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Aus der Stadt Gießen.

Kür Tapferkeit vor dem Keinöe.

Major Sander, Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment im Osten, wurde für besondere Tavferkeit vor dem Feinde mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.

Unteroffizier Heinrich Döring aus Burkhards­felden erhielt für Tapferkeit vor dem Feinde im Osten das Eiserne Kreuz II. Klasse.

Neuer Gauw rtschastsberater.

NSG. Der Gauwirtschaftsberater, Gauamtsleiter Karl E ck a r d t, hat den Gauleiter gebeten, ihn von seinem Parteiamt zu entbinden, da er durch seine hauptberufliche Tätigkeit sich nicht mehr in der Lage sah, das bedeutsame Aufgabengebiet des Gauwirt­schaftsberaters nebenamtlich zu leiten. Der Gauleiter hat diesem Wunsche entsprochen. Das Amt wurde dem seitherigen Leiter des Amtes des Sonder­beauftragten für Wirtschaftsführung und Wirt- fchaftseinsatz, Gauamtsleiter A v i e n y, übertragen.

Für unsere Verwundeten.

Das Oberkommando der Wehrmacht brachte durch die RS.-GemeinschaftKraft- durch Freude" im Laufe der letzten Woche folgende Veranstaltungen: In zwei Lazaretten brachte eine Vortragsfolge unter dem MottoMit Liedern dem Frühling entgegen" Lieder von Schumann, Schubert, Beethoven, Brahms und Hugo Wolf. Hanna P e u k e r t (So­pran) und Theo Hannapvel (Baß-Dariton) brachten die Lieder sehr gut zu Gehör. Otto Braun spielte zwei Stücke von Chopin und eigne Kompo­sition und begleitete die Künstler in bester Form.

In einem Lazarett gestaltete Alwin R ü s f e r eine VortragsfolgeDer Liebe Lust und Leid". In sinn­voller Zusammenstellung wechselten Rezitationen von Alwin Rüster mit Gesängen von Henny Schmitt, Sopran. Das Wiesbadener Streich­quartett ergänzte mit Musikstücken von Mozart, Dvorak und Haydn. Beide Veranstaltungen fanden starken Beifall.

Ein Weilburger Kindergarten besuchte ein hiesiges Lazarett. Die fröhliche Kinderschar brachte unter der Leitung ihrer Führerin H i r t h Gedichte und Gesänge zum Vortrag. Durch eine kleine Verlosung wurde jeder Verwundete mit einem selbstgebastelten Geschenk überrascht. Die gemeinsame Freude war der schönste Dank.

Die Stadtverwaltung hatte eine Anzahl Verwun­deter zu einemWilyelm-Busch-Abend" des Vor­tragsmeisters Emil Kühne eingeladen. Die Ver­wundeten erlebten zwei Stunden echt deutschen Humors.

Durch Vermittlung der Kreisfrauenschaftsleiterin Wrede spendeten die Ortssrauenschaften in Reis­kirchen und Rödgen eine große Zahl schöner Kuchen

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Heute Montag Erstaufführung

Geheimakte W.B»1

Ein Selpin-Film der Bavaria - Filmkunst - G. m. b. H.

NEUESTE WOCHENSCHAU

für die hiesigen Lazarette, welche dankbare Abneh­mer waren.

Einstellung in die aktive Offizierslaufbahn des H?eres.

Die Meldefrist der Bewerber für die Offiziers- laufbahn des Heeres läuft am 13. März 1942 ab. Bis dahin können sich bil Schüler der siebenten und achten Klasse höherer Lehranstalten, die aktive Offi­ziere des Heeres werden wollen, bei dem für ihren Wohnsitz zuständigen Wehrbezirkskommando zur vorläufigen Annahme als Bewerber für die Offizierslaufbahn des Heeres melden. Die Entschei­dung über die endgültige Annahme trifft das Ober­kommando des Heeres im Laufe der Monate April bis Juni, die Einstellung der angenommenen Be­werber erfolgt am 1. Juli 1942.

