als die Sicherung der südlichen Verbindungswege mit dem materialhungrigen Rußland. Die Bekehrung der USA. hätten zum großen Teil die japanischen Bomben besorgt, die auf Pearl Harbour herunterprasselten.Es war ein furchtbares Erwachen, als die Pankees plötzlich merken mußten, daß ihr ganzes politisches Konzept seit einem Vierteljahrhundert auf einer Illusion beruht hat. Sie hatten sich schon im ersten Weltkrieg vorgestellt, die Rolle spielen zu können, die England zwei Jahrhunderte lang mit glänzendem Erfolg gespielt hat, d. h. ihre Kriege durch andere Völker führen zu lassen unter aus­giebiger Belieferung mit Subsidien. Im Jahre 1917 wurde es dann allerdings nötig, den Dollars Truppen nachzuschicken, aber der Krieg ging zu Ende, ohne daß diese schweren Blutzoll zu ent­richten gehabt hätten. Die japanischen Erfolge haben den UÄl. mit einem Schlage klargemacht, daß es sich nun nicht mehr nur um das Mitzahlen, sondern um das Mitbluten handelt, und zwar in ganz anderem Maße als in den Jahren 1917/18."

,0ie Hälfte des LlGA.-Aational« einkommens für RustungSzwecke." Stockholm, 31.Dez. (DNB.) Roosevelt gab ln einer Pressekonferenz der Hoffnung Ausdruck, daß 50 v.H. des Nationaleinkommens der Vereinigten Staaten von ungefähr 100 Milliar­den Dollar im nächsten Finanzjahr, das am 1. Juli beginnt, für Kriegszwecke verwandt wer­den würden. Er teilte mit, daß im gegenwärtigen Finanzjahr 27 v. H. des' Nationaleinkommens für den gleichen Zweck verwendet würden. Das Pro­gramm für die Rüstungsproduktion fei stark aus­gedehnt worden. Wie Staatssekretär Morgen- thau mitteilte, sei geplant, das Einkommen von Steuerpflichtigen auf höchstens 25 000 Dollar im Jahr zu begrenzen, darüber hinausgehende Ein­kommenbetrage würden restlos weggesteuert. Außer­dem sei die Einführung einer weiteren Kriegssteuer in Höhe von zusätzlich 15 v. H. geplant. Roosevelt glaubt offenbar, daß zum Kriegführen weiter nichts als Geld gehöre, obwohl ihn der bisherige Verlauf feines" Krieges gegen Japan bereits eines anderen hätte belehren müssen.

Panama-Kanalzone wird verdunkelt.

Buenos Aires, 2.Jan. (Europapreß.) Der USA.-Defehlshaber der Panama-Kanalzone ordnete die Verdunkelung für die an die Kanalzone angren­zenden Gebiete Panamas an mit der Begründung, daß mit der Möglichkeit eines Angriffs auf den Panama-Kanal durch Teile der japanischen Flotte zu rechnen sei.

Die ^Normandie" als Kriegsschiff der LlSSl.-Marine.

Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei teilt mit: Am 29. Dezember sind die Ge­waltverbrecher Kurt Skibbe, Heinz Haase, Harry Reimer und Horst Krüger wegen Wi­derstandes erschossen worden.

Hauvtschrfftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Sv-Nvertrew, bei Hauptichrijtleiters: Dr. Hans Thnriot. Verantwortlich für Politik und Bilder i Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. HanS Thyriot; fwt Ltadt Gteben, Provinz, Wirlichaft u. Lvort: Ernst Blumschein tbeurl.), i. B.: Dr. HanS Tbnriot. A

Druck und Verlag: Brühlsche UniversitStSdruckeret R. Lange K. ». Verlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiler: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der AnzetgeniTheodor Aümmel. Pl.M.6.