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Die Luftwaffe 1941.
Von Hauptmann W. Rotzbach.
Am 1. März 1941, am 6. Jahrestag der Neu- aründung der Luftwaffe, umriß der Reichsmarschall und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring, die Leistungen seiner Männer mit folgenden Sätzen: „Vom Feind gefürchtet, von der Welt geachtet und bewundert, habt Ihr durch Euere Taten getreu der Ueberlieferung deutschen Soldatentums neuen unvergänglichen Ruhm an Euere Fahnen geheftet. Das deutsche Volk sieht mit Stolz und Vertrauen auf Euch und begleitet Euch mit heißem Herzen." Deutschlands Luftwaffe, Flieger, Funker und Kanoniere, haben im abgelaufenen Kriegsjahr 1941 dieses Vertrauen in höchstem Ausmaß gerechtfertigt, ja, sie hat ohne Zweifel noch größere und bedeutendere Erfolge und Siege errungen als im Jahre zuvor in den Kämpfen m Polen, Norwegen, Frankreich und nicht zuletzt in ihren Angriffen gegen Großbritannien. Obwohl es an und für sich sehr schwer ist, Vergleiche zu ziehen, darf man aber wohl behaupten, daß die Ereignisse des abqelaufenen Jahres aber auch weit größere Anforderungen an die deutsche Luftwaffe stellten, daß die Kämpfe im Osten und in Afrika und nicht zuletzt auch die Flüge gegen England weit schwerer und erbitterter waren und zu einer weit stärkeren Anspannung aller Kräfte führten. Die Lufträume wurden immer ausgedehnter und damit wurde der Nachschub schwieriger, die Fronten weiteten sich, so daß eine größere Kräfteverteilung notwendig wurde. Die Absprunghäfen lagen vor allem im Osten zum Teil in ungeeignetem Gelände, die Unterkünfte waren dürftig und ließen oft die notwendigsten Bequemlichkeiten vermissen. Nicht zuletzt muß noch berücksichtig! werden, daß die Gegner und die gegnerische Abwehr stärker und hartnäckiger geworden waren.
Um so größer waren die Erfolge, um so bedeutungsvoller die Erfolgsrechnung und um so glänzender die Bilanz, welche die deutsche Luftwaffe für das Jahr 1941 aufstellen und ziehen kann. Diese beispiellosen Erfolge basieren nur auf der Tapferkeit, Einsatzbereitschaft und dem technischen Können der Flieger, Funker, Kanoniere, nicht nur auf der ausgezeichneten Führung, Vicht nur auf dem überlegenen Material der Flugzeuge, Geschütze, der Munition, der Bomben, der technischen Geräte usw., sondern auch auf der engen, verständnisvollen militärischen und kameradschaftlichen Zusammenarbeit aller Teile der Luftwaffe, die auf Grund der Erfahrungen des Vorjahres glänzend aufeinander eingespielt war. Die Besatzungen und das Bodenpersonal, die Funker und die Männer der Wetter- Stellen und des Flugmeldedienstes, die Flaksoldaten und die Nachtjäger, die Fallschirmjäger und die Flugzeugführer der Transportmaschinen, die Män- nex des Nachschubs und die Bauabteilungen kämpften als geschlossenes, festgefügtes Instrument, als eine scharfe Waffe. Und darüber hinaus darf weiter festgestellt werden, daß auch die Zusammenarbeit, das Zusammenspiel und das Zusammenwirken aller drei Wehrmachtteile noch enger geworden ist.
