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Landvolk im Altre'ich gesund und leistungsfähig zu erhalten, da es auf viele Generationen hinaus den Osten mit einem stetig fließenden Zustrom deutschen Blutes nähren könne. Rein wirtschaftlich gesehen handele es sich hierbei um die durchgreifende Er­neuerung des Bauernhofes als landwirtschaftliche Produktionsstätte, wodurch der Landflucht die mate­riellen Grundlagen entzogen würden. Die Neuord­nung müsse auch die Schaffung von Erbhöfen von lebensfähiger Größe und die Beseitigung von nicht existenzberechtigten Zwischenformen ländlichen Be­scher, wie z. B. die unerwünschten Auswüchse des Arbeiterbauerntums, ferner neue und tragbare For­men einer Bodenverbundenheit der gewerblich täti­gen Landbevölkerung zum Ziele haben.

Sodann behandelte der Vortragende die euro­päische Ernährungswirtschcrft, deren Aufbau sich im Rohmen einer bäuerlichen Lebensordnung vollziehen müsse. Jede Entwicklung zur gebietsweisen Mono­kultur, jede Form der Farm- oder Plantagenwirt­schaft sei abzulehnen. Ueberall Vielseitigkeit, anstatt Einseitigkeit sei der beste Weg zur Erreichung und dauernden Erhaltung einer starken Erzeugungslei- stung. In diesem Zusammenhänge deutete der Vor­tragende die vielgestaltigen Organisationsmöglich­keiten der Betriebsformen, die Wichtigkeit der Stand­ortsfaktoren, der landwirtschaftlichen Bevölkerungs­dichte, die Notwendigkeit der gründlichen berufli­chen Schulung und der geistigen Beweglichkeit, so­wie der Anpassungsfähigkeit an andere Verhält­nisse und Betriebsformen in den verschiedensten Tei­len Europas an, schließlich wies er noch auf die tiefgreifende Auswirkung des Preisgefüges für die landwirtschaftliche Erzeugung hin. Als Ergebnis seiner Untersuchungen stellte er fest: ?s darf als sicher angenommen werden, daß die europäische Ernährungssicherung aus eigener Scholle erreichbar ist. Die Mittel zur Erreichung dieses Zieles haben Pflanzenbaulehre, Tierzuchtlehre, Agrikufturchenne und Bodenkunde zum größten Teil schon fest erar­beitet; die noch zu lösenden Produktionsprobleme find nicht unüberwindlich. Die Organifationsaufga- ben sind vor allen Dingen das Arbeitsfeld der Wirt­schaftswissenschaft, sowohl die große kontinentweite Organisation der gesamteuropäischen Wirtschaft, als auch die unendlich vielseitige und differenzierte Or­ganisation der Betriebs formen in jeder Landschaft Europas.

Nach einem eindrucksvoll und klangschön zu Gehör gebrachten Chorgesang des Akademischen Gesang­vereins richtete

Studentenführer Stein

eine Ansprache an die Festversammlung und gab nach einem geschichtlichen Rückblick einen kurzen Be­richt über den Stand der Hochschulgruppe des NSDSW. der Universität Gießen nach zweieinhalb­jähriger Tätigkeit während des Krieges. Dem Be­richt ist u. a. folgendes zu entnehmen: 1929 bildete sich die Hochschulgruppe des Nationalsozialistischen Studentenbundes der Universität Gießen. 1931 über­nahm der Nationalsozialismus die Führung der ge­samten deutschen Studentenschaft. 1937 wurden in Gießen die studentischen Kameradschaften aufgestellt, die ehemaligen studentischen Bünde schlossen sich die­sen als Altherrenschaften an. Mit der Aufstellung dieser kleinsten Zellen des NSDStB. begann die Aufwärtsentwicklung und fruchtbare Arbeit der Gie­ßener Hochschulgruppe. Der Redner wies dann auf den Kriegsausbruch 1939 hin, bei dem auch die Kameraden der Studentenschaft die Universität ver­ließen. Nach Wiedereröffnung der Universität im

