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sicher

Heil Hitler!

Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches.

hat

B er

Ihr Göring

Beförderungen in der Wehrmacht.

Iin, 1. März. (DRV.) Der Führer

Mittel gefunden haben will, mit welchem das Reich gerettet werde. Er kann keine Garantien geben.

steht nach der Schaffung des Volksheeres em. ganzes Volk in Waffen als die stärkste Macht, die die Welt je gesehen hat. Die deutsche Volksgemein­schaft ist der Garant, daß dieser Kampf zum sieg­reichen Ende geführt wird. In eherner Phalanx wollen wir alle hinter Adolf Hitler stehen, denn es gilt, das ewige Leben unseres Volkes zu sichern, den Völkern Europas ein Vorbild zu fein und dazu beizutragen, daß das Antlitz der Welt besser und gerechter neu gestaltet wird. Diesen Willen stets durch die Tat zu bekunden, soll dieser Tag ein er­neuter Auftakt sein!"

Die Lieder der Nation ließen die Feierstunde aus­klingen, die durch musikalische Darbietungen des Nhem-Mainischen Landesorchesters unter Fritz Cuj6 festlich untermalt wurde. Ein buntes Programm, von einheimischen und auswärtigen Künstlern dar­geboten, vereinte abschließend die Anwesenden.

Erkämpfte lebendige Tradition

Jakob Sprenger 15 Jahre Gauleiter Hessen-Nassaus.

Oer Gruß der Alten Garde

Von K. Hepp, Stellv. Gausachbearbeiter der Alten Garde.

der Kräfte des Idealismus' über den sich . , blinkenden Triumph des Materialismus. Dieser Glaube ist nicht anders realisierbar als durch die in ihm wohnende Kraft, andere für sich zu ge­winnen. In einem kleinen Notizbuch gleichsam wer-

aber er besitzt einen unverrückbaren Glauben. Und dieser Glaube ist kein Fürwahrhalten, sondern ein ---------- r-z----- v z m

festes und überzeugtes Wissen, das Wissen vom Sieg | jedoch heute angebracht fein, ein Bild jener Per-

Reichsmarschall Göring an die Lustwaffe

Ein Tagesbefehl zum 1. März.

Sie Idee der Volksgemeinschaft und der Freiheit des Volkes nach innen und nach außen.

Der Gauleiter ging dann auf das Werden der Bewegung in Hessen-Nassau ein.Wir haben unse­ren Mann gestanden", so betonte er,wenn auch in Frankfurt a. M. von der gegnerischen Seite vom Bestechungsgeld bis zum Meuchelmord alles einge­setzt wurde, um die Bewegung zu treffen und zu schwächen. Um sy fester und verbissener stand unser Block!"

Ein Rückblick bis zu den Tagen der Machtüber­nahme und km folgenden über die Jahre des Auf­baues, des Entstehens der Reichsautobahn, der Er­richtung von Erbhöfedörfern, der Ueberwindung der politischen Mainlinie und der Ausrichtung der ge­samten rhein-mainischen Wirtschaft, die gerade in der Gegenwart ihre beste Probe besteht, charakteri­sierte noch einmal die im Gau Hessen-Nassau ge­leistete Arbeit.Und nun", so schloß der Gauleiter,

befördert:

1. Im Heer: Mit Wirkung vom 1. Februar 1942: Zum Generaloberst den General der Panzer­truppe Model; zum Generalleutnant den General­major Nehring; zum Generalmajor den Oberst Rupp. Mit Wirkung vom 1. März 1942: Zum General der Infanterie den Generalleutnant Klef- fel; zum General der Gebirgstruppe den General­leutnant Konrad; zum General der Artillerie den Generalleutnant Angelis; zu Generalleutnanten: die Generalmajore Böttcher, Oberlin, von Tettau, Burck- hardt, Graf von Rothkirch und Trach, Lechner (Adolf), Kurz; zu Generalstabsärzten die General­ärzte Dr. Meinardus,.Dr. Schmidt (Hans); zu Gene­ralstabsveterinären die Generalveterinäre Dr. Höh­necke, Dr. Rathsmann; zu Generalmajoren die Obersten Sauvant, Dr.-Jng. Ritter von Horstig ge­nannt d'Aubigny von Engelbrunner, von Erdmanns- dorff (Werner), von der Linde, von Bismarck (Georg), Schmidt (Friedrich), Thomaschki, Müller (Richard), Roßbach, Dipl.-Ina. Schlemmer> Forst (Werner), Eberbacy, Recknagel, Greiner; zum Ge­neralarzt den Oberstarzt Dr. Genz (Paul); zum Generalveterinär den Oberstveterinär Dr. Sedl­mayr.