Wie wären sonst die erfolgreichen Vorstöße der deutschen Kampfgeschwader, die sich besonders wirkungsvoll Anfang des Jahres gegen England richteten, möglich gewesen ohne die eyge Zusammenarbeit mit der Marine? Wie hätte man sonst so verlustreiche Schläge in der Schlacht im Atlantik K die Versorgungsschiffahrt der Briten führen n? Wie hätte man ohne die enge Zusammenarbeit mit dem Heer den am 6. April begonnenen Balkanfeldzug innerhalb weniger Wochen beenden können? Der Reichsmarschall rühmte in seinem Tagesbefehl am Geburtstag des Führers diese Zusammenarbeit und dankte seinen Männern für diese hervorragenden Leistungen der ersten Monate des Jahres 1941 mit folgenden Worten: „Ihr wart wieder Wegbereiter gewaltiger.Siege. Euere Fahnen künden dies in den Bergen des Balkan, an den Küsten des Aegäischen Meeres, in der Wüste Afrikas. Euere unaufhörlichen harten Schläge gegen die englische Insel und die britische Zufuhr treffen den Feind ins Herz."
Und dann folgt als leuchtendes Beispiel der fruchtbringenden Zusammenarbeit aller Teile der Luftwaffe gemeinsam mit Heer und Marine die Einnahme der Insel Kreta. Dafür einige Zahlen: Während des B a l t a n f e l d z u g e s einschließlich der Kämpfe um Kreta wurden 167, durch Flak 8 Flugzeuge abgeschossen, weitere 417 wurden am Boden zerstört. Von den im Mittelmeer gegen Seeziele eingesetzten Verbänden der Luftwaffe wurden bis Ende Mai 30 feindliche Kriegsschiffe versenkt, eine große Zahl weiterer Einheiten beschädigt, der versenkte Handelsschiffsraum beziffert sich auf 103 Schiffe mit über 520 000 BRT., mehr als der doppelte Schiffsraum fiel durch Beschädigung.
, Am 22. Juni trat die deutsche Wehrmacht zum Kampf gegen die Machthaber im Kreml an, um die furchtbar drohende Gefahr von der Heimat abzuwenden und nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa vor dem Bolschewismus zu retten. Im Verein mit den Kameraden der finnischen, italienischen, rumänischen, kroatischen, slowakischen und spanischen Luftwaffenverbände hat die deutsche Luftwaffe an den gewaltigen Erfolgen entscheidenden Anteil. Es ist im Rahmen dieses Rückblickes unmöglich, die ruhmreichen Taten aller Teile der deutschen Luftwaffe aufzuzählen, ausführlich von den kühnen Einsätzen der Jäger, Schlachtflieger und Stukas zu sprechen, ohne die kaum ein Angriff der Panzer und der tapferen Infanterie möglich war, die Heldentaten zu schildern, d,e die deutsche Flak bei der Zerstörung feindlicher Angriffe, beim Abschuß der gegnerischen Flieger vollbrachten, oder eingehend die ungeheuren Verdienste des Nachschubs, der Luftwaffenbaubataillone usw. hervorzuheben. Die Vernichtung von fast
17 500 Flugzeugen beweist die Ueberlegenheit der deutschen Luftwaffe und zeigt ihre unerhörten beispiellosen Leistungen in diesem giganttschen Kampf im Osten auf. Daneben liefen unaufhörlich die Angriffe der deutschen Luftwaffe a e g e n die britische Insel. Fernerhin kämpften deutsche Luftstreitkräfte erfolgreich gegen starke feindliche Kräfte inderCyrenaika. Die deutsche Abwehr
schützte die deutsche Heimat, wobei die britische Luftwaffe bei ihren Einflügen schwerste Verluste erlitt.
Gewaltig sind die Erfolge des Jahres 1941, auf welche die deutsche Luftwaffe ^urückblicken kann. Sie wird weiter siegreich vorwärtsstürmen im Geiste der gefallenen Kameraden, im Geiste der beiden Fliegerhelden Udet und Mölders, deren Tod die deutsche Luftwaffe im November zu beklagen hatte.
„Das Zahr der größten Siege alter Zeiten."
Tagesbefehl an -ieWehrmacht
DNB.Aus dem Führerhauptquartier, 31. Dez. Der Führer und Oberste Befehlshaber hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Wehrmacht erlassen, der zugleich die Grüße des Führers an das Heer in feiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber bps Heeres enthält:
Soldaten!