Januar 1940 sei es als besondere Verpflichtung empfunden worden, die Kameradschaften weiter auf« und auszubauen. Der Redner betonte die innigen Beziehungen zwischen Front und Heimat, die Pflege der Kameradschaft und Lebensgemeinschaft, wie auch die Durchbildung des politischen Denkens und Fuh­lens des Kameradschaftsstudenten im Hinblick aus die Probleme, die durch die europäische Neuordnung gestellt sind. Ebenso hob er die Wichtigkeit der Ka- meradschaftserziehung, des Landdienstes und des

Die Sonne hat den Höhepunkt ihrer Jahresbahn überschritten. Nun wendet sie sich wieder nach Sü­den, und die Tage werden wieder kurzer, wenn auch zunächst nur sehr langsam. Noch ist die schone Zeit den hellen Nächte, die in Norddeutschlanü bis in Die zweite Julihälfte andauert. Daher sind nur die hel­leren Sterne sichtbar, während die schwächeren auf dem hellen Himmelsgrunde ohne optische Hilfsmittel nicht erkennbar sind.

Wer im Juli Planeten beobachten will, muß sehr früh aufftehen. Der Abend- und Nachthimmel ist planetenfrei. Dagegen erlangt Venus am Mor- oenhimmel ihre beste Sichtbarkeit während des gan­zen Jahres. Venus geht gegen 3 Uhr, also rund 2 Stunden vor der Sonne auf und leuchtet über dem nordöstlichen Horizont mit wunderbarem Glanz. In der Nacht zum 4. Juli wandert Vönus ganz dicht an Saturn vorüber. Der scheinbare Abstand der bei­den Planeten verringert sich auf vier Bogenminuten oder ein Achtel des Sonnendurchmessers. Um diese ungewöhnlich enge Planetenzusammenkunft gut be­obachten zu können, wird man auch bei günstigen Luftverhältnissen den Feldstecher oder ein Opernglas zu Hilfe nehmen. Denn Saturn ist etwa 20 mal lichtschwächer als der hellstrahlende Morgenstern und hebt sich nur wenig vom Dämmerungsbogen des Osthimmels ab. In Wirklichkeit'beträgt die Ent­fernung der Venus 191 Millionen, die des Saturn 1482 Millionen Kilometer, Saturn ist also nahezu achtmal so weit von der Erde entfernt. Verfolgt man die gegenseitige Stellung der beiden Gestirne mehrere Tage hindurch, so gewahrt man, wieviel schneller sich Venus im Vergleich zum Saturn be­wegt»

Im letzten Julidrittek erscheint auch Jupiter am Morgenhimmel; er geht gegen 3 Uhr auf, wäh­rend Saturn schon zwei Stunden früher emporsteigt. Etwas nördlich von Saturn steht Uranus, der Ende Juli um Mitternacht heraufkommt und als Stern 6. Größe für ein scharfes Auge noch ohne Fernglas erkennbar ist. Merkur erreicht am 6. Juli seine größte westliche Abweichung von der Sonne, kann aber wegen seiner stark südlichen Stellung nicht beobachtet werden. Auch Mars bleibt unsichtbar.

Der abendliche Fixsternhimmel zeigt, wenn die .Dunkelheit genügend fortgeschritten ist, die schönsten Sommersternbilder in ihrer ganzen Pracht. Um 23 Uhr sehen wir das von den hellen Sternen Wega, Deneb und Atair gebildete Sommerdreieck hoch im Südosten. Rechts von der in bläulichweißem Licht strahlenden Wega, die sich dem Zenit nähert, zeigt sich dos große Sternbild des Herkules gerade im Süden. Es hat zwar keine Sterne erster Größe aufzuweisen, besitzt dafür aber auf der rechten Seite

studentischen Einsatzes im Osten inti in Len M- stungsbetrieben hervor. Auf alleck diesen Gebieten habe auch die Gießener Studentenschast sich |tets freudigen Herzens zur Verfügung gestellt.

Mit dem vom Rektor Prof. Dr. Kranz ausge­brachten Sieg-Heil auf den Führer und unsere sieg­reiche Wehrmacht, mit den Liedern der Nation und dem Ausmarsch des Senates und des Lehrkörpers fand die Jahresfeier ihren Abschluß.

des obersten trapezförmigen Sternoierecks den ein­zigen mit freiem Auge sichtbaren Kugel st ern- Haufen. Dieser erscheint dem unbewaffneten Auge wie ein verwaschener Stern 5. Größe. Im Feld­stecher erkennt man einen kreisrunden Lichtfleck, aber es bedarf schon größerer optischer Hilfsmittel, um die starke Verdichtung der Sterne nach der Mitte zu erkennen zu lassen, wie sie besonders schon auf photographischen Großaufnahmen zu sehen ist.

