wäftigt.
Landkreis Gießen.
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Luftwaffe bestimmt, daß in jedem Haushalt für
isuftroaffe neinmmt, oay m ;eoem ^auspan jur jeden mittelgroßen Raum mindestens zwei Lösch-1 sandtüten oder ein entsprechend großer Behälter mit I
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Eine Soße darf man nie zu lange kochen, da sie sonst einschmort und es wäre schade um jeden Tropfen. Kochen Sie nach unserem Rezepts den KNORR - Soßenwürfel fein zer» drucken, mit etwas Wasser glatt» röhren, ’/< Liter Wasser beifugen und unter Umrühren 3 Minuten kochen.
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Das Erntedankfest im Gau Heffen-Rasiau
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2936 D
Hans Wahlik liest in Gießen.
Im Gießener Vortragsring wird, wie man uns schreibt, auf Einladung des Goethe-Bundes sowie der Kulturellen Vereinigung und der Volksbildungsstätte Gießen der NSG. „Kraft durch Freude" der Dichter Hans W a tz l i k am kommenden Montag aus eigenen Werken lesen. Aus dem reichen Schaffen des Dichters feien folgende Werke genannt: Sein erstes Puch „Im Ring des Ossers" greift in die sagenhafte Vergangenheit zurück, vom Aberglauben handelt der Roman „Der Alb". Chronistisch sind die im Mittelalter und im Dreißigjährigen Kriege spielenden Romane „Der Pfarrer von Dornloh" und „Aus wilder Wurzel" gestaltet, ebenso das zur Reformationszeit spielende Buch „Ums Gotteswort". Im Reiche der Musik spielen „Die romantische Reise des Herrn Karl Maria von Weber" und der Mozartroman „Die Krönungsoper". Reben vielen heiteren Erzählungen und Legenden t)er=. dienen der zeitnahe Roman „O Böhmen" und die Spukerzählun^en „Dämmervolk" hervorgehoben zu werden. „... ackert tiefer ins umstrittene Land" bringt weltanschauliche Lyrik; „Der Meister von Regensburg" ist ein Roman um den Maler Altdorfer.
Wer im Mai d. I. den Vortrag des Präsidenten der Reichsmusikkammer, Prof. Dr. Rabe gehört hat, erinnert sich manches Wortes der Klage über den Niedergang der einst so hochstehenden deutschen Volksmusik. Es ist nur zu begreiflich, daß alle in der kulturlichen Betreuung verantwortlich tätigen Stellen sich Gedanken darüber malten, wie Abhilfe geschaffen werden kann.
Eine Auflockerung aller bisher noch brachliegenden musikalischen Kräfte unseres Volkes, eine bewußte Brertenarbeit auf musikalischem Gebiet, eine Ausbildung aller Musikfähigen und Musikwilligen und ein Neuerwecken der Musikfreude beim Einzelnen sowohl als auch in den Gemeinschaften — insbesondere ist hier an die Betriebe gedacht —, ist das große Ziel, das sich die in allen größeren Städten im Entstehen begriffenen Volksmusikschulen setzen, die von der NSG. „Kraft durch Freude" ins Leben gerufen werden.
Liegen diese Aufgaben für die Jugendlichen in den Händen der Musikschulen der HI., so wenden sich die Volksmusikschulen der NSG. „Kraft durch Freude" an die Erwachsenen über 18 Jahren.
Die Arbeit der Volksmusikschulen gerade im Krieg leitet ihre Berechtigung aus einem Führerwort her: „Niemals ist es aber notwendiger, ein Volk zu der unendlichen Kraft feines ewigen inneren Wesens hinzuführen, als dann, wenn politische oder wirtschaftliche Sorgen es nur zu leicht im Glauben an seine höheren Werte und damit an seine Mission
** Ungültige Einkellerungs scheine. Eine Bekanntmachung des Landratsamtes im heutigen Anzeigenteil befaßt sich mit abhanden gekommenen Einkellerungsscheinen für Speisekartoffeln. Die Scheine werden für ungültig erklärt. Mißbräuchliche Benutzung ist strafbar.