Es wird darauf hingewiesen, daß für die Be­werber für die Offizierslaufbahn die Ableistung des Arbeitsdienstes entfällt und daß die als Bewerber für die Offizierslaufbahn angenommenen Schüler bei entsprechenden Schulleistungen Ende Juni in die achte Klasse versetzt werden und bis zum 1. Juli 1942 die Bescheinigung über die Zuerkennung der Reife von der Schule erhalten. Alle weiteren Ein­zelheiten sind bei den Wehrbezirkskommandos zu erfahren und aus denMerkblättern für den Offi­ziersnachwuchs des Heeres", die bei allen Wehr­bezirkskommandos, Wehrmeldeämtern uni> Arbeits­ämtern erhältlich sind, zu ersehen.

Meldepflicht bei der Neuvermietung von Wohnungen.

Um ungerechtfertigten Mietpreissteigerungen vor­zubeugen, hat der Oberbürgermeister der Stadt Gießen durch eine Anordnung vom 14.2.1942 die Meldepflicht bei der Neuvermietung von Wohnungen im Stadtkreis Gießen ein­geführt. Hiernach ist der Vermieter verpflichtet, bei jeder Neuvermietung dem Oberbürgermeister der Stadt Gießen binnen einer Woche auf einem Form­blatt (in den Papiergeschäften erhältlich) mitzu­teilen, welcher Mietpreis im bisherigen und im neuen Mietvertrag vereinbart wurde. Der seitherige und der neue Mieter müssen das Formblatt mit­unterzeichnen. Die am 19. Februar veröffentlichte Anordnung ist am gestrigen 1. März in Kraft ge­treten, woraus hiermit nochmals hingewiesen wird. Es wird besonders daran erinnert, daß bei Zu­widerhandlungen Ordnungsstrafen bis zu 500 RM. verhängt werden können.

Berufsabze-'chen für medizinisch-technische Mitarbeiterinnen.

Der Reichsminister des Innern hat für medizi­nisch-technische Gehilfinnen und medizinisch-technische Assistentinnen das von der Deutschen Arbeitsfront, Fachamt Freie Berufe, im Entwurf vorgelegte Be­rufsabzeichen genehmigt. Es genießt gesetzlichen Schutz und darf daher nur von den genannten Per­sonen getragen werden.

*

** Deutsches Frauenwerk, Orts° gruppe Gietzen-Mitte. Der Gemeinschafts­abend findet am heutigen Montag, 2. März, 20 Uhr,

im U C. in der Plockstraße (nicht imBurghof") statt.

* * Eine Achtzigjährige. Frau Bernhar- dine E n g e l b a ch, geb. Deichmann, Weserstraße 27, beging in voller Rüstigkeit am 1. März ihren 8 0. Geburtstag. Nachträglich unseren herzlichen Glückwunsch!

* * Silberne Hochzeit. Die Eheleute Ludwig Schmidt und Frau, geb.Theiler, Ebelstraße 39, begehen am morgigen Dienstag, 3. März, das Fest der silbernen Hochzeit.

* * Stadtbücherei Gießen. Im Monat Fe­bruar wurden 2163 Bände verliehen. Davon kom­men auf Romane 1243, Jugendschriften 468, Lebens­beschreibungen und Gefchichte 90, Technik 49, Kriegs­geschichte 132, Reisebeschreibungen 129, Politik 29, Philosophie 5, Kunst 9, Sport 9 Bände.

Landkreis Gießen.

* Krofdorf, 2. März. Der Küfermeister Wilh. Bender in Krofdorf wird am heutigen Montag, 2. März, in aller Frische 80 Jahre alt. Der Ju- bilar ist trotz seines hohen Alters täglich noch un­ermüdlich in seiner Werkstatt tätig, um mit seinem Handwerk der Bevölkerung unseres Ortes und der Nachbarschaft zu dienen. Auch wir bringen dem alten Herrn unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem heutigen Geburtstage und für einen weiteren schönen Lebensabend dar.

G. A.-Sport.

Schwimm-Städtekämpfe in Marburg.