So, wie nach Beendigung de? Feläzuges in Polen habe ich mich - trotz bitterer Erfahrungen auch im Juli 1940 nach dem glorreichen Abschluß des Krieges im Westen entschlossen, den Feinden, die uns am 3. September 1939 den Krieg erklärt hatten, die Friedenshand entgegenzustrecken. Sie wurde zurückgestoßen und mein Angebot als ein Zeichen unserer Schwäche ausgelegt. Die Männer, die schon vor 1914 zum ersten Weltkrieg gehetzt hatten, glaubten mit Bestimmtheit, durch neue Koalitionen das deutsche Volk und die mit ihm verbündeten Staaten im Jahre 1941 endgültig niederzuzwingen, auflösen und damit auslöschen zu können. So blieb uns keine andere Wahl, als den Helm fester zu binden und die Weiterführung des Kampfes ins Auge zu fa^en. Die Ursache für den Entschluß dieser internationalen Kriegshetzer, unter keinen Umständen Frieden zu schließen, lag außer in ihren wirtschaftlich-kapitilistischen Interessen in der Ueberzeugung, durch den für den Sommer 1941 im geheimen vorbereiteten Eintritt Sowjetrußlands in den Krieg gegen Europa das Reich endgültig vernichten zu können.
Nun liegt dieses Jahr 1941 hinter uns!
Es war ein Jahr schwerster Entschlüsse und blutigster Kämpfe. Es wird aber in
die Geschichte eingehen als das Jahr der größten Siege aller Zeiten. Söhne aus allen deutschen Gauen haben Seite an Seite mit den Soldaten unserer Verbündeten auf dem Balkan und auf Kreta, in Afrika, im Mittelmeer und auf dem Atlantik ruhmvoll gekämpft. Seit dem 22. Juni aber habt Ihr, meine Soldaten, auf den Kriegsschauplätzen des Ostens, von den Zonen des hohen Nordens bis an die Grenze des Schwarzen Meeres Kämpfe bestanden, die in ihrer Ausdehnung und Härte unerhörte Ansprüche an Euch stellten, in ihren Erfolgen aber die glorreich st en W af f e n t a t e n der Geschichte sind.
Durch Euch, meine Soldaten, ist der unserem Volk zur Eichaltung seines Daseins so oft aufge- zwungene Kampf durch Siege gekrönt worden, die über allem stehen, was die Vergangenheit her Völker bisher kannte. Durch Eure Tapferkeit, Euren Todesmut unfr Eure Opferbereitschaft wurde aber nicht nur unsere deutsche Heimat, sondern darüber hinaus ganz Europa gerettet und vor einem Schicksal bewahrt, an das wir nur mit Schaudern zu denken vermögen. Frauen und Kinder und alle sonst in der Heimat schaffenden Menschen können vor allem Euch, Soldaten der Ostfront, nie genug dafür daüken, was Ihr für sie getan habt. Ihr selbst seht aber seit dem 22. Juni nun mit eigenen Augen die Art des „Paradieses", in das die gemeinsame Verschwörung jüdischer Kapitilisten und jüdischer Bolschewisten auch unser Deutschland ver» wandeln wollte.
Meine Soldaten! Als Führer und Sprecher der Millionen Angehörigen unseres Volkes und als Oberster Befehlshaber der Wehrmacht danke- ich all den tapferen Männern von ganzem Herzen für das
so oft bewiesene Heldentum. Euch aber, Soldaten des Heeres und der Waffen-^, insbesondere an der Ostfront, grüße ich in der stolzen Freude, nunmehr unmittelbar den Oberbefehl über den Wehrmachtsteil auszuüben, der wie überall und immer, so auch hier — die schwerste Kampflast zu tragen hat.
Die ganze deutsche Heimat blickt mit grenzenlosem Vertrauen zu ihrer Wehrmacht empor und möchte jedem von Euch gerne helfen, soweit sie es nur kann. Wir alle aber, Front und Volk, gedenken gemeinsam in Ehrfurcht der Kameraden, die ihre Liebe und Treue zu Deutschland mit dem Tode besiegeln mußten, sowie der Opfer der Verbündeten, die in unseren Reihen für ihre Länder und ganz Europa kämpften.