Außerdem wurden im Heer befördert: 249 Oberst­

gemacht werden. Das Ergebnis jener relativ kurzen Zeit des Aufbaues ist Allgemeingut jedes einzelnen Volksgenossen unseres Gaues geworden. Es ist letzt­lich das Fundament unserer nunmehr im Kampf um unser Lebensrecht entwickelten und eingesetzten ideellen wie physischen Kräfte. Um so mehr wird es

sonlichkeit zu umreißen, deren kämpferischer Im­puls und dynamische Willenskraft den Gau Hessen- Nassau in der Kampfzeit ebenso wie in der Zeit des Aufbaues und gegenwärtig eine hervorragende Stellung in der Gefolgschaft Adolf Hillers einneh­men lasten.

Der Nationalsozialist Jakob Sprenger ist ein Bauernsohn und bringt damit sozusagen von Haus aus jene Voraussetzungen mit, die vom National­sozialismus besonders deutlich angesprochen wer­den. Ein gerades, aufrechtes, oft als knorrig emp­fundenes Wesen, in einer robusten Gesundheit fest begründet, und eine tiefe Liebe zur Heimat, ein empfindsames, immer aufnahmebereites Gemüt für alle kraftspendenden Faktoren wie ein fest im All­tag fundierter nüchterner Realismus gleichermaßen wurden ihm die geeigneten Grundlagen feiner nationalsozialistischen Haltung. Seine Gradheit ver­pflichtete ihn ebenso für die nationale Freiheit und Ehre unseres Volkes einzutreten, wie sein nüchterner Tatsachensinn die sozialen Forderungen als Selbst- Verständlichkeit, ja als gleichbedeutend mit den ideellen nationalen Werten erkannte.

Fern von jedem starren Schematismus und Geg­ner jeder unnotwendigen Organisation lenkt er seine Aufgabengebiete mit einer ungewöhnlichen Festig­keit und Sicherheit des Urteils. Glücklich empfinden feine Mitarbeiter immer wieder die Unkompliziert­heit seines Handelns. Wie oft wendet ein Wort von ihm eine verfahrene, kaum entwirrbare Angelegenheit mit einer geradezu frappierenden Leichtigkeit zu einer gerecht entschiedenen, geordneten Klarheit. Charaktere verlangt er um sich. Ihnen aber bleibt er auch bei unterlaufenen Fehlern in großzügigem Verstehen mit Rat und Hilfe in einer einzigartigen Führerkameradschast verbunden.

Schweinehunde fliegen raus.

Schweinehunde aber müssen sich vor ihm hüten. Mit treffsicherem Blick erkennt er sie ebenso, wie er sie dann mit einer aus der Kampfzeit beibehaltenen Derbheit unweigerlich zu Fall bringt. Als unbe­dingt notwendig, aber auch nicht als mehr, sieht er derartige Prozeduren an. Eine Befriedigung ge­währen sie ihm nur insoweit, als er damit über die Reinheit der Bewegung wachen kann. Viel lieber aber läßt er die andere Saite feines Wesens an­klingen. Sie ist am besten erläutert, wenn man er­wähnen darf, daß sein Lieblingslied jene heimat­liebevolle Weise vom schönsten Wiesengrunde ist. Peinlich darauf bedacht, sein Herz nicht nach außen zu kehren, zieht sich durch sein entschiedenes und bestimmtes Handeln doch immer wieder ein ge­fühlsbetontes, die Kameradschaft zu seinen Mit­arbeitern ebenso wie das Verhältnis zu der Be-

leutnante zu Obersten, 35 Oberfeldärzte zu Oberst« ärzten, zwei Oberfeldveterinäre zu Oberstveterinären.