Der Kugelsternhaufen im Herkules enthält zahl­reiche veränderliche Sterne, deren Lichtwechsel um so langsamer vor sich geht, je größer die Leuchtkraft der betreffenden Sterne ist. Wie Leuchttürme und Meilensteine des Weltalls stehen diese Blinksterne in den unermeßlichen Weiten des Raumes. Aus der gesetzmäßigen Beziehung zwischen der Periode des Lichtwechsels und der Leuchtkraft berechnet sich die Entfernung des Kugelsternhaufens im Herkules zu 35 000 Lichtjahren (1 Lichtjahr 9,5 Billionen Kilo­meter). Der Durchmesser beträgt rund 100 Licht­jahre. Man schätzt die Hahl der in dem Kugelhaufen vereinigten Sterne auf weit über 100 000. Welche Bewegungen die einzelnen Sonnen unter dem Ein­fluß ihrer gegenseitigen Anziehung ausführen, ist noch ein ungelöstes Rätsel.

Unter dem Herkules bemerken mir die charakte­ristische Sternfigur des Schlangenträgers mit der Schlange und darunter den Skorpion mit dem roten Riesenstern Antares^ Dieses schöne Sternbild ist wegen seiner südlichen Stellung immer nur wenige Stunden sichtbar und daher bei uns noch viel zu wenig bekannt; es erhält durch den Farbengegensatz zwischen dem rötlichen Antares und den ihn strah­lenförmig umgebenden weißen Sternen einen beson­deren Reiz.

Rechts vom Skorpion sehen wir die beiden hel­len Sterne der Waage, im Südwesten die weiß funkelnde Spika, über der hoch am Himmel der tiefgelbe Arktur leuchtet. Im Nordwesten rollt der Himmelswagen abwärts. Die Verlängerung der Deichsel weist auf Arktur. Tief am Nordhorizont flimmert als einziger Stern in dem Dämmerungs­schein die Kapella. Rechts vom Polarstern steigen im Nordosten Kassiopeia und Perseus empor, dazu im Osten, der Pegasus. .

Die Erde durchläuft am 6. Juli den sonnensem- sten Punkt ihrer Bahn; ihr Abstand von der Sonne beträgt dann 152 Millionen Kilometer gegenüber 147 Millionen Kilometer Anfang Januar. Der Mond zeigt folgende Hauptlichtgestalten: letztes Viertel am 5., Neumond am 13., erstes Viertel am 21., Voll­mond am 27. Juli.

SAG. in Zranlfuri erfolgreich.

Zu der am vergangenen Sonntag in Frankfurt a. M. durchgeführten 51. Regatta hatte die Gießenek Rudergefellschaft von 1877 zum HJ.-Anfänger-Vierer (schwere und leichte Abteilung) je eine Mannschaft entsandt. Die Rennen wurden über eine Strecke von 1000 Meter ausgefahren.

In der schweren Abteilung hatten die Gießener den Ruderklub Westfalen, Herdecke, die frankfurter Rudergefellschaft Fechenheim und den Wormser Ruder-Verein als Gegner. Die Mannschaft des Wormser RV. zeigte gutes technisches Können und war körperlich den übrigen Gegnern überlegen. Den­noch konnten die Gießener Ruderer (Werner Ober­mann, Gerd Pfarre, Helmut Salzmann, Hans Krause; St. O. Salzmann) beim Beginn des Ren­nens eine Bootslänge Vorsprung erringen und mit 3.53,8 Min. Sieger werden. Zweiter wurde die Mannschaft des Wormser RV.

In der leichten Abteilung belegten die Gießener (Otto Salzmann, Heinz Seim, Friedrich Alt, Wer­ner Gröninger; St. Fritz Karl Hahn) hinter Wiking, Offenbach den zweiten Platz. Insgesamt lagen in diesem Rennen vier Mannschaften im Kampf. Es entwickelte sich sofort ein spannendes Rennen unter leichter Führung der Gießener Mannschaft. Im Ziel holte Wiking, Offenbach, so stark auf, daß diese Mannschaft mit einem Vorsprung von Vio Sekunde knapper Sieger vor der Mannschaft der GRG. wurde.