Im Marburger Hallenbad würbe am Sonntag eine große Schwimmsportveranstaltung abgewickelt, an der Hd) Schwimmer und Schwimmerinnen aus Kassel, Marburg und Gießen beteiligten. Aus- getragen wurde ein Städtekampf zwischen Marburg und Gießen sowie ein Dannver- gleichskampf des BDM. zwischen Marburg und Kassel. In beiden Wettbewerben siegten die ein­heimischen Schwimmer und Schwimmerinnen, beim NSRL. über Gießen mit 19:16 und bei den Mädel über Kassel mit 20:15 Punkten. Im abschließenden Wasserballspiel siegte Marburg über Gießen mit 6:3 Toren. Ergebnisse:

Männer: 400-Meter-Lagenftaffel: 1. Gießen 5:56,8; 2. Marburg 6:01,4; 3 X 100-Meter-Brust: 1 Marburg 4:31,4; 2. Gießen 4:41,4; 3X100-Meter- Brust HI.: 1. Gießen 4:23,8; 2. Marburg 5:01,1; 3X 100-Meter-Kraul: 1. Marburg 3:48,4; 2. Gießen 4:02,4.

Frauen: 3X 100-Meter-Brust: 1. Marburg 5:069; 2. Gießen 5:15,9; 100-Meter-Kraul BDM.: 1. Siedler (Kassel) 1:27,4; 2. Henn (Marburg) 1:27,8; 100-Meter-Kraul BDM.-Werk: 1. Schu- macher (Mprburg) 1:29,9; 2. Lotze (Marburg) 1:30,9; 100-Meter-Rücken BDM.-Werk: 1. Schu­macher (Marburg) 1:38,9; 2. Rossi (Kassel); 400- Meter-Lagenstasfel Frauen: 1. Marburg 6:48 9, 2. Kassel 7:02,5; 100-Meter-Brust BDM.: 1. Runk (Gießen) 1:35,4, 2. Etzdorf (Marburg) 1:45; 3X100- Meter-Kraul Frauen: 1. Marburg 4:29,9, 2. Gießen 4:55,8.

Rune Sportnotizen.

Beim Frankfurter Hallensport fe st gab es eine Reihe vorzüglicher Leistungen. Köster (Frankfurt) siegte im Sprinterkampf, Rapp (Frank­furt) war im Weitsprung mit 6,80 Meter erfolg­reich, und Dr. Luh (Gießen) stieß die Kugel

14,83 Meter. Bei den Frauen wurde Frl. Staudk (Limburg) dreifache Siegerin.

Das einzige Fuhball-Punktespiel in Hessen-Nassau führte in Hanau die Kickers Offenbach mit dem FC. Hanau 93 zusammen. Die Kickers siegten sicher mit 4:2 (4:1) Toren.

Don der Börse.

Frankfurt a. M., 27. Febr. An den Aktien­märkten kam es in der Berichtszeit zunächst zu neuen Steigerungen in einigen wenigen Sonder­werten, die auch zu einer festen Haltung in den übrigen Papieren Anregung gab-n. Besonders er­höht waren u. a. Siemens, die bis 369,5 anz.ehen konnten, ferner RWE. mit einer mehrprozentigen Steigerung, Hoefch, Mannesmann, Rheinstahl, BMW., Metallgesellschaft, Conti Gummi und an­dere. Diese Erhöhungen veranlaßten jedoch zu neuen Ueberlegungen über die Berechtigung und zu neuen Warnungen, so daß im Verlause ein starker Rückschlag eintrat und die in den Vortagen erzielten Kursgewinne fast durchweg wieder verloren gingen. Im Gesamtdurchschnitt dürste das vorwöchige Durch­schnittsniveau wieder erreicht, eher aber unter­schritten fein. Don der Abschwächung wurden auch die in letzter Zeit wenn auch weniger auffällig ge-

Derdunkelungszeit:

2. März von 20.02 bis 7.36 Uhr

ftiegenen Bankaktien berührt, wo Reichsbankanteile wieder bis 141,25 zurückg.ngen. Am Kalfamarkt, wo an sich die Umsätze angesichts der bestehenden Materialknappheit nur gering sind, blieb der Rück­schlag auch nicht ohne Einwirkungen, doch gingen die Abschläge kaum über 1 bis 2 v. H. hinaus. Zu erwähnen ist, daß in der Berichtszeit bei Daimler das Bezugsrecht mit 21 v. H. abging.