2. In der Kriegsmarine: Mit Wirkung vom 1. März 1942: Zu Admiralen: Die Vizeadmi­rale Mewis, von Schrader; zu Vizeadmiralen: die Konteradmirale Kurze, Schenk, Lohmann; zu Kon­teradmiralen: die Kapitäne z. S. Schirlitz, v. Götze, litte; zu Kapitänen zur See: die Fregattenkapitäne Löwisch (Wolf), Engelhardt, Neumann, Stapenhorst, Schaitler, Koch (Henry), Mecke; zum Kapitän zur See (Ina.): den Fregattenkapitän (Ing.) Dornr zum Flottenarzt: den Geschwaderarzt Dr. Treu. 'Mit Wirkung vom 1. Januar 1942: Zu Flotten­ärzten: die Geschwaderärzte Doz. Dr. Heim, Dr. Würfel, Dr. Paul.

3. In der Luftwaffe: Mit Wirkung vom 1. März 1942: Zum Generaloberst: den General der Flieger Freiherr von Richthofen; zum General der Flieger: den Generalleutnant Waber; zum Ge­neralleutnant: den Generalmajor Hoffmann von Waldau. Mit Wirkung vom 1. Februar 1942: Zu Obersten: die Oberstleutnante Fleischer, Keller, Heilmann, Maaß. Mit Wirkung vom 1. März 1942: Zu Obersten: den Oberstleutnant Evers, die Oberstleutnants i. G. Weygoldt, Korte, Giese; die Oberstleutnante Zencominierski, Schlack, Löbisch, Parrisius, v. Veltheim, Huber, Auge, Knoke, Sief, Wilke, v. Alten, Menge, Klitzsch, Stahel, Dip.-Ing. Hummel, Wolf, Löwe, Herrmann, Forster, Alber, Munske, Drautz, Dip.-Ing. Rechholtz, Arlt, Löhr, Bachmann, van Koolwojk, Mann, Dr. Stein, Dr.« Ing. Gade, Dr. Frhr. v. Wrede, Vollbracht, v. Seyd» litz-Kurzbach, Büdingen, Stürmer, Frhr. v. Pech- mann. o. Böhm-Bezing, Bendix, Kopte, Metzler, von Wedel, Averdam; zu Oberstärzten: die Oberfeld­ärzte Dr. Bleibtreu, Dr. Rüter, Dr. Grönning, Dr. Seckendorf. Mit Wirkung vom 1. Januar 1942t Zum Generalingenieur: der Oberstingenieur Hertel; zum Oberstkriegsgerichtsrat: der Obertriegsgerichts- rat Dr. Bischoff.

Das Eichenlaub für Feldwebel Köppen

Berlin, 28. Febr. (DNB.) Der Führer hat dem Feldwebel K ö p p e n, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, das Eichenlaub zum Rit­terkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm nachstehendes Schreiben übermittelt:

In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen anläßlich Ihres 69. bis 72. Luft­sieges als 79. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Wolf Hitler."

und ist das Programm des Führers. Das aller­dings habe ich vorbehaltlos und hundertpro­zentig getan; ich habe stets mit meiner ganzen Person dafür eingestanden."

Das ist das Bild des Kämpfers schlechthin: Be­dingungslose Hingabe an die Idee des selbftgewähl- ten Führers und voller Einsatz dafür mit der eige­nen Person!