** Mehr Sand bereit stellen! Die Erfahrungen aus Luftangriffen auf deutsche Städte lehren eindeutig, daß noch größere Mengen Wasser und vor allem mehr Sand in den Häusern bereit- gestellt werden müssen. Eine Anordnung des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der
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Briefkasten -er Redaktion.
(Rechtsgutachten find ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
S. F. 9.26. Ohne nähere Darlegung, inwieweit Ihr Hof durch den fraglichen Zaun beeinträchtigt wird, läßt sich Ihre Frage nicht beantworten. Aus Ihrer Darstellung läßt sich kein klares Bild des Sachverhalts gewinnen.
Gießener Schwimmverein Training
im Volksbad, ab 6. Oktober jeden Dienstag von 18.30 bis 20 Uhr
2932D
Kurze Gportnoiizen.
Hauptmann Graf, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader und Sturmbannführer inz NS.« Fliegerkorps, wurde aus Anlaß der Verleihung des Eichenlaubs mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes zum NSFK.» Obersturmbannführer befördert.
mit Flta Benkhoff Fritz Genschow Otto Wernicke Jessi Vlhrog Karl Valentin Liesl Karstadt
Heute Donnerstag
Lichtspielhaus
Täglich 2.80, 4.45, 7.30 Uhr Sonntags 2.00, 4.30, 7.30 Uhr Jugend hat keinen Zutritt.
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Gründung einer Volksmusikschule
durch die 7!SS. „Kraft durch Freude".
Berlin wie es weint und lacht erleben Sie in dem urwüchsigen Lustspiel von toller Laune Straßenmusik
Löschsand bereitstehen müßen. Wie darüber hinaus die „Waffe Sand" möglichst wirksam, gestaltet wer- den kann, lehrt ein Aufsatz in dem neuesten Heft der „Sirene", der illustrierten Zeitschrift des Reichslustschutzbundes.
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45 Jahre Bahnverbindung ins »Herz des Vogelsberger.
LPD. Schotten, 30. Sept. Am 1. Oktober d. I. sind 45 Jahve verflossen, daß Schotten, „bos Herz des Dogelsberges", durch eine Bahnlinie mit der Außenwelt, und zwar mit dem Schienenstrang Gießen—Gelnhausen, verbunden ist, und weiterhin in Friedberg auch Anschluß an die Main- Weserbähn besitzt. Mit der Schaffung der Bahn Schotten — Friedberg wurde ein wichtiges Verkehrsproblem Oberhesiens, der Wetterau wie des Dogelsberges, gelöst und eine Eisenbahnverbindung geschaffen, ohne die man sich heute das vordere Oberhessen nicht denken könnte. In bemerkenswerter Weise haben sich die von der Bahn durchfahrenen Gemeinden an den Bahnverkehr gewöhnt: „die Buh gehievt dezoul", sagt man, im Dolksmund. In den Friedensjahren, in denen das Motorradrennen. „Rund um Schotten" am Vogelsberghang ausgetragen wurde, hat die Bahn Rekordziffern be«
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NSG. Das am 4. Oktober stattfindende Ernte- dankfest des deuffchen Volkes wird auch im Gau Hessen-Nassau in allen Ortsgruppen und Kreisen mit einer dankerfüllten Ehrung des Land, volkes begangen werden. In sämtlichen Landorts- qruppen werden Erntedankfeiern stattfinden, auf welchen die Hoheitsträger den Bauern und Bäuerinnen den Dank der Volksgemeinschaft furchren rastlosen Einsatz zur Sicherstellung unserer Ernährung aussprechen. Die Kreisleiter »erben an diesem Tage verdiente Landarbeiter und Landarbeiterinnen durch Ueberreichung von Anerkennungs- urkunden besonders ehren und gleichzeitig die Land- arbeitslehrlinge freisprechen. Zugleich werden die . Hoheitsträger jene Landvolkangehörlgen, die einen besonders schwierigen Einsatz zu leisten hatten, nut Geldspenden des Reichspropagandaleiters Reichs- ministers Dr. Goebbels auszeichnen.
Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger hat 278 Angehörige des Landvolkes als seine Gäste zu einem Festakt in die Gauhaupfftadt eingeladen. Auf diesem Festakt am Sonntagvormittag im Saal- bau wird der Gauletter diesen Bauern, Bäuerinnen, Landarbeitern und Landarbeiterinnen die ihnen vom Führer verliehenen K r i e g s v e r d i e n ft» kreuze und Kriegsverdienstmedaillen überreichen. Im Mittelpunkt -der Feier wird nach einer "Begrüßung durch den stellverttetenden Landesbauernfuh. rer eine Rede des Gauleiters stehen. Die Landvolk-Abordnung, die bereits am Samstagnachmittag eintreffen wird, wird nach einem Empfang durch den Gauleiter im Frankfurter Hof an einer Festvorstellung des Schauspielhauses teilnehmen.
Bekanntmachung.
Betr.rEinkellerungsscheinef.SPeisetartoffel
Bei einer Sendung an die Bürgermeisterei Hausen, Landkreis Gießen, sind Einkellerungs- scheine für Speisekartoffel über je 50 Kilogramm, und zwar die Nummern 348001 bis 348152 und 348171 bis 348300 abhanden gekommen. Diese Scheine werden hiermit für ungüstig erklärt. Erzeuger und Händler, die Scheine dieser Nummern annehmen, und Verbraucher, die sie zum Ankauf von Kartoffeln verwenden, machen sich strafbar. Falls eine Verwendung dieser Scheine festgestellt wird, wird um sofortige Nachricht an den unterzeichneten Landrat gebeten. [2935D
Gießen, den 30. September 1942.
Ter Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz.
schädigen können."
Das Ziel dieser Volksmusikschulen ist1 es, dem Singen und' Musizieren als Ausdruck der Seelenstimmung unseres Volkes wieder die Bedeutung zu verschaffen, die sie in früheren Zeiten unserer Kulturgeschichte in unverdorbener Frische als Spender von Fröhlichkeit und Lebenslust schon einmal gehabt haben. Die Musik soll in der Freizeit anspruchslose reine Freude und Erholung bieten, damtt soll einem immer mehr einreißenden Amüsierbetrieb entge- aengewirkt werden. Eine Selbstverständlichkeit ist es daß dabei alles Artfremde ausgemerzt werden muß. Es gilt die an sich schon in unserem Volke vorhandene Liebe zur Musik neu zu beleben und sie wieder zu einem seelischen Kraftquell des deutschen Menschen zu machen. ____
ichtige Lagerung der Kartoffeln.
flöte ost sind uns schon Kartoffeln durch schlechte ' Lagerung verlorengegangen. Das soll und darf nun nicht mehr vorkommen! Vor dem Einlagern der Kartoffiln ist der Keller gründlich zu scheuern und zu lüftett Es ist wichtig, daß man beim Einkeltern gut angetrocknete Kartoffeln bekommt. Zwischen nassen, - erdigen Kartoffeln entwickeln sich leicht Fäulnisbakterien und bringen Verlust. Haben wir nur eine gewöhnliche Holzkiste oder nur Bretter als Unterlagen, so müssen sie durch untergelegte Steine erhöht werden. In die Kiste müssen 4 bis 5 Zentimeter breite Schlitze gesägt werden, damit die Kartoffeln recht luftig liegen. Sehr zu empfehlen ist die Kartoffelfallkiste, die man sich selber herstellen schick aus ‘ Brettern oder Latten selber Herstellen kann. Hier kann die Luft von allen Seiten an die Kartoffeln heran, und durch den schrägen Boden wird bedingt, daß die untersten Kartoffeln zuerst entnommen werden, und die übrigen verlagern sich durch das Nachrutschen. Für die gelagerten Kartoffeln fft eine Temperatur von 4 bis 5 Gxad am besten. Bei richtiger Temperatur wird das vorzeitige Auskeimen der Kartoffeln, das Verlust von Nährstoffen und Einbuße im Geschmack zur Folge hat, verhindert. Wie bei allen Dingen, so ist es auch hier bei den Kartoffeln, wenn sie gut gepflegt und behandelt werden, so werden sie unsre Muhe lohnen, wir werden immer schöne Kartoffeln in unseren Schüsseln haben. Noch einmal sei gesagt: lagert sie dunkel, trocken, lustig, frosffrei und kühl! — Nähere Auskunft und Arbeitsanweisung für die Kartoffelkiste geben die Beratungsstellen des deutschen Frauenwerkes.
