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2. Februar 1942

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Eine romantische undbezaubernde Liebesaffäre voller ergötzlicher Konflikte, höfischer Intrigen und köstlicher Enthüllungen, um­sponnen und durchflutet von der Musik des alten Wien und des schönenUngarlandesl

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Sie Schweiz siegt 2:1.

Deutsche Fußball-Nationalelf geschlagen.

Bewegungen daher oft markttechmsch bedingt. Mainzer Aktienbrauerei gaben auf die Dividen­densenkung auf 168,5, d. h. um 13 v. H. nach..

Renten lagen meist wenig verändert, Altbesitz um 162,50162,75, Steuergutscheine I 104,50 bis 104,75104,90. 4proz. Rentenbankablösungen kamen in der Berichtszeit in Frankfurt zur amtlichen No­tiz bei kaum verändertem Kurs. Jndustrieobligatio- nen im allgemeinen ruhig. Der Aktienfreiverkehr blieb ebenfalls sehr ruhig und zeigte kursmäßig kaum nennenswerte Veränderungen. Tagesgeld blieb mit 1,75 v. H. unverändert.

Der 26. Fußball-Länd erkämpf zwischen Deutsch­land und der Schweiz wurde am gestrigen Sonn­tag vor 35 000 Zuschauern im Wiener Prater-Sta­dion veranstaltet. Die Begegnung endete mit dem knappen 2:1(0:0)-Sieg der Schweiz. Immerhin ste­hen den 15 deutschen Erfolgen erst sieben siegreiche Kämpfe der Schweizer bei weiteren vier unent­schiedenen Spielen gegenüber. Das Torverhältnis mit 66:38 Treffern steht gleichfalls zugunsten Deutschlands. _

Die Erwartungen, die nach dem schönen Sieg der deutschen Nationalelf in Agram an das zweite diesjährige Länderspiel gegen die Schweiz geknüpft wurden, gingen leider nicht in Erfüllung. Die deut­sche Mannschaft war im Sturm auch diesmal nicht auf der Höhe, denn Eppenhoff vermochte noch we­niger zu geben als zuletzt Conen, aber trotzdem rechnete niemand nach dem O:O-Pausenstand mit einer Niederlage. Als in der 72. Minute Decker den Führungstreffer erzielt hatte, antworteten die schweizer nach einem groben Schnitzer Jahns durch Kappenberger mit dem Ausgleich. Dann rollte eine ununterbrochene Welle deutscher Angriffe gegen Ballabios Tor, der sich jedoch als unüberwindlich erwies. Es war ausgesprochenes Pech für uns, daß zwei Minuten vor Schluß Jahn in einer Si­tuation, in der er niemals die Torlinie hätte ver­lassen dürfen, bis zur 19-Meter-Grenze dem an- stürmenden Kappenberger ins Feld entgegeneilte. Der kleine Basler konnte mühelos an ihm vorbei zum zweiten Schweizer Treffer einsenden. Dieser Erfolg wurde selbst von den Eidgenossen als ein Geschenk empfunden: er bedeutete zugleich den er­sten Sieg der Träger des weißen Kreuzes auf Wiener Boden.

Die Achillesferse in unserer Mannschaft war dies­mal der Angriff. Der Schalter Eppenhoff erwies sich als ein Fremdkörper, der sich während der ganzen 90 Minuten nicht zurechtfand. Auch der erst­mals im Nationaltrikot spielende junge Wiener Rechtsaußen Fitz war kein Volltreffer. Allerdings mifh ihm zugute gehalten werden, daß er nahezu auf sich allein angewiesen war. Decker war auch nicht viel stärker und entwickelte dabei noch ziemlich viel Schußpech. Lichtblicke unter den deutschen Stür­mern waren allein Walter und Dur et. Der Pfälzer bewies nicht nur seine großen technischen Fähig­keiten, sondern auch seine Umsicht, ein Spiel zu führen. Durek schoß hart und viel. Die Läuferreihe

Polizei Frankfurt Dietzenbach SA. Frankfurt Pfungstadt Rüsselsheim LSV. Gießen Mombach Hanau Offenbach Friedberg

Ein Film um ein großes Be­kenntnis zum deutschen Volkstum, das eine helden­mütige Frau in einer Zeit höchster Gefahr bis zur Selbstaufopferung tapfer verteidigt

Am 29. Januar entschlief nach langem, schwe­ren Leiden unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Frau Katharina Wagner, geb. Wack

im 83. Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Andreas Wagner Jakob Wagner

Gießen, Horst-Wessel-Wall 56, im Jan. 1942.