Soldaten der Ostfront! 3m 3ahre 1941 habt Ihr in zahllosen Schlachten den zum Angriff sprungbereiten Feind nicht nur von den finnischen, deutschen, slowakischen, ungarischen und rumänischen Grenzen entfernt, sondern weit über tausend Kilometer in das eigene Land zurückgeworfen. Sein Versuch, im Winter 1941 auf 1942 das Schicksal zu wenden! um wieder gegen uns vorzugehen, muß und wird scheitern! 3a, im Gegenteil: 3m 3ahre 1942 werden wir mit allen Vorbereitungen, die getroffen sind, diesen Feind der Menschheit erneut fassen und so lange schlagen, bis der Vernichtungswille der jüdisch-kapitalistischen und bolschewistischen Welt gebrochen ist. Deutschland will und kann nicht alle fünfundzwanzig 3ahre von den gleichen Verbrechern in einen neuen Krieg um Sein oder Vichtsein geworfen werden! Europa kann und will sich auch nicht ewig zerfleischen, nur damit ein Haufen angelsächsischer ünd jüdischer Verschwörer im Unfrieden der Völker die Befriedigung seiner geschäftlichen Machenschaften findet! Das Blut, das in diesem Krieg vergaffen wird, soll — das ist unsere Hoffnung — in Europa für Generationen das letzte fein! Möge uns der Herrgott im kommenden 3ahr dabei helfen!
Gez.: Adolf Hitler.
Krönt und Heimat werden alle Anforderungen des neuen Jahres erfüllen.
Oer Neujahrsaufruf des Führers.
DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 31. Dez. Der Führer hat zum Jahreswechsel folgenden Aufruf erlassen:
Deutsches Volk!
Nationalsozialisten, NationalsoMisttnnen, Parteigenossen!
Als am 3. Septencker 1939 England und Frankreich dem Reich den Krieg erklärten, geschah es nicht, um irgendeiner von Deutsckland erhobenen, die Existenz oder gar die Zukunft dieser Staaten bedrohenden Forderung entgegenzutreten. Denn die einzige Aufforderung, die ich Jahr für Jahr sowohl nach London als auch nach Paris schickte, war die einer Rüstungsbegrenzung und einer Völkerverständigung. Allein jeder deutsche Versuch, mit den damals führenden Männern zu einem vernünftigen friedlichen Ausgleich der Interessen zu kommen, scheiterte teils am Haß derjenigen, die im neuen Deutschland ein böses Beispiel des sozialen Fortschritts sahen, teils an der Habgier jener, die sich von der Rüstuna zum Krieg größere Gewinne versprachen als von der Arbeit des Friedens. Es gibt keinen der führenden Staatsmänner in den Ländern, die für den Ausbruch des Krieges verantwortlich waren, der als Inhaber der Aktien der Rüstungsindustrie nickt zugleich ein Nutznießer und deshalb Hauptinteressent am Kriege ist. Und hinter allen steht als treibende Kraft der jüdische Ahasver, der seit Jahrtausenden der ewig gleiche Feind jeder menschlichen Ordnung und damit einer wahren sozialen Gerechtigkeit ist.
Wie wenig berechtigt der Angriff gegen Deutschland war, geht auch deutlich aus dem Fehlen jeden klaren Kriegsgrundes hervor, den sie selber angeben könnten. Denn warum haben sie nun Deutschland 1939 den Krieg erklärt? „Weil sie in öiner Art von Welt nicht leben wollen, wie wir sie wünschen", plaudert am Kamin der größte Kriegshetzer unserer Zeit, Herr Roosevelt. Nun hat die deutsche Welt mit Amerika so wenig zu tun, wie die amerikanische mit uns. Keinem Menschen wäre es- eingefallen, etwa Frau Roosevelt einzuladen, nach deutscher Art zu leben, genau so wie sich das deutsche Volk niemals mit amerikanischen Prinzipien ober Lebensgrundsätzen abfinden wird.