Nachdem Gaulsiter Sprenger schon einige Jahre unter den schwierigsten Verhältnissen in Frankfurt am Main diese in Worten so einfache, aber in der damaligen Zeit so ungeheuer schwer in die Tat umzusetzende Erkenntnis immer und im­mer wieder unter Beweis gestellt hatte, übertrug ihm der Führer das Amt eines Gauleiters der NSDAP, im Gau Hessen -Nassau -Sich, der damals im wesentlichen das Gebiet des Regierungsbezirkes Wiesbaden der Provinz Hessen-Nassau umfaßte. Die zum Regierungsbezirk Kassel gehörenden Kreise Ha­nau, Gelnhausen und Schlüchtern wurden ebenfalls dem Gau Hessen-Nassau-«Süd zugeteilt. Die Verhält­nisse, die Parteigenosse Sprenger in seinem Gau vorfand, waren nicht die erfreulichsten. Unstimmig­keiten z. T. schwerer Natur in den eigenen Reihen, fast auf den Nullpunkt gesunkener morali­scher Kredit der Bewegung vor allem in der Gau­hauptstadt selbst, verursacht durch das Verhalten einiger Parteiangehöriger, für das aber die Partei als solche in der Oeffeutlichkeit verantwortlich ge­macht wurde, und völlig zerrüttete finanzielle Ver­hältnisse in der Parteikasse, das war die Erbschaft, die Gauleiter Sprenger vorfand, als er auf Anordnung des Führers vom 25.2.1927 mit Wir­kung vom 1. März des gleichen Jahres das Amt übernahm. r

Nur eine Kämpfernatur mit unbeugsamer Tai- und Willenskraft war in der Lage, in kurzer Zeit sowohl der widerspenstigen Dinge, als auch der Per­sonen Herr zu werden, die glaubten, sich nicht in den Rahmen einer geordneten Führung einstigen zu können. Ganz würdigen können nur diejenigen die Leistungen des Kämpfers Sprenger, die schon damals Gelegenheit hatten, einen Blick in die gei­stige Werkstatt dieses Mannes zu werfen, und die nun heute rückblickend nochmals die ungeheure Fülle der damals geleisteten Arbeit anhand des vorliegen­den Materials überschauen können.

Dieser 25. Februar 1927 ist nicht nur ein Mark­stein in dem Leben dieser Kämpfergestalt, sondern auch in dem Werden der nationalsozialistischen Be­wegung im Gau Hessen-Nassau. Dem Kämpfer Sprenger wurde durch die Berufung Gelegenheit gegeben, seine Persönlichkeit im Dienste der von ihm als richtig erkannten Idee voll zu entfalten, und die Bewegung als solche erhielt hierdurch in den rhein-mainischen Landen die Ausrichtung, die für alle Zeiten mit dem Namen des Gauleiters Sprenger verbunden fein wird.

An diesem Tage, an dem der Alte Kämpfer Par­teigenosse Sprenger auf eine 15jährige Tätigkeit als Gauleiter in den Landen um den Rhein und Main zurückblickt, grüßen ihn Partei- und Volks­genossen aus Stadt und Land in Hessen und Nassau, und von den Bergen und Hügeln des Odenwaldes, des Taunus und des Westerwaldes soll es wider­hallen:

Dem Gauleiter und Alten Kämpfer Sprenger ein dreifaches Sieg-Heil!

Berlin. 28. Februar. (DRB.) Der Reichs­marschall und Oberbefehlshaber der Luftwaffe erließ folgenden Tagesbefehl zum 1. März 1942.

Kameraden der Luftwaffe!

An unserem Ehrentage grüße ich Luch, meine von unerschütterlichem Kampfgeist beseelten Männer, mit Stolz und Dankbarkeit. In knappen sieben Jahren hat sich unsere junge Waffe eine Geschichte geschrieben, die den kühnsten Heldenliedern aller Zeiten gleichkommt. Aus den gewaltigen Siegen dieses Schicksalskampfes werden Luch immer neue Kräfte zufließen.

Bald ist der harte Winter durchgestanden. Mil leigender Sonne wird Deutschlands Luftwaffe in vielfacher Wucht den Gegner treffen.

Wir gedenken am heutigen Tage in Ehrfurcht und Liebe unserer toten Kameraden. Sie werden unter uns sein, auch bei jenem Einsatz, der dem letzten Feind die Waffe aus der Hand schlagen und die ewige Größe und Freiheit des Reiches Adolf Hitlers bekrönen wird.

Heil dem Führer!

Göring.

Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe.

1. März 1942.

Glückwunsch Görings an Richthofen.

Hauptquartier, 1. März. (DNB.) Reichs­marschall Göring richtete an Generaloberst von Richthofen folgendes Glückwunschtelegramm:

Zu Ihrer Beförderung zum Generaloberst über­mittle ich Ihnen, lieber Richthofen, in dankbarer An­erkennung meine aufrichtigsten Glückwünsche.