Die Beisetzung findet in aller Stille statt.

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Uneinheitliche Aktienmärkte.

Frankfurt a. M., 30. Jan. In der verflosse­nen Berichtswoche entwickelte sich am Elektro­markt eine Sonderbewegung, die mehrfach zu Kursaufbesserungen führte, zuletzt aber vor allem durch Abgaben ein größeres Ansteigen verhütete. Die Fusion AEG.-Gesfürel kam kursmäßig wenig mehr zum Ausdruck. Siemens schlossen immerhin noch etwa 5 v. H. über Vorwochenschluß. Beachtet waren weiter u. a. Demag, Stahlverein und IG. Farben. Harpener gaben dagegen etwa 10 v. H. her, auch Metallgesellschaft, Conti Gummi, Zell Waldhof mehrprozenttg abgeschwächt. Demgegen­über zeigte der Einheitsmarkt nur unwesentliche Veränderungen; da hier die Marktenge unvermin­dert anhielt, waren die Umsätze sehr klein, Kurs-

Spiele

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Die Straßburger ff ging aus dem natio­nalen Berliner Basketballturnier als Endfieger hervor. Im Endkampf wurde der SV. Straßburg mit 23:19 (16:16, 9:6) Punkten geschlagen. Die Entscheidung fiel erst in der verlängerten Spielzeit.

*

Die TG. Offenbach a.M. gewann mit einer Leistung von 1332,5 Kilogramm die Gewichtheber- Mannschaftsmeisterschaft des Gaues Hessen-Nassau vor SA.-Frankfurt/ASV. Griesheim und RSG. Rotweiß Frankfurt.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben treusorgenden Mann, unseren herzensguten Vater, Bruder, Großvater, Schwiegervater! Schwa­ger und Onkel

Herrn vHilinn Sommer, Schreinermeister

nach langem schweren Leiden, im Alter von 60 Jah­ren, zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

In tiefer Trauer:

Elisabeth Sommer, geb. Kaiser

Familie Ernst Sommer, z. Z. Im Felde

Familie Ludwig Völk

Familie Ernst Karber

Familie Heinrich Kraft, z. Z. Im Felde Familie Fritz Schmidt, z. Z. Im Falde Elli Sommer.

Staufenberg, den 1. Februar 1942.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 3. Fe­bruar, um 15 Uhr statt.

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Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 31. Januar. Es notierten je 50 Kilogarmm Lebendgewicht in Reichsmark: Ochsen a) 4546,5, b) 4142,5, c) 36-37,5; Bullen a) 4344,5, b) 4040,5, c) 35,5; Kühe a) 43-44,5, b) 39-40,5, c) 3234,5, d) 2025; Färsen a) 44 44,5, b) 41,5, c) 3636,5; Kälber a) 59, b) 5059, c) 45-50, d) 3040; Schafe a) 45, b) 3841, c) 1530; beste Mastlämmer 5053; mittlere Mast- lämmer 44; Schweine a) 61, bl) 61, b2) 60, c) 58, d) 55, e und f) 53, gl) 61. Marktverlauf: alles zugeteilL

Hauptlchristleiter: Dr.Ortedrtch Wilhelm Lange. .Stellvertreter be8 Hauptichriftleifrs: Ernst Blum'chein. Verantwortlich für Polim und Bilder: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), i.B. Ernst Blumschein: für oas Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: für Stadt Gießen, Provinz, Wirb- chaft u. Sport: Ernst Blumschein.

Druck und «erlag: Brühlsche UniversitätSdruckerei R. Lange K.S. Berlagsletter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzetgenleiler: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.6.