pünktliche Entrichtung der Umsatzsteuer
Die nächste Umsatzsteuer-Vorauszahlung und die nächste Lohnsteuer-Abführung sind in den ersten zehn Tagen des Oktober fällig. Es wird erwartet, daß die Unternehmer diesen Verpflichtungen pünktlich nachkommen. Die Unternehmer müssen auf der Rückseite des Zahlkarten- ober UeberweisUngsab- schnittes angeben: ihre Steuernummek, das Stichwort „Umsatzsteuer-Vorauszahlung" oder „Lohnsteuer" und den Zeitraum, auf den sich die Umsatzsteuer-Vorauszahlung bezieht, ober für den bie Lohnsteuer einbehalten worben ist.
Lohntüten mehrmals verwenden?
Mit Rücksicht lauf die notwendige Einsparung von , Papier muß auch die Verwendung von Lohntüten stark eingeschränkt werden. Nicht in allen Fällen 1 freilich werden die Betriebe auf die Verwendung von Lohntüten bei der Auszahlung der Löhne ver- : zichten können. Wie der Reichsausschuß für wirt- ■ schriftliche Verwaltung beim Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit mitteilt, ist es in diesen Fällen
Wir gehen somit beruhigt in den zweiten Herbstmonat, den Oktober, hinein. Dom Oktober haben wir allzu viel Entgegenkommen nicht mehr zu erwarten. Er ist ein Herbstmonat, wie er im Buche steht, und es ist sein Recht, sich entsprechend zu benehmen. Wenn wir mit dem Oktober noch besondere Wünsche verbinden, so gehen sie dahin, daß er nicht zu niederschlagsreich sein und nicht zu friche unb nicht zu strenge Nachtfröste bringen möge. Am liebsten hätten wir also, wenn der Oktober noch einige Zeit in Altweibersommerallüren machte, so daß die gesamte Hackfruchternte gut ein kommt, die Wintervorräte unbeschädigt unb schnell in die Hauptverbrauchszentren gelangen unb wir an unsere Kohlenvorräte noch nicht zu hohe Ansprüche zu stellen brauchen. Der lange Winter des Doriah- res unb der kalte Frühling haben manchen Griff in die Kohlenvorräte notwendig gemacht, die wir gern wieder ausgleichen möchten.
Nicht nur die Vegetation stirbt j$t, nicht nur gelbe Blätter werden die Waldwege unb die Alleen füllen, sondern auch die Herbststürme kommen, und die ersten undurchdringlichen Nebel erscheinen, die die Sonne nur noch mit Mühe zerreißen kann. In klaren Nächten ist mit Frost zu rechnen. Wir müssen berücksichtigen, baß im Laufe bes Oktobers bie Tageshelle um weitere zwei Stunben zurückgelst. Wenn wir morgens um 7 Uhr aufftehen, wirb es zu Beginn bes Monats gerabe hell geworben fein, am Gnbe bes Monats ist es um diese Zeit noch dunkel. Abends bricht jetzt schon bald nach 18 Uhr die Dunkelheit herein, am Ende des Monats müssen wir unsere Einkäufe schon bei künstlicher Beleuchtung in den Geschäften tätigen. Diese äußeren Mo- * mente zeigen uns am deutlichsten, daß es mit dem Sommer nunmehr endgültig Schluß ist, so schwer wir uns auch vorstellen können, dah die schönen warmen und sonnigen Tage, die uns der Hochsommer in so reichlichem Maße bescherte, nun für sechs Monate völlig beendet sind.