Frischmilch richtig behandeln!

Bei der Auslieferung der Vollmilch und entrahm­ten Frischmilch kommt es unter den heutigen Ver­hältnissen sehr leicht vor, daß Verzögerungen ein« treten. An heißen Tagen wird hierdurch die ange­lieferte Milch schnell sauer, so daß die Hausfrauen in Versuchung kommen, diese Milch in ungekochtem Zustand als Nahrung zu verwenden. Vor diesem Verfahren muß zur Verhütung von gesundheitlichen Schädigungen dringend gewarnt werden. Sehr häu­fig erreicht aber die zur Ausgabe gelangende Milch durch diese Verzögerungen einen Säuregrad, der beim Abkochen zur Gerinnung (Ausflocken, Dick­werden) führt, ohne daß dies vorher festgestellt werden konnte.

Das Städtische Hygienische Universitäts-Institut Frankfurt am Main gibt deshalb zur Verhinderung des Gerinnens der Milch beim Abkochen folgenden Rat: Man nehme von der üblichen käuflichen, kri­stallisierten Soda (nicht Bleichsoda) 100 Gramm auf einen Liter Wasser (das sind 3 gehäufte Eßlöffel oder zehn gehäufte Kaffeelöffel) und löse, wenn nö­tig, unter Erwärmen und Um rühren auf. Von die­ser lOproz. Sodalöfung, die in einer Flasche aufbe­wahrt längere Zeit haltbar ist, gebe man 2 Eßlöffel voll zu einem Liter Milch. Dieser Zusatz reicht int allgemeinen aus, um bei nachfolgendem Kochen die Gerinnung zu verhüten.

Der SodalösungszUsatz zur Milch ist vollkommen unschädlich und geschmacklos. Allerdings muß die hiermit vor dem Gerinnen geschützte Milch möglichst noch am gleichen Tage verbraucht werden. Die mit Sodalösungen versetzte Milch darf nicht in Alu­miniumgeschirren gekbcht und aufbewahxt werden.

Hauptfchnftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter brt Hauptschristleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Univerfttätsdruckeret R. Lange K. G. BerlagSletter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

Venus und Saturn am Morgenhimmel.

Sternschau im Juli 4942.

Bon Dr. Erwin Kossinna.

Deutsche Wochenschau

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am 3. Juli 1943:

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Sonntag, 5. Juli 20 Uhr Theater der Universi­tätsstadt Gießen

Täglich 3.00, 5.15, 8.00 Uhr

Sonntags 2.30. 5.00, 8.00 Uhr

Jugend ab 14 Jahre hat Zutritt

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Margarete Schmidt Wwe., geb. Spaar Fridolin Schmidt, z. Z. RAD.

FürWerkskücheneinrichtung die Einrichtung eines kleineren Restaurationsbetriebes od. Mit­tagstisches, elektr. od. Gasherd, Wärmeschrank evtl, eine Grude und die dazu gehörigen Koch­töpfe für 30-35 Personen, für die xDauer des Krieges zu pachten gesucht, evtl, auch käuflich zu erwerben. Angebote erbeten an Fa.W.^elden^arborg/L.

Wir danken herzlich für die in Wort und Tat entgegengebrachte Anteilnahme bei dem Tod meines lieben Mannes und Vaters. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Lindenborn, Oden­hausen. für die trostreichen Worte am Grabe, sowie für die Nachrufe bei der Kranznieder­legung.

In tiefer Trauer: Margarete Schmidt Wwe., geb. Spaar Fridolin Schmidt, z. Z. RAD. und alle Angehörigen.

Neue Aula der Universität Samstag, den 4. Juli 1942,20Uhr

Lieder und Arien

Gabriele Possinke

Sopran

Hans Lott Bariton

Otto Söllner, am Flügel

Ss flüftert die £ie6e

Lehrerin

(auch ältere oder verheiratete) zur Unterrichtung ein. lOjähr. Mädels für 2-3 Stund, täglich gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 03163 an den Gieß. Anzeiger.