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Im Mittelpunkt der ersten diesjährigen Berufs« box-Veranstaltung in der Berliner Deutschlandhalle stand der Kampf um die deutsche Schwergewichts. Meisterschaft zwischen dem Titelhalter Heinz La« zek (Wien) und dem Herausforderer Adolf Heu. ser (Bonn). Das vollbasetzte Haus erlebte eine Sensation, denn der Meister wurde in der dritten Runde k. o. geschlagen und verlor damit seinen Titel an den Rheinländer.

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Tabelle der Gauklasse.

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen meinen lieben, guten Mann, unsem treusorgenden Vater, Schwieger­vater, Großvater. Bruder, Schwager und Onkel

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am 31. Januar 1942.1% Uhr, Im Alter von 64 Jahren nach langem, schweren, mit großer Geduld er­tragenem Leiden zu sich zu nehmen.

In tiefer Trauer:

Elisabeth Dietrich, verw. Helbing, geb. Jung

Hans Dietrich, z. Z. bei der Wehrmacht Edmund Helbing, Oberwachtm. d. Schutzpol. u. Frau Lina, geb. Schwan [Z.Z. im Osten nebst 3 Enkelkindern.

Gießen (Rodheimer Straße 51), den 2. Februar 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 4. Februar, nachmittags 2% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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Kurze Sportnotizen.

Einen Schweizer Fußballsieg gab -S gestern auch in Stuttgart, wo die Stadtmannschast von Zürich mit 4:1 (0:0) Toren über die Stutt­garter Stadtvertretung erfolgreich war.

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Lilo Allgayer (Offenbach a.M.) ging aus dem reichsoffenen Düsseldorfer Fechtturnier als Siegerin hervor. Sie kam in der Endrunde auf zehn Siege, blieb also ungeschlagen. Zweite wurde die Düsseldorferin Lilo Gässes mit acht Siegen. Insgesamt standen 55 Fechterinnen im Wettbewerb.

war auf gewohnter guter Höhe. Hanreiter hielt das ganze Spiel gleichmäßig durch, Mock hatte vor und Wagner nach der Pause die besten Augenblicke. Gut auf dem Posten war auch das Derteidigerpaar Sesta-Schmaus. Dagegen fehlte es dem Schluß­mann Jahn diesmal an Sicherheit und kalter Ruhe. Beide Tore kommen zum Teil auf sein Konto.

Die Schweizer können mit ihrem Erfolg, der ja wohl kaum vorher erwartet worden war, durch­aus zufrieden fein. Sie lieferten aber auch eine gute Partie mit dem von ihnen gewohnten kämp­ferischen Einsatz. Zudem gab es in ihren Reihen kaum einen Versager. Ballabio hielt mit alter Mei-1 sterschast, wenn ihm auch zuweilen das Glück zur Seite stand. Minelli-Lehmann waren ein würdiges Gegenstück zu Sesta-Schmaus, und besonders Leh­mann zeichnete sich durch zweimaliges rechtzeitiges Eingreifen als Retter in höchster Not aus. Die Läufer erledigten ein gutes Pensum, und besonders Vernati feierte eine gute Wiederkehr durch sein er­folgreiches Spiel in der Nationalelf. Die treibenden Kräfte im Angriff waren Dickel und Amado am rechten Flügel, obgleich die Erfolge durch den Linksaußen Kappenberger erzwungen wurden. Wo« lacek war der geistige Führer des Angriffes in gemeinsamer Arbeit mit Monnard.

Deutschland: Jahn; Sesta, Schmaus; Wag­ner, Mock, Hanreiter; Fitz, Decker, Eppenhoff, Wal­ter, Durek.

Schweiz: Ballabio; Minelli, Lehmann; Sprin­ger, Dernatt, Rickenbach; Bickel, Amado, Monnard, Walacek, Kappenberger.

Sportveranstaltungen mit größeren Reifen sind abzusetzen.

Eine Anordnung des Reichssportführers.