Aber wir gehen in diesen vierten Kriegswinter mit dem beruhigenden Gefühl hinein, daß wir eine überraschend gute Ernte unter Dach und Fach dringen konnten und daß wir wieder wie vor Jahren im Frieden, Vorräte im Keller haben, die uns über alle Nahrungsmittelsorgen hinwegbelfen, zumal Fleisch- und Brotration in diesem Monat die an» gekündigte Erhöhung finden. Allerdings legen uns die eigenen Vorräte, die wir in diesem Winter in den Kellern haben, eine um so größere Verpflichtung nach der Richtung hin auf, daß wir für ihre gute Lagerung und Betreuung zu sorgen haben. Jedes Pfund Kartoffeln, jede Sandkiste mit Möhren, überhaupt alle Nahrungsmittel, ob in Form von Frischgemüse oder konserviert, müssen während der kommenden Wochen und Monate ständig überwacht werden, damit durch Fäulnis nichts verloren geht.
Aus der Stadl Gießen.
Oktober.
Die Hoffnungen und Wünsche, die wir mit dem September als Haupterntemonat verbunden hatten, find zum größten Teil und in fast allen Gebieten Mittel- und Südosteuropas in Erfüllung gegangen. Die günstige Wendung im Wettergeschehen, die im Laufe des Juli einsetzte unb sich im August in geradezu ibealer Weise vervollkommnete, charakterisierte auch ben September. Natürlich tarnen im späteren Verlauf überall gewisse herbstliche Symptome zum Vorschein, bamit verband sich eine Zunahme ber Unbeständigkeit bei rückgängigen Temperaturen, doch erfuhren bie Erntearbeiten, bie namentlich in bem Einbringen ber Kartoffeln bestauben, keine Störung von Belang, unb bie auftreten» ben Niederschläge hielten sich sowohl zeitlich wie auch mengenmäßig in dem Rahmen, baß eine zu starke Durchnässung bes Erdbobens im allgemeinen nicht eintrat. Die durchschnittliche Temperatur bes September entsprach ben langjährigen Normalwerten, so baß ber Reifevorgang an den Spätfruchten nicht stockt. Namentlich die späten Hackfrüchte, das Winterobst und der Wein haben davon profitiert. Die Sonnenscheindauer war in den meisten Gauen normal.
das Gegebene, Bauertüten zu verwenden, die je nach der Güte des Werkstoffes zehnmal und mehr benutzt werden können. Eine Abrechnung auf den Lohntüten selbst muß dabei naturgemäß wegfallen. An der Stelle dieser Abrechnung aus der Tüte treten Abrechnungsstreffen oder -zettä, die dem Geldbeträge beizulegen sind. Solche Streifen ober -'Zettel können z. B. im Durchschreibeverfahren ohne Sonderbelastung der Abrechnungsstellen hergestellt werden. Auf der Tüte selbst werden nur noch der Name und der Arbeitsplatz, gegebenenfalls der auszuzahlende Betrag vermerkt. Da die Lohntüten nicht mehr zugeklebt werden, müssen die Betriebe ähnliche Sicherungsmaßnahmen treffen, wie sie z. B. von den zusammengefaßten Lohnauszahlungen bei Außenstellen bekannt sind. — Ausnahmen sind vorzusehen für Betriebe ober Betriebsteile, in denen die Zahlungsmittel beim sofortigen Nachzählen durch den Empfänger zu stark beschmutzt würden (z. B. in manchen chemischen Betrieben, Farbwerken). Hier muß die Auszahlungen durchsichtigen Lohntüten, deren Güte nur einer einmaligen Benutzung standzuhalten braucht, beibehal- ten werden.