Oder stimmt etwa die Behauptung, daß England und Frankreich uns den Krieg erklären muhten, weil wir die Welt erobern wollten? War Danzig die Welt? Aber überhaupt: Wer hat denn nun die Welt erobert? 85 Millionen Deutschen wurde nicht einmal ein Lebensraum von knapp 500 000 Quadratkilometer Größe zugebilligt. Die von unseren Vorfahren einst durch Verträge, Kauf oder Tausch erworbenen Kolonien wurden unter verlogenen Verwänden geraubt. Allein 45 Millionen Engländer dürfen 40 Millionen Quadratkilometer der Erde beherrschen und haben damit das Reckt, Völker zu unterdrücken, von denen allein die indischen siebenmal mehr Menschen zählen, als
das englische Mutterland selbst Einwohner hat. Nein! Dieser Krieg wurde begonnen, genau wie der Krieg 25 Jahre vorher, durch die gleichen Männer und aus den gleichen Gründen!
Die jüdisch - angelsächsische Finanzverschwörung kämpft nicht für irgend eine Demokratie, sondern durch die Demokratie für ihre kapitalisti° schen Jnterefsen. Und Herr Roosevelt sucht nicht eine neue Art von Welt, sondern eine bessere Art von Geschäften, durch die er vor allem hofft, die Kritik an der Mißwirtschaft zum Schweigen zu bringen, die seine Regierung dem amerikanischen Volk gebracht hat.
Und bei allem aber war es die gemeinsame Sorge, daß das nationalsozialistische Deutschland im Laufe der Jahre durch seine erfolgreiche Wirtschafts- und Sozialpolitik vielleicht auch andern Völkern die Augen über die wirklichen Gründe ihrer Verelendung öffnen könnte. Wenn in derselben Zeit, in der es im neuen Deutschland gelang, in wenigen Jahren die unter der Demokratie und der mit ihr verbundenen allgemeinen Verlotterung entstandene Erwerbslosigkeit zu beseitigen, fand in anderen Ländern der umgekehrte Prozeß statt. Die Zahl der Millionäre stieg, aber die der in Arbett befindlichen Menschen sank!
Amerika hatte nach wenigen Jahren Regierung Mr. Roosevelts 13 Millionen Erwerbslose und zerrüttete Finanzen. Zur gleichen Zeit begann in diesem reichsten Lande der Welt eine soziale Krise die andere abzulösen. Damals hätte Mister Roosevelt zum lieben Gott beten sollen, und zwar um die Erleuchtung, fein eigenes Volk besser und nützlicher führen zu können. In diesen Jahren aber kannten die Roosevelts, Churchills, Edens usw. noch keine Völker- geschweige denn Menschheiisideale, sondern ausschließlich Wirtschaftsziele. Erst seit sie glaubten, ihrer verrotteten Wirtschaft durch das Aufblühen einer neuen Rüstungs- und Kriegsindu- strie wieder auf die Deine helfen zu können, haben sie angefangen, zu beten. Zu beten, daß der Bund zwischen dem jüdischen Kapitalismus und dem ebenso jüdischen Bolschewismus durch die Vernichtung der übrigen Völker zum Siege ihrer Ideale, das heißt zum Kriege, seiner Verlängerung und damit zu lukrativen Geschäften führen möge.