Die Verkehrsmittel müssen in diesen Winterwochen für lebenswichtige Transporte an die Ostfront frei­gehalten werden. Reichssportführer von Tschammer und Osten hat daher folgende Anordnungen ge­troffen:

1. Sportveranstaltungen einschließlich der Meister­schaftsspiele des NSRL. sowie Sportlehrgänge und Sporttagungen, zu deren Durchführung Reisen von mehr als 50 Kilometer in einer Richtung erforder­lich werden, sind für den Monat Februar abzusetzen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die Sportbereichsführer (Sportgauführer) sind er-

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Lpd. Darmstadt, 1. Febr. Der Leiter Kriminalpolizeistelle Darmstadt teilt mit, daß Georg Straub, geboren am 13. 6.1906 zu Ober- kl i na en, dort wohnhaft Adolf-Hitler-Straße 55, am 30. Januar von der Kriminalpolizei festgenommen wurde, weil er sich am Ostbahnhof Darmstadt als Kriminalbeamter ausgegeben hat und Festnahmen vornehmen wollte. Wegen seines volksschädigenden Verhaltens wurde Straub der Geheimen Staats­polizei überstellt. Da sein Verhalten einen die Auto­rität des Staates gefährdenden verantwortungs­losen Mißbrauch staatlichen Hoheitsrechtes darstellt, wird er, um die Gemeinschaft zu schützen und weite­ren Straftaten dieser Art vorzubeugen, nach Ver­büßung der gerichtlichen Strafe für längere Zeit in ein Konzentrationslager eingewiesen werden.

unseres Führers gehört, welche bei den Verwun­deten die größte Aufmerksamkeit fand.

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* Eine 85jährige. Am morgigen 3. Feb­ruar begeht Frau Klara Glas, Mühlstraße o, in körperlicher und geistiger Frische ihren 85. Ge­burtstag. Die Jubilarin nimmt noch regen Anteil an den Tagesereignissen. Wir gratulieren herzuch.

"Ein Achtzigjähriger. Reichsbahnzug­führer a. D. Heinrich Krämer, Gnauwstraße 22 kann am heutigen 2. Februar in geistiger und körperlicher Frische seinen 80. Geburtstag ocgehen. Wir gratulieren herzlich.

** Stadtbücherei Gießen. Im Monat Januar wurden 2312 Bände verliehen. Davon kom­men auf: Romane 1352, Jugendschriften 476, Reise- beschreibungen 148, Lebensbeschreibungen und Ge- schichte 107, Kriegsgeschichte 93, Seewesen 35, ßik» raturgeschichte 6, Kunstgeschichte 5, Politik 33, Tech­nik 59 Bände.

Landkreis Gießen.

> Heuchelheim, 1. Febr. Der Landwirt Jak. Germer III., Wilhelmstraße 13, wird heute 80 Jahre alt. Er ist körperlich noch so gestellt, daß er seiner Tagesarbeit in- und außerhalb des Hauses nachgehen kann. Dem Jubilar unsere herzlichen Glückwünsche.

Falscher Kriminalbeamter kommt ins Konzentrationslager.

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Georg Ewald, Kreisamtmann

im 60. Lebensjahr aus einem arbeitsreichen Leben.

In tiefer Trauer: Marie Ewald, geb. Clarius

Robert Ewald, Studien-Assessor

Erwin Ewald, Fähnrich der Luftwaffe

Herta Ewald, geb. Fleischhauer Günther Ewald, Enkel

Marie Ewald Wwe., Mutter [Familie Hugo Ewald, Regierungssekretär und Karl Wiesenbach und Familie.

Gießen (Fröbelstraße 28), im Felde» Kolberg, Höchst a. d. Nidder, den 30. Januar 1942.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 4. Fe­bruar, um 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Beileidsbesuche dankend verbeten.

Neben seinen lieben Angehörigen trauern um den mitten aus seiner rastlosen Tätigkeit für Volk und Vaterland jäh herausgerissenen lieben Mitarbeiter

Der Kreisführer des Deutschen Der Landrat des Land-

Roten Kreuzes Gießen kreises Gießen und seine Mitarbeiter. und seine Gefolgschaft

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