Fahrerlaubnis für Hilfsschlepper.
Für Personenkraftwagen, die durch Einbau einer Hilfsschlepperachse in Zugmaschinen umgebaut wor- den sind und als solche benutzt werden, ist die Fahrerlaubnis der Klasse II erforderlich. Bei einer Geschwindigkeitsbemessung der Hilfsschlepper auf 20 km/st kann jedoch bis 31. Dezember 1942 bie Fahrerlaubnis der Klasse III als ausreichend angesehen werden.
Gl^hener Vochenmarktprelse.
^Gießen, 1. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Wirsing, % kg 6 bis 10 Rpf., Weißkraut 4 bis 8/ Rotkraut 10, gelbe Rüben 7, rote Rüben 5 bis 8, Spinat 12, Rön.ischkohl 10, Birnen 25 bis 30, Zwetschen 23, Lauch 15, Sellerie, das Stück 20, (Salat 10, Endivien 12, Rettich 13 Rpf.
* Hattenrod, 1. Okt. Der älteste Einwohner unseres Ortes, Herr Georg Launspach, wird am morgigen 2. Oktober in erfteulicher Rüstigkeit 8 5 Jahre alt. Unsere^ herzlichen Glückwunsch!
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Die Volksmusikschulen bieten ledern Volksgenossen, der Lust und Liebe zum eigenen Musizieren hat, Gelegenheit, guten Musikunterricht zu nehmen.
Die Wege, die Musik wieder in der ganzen großen Volksgemeinschaft lebendig werden zu lassen, sind einmal das Gemeinschaftssingen unb bann bie Instrumentalmusik. In der Familie soll wieber ber Sinn für bie Werte ber Musik geweckt werden. Die Freude am Zusammenspiel mit anderen Volksgenossen ober im Berufskameradenkreise soll wieder zu einem Erlebnis gemacht roer= den. Daß das Erlernte und Geübte bann auch wieder in freudigem Einsatz bei Feiern von Gemeinschaften verwertet werden kann, soll ein neues Gemeinschaftsleben entfalten helfen. So hat die Volksmusikschule drei praktische Ziele: Musikschulung des einzelnen, Gemeinschaftsmusizieren, Dienstbar- machung des Könnens für die Gemeinschaft. Für die Auswahl eines für feine Aufgabe bestens geeigneten Lehrkörpers ist dabei gesorgt.
Die am 5. Oktober im großen Hörsaal der Universität vor geladenen Gästen stattfindende Eröffnung dex Gießener Volksmusikschule wird das Wollen dieser Einrichtung noch einmal ausführlich Herausstellen. Es sprechen dabei der Kreisobmann der DAF., ber Gaubeauftragte für bas Mufikschulwefen, Pg. Drößer, der Leiter der Musikschule, Musiklehrer Blaß.
Nun sind die mufiffreubigen Erwachsenen eingeladen, von der Einrichtung den ausgiebigsten ©e- brauch zu machen. Die von der NSG. „Kraft durch Freude" herausgegebenen kleinen Werbeschriften geben Auskunft über die vorgesehenen Unterrichtsfächer, über die Teilnehmergebühren usw. Sie sind in der Kartenverkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude", Gießen, Seltersweg 60, zu erhalten, wo selbst auch jede nähere Auskunft erteilt wird. Für keinen Volksgenossen ist es zu spät, von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, für geringe geldliche Opfer musikalische Fähigkeiten unb Kenntnisse zu erwerben, die den einzelnen innerlich bereichern und ihm den Genuß des Miterlebens und Mttschaf- sens auf einem uns Deutschen besonders liegenden Kutturgebiet zu vermitteln.
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