Am Rentenmarkt stand der enormen Nach­frage nach Pfandbriefen weiterhin ein nahezu leerer Markt entgegen. Das kommt z. B. bei der neuzuge- Iciffenen Pfandbriefemission eines westdeutschen Bodenkreditinstituts zum Ausdruck, wo die Em'ssion 30 Mill. RM. betrug, der in Berlin eine Nachfrage von 33 Mill. RM. gegenüberstand, während nur 120 000 RM. Pfandbriefe zur Verfügung gestellt werden konnten. Man erörterte stark die Anwei­sung an die Banken, keine Pfandbriefgeschäfte mehr zu dulden, denen nicht der amtliche Richtkurs zu­grundeliegt. Die Reichsaltbesitzanleihe zog bis 163,25 an, Steuergutfcheine I schwankten zwischen 104,30 und 104,40. Jndustrieobligationen schwankend inner­halb Prozentbruchteilen bei kleinen Umsätzen. Stadt­anleihen sind teilweise im Kurse erhöht.

Hauvtschristleiter: Tr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftlciters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), i. V. Ernst Blumschein; für das Feullleton: Dr. Hans Thuriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirt­schaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brüblsche Universitätsdruckerei R. Lange K.G. Berlagsleiter: Dr.-Fng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

ILIOHTSIPIDEILIHAWS

Heute Montag Erstaufführung

t^le'Tocltet del kouaien

Ein MANENTI-Film im DIFU-Verleih

NEUESTE WOCHENSCHAU

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Statt Karten!

Danksagung.

0837

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Ziffer 593b erbeten an

Gerhard Fieseier Werke G.m.b.H., Kassel

Setzung der Urne erfolgt in Weimar.

739 D

0836

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Am 24. Februar 1942 starb nach schwerer Krankheit mein über alles geliebter herzens­guter Mann, der liebevolle Vater seines Söhn-

Nach langer, mit großer Geduld ertragener, schwerer Krankheit ist am 1. März 1942 meine innigstgeliebte Frau, meine gute,unvergeßliche, treusorgende Mutter, unsere liebe Schwieger­tochter, Schwester, Schwägerin, Gote u. Tante Frau Luise Schlag, geb.Müller im Alter von 34 Jahren für immer von uns gegangen.

Für die trauernden Hinterbliebenen: Karl Schlag und Tochter.

chens, mein lieber Sohn, Schwiegersohn, der und Schwager

Landwirtschaftsinspektor

Friedrich Stein

im 36. Lebensjahre.

Helene Stein, geb. Bötel, Rittergut Uetz, Uber Tangerhütte

Familie Lehrer a.D. Stein, Lieh 'Oberhessen

Oberverw.-lnspektor a. D. Bötel und Frau Helene, geb. Bauch.

Halberstadt, Hohen zollernst raße 68.

Die Trauerfeier zur Einäscherung findet Diens­tag, 3. März um 14 Uhr in der Hauptkapelle des Westfriedhofes in Magdeburg statt. Die Bei-

Allen, die uns bei dem Heldentode meines lieben Mannes, Vater seines un­gesehenen Kindes Helga, unseres lieben Sohnes Otto Kipper, Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment, ihre herzliche Teil­

nahme erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unseren aufrichtigen Dank.

Im Namen aller Angehörigen:

Frau Emma Kipper und Kind Helga Familie Christian Kipper, Eltern.

im März 1942.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme an dem schweren Verlust, den wir durch den Heldentod unseres lieben, braven Jungen, Bruders, Schwagers, Paten und Neffen Wilhelm Wicke, Gefeiter in einem Inf.- Regiment, erlitten haben, sagen wir allen auf diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank.

Martin Wicke

und Frau Anna, geb. Schäfer und Kinder.

Gießen -Wieseck, im Februar 1942.