Ich freue mich und bin stolz, daß der Führer durch diese hohe Auszeichnung Ihre außerordentlichen Verdienste und den Heldenmut Ihrer Verbände in solch besonderer Weise gewürdigt hat.

Feldwebel Gerhard Köppen wurde am 17. Mai 1918 in Holpendorf geboren. Im Kampf gegen dis sowjetische Luftwaffe hat er sich als ein ausgezeich­neter Jagdflieger erwiesen. Nachdem er in schweren Luftkämpfen gegen einen oft zahlenmäßig über­legenen Gegner 40 Luftsiege errungen hatte, wurde ihm am 18. Dezember 1941 das Ritterkreuz ver- liehen. Durch kühne Tiefangriffe auf feindliche Flug­plätze, Kolonnen und Panzer hat er dem Gegner chweren Schaden Zugefügt, u. a. hat er ein sow- etisches Kanonenboot auf dem Dnjepr in Brand ge« chossen. Im OKW.-Bericht vom 25. Februar 1942 wurden fein Name anerkennend genannt

OaS Ritterkreuz.

Berlin, 28. Febr. (DNB.) Der Führer ver. lieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luft­waffe, Reichsmarschall Göring, das R i t t e r kreuz des Cisemen Kreuzes an Oberfeldwebel Schulz, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader.

Oberfeldwebel Otto Schulz ist ein in zahlreichen Luftkämpfen hervorragend bewährter Jagdflieger. An der nordafrikanischen Front ist es ihm gelungen, an einem Tage gegen zahlenmäßig überlegenen bri« tischen Gegner, feinen 40., 41. und 42. Luststeg zu erringen.

völkerung des Gaues besonders eng und herzlich gestaltendes Wesen.

Bei allen ihn notwendigerweise zuvorderst in An­spruch nehmenden großen Führungsaufgaben nimmt sich der Gauleiter dennoch die Zeit, um sich auch um Kleinigkeiten zu kümmern.Wir sind vom einzelnen zur Ganzheit gekommen", so pflegt er hierbei zu jagen.Auch die heutigen größeren Perspektiven geben uns nicht das Recht, das einzelne Schicksal zu vernachlässigen, sondern verpflichten uns im Gegenteil, ihm nach wie vor unser besonderes Augenmerk zuzuwenden, da allein die gerechte Ord­nung seiner Verhältnisse die sichere und unentbehr­liche Grundlage der Planungen aus einer größeren Perspektive ist." So verfolgt der Gauleiter z. B. sehr genau die weitere Bearbeitung der an ihn heran- getragenen Gesuche einzelner Volksgenossen. Und so manch einer seiner Mitarbeiter mußte sich dabei schon von einem messerscharfen Gedächtnis über­raschen lassen, wenn er Wochen später urplötzlich aus heiterem Himmel nach Bearbeitung und Lösung des Vorganges befragt wurde.

Tradition schaffen ist besser.

Tradition besitzen ist gut, Tradition schaffen aber ist besser", sagte einmal ein Großer unseres Volkes. Große Ideen aber schaffen sich ihre Tradition, nicht allein kraft der ihnen innewohnenden Dynamik ihres geistigen Inhalts, sondern vor allem durch das Handeln und Wirken ihrer Träger. Je stärker deren Perfönlichkeitswert ist, desto lebendiger wird sich eine Tradition heranbilden. Der Gau Hessen- Nassau darf am heutigen Tage stolz und froh daran denken, daß das Vorbild unseres Gauleiters jene Tradition entwickelte, die er in seinem Telegramm an den Führer auf der Festung Landsberg im Jahr 1923 zum erstenmal zum Ausdruck brachte:Der Gefolgsmann Adolf Hitlers hat feine Treue täglich aufs neue durch die Tat zu beweisen!"