Meine Volksgenossen! Dies ist auch der Grund, weshalb jeder meiner Versuche, mit dieser internationalen eiskalten Finanzgesellschaft zu einer Verständigung über Dölkerinteressen zu kommen, fehlschlaaen mußte. Sie wollten den Krieg, weil sie in ihm eine gewinnbringendere Art der Anlegung ihrer Kapitalien sehen. Und hinter ihnen steht als treibende Kraft der Jude, der sich als letztes Ergebnis dieses Krieges die unter dem Bolschewismus getarnte jüdische Diktatur der Welt verspricht Deshalb wurden meine Abrüstungs- und Friedensvorschläge vom Jahre 1933 bis 1939 immer wieder abgelehnt. Deshalb bekam Mr. Chamberlain einen Anfall des Schreckens, als ich nach Beendigung des Polenfeldzugs sofort erneut die Hand zum Frieden bot. Und aus dem gleichen Grund wurde ich nach Abschluß des Westfeldzuges im Jahre 1940 geradezu als Feigling beschimpft, nachdem ich es zum dritten Male versuchte, die Unsinnigkeit dieses Krieges
darzusteklen und die deutsche Friedensbereitschaft anzubieten. Sie alle sahen in dem Mann, der den Frieden erstrebte, den Feind ihrer in der Kriegsindustrie investierten Kapitalien. Deshalb aber auch konnten sie nie den klaren Grund des Krieges bekanntgeben, sondern mußten Zuflucht nehmen zu jener Wolke von Dunst und Geschwätz von Phrasen und scheinheiligen Lügen, die alle bestimmt waren, eines zu umschreiben, was sie in Wahrheit nicht offen aussprechen konnten, die Herren Rüstungs- inoustriellen und Rüstungsaktieninhaber Chamberlain, Churchill, Eden und vor allem Mr. Roosevelt usw., nämlich das Wort: Geschäft.
Wenn aber im Jahre 1940 Herr Churchill in einem Augenblick, da die ganze Westfront zusam- mengebrochen war, trotzdem noch glaubte, in einer Fortsetzung des Krieges die Möglichkeit eines geschäftlichen Nutzens erblicken zu können, dann geschah es nicht in der Erwartung eines möglichen Gewinnens dieses Krieges durch englische Kräfte, sondern ausschließlich schon i m W i s s e n d e r a m e- rikanischen Hilfe und vor allem infolge der von ihm getätigten Abmachungen mit ’Soro» jetrußland.
Parteigenossen! Ich habe jahrelang ben Marxismus bekämpft, nicht weil er sozialistisch war, sondern weil ein Sozialismus, der von der damaligen „Frankfurter Zeitung" und damit der ganzen jüdischen und nichtjüdischen Geldaristokratie finanziert wurde, nur eine Lüge sein konnte. Ob meine Be* hauptung, daß der Marxismus nur zu einem grauenhaften Elend der Völker führen muß, richtig war, können alle diejenigen prüfen und beantworten, die das Paradies des bolschewistischen Experiments unterdes selber fennengelernt haben. So bekämpften wir jahrzehntelang die jüdische Allianz von Finanzinteressen und Marxismus schon im Innern des Reichs. Was sich aber damals in unferm eigenen Volke gegen die nationalsoz ialistische Bewegung verband, hat sich nunmehr im größten Ausmaß der Wett gegen Deutschland verschworen: die reaktionärsten Kapitalisten Churchills oder Roosevelts mit dem Führer des bolschewistischen Paradieses der Arbeiter und Bauern S t a H n.*
Als Churchill im Juli und August 1940 meine Friedenshand unter empörtem Geschrei und mit allen Zeichen des Abscheus zurückwies, wurde er auf das äußerste unterstützt von Mr. Rooftvelt. Allein das Entscheidende für Mr. Churchill war nicht die versprochene Hilfe amerikanischer Knegslieferun- gen, sondern die Zusicherung des sowjetischen Kriegseintritts. So muhte das Jahr 1941 kommen und mit ihm der Beginn der größten Auseinandersetzung, die die Welt bisher erlebte.
Ich brauche am Ende dieses Jahres nicht alle die Ereignisse aufzuzählen, die uns so übermächtig in den "Bann ihrer einmaligen Größe gezogen haben. Wenn sich aber am 22.Juni fast ganz Europa erhob, dann ist dies der Beweis für die Erkenntnis einer Gefahr, wie sie unserem Kontinent in ähnlicher Größe kaum jemals gedroht hatte. Nachdem nun aber von dieser Koalition der Krieg gegen Deutschland beschlossen worden war, glaubte ich es vor meinem Gewissen, der Sicherheit des Reiches, der Erhaltung unseres Volkes und im wertesten
Auch das letzte paar Skier braucht der deutsche Soldat im Winter an der Ostfront