Danksagung

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme, die uns bei dem Heldentode un­seres lieben Sohnes Gustav Alexander, Unter­

offizier in einem Infanterie-Regiment, ent­gegengebracht wurden, sagen wir unseren Dank

Im Namen der Trauernden:

Georg Alexander

Gießen, den 2. März 1942

Hausen (Kreis Gießen), 2. März 1942.

Beerdigung: Dienstag, den 3. März, 15 Uhr.

0838

Heute wurde uns unser geliebter Junge

Horst Edmund Wetter

in seinem 14. Lebensjahr durch den Tod ge­nommen.

Dr. med. Edmund Wetter, Stabsarzt Frau Emmy Wetter, geb. Ringel Frau Ruth Heinrichs, geb. Wetter Willi Heinrichs, Assistenzarzt, z. Z.

bei der Wehrmacht

Bad Salzschlirf, am 28. Februar 1942

Die Beerdigung findet am Dienstag, 3. März, vomTrauerhause, Hindenburgstr. 108, aus statt

73TD

Unerwartet verschied am 26. Februar meine liebe Mutter, unsere liebe Großmutter und Schwiegermutter

Katharina Elisabetha Artz

geb. Metzger

im 78. Lebensjahr

In tiefer Trauer:

Otto Wilhelm Artz

und Frau Bertha, geb. Will Otto Artz, Gefr., z. Z. im Felde Willi Artz

Artur Alwin Artz Margaretha Artz

Lang-Göns, Gießen und im Felde, 26. Febr. 1942 74oP.

Am Freitag, 27. Februar, verstarb im 65. Le­bensjahre unsere liebe, treusorgende Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante

Frau Hedwig Braun, geb. Jughard

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Eduard Braun, Apotheker

z. Z. in Gießen, Marburger Straße 34 I

Die Trauerfeierlichkeit findet am Dienstag, dem 3. März, um 2 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, am am Freitagabend meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Margarete Engelhardt

geb. Schuler

im Alter von 66 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in die Ewigkeit abzurufen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Engelhardt

Gießen (Alicenstraße 35), den 28. Febr. 1942.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 4. März, 14.45 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu w ollen.

0834

Wir erhielten die tieferschütternde Nachricht, daß nun auch unser zweiter lieber, guter Sohn, Bruder, Neffe und Vetter

Karl Walldorf

Soldat in einem Infanterie-Regiment

Inhaber des Westwall-Ehrenzeichens

im fast vollendeten 22. Lebensjahre im Osten fürs Vaterland gefallen ist. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.

In tiefer Trauer:

Ernst Walldorf II.

und Frau Elisabeth, geb. Steller nebst Kindern

Heinz Walldorf, z. Z. im Felde und alle Angehörigen.

Gießen (Kläranlage), den 28. Februar 1942.

0835

Nach langem schweren Leiden entschlief am 25. Februar meine liebe Frau, meine unvergeß­liche Mutter, unsere gute Kusine, Schwägerin und Tante

Frau Anna Elise Bertram

geb. Kröcker

im 55. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Max Bertram und Tochter Margarete.

Gießen (Landmannstr. 8), im März 1942.

Die Einäscherung fand in aller Stille statt. Für erwiesene Teilnahme herzlichen Dank.

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Herzlichen und innigen Dank allen, ffcÄgtf die uns in liebevoller undtieferTeilnah- me überden schmerzlichen und schwe- ren Verlust unseres tapferen und guten Jungen, des Gefreiten Kurt Fuchs, Trost spendeten. Nur wer ihn gekannt, weiß, welch großes Opfer wir bringen mußten.

In tiefem Schmerz I

Otto Fuchs und Frau, geb. Ilgner

Gießen im Februa r 1942.

Samstag nachmittag verschied nach langem, mit großer Geduld ertragertem Leiden unsere liebe, unvergeßliche, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, unsere gute Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, meine liebe, gute Omi

Frau Regina Jung Wwe.

geb. Schäfer

im 47. Lebensjahre.

In tiefer Trauer: Familie Eugen Jäger Willi Jung

Familie Karl Schäfer

-- Familie Karl Walter

Famile Otto Schäfer Familie Willi Schäfer

Gießen (Wiesecker Weg 44), 28. Febr. 1942.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 4. März, um 8% Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.

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