Es ist das Gluck unseres Volkes, daß es in feinem gegenwärtigen Freiheitskampf die Männer der ersten Stunde an feiner Spitze weiß, die der Führer in feiner letzten Rede unter Ablehnung einer nach­träglich vorgenommenen Zweiteilung von Partei und Soldatentum als die eigentlichen und besten Soldaten bezeichnete. Sie geben heute die Garantie dafür, daß sich ein zweiter November 1918 niemals mehr wiederholen wird. Der Stolz unseres Gaues aber ist es, daß unser Gauleiter zu diesen Männern zählt. Unser Dank und Gruß an seinem heutigen Ehrentage sei daher die von uns freudig aufgenom­mene Verpflichtung, die von ihm erkämpfte Tradi­tion der Treue zu Führer und Reich durch unser Handeln in jeder Situation lebendig zu halten. U.

den seine ersten Erfolge gesammelt. Lauter unbe­kannte Namen von Männern, deren Einsatz selber wieder fortzeugend wirkte. Die Verwaltungsarbeit war damals wie heute sekundär, ein notwendiges, leider nicht zu umgehendes Hebel Wenn sie hier besonders beachtet wird, so nur deshalb, weil ihre Entwicklung sinnfälliger Ausdruck vom Werden und Wachsen des begonnenen Werkes ist. Zwischen dem damaligen bescheidenen Notizbuch und dem heutigen Adolf-Hitler-Haus liegt jener Weg des Kampfes und des Erfolges, ausgefüllt mit ben fiegoerbürgen« den Erfordernissen des Opfers, des Mutes und der Treue, wie sie sich in der Persönlichkeit unseres Gauleiters hervorragend verkörperten.

Rach der Kritik der Aufbau.

Der rastlose, keine Mühe und Gefahr scheuende Einsatz des Gauleiters in der Kampfzeit ist be­kannt. Ebenko bekannt, weil von allen miterlebt, find die großen Aufbauerfolge des Gaues Hessen- Nassau. Es ist das besondere Glück, das der Gau­leiter noch immer in jeder seiner Handlungen emp­fand, daß er nach seiner in der Stadtverordneten­versammlung und im Provinziallandtag anklagen­den und vernichtenden Kritik am Versagen des Systems mit führender und tätiger Hand den natio­nalsozialistischen Aufbau leiten durfte. Mit den über die Grenzen des Gaues bekannten Erfolgen auf dem wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Sektor erfuhr die nationalsozialistische Opposition der Kampfzeit ihre hervorragende Rechtfertigung. Es brauchen heute auch hierüber nicht viel Worte

Bemerkenswerte Daten in der Entwicklung einer Persönlichkeit sowohl als auch einer die Gesamtheit betreffenden Sache regen immer zu einem Rückblick an. Man läßt dann gleichsam den Film noch ein­mal, aber in umgekehrter Richtung, vor dem geisti­gen Auge ablausen, hält ihn hie und da an und verweilt sinnend bei den besonders gut gelungenen Bildern beschaulicher Innerlichkeit oder dramatischer Höhepunkte der Handlung.

Ganz abwegig wäre es, unter dem Eindruck des gewaltigen Geschehens von heute, das Kontinente und Weltmeere in seinen Bann gezogen hat, zu folgern, daß Betrachtungen und Studien über Ver­gangenes unzeitgemäß oder gar völlig überflüssig seien. Damit würde ja letzten Endes jeder Geschichts­forschung und -beutung bas Todesurteil gesprochen. Im Gegenteil: die Versenkung in abgelaufene Zeit­epochen, die Verfolgung des Lebensweges großer Persönlichkeiten, ist nicht allein für ben sich damit Beschäftigenden eine Quelle stärksten Erlebens, son­dern auch, in die richtige, Form gebracht, ein un­vergleichliches Mittel zur Belehrung der Mit- und Nachwelt. Ganz abgesehen davon, daß vielfach erst die Deutung der Vergangenheit das volle Verständ­nis für das Heute arbt. Für das Verstehen des heutigen politischen Geschehens in Deutschland und der damit verbundenen ungeheuren Kräfteausstrah­lungen des Reiches der europäischen Mitte gilt das jedenfalls uneingeschränkt.