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Heute vormittag entschlief nach langer Krankheit mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Großvater und Bruder

Johannes Mannei

im 55. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Susanne Manuel, geb. Weimer Johanna Gerlach, geb. Mannei, und Brigitte Karl Manuel, z. Z. im Felde Hans Manuel, z. Z. im Felde Willi Manuel, z. Z. Im Felde Erich Manuel.

Gießen (Läufertsröderwcg 41), 1. Juli 1042.

Die Beerdigung findet Freitag, den 3. Juli, nachmittags 2 Uhr statt.

. ___________________________03164

von 8- 9 Ubr Nr. 721-790 von 9-10 Ubr Nr. 791-850 von 10-11 Ubr Nr. 851-910 von 11-12 Uhr Nr. 911-970

am 4. Juli 1942:

von 8- 9 Uhr Nr. 971- 1040 von 9-10 Uhr Nr. 1041-1110 von 10-11 Uhr Nr. 1111-1170

Fleischbrühe!

Stadt. Schlachthof, Gießen.

Danksagung.

Für die uns in so reichem Maße ent­gegengebrachte Anteilnahme bei dem Heldentod meines unvergeßlichen Sohnes, Bruders, Enkels, Neffen, Paten, Cousins und Bräutigams Erwin Schmidt, Gefr.i. ein. Panz.- Div., sagen wir unseren besten Dank. Beson­deren Dank Herrn Pfarrer Schmidt, Treis Lda., für die trostreichen Worte b. d. Gedächtnisfeier.

Werke von Schumann, Loewe Verdi, Wagner

Karten zu Mk. 2.-, 2.75, 8.50, bei Musik-Challier,Neuenweg 10 Tel. 2671 und an d. Abendkasse.

Wehrmachtangehörige und Studierende halbe Preise.

03124

Tieferschüttert erhielt ich die unfaß­bare Nachricht, daß mein über alles heißgeliebter, herzensguter, unvergeß­licher Mann, Sohn, Bruder, Schwieger­sohn, Schwager, Onkel und Pate

Wilhelm Jost

Ober-Gefreiter in einem Infanterie-Regiment Inhaber des E. K. II .

nach glücklich überstandenem Westfeldzug, bei den Kämpfen im Osten, im Alter von 31 Jahren, den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland gefunden hat. Wer ihn gekannt, weiß was wir verloren haben.

In tiefem Schmerz: Frau Lina Jost, geb. Walter Heinrich Jost, Vater; Familie Johannes Walter Familie Otto Schaaf; Familie Heinrich Jost Lina Jost; Familie Schumbrück

Heinrich und Wilhelm Walter nebst Familien.

Großen-Buseck, Kölzenhain, Rebgeshain, Stangenrod, Oberhausen, im Felde, Juli 1942.

Die Gedächtnisfeier findet am 12. Juli, 16 Uhr, in der Kirche zu Großen-Buseck statt.

______________________________________________2069 D

Jungbote für Registratur u. Botengänge gesucht.

Commerzbank Giefeen

2070 D

Bekanntmachung.

Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen.

Eierverteilung.

Der Bestellschein Nr. 38 der Reichseierkarte wird in der Zeit vom 29. Juni bis 26. Juli 1942 mit 3 Eiern für jeden Versorgungsberechtigten be­liefert, und zwar:

auf den Abschnitt b = 2 Eier, auf den Abschnitt c = 1 (£i.

Die Ausgabe der Eier erfolgt bestimmt im Laufe des 38. Versorgungsabschnittes. [2076D

Gießen, den 30.Juni 1942.

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

Der Landrat des Landkreises Gießen

Dr. Lotz.

Erwin

Hoffmann

Deutschlands genialer Charak­tertänzer mit seinem Ensemble

Bella Vernicl

1. Solotänzerin v. d. Ham­burger Staatsoper und Staatstheater München

Ed. Kozeschnik Isolde Kauffmann

Hllly Horvath Vera Vlchura Inge Stoffers Hans Fritsch

Hans Günter Adersch begleiten an zwei Flügeln

In der Szenenfolge:

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Danksagung.

Für die vielen Beweise aufrichtigerTeilnahme, sowie für die Kranz- und Blumenspenden bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen Frau Christine Henn, geb. Cappeiler sagen wir auf diesemWege unseren herzl. Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen, Lang-Göns, den 1. Juli 1942.

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