Wer wollte behaupten, das Werden und Wachsen der nationalsozialistischen Bewegung und ihre prak­tischen Auswirkungen im rhein-mainischen Gebiet zu verstehen und zu begreifen, ohne ben Werbegang Des ersten Gefolgsmanns bes Führers in diesen Landen, Gauleiter und Reichsstatthalter Spren- ver, verfolgt und erkannt zu haben? Hier spielt sich vor unseren Augen ein kämpferisches Leben ab, wie es klarer, aufrechter und zielsicherer nicht gedacht werden kann.

In Verfolg einer die Geschichte der NSDAP, im Gau Hessen-Nassau betreffenden Arbeit hatte ich mich eingehend mit der Frühzeit der Bewegung im Gau zu befassen und war mit meiner Arbeit bei den Ereignissen der Jahre 1921/24 angelangt, in denen im völkischen Lager der Gauhauptstadt Schwarmgeisterin Politik machten", die es ohne Zweifel verstanden hatten, mit schillernden Theorien und mystischen Redewendungen auf ihren nicht ge­rade sehr kritisch eingestellten Anhängerkreis nach­haltig einzuwirken. Diese Propheten mögen wohl im guten Glauben gehandelt haben, aber den Boden der realen Politik hatten sie jedenfalls unter sich verloren. Ich bat ben Gauleiter, ber bamals auch schon bem völkischen Lager angehörte, als Kenner dieser Zeit um Auskunft über ben unb jenen Mann aus dem damaligen Führerkreis. Im Zusammen­hang mit ber treffenben Schilberung einiger bieser beutschvölkischen Wanberscholaren" äußerte sich ber Gauleiter in seiner schlichten unb doch so klaren Ausbrucksweise:

Ich für meine Person wollte ja auch keine neuen Programme aufstellen, mit keinen äußer­lich bestehenben Theorien, schillernben Seifen­blasen gleich, jonglieren. Ich bin von Anfang an nur für bas Programm eines anberen, eines Größeren, eingetreten und habe mich bemüht, mitzuhelfen, dieses Programm in der Praxis zu verwirklichen, und dieses Programm war

Ms vor fünfzehn Jahren der Nationalsozialist Jakob Sprenger vom Führer mit der Führung seiner Gefolgschaft im Gebiet um Rhein und Main beauftragt wurde, hatte er bereits ein halbes Jahrzehnt des härtesten Kampfes für die Idee eines damals nur geahnten nationalen und sozialen Deutschlands erfolgreich bestanden. Als verwundeter Frontsoldat nach seiner Rückkehr aus dem Weltkrieg in den Straßen Münchens gegen die Mächte des Chaos, der Ehrlosigkeit und Feigheit predigend, konnte sein Weg nur zu jenem Manne führen, der in der Zeit des Verfalls und ber Ohnmacht Deutsch- lanbs mit verwegener Kühnheit ein Programm ber Wiebererrichtung bes Reiches, ber Wiedergewinnung feiner Freiheit unb Ehre zu erstellen wagte. An Mut unb Treue erging ber Appell, unb es war nun selbstverständlich, baß er bei bem Frontsolbaten Sprenger, ber biese Tugenben, wie seine Aus­zeichnungen es beweisen, im Schützengraben bes Weltkrieges sein eigen nannte, die entsprechende Resonanz sand.

Oie Parteiorganisation im Notizbuch.

Seit bem Jahre 1922 finben wir ihn daher als fanatischen Mitkämpfer Adolf Hitlers. Es war ein schweres unb hartes Ringen, aber bennoch ein Weg steter Erfolge. Heute erinnert ber Gauleiter gern baran, wie er seinerzeit bie gesamte Parteiorgani­sation bes Gaues in einem Notizbuch, bas er stets bei sich zu tragen pflegte, verwaltete. Damals lag in bieser Perspektive von bem mehr als bescheibenen Anfang zu ber zu erringenben notroenbigen Posi­tion burch bie Uebernahme ber Macht, bas ganze Uebermaß von Anforberungen an Glauben unb Opferbereitschaft. Man vergegenwärtige sich bies noch einmal: Ein Mann zieht in einer völligen Verzweiflung bes vollkommenen Nieberbruchs ber Nation im ßanbe umher unb spricht selbst als Un­bekannter von einem anberen Unbekannten, ber das